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Rakshazar => Hinter dem Schwert => Thema gestartet von: Yanken am Juli 27, 2007, 10:30:11



Titel: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 10:30:11
Hab mal grob versucht eine Geschichte für die Frühzeit des marhynianischen Reiches zu schreiben. Diese dürfte in dieser Form nur noch den Gargym-Gelehrten, Riesen und Drachen zugänglich sein.

Ich hab einfach mal Freischnauze was zusammengeschrieben. Am Ende würde ich den Texte gerne so strukturieren, dass die Jahreszahlen den Text einfließen, statt das diese die Struktur vorgeben.

Das ganze ist wie immer erstmal grober Natur und eher ne Ideensammlung, falls es euch nicht gefällt. Das Ganze beginnt mit der Gründung Marhynas und endet mit der Machtübername des Namenlosen und dem Kataklysmus. Die Zeit während der namenlosen Herrschaft im Imperium würde ich gern weitgehend offen lassen, damit die Meister hier fröhlich Dinge erfinden können.

Im Anhang befindet sich übrigens noch ein Dokument, welches einen Überblick über die bisherige Geschichtsplanung gibt, dort sind diese hier unten aufgelisteten Einträge nicht zu finden.

Viel Spass




Marhynianische Geschichte

6100 v.BF Die Geschichte Marhynas begann zu einer Zeit, als der Kontinent weitgehend in Frieden lebte. Damals Herrschen die Riesen um Westen und zankten sich ab und an mit den Drachen. Im Süden lebten die Trolle und Schrate in großer Zahl. Der Norden ward in der Hand der Orken. Zwischen diesen Weiten gab es noch unzählige andere Völker die hier ihr das ein fristeten.
Da geschah es, dass Marhynus der Ewige, ein junger Stammesführer und Gelehrter, in seiner weisen Regentenzeit seine Brüder- und Schwesterstämme zum Volke von Marhyn einte und die Stadt Marhyna gründete.

5900 v.BF Die Stadt Marhyna und das gesamte Königreich wuchs zu einer wahren Blüte der Zivilisation heran. Sie lebten damals in einer friedlichen und fruchtbaren Welt. Sie perfektionierten ihre Künste und errichteten große, meisterhafte Bauwerke. Auch lernten und erforschen sie in großem Umfang die Kunst der Magie. Zu jener Zeit lebte auch Argynas, der Mächtige, der wohl größte Magier Rakshazars, der mit seinen Forschungen und Bestrebungen den Grundstein für ein magiedominierendes Reich legte.

5700 v.BF Zu jener Zeit geschah es, dass sich Kalimir, der Hässliche, ein kluger und bösartiger Riese mit den Orken des Westens ein dunkles Bündnis schloss. Denn Kalimir war erfüllt von großer Macht, denn er besaß ein Schwarzes Auge, von dem er selbst sagte, es gehöre dem Namenlosen Gott. Sein Ziel sollte es sein, die Herrschaft der anderen Reisen zu brechen und ein Reich des Namenlosen zu erschaffen. So brodelte im Westen des Kontinents. Wenige Jahre später schlossen sich dem Heer auch noch die Blauen Mahre des Götterwalls an. Schon kurze Jahre danach wurden die ersten Kriege gefochten. Auch das Königreich Marhyna war in Gefahr.

5600 v.BF Ugero, ein magisches Wesen vom Volke der Gargym, erschien dem Magier Argynas von Marhyna und bot einen Pakt zwischen den Völkern an, zum einen gegen das dunkle Heer, zum anderen damit die Völker von nun an gemeinsam nach Wissen, Erkenntnis, Erleuchtung und Göttlichkeit streben. Argynas stimme zu. So gründeten sie den hohen Rat des Wissens, welcher den König in all seiner Weisheit beraten und kontrollieren sollte.

5500 v.BF Die ersten Hochelfen erreichen das Riesland und erbauten dort ihre Stadt Callastier.

5250 v.BF Dunkle Magie wirkte Kalimir in diesen Jahren und stärke damit sein verbündetes Volk der Schwarzorken. Er rüstete sich für einen großen Feldzug gegen noch in großer Zahl herrschenden Riesenvölker.

5150 v.BF Die freien Riesen erkannten aber die Bedrohung und flohen in die Drachenberge um dem Krieg zu entgehen. So war es für Kalimir ein leichtes, seine Vormachtsstellung auszubauen. In jener Zeit traf der Riese zum ersten mal aus die aventurischen Hochelfen die hier her wanderten. Er konnte einen Folteropfer entlocken, woher er kam und welche Schätze es zu finden gab. Da soll laut Legende dem hässlichen Riesen der Dreizehnte erschienen sein und ihm befphlen haben, über die Berge zu ziehen um dieses Land zu erobern. Da schickte ihm der Namenlose seinen Diener Maruk-Methais, den dunklen Heerführer.

5100 v.BF Die namenlosen Heerschaaren fallen in Aventurien ein. Die blauen Mahre, die Herren des Götterwalls, sorgten für eine sichere Überquerung. Im Norden und Osten des alten Hochelfenreiches kommt es zu gewaltigen Schlachten. Die Reihen im Heer des Namenlosen wahren zahlreich. Auch schickte der Namenlose selbst noch magische Wesen seiner göttlichen Streitmacht in den Krieg: formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind.

5000 v.BF Die letzte Schlacht wurde geschlagen, in der das Namenlose Heer unterlagt. Die Marhynianer und Gargym nutzen die Gunst der Stunde und zogen aus um das umgebene Land zu erobern. Dabei verbündeten sie sich auch in einer einmaligen Initiative Argynas mit den Trollen des Westens, den Orks des Nordens und den Ur-Menschenvölker der Raksharen, Xalori und Nederer. Sie gründeten in diesen Jahren das Marhynianische Imperium.

4950 v.BF Schon nach nur hundert Jahren gemäßigtem Imperialismus zog sich dieses Reich vom ewigen Eis bis nach Ribukan, vom Götterwall bis zum großen Graben im Osten. Nur der Nordwesten bleib in der Hand des Kalimir und seiner Orken und Mahre. Die anderen Völker jener Zeit blühten auf unter der Gunst der Marhynianer. Nur die Echsen in den Dschungeln, die rebellischen Brokthar in den südlichen Bergen und das kleine Hochelfenreich blieben unabhängig.

4917 v.BF Durch neuen Mut und durch den Fortschritt ihrer Zivilisation erbaut das Volk des Imperiums die heute noch existierende Stadt Teruldan im Osten des Reiches.

4891 v.BF Nach dem Tod des letzten König erhob das marhynianische Volk den unsterblich scheinenden Magier Argynas zum König des Imperiums für alle Ewigkeit.

4700 v.BF Das Imperium erreicht eine neue Blütezeit. Die Hauptstadt des Reiches wächst unaufhaltsam in Größe, Schönheit und Anmut. Die von Argynas vorangetriebenen magischen Forschungen bescheren dem Reich eine breite magische Kaste und magische Hochzeit. In dieser Zeit wurden im Südosten die Städte Yal-Kalabeth und Yal-Mordai gegründet.

4634 v.BF Mit einem mutigen Entschluss rief des Reich zum Krieg gegen das tausendjährige Reich des Riesen Kalimir auf, um diese Bedrohung für immer zu beseitigen. Überfallartig drang das große Heer in den Nordwesten des Kontinents vor und eroberte Gebiet um Gebiet.

4631 v.BF Am Rande der Firnwälder von Tan Derau, kam es zur großen Entscheidungsschlacht. Das Heer des Imperiums stellte dreimal soviele Soldaten wie die Anhänger des Dreizehnten. Doch schon am ersten Tag der Schlacht kam es zu einer Katastrophe: König Argynas gelang in einen Hinterhalt des hässlichen Riesen Kalimir und wurde von diesem erschlagen. Der ewige und unbesiegbar scheinende König ward tot. Zugleich drohten große Einbrüche in den Fronten das Aufreiben der gesamten Armee. Da erblickte Omeris, ein Offizier der imperialen Armee, ein Wunder. Ein goldenes Wesen, blendend im Schein seiner Herrlichkeit, reichte dem Krieger das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Da blies der Krieger das Horn und ein krächzender Schrei durchhalle das Schlachtfeld. Der Drache - genauer der Purpurwurm - Alyasiphor erschien am Himmel. In seinem Gefolge zehn weitere seiner Art. Da nahm Alyasiphor den Krieger Omeris als seinen Meister auf seinen Rücken und flog mit ihm in die Schlacht, wo sie Kalimir, den Riesen, erschlugen und sein Gefolge im Drachenfeuer verbrannten.

4630 v.BF Als Helden kehrten die Mutigen dieser Schlacht zurück nach Marhyn und wurden gefeiert. Im Gepäck hatten sie auch das Schwarze Auge des nun toten Riesen. Unsicher war sich der Hohe Rat des Wissens und Küre über einen neuen könig, doch forderte das Volk, dass Omeris dies sein solle. So krönten sie Omeris, den Starken, zum König des Imperiums.

4628 v.BF Da entbrannte ein großer Streit im Hohen Rat des Wissens zu Marhyn. Vor allem die Gargym und die Treuen des Argynas stellten sich gegen die Förderer des neuen Königs. Sie wartnen davor, dass des dies wohl ein Spiel des Namenlosen sein um sie alle zu verführen, auch wenn das Volk die Geschichten über die Erscheinung des goldenen Gottes feiert und das Kriegshorn als Reichsinsignie verehrt. Da endete das alte tausendjährige Bündnis zwischen den Gargym und den Maryhnianern in großem Streit.

4610 v.BF Was nun folgte hätte bis vor ein paar Jahren keiner dem friedlichen Reiche zugetraut. Es entbrannten unzählige Streits mit den letzten unabhänigen Völkern diesseits des großen Grabens. Vor allem auf die schöne Stadt Callistier, jene der Hochelfen, hatte es das Reich abgesehen, denn diese drohte durch den eigenen Glanz, jenen der Stadt Marhyn zu schmälern. Auch mit den Orken die noch im Nordwesten siedelten, die sich weigerten sich dem Reiche anzuschließen, kam es zu Reibereien und kleinen Gefechten.

4600 v.BF Dann folgte, was folgen musste. Ein neuer krieg entbrannte, gegen die sich nun im Bündnis befindlichen Elfen und Orken, der nie zu Ende gebracht werden konnte, auch wenn das Imperium mehrfach vor den Stadttoren Callistiers stand.

4550 v.BF Während dieser Kriegstage die sich nun auch im Osten ereigneten, kam es zu einer ersten Rebellion im Süden, da die Könige nach Omeris schwach erschienen. Es schien als Herrschten ein paar Fanatisch aus dem Hohen Rat und nicht der König. Vor allem die Trolle beteiligten sich daran und forderten die Unabhänigkeit in den Schwefelklippen.

4537 v.BF Die Mächte des Reiches wussten, dass es un wichtig ist ein Zeichen zu setzen. Und dann geschah, was hätte nicht besser geschehen können. Das goldene Wesen erschien erneut, am Tag der Verheißung, dieses mal aber auf dem großen Platz zu Marhyn, und schwor das Volk darauf ein, dass sie in seiner Gunst vermochten die Welt zu erobern.

4500 v.BF - 2602 v.BF Hier folgt nun eine zweitausenjährige Geschichte des großen Imperiums, welche, bis auf wenige Ausnahmen, den ganzen bekannten Kontinent erobern konnten. Sie wagten sich gar daran, ihr Reich jenseits des großen Grabens auszuweiten. Unzählige Kriege wurden geschlagen, viel Blut wurde vergossen, tausende Freie versklavt. Und von mal zu mal wurde die Seele des Reiches finsterer und durchdrungener. Die Fähigkeiten und Künste der Marhynianer erreichten ihren Höhepunkt als danach strebten die Göttlichkeit zu erlangen. Es wurden Gebäude gebaut, Maschinen konstruiert und Magie gesrpchen, die man bis heute auf ganz Dere nicht mehr wiedersah. Zum Ende glauben sie so Stark und Zahlreich zu sein ganz Dere zu erobern und um ihren goldenen Gott aus seinen Fesseln zu befreien. Da handelten die Gotter Alverans um noch schlimmeres zu verhindern.

(Hier kommt noch die Entrückung von Callistier rein - die Herrschaft des Reiches unter dem Namenlosen würd ich weitgehend offen lassen. Um dem Meister viel Platz für Eigenkreationen zu lassen)

Und als die Macht des ewigen Reiches, jenes der Marhynianer, im Bunde des großen Dreizehnten am größten war, gar gegen die Götter und Dere zu drohen, da riss einer der Zwölfe aus Alveran, der Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So verging ein Lauf der Mada und bereit standen alle großen Heere Marhynias, Seite an Seite vor den Toren der Stadt um ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da erzürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider dieser Häme und schleuderte in einem hallenden Schrei den Stern durch die Sphären gen Dere. Wie dem brennenden Auge eines Gottes gleich, jubelten die Heerscharen des großen Reiches ihres Sieges über die Zwölfe. Und hernieder brach der Stern unfassbar. Es schien, dass das Schiff Satinavs wankte, Feste erbebte in Schreien, alles ward vernichtet, unter und um jenen Stern. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern, hundert mal, riss den Boden auf, zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammten erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie diese Frevler in Qualen verdarben, die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und selbst Unschuldige verblichen. Es soll nur drei Tage gedauert haben, bis die letzte Schreie verstummten.
   - Aus dem Buche Marhynican, Seite 512, befindlich in der Gipfelfestung Garageyma, bei den Wächter des Wissens

2601 v.BF Der Stern Kataklys, geworfen von Ingror, zerstört das alte Imperium und tötet das Volk der Marhynianer. Auch deren Verbündete und gar die Unschuldigen mussten leiden unter dieses Katastrophe.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am Juli 27, 2007, 10:39:24
Ein kleiner Fehler: Yal-Kalebeth wurde erst viel später gegründet, die Stadt ist erst wenige hundert Jahre alt.

Naja, ansonsten weiß ich nicht so recht, ob wir wirklich so klar festlegen sollten was damals geschehen ist, ich würde es eher bei ein paar ingame Zitaten der Gargym aus jener Zeit lassen, der Rest sollte im dunklen bleiben


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 10:41:09
Hab schon so was vermutet... bezüglich der Konkretheit  ;)

Aber auch für Ingame-Texte braucht man ne grobe Orientierung was überhaupt passiert ist.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 27, 2007, 10:49:28
Aber wirklich nur eine ganz ganz grobe - hier sind festgelegte Unsicherheitsbereiche gefragt ! das marhynianische reich SOLL ja schattenhaft bleiben.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 10:54:02
Und dennoch bin ich für eine innere Logik in der Geschichte... die muss ja nicht in offizieller Form in die Spielhilfe. Nicht das wir uns etwas ausdenken, was zeitlich hinten und vorne nicht sein kann.

Zudem freue ich mich persönlich als Meister mehr darüber, wenn ich dank einiger Eckpunkte an denen ich mich orientieren kann, wenn ich etwas erfinde oder mir ausdenke.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 27, 2007, 10:55:27
Zeitliche Eckpunkte sind OK und grobe Muster, aber keine Details. das ist nämlich einer der Fehler den DSA viel zu oft gemacht hat: Die durchgängige Erklärerei von alles und jedem.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 10:58:20
Das ist DSA... und das macht DSA aus... sonst wär es kein DSA! Logisch oder? Wer Wischi-Waschi will, spielt ein anderes System..  ;)


Bei solchen Grundsatz-Argumenten kann ich nur auf diese Problematik verweisen:  ;) http://www.rakshazar.de/forum/index.php?topic=697.msg11266#msg11266


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 27, 2007, 11:02:56
Jaja  ;)
Trotzdem bin ich hier absolut gegen eine genaue Ausarbeitung des Imperiums. Eckdaten reichen vollkommen. Erstens bleibt so der gewisse Hauch von Mystik erhalten und zweitens bietet es dem SL auch Freiräume.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 11:12:08
Hab ich auch (wie gesagt) so erwartet... ich kenn euch langsam  ;)

Nach dem Motto: "Yeahh wir machen ein neues DSA-Setting weil wir DSA lieben... aber gleichzeitig macht und ist DSA eigentlich nur scheiße"... diese Einstellung wird mich wohl auch in Zukunft noch verwirren.


Egal... ich seh schon das da In-Game-Texte herhalten müssen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am Juli 27, 2007, 11:16:13
Du weißt ja gerade ich bin immer wo es geht für eine innere Logik in der Geschichte, aber in diesem Fall muss ich ehrlich sagen dass mi das einfach zu viel unnötige Arbeit ist. Ich meine es stimmt schon, dass es als Meister schön ist, wenn man Eckdaten hat, an die man sich halten kann, aber welche Einfluss hat es für das Spiel wenn der Meister weiß, dass vor tausenden Jahren ein Riese namens Kalimir das marhyanische Reich bedrohte? Es ist einfach unwichtig für das heutige Riesland und für die Abenteuer die darin spielen. Darum in diesem Fall die Geschichte nur ganz grob als ingametexte abhandeln

mM


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 27, 2007, 11:29:58
Zitat
"Yeahh wir machen ein neues DSA-Setting weil wir DSA lieben... aber gleichzeitig macht und ist DSA eigentlich nur scheiße"... diese Einstellung wird mich wohl auch in Zukunft noch verwirren.
Das siehtst du glaube ich etwas arg überspitzt. DSA ist ohne Zweifel ein tolles RPG mit einer schönen Fantasywelt, hat aber dennoch ein paar Schönheitsfehler. Und wenn sich die vermeiden lassen ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 11:45:04
Naja... vielleicht bin ich ja in dem Punkt eine Ausnahme und einer der wenigen, die gerne die geschichtlichen Hintergründe in den Regionalbänden lesen, gern im aventurischen Geschichtsbuch (Internet) rumschmökern und gern darüber in Foren lesen und diskutieren.

Und ähmmm... es gibt genügend andere Dinge (die ich jetzt lieber nicht nenne) die man als "macht-zu-viel-Arbeit-Faktoren bezeichnen könnte. Zumal die Arbeit ja jetzt schon in großen Teilen erledigt ist.

Naja... egal... ich akzeptiere die Mehrheit natürlich :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Bogo am Juli 27, 2007, 11:46:43
Es heisst CALLASTIR...nicht CALLASTIER.... ;D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Bogo am Juli 27, 2007, 11:48:41
Naja... vielleicht bin ich ja in dem Punkt eine Ausnahme und einer der wenigen, die gerne die geschichtlichen Hintergründe in den Regionalbänden lesen, gern im aventurischen Geschichtsbuch (Internet) rumschmökern und gern darüber in Foren lesen und diskutieren.

Und ähmmm... es gibt genügend andere Dinge (die ich jetzt lieber nicht nenne) die man als "macht-zu-viel-Arbeit-Faktoren bezeichnen könnte. Zumal die Arbeit ja jetzt schon in großen Teilen erledigt ist.

Naja... egal... ich akzeptiere die Mehrheit natürlich :)



FANBOY, FANBOY, FANBOY...... ~;D ~;D ~;D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 12:45:07
So...  ;) ... hier die gewünschte mystische Version. So besser?



Aus dem Buche Marhynican,
befindlich in der Gipfelfestung Garageyma, bei den Wächter des Wissens.

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und einte die Stämme seines Volkes und erbaute eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren nach seinem Namen - Marhyn - um dort seinen Thron zu stellen. Er ließ bauen große Werke und erforschen hohe Zauberei. Und das Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
   - Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schraten. In seinen Reihen standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen im Ruf des Krieges gar bis hinter die Götterberge, denn die Fenvar verhießen dort ein blühendes Land. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
   - Seite 53

Als die Not am größten war, schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes wegen, den sie besiegelten in einem hohen Rate, der von nun an ein Imperium wider den Riesen erschaffen solle. Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen einten so die großen, freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zum großen Graben im fernen Osten. Es ward groß und allherrlich!
   - Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb schon sogleich am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte Omeris, der Krieger, ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Und so errangen sie doch noch den Sieg über die Feinde, mit den purpurnen Drachen in einem Bunde, und zogen siegreich heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
   - Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte der neue König werden. Doch brachte dies nur Streit in den hohen Rat und so endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie warnten noch vor der List dieses Güldenen, dem Auge und der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich folgte was die Weisen prophezeiten. Krieg entbrannte allerorts und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So sollte auch bis zuletzt fallen Callistir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten. Auch jenseits des großen Grabens schlugen sie ihre Schlachten, mit einem großen Gefolgte und Schwertkriegern der Magie. Folgend zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, gipfelnd in der Selbstherrlichkeit und Macht jener aus Marhyna, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
   - Seite 335

Und als die Macht des ewigen Reiches, jenes der Marhynianer, im Bunde des großen Dreizehnten am größten war, gar gegen die Götter und Dere zu drohen, da riss einer der Zwölfe aus Alveran, der Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und bereit standen alle großen Heere Marhynias, Seite an Seite vor den Toren der Stadt um ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da erzürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider dieser Häme und schleuderte in einem hallenden Schrei den Stern durch die Sphären gen Dere. Wie dem brennenden Auge eines Gottes gleich, jubelten die Heerscharen des großen Reiches ihres Sieges über die Zwölfe. Und hernieder brach der Stern unfassbar. Es schien, dass das Schiff Satinavs wankte, Feste erbebte in Schreien, alles ward vernichtet, unter und um jenen Stern. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern, hundert mal, riss den Boden auf, zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammten erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie diese Frevler in Qualen verdarben, die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und selbst Unschuldige verblichen. Es soll nur drei Tage gedauert haben, bis die letzte Schreie verstummten.
   - Seite 512


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 27, 2007, 12:53:25
 :d :d :d :d :d


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am Juli 27, 2007, 13:34:57
Schon viel besser, auch wenn es immer noch sehr viel Meisterwissen ist, davonhaben 99,99999% der Riesländer keine Ahnung!


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 13:45:01
Ist ja auch egal. Aber man könnte diese Hauptpfeiler nutzen um ein Abentuer zu machen, welches auf der Schlacht in den Firnwäldern von Tan Derau aufbaut. Oder man sucht nach Ruinen und alten Lagern der namenlosen Armee. Man kann mal diese Geisterkrieger oder Wesen aus Staub und Wind einbauen... und das ganze schön mit dem Hintergrund verknüpfen.

So funzt das mit der aventurischen Geschichte auch. Die ist nicht direkt für den Spieler gedacht, sondern als stütze dafür, dass Ereignisse die auf Geschichte zurückgreifen ne logische Struktur haben. Wenn man den Schauplatz eines früheren Krieges besucht, kommen die Spieler vielleicht auf die Idee die geschichtlichen Hintergründe zu erfahren oder zu erörtern. Und wenn nun alles nen logischen Hintergrund hat, wirkt's auch plausibler und mit Aha-Effekt.


Schon viel besser, ...

Also schon gut, oder nicht ganz?  ;) *vorsichtig frag*
Oder anders: Wie viel oder was fehlt noch bis es "gut" ist?  ::)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am Juli 27, 2007, 14:01:58
Neine, nein, mit dem schon viel besser meinte ich dass ich mit der momentanen Fassung genug zufrieden bin um nicht noch weiter herumzunörgeln!  ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 27, 2007, 14:31:15
Gut :)

Und was fehlt deiner Meinung nach um es weiter zu verbessern und zu perfektionieren? *dran bleib*  ;)
Etwas inhaltliches?
Der Schreibstil?

 :lesend:


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 30, 2007, 10:19:48
So hab das ganze um Legenden aus der Vorzeit und ner Schöpfungsgeschichte erweitert. Somit dürfen wir die vorkataklystische Geschichtsschreibung abgeschlossen haben, sollte es keine Einwände geben. Dem Meister würde ich gerne noch einen groben Überblick mit den wichtigsten vermuteten Jahreszahlen zur Verfügung stellen.


Aus den mystischen Zeitaltern

Um als das All-Eine sich wand sieben Male, da wurde es Wirklichkeit. Da gebar es auch sich selbst seine Kinder um dieses mit Leben zu erfüllen. Doch suchten die Brüder und Schwestern des ersten Lebens nicht den Frieden, Sie stritten und kriegten lieber um ihren Eigennutz. Erst nach einem langen Äon der Zeit wurden sie des Krieges müde. Da wurde neues Leben geboren aus den fruchtbaren Händen jener Götter, jene Wesen, Pflanzen und Geschöpfe die wir heute kennen. Doch schon bald suchten sie erneut den Streit; und fanden ihn mit ihrem erstgeborenen Bruder, den sie verbannten aus ihren Reihen. Seine Schöpfung, seine Kinder - ihm ein Ebenbild -, welche genannt Marmyn, Sumur, Scarate und Syclos, nahmen sie zu sich und tilgten seinen Namen und seine Werke. Chalwayn gab Obhut Sumur, dem Urvater unserer Väter, und schützte sein Leben und das seiner Kinder, bis zu ihrem und seinem Tode durch die Echsenbrut. Unsere Väter und Mütter aber zogen durch die grauen Pfade und flohen vor all dem Grauen, in das fruchtbare Grün Rakshazars
 - Verbreitete Version der Schöpfungsgeschichte aus Yal-Kalabeth; vermutlich abgeleitet aus einer marhynianischen Variante

Ingror ward beschämt in seinem Versagen, die seinen Kinder - die ihm Unterstanden - vom ewigen Streit zu trennen. Da schickte er Sylyos und die Drachen gen Westen und Scarte sowie die Riesen nach Osten. Er ließ es Steine regnen, hundert mal hundert mal Tausende; und ein Wall türmte sich auf um die Streitenden zu trennen.
 - von Salyim, einem Mystiker aus dem Lager des Propheten
 
Über allem sollte ragen Karmador, die Stadt der Riesen, gar herrlicher als Drakonia. Im Herzen Rakshas; herrschend über das große Reich der Riesigen. Jene Tage sollten die glorreichsten sein, den Friede ward allerorts.
 - aus den alten Schriftrollen "Legenden der Vorzeit"


Das Reich der Marhynianer

Aus dem Buche Marhynican,
befindlich in der Gipfelfestung Garageyma, bei den Wächter des Wissens:

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und einte die Stämme seines Volkes und erbaute eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren nach seinem Namen - Marhyn - um dort seinen Thron zu stellen. Er ließ bauen große Werke und erforschen hohe Zauberei. Und das Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
   - Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schraten. In seinen Reihen standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen im Ruf des Krieges gar bis hinter die Götterberge, denn die Fenvar verhießen dort ein blühendes Land. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
   - Seite 53

Als die Not am größten war, schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes wegen, den sie besiegelten in einem hohen Rate, der von nun an ein Imperium wider den Riesen erschaffen solle. Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen einten so die großen, freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zum großen Graben im fernen Osten. Es ward groß und allherrlich!
   - Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb schon sogleich am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte Omeris, der Krieger, ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Und so errangen sie doch noch den Sieg über die Feinde, mit den purpurnen Drachen in einem Bunde, und zogen siegreich heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
   - Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte der neue König werden. Doch brachte dies nur Streit in den hohen Rat und so endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie warnten noch vor der List dieses Güldenen, dem Auge und der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich folgte was die Weisen prophezeiten. Krieg entbrannte allerorts und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So sollte auch bis zuletzt fallen Callistir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten. Auch jenseits des großen Grabens schlugen sie ihre Schlachten, mit einem großen Gefolgte und Schwertkriegern der Magie. Folgend zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, gipfelnd in der Selbstherrlichkeit und Macht jener aus Marhyna, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
   - Seite 335

Und als die Macht des ewigen Reiches, jenes der Marhynianer, im Bunde des großen Dreizehnten am größten war, gar gegen die Götter und Dere zu drohen, da riss einer der Zwölfe aus Alveran, der Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und bereit standen alle großen Heere Marhynias, Seite an Seite vor den Toren der Stadt um ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da erzürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider dieser Häme und schleuderte in einem hallenden Schrei den Stern durch die Sphären gen Dere. Wie dem brennenden Auge eines Gottes gleich, jubelten die Heerscharen des großen Reiches ihres Sieges über die Zwölfe. Und hernieder brach der Stern unfassbar. Es schien, dass das Schiff Satinavs wankte, Feste erbebte in Schreien, alles ward vernichtet, unter und um jenen Stern. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern, hundert mal, riss den Boden auf, zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammten erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie diese Frevler in Qualen verdarben, die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und selbst Unschuldige verblichen. Es soll nur drei Tage gedauert haben, bis die letzte Schreie verstummten.
   - Seite 512


Spekulative Chronologie der riesländischen Ereignisse

~ 7500 v.JdF Die Orks erreichen das Riesland, kommend aus Aventurien
~ 4500 v.JdF Das Volk der Nagah erreicht das Riesland, geflohen aus Lahmaria
~ 2900 v.JdF Die Hochelfen erreichen das Riesland und errichten Callasir
~ 2500 v.JdF Krieg der Hochelfen gegen das Heer des Namenlosen
~ 1900 v.JdF Das Reich Marhynia gerät unter die Herrschaft des Namenlosen
~ 400 v.JdF Die Utulus erreichen das Riesland, komment aus Uthuria
0 JdF Der Kataklysmus (2600 v.BF)


Nach dem Kataklysmus (Muss man noch etwas ausführen)
~ 100 JdF Die Zwerge erreichen das Riesland, kommend aus Aventurien
~ 350 JdF Krieg gegen Pyrdacor, der riesländische Unterstützung hatte
~ 600 JdF Die Trolle und Amhasim ergreifen die Macht in weiten Teiles des Kontinents und versklaven die schwächeren Völker. Die Maru dominieren den Süden.
~ 1100 JdF Die Tulamiden erreichen das Riesland, kommend aus Aventurien und vereinen sich mit den Raksharen zu den Sanskitaren.
~ 1600 JdF Im Süden werden die Maru durch die Nagah vernichtet. Die Sanskitaren erobern die alten marhynianischen Städte.
2941 JdF Die Metropole Namakari, auf der Insel Jomin, wird durch schwarze Magie und Seuchen vernichtet.

(soweit erstmal die groben Ereignisse)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 30, 2007, 10:23:32
Zitat
Die Sanskitaren erobern die alten marhynianischen Städte.
Da saßen sie zur Ankunft der Tulamiden schon drin ! Nachher können sie ihre Macht nur zur heutigen ausbauen. Während der Herrschaft der Maru saßen sie zwar in den Städten, waren aber wenig mehr als primitive Wilde, die planlos in den Ruinen gewühlt haben (und Dinge fanden, die sie nicht verstanden)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 30, 2007, 13:39:52
Ja okay... auf die nach Kataklystische Geschichte hab ich jetzt noch kein so Augenmerk gelegt.

Aber die vorkataklystische mystische Geschichte so in Ordnung?

Ich werde wohl noch nen kleinen Einleitungs- und Hinweistext dazu schreiben um es abzurunden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am Juli 30, 2007, 19:15:46
Du datierst den krieg gegen Pyrdacor nach dem Kataklysmus, waren diese beiden Ereignisse nicht zeitgleich, weil der Komet ein Bruchstück des Wandelsterns des Pyrdacor gewesen ist?



Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 30, 2007, 19:19:34
Ne, der Komet war was Eigenes ! Die Pyrdakor-Theorie gefällt mir deshalb nicht, weil es den Kataklysmus als "geschah unter Ferner Liefen durch reinen Zufall" deklarieren würde. Der Kataklysmus soll was eigenes sein und bleiben.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am Juli 30, 2007, 19:20:45
Achso, wann wurde denn das beschlossen. Na ist ja egal 300 Jahre hin oder her, mir ist das gleich, ist mir halt nur aufgefallen!


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 30, 2007, 19:22:16
Ich hab das aus der Beta... (die Datumsangabe)

Wobei das Problem ist, dass die Schwertmagier erst nach dem Fall des Imperiums am Pyrdacor-Krieg teilnahmen


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Juli 30, 2007, 19:23:05
Schon vor längerer Zeit aus den oben genannten Gründen. Sicherlich sinds nur 300 Jahre, aber wenn es das selbe wäre, würde es massiv die Stimmung killen - nach dem Motto: Alles wichtige passiert nur in Aventurien und der Rest der Welt ist Abfallprodukt. nenene.... :)

Zitat
Wobei das Problem ist, dass die Schwertmagier erst nach dem Fall des Imperiums am Pyrdacor-Krieg teilnahmen
Je nachdem wie wir es drehen ist das nicht unbedingt ein problem.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 21, 2007, 09:12:21
Da es ja noch Probleme (Konflikte) mit Pardonas Rückkehr und dem Bündnis mit den Schwertmagiern und Vulkanschraten gab, habe ich versucht die junge Post-Kataklystische Geschichte etwas zu erweitern. Dies ist noch keine endgültige Fassung... sondern der Versuch die junge Geschichte nach dem Kataklysmus grob zu beleuchten und zu sortieren.

Bitte Meinungen dazu...


2600 v.BF   Kataklysmus & Entrückung Callastir. Danach folgen Tod, Chaos und Anarchie.

2511 v.BF   die Zwerge graben sich durch das Drachengebirge und erreichen die Finsterbinge


2503 v.BF    Die Utulus erreichen das Riesland

2400 v.BF   Einige der Überlebenden des alten Reiches, formierten sich 200 Jahre nach dem Kataklysmus neu - unter einem neuen Herrscher: dem Schwertmagier Xamun, welcher auch ein neues Heer gründete. Xamun ernannte sich selbst zum Imperator des Neuen marhynischen Reiches, wobei allerdings nur noch ein duzend „echte“ Marhynianer in seinen Reihen standen. Auch gab es keinen echten Staat mehr.

2260 v.BF – 2100 v.BF   Die Elfen Aventuriens kämpfen gegen Pyrdacors Armee. Pyrdacor ruft den Namenlosen zu Hilfe, welcher sein neues Heer unter der Führung von Xamun zu Hilfe nach Aventurien schickt. Ergebnis: Das Heer des Namenlosen und das Pycdacors unterliegen.

