Nordcon 2012 – ein Rückblick

Die Nordcon ist vorbei und wir widmen uns wieder der Arbeit am Projekt. Doch bevor der Alltag erneut Einzug hält, wird es Zeit, das Geschehen noch einmal Revue passieren zu lassen.

Leider hat die Organisation nicht funktioniert, weshalb wir keinen festen Platz hatten, an dem uns Interessenten hätten aufsuchen können. Im nächsten Jahr wird sich das jedoch ändern. Versprochen. ;) Hoffentlich haben uns trotzdem alle gefunden, die einen kurzen Schnack über Rakshazar halten wollten, oder haben sogar einen Platz in unseren Spielrunden gefunden.

Die Runden haben uns wirklich Spaß gemacht. Zweimal DSA4.1, zweimal Savage Worlds, und alle Runden waren schnell besetzt. Gut die Hälfte der Teilnehmer an unseren Abenteuern kannten Rakshazar bereits und eigentlich alle waren auch mit dem jeweiligen Regelsystem bestens vertraut, sodass wir uns bei der Einführung auf die Details der Spielwelt konzentrieren konnten. Vor, während und nach dem Spiel haben wir nützliches Feedback für Teile des Systems, der Welt und die bisherigen Publikationen erhalten – danke dafür! :)

Die Abenteuer fielen sehr unterschiedlich aus – manch einer spielte seinen aventurischen Charakter, um einen schrittweisen Entzug von der alten Spielwelt durchführen zu können, andere bedienten sich an den Archetypen, die wir zur Verfügung gestellt haben. So verschieden wie die Charaktere liefen dann auch die Runden ab: Während sich z.B. die Gruppe, die ich geleitet habe (Tharai Gladiator, Brokthar Stammeskrieger, Amhasische Soldatin und Sirdak Schwertmagier) eine blutige Schneise durch alles geschlagen hat, was ihnen das Weiterkommen verhindern wollte, war eine der Runden von Nemenoth ausschließlich von gesellschaftlichen Charakteren besetzt, die ihre Wege durch Infiltration, Geschick und Überzeugung beschritten. Vielleicht dürfen wir ja sogar einen Spielbericht von einem unserer Spieler sehen, freuen würde uns das auf jeden Fall. :)

Auch abseits der Spielrunden war die Nordcon wie immer ein schönes Ereignis. Trotz Nazi-Aufmarsch, schlechtem Wetter und demenstsprechend geringer Anwesenheit hatten wir eine gute Zeit und freuen uns auf das nächste Mal – dann aber auch wirklich mit eigenem kleinen Stand.

Barbarische Grüße vom Sphärenwanderer.

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