1950 v.BF   Nachdem auch dieser Krieg verloren war, schien dies nun auch das Ende von Xamuns Armee zu bedeuten, denn sie verloren an Bedeutungslosigkeit in der neu wachsenden Ordnung. Doch der Namenlose unternahm noch einen letzten Versuch: Er rettete Pardona aus den Niederhöllen und schickte sie ins Riesland, sie solle retten was noch zu retten ist. So gewann sie sogar noch die Vulkanschrate als neue Verbündete. So konnten sie sich immerhin noch gute 300 Jahre als Gruppe halten, und um die chaotischen Machtverhältnisse und Neuordnungen des Rieslandes mitkämpfen, bevor sie sich als kleine Splittergruppen in den Weiten des Kontinents verloren gingen.

1600 v.BF   Trolle und Amhasim ergreifen die Macht und halten sich die kleineren Rassen als Sklaven. Irrogolosch gründet die Religion des einen Gottes und wandert mit vielen heilsuchenden Faulzwergen aus der alten Stadt aus. Die Maru haben im Süden die Macht.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 21, 2007, 09:28:40
Das klingt soweit sehr gut ! Ich wäre dafür, das so zu handhaben....
Möglicherweise ließe sich auch noch die Entstehung der Nedermannen dort einfügen:

Zitat
2400 v.BF   Einige der Überlebenden des alten Reiches, formierten sich 200 Jahre nach dem Kataklysmus neu - unter einem neuen Herrscher: dem Schwertmagier Xamun, welcher auch ein neues Heer gründete. Xamun ernannte sich selbst zum Imperator des Neuen marhynischen Reiches, wobei allerdings nur noch ein duzend „echte“ Marhynianer in seinen Reihen standen. Auch gab es keinen echten Staat mehr.
Ein Problem Xamuns war, daß viele seiner Mitstreiter aus den ehemaligen Nordprovinzen stammten und unter dem seltsamen Fluch litten, der die dortigen Bewohner nach dem Kataklysmus ereilt hatte. Viele seiner Offiziere verfielen geistig zusehens.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 21, 2007, 09:39:24
Ja okay... das würde passen...

Doch was mir etwas unangenehm auffällt ist das Wort "Fluch". Gibt es kein gutes Synonym dafür... oder eine andere Umschreibung?

Wir haben zu viele Flüche :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 21, 2007, 09:41:12
Gute Frage......wie wäre es mit: "...waren der unheimlichen Degeneration anheim gefallen, unter der die Bewohner des Nordens zu halbmenschlichen Wilden wurden." ?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 21, 2007, 09:56:47
Ja okay...

Was könnte in der Frühzeit nach dem Kometen noch so los gewesen sein?

Da wir ja jetzt (Geschichtstechnisch) etwas konkreter werden könnten... vielleicht gibt es was zur Chaos-Phase oder zur "Vorherrschaft der Schratigen"-Phase zu schreiben.

Gab's besondere Kriege?
Große Herrscher?
1450 v.BF sollten die Tulamiden noch kommen...  die Raksharen und Tulamiden Vereinigungsgeschichte ist auch noch ein Absatz Wert.

Beschränken wir uns am besten mal auf die Zeit zwischen 0 n.JdK und dem 2600 n.JdK (= BF)

Ich dachte bei der Nach-Kataklystischen Geschichte an eine etwas ausführlichere, immer konkreter werdende und teilweise auch festgelegte Geschichte, statt nur auf Flufftexte zu setzen. Ähnlich den Geschichtsschreibungen aus den offiziellen Spielhilfen (z.B. aus Licht und Traum).


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 21, 2007, 09:59:09
Zum einen natürlich die Marus.......die hätten schon etwas mehr Geschichte verdient.
Darüber hinaus fällt in diese Zeit auch der Aufstieg von Amhas und Ronthar - da müssten wir tatsächlich konkreter werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 21, 2007, 10:00:29
Dann sollten wir mal Stichworte sammeln und Brainstormen...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 21, 2007, 10:06:08
In die Zeit gehört in jedem Falle:

- Brutheus....der Begründer und Vordenker der amhasischen Philosophie. Ist auch gleichzeitig der Gründer der Republik.
- Nachfolgestreitigkeiten und Auslegungsprobleme der nachfolgenden Generationen. Brutheus ursprünglich nicht rassistische Lehre wird zunehmend als Rassenideologie aufgefasst (die ursprüngliche Version spricht nur von: Jede Rasse erfüllt einen eigenen Zweck innerhalb der kosmischen Ordnung. Von einer Hierarchie ist nicht die Rede.)
- ein Krieg der Ronthar gegen irgendwelche Trolle nahe des Feuersees, die sie besiegen um die Felsen von Ronthar zu erobern
- die Aktivitäten einer scheinbar unsterblichen Brokthar-Heldin (vermutlich ein Avatar Rondras - zumindestens basiert die Religion der Brokthar darauf)
- Der Zug der Cromor-Stämme nach Norden in die Wälder


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 21, 2007, 14:06:29
Ja stimmt die Marus müssen noch rein, und deren Kampf gegen die auftauchenden Nagah.
Genauso wie die Kriege der Ipexco mit den Nagah


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 21, 2007, 14:46:49
Zitat
2260 v.BF – 2100 v.BF   Die Elfen Aventuriens kämpfen gegen Pyrdacors Armee. Pyrdacor ruft den Namenlosen zu Hilfe, welcher sein neues Heer unter der Führung von Xamun zu Hilfe nach Aventurien schickt. Ergebnis: Das Heer des Namenlosen und das Pycdacors unterliegen.

Die Elfen kämpften auf Pyrdakors Seite, wohl auch zeitweise mit dem Namenlosen, bis aus (namenloser) Zwietracht ein alliertes Heer Tie Shianna angreift und zerstört.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 21, 2007, 15:09:26
@GrogT: Du hast recht... dann werde ich den Eintrag ändern.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am September 21, 2007, 16:13:56
Ich find die Geschichte gut, allerdings hört sich "verloren an Bedeutungslosigkeit" etwas merkwürdig an... ;)
Ansonsten schwebt mir noch was mit Drachen und Trollen und Riesen im Norden vor, allerdings weiß ich noch nicht konkret was, das kommt wenn ich mir die Stadt der Riesen mal genauer anschaue. Da wacht doch so ein Aldinor über so einen Frieden?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 21, 2007, 18:41:03
Zitat
1450 v.BF sollten die Tulamiden noch kommen...  die Raksharen und Tulamiden Vereinigungsgeschichte ist auch noch ein Absatz Wert.

Hier fände ich eine "unerklärliche Missverständnissgeschichte", wie bei den Wikingern und Indianern, reizvoll. Aus einen möglicherweise recht banalen Missverständnis heraus wurden die Tulamiden vertrieben und vernichtet.
(Beispiel: man vermutet das der Kontakt zwischen Wikingern und Indianern schlecht verlaufen sein könnte, weil die Wikinger Milch trinken und als Gastgeschenk geben, während eine Laktoseintoleranz der Indianer eine solche Geste als einen Vergiftungsversuch hätte deuten können) 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 21, 2007, 21:39:16
Vertrieben und vernichtet ? Wo das denn ? Sowas war jetzt eigentlich nicht vorgesehen....


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 22, 2007, 08:54:44
Nö, wenn die Tulamiden vertrieben worden wären, hätten sie die Kultur der Sanskitaren nicht so nachhaltig beeinflussen können. Und dann hätten sie auch nicht während des gesamten diamantenen Sultanats Handel mit den Riesländern betrieben.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 22, 2007, 10:48:42
Die Tulamiden haben sie doch mit den Raksharen zusammen getan und die alten Städte erobert... und wurden dann zu den Sanskitaren.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 22, 2007, 10:52:52
Eben drum wundere ich mich, wer da von wem vertrieben worden sein soll. Würde ansich wenig Sinn machen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 22, 2007, 15:16:00
Also eine langsame Assimilation der Tulamiden...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 22, 2007, 21:36:20
Fast....eine langsame Durchmischung, bis beides völlig in einander aufgegangen ist.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am September 25, 2007, 06:30:38
Schließlich gäbs unsere Sanskitaren sonst ja gar nicht... ich dachte die hätten nur überlebt weil die freundlichen Tulamiden von nebenan ihnen geholfen hatten...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2007, 09:21:41
So.. neuer Versuch... hab auch selbst wieder Ereignisse eingefügt.

Zeit vor unserer Zeit

~ ?? Mythischer Text um einen Riesen-Drachen-Krieg!

Zeit der Asche         (1 JdK - 100 JdK)

~  90 JdK Die Zwerge kommen an
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)

Zeit der Schatten      (100 JdK - 950 JdK)

  105 JdK Einige der alten Riesen kehren zurück und besetzten die Nordebenen
  106 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis
  112 JdK Der Riesen-Drachen-Konflikt konnte durch Alidor beendet werden
~ 180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun
~ 340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite. 
~ 500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren
  560 JdK Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus
~ 650 JdK Pardona versuchte die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen
  902 JdK Brutheus, der Philosoph gründet die Republik Amhas
~ 950 JdK Die Trolle und Amhas ergreifen die Macht und versklaven viele andere Völker

Zeit der Stärkeren      (950 JdK - 1750 JdK)

~ 1030 JdK Die Ronthar emanzipieren sich
~ 1040 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin (Rondra)
~ 1055 JdK Krieg der Ronthar gegen die Trolle
~ 1150 JdK Die Tulamiden erreichen das Riesland
~ 1160 JdK Ein Bündniss zwischen Raksharen und Tulamiden (unter König Sanskitar) bekämpft die Marus
  1168 JdK Nach dem Sieg der Raksharen und Tulamiden ruft der Thronerbe des gefallenen Raksharenkönigs, das Königreich Sanskitar aus, nach seinem gefallenen Vater benannt.
~ 1350 JdK Die Cromor ziehen in die Wälder des Nordens
~ 1500 JdK Bruderkrieg der Orken. Zwei große Stämme führen einen 20-jährigen Krieg
~ 1620 JdK 1. Rakshazar-Krieg: Die Ronthar, Orken und Nordländer ziehen gegen die Amhas in den Krieg. Der Einflussbereich der Amhas konnte gebremst werden.

Zeit des Verfalls      (1750 JdK - 2900 JdK)

~ 1780 JdK Das Königreich der Sanskitaren ist zerfallen, da kein Trohnerbe ermittelt werden konnte.
  1873 JdK 1. Krieg der Nagah gehen die Marus.
  1884 JdK 2. Krieg der Nagah gehen die Marus.
  1903 JdK 3. Krieg der Nagah gehen die Marus. Die Marus werden vernichtet
 
 (Dieses 1000-jährige Loch muss gefüllt werden!!!)
 
Zeit der Tyrannen      (2900 JdK - 3600 JdK)
 
  2945 JdK Krieg der Nagah gegen die Ipexco
~ 3100 JdK Namakari, die Metropole Jomins verschwindet.
  3138 JdK Yal-Kalabeth wird gegründet
~ 3200 JdK Der Theatherorden trifft ein -> Thy-Ath-Nog 
  3224 JdK Al-Hrastor, Hohepriester des Amazth ergreifen die Macht in Yal-Mordai
  3312 JdK Al-Hrastor gelingt es den sanskitarischen Städtebund ins Leben zu Rufen, dem er vorsteht.
~ 3343 JdK 2. Rakshazar-Krieg: Eroberungskrieg -> Die Sanskitarenstädte unter Al-Hrastor gegen die Ronthar, Orken, Nordländer, Ipexco, Nagah und Parnhai
  3355 JdK Nach dem Ende des Rakshazar-Krieges, der deutliche Landgewinne um die Sanskitarenstädte mit sich brachte, zerviel der sanskitarische Städtebund
  3385 JdK Die Tyrannen-Dynastie Kalmagh in Ronthar gelangt an die Macht. Der zweihundert Jahre währende Brokthar-Krieg um den Norden, gegen Cromor und Amhas wird geführt. Auch die Orken und Nordländer waren betroffen. Despotie und Tyrannei erreichten ihren Höhepunkt auch in den anderen Völkern.
~ 3590 JdK In mehreren Völkern kam es zum Aufstand gegen die alten Tyrannen, welche einer nach dem anderen gestürzt wurden.
  3596 JdK Mit dem "Frieden von Ronthar" gelang es dem großen Orkschamanen Yurrak die verstrittenen Völker zum Frieden zu begegen.
 
Zeit des Umbruchs      (3600 JdK - heute)

  3619 JdK Sultan Arakim kommt an die Macht. Die Eroberung des Dreistromlandes beginnt
  3621 JdK In Yal-Kalabeth kommt es zu einer Rebellion, die von den Zelothen blutig niedergeschlagen werden
  3623 JdK 2. Rebellion. Yal-Kalabeth wird zur Freistadt
  3624 JdK Sultan Abu-Samin von Ribukan stirbt ohne einen legitimen Erben
  3625 JdK Die Krieg der 100 Prinzen beginnt
  3628 JdK Myrokar der Prophet erscheint im Westen Rakshazars 
  3629 JdK Sultan Arkamin lässt die Parnhai frei.
 
 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 25, 2007, 09:28:13
Ein kleiner Kritikpunkt:
Das hier:
Zitat
~ 1040 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin (Rondra)
Müsste das zweite Erscheinen sein, da Rondra herself ja kurz nach dem Einschlag aktiv war. Aber das ist ein wirklich geringes Problem ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2007, 09:30:56
Ein kleiner Kritikpunkt:
Das hier:
Zitat
~ 1040 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin (Rondra)
Müsste das zweite Erscheinen sein, da Rondra herself ja kurz nach dem Einschlag aktiv war. Aber das ist ein wirklich geringes Problem ;)

Wenn genau war sie das erste mal aktiv. Und was hat sie gemacht?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 25, 2007, 09:46:18
Aktiv war die das erste Mal wirklich unmittelbar nach dem Einschlag. Also im Jahre 0 JdK.
Der Mythologie nach war sie erstmal damit beschäftigt, Sterbliche zu massakrieren, wie ihre Brüder auch. Dann verliebte sie sich (eher zufällig) in einen Brokthar-Krieger, der ihr bewies das bei Weitem nicht alle Sterblichen die Strafe der Auslöschung verdient hatten. Schließlich gelang es ihr, ihren Vater Ingror davon zu überzeugen, die Weltvernichtung noch ein paar Jahrtausende aufzuschieben.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2007, 09:50:09
Von dieser Geschichte hab ich ja noch nie was gelesen.

Ist die Geschichte ein Mythos oder ein Tatsache?
Wandelten die Götter wahrhaftig im Riesland?
Ist Ingror nicht der Bruder?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 25, 2007, 10:24:07
Das ist auch einer der Bestandteile, die ganz zu Anfang ausgetüftelt wurden....gut Möglich, daß einiges davon mit dem alten Forum verschütt gegangen ist. Ob das nun Tatsache oder Mythos ist, wollte ich offen halten.....also kommts in mythosform rein ;)

Die Verhältnisse der Brokthargötter sind wie folgt:
Ganz oben steht Ingror der Vernichter. Ein ziemlich jähzorniger Gott, der schon tausende von Welten unterworfen oder vernichtet hat (daher der sprechende Beiname). Sein Gegner ist dabei der Namenlose, der ebenso wie Ingror versucht, möglichst viele Welten unter seine Kontrolle zu bringen. Allerdings tut er das nicht über ehrlichen Kampf, sondern hinterhältig und schleichend. Welten, die komplett dem Namenlosen anheim fallen, vernichtet Ingror, damit die Saat des Bösen sich nicht von dort aus weiter zu den nächsten Globulen ausbreitet. Selbiges wäre fast mit Dere geschehen.
Ingror hat drei Kinder (wer die Mutter ist, wird in den Broktharlegenden nicht erwähnt, es wird vermutet daß es sich um eine seiner Haremsdamen aus den 1000 Welten handelt) :
Die Zwillingsgötter [Namen hatten wir noch nicht gefunden - entsprechen Tairach und Brazoragh] und seine jüngste Tochter Rontja.
Alle drei schickte er mit dem Kometen nach Dere, damit sie dort die Sterblichen vernichten und nur noch eine tote, leblose Schlackekugel von Dere übrig bleibe.
Während dieses Feldzuges passierte das oben erwähnte - Rontja konnte ihrem Vater beweisen, daß eben nicht alle Sterblichen Deres dem Namenlosen anheim gefallen war. Zähneknirschend ließ Ingror Gnade walten - allerdings ist der Weltuntergang nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben !

Edit
Das Rontja eine sehr junge Göttin ist, spiegelt sich Übrigens auch in dem Charakter wieder, der ihr in Broktharlegenden zugeschrieben wird. Ihr Verhalten entspricht ziemlich dem eines typischen Brokthar-Teenagers. Die ist relativ jähzornig, prügelt sich für ihr Leben gerne mit ihren großen Brüdern (was nicht bedeutet, daß sie sich hassen würden...eher das Gegenteil ist der Fall. Nur in Puncto Sterbliche werden sich die Drei nicht einig) und ist sexuell ebenfalls recht aktiv. (aventurische Amazonen würden vermutlich einen Schlaganfall bekommen, wenn sie wüssten wie ihre ernste, femministische Kriegergöttin sich drüben im Riesland aufführt  ;D)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2007, 11:07:02
Okay... als Mythos ist das ganz gut.

Als Wahrheit würde ich aber nur folgendes Bestätigen:
- der Komet war wirklich
- es gibt alle genannten Götter, auch wenn sie gegenüber den Brokthar anders auftreten bzw. anders wahrgenommen werden

Ein Mythos sollte bleiben (und je nach Volk anders erzählt werden):
- Ob Ingor (Ingerimm) wirklich als Weltenvernichter arbeitet (die Göttermotive werden da ja weitgehend anders beschrieben) und Dere vernichten wollte.
- Ob die Götter auf Dere wandelten um die Überlebenden zu erschlagen
- Rontja hat durch eine Liebe zu einem Brokthar die Weltvernichtung verhindert.

Als barbarische Interpretation der Götter ist das aber gut.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 25, 2007, 12:37:19
Als was anderes als als Mythos war es auch nicht gedacht ;). Das sollte aber so oder so ähnlich beim Abschnitt zum Kataklysmus vorkommen - in einem hübschen Flufftext, wie auch bei der Vorkataklysmischen Zeit.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2007, 13:10:59
okay  ;)

Gibts sonst noch nen Kritikpunkt?

Geschichtlich:

- Was machen wir mit unseren 1000 Jahren in denen nichts passiert?
- Ist die "Zeit der Tyrannen" zu übertrieben?
- Sind die zusätzlichen Kriegsszenarios gut so oder falsch?

Mystisch:
Gibt's noch irgendwelche mythischen Wesen oder Helden, Erscheinungen, Offenbarungen usw. welche eine Erwähnung verdient haben?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Firanor am September 25, 2007, 13:16:27
eventuell die/der schlafende/r Gigant/in der Nebel, Fenthun. Er/Sie ist j amaßgeblich für den Nebel über den Seen verantwortlich.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2007, 13:33:09
Okay... Details!?

Edit: Es macht Sinn wenn mal alle Kulturverantwortlichen die wichtigsten Ereignisse hier posten (die bis jetzt noch nicht berücksichtigt wurden)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 25, 2007, 17:44:13
Zitat
Ist die "Zeit der Tyrannen" zu übertrieben?
Nö, find sie sehr gut, vor allem das wo Al'Hrastor den Städtebund gründet. Sehr gelungene Eigenkreation!  :d Erkärt auch, warum er jetzt noch immer nach den anderen Stadtstaaten giert.

Zitat
- Was machen wir mit unseren 1000 Jahren in denen nichts passiert?
Nun, die Nagah haben zu diesem Zeitpunkt gerade die Marus geschlagen, das Königreich Sanskitar liegt darnieder, es gibt also im Süden  keinen Gegner mehr. In dieser Zeit könnte also das "Goldene Zeitalter" der Nagah sein, wo sie im Süden ein Großreich aufbauen und ihren Einfluss bis ins Dreistromland ausdehnen.
Sie bringen also wieder Schwung in die Region, bringen den Menschen Technik, Wissen, Magie usw.
Die Sanskitaren erholen sich also und bekommen damit auch nach und nach mehr Selbstvertrauen.
Als dann der Krieg Ipexco gegen Nagah beginnt nutzen die großen Städte den Moment und erklären sich für unabhängig (nur Ribukan sollte, ob der Nähe noch länger in den Händen der Nagah bleiben)

Was allerdings im Norden passiert? K.A.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 25, 2007, 18:47:27
Im Norden passiert unter anderem, daß die Cromor zu den Brokthar gehörten, die nach Norden wanderten um dort die Firnwälder in Beschlag zu nehmen. Zuerst einmal gerieten sie allerdings in die Fänge der damals noch enorm mächtigen Trolle. Zu diesem Zeitpunkt ereignet sich auch die Vergewaltigung der damaligen Anführerin der Noch-Nicht-Cromor und brach ihren Geist. Die sieben (!) Töchter, die aus diesem Akt barbarischer Wollust hervorgingen schworen grausame Rache an ihrem Vater, als sie alt genug waren.....unter ihrer Führung erhoben sich die unterdrückten Brokthar und vertrieben die Trolle schließlich aus den Wäldern.

.....fehlt nur noch ein guter Grund, warum sie überhaupt nach Norden wandern....


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 08:31:56
Möglichkeiten was wir noch so mit den 1000 Jahren anfangen könnten:

- Ein weiteres Großreich erstreckt sich über den Kontinent (Trolle? Amhas?) -> hierbei könnten wir die benötigte Allgemeinsprache einführen "Neu-Marhynisch" die durch das Reich auf dem ganzen Kontinent erneuert wurde.
- Ein gemeinsamer Feind aus dem fernen Osten?
- Eroberungsversuch durch die Drachen
- Große Seuchen, gesellschaftlicher Verfall, Verwilderung
- Stellvertreterkriege
- Naturkatastrophen


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am September 26, 2007, 09:27:18
Ich bin erstmal gegen ein trollisches Großreich, ich glaube ich hätte dort oben einen "Drachenkrieg" gern. So ein Ding, wo Drachen über die Lande ziehen und alles zerstören und angreifen. Sei es Troll, Riese, Zwerg - auch der Grund warum man im Norden nicht mehr so häufig Riesen sieht und ein Grund für ne Menge gigantischer Kavernen in denen man Riesenknochen und monströse Scheußlichkeiten finden kann. Alle haben sich verkrochen. Waren viele Drachen.
Aber Krieg ist ausgelutscht und langweilig und vor allem würden die Drachen alles vernichten, wenn sie 1000 Jahre lang aktiv waren, also gab es diesen "Drachenkrieg" zuerst, so vierzig Jahre oder so. Mit den Angriffen haben sie die Kraftlinien absolut überladen und die nächsten Jahre waren die "Zeit des Chaos" in der selbst mit nur schwach magischen Aktionen jede Kraftlinie barst und die folgenden 500 Jahre brauchten die Dinger, um sich wieder "abzukühlen", was die Region für den Zeitraum ziemlich lähmte, übergefährlich machte und eine komplette Neuorientierung nochmals erschwerte. Das erklärt auch den Aberglauben der nördlichen Wesen gegenüber Magie und den oftmals vorhandenen Wahnsinn seiner jetzigen Zauberkundigen. Letztlich war es nur ein Experiment Aldinors oder so...
Vielleicht hat es auch länger gebraucht zum runterkühlen - das heißt, dass jetzt, wo es wieder "fast normal" ist, könnten die anderen Völkern davon erfahren haben und "mal die Finger ausstrecken, was es da oben so gibt". Ist ja immerhin verheerendes geschehen, da oben...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 10:16:21
Hmm... joah... nicht schlecht... aber dieses "aufheizen" und "abkühlen" finde ich nicht so gut.

Noch andere Vorschläge?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 26, 2007, 14:30:12
Kitorrah könnte zu dieser zeit etwas aktiver gewesen sein, auch im Westen des Rieslandes.
Wie und was da los war...... keine Ahnung.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 26, 2007, 15:18:18
Ich habe bei den Orksen eine Myranische Expantion eingebaut, das könnte auch zu Raksharenexpantion umgedeutet werden...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 15:27:35
Myranische Expantion

Würde ich weglassen... das meint die Wiki Aventurica dazu:
Zitat
Oft wurde spekuliert, dass der Westen von Myranor und der Osten von Aventurien/Riesland eine Verbindung hätte und es ein Super-Kontinent wäre. Durch die neuste Myranor-Karte (Myranor (HC) 7) ist dieses Gerücht endgültig Vergangenheit.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 26, 2007, 15:30:06
Maryhanische meinte ich ....mensch, Myranor und Marhyaner ist aber auch eng aneinander...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Firanor am September 26, 2007, 15:40:48
und bei Hjalltinger und Hjaldinger hat das zu einer Namensänderung führen müssen...vllt. soltlen wir dann mal den den Namen Marhyan überdenken^^


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 15:46:20
Ja okay...  ;)

Marhynia ist leider soweit offiziell...

Wenn wir gerade an blöden Namen sind:

Was ich übrigens noch ansprechen wollte... hab damals nen Fehler gemacht als ich das Reitervolk des Nordens, die Vorfahren der Sanskitaren Raksharen genannt habe. Ich glaube das sollten wir nochmals ändern. Denn dadurch schränken wir uns blöderweise sprachlich ein.

Wir können z.B. nicht von raksharischen Helden oder raksharischen Göttern sprechen... denn es ist nie richtig klar ob damit das Urvolk oder die Bewohner des gesamten Kontinents gemeint sind.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am September 26, 2007, 15:50:09
Hmm... joah... nicht schlecht... aber dieses "aufheizen" und "abkühlen" finde ich nicht so gut.
Ich bin auch nicht so 100% sicher, aber so lange nichts besseres kommt nehmen wir erstmal das und gucken später, ob es nicht ganz raus kann


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 15:52:54
Naja.. des Geschichtsschreibungsthema ist jetzt mal noch nicht so dringend... aber wir können uns da schon noch so ein paar Gedanken machen...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 18:54:47
Hier noch ne ganz abgefahrene Möglichkeit für unser 1000-Jahre-Loch, die mir eingefallen ist:

- Es gab bereits schon früher einen Propheten der Zwölfgötter
- Diesem gelang es gar einen zwölfgöttlichen Tempel zu errichten
- Doch zog dieses Unterfangen großen Unmut auf ihn, denn die Zwölfe waren alles andere als angesehen
- Als dann eine Sieche und ein großer Hunger kam (Ernteausfälle) erstürmten die Erzürnten den Tempel und zerstörten ihn restlos.
- So wendeten die Götter endgültig ihren Blick ab von Rakshazar

(Schnitt)

- Eine junge Halbgöttin - kaum als solche bekannt -, Zelotha genannt, war voller Neid auf die Zwölfe in Alveran und trachtete selbst nach einem Platz in der Götterfeste.

Zelotha (Tochter des Ingerimm und Rahja)
Aspekte: Kontrolle, Willenskraft, Beharrlichkeit, Hochmut, Habsucht, Neid, Zorn, Wolllust, Unmäßigkeit

- Doch fand sie keine Anhänger unter denen Aventuriens und Myranors. So wagte sie sich nach Rakshazar - auf Dere wandelnd - und suchte in den Trümmern des widerspänstigen Reiches nach den alten Geheimnissen. Sie neidete insgeheim um die Macht, doch wollte sie es besser machen, um Einzug nach Alveran zu erlangen. So fand sie in den alten Ruinen ein mächtiges Artefakt: Eine uralte Steintafel auf der die Namen vieler Dämonen geschrieben.

- Zelotha machte sich daran ihre neu gewonnene Macht über die Dämonen fleißig auszuspielen und nutzte sie um die von Kriegen geschwächten Völker Rakshazars zum Tribut zu zwingen. Doch beschwor sie die Dämonen niemals selbst, sondern beraubte sie nur ihrer Macht. So trachtete sie nach Sklaven, Reichtümer und Schönheit um selbstgefällig zu leben. Es errichteten ihr zugleich zehntausende Sklaven eine Tempelstadt, in deren Zentrum ein Turm in den endlosen Himmel gebaut werden sollte um ihre Überlegenheit zu demonstrieren.

- So hatte die Halbgöttin Zelotha, unbemerkt von den Zwölfen, unvorstellbare Macht entwickelt und sammelte die Seelen von Treuen, Betrogenen und Erpressten um am Neubeginn des Zeitalters nach Alveran zu ziehen.

- Die Völker Rakshazars wurden weitgehend entmachtet.. alte Strukturen zerfielen erneut in Anarchie und Chaos.

- Da gelang es dem Helden X, einem (Troll, Brokthar oder Nordländer) zusammen mit Hilfe der Brokthar-Heldin Rontja die Halbgöttin zu besiegen, wobei allerdings Rontja ihren derischen Körper verlor und besiegt wurde.

- Noch heute gibt es treue Anhänger Zelothas und auch ihre magische Schule wurde von den Zelothen beibehalten.



Ist noch etwas wirr... aber so spukt es mir gerade durch den Kopf


Edit: In einer Meisterinfobox kann man darauf hinweisen, dass aus diesen 1000 Jahre relativ wenig verlässliche Quellen zu finden sind, weshalb es kaum Daten und Ereignisse gibt. Hier kann der Meister selbst, wenn er will, eine geschichtliche Episode oder Anpassung einfallen lassen, ohne das die zu Konflikten führt.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 26, 2007, 19:05:08
Hm, diese Zelota-Geschichte will mir nicht so wirklich schmecken, klingt so ein bisschen wie eine Mischung aus Mada, Xeledon und Borbarad. Und es wirkt  wie eine aufgesetzte Erklärung für die Existenz der Zelothen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 26, 2007, 19:05:32
Zitat
Wir können z.B. nicht von raksharischen Helden oder raksharischen Göttern sprechen... denn es ist nie richtig klar ob damit das Urvolk oder die Bewohner des gesamten Kontinents gemeint sind.

Stimmt. Da sollte was anderes für die Ursanskitaren her. Was kurzes vielleicht, wie "die Idar" oder "die Enku"


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 19:06:42
Hm, diese Zelota-Geschichte will mir nicht so wirklich schmecken, klingt so ein bisschen wie eine Mischung aus Mada, Xeledon und Borbarad. Und es wirkt  wie eine aufgesetzte Erklärung für die Existenz der Zelothen.

Okay... dann mal weiter überlegen...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 26, 2007, 19:10:21
Hm, wie wäre es mit einem Schwertmagierreich das zu dieser Zeit auf der jominischen Hauptinsel existiert hat? So eines wie das schon mal angedacht war, nur das es eben schon längst wieder untergegangen ist?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 19:13:29
Wäre ne Möglichkeit... wobei ich die Ordensvariante (statt dem Staat) auch bezüglich der Geschichte bevorzuge.

Aber tatsächlich könnte noch etwas mit der Stadt auf den jomischen Inseln passiert sein.

Es muss ja nicht mal ein Großreich sein... nur irgendwas was wir noch nicht in der Geschichte haben und ganze 1000 Jahre ausfüllen kann.



Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 26, 2007, 19:19:57
Es muss ja nicht die ganzen 1000 Jahre ausfüllen, ein Teil reicht ja schon, es kann ja ruhig einmal sein, dass 500 Jahre nichts besonderes passiert ist.... (ok, verglichen mit der Irdischen Geschichte ist das dann doch wieder ein bisschen unwahrscheinlich)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 26, 2007, 19:26:16
Etwaige reste von Reichen können ja hie und da unter Schwertmagierknute gelangt sein.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am September 26, 2007, 19:29:38
Vielleicht ein paar Nordländer-Königreiche, die sich knappe 100 jahre lang halten um sich danach in einem mehrere hundert Jahre langen Krieg gegenseitig gebröselt haben.....mal ohne Trollbeteiligung.  :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am September 26, 2007, 20:11:51
Da oben kann alles mögliche losgewesen sein von dem man heute nur noch Staub vorfindet. Manches kann auch einfach mal im Dunkel gelassen werden. Wir müssen ja nicht krampfhaft alles füllen, wir können ja abwarten, bis sich wieder mal jemand im Projekt engagiert (wie der Alchemyst, leider nur kurzfristig) und dann gucken ob seine Ideen da rein passen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2007, 21:13:30
Jupp... lassen wir das ganze mal ruhen... in ein paar Wochen kann ich's ja wieder mal ausgraben.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 27, 2008, 14:14:19
So... ich wollte diesen alten Thread mal wieder beleben.
Vielleicht gibt es ja ein paar neue Idee für unser 1000-jähriges Geschichts-Loch.

Unser letzter Stand:

Zeit vor unserer Zeit

~ ?? Mythischer Text um einen Riesen-Drachen-Krieg!

Zeit der Asche         (1 JdK - 100 JdK)

~  90 JdK Die Zwerge kommen an
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)

Zeit der Schatten      (100 JdK - 950 JdK)

  105 JdK Einige der alten Riesen kehren zurück und besetzten die Nordebenen
  106 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis
  112 JdK Der Riesen-Drachen-Konflikt konnte durch Alidor beendet werden
~ 180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun
~ 340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite. 
~ 500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren
  560 JdK Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus
~ 650 JdK Pardona versuchte die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen
  902 JdK Brutheus, der Philosoph gründet die Republik Amhas
~ 950 JdK Die Trolle und Amhas ergreifen die Macht und versklaven viele andere Völker

Zeit der Stärkeren      (950 JdK - 1750 JdK)

~ 1030 JdK Die Ronthar emanzipieren sich
~ 1040 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin (Rondra)
~ 1055 JdK Krieg der Ronthar gegen die Trolle
~ 1150 JdK Die Tulamiden erreichen das Riesland
~ 1160 JdK Ein Bündniss zwischen Raksharen und Tulamiden (unter König Sanskitar) bekämpft die Marus
  1168 JdK Nach dem Sieg der Raksharen und Tulamiden ruft der Thronerbe des gefallenen Raksharenkönigs, das Königreich Sanskitar aus, nach seinem gefallenen Vater benannt.
~ 1350 JdK Die Cromor ziehen in die Wälder des Nordens
~ 1500 JdK Bruderkrieg der Orken. Zwei große Stämme führen einen 20-jährigen Krieg
~ 1620 JdK 1. Rakshazar-Krieg: Die Ronthar, Orken und Nordländer ziehen gegen die Amhas in den Krieg. Der Einflussbereich der Amhas konnte gebremst werden.

Zeit des Verfalls      (1750 JdK - 2900 JdK)

~ 1780 JdK Das Königreich der Sanskitaren ist zerfallen, da kein Trohnerbe ermittelt werden konnte.
  1873 JdK 1. Krieg der Nagah gehen die Marus.
  1884 JdK 2. Krieg der Nagah gehen die Marus.
  1903 JdK 3. Krieg der Nagah gehen die Marus. Die Marus werden vernichtet
 
(Dieses 1000-jährige Loch muss gefüllt werden!!!)
 
Zeit der Tyrannen      (2900 JdK - 3600 JdK)
 
  2945 JdK Krieg der Nagah gegen die Ipexco
~ 3100 JdK Namakari, die Metropole Jomins verschwindet.
  3138 JdK Yal-Kalabeth wird gegründet
~ 3200 JdK Der Theatherorden trifft ein -> Thy-Ath-Nog 
  3224 JdK Al-Hrastor, Hohepriester des Amazth ergreifen die Macht in Yal-Mordai
  3312 JdK Al-Hrastor gelingt es den sanskitarischen Städtebund ins Leben zu Rufen, dem er vorsteht.
~ 3343 JdK 2. Rakshazar-Krieg: Eroberungskrieg -> Die Sanskitarenstädte unter Al-Hrastor gegen die Ronthar, Orken, Nordländer, Ipexco, Nagah und Parnhai
  3355 JdK Nach dem Ende des Rakshazar-Krieges, der deutliche Landgewinne um die Sanskitarenstädte mit sich brachte, zerviel der sanskitarische Städtebund
  3385 JdK Die Tyrannen-Dynastie Kalmagh in Ronthar gelangt an die Macht. Der zweihundert Jahre währende Brokthar-Krieg um den Norden, gegen Cromor und Amhas wird geführt. Auch die Orken und Nordländer waren betroffen. Despotie und Tyrannei erreichten ihren Höhepunkt auch in den anderen Völkern.
~ 3590 JdK In mehreren Völkern kam es zum Aufstand gegen die alten Tyrannen, welche einer nach dem anderen gestürzt wurden.
  3596 JdK Mit dem "Frieden von Ronthar" gelang es dem großen Orkschamanen Yurrak die verstrittenen Völker zum Frieden zu begegen.
 
Zeit des Umbruchs      (3600 JdK - heute)

  3619 JdK Sultan Arakim kommt an die Macht. Die Eroberung des Dreistromlandes beginnt
  3621 JdK In Yal-Kalabeth kommt es zu einer Rebellion, die von den Zelothen blutig niedergeschlagen werden
  3623 JdK 2. Rebellion. Yal-Kalabeth wird zur Freistadt
  3624 JdK Sultan Abu-Samin von Ribukan stirbt ohne einen legitimen Erben
  3625 JdK Die Krieg der 100 Prinzen beginnt
  3628 JdK Myrokar der Prophet erscheint im Westen Rakshazars 
  3629 JdK Sultan Arkamin lässt die Parnhai frei.
 






- Es gab mal die Idee zu einem vor ca. 100 Jahren vernichteten Vielvölkerkönigreich nördlich der Lath.

Zitat
Der Rand der Nordwüste und die Steppen bis zum Artach soll bis vor ca. 50 bis 100 Jahren noch ein Königreich gewesen sein, dass sich durch seine Schwäche selbst zu Fall gebracht hat. Banden, Sippen und Stämme der Slachkaren, normadischer Sanskitaren, Xhul, Orken und Ronthar bildeten hier ein zerstrittenes Vielvölkerreich, dass aber zum Ende hin nur noch aus Tyrannei, Plünderei, Mord und Armut bestand.

Noch heute herrscht dieser Zustand in diesem umkämpften Niemandsland. Wobei die Orken am besten dastehen.

- Hat jemand die Idee wie wir das 1000-Jährige Loch stopfen können? Ein 1000-jähriger Krieg? Eine andere Bedrohung? Was passierte? Das Zeitalter habe ich damals "Zeit des Verfalls" genannt, da darauf die große "Zeit der Tyrannen" folgt. Es klingt auch logisch, dass nach einen großen Zerfall die Tyrannen leichtes spiel haben.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 27, 2008, 14:56:37
In das Loch gehört auf jeden Fall die Ankunft der Uthuri, die Aufspaltung des Volkes in Parnhai und Ipexco und der Krieg der Ipexco gegen Marus und Nagah (sie bekämpfen beide!). Die Ipexco können sich aufgrund der Schwächung der Marus und der Nagah auf der Halbinsel von Ribukan ausbreiten und werden erst wieder von den Sanskitaren zurück gedrängt. Die Parnhai geraten zur gleichen Zeit gößtenteils unter die Kontrolle der Sanskitaren.

EDIT: Würde die Uthuri nicht in der Vorzeit ankommen lassen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 27, 2008, 15:08:56
Ist eigentlich alles schon drin


Unser letzter Stand:

Zeit vor unserer Zeit

~ ?? Mythischer Text um einen Riesen-Drachen-Krieg!

Zeit der Asche         (1 JdK - 100 JdK)

~  90 JdK Die Zwerge kommen an
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)

Zeit der Schatten      (100 JdK - 950 JdK)

  105 JdK Einige der alten Riesen kehren zurück und besetzten die Nordebenen
  106 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis
  112 JdK Der Riesen-Drachen-Konflikt konnte durch Alidor beendet werden
~ 180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun
~ 340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite. 
~ 500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren
  560 JdK Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus
~ 650 JdK Pardona versuchte die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen
  902 JdK Brutheus, der Philosoph gründet die Republik Amhas
~ 950 JdK Die Trolle und Amhas ergreifen die Macht und versklaven viele andere Völker

Zeit der Stärkeren      (950 JdK - 1750 JdK)

~ 1030 JdK Die Ronthar emanzipieren sich
~ 1040 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin (Rondra)
~ 1055 JdK Krieg der Ronthar gegen die Trolle
~ 1150 JdK Die Tulamiden erreichen das Riesland
~ 1160 JdK Ein Bündniss zwischen Raksharen und Tulamiden (unter König Sanskitar) bekämpft die Marus
  1168 JdK Nach dem Sieg der Raksharen und Tulamiden ruft der Thronerbe des gefallenen Raksharenkönigs, das Königreich Sanskitar aus, nach seinem gefallenen Vater benannt.
~ 1350 JdK Die Cromor ziehen in die Wälder des Nordens
~ 1500 JdK Bruderkrieg der Orken. Zwei große Stämme führen einen 20-jährigen Krieg
~ 1620 JdK 1. Rakshazar-Krieg: Die Ronthar, Orken und Nordländer ziehen gegen die Amhas in den Krieg. Der Einflussbereich der Amhas konnte gebremst werden.

Zeit des Verfalls      (1750 JdK - 2900 JdK)

~ 1780 JdK Das Königreich der Sanskitaren ist zerfallen, da kein Trohnerbe ermittelt werden konnte.
  1873 JdK 1. Krieg der Nagah gehen die Marus.
  1884 JdK 2. Krieg der Nagah gehen die Marus.
  1903 JdK 3. Krieg der Nagah gehen die Marus. Die Marus werden vernichtet
 
(Dieses 1000-jährige Loch muss gefüllt werden!!!)
 
Zeit der Tyrannen      (2900 JdK - 3600 JdK)
 
  2945 JdK Krieg der Nagah gegen die Ipexco
~ 3100 JdK Namakari, die Metropole Jomins verschwindet.
  3138 JdK Yal-Kalabeth wird gegründet
~ 3200 JdK Der Theatherorden trifft ein -> Thy-Ath-Nog 
  3224 JdK Al-Hrastor, Hohepriester des Amazth ergreifen die Macht in Yal-Mordai
  3312 JdK Al-Hrastor gelingt es den sanskitarischen Städtebund ins Leben zu Rufen, dem er vorsteht.
~ 3343 JdK 2. Rakshazar-Krieg: Eroberungskrieg -> Die Sanskitarenstädte unter Al-Hrastor gegen die Ronthar, Orken, Nordländer, Ipexco, Nagah und Parnhai
  3355 JdK Nach dem Ende des Rakshazar-Krieges, der deutliche Landgewinne um die Sanskitarenstädte mit sich brachte, zerviel der sanskitarische Städtebund


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Domician am März 27, 2008, 15:15:55
Hab gerade keinen Vergleich, welches Jahr 0 BF entspricht, aber wir hatten ja überlegt, die Geschichte der Vorfahren der Ipexco und Parnhai mit ins binnenmeer-Uthuria Projekt aufzunehmen...und nach unseren bisherigen Überlegungen passt die Auswanderung nach Rakshazar erst ab 1400 v.BF. Also falls das irgend wie möglich ist.
Gruß Domician.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 27, 2008, 15:26:24
Das genaue Datum des Kataklysmus liegt im dunkeln.

Jahrtausende später wurde dann der heute fast unbekannte Sonnenkalender für die Geschichtsschreibung eingeführt.

Infos: http://www.rakshazar.de/forum/index.php?topic=661.0

Die unbekannten "Erfinder" wussten auch von den aventurischen Ereignissen und glichen die Jahreszahlen der Kalender der Einfachheit halber an. So entspricht:

0 JdK = 2600 v.BF
1 JdK = 2601 v.BF

2600 JdK = 0 BF
2601 JdK = 1 BF


Es ist nicht bekannt, ob der Kataklysmus wirklich am 0 JdK (Jahr des Kometen) statt fand. Das ist auch eher unwahrscheinlich.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Firanor am März 27, 2008, 15:33:14
könnte man nicht aus der 2 ne 3 machen, sonst sieht das so kleinlich aus, bei conan wird auch in jahrtausenden gerechnet^^


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 27, 2008, 15:49:56
Dann passt es aber nicht mehr mit der offiziellen Zeitrechnung zusammen. Schließlich gibt es klare offiziellen Aussagen, wann z.B. der Krieg der Elfen gegen den Namenlosen war.

Und das Jahr 3630 JdK ist jetzt auch nicht so mickrig .


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Domician am März 27, 2008, 16:44:59
Also, wenn ich das richtig sehe, ist 1400 v. BF etwa 1200 JdK Dann steht der Verknüpfung ja wirklich kaum etwas im Wege, wenn ihr (vor allem Talkim das noch möchte), zumal es ja unser frühst angenommener Zeitpunkt ist. Könnte also wirklich locker in diese 1000 Jahre Lücke fallen.
Gruß Domician.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 27, 2008, 17:57:40
Ich würde die Ipexco auch deshalb gerne erst recht spät ankommen lassen, weil sie faktisch vorher nicht in der Geschichtsschreibung vorkommen! Was haben die denn in der ganzen Zeit gemacht? Ausserdem passt es doch perfekt, wenn die Ankunft in die späte Phase des Nagah-Maru krieges fallen würde. Beide Seiten sind nach Jahrzehnten des Krieges total erschöpft. Nur deshalb gelang es den Ipexco die Halbinsel zu erobern. Und wenn wir damit ausserdem noch eine Brücke zum Uthuria-Projekt schlagen können - umso besser!

Also ich bin dafür, die Ipexco (Uthuri) um 1900 JdK ankommen zu lassen. Also kurz vor Beginn des 3. Nagah-Maru Krieges. Das wäre ein plausibler Grund, warum sich zunächst keine der beiden Echsenrassen für sie interessierte, die waren halt mit eigenen Problemen beschäftigt... Und im darauffolgenden Ipexco-Nagah Krieg waren sie bereits zu stark und konnten nicht mehr von den geschwächten Nagah vertrieben werden.

Spricht etwas dagegen?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 27, 2008, 20:37:54
Okay... klingt gut angenommen...  :d

Noch weiter Vorschläge für die 1000-Jahre "Zeitalter des Verfalls"?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am März 29, 2008, 16:45:00
Was mich noch ein bisschen stutzig macht ist diese Episode:
Zitat
3343 JdK 2. Rakshazar-Krieg: Eroberungskrieg -> Die Sanskitarenstädte unter Al-Hrastor gegen die Ronthar, Orken, Nordländer, Ipexco, Nagah und Parnhai
  3355 JdK Nach dem Ende des Rakshazar-Krieges, der deutliche Landgewinne um die Sanskitarenstädte mit sich brachte, zerviel der sanskitarische Städtebund
1. Warum ist Al-Hrastor so dumm und führt einen Vielfrontenkrieg.
2. Wie kommt es dass Nagah und Ipexco auf einer Seite kämpfen.
3. Wie können die Sanskitaren trotz so zahlreicher Feinde gewinnen
4. Warum zerfällt die Allianz, wo sie sich doch als erfolgreich erwiesen hat.


.....der Plausibilitätsdiakon  ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 29, 2008, 16:53:54
Von wann und wem war eigentlich die Städtebund-Idee ? Prinzipiell finde ich die gut - aber wie Ashariel schon gesagt hat: Das müsste nochmal näher durchdacht wäre.  Der Vielfrontenkrieg ließe sich "entschärfen" in dem man einfach die "Bundeskriege" draus macht und es sich nicht um EINEN Krieg sondern um eine Serie kleinerer Scharmützel handelt. Primäre Gegner könnten vor Allem Ronthar und Ipexco gewesen sein. Das Ende des Bundes kam, weil die Stadtstaaten keine einheitliche außenpolitische Linie finden konnten. Als Al-Hrastor schließlich einen Kleinkrieg gegen die Nagah führen wollte, trat das nagahfreundliche Ribukan aus, was dann letztlich zu einem Domino-Effekt führte.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 29, 2008, 21:12:41
Find ich gut! Der Krieg gegen die Ipexco kann ruhig auch in einem größeren Umfang und einem längeren Zeitraum stattgefunden haben. Schließlich ging es um die gesammte ribukanische Halbinsel! Ich möchte einen langen, blutigen und dreckigen Dschungelkrieg  >;D Was schließlich ausschlaggebend für den sanskitarieschen Sieg war, war ihre Logistik und ihre Ressourcen, die sie auch über das Meer transportieren konnten. Darüber hinaus ist die ipexische Kampfweise nicht gerade schonend für die eigenen Kräfte. Vielleicht haben sich gegen Ende des Krieges auch noch die Nagah auf die Seite der Sanskitaren geschlagen und damit die Niederlage der Ipexco besiegelt...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 29, 2008, 21:16:18
Das könnte vielleicht auch das 1000-Jahres-Loch füllen  >;D Die Ipexco waren mal ziemlich mächtig und tyranniserten den Süden ziemlich heftig.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 29, 2008, 21:18:02
Naja, aber dann wäre die Halbinsel eigentlich entvölkert...  >;D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 29, 2008, 21:20:25
Vielleicht war sie das ja mal  ::)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 30, 2008, 00:59:19
Hmm... hört sich cool an: Die Herrschaftszeit der Ipexco-Könige... oder des Ipexco-Imperium... :)

Die Punkte von Ashariel muss ich noch mal genauer checken


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am März 30, 2008, 02:09:42
Zitat
  560 JdK Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus

Hhm, ich habe eigentlich schon eine Orkgeschichte erdacht, die vorallem Teruldan und die Sankitarische Frühgeschichte beinhalten. Demnach trieben die Orks einst die Sanskitarenstämme nach südwesten in die (bereits fast vollständig aufgegebenen) Maryhanerstädte.

Zitat
~ 650 JdK Pardona versuchte die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen
Könnten wir  hier anstattdessen ein Auge des Namenlosen verantworten, zum einen Meine ich das einmal die Rede davon war, das eines in Riesland umtriebig war, zum anderen habe ich das bei dem Namenlosen Kriegerorden  Al’Shaitani Methaïm diesen mit dem Namen "Oshach Mum, Herold der Verdammnis" angelegt. Übrigens könnte der Orden auch auftauchen, überall wo es in der Geschichte noch an etwas Genozid, Verrat und Bösewichten fehlt ;)   


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 30, 2008, 02:33:02
Laut offiziellen Quellen (soweit ich das jetzt noch weiß) hat sich Pardona ins Riesland verzogen... dies erschien mir als sehr logischer Grund


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 30, 2008, 11:06:57
Hmm... hört sich cool an: Die Herrschaftszeit der Ipexco-Könige... oder des Ipexco-Imperium... :)

Dann lieber nur "Ipexco-Reich". Die Ipexco haben ja keinen Adel...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 30, 2008, 11:39:16
Ich habe da mal ein bisschen was umgeschrieben und ergänzt. Ist das so beta-tauglich (Einleitung zur Geschichte, Erklärung der Zeitrechnung etc.pp folgen noch)

Zeit vor unserer Zeit

~ ?? Mythischer Text um einen Riesen-Drachen-Krieg!

Zeit der Asche         (1 JdK - 100 JdK)

90 JdK Die Zwerge kommen an
100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)


Zeit der Schatten      (100 JdK - 950 JdK)

105 JdK Einige der alten Riesen kehren zurück und besetzten die Nordebenen

106 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis

112 JdK Der Riesen-Drachen-Konflikt konnte durch Alidor beendet werden

180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun

340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite. 

500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren

560 JdK Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus

650 JdK Pardona versuchte die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen

902 JdK Brutheus, der Philosoph gründet die Republik Amhas

950 JdK Die Trolle und Amhas ergreifen die Macht und versklaven viele andere Völker


Zeit der Stärkeren      (950 JdK - 1750 JdK)

1030 JdK Die Ronthar emanzipieren sich

1040 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin (Rondra)

1055 JdK Krieg der Ronthar gegen die Trolle

1150 JdK Die Tulamiden erreichen das Riesland

1160 JdK Ein Bündniss zwischen Raksharen und Tulamiden (unter König Sanskitar) bekämpft die Marus und kann sie entscheidend schwächen.

1168 JdK Nach dem Sieg der Raksharen und Tulamiden ruft der Thronerbe des gefallenen Raksharenkönigs, das Königreich Sanskitar aus, nach seinem gefallenen Vater benannt.

1350 JdK Die Cromor ziehen in die Wälder des Nordens

1500 JdK Bruderkrieg der Orken. Zwei große Stämme führen einen 20-jährigen Krieg

1620 JdK 1. Rakshazar-Krieg: Die Ronthar, Orken und Nordländer ziehen gegen die Amhas in den Krieg. Der Einflussbereich der Amhas konnte gebremst werden.


Zeit des Verfalls      (1750 JdK - 2900 JdK)

1780 JdK Das Königreich der Sanskitaren ist zerfallen, da kein Trohnerbe ermittelt werden konnte.

1873 JdK 1. Krieg der Nagah gehen die Marus.

1884 JdK 2. Krieg der Nagah gehen die Marus.

1903 JdK 3. Krieg der Nagah gehen die Marus. Die Marus werden weitgehendvernichtet. Die Nagah sind nach den drei Kriegen gegen die Maru stark geschwächt und ziehen sich in ihr heutiges Einflussgebiet zurück
 
1920 JdK Die Blütezeit der Ipexco-Reiche beginnt. Die Ipexco nutzen die Schwäche von Sanskitaren und Nagah aus und gründen das Reich Ipextamaco. Eine fast tausenjährige Schreckensherrschaft über die ribukanische Halbinsel beginnt

1920 JdK – 2400 JdK Die heutigen Ipexcostädte werden gegründet. Darüber hinaus unternimmt Ipextamaco keine weiteren Kolonisationsprogramme. Die besetzten Gebiete dienen vor Allem der Sklavengewinnung.

2804 JdK Ipextamaco wird von einer Serie blutiger Bürgerkriege erschüttert

2839 JdK Sultan Abu-Malak, der Herrscher der freien Festungsstadt Ribukan schließt ein geheimes Bündnis mit den verbliebenen Nagah und schlägt zu. Die durch die Bürgerkriege überforderten Ipexco müssen empfindliche Niederlagen hinnehmen. Die Zeit der ipexischen Besatzung ist vorrüber

2900 JdK Ipextamaco kann die horrenden Tribute an Ribukan nicht mehr leisten. Eine Strafexpedition wird nach Norden gesandt. Ipextamaco fällt endgültig.

 
Zeit der Tyrannen      (2900 JdK - 3600 JdK)
 
2945 JdK Krieg der Nagah gegen die Ipexco

3100 JdK Namakari, die Metropole Jomins verschwindet.

3138 JdK Yal-Kalabeth wird gegründet

3200 JdK Der Theatherorden trifft ein. Thy-Ath-Nog  wird gegründet

3224 JdK Al-Hrastor, Hohepriester des Amazth ergreifen die Macht in Yal-Mordai

3258 JdK Unheilige Vorgänge in Thy-Ath-Nog führen zur Aufgabe der Kolonie. Die letzten der Theaterritter verbringen ihren Lebensabend bei den Cromor oder ziehen weit nach Osten einem unbekannten Schicksal entgegen 

3312 JdK Al-Hrastor gelingt es den sanskitarischen Städtebund ins Leben zu Rufen, dem er vorsteht.

3343 JdK 2. Rakshazar-Krieg: Eine Phase von Eroberungskriegen durch die Sanskitaren beginnt. Die Sanskitarenstädte unter Al-Hrastor führen kriege gegen die Ronthar, Orken, Nordländer, Ipexco und Parnhai. Gegen Ronthar und die Ipexco hagelt es Niederlagen. Die Ipexco können die Fremdherrschaft der Ribukaner abwerfen, doch eine Neugründung Ipextamacos scheint unmöglich.

3355 JdK Nach dem Ende des Rakshazar-Krieges, der deutliche Landgewinne um die Sanskitarenstädte mit sich brachte, zerviel der sanskitarische Städtebund, da Ribukan die von Al-Hrastor begonnenen Animositäten gegen die Nagah nicht tolerieren konnte und austrat.

3385 JdK Die Tyrannen-Dynastie Kalmacos in Ronthar gelangt an die Macht. Der zweihundert Jahre währende Brokthar-Krieg um den Norden, gegen Cromor und Amhas wird geführt. Auch die Orken und Nordländer waren betroffen. Despotie und Tyrannei erreichten ihren Höhepunkt auch in den anderen Völkern.

3590 JdK In mehreren Völkern kam es zum Aufstand gegen die alten Tyrannen, welche einer nach dem anderen gestürzt wurden.

3596 JdK Mit dem "Frieden von Ronthar" gelang es dem großen Orkschamanen Yurrak die verstrittenen Völker zum Frieden zu begegen.

 
Zitat
Zeit des Umbruchs      (3600 JdK - heute)

3619 JdK Sultan Arkamin kommt an die Macht. Die Eroberung des Dreistromlandes beginnt

3621 JdK In Yal-Kalabeth kommt es zu einer Rebellion, die von den Zelothen blutig niedergeschlagen werden. Die Familie des Sultans wird mit Ausnahme von Prinzessin Nagisha niedergemetzelt

3623 JdK 2. Rebellion mit Hilfe des späteren Kronrates. Yal-Kalabeth wird zur Freistadt

3624 JdK Sultan Abu-Samin von Ribukan stirbt ohne einen legitimen Erben

3625 JdK Die Krieg der 100 Prinzen beginnt

3628 JdK Myrokar der Prophet erscheint im Westen Rakshazars 

3629 JdK Sultan Arkamin lässt die Parnhai frei.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 30, 2008, 11:42:27
Ehmmm... diese Liste ist noch nicht Beta-tauglich.... das ist maximal ne Konzeptliste....

Nur die Flufftexte zur "Zeit vor unserer Zeit" würde ich freigeben....


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 30, 2008, 11:43:27
Gut, dann brauchen wir uns da auch nicht abzuhetzen  ;D. Was meinen die anderen ?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am März 30, 2008, 11:58:09
Hm, ich würde
Zitat
2900 JdK Ipextamaco kann die horrenden Tribute an Ribukan nicht mehr leisten. Eine Strafexpedition wird nach Norden gesandt. Ipextamaco fällt endgültig.
und
Zitat
2945 JdK Krieg der Nagah gegen die Ipexco
zusammenlegen.
Als eine ribukanische Strafexpedition unter der taktischen Leitung der Nagah, denn die Nagah dürften nach der Schreckensherrschaft von Ipextamaco zahlenmäßig derartig dezimiert sein, dass sie keinen selbstständigen Krieg führen können, jedoch können sie ihr ganzes Strategisches und militärisches Wissen in die Armeen der Ribukaner stecken, sodass diese die grausame Rache der Nagah durchführen.

Und am ende des Zeitalters des Stärkeren muss ein wiedererstarken der Maru auf der ribukanischen Halbinsel erwähnt werden, was dann zu Konflikten mit den sich ebenfalls etablierenden Nagah führt, welche schließlich in den ersten Maru-Nagah-Krieg münden.

In der Zeit der Schatten könnte auch noch erwähnt werden, dass damals die versklavung zahlreicher Sirdakstämme durch die Nagah stattfand, sonst wären die Nagah (die ja bereits vor dem Kometen im Riesland strandeten) zu lange untätig. weitere Ausbreitungen ihrerseits werden jedoch von dem um 560 ziemlich mächtigen Maru-Reich verhindert


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 30, 2008, 12:11:22
Als eine ribukanische Strafexpedition unter der taktischen Leitung der Nagah, denn die Nagah dürften nach der Schreckensherrschaft von Ipextamaco zahlenmäßig derartig dezimiert sein, dass sie keinen selbstständigen Krieg führen können, jedoch können sie ihr ganzes Strategisches und militärisches Wissen in die Armeen der Ribukaner stecken, sodass diese die grausame Rache der Nagah durchführen.

Finde ich gut und ist auch logischer  :d Darüber hinaus wird das Bündnis zwischen Ribukanern und Nagah erklärt. Ist halt ein Zweckbündnis zum gegenseitigen Nutzen.

EDIT: Allerdins fände ich einen histroischen Überblick für die BETA nicht schlecht!


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 30, 2008, 12:15:23
Wir könnten die Liste ja mit dem Hinweis "Das ist noch Under Construction" reinsetzen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 30, 2008, 12:23:13
Wir könnten die Liste ja mit dem Hinweis "Das ist noch Under Construction" reinsetzen.

Können wir machen. Aber ich finde eine Zeitleiste ist fast so wichtig wie die Karte! Es zeigt nämlich, dass wir nicht einfach nur Völker irgendwo hinsetzen, sondern auch um einen Zusammenhang bemüht sind.

Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Die Ankunft der Uturi liegt immer noch in der grauen Vorzeit. Ich fände es besser, wenn diese in die Zeit der letzten Maru-Nagah Kriege fallen würde. Ist irgendwie stimmiger... s.o.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 30, 2008, 12:24:49
Oder wir nutzen den historischen Überblick aus der Beta 1... aufgefrischt mit den Flufftexten


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Domician am März 30, 2008, 12:25:40
Wenn ihr die Zeitleiste zu den Übersichtstabellen am Ende packt, fällt auch keinem auf, dass sie relativ kurz angebunden ist...das wird von Tabelleninhalten ja erwartet ;)
Und zu den Uturis, wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe (mit Vorschlag, wann es genau sein kann), fände ich eine andere Ankunftszeit auch besser.
Gruß Domician.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 30, 2008, 12:27:15
Ich finde den Überblick gar nicht so schlecht... Es müßten nur Formulierungen wie "es hagelte Niederlagen" usw. durch etwas nüchternere ersetzt werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am März 30, 2008, 12:28:14
Zitat
Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Die Ankunft der Uturi liegt immer noch in der grauen Vorzeit. Ich fände es besser, wenn diese in die Zeit der letzten Maru-Nagah Kriege fallen würde. Ist irgendwie stimmiger... s.o.
Würde sich aber mit der Setzung beisen das die Parnhai schon von den Vorgängern der Sanskitare versklavt wurden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am März 30, 2008, 12:29:57
Zitat
Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Die Ankunft der Uturi liegt immer noch in der grauen Vorzeit. Ich fände es besser, wenn diese in die Zeit der letzten Maru-Nagah Kriege fallen würde. Ist irgendwie stimmiger... s.o.
Würde sich aber mit der Setzung beisen das die Parnhai schon von den Vorgängern der Sanskitare versklavt wurden.

Können wir das nicht einfach streichen? Finde ich nicht so wichtig, wie die Stimmigkeit der Ereignisse auf der Ribukanischen Halbinsel...

EDIT: Es reicht doch auch wenn die Parnhai ein paar Jahrhunderte später versklavt werden, oder?  ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 30, 2008, 21:15:19
So, hier mal das Historienkapitel...ich habe Yankens Text über die riesländische Zeitrechnung auch mit eingebunden (Wenn wir daran noch was ändern, macht dat auch nix, denn in der Kapiteleinleitung steht deutlich, daß die Historia noch im Fluss ist ;) )


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am März 31, 2008, 08:41:58
Lass die Kalender mal raus.... die passen nicht in dieses Kapitel...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am März 31, 2008, 10:32:39
Wenn du meinst - ich hielt es nur für ganz passend, weil es die Zeitrechnung erklärt....dann schrumpft das eben zu einem kleineren Absatz zusammen :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am April 30, 2008, 14:40:28
Hier die neuste und verbesserte Version:

Aus dem Buche Marhynican

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Er ließ bauen große Werke und erforschen hohe Zauberei. Und das Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schraten. In seinen Reihen standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen im Ruf des Krieges gar bis hinter die Götterberge, denn die Fenvar verhießen dort ein blühendes Land. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
- Seite 53

Als die Not am größten war, schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes willen, den sie besiegelten in einem hohen Rate, der zum Grundstein des so neu geschaffenen Imperiums von Marhynia ward. Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen einten so die großen, freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zum großen Ödnis im fernen Osten.
- Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb schon sogleich am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte Omeris, der Krieger, ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Und so errangen sie doch noch den Sieg über die Feinde, mit den purpurnen Drachen in einem Bunde, und zogen siegreich heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
- Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte der neue König werden. Doch brachte dies nur Streit in den hohen Rat und so endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie warnten noch vor der List dieses Güldenen, dem Auge und der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich folgte was die Weisen prophezeiten. Krieg entbrannte allerorts und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So sollte auch bis zuletzt fallen Callastir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten. Auch jenseits der großen Ödnis schlugen sie ihre Schlachten, mit einem großen Gefolge und Schwertkriegern der Magie. Folgend zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, gipfelnd in der Selbstherrlichkeit und Macht jener aus Marhynia, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
- Seite 335

Als aber die Macht des ewigen Reiches am größten war, ihre Armeen gegen ganz Dere, ja selbst gegen die ewigen Götter zur Schlacht rüsteten, da riss einer der hohen Götter, Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und bereit standen alle großen Heere Marhynias, Seite an Seite vor den Toren der Stadt um ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da erzürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider dieser Häme und schleuderte in einem hallenden Schrei den Stern durch die Sphären gen Dere. Gleich dem brennenden Auge eines Gottes kam der Stern hernieder und die Heerscharen Marhynias jubelten angesichts ihres vermeintlichen Sieges über die Zwölfe. Es schien, dass das Schiff Satinavs wankte, Feste erbebte in Schreien, alles ward vernichtet, unter und um jenen Stern. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern - hunderte male -; riss auf den Boden, zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammten erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie diese Frevler in Qualen verdarben, die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und all die Unschuldige verblichen. Bis dann am dritten Tage auch die letzte Schreie verstummten.
- Seite 512 im Buche Marhynican


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 30, 2008, 15:30:07
Wenn es mir denn erlaubt ist ;D
Mein Vorschlag (Änderungen in Rot)...

Aus dem Buche Marhynican

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig war, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Und die seinen vollbrachten  große Werke und erforschten hohe Zauberei, auf das sein Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren aus um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schrate. In seinen Reihen aber standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen dem Ruf des Krieges folgend gar bis hinter die Götterberge, denn die blühenden Reiche der Fenvar verhießen  dort reiche Beute. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
- Seite 53

Als aber die Not am größten war, da schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes willen. Und sie besiegelten ihn im hohen Rat, welcher ward zum Grundstein des so neu geschaffenen Imperiums von Marhynia ward. So einten Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen einten so die großen, freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zum großen Graben im fernen Ostenund es ward groß und allherrlich!
- Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb schon sogleich bereits am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte der Krieger Omeris, der Krieger, ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. An dieser stelle geht es mir etwas zu rasch, zack, Horn her und schon hat man gesiegt. Das sollte noch ein zwei Sätze ausgeführt werden. Als er aber in das mächtige Horn blies, da ertöhnte blablabla...und siehe, da eilten ein Dutzend purpurne Drachen etc. Und so errangen sie doch noch den Sieg über die Feinde des Imperiums von Marhynia, mit den purpurnen Drachen in einem Bunde, und zogen siegreich zogen sie heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
- Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte der neuer König werden. Doch brachte  dies nur führte dies nur zu schwerem Streit in den im hohen Rat. und So endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie waren es die am heftigsten vor warnten noch vor der List dieses des Güldenen warnten, vor dem Auge und vor der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich folgte geschah was die Weisen prophezeiten prophezeit hatten. Kriege entbrannten allerorts allerorten und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So sollte auch bis zuletzt fallen fiel zuallerletzt auch Callastir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten ward nicht mehr. Auch jenseits des großen Grabens schlugen sie ihre Schlachten, mit einem großem  Gefolge und Schwertkriegern der Magie (find ich irgendwie nen komischen Ausdruck, Schwertkrieger der Magie. Vielleicht findest du ja noch was besseres.). Folgend Zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, folgten und ließen jene aus Marhynia über alle Maße Selbstherrlich werden in der Selbstherrlichkeit und Macht jener aus Marhynia, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
- Seite 335

1 JdK Der große Kataklysmus. Nachdem der Komet einen Mond lang als flammendes, schwarzes Auge am Himmel steht, schlägt er ein und vernichtet das vorzeitliche Imperium der Marhynier. Was nicht vom Kometen selbst vernichtet wird, wird von der Aschewolke oder den zahlreichen Naturkatastrophen in den Nachwehen des Kataklysmus dahin gerafft. Nur wenige überleben die Katastrophe.

Als aber die Macht des ewigen Reiches am größten war, ihre Armeen gegen ganz Dere, ja selbst gegen die ewigen Götter zur Schlacht rüsteten, da riss einer der hohen Götter, Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und  vor den Toren Marhynias bereit standen alle großen Heere des imperiumsMarhynias, Seite an Seite, vor den Toren der Stadt um bereit  ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da zürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider ob dieser Häme und schrecklich war sein Antlitz zu schauen an jenem Tag und schleuderte in einem hallenden Schrei schleuderte er den Stern durch die Sphären gen Dere. Gleich dem brennenden Auge eines Gottes kam der Stern hernieder und die Heerscharen Marhynias jubelten angesichts ihres vermeintlichen Sieges über die Zwölfe. Als der Stern schließlich aufprallte Es schien es, dass selbst das Schiff Satinavs wankte, Feste die Erde erbebte in Schreien,und die Heerscharen Marhynias vergingen zu tausenden. unter und um jenen Stern. Doch noch war Ingrors Zorn nicht verraucht. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern So hieb er nun auch noch seinen mächtigen Hammer gegen Deres Grundfesten, so dass die ganze Welt in ihrem Innersten erzitterte. - hunderte male -; Hundertfach riss daraufhin auf den der Boden auf; zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung.  Der Ruß der Verdammten Verdammnis erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie die Frevler in Qualen verdarben (Warum eigentlich nicht? Wäre doch nen nettes Abschreckendes Beispiel.  >;D Ne Im ernst, ich würde den letzten Satz komplett weglassen.  Die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und all die Unschuldige verblichen. Hier weiß ich nicht ganz wen und was du meinst. Die Unschuldigen? und was soll verblichen heißen? Ausbleichen? Oder sterben? Wie in "... der soeben verblichene..." Bis dann am dritten Tage die letzten Schreie verstummten.
- Seite 512 im Buche Marhynican


MfG
Maeglin


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am April 30, 2008, 15:37:35
Vielen vielen Dank...  :d Super! *freu*

Ich bring's noch Reinform... und passen die großen Graben an 8den es ja nicht mehr gibt *g*)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 30, 2008, 15:49:19
Hab eben noch zwei drei winzigkeiten geändert die mir beim zweiten drübergucken noch auffielen.  ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am April 30, 2008, 16:08:49
Aus dem Buche Marhynican

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig war, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Und die seinen vollbrachten große Werke und erforschten hohe Zauberei, auf das sein Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren aus um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schrate. In seinen Reihen aber standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen dem Ruf des Krieges folgend gar bis hinter die Götterberge, denn die blühenden Reiche der Fenvar verhießen reiche Beute. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
- Seite 53

Als aber die Not am größten war, da schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes willen. Und sie besiegelten ihn im hohen Rat, welcher ward zum Grundstein des so neu geschaffenen Imperiums von Marhynia. So einten Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen die freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zur großen Ödnis im fernen Osten ward groß und allherrlich!
- Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb bereits am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte der Krieger Omeris ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Als er dann blies das mächtige Horn, da erstarrten die feindlichen Reihen voller Furcht und Schrecken, als sie erkannten den Verrat ihres treulosen Gottes. Und aus der Ferne eilten herbei die purpurnen Drachen zum entscheidenden Schlag. So errangen die Streiter Marhynias den Sieg über ihre Feinde und triumphierend zogen sie heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
- Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte neuer König werden. Doch führte dies nur zu schwerem Streit im hohen Rat. So endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie waren es die am heftigsten vor der List des Güldenen warnten, vor dem Auge und vor der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich geschah was die Weisen prophezeit hatten. Kriege entbrannten allerorten und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So fiel zuallerletzt auch Callastir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten ward nicht mehr. Auch jenseits der großen Ödnis im Osten schlugen sie ihre Schlachten. Zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, folgten und ließen jene aus Marhynia über alle Maße Selbstherrlich werden, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
- Seite 335

Als aber die Macht des ewigen Reiches am größten war, ihre Armeen gegen ganz Dere, ja selbst gegen die ewigen Götter zur Schlacht rüsteten, da riss einer der hohen Götter, Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und vor den Toren Marhynias standen alle großen Heere des Imperiums, Seite an Seite, bereit  ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da zürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich ob dieser Häme und schrecklich war sein Antlitz zu schauen an jenem Tag und in einem hallenden Schrei schleuderte er den Stern durch die Sphären gen Dere. Gleich dem brennenden Auge eines Gottes kam der Stern hernieder und die Heerscharen Marhynias jubelten angesichts ihres vermeintlichen Sieges über die Zwölfe. Als der Stern schließlich aufprallte schien es, dass selbst das Schiff Satinavs wankte, die Erde erbebte, und die Heerscharen Marhynias vergingen zu tausenden. Doch noch war Ingrors Zorn nicht verraucht. So hieb er nun auch noch seinen mächtigen Hammer gegen Deres Grundfesten, so dass die ganze Welt in ihrem Innersten erzitterte. Hundertfach riss daraufhin der Boden auf; zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammnis erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten. Bis dann am dritten Tage die letzten Schreie verstummten.

- Seite 512 im Buche Marhynican



Geil  :d

@Edit: Hab die letzten Punkte geändert


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 30, 2008, 17:03:21
Fast perfekt. :d
Nur eins noch....

Und Aus der Ferne eilten herbei die purpurnen Drachen zum entscheidenden Schlag. So errangen die Streiter Marhynias den Sieg über ihre Feinde und siegreich zogen sie heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am April 30, 2008, 17:07:18
So errangen die Streiter Marhynias den Sieg über ihre Feinde und siegreich zogen sie heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.

Okay hab ich... aber ich glaub das "Sieg" und "siegreich" in einem Satz ist nicht so gut :)

Vielleicht geht "...und kehrten heim mit dem dreizehnten Auge des Kalimir."


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am April 30, 2008, 18:00:37
wie wäre es mit "...kehrten triumphierend heim..." ? :d


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 01, 2008, 01:09:51
Da es mich gerade so reizt :) versuche ich mich mal am ersten Abschnitt der "jungen Geschichtsschreibung" nach dem Jahre 0. Ich hab mich versuch am Vorbild von "Aus Licht und Traum" zu orientieren.

Zeit der Asche
Die frühest bekannte Geschichtsschreibung dieses Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man als "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt. Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und ewig verdammt. Was genau dieses Marhynia war, vermutet man nur wage und hinter vorgehaltener Hand. Die wenigen Erzählungen aber, sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere und die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, in dem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Benannt ist dieses Ereignis als der große Kataklysmus, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr genau dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt und wird es wohl auch nicht mehr werden.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Von einer Zeit der bitteren Kälte, der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in stetiger Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden in die letzten Nischen und an den Rande ihrer Existenz. Es herrschen Tod, Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz über die ewige Nacht. Wie lange sich dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, erfahren wir nicht. Und auch über die Völker dieser Tage erfahren wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.

Ich bitte um Kommentare und Verbesserungsvorschläge :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Domician am Mai 01, 2008, 09:58:58
Zeit der Asche
Die frühest bekannte Geschichtsschreibung dieses Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man als "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt(bezeichnet). Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und ewig verdammt. Was genau dieses Marhynia war, vermutet man nur wage (wage hört sich sehr unschön an..vermutungen sind doch immer wage) und hinter vorgehaltener Hand. Die wenigen Erzählungen aber, sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere und die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, in dem (indem) er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Benannt ist (Genannt wird ..) dieses Ereignis als der große Kataklysmus, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr genau dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt und wird es wohl auch nicht mehr werden.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Von einer Zeit der bitteren Kälte, der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in stetiger Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden in die letzten Nischen (was für Nischen?) und an den Rande ihrer Existenz. Es herrschten Tod, Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz über die ewige Nacht. Wie lange sich dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, erfahren wir nicht. Und auch über die Völker dieser Tage erfahren wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.

Hab mal eben drübergelesen und meine ersten Eindrücke verarbeitet;)
Gruß Domician.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 01, 2008, 10:47:30
Und auch von mir nochmal ein paar kleine Korrekturvorschläge...

Zeit der Asche
Die früheste bekannte Geschichtsschreibung dieses Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man als "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" kennt. (Oder wahlweise auch "..die man "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt." Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und ewig verdammt. Was genau dieses Marhynia war,  kann man heute nur noch vermuten. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind aber, sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere und die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, in dem indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr genau dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt und wird es wohl auch nicht mehr werden.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Von Einer Zeit der bitteren Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in stetiger Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden in die letzten Nischen (color=red](was für Nischen?) Genau, was für Nischen ?  ???[/color] und an den Rande ihrer Existenz. In der ewigen Finsterniss herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange sich dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage erfahren wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.

MfG
Maeglin


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 01, 2008, 14:37:27
Vielen Dank  :d
Super arbeit...


Gibt es noch inhaltliche Kritik zu diesem Abschnitt? Oder ergänzungswünsche?


Ach ja... die Nischen... mir fehlt da wohl der richtige Begriff.... gemeint war in etwa:
- letzte Rückzugsmöglichkeit
- letzte Zuflucht
- die letzten kleinen Oasen in der unendlichen Wüste


Zeit der Asche

Die früheste bekannte Geschichtsschreibung dieses Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt. Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und ewig verdammt. Was genau dieses Marhynia war, kann man heute nur noch vermuten. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind , sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere und die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in stetiger Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden in die letzten Nischen und an den Rande ihrer Existenz. In der ewigen Finsterniss herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 01, 2008, 20:18:41
Zeit der Asche

Die früheste bekannte Geschichtsschreibung des Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt. Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und auf ewig verdammt. Was genau dieses Marhynia war, kann man heute nur noch vermuten. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind , sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere und ja sogar gegen die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in stetiger Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden in die letzten Nischen undwenn dir kein besseres Wort einfällt besser weglassen,  manchmal ist weniger mehr  ;) an den Rande ihrer Existenz. In der ewigen Finsterniss herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte Rakshazars wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 01, 2008, 20:55:31
Danke Maeglin...


Jetzt möchte ich nochmal etwas Inhalt für das nächste Zeitalter Sammeln und abstimmen...

Jahresangaben möchte ich aus diesem Abschnitt noch weitgehend draus halten...

Inhaltlich stelle ich mir folgende Themen vor


Zeit der Schatten      (? JdK - 950 JdK)


~ 50 JdK Einige der alten Riesen kehren zurück und beherrschen weite Teile des Rieslandes (vor allem die Nordebenen)
~ 90 JdK Die Zwerge kommen an
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)
~ 100 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis. Die Trolle stellen sich auf die Seite der Riesen
~ 110 JdK Der Riesen-Drachen-Konflikt konnte durch Alidor beendet werden
~ 150 JdK Die Slachkaren und Nedermannen fliehen aus dem zerstören Zentralland in den Norden.. der Legende nach von einem Drachen gejagt...
~ 180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun
~ 200 JdK Die Brokthar tauchen auf der Weltbühne auf... ihr Ursprung liegt wohl nicht weit zurück (ich würde die Erschaffung der Brokthar als magisches Ereignis erklären, in dem ein Troll mit einem Mensch verbunden wurde)
~ 250 Die namenlosen Horden können sich gegen die Riesen und Drachen behaupten
~ 340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite.
~ 400 JdK Derweil entwickeln sich die Marus und die Brokthar zu einem neuen Machtfaktor.. es wurde der erste mythische BroktharKönig X gekrönt
~ 500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren
~ 560 JdK Die meisten Menschenvölker bilden nur eine Randerscheinung
             Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus
~ 650 JdK Pardona erscheint im Riesland als Prophetin des Namenlosen und beginnt die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen
~ 700 - 900 Es kommt zu Machtkämpfen zwischen Riesen, Drachen, Brokthar, Marus und den Anhängern des Namenlosen
~ 902 JdK Brutheus, der Philosoph ruft die Republik Amhas aus und leitet damit auch das Ende des mythischen Broktharkönigreichs ein.
~ 950 JdK Ein Bündnis von Trollen und Amhas gelingt es schließlich die Vormachtstellung zu erreichen... von da an versklaven sie viele andere Völker


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 02, 2008, 12:05:40
Gibt es inhaltliche Einwände?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 02, 2008, 14:40:51
Inhaltlich nicht. Steck ich auch viel zu wenig drinn. Nur das was ich im Beta Thread vorhin schon geschrieben habe...

Zitat
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)
~ 100 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis. Die Trolle stellen sich auf die Seite der Riesen

Nicht einmal Vergangenheit und einmal Gegenwart...entweder alles im Präsens oder alles im Imperfekt aber bitte nicht Mischen  :P


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 02, 2008, 15:13:33
@Maeglin:
Japp... ist auch nur die Gliederung... ich nichtmal für die Beta bestimmt war :) ... daraus soll dann ja ein Text werden...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am Mai 03, 2008, 16:15:25
Och ich finde schon, dass solche Aufzählungen zumindest an den Rand des Fließtextes gehören.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 09, 2008, 18:38:41
Wenn es keine weiteren Einwände gibt, dann verfasse ich am Wochenende den Text für diesen Abschnitt


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 10, 2008, 00:23:51
@Waldvieh:
Ich bitte um eine Absegnung  O:)

~ 200 JdK Die Brokthar tauchen auf der Weltbühne auf... ihr Ursprung liegt wohl nicht sehr weit zurück (damit werden sie vor dem Kataklysmus gar nicht erwähnt bzw. sind gar nicht existent)
~ 400 JdK Derweil entwickeln sich die Marus und die Brokthar zu einem neuen Machtfaktor.. es wurde der große (erste) mythische Brokthar-König X (bitte Namen ergänzen) gekrönt
~ 700 - 900 Es kommt zu Machtkämpfen zwischen Riesen, Drachen, Brokthar, Marus und den Anhängern des Namenlosen
~ 902 JdK Brutheus, der Philosoph ruft die Republik Amhas aus und leitet damit auch das Ende des mythischen Broktharkönigreichs ein.
~ 950 JdK Ein Bündnis von Trollen und Amhas gelingt es schließlich die Vormachtstellung zu erreichen... von da an versklaven sie viele andere Völker


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 10, 2008, 08:12:45
Zitat
ihr Ursprung

Besser: "...ihre Entstehung..."  ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am Mai 10, 2008, 08:19:31
Zitat
Ich bitte um eine Absegnung 

Gesegnet seiest du !  ;D
Ne, im Ernst...klingt gut ! Möglicherweise ließe sich der alte Ursprungsgedanke mit den Brokthar als Sklavenvolk in irgend einem Flufftext verbraten. Wer sagt, daß es nur eine Ursprungslegende geben kann ?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 13, 2008, 09:26:09
Ich werde heute abend anfangen... hier meine erste Strukturierung für die Abschnitte und was da so alles rein soll. Die Zeitangaben werde ich weitgehend weglassen... und ich werde Andeutungen zu weiteren Legenden machen.


Zeit der Schatten

Der Krieg der Riesigen
~ 50 JdK Einige der alten Riesen kehren zurück und beherrschen weite Teile des Rieslandes (vor allem die Nordebenen)
~ 100 JdK Die Drachen zogen in den Krieg gegen die Riesen und Yetis. Die Trolle stellen sich auf die Seite der Riesen
~ 110 JdK Der Riesen-Drachen-Konflikt konnte durch Alidor beendet werden

Die neuen Völker
~ 90 JdK Die Zwerge kommen an
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)
~ 150 JdK Die Slachkaren und Nedermannen fliehen aus dem zerstören Zentralland in den Norden.. der Legende nach von einem Drachen gejagt...; Die Vaesten verstecken sich in den Nebelseen
~ 200 JdK Die Brokthar tauchen auf der Weltbühne auf... ihr Ursprung liegt wohl nicht weit zurück (ich würde die Erschaffung der Brokthar als magisches Ereignis erklären, in dem ein Troll mit einem Mensch verbunden wurde)
~ 300 Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus
- Der Xhul-Ursprung muss noch rein
- Die Orks breiten sich in allen Steppen aus (hier tauchen auch zum ersten mal die Weißpelze auf), außer in der Geistersteppe, in der sich die Tharai behaupten.
- (Von den Nagah und Sirdak wird erst später berichtet)

Die Namenlosen Horden unter Xamun
~ 180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun
~ 250 Die namenlosen Horden können sich gegen die Riesen und Drachen behaupten
~ 340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite.
~ 500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren
~ 650 JdK Pardona erscheint im Riesland als Prophetin des Namenlosen und beginnt die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen

Die neue Vormacht
~ 400 JdK Derweil entwickeln sich die Marus und die Brokthar zu einem neuen Machtfaktor.. es wurde der erste mythische Broktharkönig Brakator gekrönt
~ 560 JdK Die meisten Menschenvölker bilden nur eine Randerscheinung             
~ 700 - 900 Es kommt zu erneuten Machtkämpfen zwischen Riesen, Drachen, Brokthar, Marus und den Anhängern des Namenlosen
~ 902 JdK Brutheus, der Philosoph ruft die Republik Amhas aus und leitet damit auch das Ende des mythischen Broktharkönigreichs ein.
~ 950 JdK Ein Bündnis von Trollen und Amhas gelingt es schließlich die Vormachtstellung zu erreichen... von da an versklaven sie viele andere Völker


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am Mai 13, 2008, 10:07:48
Ein wichtiger Punkt: Die Uthuris erreichen das Riesland nicht die Utulus! Sonst haben wir direkt wieder neue Verwirrung unter den Lesern geschaffen.

Eine Frage: Ist es wichtig, dass die Uthuris so früh in Rakshazar eintreffen? Sie tauchen von da an quasi nicht in der Geschichte und erst wieder in der Neuzeit auf. Ich fände es logischer, wenn sie erst während des Nagah-Maru Krieges in Rakshazar landen würden. Ausserdem haben wir dann eine inhaltliche Brücke zu Uthuria...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 13, 2008, 10:22:32
@Talkim: Von mir aus auch später... also erst zum Nagah-Maru Krieg... gibt es noch eine gemeinsame Zeit der Uthuris? Oder spalteten sich ihre Völker von Anfang an?



Ich hab da noch etwas für die Flufftexte der Vorzeit gefunden...

Zitat
Die Annalen des Götteralters erwähnen die Geschwister Gylda, Uthar, Marhyna und Aves - nach ihnen dürfen alle Kontinente benannt sein: Gyldenland/Myranor mit der legendären Hauptstadt Gyldhall, Uthuria mit der legendären Hauptstadt Ingrima, das Riesland mit der legendären Hauptstadt Marhynia und schließlich Aventurien.

Vermutlich handelt es sich bei Marhyna (aus den Annalen des Götteralters) und Mada um die selbe Entität. Sie soll zwei Mal vergeblich ihren Völkern Siedlungsräume zugewiesen haben. Man beachte in diesem Zusammenhang auch Mahrya, einen zerstörter Wandelstern, der mit der Eigenschaft Aufopferung belegt ist.

Marhyna, ist ein anderer Name für Mada...

Unsere aktuelle Version
Zitat
Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig war, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Und die seinen vollbrachten große Werke und erforschten hohe Zauberei, auf das sein Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1

Mögliche Lösung:
Zitat
Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig war, da ward Marhynus - Sohn einer Göttin und eines Sterblichen - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Und die seinen vollbrachten große Werke und erforschten hohe Zauberei, auf das sein Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am Mai 13, 2008, 10:39:45
Also das Volk der Uthuris landet auf der Ribukanischen Halbinsel und will sich dort niederlassen. Nachdem sie dort von den Marus angegriffen werden etnschließt sich der eine Teil abermals zur Flucht übers Meer (Parnhai) und der andere Teil stellt sich den Marus entgegen und will für seine neue Heimat kämpfen (Ipexco).

Die Gemeinsame Zeit auf der Halbinsel würde ich mit max. 10 Jahren ansetzen.  Die Ankunft sollte vielleicht im zweiten Nagah-Maru Krieg liegen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 13, 2008, 10:58:10
Vielen Dank!  :d


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Domician am Mai 13, 2008, 12:23:25
Hab gerade keinen Vergleich, welches Jahr 0 BF entspricht, aber wir hatten ja überlegt, die Geschichte der Vorfahren der Ipexco und Parnhai mit ins binnenmeer-Uthuria Projekt aufzunehmen...und nach unseren bisherigen Überlegungen passt die Auswanderung nach Rakshazar erst ab 1400 v.BF. Also falls das irgend wie möglich ist.
Gruß Domician.

Zitat von: Domician
Also, wenn ich das richtig sehe, ist 1400 v. BF etwa 1200 JdK
Da hatte ich schon mal einen Hinweis auf die Überlegungen aus dem Binnenmeeruthutriaprojekt gegeben.
Gruß Domician.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 13, 2008, 13:59:38
Vergiss nicht den Krieg zwischen den Ur - Sanskitaren und Orks (evtl. für den nächsten Abschnitt. Der das er mit einen Angriff von einen Orkstamm auf den anderen begann ist ein nettes Detail denke ich...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 13, 2008, 14:05:51
Kannst du das etwas genauer ausführen? Bitte? :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 13, 2008, 14:27:20
Also hier in Hintergründe und Geschichte (MI Targachkão)  (http://www.rakshazar.de/forum//index.php?topic=38.0) ist die ursprüngliche Geschichte der Orks und Sanskitaren. Kann natürlich noch angepasst werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jarn am Mai 13, 2008, 20:53:56
Wäre schön wenn die Flucht der Angurianer aus Amhas, angeführt von den Inkarnationen des Himmeldrachen und der dunklen Göttin (Schamanenpriester die dannach entrückt wurden) in den Geschichtstext eingefügt werden könnte. Sollte von der Jetztzeit ca 300 Jahre in der Vergangenheit liegen. Etwa 10 Jahre später dann die Gründung An`Khorals und der Beginn des Guerillakrieges.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 13, 2008, 21:03:20
Okay... kommt zwar erst später.. aber danke für den Hinweis


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 00:31:06
So hier ein erster Versuch... ich bin noch nicht zufrieden damit, aber ich will euch hier schon mal einen Stand zur Diskussion bieten.

Vielleicht kann ja Maeglin, oder anderer fleißiger Autor noch einige (gerne auch (neue) inhaltliche) Verbesserungsvorschläge beisteuern... traut euch.

Zeit des Blutes

Der Krieg der Riesigen
Mit dem erhellen des Himmels, dem ersten erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen aus den Höhen der Götterberge, begann das Zeitalter des Blutes. Allen voran kamen die alten Riesen Namakur und Salamba - aus der ersten Generation - gefolgt von ihren Brüder und Schwestern der schwarzen Hand. Sie unterwarfen sich den ganzen Norden des Kontinents, mit dem Ziel und den Streben, die alten Verhältnisse wiederherzustellen; mit ihnen als die Herren über dieses Land. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate leben, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit diesen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen. Denn diese nahmen es nicht hin, dass die Riesen sich das Land erneut unterjochen. Angeführt vom Kaiserdrachen Drangzill, erstürmen die drachischen Heere des Schlachtfeld in den westlichen Ödtländern und den Ebenen im Norden. Und so kam es zum jahrzehntelangen Krieg der Riesigen. Der wiederauferstandene Kontinent hatte erneut schwer unter dieser Last zu leiden und es schien auch, als sein kein Ende in Sicht. Erst als die beiden alten Riesen Namakur und Salamba auf dem Schlachtfeld fielen, und der Sieg der Srachen besiegelt schien, keimte neue Hoffnung auf. Der weise, alte Drache Aldinor - der Retter - gelang es seine Brüder zu besänftigen und einen Frieden auszuhandeln.

Die neuen Völker
Erst als sich die Lage wieder beruhigte, erkannte man das neue Bild Rashazars. Denn sein Gesicht hatte sich doch sehr verändert. Die Menschenvölker flohen aus den Trümmern des alten Imperiums und suchten nach neuen Lebensräumen. Viele der Nederer zogen zurück in ihre alte Heimat - nach Norden - um sich dort nieder zu lassen. Einige Legenden berichtet ein Drache Namens Slachkar hätte sie dorthin getrieben, weshalb er wohl auch als Namensgeber dieses Volkes dient. Andere blieben zurück in geheimnisvollen Nebelseen - bekannt als die Vaesten - um sich dort vor all dem Grauen der ersten Jahre zu verstecken. Doch waren sie nicht mehr das große Menschenvolk von einst. Viele von ihnen ereilte ein göttlicher Fluch und sie degenerierten zu wilden Tieren, sie wurden davongetrieben und verstoßen. Man kennt sie heute als Nedermannen. Die neue Heimat war allerdings kein Geschenk der Stunde, sondern das Ergebnis vieler blutiger Kriege zwischen diesen Völkern und den Orken, sowie dem Remshen - dem anderen großen Menschenvolk.

Im Süden zeigte sich ein ähnliches Bild: Krieg und Vorherrschaftskämpfe prägten diese blutige Zeit. Auch die Wütechsen - auch Marus genannt -, die Tharai-Echsen und das große Volk der Menschenvolk des Südens, die Xalori, lieferten sich einen harten Kampf ums überleben. Bis an den Rand ihrer Existenz gedrängt, zogen die Xalori in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savennen, wo auch heute noch ihre Nachfahren, die Xhul ihr Leben bestreiten.

Auch im Westen trug sich etwas wunderliches zu: Das bisher unbekannte Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne von von Brogar, grub sich durch die Götterberge (das Eherne Schwert) und erreichte somit das Riesland. Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten die Geschichtsschreiber -, denn dieser führte sie zur Finsterbinge, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Scheinbar versagten sie an einer göttlichen Prüfung, denn schlussendlich wurden sie bestraft mit einerimmerwährenden, schrecklichen Fäule.

Zu alle dem tauchte in diesen Tagen auch noch das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle auf. Mystischen Wesen, deren Ursprung im Dunkel der Zeit verloren ging. Die Sagen der Brokthar erzählen von der Göttin Rontja die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes schuf, aber es gibt auch andere Legenden die andere Geschichten erzählen.



Was noch fehlt...

Die Namenlosen Horden unter Xamun
~ 180 JdK Neuformierung der Namenlosen Horden unter Xamun
~ 250 Die namenlosen Horden können sich gegen die Riesen und Drachen behaupten
~ 340 JdK Die neuformierten Namenlosen Horden ziehen gen Aventurien. An Pyrdacors Seite.
~ 500 JdK Der Krieg an der Seite Pyrdacors wurde verloren
~ 650 JdK Pardona erscheint im Riesland als Prophetin des Namenlosen und beginnt die unterlegene Armee des Namenlosen neu aufzubauen

Die neue Vormacht
~ 400 JdK Derweil entwickeln sich die Marus und die Brokthar zu einem neuen Machtfaktor.. es wurde der erste mythische Broktharkönig Brakator gekrönt
~ 560 JdK Die meisten Menschenvölker bilden nur eine Randerscheinung             
~ 700 - 900 Es kommt zu erneuten Machtkämpfen zwischen Riesen, Drachen, Brokthar, Marus und den Anhängern des Namenlosen
~ 902 JdK Brutheus, der Philosoph ruft die Republik Amhas aus und leitet damit auch das Ende des mythischen Broktharkönigreichs ein.
~ 950 JdK Ein Bündnis von Trollen und Amhas gelingt es schließlich die Vormachtstellung zu erreichen... von da an versklaven sie viele andere Völker


Offenes....
~ 300 Die Raksharen verkriechen sich in den Ruinen der alten Sanskitarenstädte. Bedroht von den Marus
~ 100 JdK Die Utulus erreichen das Riesland (-> Ipexco, Parnhai)
- Im Heer des Namenlosen kämpfen die berüchtigten Riesen Wolkenkopf, Donnerarm und Tugrabab.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 14, 2008, 01:01:01
Sorry ich habe bei der Geschichte vielleicht bisher etwas halbherzig mitgelesen...kannst du mal alles bisherige zusammen onstellen? Nicht, das ich irgendetwas wiederhole was schon drin ist - irgenwie vermisse ich nämlich die Marhyaner ...


Zitat
Die Namenlosen Horden unter Xamun
Wer ist Xamun? Also ich würde hier in die Vollen greifen: Maruk Methai, der Heermeister des Namenlosen selbst hub in Riesland ein Heer aus, schlägt auch persönlich ein/ zwei wirklich Riesen zu Brei (ehemalige Machthaber im Süden vielleicht!) und macht sich dann mit dem Heer nach Osten auf... die Schwimmenden Inseln könnten auch den Zweck gehabt haben überzusetzen...

Und noch wer fehlt mir: die Rakshazar!


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 14, 2008, 01:09:24
Und noch was: die Brokthar können finde ich ruhig Ureinwohner des Rieslands sein, und sollten schon mit den Trollen früher gespielt haben... wie die Goblins mit den Orks in Aventurien ;) . 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 14, 2008, 08:07:01
Die Zeit des Blutes

Der Krieg der Riesigen
Mit dem Aufklären des Himmels, dem ersten Erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen von den Höhen der Götterberge (das Eherne Schwert), begann das Zeitalter des Blutes, wie es später genannt werden sollte. Allen voran kamen Namakur und Salamba - aus der ersten Generation (Klingt nicht ganz so dolle...Aus welcher ersten Generation?) - gefolgt von ihren Brüdern und Schwestern von der schwarzen Hand. Gemeinsam unterwarfen sie den gesamten nördlichen Kontinent, mit dem Ziel, die alten Verhältnisse, mit ihnen als Herren über dieses Land, wiederherzustellen. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate leben, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit den Bewohnern dieser Regionen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen, die es nicht hinnehmen wollten, dass die Riesen das Land erneut unterjochten. Angeführt vom Kaiserdrachen Drangzill, erstürmen die drachischen Heere des Schlachtfeld in den westlichen Ödtländern und den Ebenen des Norden. So kam es zu einem jahrzehntelangen Krieg der Riesigen wieder die Drachen und der gerade erst wiederauferstandene Kontinent hatte erneut schwer zu leiden. Zunächst schien es, als sei kein Ende in Sicht. Erst als die beiden alten Riesen Namakur und Salamba auf dem Schlachtfeld fielen, und der Sieg der Drachen bereits sicher schien, keimte neue Hoffnung auf, denn dem weisen, alten Drachen Aldinor - dem Retter - gelang es seine Brüder zu besänftigen und einen Frieden zwischen Drachen und Riesen auszuhandeln.

Die neuen Völker
Als sich die Lage wieder beruhigt hatte, erkannte man das neue Bild Rashazars. Sehr hatte sich sein Gesicht verändert. Die Menschenvölker waren aus den Trümmern des alten Imperiums geflohen und suchten nun nach neuen Lebensräumen. Viele der Nederer zogen zurück in ihre alte Heimat - nach Norden - um sich dort nieder zu lassen. Einige Legenden berichten ein Drache Namens Slachkar hätte sie dorthin getrieben, weshalb dieses Volk auch heute noch seinen Namen tragen soll. Andere - bekannt als die Vaesten - blieben zurück in den geheimnisvollen Nebelseen um sich dort vor dem Grauen der ersten Jahre zu verstecken. Doch waren sie nicht mehr das große Menschenvolk von einst. Viele von ihnen ereilte ein göttlicher Fluch und sie degenerierten zu wilden Halbmenschen, die man heute als Nedermannen kennt. Die neue Heimat war kein Geschenk der Stunde, sondern Ergebnis vieler blutiger Kriege zwischen diesen Völkern, den Orken und den Remshen - dem zweiten großen Menschenvolk Rakshazars.

Im Süden zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Auch hier prägten Krieg und Vorherrschaftskämpfe diese blutige Zeit. Die Wütechsen - Marus genannt -, die Tharai-Echsen und das große Menschenvolk des Südens, die Xalori, lieferten sich einen erbitterten Kampf ums Überleben. Bis an den Rand ihrer Existenz gedrängt, flohen die Xalori in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savannen, wo ihre Nachfahren, die Xhul,  auch heute noch ihr Leben bestreiten.

Im Westen trug sich etwas wunderliches zu (Weiß nicht so recht, wunderlich klingt komisch...): Das bisher unbekannte Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne des Brogar, grub sich durch die Götterberge und erreichten das Riesland. Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten es zumindest die Geschichtsschreiber - der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Scheinbar versagten sie an einer göttlichen Prüfung, denn schlussendlich wurden sie bestraft und mit einer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegt.

Zudem tauchte in diesen Tagen das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle auf. Mystischen Wesen, deren Ursprung im Dunkel der Zeit verloren ging. Die Sagen der Brokthar selbst erzählen von der Göttin Rontja die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes schuf.





Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 08:41:51
@GrogT:
Hier findest du die vorkataklystische Geschichte:
http://www.rakshazar.de/forum//index.php?topic=739.msg28866#msg28866


Die offizielle Geschichtsschreibung erzählt von zwei Feldzügen der namenlosen Horden aus dem Riesland nach Aventurien. Die erste liegt in der "guten" Anfangszeit Marhynias, als die Namenlosen von Kalimir, dem hässlichen Riesen, angeführt wurde... er gilt als Träger des dreizehnten Auges. Damals zogen sie gegen die Hochelfen in den Krieg, mitbekommen haben sie das durch die Donari. Kalimir schickte Maruk Methai als Heerführer in die Schlacht. Sie konnten zwar einiges zerstören... unterlagen aber schließlich.
Der zweite Krieg ereignet sich gut 350 Jahre nach dem Kataklysmus. Der Schwertmagier Xamun formierte die letzten treuen Seelen des alten Imperiums und versuchte dieses wieder auferstehen zu lassen. Dies gelang ihm auch sehr gut, bis ihr Gott sie losschickte um an der Seite Pyrdacors zu kämpfen.

Zitat
Und noch wer fehlt mir: die Rakshazar!

Da dieser Begriff mehrdeutig ist... hier zwei Interpretationsversuche:
Rakshazar = Sanskitarisches Urvolk: Dieses Urvolk heißt seit einiger Zeit Remshen, um diese Mehrdeutigkeiten aufzulösen.
Rakshazar = Riesen: Die Riesen werden schon mehrfach erwähnt....

Zitat
Und noch was: die Brokthar können finde ich ruhig Ureinwohner des Rieslands sein, und sollten schon mit den Trollen früher gespielt haben... wie die Goblins mit den Orks in Aventurien

Sie sind doch Ureinwohner... nur etwas jüngere :)
Die Sache ist... die Brokthar sehen ihren Ursprung in Rontja... allerdings kennen sie diese erst seit dem Kataklysmus... zuvor gehörten ja 90% aller Völker dem Imperium an...


Die meisten Punkte sind schon durchdacht, allerdings wollten wir nicht alles detailliert erklären, so zumindest hieß es damals, als die Marhynianer-Texte zu detailliert waren.

@Maeglin: Vielen Dank!
Zitat
Klingt nicht ganz so dolle...Aus welcher ersten Generation?
Der ersten Riesengeneration. Kurz nach den Giganten geschaffen. Diese Riesen galten als besonders groß und mächtig.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Azkorra am Mai 14, 2008, 08:44:53
Und hier noch meine (es fehlt der Smilie mit den 2 Cents, wie z.B. in den Gleemax-Foren existiert  >;D)

Die Zeit des Blutes

Der Krieg der Riesigen
Mit dem Aufklären des Himmels, dem ersten Erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen von den Höhen der Götterberge (des Ehernen Schwertes) (zudem: Komma weg!) begann das Zeitalter des Blutes, wie es später genannt werden sollte. Allen voran kamen Namakur und Salamba - aus der ersten Generation (Klingt nicht ganz so dolle...Aus welcher ersten Generation? Gebe ich Maeglin Recht. Außerdem würde ich die Gedankenstriche tilgen, den ersten ganz weglassen und den zweiten durch ein Komma ersetzen)) - gefolgt von ihren Brüdern und Schwestern von der Schwarzen Hand. Gemeinsam unterwarfen sie den gesamten nördlichen Kontinent, mit dem Ziel, die alten Verhältnisse, mit ihnen als Herren über dieses Land, wiederherzustellen. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate leben, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit den Bewohnern dieser Regionen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen, die es nicht hinnehmen wollten, dass die Riesen das Land erneut unterjochten. Angeführt vom Kaiserdrachen Drangzill, erstürmten  die drachischen Heere des Schlachtfeld in den westlichen Ödtländern und den Ebenen des Norden. So kam es zu einem jahrzehntelangen Krieg der Riesigen wider  die Drachen und der gerade erst wiederauferstandene Kontinent hatte erneut schwer zu leiden. Zunächst schien es, als sei kein Ende in Sicht. Erst als die beiden alten Riesen Namakur und Salamba auf dem Schlachtfeld fielen (kein Komma)  und der Sieg der Drachen bereits sicher schien, keimte neue Hoffnung auf, denn dem weisen, alten Drachen Aldinor - dem Retter - gelang es,  seine Brüder zu besänftigen und einen Frieden zwischen Drachen und Riesen auszuhandeln.

Die neuen Völker
Als sich die Lage wieder beruhigt hatte, erkannte man das neue Bild Rakshazars. Sehr hatte sich sein Gesicht verändert. Die Menschenvölker waren aus den Trümmern des alten Imperiums geflohen und suchten nun nach neuen Lebensräumen. Viele der Nederer zogen zurück in ihre alte Heimat - nach Norden -, um sich dort nieder zu lassen. Einige Legenden berichten,  ein Drache namens  Slachkar habe  sie dorthin getrieben, weshalb dieses Volk auch heute noch seinen Namen tragen soll. Andere - bekannt als die Vaesten - blieben zurück in den geheimnisvollen Nebelseen, um sich dort vor dem Grauen der ersten Jahre zu verstecken. Doch waren sie nicht mehr das große Menschenvolk von einst. Viele von ihnen ereilte ein göttlicher Fluch und sie degenerierten zu wilden Halbmenschen, die man heute als Nedermannen kennt. Die neue Heimat war kein Geschenk der Stunde, sondern das  Ergebnis vieler blutiger Kriege zwischen diesen Völkern, den Orken und den Remshen - dem zweiten großen Menschenvolk Rakshazars.

Im Süden zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Auch hier prägten Krieg und Vorherrschaftskämpfe diese blutige Zeit. Die Wütechsen - auch  Marus genannt -, die Tharai-Echsen und das große Menschenvolk des Südens, die Xalori, lieferten sich einen erbitterten Kampf ums Überleben. Bis an den Rand ihrer Existenz gedrängt, flohen die Xalori in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savannen, wo ihre Nachfahren, die Xhul,  auch heute noch ihr Leben bestreiten.

Im Westen trug sich etwas Wunderliches  zu (Weiß nicht so recht, wunderlich klingt komisch...Sonderbares, Seltsames, Merkwürdiges?): Das bisher unbekannte Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne des Brogar, grub sich durch die Götterberge und erreichte  das Riesland. Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten es zumindest die Geschichtsschreiber -, der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Offenbar  versagten sie an einer göttlichen Prüfung, denn schlussendlich wurden sie bestraft und mit einer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegt.

Zudem tauchte in diesen Tagen das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle auf - mystischen Wesen, deren Ursprung im Dunkel der Zeit verloren gegangen war. Die Sagen der Brokthar selbst erzählen von der Göttin Rontja, die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes schuf.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 14, 2008, 08:57:52
Zitat
Im Westen trug sich etwas Wunderliches  zu (Weiß nicht so recht, wunderlich klingt komisch...Sonderbares, Seltsames, Merkwürdiges?)

Ich meine eher, dass es komplett unpassend ist...
Warum ist es seltsam, komisch, wunderlich, wasauchimmer, dass die Zwerge ankommen?
Dann geschah wohl auch im Süden wunderliches, die Uthuris kamen an...
Und an der Küste ereignete sich seltsames, die Tulamiden kommen an...
Und im Westen geschieht komisches, der Theaterorden landet an..
Ach ja...noch mehr wunderliches, die Hjaltinger stranden...

Jetzt mal ehrlich...was zur Hölle soll bitte so wunderlich daran sein, dass ein neues Volk einwandert?
Sowas passiert dauernd...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 08:58:34
So hier... mal alles am Stück...

hab dieses mal sogar "Maruk Methai" höchstpersönlich genannt... wenn dies so wichtig ist :)


Aus der Vorzeit....

Aus dem Buche Marhynican

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig war, da ward Marhynus - Sohn einer Göttin und eines Sterblichen - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Und die seinen vollbrachten große Werke und erforschten hohe Zauberei, auf das sein Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren aus um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schrate. In seinen Reihen aber standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen dem Ruf des Krieges folgend gar bis hinter die Götterberge - Maruk Methai am Kopfe ihres Heeres -, denn die blühenden Reiche der Fenvar verhießen reiche Beute. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
- Seite 53

Als aber die Not am größten war, da schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes willen. Und sie besiegelten ihn im hohen Rat, welcher ward zum Grundstein des so neu geschaffenen Imperiums von Marhynia. So einten Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen die freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zur großen Ödnis im fernen Osten ward groß und allherrlich!
- Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb bereits am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte der Krieger Omeris ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Als er dann blies das mächtige Horn, da erstarrten die feindlichen Reihen voller Furcht und Schrecken, als sie erkannten den Verrat ihres treulosen Gottes. Und aus der Ferne eilten herbei die purpurnen Drachen zum entscheidenden Schlag. So errangen die Streiter Marhynias den Sieg über ihre Feinde und triumphierend zogen sie heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
- Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte neuer König werden. Doch führte dies nur zu schwerem Streit im hohen Rat. So endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie waren es die am heftigsten vor der List des Güldenen warnten, vor dem Auge und vor der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich geschah was die Weisen prophezeit hatten. Kriege entbrannten allerorten und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So fiel zuallerletzt auch Callastir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten ward nicht mehr. Auch jenseits der großen Ödnis im Osten schlugen sie ihre Schlachten. Zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, folgten und ließen jene aus Marhynia über alle Maße Selbstherrlich werden, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
- Seite 335

Als aber die Macht des ewigen Reiches am größten war, ihre Armeen gegen ganz Dere, ja selbst gegen die ewigen Götter zur Schlacht rüsteten, da riss einer der hohen Götter, Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und vor den Toren Marhynias standen alle großen Heere des Imperiums, Seite an Seite, bereit  ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da zürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich ob dieser Häme und schrecklich war sein Antlitz zu schauen an jenem Tag und in einem hallenden Schrei schleuderte er den Stern durch die Sphären gen Dere. Gleich dem brennenden Auge eines Gottes kam der Stern hernieder und die Heerscharen Marhynias jubelten angesichts ihres vermeintlichen Sieges über die Zwölfe. Als der Stern schließlich aufprallte schien es, dass selbst das Schiff Satinavs wankte, die Erde erbebte, und die Heerscharen Marhynias vergingen zu tausenden. Doch noch war Ingrors Zorn nicht verraucht. So hieb er nun auch noch seinen mächtigen Hammer gegen Deres Grundfesten, so dass die ganze Welt in ihrem Innersten erzitterte. Hundertfach riss daraufhin der Boden auf; zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammnis erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten. Bis dann am dritten Tage die letzten Schreie verstummten.
- Seite 512 im Buche Marhynican


Die Zeit der Asche

Die früheste bekannte Geschichtsschreibung des Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt. Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und auf ewig verdammt. Was genau Marhynia war, kann man heute nur noch vermuten. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind , sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere ja sogar gegen die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in stetiger Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden an den Rande ihrer Existenz. In der ewigen Finsterniss herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte Rakshazars wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.

Die Zeit des Blutes

Der Krieg der Riesigen
Mit dem Aufklären des Himmels, dem ersten Erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen von den Höhen der Götterberge (des Ehernen Schwertes) begann das Zeitalter des Blutes, wie es später genannt werden sollte. Allen voran kamen Namakur und Salamba aus der ersten Generation (die "alten Riesen" waren bewusst gewählt, da es sich um die Riesen der ersten Generation handeln soll... ) , gefolgt von ihren Brüdern und Schwestern von der Schwarzen Hand. Gemeinsam unterwarfen sie den gesamten nördlichen Kontinent, mit dem Ziel, die alten Verhältnisse, mit ihnen als Herren über dieses Land, wiederherzustellen. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate leben, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit den Bewohnern dieser Regionen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen, die es nicht hinnehmen wollten, dass die Riesen das Land erneut unterjochten. Angeführt vom Kaiserdrachen Drangzill, erstürmten die drachischen Heere des Schlachtfeld in den westlichen Ödtländern und den Ebenen des Norden. So kam es zu einem jahrzehntelangen Krieg der Riesigen (mit "Krieg der Riesigen" war hier nicht die Riesen sondern alle übergroßen gemeint: Riesen, Drachen, Trolle, Yetis) wider die Drachen und der gerade erst wiederauferstandene Kontinent hatte erneut schwer zu leiden. Zunächst schien es, als sei kein Ende in Sicht. Erst als die beiden alten Riesen Namakur und Salamba auf dem Schlachtfeld fielen und der Sieg der Drachen bereits sicher schien, keimte neue Hoffnung auf, denn dem weisen, alten Drachen Aldinor - dem Retter - gelang es,  seine Brüder zu besänftigen und einen Frieden zwischen Drachen und Riesen auszuhandeln.

Die neuen Völker
Als sich die Lage wieder beruhigt hatte, erkannte man das neue Bild Rakshazars. Sehr hatte sich sein Gesicht verändert. Die Menschenvölker waren aus den Trümmern des alten Imperiums geflohen und suchten nun nach neuen Lebensräumen. Viele der Nederer zogen zurück in ihre alte Heimat - nach Norden -, um sich dort nieder zu lassen. Einige Legenden berichten, ein Drache namens Slachkar habe sie dorthin getrieben, weshalb dieses Volk auch heute noch seinen Namen tragen soll. Andere - bekannt als die Vaesten - blieben zurück in den geheimnisvollen Nebelseen, um sich dort vor dem Grauen der ersten Jahre zu verstecken. Doch waren sie nicht mehr das große Menschenvolk von einst (nicht die Vaesten waren "nicht mehr das große Menschenvolk von einst", sondern deren Urvolk (das Urvolk von Slachkaren, Vaesten und Nedermannen), die Nederer). Viele von ihnen ereilte ein göttlicher Fluch und sie degenerierten zu wilden Halbmenschen, die man heute als Nedermannen kennt. Die neue Heimat war kein Geschenk der Stunde, sondern das Ergebnis vieler blutiger Kriege zwischen diesen Völkern, den Orken und den Remshen - dem zweiten großen Menschenvolk Rakshazars.

Im Süden zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Auch hier prägten Krieg und Vorherrschaftskämpfe diese blutige Zeit. Die Wütechsen - auch Marus genannt -, die Tharai-Echsen und das große Menschenvolk des Südens, die Xalori, lieferten sich einen erbitterten Kampf ums Überleben. Bis an den Rand ihrer Existenz gedrängt, flohen die Xalori in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savannen, wo ihre Nachfahren, die Xhul,  auch heute noch ihr Leben bestreiten.

Im Westen trug sich etwas unerwartetes zu: Das bisher unbekannte Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne des Brogar, grub sich durch die Götterberge und erreichte das Riesland. Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten es zumindest die Geschichtsschreiber -, der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Offenbar versagten sie an einer göttlichen Prüfung, denn schlussendlich wurden sie bestraft und mit einer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegt.

Zudem tauchte in diesen Tagen das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle auf - mystischen Wesen, deren Ursprung im Dunkel der Zeit verloren gegangen war. Die Sagen der Brokthar selbst erzählen von der Göttin Rontja, die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes schuf.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 08:59:58
Ja gut... dann weg damit....

Der Grund war wohl ne Floskel die isch eben zu diesem Zeitpunkt in meinem Kopf befand...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 09:05:52
Hab oben noch einige Stellen rot markiert.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 14, 2008, 09:34:46
Aus der Vorzeit....

Aus dem Buche Marhynican

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig war, da ward Marhynus - Sohn einer Göttin und eines Sterblichen - und ließ eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren erbauen, die nach seinem Namen Marhyn geheißen wurde, um dort seinen Thron zu errichten. Und die seinen vollbrachten große Werke und erforschten hohe Zauberei, auf das sein Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
- Seite 1

So zog Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren aus um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schrate. In seinen Reihen aber standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen dem Ruf des Krieges folgend gar bis hinter die Götterberge - Maruk Methai der gottgesandte Heerführer vorneweg -, denn die blühenden Reiche der Fenvar verhießen reiche Beute. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
- Seite 53

Als aber die Not am größten war, da schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes willen. Und sie besiegelten ihn im hohen Rat, welcher ward zum Grundstein des auf diese Weise neu geschaffenen Imperiums von Marhynia. So einten Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen die freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zur großen Ödnis im fernen Osten und es ward groß und allherrlich!
- Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch verstarb bereits am ersten Tage König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte der Krieger Omeris ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Als er aber hineinblies in das mächtige Horn, da erstarrten die feindlichen Reihen voller Furcht und Schrecken, denn nun erkannten  sie den Verrat ihres treulosen Gottes. Und aus der Ferne eilten herbei die purpurnen Drachen zum entscheidenden Schlag. So errangen die Streiter Marhynias den Sieg über ihre Feinde und triumphierend zogen sie heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
- Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte neuer König werden. Doch führte dies zu heftigem Streit im hohen Rat. So endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie waren es die am heftigsten vor der List des Güldenen warnten, vor dem Auge und vor der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich, kaum war Omeris zum neuen König gekrönt, geschah was die Weisen prophezeit hatten. Kriege entbrannten allerorten und gegen jeden der nicht dem Reiche untertänig war. So fiel zuallerletzt sogar Callastir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten ward nicht mehr. Auch jenseits der großen Ödnis im Osten schlugen sie ihre Schlachten. Zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, folgten und ließen das Volk von Marhynia über alle Maße Selbstherrlich werden, denn es wollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
- Seite 335

Als aber die Macht des ewigen Reiches am größten war, ihre Armeen gegen ganz Dere, ja selbst gegen die ewigen Götter zur Schlacht rüsteten, da riss einer der hohen Götter, Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und vor den Toren Marhynias standen die Heerscharen des Imperiums Seite an Seite, bereit  ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da zürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich ob dieser Häme und schrecklich war sein Antlitz zu schauen an jenem Tag und in einem hallenden Schrei schleuderte er den Stern durch die Sphären gen Dere. Gleich dem brennenden Auge eines Gottes kam der Stern hernieder und die Heerscharen Marhynias jubelten angesichts ihres vermeintlichen Sieges über die Zwölfe. Als der Stern schließlich aufprallte schien es, dass selbst das Schiff Satinavs wankte, die Erde erbebte, und die Heerscharen Marhynias vergingen zu tausenden. Doch noch war Ingrors Zorn nicht verraucht. So hieb er nun auch noch seinen mächtigen Hammer gegen Deres Grundfesten, so dass die ganze Welt in ihrem Innersten erzitterte. Hundertfach riss daraufhin der Boden auf; zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammnis erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten. Bis dann schließlich am dritten Tage auch die letzten Schreie verstummten.
- Seite 512 im Buche Marhynican


Die Zeit der Asche

Die früheste bekannte Geschichtsschreibung des Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt. Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und auf ewig verdammt. Was genau Marhynia war, kann man heute nur noch vermuten. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind , sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere ja sogar gegen die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Komenten, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, gehüllt in stetige Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden an den Rand ihrer Existenz. In der ewigen Finsterniss herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte Rakshazars wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.

Die Zeit des Blutes

Der Krieg der Riesigen
Mit dem Aufklären des Himmels, dem ersten Erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen von den Höhen der Götterberge (des Ehernen Schwertes) begann das Zeitalter des Blutes, wie es später genannt werden sollte. Allen voran kamen Namakur und Salamba aus der ersten Generation (die "alten Riesen" waren bewusst gewählt, da es sich um die Riesen der ersten Generation handeln soll... ) , gefolgt von ihren Brüdern und Schwestern von der Schwarzen Hand. Gemeinsam unterwarfen sie den gesamten nördlichen Kontinent, mit dem Ziel, die alten Verhältnisse, mit ihnen als Herren über dieses Land, wiederherzustellen. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate leben, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit den Bewohnern dieser Regionen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen, die es nicht hinnehmen wollten, dass die Riesen das Land erneut unterjochten. Angeführt vom Kaiserdrachen Drangzill, erstürmten die drachischen Heere des Schlachtfeld in den westlichen Ödtländern und den Ebenen des Norden. So kam es zu einem jahrzehntelangen Krieg der Riesigen (mit "Krieg der Riesigen" war hier nicht die Riesen sondern alle übergroßen gemeint: Riesen, Drachen, Trolle, Yetis) wider die Drachen und der gerade erst wiederauferstandene Kontinent hatte erneut schwer zu leiden. Zunächst schien es, als sei kein Ende in Sicht. Erst als die beiden alten Riesen Namakur und Salamba auf dem Schlachtfeld fielen und der Sieg der Drachen bereits sicher schien, keimte neue Hoffnung auf, denn dem weisen, alten Drachen Aldinor - dem Retter - gelang es,  seine Brüder zu besänftigen und einen Frieden zwischen Drachen und Riesen auszuhandeln.

Die neuen Völker
Als sich die Lage wieder beruhigt hatte, erkannte man das neue Bild Rakshazars. Sehr hatte sich sein Gesicht verändert. Die Menschenvölker waren aus den Trümmern des alten Imperiums geflohen und suchten nun nach neuen Lebensräumen. Viele der Nederer zogen zurück in ihre alte Heimat - nach Norden -, um sich dort nieder zu lassen. Einige Legenden berichten, ein Drache namens Slachkar habe sie dorthin getrieben, weshalb dieses Volk auch heute noch seinen Namen tragen soll. Andere - bekannt als die Vaesten - blieben zurück in den geheimnisvollen Nebelseen, um sich dort vor dem Grauen der ersten Jahre zu verstecken. Doch waren sie nicht mehr das große Menschenvolk von einst (nicht die Vaesten waren "nicht mehr das große Menschenvolk von einst", sondern deren Urvolk (das Urvolk von Slachkaren, Vaesten und Nedermannen), die Nederer). Viele von ihnen ereilte ein göttlicher Fluch und sie degenerierten zu wilden Halbmenschen, die man heute als Nedermannen kennt. Die neue Heimat war kein Geschenk der Stunde, sondern das Ergebnis vieler blutiger Kriege zwischen diesen Völkern, den Orken und den Remshen - dem zweiten großen Menschenvolk Rakshazars.

Im Süden zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Auch hier prägten Krieg und Vorherrschaftskämpfe diese blutige Zeit. Die Wütechsen - auch Marus genannt -, die Tharai-Echsen und das große Menschenvolk des Südens, die Xalori, lieferten sich einen erbitterten Kampf ums Überleben. Bis an den Rand ihrer Existenz gedrängt, flohen die Xalori in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savannen, wo ihre Nachfahren, die Xhul,  auch heute noch ihr Leben bestreiten.

Im Westen trug sich etwas unerwartetes zu: Das bisher unbekannte Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne des Brogar, grub sich durch die Götterberge und erreichte das Riesland. Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten es zumindest die Geschichtsschreiber -, der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Offenbar versagten sie an einer göttlichen Prüfung, denn schlussendlich wurden sie bestraft und mit einer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegt.

Zudem tauchte in diesen Tagen das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle auf - mystischen Wesen, deren Ursprung im Dunkel der Zeit verloren gegangen war. Die Sagen der Brokthar selbst erzählen von der Göttin Rontja, die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes schuf.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 14, 2008, 14:44:43
Ok Yanken, ich zieh mir das mal rein und schau ob ich noch Ideen beisteuern kann.

@Brokthar:
Zitat
Sie sind doch Ureinwohner... nur etwas jüngere Smiley
Die Sache ist... die Brokthar sehen ihren Ursprung in Rontja... allerdings kennen sie diese erst seit dem Kataklysmus... zuvor gehörten ja 90% aller Völker dem Imperium an...
Hm, dann würde ich das irgendwie anders beschreiben, jetzt wirkt es als ob sie wie die anderen von irgendwoher "auftauchen". Vielleicht sowas wie "Die Brokthar (und andere Urvölker? ) treten aus dem Schatten des Imperiums" oder so...damit es klarer wird das sie schon da waren.

@ Heermeister des Namenlosen
Zitat
Kalimir schickte Maruk Methai als Heerführer in die Schlacht.
Ich kann mich irren, aber ist Maruk Methai nicht gar ein Avatar des Namenlosen? Wenn ja glaube ich nicht das er sich irgendjemanden oder irgendetwas unterordnen wird...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 15:29:43
Naja.. ich finde es ganz passend, dass die Brokthar erst um die Kataklysmuszeit in der Geschichtsschreibung auftauschen... aber schlussendlich sollte das Waldvieh entscheiden...

Markus wird als Dämon des Namenlosen eingestuft... dazu wird spekuliert:

Zitat
Die Namensgleichheit zwischen dem Dämon und dem riesländischen Heerführer kann mehrere Gründe haben. So könnte der Dämon nach einem von ihm besessenen Wesen fälschlich benannt worden sein, oder die elfischen Mythologie belegte den Heerführer einfach mit dem Namen des Dämons. Eine andere Möglichkeit ist, dass Maruk-Methai erst im elften Zeitalter zum Dämon wurde und vorher ein bedeutender Geweihter des Namenlosen war.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 14, 2008, 15:35:02
Zitat
Naja.. ich finde es ganz passend, dass die Brokthar erst um die Kataklysmuszeit in der Geschichtsschreibung auftauschen...
In der Geschichtsschreibung können sie ja auch erst zu dieser Zeit auftauchen, aber deshalb können sie ja vorher existiert haben, oder?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 15:38:08
Ja gerne...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 21:45:00
Hab noch ein paar Kleinigkeiten ergänzt und umgeschrieben:

Im Westen grub sich das Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne des Brogar, durch die Götterberge in das Riesland. Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten es zumindest die Geschichtsschreiber -, der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Offenbar versagten sie an einer göttlichen Prüfung, denn schlussendlich wurden auch sie bestraft und mit einer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegt.

Auch im Zentrum des Kontinents, zwischen Lavameer, Aschewüste und Totenwasser tat sich etwas. Das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle übernahm die Vormachtstellung. Der Ursprung dieser mythischen Wesen ging wohl im Dunkel der Zeit verloren. Die alten Sagen erzählen von der Göttin Rontja, die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes schuf. Doch hat dazu auch fast jeder Stamm eine eigene Geschichte zu erzählen. Sicher ist nur, dass in jenen Tagen ein wahrlich goldenes Zeitalter begann, beginnend mit der Krönung des legendären Barbarenkönigs Brakatell, der die Stämme unter sich einte.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 14, 2008, 21:57:26
Im Westen grub sich das Volk der Zwerge, die Töchter und Söhne des Brogar, unter den Götterbergen hindurch ins Riesland. Über ihre Herkunft ist nur wenig bekannt. Sie folgten wohl dem Donnerschlag von Ingrors Hammer - so vermuten es zumindest die Geschichtsschreiber -, der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Hier versagten sie jedoch offenbar an einer göttlichen Prüfung, denn sie wurden bestraft und mit einer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegt.

Auch im Zentrum des Kontinents, zwischen Lavameer, Aschewüste und Totenwasser tat sich zu jener Zeit etwas. Das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle übernahm die Vormachtstellung. Der Ursprung dieser mythischen Wesen ging im Dunkel der Zeit verloren. Alte Sagen erzählen jedoch von der Göttin Rontja, die mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes geschaffen haben soll. Doch kennt dazu fast jeder Stamm eine eigene Geschichte. Sicher ist nur, dass in jenen Tagen, mit der Krönung des legendären Barbarenkönigs Brakatell, der die Stämme unter sich einte, ein wahrhaft goldenes Zeitalter begann.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 23:06:58
Ich habe versucht die Orkstory so verständlich wie möglich zu formulieren... weshalb ich einige Details und Orkwörter weggelassen habe. Bitte mal drüberlesen (GrogT)... :)
Ich werde morgen nochmal daran feilen...


Die Geburt des Targach
Unzähligen Streitigkeiten, große Uneinigkeit und Misstrauen dominierten die unfreiwillige Gemeinschaft der Völker. So überraschte es auch nicht, dass sie die Stämme der Orken eine blutige Feindschaft lieferten. Legendär gilt dabei vor allem der große Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Bruderstamm der Brachtão. Die Angreifer müssen derart überlegen gesiegt haben, dass es die nahen Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass die Urgashkão einen Feldzug planen, um die Ebenen der Kargachi für sich zu beanspruchen. In einer übereilten Reaktion zogen die Remshen, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit ein eilig aufgestelltes Heer gegen die Urgashkão. Doch sah es ihre Strategie vor, nicht den offenen Kampf zu suchen, sondern die Feinde zu umgehen und sie von ihren Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten fernzuhalten. Doch leider führte ihr Weg direkt durch die Ländereien der Jiktachkão, einen weiteren Stamm, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken.
Diese waren weigerten sich strickt, den Durchmarsch zu gewähren. Schließlich kam alles zusammen: Die Kämpfer der überfallenen Brachtão, auf die sie schon zählten schlossen sich nicht dem Reiterheer an, die Jikten waren durch keinen Blutzoll zu besänftigen und die Urgashkão sammelten erneut ihre Streitmacht. Solaqim Zah wurde langsam klar, dass sich das Blatt gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht handele. So blies er erfolgreich zum Angriff auf die Feinde. Die Jikten in die nördlichen Steppen und in zwei blutigen Schlachten gelang es Solqim die Urgashkão aus der inneren Targachi zu vertreiben. So schien ein Sieg nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachte den bisher unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks. Die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes lies internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich schon die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Zugleich vielen sie an mehreren Stellen über die Remshen herein. Völlig überrascht sah sich Solqim in einer ungewohnten Situation. Er versuchte noch trotzig längst verlorene Stützpunkte wieder zu erobern, während die Targachkão schon in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Letztendlich fand Solqim in einer Rückzugsschlacht den Tod. Die verbleibenden Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber erhielt sich aber, und die Vereinbarungen, die während der langen Ausseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.


2 Fragen dazu:
- Hießen die damals nicht Jikten, Urgash und Bracht (ohne tão und kão)
- Warum tragen die Artachkão das kão in ihrem Namen? Sie gehören dem Bündnis doch gar nicht an


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 14, 2008, 23:08:09
Danke Maeglin für die Korrektur... wenn ich deine Version lese, merke ich erst was ich teilweise für einen Stuss schreibe :)

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 15, 2008, 09:34:53
Die Geburt des Targach
Unzählige Streitigkeiten, Uneinigkeit und Misstrauen dominierten die unfreiwillige Gemeinschaft der Völker. (Hä? Was ist damit gemeint? Welche unfreiwillige Gemeinschaft, welcher Völker? Der Orks? Warum hatten die eine Gemeinschaft? Und warum war die unfreiwillig???) So überrascht es auch nicht, dass sich die Stämme der Orken in blutigen Fehden untereinander bekriegten. Legendär gilt dabei der große Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Bruderstamm der Brachtão. Die Angreifer müssen derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass die Urgashkão einen Feldzug planten, um die Ebenen der Kargachi im Ganzen für sich zu beanspruchen. In einer übereilten Reaktion zogen die Remshen, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Urgashkão. Ihre Strategie sah es vor, nicht den offenen Kampf zu suchen, sondern die Feinde zu umgehen und sie so von den Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten der Remshen fernzuhalten. Doch leider führte ihr Weg direkt durch die Ländereien der Jiktachkão, einem weiteren Stamm, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken.
Diese weigerten sich strickt den Remshen die Durchquerung ihres Stammesgebietes zu erlauben. Schließlich kam alles zusammen: Die Kämpfer der überfallenen Brachtão, auf die sie schon zählten schlossen sich nicht dem Reiterheer an, die Jikten waren durch keinen Blutzoll zu besänftigen und die Urgashkão sammelten erneut ihre Streitmacht. Solaqim Zah wurde klar, dass sich das Blatt gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht handele. So blies er zum Angriff auf die Feinde. Es gelang ihm die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks. Die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes lies internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich schon die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Zeitgleich fiehlen sie an mehreren Stellen über die Remshen her. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnten Situation. Trotzig versuchte er noch längst verlorene Stützpunkte wieder zurück zu erobern, während die Targachkão schon in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Letztendlich fand Solqim in einer Rückzugsschlacht den Tod. Die verbleibenden Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Ausseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.

Hundert Prozent zufrieden bin ich immer noch nicht...
Hab aber gerade keine Zeit mich eingehender damit zu befassen, vielleicht später mehr.

Zitat
Danke Maeglin für die Korrektur... wenn ich deine Version lese, merke ich erst was ich teilweise für einen Stuss schreibe

Ach Quatsch...
Du schreibst keinen Stuss. Sind doch nur nen paar kleine Formulierungsprobleme und richtiges Formulieren kann man lernen...
Letztendlich ist Schreiben nen Handwerk, wie jedes andere auch  ;)




Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 15, 2008, 10:04:25
Zitat
(Hä? Was ist damit gemeint? Welche unfreiwillige Gemeinschaft, welcher Völker? Der Orks? Warum hatten die eine Gemeinschaft? Und warum war die unfreiwillig???)

Gemeint war die Tatsache, dass sie sich alle in den gleichen Landstrichen aufhalten, dass sie unweigerlich aufeinander treffen, dass sie gezwungenermaßen miteinander handeln, verhandeln und leben müssen...

Gedacht war das Ganze als Überleitung... doch irgendwie ist das noch nicht das Wahre..


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 15, 2008, 12:44:15
Hmmm, in dem Fall vielleicht:

Die Geburt des Targach
Streitigkeit, Uneinigkeit und Misstrauen prägte die "unfreiwillige Gemeinschaft" der Völker, die in den Weiten der Kargachi siedelten. So überrascht es auch nicht, dass sich die verschiedenen Stämme der Orken in blutigen Fehden bekriegten. Als besonders legendär gilt hierbei der große Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão. Die Angreifer müssen derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass die Urgashkão einen Feldzug planten, um die Ebenen der Kargachi im Ganzen für sich zu beanspruchen. In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Urgashkão. Ihre Strategie sah es vor, nicht den offenen Kampf mit den Orken zu suchen, sondern ihre Feinde zunächst zu umgehen und sie auf diese Weise zunächst von den Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten der Remshen fernzuhalten. Doch leider führte sie ihr Weg dabei direkt durch die Ländereien der Jiktachkão, einem weiteren Stamm, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken.
Diese weigerten sich strickt den Remshen die Durchquerung ihres Stammesgebietes zu erlauben. Schließlich kam eins zum anderen: Die Kämpfer der überfallenen Brachtão, auf die die Remshen schon als Verbündete gezählt hatten schlossen sich nicht dem Reiterheer an, die Jikten waren durch keinen Blutzoll zu besänftigen und die Urgashkão sammelten erneut ihre Streitmacht. Solaqim Zah wurde klar, dass sich das Blatt gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So blies er zum Angriff auf die Feinde und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks. Die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes lies internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich schon die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Zeitgleich fiehlen sie an mehreren Stellen über die Remshen her. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnten Position. Trotzig versuchte er noch längst verloren gegebene Stützpunkte wieder zurück zu erobern, während die Targachkão bereits in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Letztendlich fand Solqim in einer Rückzugsschlacht den Tod. Die verbleibenden Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Ausseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 15, 2008, 20:06:44
Frage an Jens:
- Könnte die Stadtgründung der Riesen mit dem Ende des Krieges zusammenkommen?

Fragen an Grog:
- Hießen die damals nicht Jikten, Urgash und Bracht (ohne tão und kão)
- Warum tragen die Artachkão das kão in ihrem Namen? Sie gehören dem Bündnis doch gar nicht an
- Ist die Orkgeschichte so okay?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 15, 2008, 21:10:46
Also die Jikten hießen Jikten, Jiktachkão ist einfach die Orkische Version davon und meint nun die dem Targach angehörenden Jikten. "-kão" habe ich hier  (http://www.rakshazar.de/forum//index.php?topic=35.msg29300#msg29300) mal erklärt.

Ich werde mir das morgen erst morgen in Ruhe durchlesen können...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 15, 2008, 22:18:57
Weiter geht's.... leider bin ich noch recht unzufrieden. Vor allem bei "Die neue Vormacht" habe ich zum Ende hin geschludert... da werde ich wohl nochmal nachbessern müssen...

Auch glaube ich, dass mein eigener Schreibstil nicht durchgängig ist. Geplante hatte das ganze als eine Art Historiker-Erzählung.... oder an "Aus Licht und Traum" orientiert...
Was meint ihr? Passen die Abschnitte in soweit zusammen?


Die Namenlosen Horden unter Xamun
Zur gleichen Zeit braute sich auch im Westen eine neue Gefahr zusammen. Die letzten Überlebenden und Treuen des Imperiums krochen wie die Ratten aus ihren Ruinen, gerufen von Xamun, dem Marhynianer, dem obersten Schwertmagier und Heermeister des alten Reiches. Unendlich war seine Wut und Rachsucht, noch niederträchtig als seine Pläne, das Imperium aus dessen Asche neu zu erschaffen und alle Verräter zu vernichten. Er vermittelte genau jene Macht und Stärke nach der sich so viele sehnten. So strömten sie aus allen Ecken des Reiches nach Westen in die alten Wälder von Tan Derau. Unter ihnen die legendären Riesen Wolkenkopf, Donnerarm und Tugrabab von der Schwarzen Hand, die tapfersten Trollkrieger aus Glamkator, seelenlose, faulende Zwerge aus den Tiefen der Finsterbinge, furchtlose, barbarische Menschenstämme aus allen Himmelsrichtungen und das schier unzählige Heer der schwarzen und vor allem weißen Orken-Clans aus den westlichen Bergen und Steppen.
Schon bald drohte das, was die Götter für unmöglich hielten: Die Wiederauferstehung des Imperiums unter der Kontrolle des Namenlosen. Doch hielt der Güldene sein Heer statt dessen zurück, denn dieses mal solle nichts dazwischen kommen, und so prophezeite ihnen die Ankunft einer großen Prophetin aus dem fernen Land der Fenvar, wie die Hochelfen auch genannt wurde. So weiteten sie stattdessen ihre Macht im Westen weiter aus und warteten auf den großen Tag der Ankunft.
Doch kam es anders als erwartet. Aus der Ferne rief der Drache Pyrdacor um die Hilfe des Rattenkindes und so nutzte der Namenlose die Gunst der Stunde. Und so schallte erneut das goldene Kriegshorn des Alyasiphor, als Xamun um seine Heerscharen im Rausch des Blutes über die Berge stürmten. Rückblickend war dies wohl das größte Glück das den Kontinent ereilen konnte: Denn das Heer kehrte nie zurück. Auch mit der Ankunft der Prophetin änderte sich daran nichts. Sie fasste einen neuen Plan, der noch viel heimtücker und zerstörerischer die Macht des Kontinents untergraben sollte.

Die neue Vormacht
Nach nun schon fast einem Jahrtausend voller Krieg und Zerstörung, festigten sich schließlich die neuen Mächte und deren Ansprüche. Vor allem das Volk der Brokthar in ihrem Königreich dominierte weite Landstriche des Zentralkontinents und wuchs in stetiger Geschwindigkeit. Die Siedlung Ronthar am Norden des Lavameeres wuchs zu größten Stadt des Kontinents heran und strahle voller Stolz und Stärke. Viele der geschändeten Sippen aller Völker fanden hier neue Hoffnung und ein neues Leben. Doch gerade aus jener Stadt kam ein junger Brokthar namens Brutheus, der all dies in Frage stellte. Er ernannte die Brokthar zum auserwählten Volk der Götter und Herren des neuen Kontinents. Und im Jahre 902 nach dem Kometen, sagte er sich los von seinem König und proklamierte die Republik Amhas.
In einem Bündnis mit den Trollen sicherten sie sich schließlich die Vormacht des Kontinents und begannen in ihrer Selbstherrlichkeit damit die anderen Völker zu versklaven. Einzig die Marus im Osten und der orkische Targach konnten sich dessen noch erwehren.


@GrogT:
Es ging ja auch nicht um die Jikten, sondern um die Urgashkão und Brachttão  :)
Einfach nochmal die Frage lesen :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 16, 2008, 08:47:23
Die Namenlosen Horden unter Xamun
Zur gleichen Zeit braute sich im Westen eine neue Gefahr zusammen. Die letzten Überlebenden und Getreuen des alten Imperiums krochen wie die Ratten aus ihren Ruinen. Sie folgten dem Ruf von Xamun, dem Marhynianer, dem obersten Schwertmagier und Heermeister des alten Reiches. Schier unendlich schien seine Wut und seine Rachsucht und voll Niedertracht waren seine Pläne, die vorsahen, das Imperium aus seiner eigenen Asche neu zu erschaffen und alle Verräter zu vernichten. Er verkörperte genau jene Macht und Führungsstärke nach der sich so viele sehnten. So strömten sie aus allen Ecken des Reiches nach Westen in die alten Wälder von Tan Derau. Unter ihnen die legendären Riesen Wolkenkopf (Heißt nicht so auch ein aventurischer Riese im Gjalskerland???), Donnerarm und Tugrabab von der Schwarzen Hand, die tapfersten Trollkrieger aus Glamkator, seelenlose, faulende Zwerge aus den Tiefen der Finsterbinge, furchtlose, barbarische Menschenstämme aus allen Himmelsrichtungen und das schier unzählige Heer der schwarzen und vor allem weißen Orken-Clans aus den westlichen Bergen und Steppen.
Schon bald drohte das, was die Götter für unmöglich gehalten hatten: Die Wiederauferstehung des Imperiums von Marhynia (unter der Kontrolle des namenlosen war es doch auch schon vor seiner zerschlagung...). Doch hielt der Güldene seine Heerscharen diesmal zurück und prophezeite ihnen die Ankunft einer großen Prophetin aus dem fernen Land der Fenvar, wie die Hochelfen auch genannt wurde. So weiteten sie stattdessen ihre Macht behutsam weiter nach Westen aus und warteten auf den großen Tag der Ankunft.
Doch kam es anders als erwartet. Aus der Ferne rief der Drache Pyrdacor um die Hilfe des Rattenkindes und der Namenlose nutzte die Gunst der Stunde. So schallte erneut das goldene Kriegshorn des Alyasiphor, als Xamun und seine Heerscharen im Rausch des Blutes über die Berge stürmten. Rückblickend war dies wohl das Beste, was den Einwohnern Rakshazars geschehen konnte: Das Heer kehrte niemals zurück und auch mit der Ankunft der Prophetin des Namenlosen wenig später änderte sich zunächst nichts. Sie fasste lediglich einen neuen Plan, der noch viel heimtücker und zerstörerischer die Macht des Kontinents untergraben sollte.

Die neue Vormacht
Nach nunmehr fast einem Jahrtausend voller Krieg und Zerstörung, festigten sich schließlich die neuen Machtstrukturen. Es war vor allem das Volk der Brokthar, das weite Landstriche des Kontinents dominierte und deren Zahl mit stetiger Geschwindigkeit weiter wuchs. Die Siedlung Ronthar am Norden des Lavameeres wuchs binnen kurzer Zeit zur größten Stadt des Kontinents heran und strahle voller Stolz und Stärke. Viele Sippen der verschiedensten Völker fanden hier neue Hoffnung und ein neues Leben. Doch gerade aus jener Stadt kam ein junger Brokthar namens Brutheus, der all dies in Frage stellte. Er ernannte die Brokthar zum auserwählten Volk der Götter und Herren des neuen Kontinents. Und im Jahre 902 nach dem Kometen, sagte er sich los von seinem König und proklamierte die Republik Amhas.
In einem Bündnis mit den Trollen sicherten sich Brutheus Anhänger schließlich die Vormacht auf dem Kontinent und begannen in ihrer Selbstherrlichkeit damit die anderen Völker zu versklaven. Einzig die Marus im Osten und der orkische Targach konnten sich ihrer erwehren.

So, hundertprozent bin ich noch nicht damit zufrieden, aber ich habe gerade nicht mehr Zeit...
Vielleicht später mehr.
Ich finde schon, dass du einen durchgängigen Stil hast.
Ob die Abschnitte zueinander passen ist so schwer zu sagen.
Ich müsste sie mir wie gesagt mal in Ruhe und am Stück angucken...



Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 16, 2008, 09:08:54
Dankeschön

Zitat
Heißt nicht so auch ein aventurischer Riese im Gjalskerland???

Richtig... das ist der ertrunkene Riese der durch Olport gestürmt ist....

laut ALuT beteiligte er sich aber auch am zweiten Drachenkrieg:
Zitat
Zweiter Drachenkrieg: Wolkenkopf kämpft auf der Seite des Namenlosen und hilft unter anderem bei der Vernichtung des hochelfischen Heeres unter Anvarion-der-in-den-Schatten-ging am Totenmoor.

Auch von Donnerarm und Tugrabab erzählen die Legenden...
Diese beiden gelten aber schon länger als tot... über die Umstände ist nichts bekannt.

Ich hab deren Herkunft kurzerhand ins Riesland verfrachtet  >;D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 19, 2008, 10:24:24
Hier nochmals die offenen Fragen zur Erinnerung:

Frage an Jens:
- Könnte die Stadtgründung der Riesen mit dem Ende des Riesen-Drachen-Krieges zusammenkommen?

Fragen an Grog:
- Hießen die Orkstämme vor der Targachi-Gründung nicht Jikten, Urgash und Bracht (ohne tão und kão)? Denn gerade diese Zusatzsilbe soll doch verdeutlichen, dass sie zu diesem Bündnis gehören
- Warum tragen die Artachkão das kão in ihrem Namen? Sie gehören dem Bündnis doch gar nicht an
- Ist die Orkgeschichte so okay?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 19, 2008, 13:49:02
Zitat
Hießen die Orkstämme vor der Targachi-Gründung nicht Jikten, Urgash und Bracht (ohne tão und kão)? Denn gerade diese Zusatzsilbe soll doch verdeutlichen, dass sie zu diesem Bündnis gehören
Nein, die Urgashkão und Brachtão hießen nicht Urgash und Bracht. Das kão ist nur ein Suffix das die Idee von "gross" und einem Kollektiva anzeigt. Man könnte es also auch auf eine große und kräftige Garpachherde anwenden und "Garpachkão" sagen.

Zitat
- Warum tragen die Artachkão das kão in ihrem Namen? Sie gehören dem Bündnis doch gar nicht an
Siehe oben. Sie sind eben eine Erstzunehmend große Gruppierung.

Zur geschichte:

Die Geburt des Targach
Streitigkeit, Uneinigkeit und Misstrauen prägte die "unfreiwillige Gemeinschaft" der Völker, die in den Weiten der Kargachi siedelten. So überrascht es auch nicht, dass sich die verschiedenen Stämme der Orken in blutigen Fehden bekriegten. Als besonders legendär gilt hierbei der große Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão. Die Angreifer müssen derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte.So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass die Urgashkão einen Feldzug planten, um die Ebenen der Kargachi im Ganzen für sich zu beanspruchen.  
Also, ich wollte das eigentlich so darstellen: Der Überfall hatte die Kontrolle der Seidenstrasse zum Ziel - 

In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Urgashkão. Ihre Strategie sah es vor, nicht den offenen Kampf mit den Orken zu suchen, sondern ihre Feinde zunächst zu umgehen und sie auf diese Weise zunächst von den Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten der Remshen fernzuhalten.
Hier dachte ich es ursprünglich so: tatsächlich war Solaqim Zah's "Schachzug" brilliant, da er die orkischen Kultstätte und Eisenquellen besetzte - und mit diesen als Faustpfand über den Rückzug der Urgashkão verhandeln wollte. Er hatte also mehr Kriegsvolk als er brauchte, da er nicht das Heer der Orks angreifen musste - sondern nur die "Garden"der Kultstätte...

 Doch leider führte sie ihr Weg dabei direkt durch die Ländereien der Jiktachkão, einem weiteren Stamm, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken.
Diese weigerten sich strickt den Remshen die Durchquerung ihres Stammesgebietes zu erlauben. Schließlich kam eins zum anderen: Die Kämpfer der überfallenen Brachtão, auf die die Remshen schon als Verbündete gezählt hatten schlossen sich nicht dem Reiterheer an, die Jikten waren durch keinen Blutzoll zu besänftigen und die Urgashkão sammelten erneut ihre Streitmacht.

Also, er überging die Jikten weil er glaubte danach mit Blutzoll besänftigen zu können,  dachte das sich die Brachtão ihm anschliessen würden und er die Urgashkão mit einer Rückgabe der heiligen Stätten kampflos zu Rückzug bewegen könnte - er glaubte verhandeln zu können. 

 Solaqim Zah wurde klar, dass sich das Blatt gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So blies er zum Angriff auf die Feinde und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

 :d

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks. Die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes lies internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich schon die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

 :d

Zeitgleich Nun fielen sie an mehreren  Stellen Fronten  über die Remshen her. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnten Position. Trotzig versuchte er noch schon längst verloren gegebene Stützpunkte wieder zurück zu erobern, während die Targachkão bereits in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Letztendlich fand Solqim in einer Rückzugsschlacht den Tod. Die verbleibenden Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.
   :d


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am Mai 19, 2008, 14:25:51
Bei Gelegenheit werde ich hier auch mal die Texte zur ipexischen/uthurischen Geschichte reinstellen. Die muss ich allerdings nochmal kräftig überarbeiten, da diese mittlerweile total veraltet sind  :-\


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Mai 19, 2008, 14:40:32
Danke  :d

Zitat
Also, ich wollte das eigentlich so darstellen: Der Überfall hatte die Kontrolle der Seidenstrasse zum Ziel - 

Ganz ehrlich... ich glaube kaum das in dieser chaotischen und zerstörerischen Zeit überhaupt an einen Handel über die Seidenstraße zu denken war... ich halte die Seidenstraße für reine relativ "moderne" Einrichtung... zumal der Osten auch im Krieg mit Marhynia stand.

Aber selbst wenn es die Seidenstraße schon gab, dann der Überfall (auf den orkischen Stamm) für die Remshen doch gar nichts geändert... früher Brachtão, jetzt die Urgashkão.

Zitat
Hier dachte ich es ursprünglich so: tatsächlich war Solaqim Zah's "Schachzug" brilliant, da er die orkischen Kultstätte und Eisenquellen besetzte - und mit diesen als Faustpfand über den Rückzug der Urgashkão verhandeln wollte. Er hatte also mehr Kriegsvolk als er brauchte, da er nicht das Heer der Orks angreifen musste - sondern nur die "Garden"der Kultstätte...

Das darfst du entscheiden...
1. War er brillant, oder war's ne übereilte Aktion aus Angst vor den mächtig scheinenden Urgashkão.
2. Ging es darum die Urgashkão zurückzutreiben oder das Heer aufzureiben?

Zitat
Also, er überging die Jikten weil er glaubte danach mit Blutzoll besänftigen zu können, ...
Widerspricht nicht dem Text...

Zitat
... dachte das sich die Brachtão ihm anschliessen würden
Steht auch drin

Zitat
und er die Urgashkão mit einer Rückgabe der heiligen Stätten kampflos zu Rückzug bewegen könnte - er glaubte verhandeln zu können.

Ja okay.. könnte ich machen


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Mai 19, 2008, 15:04:52
Zitat
Ganz ehrlich... ich glaube kaum das in dieser chaotischen und zerstörerischen Zeit überhaupt an einen Handel über die Seidenstraße zu denken war... ich halte die Seidenstraße für reine relativ "moderne" Einrichtung... zumal der Osten auch im Krieg mit Marhynia stand.
Wichtig ist, das die Gegend wo das heutige Khurkezkão steht eben die Verbindung nach Osten darstellt bzw. allgemeiner gesprochen Strategische Bedeutung hatte.
Ob nun als Handelsstrasse oder "Highway"  für die Truppen... nur wenn es gar keinen Kontakt gab ließe sich das vernachlässigen - dann sollte man aber die allgemeine Geschichte hinsichtlich des Ostens überprüfen..

Zitat
Aber selbst wenn es die Seidenstraße schon gab, dann der Überfall (auf den orkischen Stamm) für die Remshen doch gar nichts geändert... früher Brachtão, jetzt die Urgashkão.

Sehe ich anders. Selbst wenn die Brachtão ebensowenig für die Remshen übrig hatten wie die Urgashkão ( was ja auch nicht unbedingt sein muss) sollte man sich doch der Vormachtsstellung der zukünftiger Nachbarn in der Steppe entgegenstellen... einfach weil sie so zuviel Macht auf sich vereinen. Die Geschichte ist voll von solchen Überlegungen (und die Orkgeschichte ist einem Konflikt in Südamerika nachempfunden). 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 24, 2008, 17:32:23
Ich bräuchte noch irgendwann eine Megaschlacht, in der plötzlich Heerscharen von Namenlosen Kriegern auftauchen.
Ich hatte nämlich die Idee für ein Heiligtum des Namenlosen Ordens, die Truppen durch ein Mystisches Tor in die Vergangenheit und die Zukunft schicken.   


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juni 25, 2008, 00:25:10
Okay... dann müsste ich folgendes Wissen

Vor- oder Nachkataklystisch?
Ort?
Grund?
Von derischem Vertreter organisiert oder vom Namenlosen selbst?



Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 25, 2008, 00:39:48
Kannst du als "Joker" für den Namenlosen irgendwo einsetzen. Ich würde z.B. das zerbrechen der Militärischen Vormacht Maryhans nutzen, aber es mir recht egal - Hauptsache es fetzt so richtig und man ist überrascht wo denn die Namenlosen Truppen herkommen. Tendenz: vorkathalitisch, vielleicht das übersetzen nach Aventurien?

Ich möchte das als ein Stilelement bei den Orden einbauen - vielleicht auch als Seed auf ein Zeitabenteuer (dann müsste man das besser planen) aber eigentlich gehts mir eher um die Jetzt - Beschreibung und Feeling :)






Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juni 25, 2008, 08:34:29
Okay... da bietet sich der Aventurien-Feldzug, der 2. Drachenkrieg oder die Schlacht von Tan Derau (Marhynia vs. Namenloses Heer) an.... alle drei sind große Kriege.

Okay... durch dieses "Tor" ist es möglich durch die Zeit zu reisen... wenn ich das richtig verstanden habe...
Sind es echte Zeitreisen oder reisen in Parallel-Universen (Parallel-Globulen)?
Auch in die Zukunft?

Sollte es nicht um ein Parallel-Universum handeln.... bedenke aber die ganzen "Probleme" die bei Zeitreisen entstehen können, zumal man durch das Tor ne ganze Armee schicken kann.

Dies wäre wohl die mächtigste Waffe überhaupt:
- Man kann den Lauf der Geschichte deutlich ändern (z.B. die Gefangennahme des Namenlosen verhindern; eine wichtige Person ermorden)
- Man kann einen Krieg solange wiederholen, bis er gewonnen wird.
- Handelt es sich um mehrere Parallel-Universen könnte man unzählige Kopien seiner Selbst herbeiholen.


Alternative Idee für das Tor:
Vielleicht führt dieses Tor in ein "Paradies des Namenlosen" - kein alveranischer Ort - sondern eine legendäre Globule die der Namenlose beherrscht. Vielleicht sogar ein zeitloser Ort.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 25, 2008, 13:46:43
Ich dachte mir das das Tor zu einem festen Zeitpunkt führt, also nicht einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt hin. Ich dachte: zu einer bestimmten Schlacht in der Vergangenheit und in die Zukunft.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juni 25, 2008, 13:54:37
Trotzdem öffnet dies Tür und Tor (wortwörtlich) zu allerlei Manipulationen in der Vergangenheit und sogar der Zukunft...

Man kann man ja vom Schlachtfeld der Vergangenheit fliehen und die Fäden der Gesichte so neu stricken.... zumal jede Schlacht irgendwann zu Ende ist.

Ich bin skeptisch...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 25, 2008, 14:04:01
Sehe ich genauso, wenn die Helden jetzt das Tor finden und mal eben ne Armee da durchführen können sie jederzeit die Geschichte komplett umkrempeln....sowas kann fatale Auswirkungen haben...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juni 25, 2008, 15:24:40
Nicht bei den Helden sehe ich das Problem, sondern wegen der Motiv-Frage:

Warum haben die Anhänger des Namenlosen diesen Umstand schon längst ausgenutzt und die Geschichte zu ihren Gunsten geändert? Die sind ja nicht doof!


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 25, 2008, 17:46:53
Naja, die Elfen und Pydakor haben sie ja gestürtzt, ihre Städte geschleift - ebenso vielen Maryhaner. "Mission acomplished" würde ich da sagen, sie haben den Umstand ausgenutzt - sie zahlen halt noch die Raten dafür ab...

Ansonsten führt es halt in den Krieg des Namenlosen wider die Zwölf im Karmakorthäon  des vierten und fünften Zeitalters - da können auch locker Halbgötter noch mitmischen ohne das sich gross was ändert.     


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 25, 2008, 20:01:33
Oder ins Karmakothäon des anbrechenden 13. Zeitalters...
Das liegt eh so weit in der Zukunft, dass dat irdisch erst im Jahr 3248 von der Redax beschrieben wird... ;D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juni 26, 2008, 08:38:26
Wenn es allgemein gewollt ist okay... ich bin nicht davon begeistert.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 26, 2008, 21:11:39
Dann streichen wir das halt und ich mach stattdessen nen weiteren Opferaltar.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am Juni 30, 2008, 22:19:28
Nicht bei den Helden sehe ich das Problem, sondern wegen der Motiv-Frage:

Warum haben die Anhänger des Namenlosen diesen Umstand schon längst ausgenutzt und die Geschichte zu ihren Gunsten geändert? Die sind ja nicht doof!
Vielleicht so: da ist dieses Wurmloch, es führt nur in die Vergangenheit und nur zu diesem einen Punkt. Es ist quasi ein infinitisierter Chrononautus. Den haben die Namenlosen 30 Jahre nach der Schlacht mit einem extremen Kraftaufwand (u.a. bei den Verbrauchsmaterialien: ein unheimlich mächtiger Zauberer) aus dem Boden gestampft, weil ihnen diese Schlacht so unheimlich wichtig war. Seitdem schicken sie Krieger in die Vergangenheit, was der Grund dafür ist, dass diese Schlacht gewonnen worden ist und zwar ganz klar 1:0 vom Verhältnis her. Nur lebte keiner der Ankömmlinge da "unten" mehr als ein paar Spielrunden, löste sich dann einfach auf... Grund: dank den Ränken des Namenlosen konnte Satinav nicht direkt eingreifen, konnte aber zumindest durch diese Aktion verhindern, dass der sich da quasi retrofittend ein Imperium aufbaut. Nur die Schlacht war gewonnen, mehr nicht.

Und sie senden quasi noch heute Leute durch dieses Tor, dass zwar "flackert" (also nicht mehr wirklich permanent aktiv ist, weil teilweise schon bei Angriffen zerstört) aber durch böse Rituale wieder erweckt werden kann - das passiert immer dann wenn ein Batallion Krieger mit NAMENLOSEM VERGESSEN und Einflüsterungen in diese Schlacht geschickt werden soll... denn keiner weiß ob schon genug Krieger da sind.

Mir gefällt das Szenario. Man kann:
  • Die Namenlosen da verkloppen (wenn grad kein Großritual ist, ist nur ne "Notfallmannschaft" da)
  • Das Tor direkt versuchen zu zerstören (MI: hat seinen Zweck schon erfüllt)
  • Selbst da durch gehen und versuchen, das Schlachtenglück nochmal zu wenden
  • viele viele Analysen machen
  • Magische Effekte und Phänomene in der UMgebung erklären
  • Evtl. gar einen Drachen für die eigenen Pläne einspannen oder auf Seiten der Namenlosen
  • für weniger mächtige Helden: man kann auch ein entführtes Opfer befreien
  • für mächtigere Helden: man könnte man versuchen, ALLE Opfer (einer Charge) zu befreien (mit Schlacht)
und so weiter. Ich sehe zahllose Möglichkeiten. Ich will das Ding haben!


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 30, 2008, 22:51:59
Wegen den Abenteuermöglichkeiten wollte ich es eben auch... und das, was die Namenlosen damit ändern wollen haben sie eben bisher schon getan - dann kommt man auch ohne "Zeitflackern" aus (oder besser: sie müssen eben auch aufpassen, keinen allzugrossen Einfluss auszuüben, weil das Tor selbst und alles, was bisher damit erreicht wurde, in Gefahr sind von Satinav ausradiert zu werden... also mehr als eine Zivilisationen pro Zeitalter auszurotten ist halt nicht ;) )     


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 01, 2008, 00:17:37
Jens Vorschlag klingt plausibel und ist recht gut begründet...

Hmmm... *überleg und geschriebenen Text lösch*...

Angenommen das Tor führt immer genau zum gleichen Zeitpunkt zurück... dann hätten wir folgendes Problem:
Alle Krieger die in den letzten tausend Jahren durchgeschickt wurden, kommen alle genau in der gleichen Sekunde am Ziel an. Es können aber nicht hunderte Krieger zur gleichen Sekunde ankommen. Das gäbe ein riesen Menschen-Knäul, da aller zur gleichen Zeit im gleichen Raum sind... Paradox.

Mögliche Lösungen:
1. Das Tor führt nicht immer zum gleichen Zeitpunkt zurück... sondern verschiebt sich auch langsam in Richtung Zukunft. Die Schlacht dürfte irgendwann also auch vorbei sein.
2. Das Tor spaltet im Moment in dem man es betritt einen Handlungsstrang einer neuen Parallelwelt ab, so dass sich die Zeitreisenden nicht in die Quere kommen.
3. Die Vergangenheit in die man eingreift ist nur ein Abbild der Wirklichkeit... nach einigen Tagen zerstört sich diese Realität selbst (durch Satinavs Wirken) und das Erlebte wird zurückgespult bis zu dem Moment als man durch das Tor tritt. So kann man in der Vergangenheit toben wir man will, es ändert nichts an der Zukunft, bietet aber eventuell die Möglichkeit etwas aus der Vergangenheit in Erfahrung zu bringen oder einen Gegenstand der Vergangenheit in das Diesseits zu bringen.
4. Die Kapazität des Tores ist begrenzt und es gibt weder ein festes Ziel noch eine feste Zeit... das Chaos schickt einen in die Vergangenheit
5. Das Tor orientiert sich an der Sternenkonstellation und kann nur zu den Zeitpunkten zurück führen (z.B. in eine Sternenleere), die die gleiche Konstellation hatten.
6. Das Tor kennt man nur als Legende und es wurde nie benutzt... in einem Abenteuer könnten es aber benutzt werden.

Mögliche Strafen Satinavs:
- Man altert rapide innerhalb von nur wenigen Tagen.
- Man wird aus der Zeit gerissen und zurück in seine Gegenwart geschleudert.
- Satinav schickt einen seiner Diener/Boten um Veränderungen der Geschichte zu verhindern zu bestrafen. Man bedenke, dass selbst die Götter diesem Gesetz unterliegen... da dürften ein paar Irre auch aufzuhalten sein.

Also ganz so einfach ist es doch nicht... ein permanentes Tor lässt sich Satinav sicher nicht gefallen...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am Juli 01, 2008, 08:16:18
Jup, deswegen sag ich ja, dass es instabil ist und per Ritual erweckt werden muss. Weil da würd ich nichtmal ner Meisterperson den Infinitum in der Kombination durchgehen lassen ;) Zumindest nicht ohne "Nebenwirkungen": Zauberwirker tot (heiliger Märtyrer der namenlosen Kirche), Portal trotzdem instabil.

So wie ich deine Vorschläge sehe haben wir zwei Möglichkeiten:

1) Wir zentrieren das Ding auf die Schlacht an sich, jeder der da durchgeht, kommt da auch an
2) Wir machen ein Universalportal draus, womit man zufällig irgendwohin kommt

Da ich themengebundene Dinge mag, würde ich 1) bevorzugen. Ich würde sogar sagen, dass da die Geschichte beeinflusst wird - und zwar so, dass die Namenlosen diese Schlacht gewonnen haben. Allerdings können da so viele Namenlose ankommen wie sie wollen, mehr als das Schicksal dieser Schlacht können sie nicht beeinflussen, denn sie sterben innerhalb der nächsten 2W6 Spielrunden oder so. Sie treten grade an DEM Wendepunkt der Schlacht auf, als die Namenlosen fast besiegt sind.

Das Problem des Ortes  lässt sich auch lösen: da niemals eine Gruppe exakt dieselbe Geschwindigkeit und exakt dieselbe räumliche Ausrichtung hat, kann man daran festmachen, dass sie anhand einer komplizierten Formel (also im Grunde chaotisch) verstreut überall auf dem Schlachtfeld erscheinen und auch immer ein paar Minuten "Jetlag" haben, also verzögert erscheinen (cool auf dem Schlachtfeld: ein langes rumpeln, auf einmal erscheinen alle paar Sekunden überall neue Namenlose Truppen). Also im Grunde chaotisch, aber ich hätte gern eine gewisse "Reproduzierbarkeit" darin einerseits, damit auf einmal irgendwo wirklich beeindruckende Truppenteile aufmarschieren weil sie durch ein immer gleiches Ritual geschickt wurden. Andererseits können die Helden so auch eine "Rachequeste in die Vergangenheit" durchführen (ich stelle mir das Schlachtfeld wirklich gigantisch weil wichtig vor, da erstmal wen finden...) und ähnliches.

Und so lustige Zeitparadox-Abenteuer gehen dann natürlich im Grunde auch wenn jemand mit einem bestimmten Artefakt oder so in die Vergangenheit reist, was die Helden dann wieder korrigieren dürfen. Oder aber sie wandern über den ehemaligen Ort der Schlacht - und finden ihre eigenen Knochen (klassische Szene)...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 01, 2008, 10:19:51
Joaha... hmmm... :)

Sagen wir's so:
- Solange das Namenlose damit nicht in weitere geschichtliche Ereignisse eingreifen kann und es nicht zum Wahlfahrtsort für Helden wird, kann ich damit leben.

Dann sollten wir bestimmen: Ort, Zeit und Hintergrund

Wir kennen drei große Kriege mit Beteiligung des Namenlosen.

1. Der Aventurien-Feldzug
Alle Schlachten fanden außerhalb Rakshazars statt.

2. Der Kalimir-Krieg
Die entscheidende Schlacht war die "Schlacht von Tan Derau" in den Firnwäldern.

3. Der 2. Drachenkrieg
Alle Schlachten fanden außerhalb Rakshazars statt.

Alle Kriege gingen verloren... auch die "Schlacht von Tan Derau".



Also brauchen wir eine neue Schlacht... Um was ging es? Wer gegen wen?
- Vorkataklystisch gibt es noch den Rakshazarfelzug... also die Eroberung des Kontinents zur Marhynia.
- Nachkaklystisch gibt es die kurze Zeitspanne zwischen der Wiedererstarkung und dem zweiten Drachenkrieg.
- Sowie nach der Ankunft Pardonas.



Mein Vorschlag: Als Pardona schließlich aus den Niederhöllen frei kam, sammelte sie die Überlebenden des 2. Drachenkrieges ein und versuchte sich kurze Zeit später daran eines der großen Reiche anzugreifen. Da die Namenlosen vor allem im Westen aktiv sind bieten sich die dortigen Reiche an: Das Trollkönigreich, Republik Amhas, Königreich Ronthar oder die Firnwälder.

- Vielleicht konnten sie auch eine Stadt/Burg/Festung erobern. Die noch heute in deren Besitz ist.
- Oder Pardona ist in der Schlacht gefallen und musste durch das Zeittor gerettet werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am Juli 01, 2008, 19:32:45
Vielleicht sollte es nicht ganz so... "außerhalb" sein. Was Ordensinternes würde mir als spontane Idee sehr gut gefallen. Wie wäre es mit einer Art umgedrehten "Das Imperium schlägt zurück":
Das Reich Marhynia und sein glorreicher Schwertmagierorden stehen vor dem Abgrund, der Feind hat alles aufgeboten, was er hatte, um den Orden zu zerschmettern. In einer letzten Entscheidungsschlacht in der ehemaligen Hauptstadt (== verdammt cooles Setting, stelle ich mir zumindest so vor, außerdem liebe ich Häuserkampf), gesammelt im Haupttempel des Kultes, wollen die Angreifer, lass es ruhig die ersten Ahnungen des Famerlorkultes inkl. Armee sein, alle namenlosen zerschmettern. Doch natürlich misslingt die Schlacht für sie desaströs, natürlich wird der Haupttempel total in Schutt und Asche gelegt und am Ende sind alle tot - alle Angreifer, aber auch alle angekommenen Verteidiger.

Lass das ganze noch neben irgendwas großem geschehen, dass nachher die Knochen verschütten kann und fertig ist das schicke Setting, durch das ich Elitehelden alà Prince of Persia schicken kann und die am Ende entweder irgendwie mit erfülltem Auftrag zurückkommen - oder dabei sterben :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juli 01, 2008, 20:50:51
Zum Platzproblem: Das Tor gibt das Heer eben über einen Zeitraum frei (fünf Jahre oder so) und ist auf der Vergangenheitsseite zudem beweglich. Nichts desto Trotz können ja einige tausende schon zerquetscht werden oder - wenn wirklich kein Platz ist - eben schlicht mit ihrer LE noch schicke Magische Effekte Speisen (Zeitraumeffekte vielleicht ;) )

Auf der Jetzt -Seite funktioniert es nur stockend (Kriegsschäden), und zudem hat man im Jetzt ja auch nur beschränkte Kapazitäten.

Neue Schlacht finde ich in Ordnung - nicht weil ich Glaube das ein solches Artefakt unbedingt zum Sieg verhelfen muss, sondern weil Elfenstädte schleifen Szenarien schon zu genüge ausgeschöpft worden sind.   


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 01, 2008, 23:03:24
Das Problem ist, dass die Hauptstadt nach der Übernahme des Namenlosen nie in Bedrängnis war. Zumindest eroberten die Marhyninaer nach der aktuellen Geschichtsschreibung den Kontinent in kürzester Zeit mit ihrer Überlegenheit.

Mein neuer Vorschlag:

Zeit: Nach dem 2. Drachenkrieg
Ort: Der höchste, größte und heiligste Tempel (großer Komplex) des Namenlosen (gelegen am Fuße der Götterberge, zwischen Firnwälder und Ödlandt)
Schlacht:  Das größte Zweck-Allianz-Heer (Riesen, Drachen, Brokthar, Menschen, Trolle, Tharai, Donari) Rakshazars aller Zeiten versuchte den Tempel zu zerstören um das Leid des der Namenlose über den Kontinent brachte endgültig zu beenden.
Das Zeittor: Innerhalb des heutigen Tempels (im Besitz der Namenlosen Hohepriesterschaft, geschützt durch den Schwertmagier-Orden) befindet sich das Zeittor, dass in die Vergangenheit führt.

Ich finde das käme stylisch


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am Juli 01, 2008, 23:22:36
5 Jahre ist zu lang so lang dauert keine Schlacht... ;) ich wäre schon für schlachtfixiert.

Oh und Yankens Vorschlag ergibt ein sehr lustiges Gemetzel... :D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juli 02, 2008, 20:18:00
Ich wäre irgendwie für eine Angriffsschlacht der Namenlosen Horden. Z.B führte doch der Namenlose seine Truppen über das eherne Schwert nach Aventurien. Da kann man doch auf Riesland Seite einen Feldzug machen, der von Ribukan bis ins Bornland geht.

Oder man erfindet eine Schlacht in der Marhynarische Hauptstadt  geschliffen wird und das Zentrum des Schwertmeisterorden zerstört ... kann alles so wie bei Yanken bleiben, nur Ort (Marhynar) und Angreifer/ Verteidiger werden getauscht.

Ist aber nur ein Vorschlag. Ich finde es schon kultig, nun einen Ort zu haben wo man ganze Banner sinnvoll dem Namenlosen opfern kann :D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Juli 03, 2008, 10:19:11
Wenn ich die Seiten umdrehe kommt folgendes raus..

Variante 2


Zeit: Nach dem 2. Drachenkrieg
Ort: Der Tempel des einzig bekannten Zwölf-Gottes oder Drachengottes wird von den namenlosen Horden angegriffen.
Schlacht:  Das namenlose Heer greift den Tempel an um die Vormachtstellung dieser Götter von Rakshazar zu tilgen. Die Verteidiger sind die Slachkaren und einige Drachen.
Das Zeittor: Eigentlich wollten sie ein Raumtor öffnen um das Heer direkt hinter die feindlichen Linien zu führen, doch aus dem Raumtor wurde ein Zeittor.


Obwohl mir die Verteidiger-variante und das Allianz-Heer besser gefällt.

Ich bitte um Stimmen und Meinungen dazu...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juli 03, 2008, 14:06:19
Wenn Dir die Verteidiger Variante besser gefällt dann halt die.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 01, 2008, 10:36:55
Ich glaube ich mache nun wieder mit der Geschichtsschreibung weiter.

Ich würde mich freuen wenn sich einige Kommentatoren und Helfer finden könnten die mir da zur Seite stehen.


So... im Anhang die aktuellste Version der Geschichte.... bis zur Machtergreifung der Amhas.

Und hier die noch fehlende Überarbeitung des Ork-Textes:

Die Geburt des Targach

Streitigkeit, Uneinigkeit und Misstrauen prägte die "unfreiwillige Gemeinschaft" der Völker, die in den Weiten der Kargachi siedelten. So überrascht es auch nicht, dass sich die verschiedenen Stämme der Orken in blutigen Fehden bekriegten. Als legendär gilt hierbei der Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão um den lukrativen Handelsweg nach Osten, die Seidenstraße, unter ihre Kontrolle zu zwingen. Die Angreifer müssen derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass die Urgashkão einen Feldzug planten, um die Ebenen der Kargachi im Ganzen für sich zu beanspruchen.

In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Urgashkão. Ihre brillante Strategie sah es vor, nicht den offenen Kampf mit den Orken zu suchen, sondern ihre Feinde zunächst zu umgehen und sie auf diese Weise von den Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten der Remshen fernzuhalten.

Sein verwegene und brillante Strategie: Statt den offenen Kampf zu mit den Orken zu suchen, umging er seine Feinde und besetzte deren Weidegründe, Eisenquellen und Kultstätten. Doch sein Plan spekulierte mit auch mit vielen Unsicherheiten: Er musste die Ländereien der Jikten, einem weiteren Stamm, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten und glaubte diese später mit einem Blutzoll besänftigen zu können. Er glaubte auch, dass sich die überfallenen Brachtão ihm anschließen würden er die Feinde mit einer Rückgabe der heiligen Stätten kampflos zu Rückzug bewegen könnte - er glaubte verhandeln zu können. Doch es kam alles anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren durch keinen Blutzoll zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Angriff.

Solaqim Zah wurde klar, dass sich das Blatt gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So blies er selbst zum Angriff auf die Feinde und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks. Die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes lies internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich schon die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Nun fielen sie an mehreren Fronten über die Remshen her. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnten Position. Trotzig versuchte er noch schon längst verloren Stützpunkte wieder zurück zu erobern, während die Targachkão bereits in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Letztendlich fand Solqim in einer Rückzugsschlacht den Tod. Die verbleibenden Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.

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Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 01, 2008, 13:08:54
Die Geburt des Targach

Streitigkeit, Uneinigkeit und Misstrauen prägten von Anfang an die "unfreiwillige Gemeinschaft" der Völker, die in den Weiten der Kargachi siedelten. So überrascht es auch nicht, dass sich die verschiedenen Stämme der Orken sich lange Zeit in blutigen Fehden bekriegten. Als geradezu legendär gilt hierbei der Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão gelten bei dem diese die lukrativen Handelswege nach Osten, die Seidenstraße, unter ihre Kontrolle zu zwingen versuchten. Die Angreifer müssen dabei derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass dieser Überfall nur der Auftakt für einen noch größeren Feldzug der Urgashkão sei, mit dem Ziel die gesamte Ebenen der Kargachi unter ihre Herrschaft zu bringen.

In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Stämme der Urgashkão. Seine brillante Strategie sah es vor, statt den offenen Kampf mit den Orken zu suchen, den Feind zunächst zu umgehen und ihre Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen.  Jedoch barg dieser Plan viele Unwägbarkeiten: Zunächst mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines weiteren Stammes, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten.  Shaik al Shaik glaubte jedoch diese später mit einem Blutzoll besänftigen zu können. (Hä? Er glaubte sie mit einem Blutzoll besänftigen zu können? Sollte jeder der Remshen einen Liter Blut für das jiktische rote Kreuz spenden oder was ? Oder glaubte er wenn er den Jikten erlaubt die hälfte seiner Männer zu köpfen und als Notreserve für den harten Winter zu Pökelfleisch zu verarbeiten würden sie den Rest passieren lassen?? Der Satz ist irgendwie unsinnig/nicht klar verständlich....) Auch hoffte er, dass sich die überfallenen Brachtão ihm anschließen würden und  dasser die Urgashkão mit der Besetzung ihrer heiligen Stätten als Druckmittel kampflos zum Rückzug bewegen könnte - er glaubte verhandeln zu können. (Er glaubte, er glaubte, er glaubte....so viel wie der glaubt wäre er wohl besser Priester statt Heerführer geworden...als Stratege sollte man sich lieber weniger auf Glauben als auf harte Fakten verlassen... :P Ne, mal im Ernst, das dauernde glauben klingt einfach scheiße... ;D sry, aber is so  ;))  Doch es kam alles anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren durch keinen Blutzoll (schon wieder!??) zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Angriff.

Solaqim Zah wurde klar, dass sein Plan nicht aufging und sich das Blatt unwiederbringlich gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So blies er selbst zum Angriff auf die Feinde und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks, die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes ließen internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich selbst die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Wie eine Sturmflut kamen sie an mehreren Fronten über die Remshen. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnt gefährdeten Position. Trotzig (spätestens hier habe ich jeglichen Respekt vor dem angeblich so berühmten Heerführer und seinem strategischen Können verloren....trotzig klingt nicht nach nem berühmten Anführer, der in eine auswegslose Situation geraten ist und ums überleben seines Volkes kämpft,  sondern nach nem verzogenen Balg dem man sein Lieblingsspielzeug weggenommen hat...) versuchte er noch schon längst verloren Stützpunkte wieder zurück zu erobern, während die Targachkão an anderen Stellen bereits tief in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Solqim fand seinen Tod in einer Rückzugsschlacht den Tod (da sollte besser nen Name hin...auf dem Feld von xyz in verzweifeltem Abwehrkampf gegen die seinen Truppen eins zu zehn überlegenen Horden der blablub wasweisichsonstnoch....). Die verbliebenen Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande (ergänze: "..die kargen Lande von xyz...") und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 01, 2008, 13:52:22
@Maeglin: Hast aber nochmal ganz schön umgebaut. Hattest du den Text nicht schonmal überprüft?

Zitat
(Hä? Er glaubte sie mit einem Blutzoll besänftigen zu können? Sollte jeder der Remshen einen Liter Blut für das jiktische rote Kreuz spenden oder was ? Oder glaubte er wenn er den Jikten erlaubt die hälfte seiner Männer zu köpfen und als Notreserve für den harten Winter zu Pökelfleisch zu verarbeiten würden sie den Rest passieren lassen?? Der Satz ist irgendwie unsinnig/nicht klar verständlich....)

Das muss GrogT beantworten... ich habe den Begriff einfach übernommen.

Zitat
Er glaubte, er glaubte, er glaubte....so viel wie der glaubt wäre er wohl besser Priester statt Heerführer geworden...als Stratege sollte man sich lieber weniger auf Glauben als auf harte Fakten verlassen... Tongue Ne, mal im Ernst, das dauernde glauben klingt einfach scheiße... Grin sry, aber is so  Wink

Du hast freie Hand

Zitat
(spätestens hier habe ich jeglichen Respekt vor dem angeblich so berühmten Heerführer und seinem strategischen Können verloren....trotzig klingt nicht nach nem berühmten Anführer, der in eine auswegslose Situation geraten ist und ums überleben seines Volkes kämpft,  sondern nach nem verzogenen Balg dem man sein Lieblingsspielzeug weggenommen hat...)

GrogT... was meinst du dazu... ?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 01, 2008, 14:15:41
Habe nachgebessert:

Streitigkeit, Uneinigkeit und Misstrauen prägten von Anfang an die "unfreiwillige Gemeinschaft" der Völker, die in den Weiten der Kargachi siedelten. So überrascht es auch nicht, dass sich die verschiedenen Stämme der Orken sich lange Zeit in blutigen Fehden bekriegten. Als geradezu legendär gilt hierbei der Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão gelten bei dem diese die lukrativen Handelswege nach Osten, die Seidenstraße, unter ihre Kontrolle zu zwingen versuchten. Die Angreifer müssen dabei derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass dieser Überfall nur der Auftakt für einen noch größeren Feldzug der Urgashkão sei, mit dem Ziel die gesamte Ebenen der Kargachi unter ihre Herrschaft zu bringen.

In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Stämme der Urgashkão. Seine brillante Strategie sah es vor, statt den offenen Kampf mit den Orken zu suchen, den Feind zunächst zu umgehen und ihre Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen. Jedoch barg dieser Plan viele Unwägbarkeiten: Zunächst mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines weiteren Stammes, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten. Shaik al Shaik war sich sicher diese später mit einem Teil der Kriegsbeute besänftigen zu können. Auch rechnete er, dass sich die überfallenen Brachtão ihm anschließen würden und dass er die Urgashkão mit der Besetzung ihrer heiligen Stätten als Druckmittel kampflos zum Rückzug bewegen könnte - er war sich seiner Sache sicher. Doch es kam alles anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren nicht zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Angriff.

Solaqim Zah wurde klar, dass sein Plan nicht aufging und sich das Blatt unwiederbringlich gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So blies er selbst zum Angriff auf die Feinde und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks, die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes ließen internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich selbst die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Wie eine Sturmflut kamen die neu vereinigten Stämme an mehreren Fronten über die Remshen. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnt gefährdeten Position. Kühn versuchte er noch, unter Opferung einiger Ablenkungstruppen und mittels Scheinmanöver, seine Hauptstreitmacht in die Heimat zurückzuführen, doch war ihm das dazu notwendige Glück verwehrt geblieben, während die Targachkão bereits tief in die Stammesgebiete der Remshen vorstießen. Solqim fand seinen schließlich Tod auf dem Feld von Jamachke westlich des Artach in verzweifeltem Abwehrkampf gegen die seinen Truppen eins zu fünf überlegenen Horden der Targach. Die verbliebenen Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande der Xalori und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 01, 2008, 14:30:29
Zitat
@Maeglin: Hast aber nochmal ganz schön umgebaut. Hattest du den Text nicht schonmal überprüft?

Jo, habe ich, aber irgendwie sieht man häufig dann beim zweiten und dritten mal drüberschauen doch noch Sachen, die einem vorher entgangen sind...  ;)

Finds fast perfekt...nur ein paar Kleinigkeiten noch...

Streitigkeit, Uneinigkeit und Misstrauen prägten von Anfang an die "unfreiwillige Gemeinschaft" der Völker, die in den Weiten der Kargachi siedelten. So überrascht es auch nicht, dass die verschiedenen Stämme der Orken sich lange Zeit in blutigen Fehden bekriegten. Als geradezu legendär gilt hierbei der Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão bei dem diese die lukrativen Handelswege nach Osten, die Seidenstraße, unter ihre Kontrolle zu zwingen versuchten. Die Angreifer müssen dabei derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte das menschliche Reitervolk der Remshen gar, dass dieser Überfall nur der Auftakt für einen noch größeren Feldzug der Urgashkão sei, mit dem Ziel die gesamte Ebenen der Kargachi unter ihre Herrschaft zu bringen.

In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Stämme der Urgashkão. Seine brillante Strategie sah es vor, den Feind zunächst zu umgehen und ihre Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen und so den offenen Kampf mit den Orken zu vermeiden. Jedoch barg dieser Plan viele Unwägbarkeiten: Zunächst einmal mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines Mischvolkes von Menschen und Orken, durchschreiten. Shaik al Shaik war sich sicher diese später mit einem Teil der Kriegsbeute besänftigen zu können. Auch rechnete er, dass sich die überfallenen Brachtão ihm anschließen würden und dass er die Urgashkão mit der Besetzung ihrer heiligen Stätten als Druckmittel kampflos zum Rückzug bewegen könnte - er war sich seiner Sache sicher. Doch es kam alles ganz anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren nicht zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Angriff.

Solaqim Zah wurde klar, dass sein Plan nicht aufging und sich das Blatt unwiederbringlich gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So lies er zum Angriff auf die Feinde blasen (Merke! Ein Herrscher bläst nicht, er lässt blasen... >;D) und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg über die Orken schien nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks, die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes ließen internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich selbst die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Wie eine Sturmflut kamen die neu vereinigten Stämme an mehreren Fronten über die Remshen. Völlig überrumpelt sah sich Solqim in einer für ihn ungewohnt gefährdeten Position. Kühn versuchte er noch, unter Opferung einiger ihm weniger wichtig erscheinenden Truppenteile und mittels Scheinangriffen, seine Hauptstreitmacht sicher in die Heimat zurückzuführen, doch blieb ihm das Schicksal nicht gewogen. Zu tief waren die Targachkão bereits in die Stammesgebiete der Remshen vorgestoßen. Solqim fand schließlich seinen Tod auf dem Feld von Jamachke westlich des Artach in verzweifeltem Abwehrkampf gegen die seinen Truppen eins zu fünf überlegenen Horden der Targach(i ?). Die verbliebenen Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande der Xalori und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.

Ich liebe Teamwork... ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 01, 2008, 14:46:53
Das liest sich jetzt richtig gut  :d

Hab noch was:

dem berüchtigten Solaqim Zah

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 01, 2008, 23:09:54
Ich finde den Text recht gut, nur passt es meiner Meinung nicht das man den Kriegszug der Remshen einerseits als masslos übereilt und dann doch als brilliant bezeichnet - ausser das soll ironisch gemeint sein. 

Zitat
In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigte Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Stämme der Urgashkão. Seine brillante Strategie sah es vor, statt den offenen Kampf mit den Orken zu suchen, den Feind zunächst zu umgehen und ihre Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen. Jedoch barg dieser Plan viele Unwägbarkeiten: Zunächst mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines weiteren Stammes, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten. Shaik al Shaik war sich sicher diese später mit einem Teil der Kriegsbeute besänftigen zu können. Auch rechnete er, dass sich die überfallenen Brachtão ihm anschließen würden und dass er die Urgashkão mit der Besetzung ihrer heiligen Stätten als Druckmittel kampflos zum Rückzug bewegen könnte - er war sich seiner Sache sicher. Doch es kam alles anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren nicht zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Angriff.

Ich würde das so schreiben:

Die Remshen zogen darauf hin - geeint unter ihrem Shaik al Shaik Solaqim Zah -  gegen die Stämme der Urgashkão. Mit seinem eilig aufgestellten Heer suchte er zunächst die Hauptstreitmacht der Orks zu umgehen um deren Kultstätten zu besetzen und von dort aus den Nachschub des Orkenheeres abzuschneiden. Der ansich brilliante Plan barg jedoch viele Unwägbarkeiten: Zunächst mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines weiteren Stammes, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten. Solaqim war sich sicher diese später mit einem Teil der Kriegsbeute besänftigen zu können. Auch meinte er, dass sich die überfallenen Brachtão ihm anschließen würden und dass er die Urgashkão mit ihren heiligen Stätten als Faustpfand kampflos zum Rückzug bewegen könnte. Doch es kam alles anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren nicht zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Angriff.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 02, 2008, 08:25:11
Ja das wäre auch ne Option


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 02, 2008, 13:41:52
So... hier die Vorstellung für das nächste Zeitalter. Ich habe Anpassungen vorgenommen um alle wichtigen Machtparteien zu berücksichtigen. Ich bitte um einen Kommentar.

Hier ein grober Überblick:


Zeit der Großen Kriege (952 JdK - 1750 JdK)

Amhas Eroberungskriege
Nach der Gründung expandiert das Amhas-Reich nach Osten und Süden und vernichtet schließlich durch einige große Schlachten das Xalori-Großreich und deren Hauptstadt Daraxipos. Die alten Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und Teruldan aus der Hand der Xalori aber besetzten und integrierten sie in ihr eigenes Reich. Nur die Jominische Insel-Stadt Namakari konnte sich vor den Amhas retten und fristete von da an eine quälende Isolation.
Die auf dem Festland überlebenden Xalori flohen in die Wüste Lath und die angrenzenden Savannen und werden heute Xhul genannt. Die letzten Remshen drängten die Amhas in die Oststeppen und in den Süden, bis in das Reich der Wütechsen (Marus). Im Laufe des Eroberungsfeldzuges kam es auch zu zwei schwerwiegenden Sklavenkriegen (1012-1014 JdK und 1022-1027 JdK) unter der Führung eines heldenhaften remshischen Freiheitskämpfers.

Schlacht um die unheilige Zitadelle
1033 JdK Schlacht um die namenlose Nachtlichtzitadelle. (Die Zeitportalsache)

Rontja und der 1. Schraten-Krieg (gegen Amhas und Trolle)
1039 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin Rontja (Rondra)
1043 JdK Krieg der Ronthar gegen die Amhas und Trolle. Der Krieg endete ergebnislos.

Gründung des Sanskitarenreiches
1150 JdK Die Tulamiden erreichen das Riesland im Süden und treffen auf die Remshen.
1160 JdK Ein Bündniss zwischen Remshen und Tulamiden (unter dem Kleinkönig Sanskitar) bekämpfen die Marus und können sie entscheidend schwächen. Voller Kampfeswillen gelingt es ihnen sogar die umkämpfte Stadt Yal-Mordai zu erobern.
1168 JdK Nach dem Sieg der Remshen und Tulamiden ruft der Thronerbe des gefallenen Remshenkönigs, das Königreich Sanskitar aus, nach seinem gefallenen Vater benannt.

Lossagung der Cormor
1350 JdK Die Cromor ziehen in die Wälder des Nordens
Ich brauche nochmal den genauen Grund.

Bruderkrieg der Orken
1500 JdK Bruderkrieg der Orken. Zwei große Stämme führen einen 20-jährigen Krieg
Drin lassen... oder raus damit?

Der 2. Schraten-Krieg
1620 JdK 2. Schraten-Krieg: Die Ronthar, Orken und Slachkaren ziehen aus Angst von Norden her gegen die Amhas und Trolle in den Krieg. Von Osten formieren sich die Sanskitaren und einige Xhulstämme. Der Einflussbereich der Amhas konnte deutlich zurückgedrängt werden. Die alten Marhynianer-Städte gelangen allesamt in die Hände der Sanskitaren, ausgenommen davon blieb die isolierte Inselstadt Namakari.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am September 03, 2008, 05:09:26
Beim letzten kannst du einführen, dass der große Stamm der Slachkaren bei diesem Krieg draufgeht und zersplittert, ihr Kulturelles Erbe heute total verwässert ist ;)

Die Cromor waren doch wegen so ner Troll-Vergewaltigung einer ihrer ersten von so nem üblen Rachegedanken besessen oder? (War mal mein Vorschlag ;) ) Aber da weiß das Waldviech genaueres.

Ergebnislose Kriege sind allerdings mehr als ungewöhnlich. Wie darf ich mir das vorstellen? "Unausgesprochener Waffenstillstand"?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am September 03, 2008, 08:43:03
Zitat
Ergebnislose Kriege sind allerdings mehr als ungewöhnlich
Beide seiten sind nach der Schalcht derart geschwächt, dass sie nicht in der Lage sind, dem fliehenden Feind nachzusetzen sondern sich zurückziehen müssen. Natürlich erklären beide Seiten daheim, dass sie den Krieg gewonnen hätten und rüsten fleißig weiter, um dem Gegner doch noch irgendwann den entscheidenden Schlag zu verpassen


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 03, 2008, 10:03:01
Zeit der Großen Kriege (952 JdK - 1750 JdK)

Amhas Eroberungskriege
Nach der Gründung expandiert das Amhas-Reich (Hmmm, gibts da nicht nen besseren, offiziellen Namen...Imperium von Amhas, Erste Amhasische Republik oder sowas in der Art? Einfach "das Amhas-Reich" klingt irgendwie komisch...) nach Osten und Süden und vernichtet schließlich in mehreren großen Schlachten das Großreich der Xalori. Die Hauptstadt Daraxipos wird dem Erdboden gleich gemacht. Die alten Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und Teruldan, die zu jener Zeit in der Hand der Xalori sind werden von den Amhasim besetzt und in ihr Reich (wieder besser Imperium von Amhas o.ä....) integriert. Nur die Jominische Insel-Stadt Namakari kann sich vor den Amhas retten und fristet von da an ein Schattendasein in quälender Isolation.
Die auf dem Festland überlebenden Xalori fliehen in die Wüste Lath und die angrenzenden Savannen. Ihre Nachfahren sind die heute dort lebenden Xhul. Die letzten Remshen werden von den Amhas in die Oststeppen und den Süden, bis in das Reich der Wütechsen (Marus) getrieben. Im Laufe des Eroberungsfeldzuges kommt es auch zu zwei großen Sklavenaufständen (1012-1014 JdK und 1022-1027 JdK) unter der Führung eines heldenhaften remshischen Freiheitskämpfers.

Schlacht um die unheilige Zitadelle
1033 JdK Schlacht um die namenlose Nachtlichtzitadelle. (Die Zeitportalsache)

Rontja und der 1. Schraten-Krieg (gegen Amhas und Trolle)
1039 JdK Erscheinen der großen Brokthar-Heldin Rontja (Rondra)
1043 JdK Krieg der Ronthar gegen die Amhas und Trolle. Der Krieg endet ergebnislos.

Gründung des Sanskitarenreiches
1150 JdK Die Tulamiden erreichen im Süden das Riesland und treffen auf die Remshen.
1160 JdK Ein Bündniss zwischen Remshen und Tulamiden (unter dem Kleinkönig Sanskitar) bekämpft die Maru (Mehrzahl von Maru ist meines Wissens nach auch Maru...) und können sie entscheidend schwächen. Es gelingt ihnen sogar die umkämpfte Stadt Yal-Mordai zu erobern.
1168 JdK Nach dem Sieg der vereinten Remshen und Tulamiden ruft der Thronerbe des gefallenen Königs, das Königreich Sanskitar aus, benannt nach seinem gefallenen Vater.

Lossagung der Cormor
1350 JdK Die Cromor ziehen in die Wälder des Nordens.
Ich brauche nochmal den genauen Grund.

Bruderkrieg der Orken
1500 JdK Bruderkrieg der Orken. Zwei große Stämme führen einen 20-jährigen Krieg. Nach der finalen Schlacht waren beide Seiten derart geschwächt, dass sie den fleihenden Feinden nicht nachsetzten konnten und sich zurückziehen mussten.
Drin lassen... oder raus damit?

Der 2. Schraten-Krieg
1620 JdK 2. Schraten-Krieg: Die Ronthar, Orken und Slachkaren ziehen aus Angst vor den Amhas und Trollen von Norden her kommend in den Krieg. Im Osten formieren sich die Heere der Sanskitaren und einige Xhulstämme. Der Einflussbereich der Amhas kann in den  folgenden Schlachten deutlich zurückgedrängt werden. Die alten Städte der Marhynier gelangen allesamt in die Hände der Sanskitaren, ausgenommen davon blieb die isolierte Inselstadt Namakari. Die Stämme der Slachkaren werden vernichtet geschlagen und zersplittert. Ihr kulturelles Erbe verwässert in den nachfolgenden Jahrhunderten zusehends.
   


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 03, 2008, 10:21:59
Danke für die Korrektur aber das war eher ein Konzepttext und keine Ausarbeitung... die folgt erst, wenn das Konzept in Ordnung ist :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 03, 2008, 10:40:59
Dafür das es ein Konzepttext ist finde ich es in weiten Teilen schon recht gut...könnte man meiner Meinung nach weitgehend so übernehmen...  ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 08, 2008, 14:26:59
Die aktuelle Geschichtsschreibung mit ein paar neuen Querverweisen im Anhang...

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 10, 2008, 12:17:47
Juhuu... ich kann ich hier weiter machen:

Amhas Eroberungskriege
Der expansorische Feldzug der jungen Republik Amhas begann genau 50 Jahre nach deren Gründung im Sommer des Jahres 952 n. JdK mit dem vernichtenden Angriff auf das südlich gelegene Stammesheer der menschlichen Xalori-Stämme unter dem Stammesfürsten und Krieger Yumbuula. Unaufhaltsam und überlegen vertrieben sie die menschlichen Xalori aus ihren Siedlungsgebieten, ohne das diese viel entgegenzusetzen hatten. Vom überschwenglichen Erfolg angespornt sich als Herren des Kontinents zu profilieren, führt sie ihr Gründer und alter Feldherr Brutheus, in mehreren Schlachten bis an die Mauern von Daraxipos, dem Zentrum des Xalori-Großreiches. Nach erdrückender, halbjähriger Belagerungen kam es schließlich im Herbstmond des Jahres 954 zur großen Entscheidungsschlacht, vor den Toren der Stadt; als sich ein 19.000 Mann starkes Heer - geeint aus den Stammesheeren der vier östlichen Xalori-Fürsten - den 12.000 Belagerern entgegenstellte und Daraxipos zu retten. Als der "Bittere Sieg von Daraxipos" ging diese Schlacht in die amhasischen Chroniken ein. Den nur unter knapper Mühe, mit hohem Blutzoll und dem Glück einem fähigen Feldherren zu unterstehen, konnte sich das amhasische Heer der Übermacht erwehren und das Heer der Xalori aufreiben. Mit dem Tode  Brutheus und 9000 seiner Krieger war dieser Sieg aber dennoch teuer erkauft. Daraxipos viel, deren Schätze wurden geplündert und die Mauern niedergebrannt; die Besiegten versklavt und erniedrigt. In den nächsten 8 Jahren zerfiel das Xalorireich endgültig. Die Amhas eroberten eine Regionen nach der anderen und besetzten schließlich auch die alten Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und Teruldan. Nur noch Namakari auf der Insel Jomin bliebt verschont, viel aber in tiefe Armut und fristete fortan ein Schattendasein in quälender Isolation. Die überlebenden Xalori flohen weiter nach Osten in die wilden Savannen und sogar in wachsende Wüste Lath. Ihre Nachfahren sind die dort heute noch lebenden Xhul.

Das gleiche Schicksal ereilte auch dem Volk der Remshen, die ja einst schon von den Orken des Targach aus dem Norden vertrieben wurden. Auch sie waren nun wieder auf der Flucht - vor dem Amhas. Und auch wenn es ihrem Helden Joxus gelang in zwei großen Aufständen (1012-1014 n. JdK und 1002-1007 n. JdK) die Amhas auszubremsen, so konnte er das Schicksal seines Volkes nicht ändern. Noch weiter nach Südosten führte sie ihre Flucht,, da sie schließlich auch den Xalori im Wege standen, bis in in Arme neuer Feinde, in das Reich der Wütechsen.


Naja... der Text wirkt noch etwas hektisch...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 10, 2008, 12:59:10
Ich möchte nochmal anmerken das wir Anfangs vor hatten eine kann Geschichte zu beschreiben und die OG -Geschichte eigentlich nur als Eckpunkte für Ingame Legenden zu machen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 10, 2008, 13:01:44
Das haben wir bezüglich der Vor-kataklystischen Zeit beschlossen... hab ja damals alles in Fluffis umgeändert...


Wir können das immer noch ändern.. aber das soll dann jemand anders machen.

Edit: Außerdem wäre es schön wenn man solche Einwände früher bringt... ich werkle ja schon einige Zeit an der Geschichtsschreibung (die überlichweise auch wenig Resonanz mit sich bringt)... ohne das es Einwände gibt.

Beim längeren Text zur Gründung des Targachi war die detaildichte ja auch dementsprechend und auch nicht als Legende zu verstehen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 10, 2008, 13:53:12
Zitat
Die Amhas eroberten eine Regionen nach der anderen und besetzten schließlich auch die alten Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und Teruldan. Nur noch Namakari auf der Insel Jomin bliebt verschont, viel aber in tiefe Armut und fristete fortan ein Schattendasein in quälender Isolation.
Und was ist mit Ribukan.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 10, 2008, 13:58:57
Ich würde sagen Ribukan hatte auf Grund seiner Entfernung immer ne Sonderrolle... die bis heute allerdings nicht geklärt ist.
Dazu ist mir auch noch nichts eingefallen. Entweder stand sie leer... oder eine der folgende Völker hielt sie besetzt: Xalori, Nagah oder Marus. Wobei die Xalori ursprünglich nicht so weit südlich leben sollten. Ich glaube die Marus wären die beste Wahl.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 10, 2008, 14:08:50
Zitat
Zunächst mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines weiteren Stammes, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten.
Korrigiert mich aber die Jikten waren damals noch nicht mit den Orks vermischt, die Vermischung war doch erst eine Folge des Krieges.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 10, 2008, 14:11:52
Und wer kontrollierte Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und   Teruldan vor den Amhas? Und wer  Namakari?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 10, 2008, 14:15:05
Amhas Eroberungskriege
Die erste Expansion der jungen Republik Amhas begann genau 50 Jahre nach ihrer Gründung im Sommer des Jahres 952 n. JdK mit einem vernichtenden Angriff auf das südlich gelegene Stammesgebiet der menschlichen Xalori unter ihrem Stammesfürsten und Yumbuula. Unaufhaltsam vertrieben die Amhas die Xalori aus ihren angestammten Siedlungsgebieten, ohne das diese den überlegenen Streitkräften viel entgegenzusetzen gehabt hätten. Von diesem überragenden Erfolg in dem Gedanken sich als Herren des geasammten Kontinents zu profilieren angespornt, führte sie ihr Gründer und oberster Feldherr Brutheus, durch mehrere Schlachten bis an die Mauern von Daraxipos, dem Zentrum des Xalori-Großreiches. Nach halbjähriger Belagerungen kam es schließlich im Herbstmond des Jahres 954 zur großen Entscheidungsschlacht vor den Toren der Stadt. Ein 19.000 Mann starkes Heer - bestehend aus den Stammesheeren der vier östlichen Xalori-Fürsten - stellte sich den 12.000 Belagerern in dem verzweifelten Versuch Daraxipos zu retten entgegen. Diese Schlacht ging als der "Bittere Sieg von Daraxipos" in die Chroniken von Amhas ein. Nur um Haaresbreite, unter hohem Blutzoll und dank den überlegenen taktischen Fähigkeiten ihres Feldherren, konnte sich das amhasische Heer der Übermacht erwehren und die Streitmacht der Xalori aufreiben. Mit dem Tode  Brutheus und 9000 seiner besten Krieger war dieser Sieg allerdings teuer erkauft. Daraxipos fiel, seine Schätze wurden geplündert und seine Mauern geschliffen; die unterlegenen Xalori wurden versklavt und erniedrigt. In den nächsten 8 Jahren zerfiel das Großreich der Xalori endgültig. Die Amhas eroberten eine Regionen nach der anderen und besetzten schließlich auch die alten Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und Teruldan. Einzig Namakari auf der Insel Jomin bliebt verschont, verfiel aber in tiefe Armut und fristete fortan ein Schattendasein in quälender Isolation. Die überlebenden Xalori flohen weiter nach Osten in die Savannen und in die Wüste Lath. Ihre Nachfahren sind die dort heute noch lebenden Xhul.

Das gleiche Schicksal ereilte auch das Volk der Remshen, die ja schon von den Orken des Targach aus dem Norden vertrieben worden waren. Auch sie waren nun wieder auf der Flucht, diesmal vor dem Amhas. Und auch wenn es ihrem Helden Joxus gelang in zwei großen Aufständen (1012-1014 n. JdK und 1002-1007 n. JdK) die vorrückenden Amhas zumindest zeitweise auszubremsen, so konnte er das Schicksal seines Volkes doch nicht abwenden. Weiter nach Südosten führte sie ihre Flucht, da sie schließlich auch den Xalori im Wege standen, bis in in Arme neuer Feinde, in das Reich der Wütechsen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 10, 2008, 14:41:30
Danke Mæglin!

Zitat
Und wer kontrollierte Marhynier-Städte Shahana, Yal-Mordai und   Teruldan vor den Amhas? Und wer  Namakari?

Die Menschen des Südens.. die Xalori... die waren ja schon zur Zeit der Marhynianer im Süden zu Hause und lebten in ihren Städten. Nach dem Kataklysmus blieben sie einfach da.

Zitat
Zunächst mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines weiteren Stammes, bestehend aus einem Mischvolk von Menschen und Orken, durchschreiten.
Korrigiert mich aber die Jikten waren damals noch nicht mit den Orks vermischt, die Vermischung war doch erst eine Folge des Krieges.

Genau das ist die Problematik die ich schon im Kulturwerte-Thread angesprochen habe. Die Vergangenheit der Jikten war bis jetzt sehr schwammig. Bis jetzt gab es keine Einsprüche.


Was jetzt noch grundsätzlich zu klären ist: Mache ich weiter wie bisher oder wir ein anderer Stil gewünscht um die Geschichte des Kontinents darzustellen?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 10, 2008, 14:47:35
Und wo befand sich das Reich der Marus?

Achja was ist mit Kurotan hat das damals schon existiert oder ist das erst später entstanden?

Zitat
Die Vergangenheit der Jikten war bis jetzt sehr schwammig.
Dann sollten wir das mal klären, bevor es wieder zu irgendwelchen Widersprüchen kommt.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 10, 2008, 15:19:15
Auf der ribukanischen Halbinsel bis hoch zur Lath. Also Ost/Süd-Östlich.

Was danach passiert (bezüglich Marus):


1040 JdK
- Als die Amhas dann auch noch Richtung Norden marschieren und sich zur neuen Kontinentmacht erheben, kommt es zum  Erscheinen Rontjas und dem Krieg zwischen Amhas und Ronthar + Nordvölker.

1061 - 1063 JdK
- Als die Amhas geschwächt sind und die Streitkräfte ins Kernland zurückziehen, nutzen die Marus ihre Chance und erobern/besetzen die zurückgelassenen Gebiete.
- Von da an dominierten die Marus den kompletten Süden bis nach Ribukan hinunter.

1159 JdK
- Hundert Jahre später gehen die Remshen mit den eben angekommenen Tulamiden ein Bündnis ein. Zusammen gelingt es ihnen Yal-Mordai einzunehmen, die Marus aus dieser Stadt zu verscheuchten und sich darin zu verschanzen.
- Das Sanskitarische Königreich wird ausgerufen.

1160 - 1873 JdK
- In den nächsten 700 Jahren kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Sanskitaren und Marus. Wobei das Sanskitaren-Königreich ein immer größeres Gebiet beherrschte und nach und nach die marhynianischen Städte einverleibte. Die Marus wurden schwächer.

(Hier tauchen noch die ersten Uthurim auf)

1873 - 1904  JdK
- Erst als auch noch die Nagah im Süden drei Kriege mit den Marus fochten, konnten die Marus in die Tiefen des Dschungels vertrieben werden.
- Gleichzeitig versuchten auch die Uthurim auf Ribukan etwas Land von den Marus zu gewinnen (=> Ipexco; Tal der Tempel)

1902 JdK
- Das schwachte und zurückgelassene Ribukan wurde von den Sanskitaren besetzt.

1905 JdK
- Kurz danach zerbrach schließlich das Sanskarenkönigreich in Stadtstaaten.



Zitat
Achja was ist mit Kurotan hat das damals schon existiert oder ist das erst später entstanden?

Das ist noch nicht 100%ig klar...
Geplant war:
Kurotan hat sich wohl nach dem Amhas-Ronthar-Krieg herausgebildet. Kuros, der Halbgott/Gott hat in Gestalt eines Brokthar die Ländereien zwischen Amhas und Lath befreit (während im Süden die Marus die Städte besetzten) in dem er die dort lebenden Stämme zusammenschloss um die Amhas auch von dort zu verteiben. Unter den Stämmen waren Brokthar, Slachkaren, Remshen, Orks und Xalori. Dort gründete er sein eigenes Barbarenreich und wurde zum Gottkönig erhoben. Nach dem Tod dieses Gottkönigs hat sich das Volk zerstritten, unzählige Stämme haben den Anspruch auf die Nachfolge erhoben. Dieser Streit tobt bis heute.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 10, 2008, 17:04:31
Was jetzt noch grundsätzlich zu klären ist:

Mache ich weiter wie bisher oder wird ein anderer Stil gewünscht (reine Flufftexte) um die Geschichte des Kontinents darzustellen?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talkim am November 10, 2008, 17:37:47
Also ich find die bisherige Darstellung eigentlich nicht schlecht, weil übersichtlich. Fluff ist Stimmungsvoll aber kann auch verwirrend sein... Ich denke solange nicht zu sehr ins Detail gegangen wird und noch genügend Raum in der Geschichtsschreibung bleibt, um eigene Ideen und/oder Interpretationen einzubringen (egal ob als Meister oder Spieler) kann es so weitergehen  :d


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 10, 2008, 22:50:57
Zitat
Edit: Außerdem wäre es schön wenn man solche Einwände früher bringt... ich werkle ja schon einige Zeit an der Geschichtsschreibung (die überlichweise auch wenig Resonanz mit sich bringt)... ohne das es Einwände gibt.
Ist nicht böse gemeint, aber ich habe auch schon so einiges im nachhinein über den Haufen geworfen. Auch nach langer mühsamer Arbeit - das es unerfreulich ist weis ich auch (nur zu gut) aber ich denke ich kann -wie jeder -  meine Meinung auch im Nachhinein einbringen ohne mich rechtfertigen zu müssen.
 
Zudem habe ich ja auch nicht gesagt, das alles weg muss und ein Neues Konzept zur Geschichte her muss. Ich würde es nur anders präsentieren.

Zitat
Beim längeren Text zur Gründung des Targachi war die detaildichte ja auch dementsprechend und auch nicht als Legende zu verstehen.
Der steht auch schon länger als das alte Forum, und das der von mir ist heisst ja nicht das ich ihn nicht kritisieren kann.

Ich fände Eckpunkte in diesem Stil

Zitat
1040 JdK
- Als die Amhas dann auch noch Richtung Norden marschieren und sich zur neuen Kontinentmacht erheben, kommt es zum  Erscheinen Rontjas und dem Krieg zwischen Amhas und Ronthar + Nordvölker.

1061 - 1063 JdK
- Als die Amhas geschwächt sind und die Streitkräfte ins Kernland zurückziehen, nutzen die Marus ihre Chance und erobern/besetzen die zurückgelassenen Gebiete.
- Von da an dominierten die Marus den kompletten Süden bis nach Ribukan hinunter.

1159 JdK
- Hundert Jahre später gehen die Remshen mit den eben angekommenen Tulamiden ein Bündnis ein. Zusammen gelingt es ihnen Yal-Mordai einzunehmen, die Marus aus dieser Stadt zu verscheuchten und sich darin zu verschanzen.
- Das Sanskitarische Königreich wird ausgerufen.

1160 - 1873 JdK
- In den nächsten 700 Jahren kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Sanskitaren und Marus. Wobei das Sanskitaren-Königreich ein immer größeres Gebiet beherrschte und nach und nach die marhynianischen Städte einverleibte. Die Marus wurden schwächer.

(Hier tauchen noch die ersten Uthurim auf)

1873 - 1904  JdK
- Erst als auch noch die Nagah im Süden drei Kriege mit den Marus fochten, konnten die Marus in die Tiefen des Dschungels vertrieben werden.
- Gleichzeitig versuchten auch die Uthurim auf Ribukan etwas Land von den Marus zu gewinnen (=> Ipexco; Tal der Tempel)

1902 JdK
- Das schwachte und zurückgelassene Ribukan wurde von den Sanskitaren besetzt.

1905 JdK
- Kurz danach zerbrach schließlich das Sanskarenkönigreich in Stadtstaaten.

in Ordnung. Geschichten, die dann wirklich Schlachten Zahlen und Historische Personen beschreibt etc. währen mMn besser IG Texte. So wie die Geschichte der Elfen im alten "Lichte Wälder" grösstenteils war. 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 11, 2008, 00:08:47
Ich weiß von was du spricht...

Es verwundert mich nur, dass die Kritik nicht kam als ich explizit danach gefragt habe (mehrfach). Ich war ja am Anfang sehr offen für die Stilfrage.

Aber.. okay reden wir darüber...



Naja... ich halte von diesen Jahreszahltexten nicht viel...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 11, 2008, 10:08:05
Wir haben grob gesagt drei Möglichkeiten:

1. Nur Fluffies
Vorteil: Die Geschichte bleibt hochflexibel und spekulativ; der Meister hat viele Freiheiten; gute Stimmung
Nachteil: Die Vorgänge sind schwer zu verstehen, lückenhaft und auch widersprüchlich

2. Fluffies + Zeitleiste
Vorteil: Die Darstellungsweise bleibt stimmungsvoll
Nachteil: Der Vorteil der Freiheit durch Fluffies geht verloren, da die Erklärung zwar flexibel und unkonkrat bleibt, dennoch wird die Geschichte per Zeitleiste festgezerrt.

3. Geschichtsberichte + Zeitleiste
Vorteil: Die Geschichte wird verständlich, ist klarer zu lesen und besser strukturiert.
Nachteil: Die Geschichtsschreibung ist zwar nicht detailliert aber einige Eckpunkte werden festgelegt und gelten somit als gesetzt.

Meiner Meinung nach sollten wir Möglichkeit 3 oder Möglichkeit 1 wählen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 11, 2008, 13:18:23
Hm, also Nr 2 (Zeitleiste und Fluffies) finde ich eigentlich nicht schlecht. Man hat seitlich einen groben Orientierungsrahmen (z.B.: vor 400-500 Jahren: Beginn der Sanskitaren in den Städten) und dann, wenn nötig, ein paar Fluff Fragmente die einzelne Episoden/ Personen/ Artefakte IG näher Beschreiben bzw. Abenteueraufhänger geben. 

Bei 3 sehe ich eben den Nachteil das zu viel gesetz wird, da man nicht nur den Eckpunkt OG vorgibt sondern eben  auch definitive OG-Aussagen macht was denn nun konkret passiert ist. 1 ist zu vage für Leute die einfach schnell übersicht  wollen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 11, 2008, 13:40:05
Naja bei 3. werden jeweils nur herausragende Situationen etwas näher beleuchtet. Es ist nicht so, dass jede Truppenbewegung verbucht wird. Wie man bereits an der Zeit des Blutes (http://www.rakshazar.de/wiki/index.php/Zeit_des_Blutes) erkennt. Wechseln sich grobe Randnotizen und besondere etwas detailliertere Ereignisse ab.

Fluffs haben meiner Meinung nach nur einen Mehrgewinn, wenn ihre Ausführungen unverbindlich sind. Durch die Zeitleiste werden sie aber doch irgendwie verbindlich (ausgenommen sind beispielhafte Details).


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am November 11, 2008, 14:08:48
Ich würde mich hier mal ganz frech auf die Seite GrogTs stellen wollen - Fluffies und Wiedergabe alter Legenden im Fließtext, und in einem Randbalken eine Zeitleiste. Das hat mir z.b. in "Dunkle Städte, Lichte Wälder" recht gut gefallen.  :d


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 11, 2008, 14:11:53
Zitat
Das hat mir z.b. in "Dunkle Städte, Lichte Wälder" recht gut gefallen.

Meinst du  den Zwergen oder den Elfenteil?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 11, 2008, 14:17:29
Ich würde mich hier mal ganz frech auf die Seite GrogTs stellen wollen - Fluffies und Wiedergabe alter Legenden im Fließtext, und in einem Randbalken eine Zeitleiste. Das hat mir z.b. in "Dunkle Städte, Lichte Wälder" recht gut gefallen.  :d

Also ich finde die Darstellung in "Aus Licht und Traum" deutlich besser und verständlicher...
Die "Elfen-Geschichtsschreibung" in "Dunkle Städte, Lichte Wälder" habe ich damals nie zu Ende gelesen, weil die Texte sehr mühsam zu lesen, meistens schwammig oder gar unverständlich sind.

Ich füge mich aber der Mehrheit...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 11, 2008, 14:44:02
Beispiel:

Und als der alten Götter Ende nahte, da hüllten sie das Diesseits in große Stille und brachten es zum träumen. Da gebar es auch sich selbst - aus Asche und Staub - die Welt die es träumte. Und in Asche und Staub sollte diese auch weiterhin sein - voller Kälte und Dunkelheit. Denn geprüft werden sollen jene Kinder der ersten Träume, ob sie ihrer Existenz würdig seien. Doch versagten viele und gerieten in Vergessenheit. Die anderen aber fanden sich zurecht und waren voller Tapferkeit. Sie trotzten dem Vergessen und traten in die Wirklichkeit. Da fielen Staub und Asche zu Boden; das Licht durchbrach die Finsternis und schenkte den Tapferen Gnade und die Schönheit des neues Lebens. Da erhoben sich die neuen Völker und preisten die Herrlichkeit. Und in ihren Träumen jener Tage offenbarten sich die neuen Götter die geboren waren um uns eine Zukunft zu schenken.
- Sage aus der Hochzeit der Xalori-Kultur über den Ursprung der Welt.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 11, 2008, 15:15:20
Zitat
Die "Elfen-Geschichtsschreibung" in "Dunkle Städte, Lichte Wälder" habe ich damals nie zu Ende gelesen, weil die Texte sehr mühsam zu lesen, meistens schwammig oder gar unverständlich sind.
Dass seh ich genau so, diese Spielhilfe ist in meinen Augen absolut unbrauchbar.
Ich find die sonst übliche Geschichtsschreibung (Infotexte mit Fluffies dazwischen) erheblich besser.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 11, 2008, 15:20:04
Zum Vergleich noch ein weiteres Beispiel:

In dieses alte Kriagh passierte viel Unglück. Namakur und Salamba, waren die Uralten und Großten der Rokgrom. Aber auch andere große Rokgrom mit schwarzer Hand waren kommen. Haben alles kaputt gemacht und kommandiert und fast Orkão vernichtet. Waren gierig und brutal. Dann aber großes feuerspeiendes Brogogh das heißt Drangzill und seine Khez haben sich gewehrt gegen gierige Rokgroms und haben großes blutiges Krieg gemacht. Da sind Namakur und Salamba vernichtet und die Brogoghs haben fast alle Rokgrom verbrannt. Doch großes Brogogh Aldinor - der aus den fernen Bergen - ist Schwächling und hat dann Frieden gemacht zwischen Rokgrom und Brogogh. Trotzdem RashRagh sandete roten Mond zum Glück von Stunde und brachte großes Fest und gute Jagd. Und am nächsten Morgen war großes Schamane Chuchok geboren am Fuße von Artach.
- Ergänzende Sagenlehre der Orken zum Epos des RashRuchtai


Kriagh = Zeitalter
Rokgrom = Riese
Brogogh  = Drache


Jetzt müsst ihr entscheiden...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am November 11, 2008, 15:52:15
Zitat
Meinst du  den Zwergen oder den Elfenteil?
Stimmt, das hätte ich dazu schreiben sollen - den Zwergenteil :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am November 11, 2008, 19:09:10
Was Ribukans Sonderstellung betrifft:
Irgendwo hab ich mal in der Nagah-Geschichtsschreibung angedeutet, dass die Stadt einst von den Nagah auf den Ruinen der marynischen Siedlung errichtet wurde, später von den Marus erobert, dann von den Menschen besetzt wurde. Die Nagah könnten sie also durchaus für diese kurze Zwischenzeit wieder zurückerobert haben


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 12, 2008, 00:22:52
Naja man muss ja nicht unbedingt alles möglichst unverständlich und undurchsichtig machen nur weil es IG ist ...
Man kann auch einen Nichtflufftext so verfassen, das niemand mehr versteht um was es geht - wäre das dann ein Argument gegen Nichtflufftexte? Als ob IG Texte Tarzansprache sein müssten  :p

Warum muss das denn gleich schwarz-weiss angegangen werden. Man kann doch  z.B. auch Legenden und IG-Texte aus einer Erzählerperspektive beschreiben.
Das habe ich z.B. bei den Hintergrund der Nephretiim gemacht:
Zitat
Sagen und Legenden

Natürlich sind die Nephriitim von dem einfachen Volk mit viellerlei Legenden versehen worden. Selbst heutzutage machen einige aktuellere Gerüchte die Runde.

    * In Ribukan heisst es, Malhubim, der verschollene  Nephriitim des verstorbene Sultans Sabu-Amim ay Djiassamid, sei von diesen an seinen wahren Erben vermacht worden.
    * In Yal-Mordai geht das Gerücht, das der Sultan auf der Suche nach dem letzten weiblichen Nephriitim ist, um eine Armee aus Nephriitim zu züchtn
    * Eine weitverbreitete Legende besagt, Nephriitim seien durch einen einzigen Wunsch im Diesseits gebannt. Sollten sie diesen erfüllen können, befreit sie das aus ihrem endlosen Dienst





 



Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 12, 2008, 00:47:28
Die beiden Fluffbeispiele waren doch nicht böse oder provokant gemeint...  :-[ sondern ein Versuch meinerseits zwei gute Flufftexte zu schreiben die besonders ihre Stärken herausheben: die Mystik, Fantasie und Ungenauigkeit die viel Platz für Interpretation erlaubt...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 12, 2008, 00:54:28
Sorry, war etwas fahrig...  :doof:

Was ich eigentlich sagen wollte: man kann auch einen erzählerischen Text über Fluff-Quellen machen


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 12, 2008, 00:56:01
Ja das wär auch ne Möglichkeit...

Wie genau bzw. ungenau oder auch widersprüchlich sollen die Geschichtsdaten denn sein? Und wie viel Mystik vertragen diese?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 12, 2008, 01:04:22

Die Erzählerinstanz kann ruhig zum spekulieren einladen... aber eher verschiedene Aspekte als gegensätzliche Aussagen aufzeigen. Mystisch sollte er gar nicht sein, der Erzähler kommentiert von seiner OG Sicht heraus die IG Quellen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 12, 2008, 01:23:36
Okay.. ich glaub ich hab's verstanden. Ich versuche es morgen mal


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 12, 2008, 01:30:19
Was wichtig wäre ist, das wenn immer möglich Abenteuerseeds und Inspirationen für den Leser kommen. Dinge, um die man etwas konstruieren könnte... ein Abenteuer oder aber auch einen eigenen Stamm... ein Artefakt oder eine Profission ... ein eigenes Ende zu einer Geschichte...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 15, 2008, 11:16:19
Mal eine kurze Frage: Sind die Tulamiden vor oder nach den Skorpionkriegen nach Rakshazar gekommen?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 15, 2008, 13:57:19
Die Skorpionkiege kenne ich nicht...

Aber folgende Ereignisse sind definitiv davor passiert:

- Kataklysmus
- Targachigründung und damit Vertreibung der Remshen
- Der amhasische Feldzug
- Die Machtergreifung der Marus


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am November 15, 2008, 14:16:36
Er meint die aventurischen Skorpionkriege ;D

Diese waren InGame vor etwa 2350 Jahren...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am November 15, 2008, 14:27:31
Genau ich würd gerne wissen zu welchem Zeitpunkt der Tulamidischen Geschichte die Tualmiden rüber gekommen sind.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 15, 2008, 16:56:43
Die Ankunft der Tulamiden liegt um das Jahr 1160 JdK. Das wären umgerechnet 1440 v. BF. Also ziemlich genau 100 Jahre vor den Skorpionkriegen (1341-1326 v. BF)

Allerdings können wir (wenn gewollt) die Tulamidenankunft auch noch bis zu zweihundert Jahre nach hinten verschieben (also nach den Skorpionkriegen). In der raksharischen Geschichte ist dies egal.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ashariel am November 15, 2008, 18:23:16
Nein ich finde vorher ist gar nicht so schlecht, ein Krieg ist ein guter Grund warum die Verbindung schließlich wieder abgerissen ist, die Tulamiden hatten in der Heimat einfach andere Probleme.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am November 15, 2008, 23:02:15
Ich find, vor den Skorpiokriegen auch besser. Viele der heute in Rubikan und co verehrten Götzen waren alte Stadtgötter der Tulamiden...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am November 16, 2008, 01:52:19
Ribukan... nicht Rubikan ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 17, 2008, 16:28:33
G. A. gibt dazu nichts her.  Im Land der ersten Sonne wird auf frühe Schifffahrt verwiesen, Ribukan taucht "in alten Schriften" auf und Dokumente zu grösseren Zedrakkenflotten gibt es "bereits um 1400 v.BF" - also definitiv vor der Machtergreifung des Sultans Sulmans, der Asserbad in den Skorpionkriegen gegenüberstehen wird (1341 v. BF)

Meiner Meinung nach könnte man ohne Probleme auch noch etwas früher ansetzen, z.B. zur Zeit der streitenden Reiche (damals sind z.B. auch die Al'Hani ausgezogen - wer weis nicht auch noch ein paar andere Stämme), aber das kann man ja mit einer "unscharfen Geschichtsschreibung" offen lassen. 

Wir sollten übrigens die Maretimen nicht vergessen, gerade was frühe Kontakte angeht eignet sich nämlich Elem auch recht gut, da sie Kontakte zum Unterwasserreich Whajad hatten.     


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 17, 2008, 16:37:38
Das mit den Unterwasserwesen könntet ihr mir noch etwas näher bringen. Damit kenne ich mich nicht gut aus.




So.... nun noch der Vergleich der Stile.

Die verwaschene Chronik - Aktuelle Schreibweise
Mit dem Aufklären des Himmels, dem ersten Erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen von den Höhen der Götterberge begann das Zeitalter des Blutes, wie es später genannt werden sollte. Allen voran kamen die Urriesen Namakur und Salamba, gefolgt von ihren Brüdern und Schwestern von der Schwarzen Hand. Gemeinsam unterwarfen sie den gesamten nördlichen Kontinent, mit dem Ziel, die alten Verhältnisse, mit ihnen als Herren über dieses Land, wiederherzustellen. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate leben, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit den Bewohnern dieser Regionen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen, die es nicht hinnehmen wollten, dass die Riesen das Land erneut unterjochten. Angeführt vom Kaiserdrachen Drangzill, erstürmten die drachischen Heere des Schlachtfeld in den westlichen Ödländern und den Ebenen des Norden. So kam es zu einem jahrzehntelangen Krieg der Riesigen wider die Drachen und der gerade erst wiederauferstandene Kontinent hatte erneut schwer zu leiden. Zunächst schien es, als sei kein Ende in Sicht. Erst als die beiden alten Riesen Namakur und Salamba auf dem Schlachtfeld fielen und der Sieg der Drachen bereits sicher schien, keimte neue Hoffnung auf, denn dem weisen, alten Drachen Aldinor - dem Retter - gelang es, seine Brüder zu besänftigen und einen Frieden zwischen Drachen und Riesen auszuhandeln.

Der reine Flufftext
In dieses alte Kriagh passierte viel Unglück. Namakur und Salamba, waren die Uralten und Großten der Rokgrom. Aber auch andere große Rokgrom mit schwarzer Hand waren kommen. Haben alles kaputt gemacht und kommandiert und fast Orkão vernichtet. Waren gierig und brutal. Dann aber großes feuerspeiendes Brogogh das heißt Drangzill und seine Khez haben sich gewehrt gegen gierige Rokgroms und haben großes blutiges Krieg gemacht. Da sind Namakur und Salamba vernichtet und die Brogoghs haben fast alle Rokgrom verbrannt. Doch großes Brogogh Aldinor - der aus den fernen Bergen - ist Schwächling und hat dann Frieden gemacht zwischen Rokgrom und Brogogh. Trotzdem RashRagh sandete roten Mond zum Glück von Stunde und brachte großes Fest und gute Jagd. Und am nächsten Morgen war großes Schamane Chuchok geboren am Fuße von Artach.
- Ergänzende Sagenlehre der Orken zum Epos des RashRuchtai

Der Geschichtenerzähler (wobei dies ne Erstversion ist und sprachlich vielleicht nicht mithalten kann)
Als das jüngste Ereignis nach dem Tag der Vernichtung - dem großen Himmelsbrand - gilt, den altremshischen Quellen und dem orkischen RashRuchtai - des Götterepos - nach, der Aufmarsch der alten Riesen. So soll die mythischen Riesengestalten Namakur und Salamba und "deren Brüder von der schwarzen Hand" den gesamten nördlichen Kontinent unterworfen haben um wieder Herren ihres alten Rakshazars zu werden. So singen die alten Epen vom Zeitalter des Blutes, von Qual und Hunger der einfachen Völker und der nie enden wollenden Raserei der Riesen. Erst ein Heer von Drachen geführt vom gekrönten Drangzill brachten "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut". Demnach müssen die Riesen derartige Verluste hingenommen haben, dass das Gleichgewicht nun zu Gunsten der Drachen kippen drohte. Erst durch die unendliche Weisheit des Drachen Aldinor, so die Erzählungen, konnte dieses junge und blutige Zeitalter mit Frieden und Gleichgewicht beendet werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 17, 2008, 16:59:08
Also ich finde die Variante "Geschichtenerzähler" noch immer die beste Lösung. Man muss natürlich gucken das man dort auch stark mit Absätzen arbeitet, vorallem auch möglichst leicht verständliche und überschaubare Sätze (also genau das Gegenteil meines verkorksten Stils ;) ) 
Die Quelle müssemn nicht immer genau genannt werden: "alte Schriften der Amhash" oder "Legenden der Orks" etc. reicht auch, denn sonst hat man eine Flut an Eigennamen und niemand versteht mehr, um was es überhaupt ging. 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 17, 2008, 17:03:36
Waren in diesem "Geschichtenerzähler"-Abschnitt jetzt zu viele Eigennamen?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 17, 2008, 17:19:56
Ich denke schon, sechs Sätze und:    
altremshischen Quellen, 
RashRuchtai
Namakur und
Salamba
"deren Brüder von der schwarzen Hand" 
Zeitalter des Blutes, 
Drangzill 
"de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut"
Aldino 

neun Ausdrücke oder Eigennamen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 17, 2008, 17:29:59
Und wie viel wären die am liebsten?

altremshischen Quellen = ist so wie nordländische Quellen oder orkische Quellen
RashRuchtai = Okay... das kann raus
Namakur und Salamba = Kann man auch streichen
"deren Brüder von der schwarzen Hand"  = würde ich als Spekulation drin lassen.
Zeitalter des Blutes = So heißt das ganze Zeitalter.. von daher dürfte das nicht verwirrend sein.
Drangzill = Kann auch wieder raus.
"de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut" = ein Zitat...
Aldinor = Ist ja auch recht wichtig...


Hier die neue Version:

Als das früheste Ereignis nach dem Tag der Vernichtung - dem großen Himmelsbrand - gilt, den größten Legenden und Epen nach, der Aufmarsch der alten Riesen. So soll zwei mythische Riesengestalten und "deren Brüder von der schwarzen Hand" den gesamten nördlichen Kontinent unterworfen haben um sich wieder zu den Herren ihres einst verlorenen Landes zu erheben. So erzählen die alten Lieder vom Zeitalter des Blutes, von Qual und Hunger der einfachen Völker und der nie enden wollenden Raserei der Riesen. Erst ein vereintes Heer von mächtigen Drachen, die den Riesen widerstand leisteten brachten "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut". Demnach mussten die Riesen derartige Verluste hinnehmen, dass deren Existenz und somit auch das Gleichgewicht nun zu Gunsten der Drachen zu kippen drohte. Erst durch die unendliche Weisheit eine alten Drachen aus den Gipfeln des Götterwalls, den sie den Retter heißen, konnte dieses älteste und blutigste Zeitalter mit Frieden und Gleichgewicht beendet werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 17, 2008, 17:35:18
Sind alle mit diesem Stil einverstanden?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 17, 2008, 17:38:39
Zitat
Sind alle mit diesem Stil einverstanden?
Ja, lass uns das erstmal klären  :)

Ich finde es so schonmal einfacher zu lesen.
 Man ja dann ein paar Infokästen machen, die beispielhafte Quellen der Geschichtsüberlieferung nennen, damit man nicht zuviel Fluff ausblendet  :d 


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am November 17, 2008, 19:43:41
Vom Stil her gefällts.

Ist das die Zeit als die Riesen sich Sumutul erbauten? Da werden Erinnerungen wach... ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 18, 2008, 09:26:08
Vom Stil her finde ich es auch sehr gut.  :d
Einige kleine Anmerkungen/Änderungsvorschläge...

Als das erste wichtige Ereignis nach dem Tag des  großen Himmelsbrandes gilt, den alten Legenden und großen Epen zufolge, der Aufmarsch der Riesen. So sollen zwei von ihnen zusammen mit ihren Brüdern von der "schwarzen Hand" innerhalb weniger Jahrzehnte den gesamten Norden des rakshazarischen Koninents unterworfen, und sich erneut zu den Herrschern ihres einstmals verlorenen Landes aufgeschwungen haben. Alte Lieder erzählen von einem Zeitalter des Blutes, der Qual und des Hungers für die niederen Völker und von der schier nie enden wollenden Raserei der Riesen. Erst ein Heer von Drachen, die den Riesen Widerstand leisteten, brachte schließlich "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut", so die Überlieferungen der Irrogoliten, und damit auch das vorläufige Ende der Vorherrschaft der Riesen. Sie mussten derartig große Verluste hinnehmen, dass eine kurze Zeit lang sogar ihre Existenz bedroht schien und das Gleichgewicht infolge dessen nun  zu Gunsten der Drachen zu kippen drohte. Erst durch die unendliche Weisheit eines alten Drachen aus den Höhen des Götterwalls, den sie (Wer? Die Menschen? Die anderen Drachen? Die Riesen?) den Retter heißen, konnte dieses älteste und blutigste Zeitalter in Frieden beendet, und eine neue Zeit des Gleichgewichts eingeläutet werden.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 18, 2008, 09:39:46
Also gut... dann dürften wir den Stil gefunden haben.

@Mæglin : Danke :)
Zitat
eines alten Drachen aus den Höhen des Götterwalls, den sie (Wer? Die Menschen? Die anderen Drachen? Die Riesen?) den Retter heißen

"den viele Völker den Retter heißen"

Zitat
...und eine neue Zeit des Gleichgewichts eingeläutet werden.

Leider folgt keine Zeit des Friedens :)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 18, 2008, 11:05:46
Als das erste wichtige Ereignis nach dem Tag des  großen Himmelsbrandes gilt, den alten Legenden und großen Epen zufolge, der Aufmarsch der Riesen. So sollen zwei von ihnen zusammen mit ihren Brüdern von der "schwarzen Hand" innerhalb weniger Jahrzehnte den gesamten Norden des rakshazarischen Koninents unterworfen, und sich erneut zu den Herrschern ihres einstmals verlorenen Landes aufgeschwungen haben. Alte Lieder erzählen von einem Zeitalter des Blutes, der Qual und des Hungers für die niederen Völker und von der schier nie enden wollenden Raserei der Riesen. Erst ein Heer von Drachen, die den Riesen Widerstand leisteten, brachte schließlich "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut", so die Überlieferungen der Irrogoliten, und damit auch das vorläufige Ende der Vorherrschaft der Riesen. Sie mussten derartig große Verluste hinnehmen, dass eine kurze Zeit lang sogar ihre Existenz bedroht schien und das Gleichgewicht infolge dessen nun  zu Gunsten der Drachen zu kippen drohte. Erst durch die unendliche Weisheit eines alten Drachen aus den Höhen des Götterwalls, den viele Völker den Retter heißen, konnte dieses älteste und blutigste Zeitalter zu einem Ende in Frieden führen, und das alte Gleichgewicht wieder herstellen.

Besser so?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 18, 2008, 11:08:56
Fein :)

Also gut... dann werd' ich in den nächsten Tagen und Wochen die alten Texte umschreiben müssen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 04, 2009, 16:19:42
Ich hatte heute viel Zeit und habe deshalb mal die Texte der Geschichtsschreibung an den neuen "Erzähler-Stil" angepasst und zu vereinfachen versucht.

=== Die Zeit der Asche ===

Die früheste bekannte Geschichtsschreibung des Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man "Graues Zeitalter" oder "Zeit der Asche" nennt. Allen Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit, Machtgier und Niedertracht - von den Göttern verflucht und auf ewig verdammt. Was genau Marhynia war, kann man heute nur noch vermuten. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind, sprechen von einem jahrtausendealten Imperium unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere ja sogar gegen die Götter erhob. Ingror, der Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar schleuderte und alles vernichtete. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Kometen, die Stunde null. Auf welchen Tag oder welches Jahr dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, gehüllt in stetige Dunkelheit. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Überlebenden an den Rand ihrer Existenz. In der ewigen Finsternis herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte Rakshazars wohl auch für immer ein Werk mit unzähligen Lücken.

=== Die Zeit des Blutes ===

Der Krieg der Riesigen
Als das erste wichtige Ereignis nach dem Tag des großen Himmelsbrandes gilt, den alten Legenden und großen Epen zufolge, der Aufmarsch der Riesen. So sollen zwei der altehrwürdigen Riesen, welche bei den Vaesten als Namakur und Salamba bekannt sind, zusammen mit ihren Brüdern von der "schwarzen Hand" innerhalb weniger Jahrzehnte den gesamten Norden des rakshazarischen Koninents unterworfen, und sich erneut zu den Herrschern ihres einstmals verlorenen Landes aufgeschwungen haben. Alte Lieder erzählen von einem Zeitalter des Blutes, der Qual und des Hungers für die niederen Völker und von der schier nie enden wollenden Raserei der Riesen. Erst ein Heer von Drachen, die den Riesen Widerstand leisteten, brachte schließlich "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut", so die Überlieferungen der Irrogoliten, und damit auch das vorläufige Ende der Vorherrschaft der Riesen. Sie mussten derartig große Verluste hinnehmen, dass eine kurze Zeit lang sogar ihre Existenz bedroht schien und das Gleichgewicht infolge dessen nun zu Gunsten der Drachen zu kippen drohte. Erst durch die unendliche Weisheit eines alten Drachen aus den Höhen des Götterwalls, den viele Völker den Retter heißen, konnte dieses älteste und blutigste Zeitalter zu einem Ende in Frieden führen, und das alte Gleichgewicht wieder herstellen.

Aufbruch der neuen Völker
Auf die Tage des blutigen Zeitalters, als die Überlebenden aus den Trümmern des alten Imperiums flohen und nach neuen Lebensräumen sichten, berufen sich die meisten Historien als Beginn der Wende zur neuen Ordnung der Völker. So fallen zum Beispiel die Berichte des Slachkaren-Volkes über den namensgebenden Drachen Slachkar der ihr Volk einst gen Norden trieb in diese Zeit. Etwas ähnliches erzählt sich auch das Volk der Vaesten, beruft sich jedoch darauf, dass sich ihr Volk in den geheimnisvollen Nebelseen verbarg. Und schenkt man den weiteren Ausführungen der Legende glauben, so seien auch die wilden Halbmenschen des Nordens - die man Nedermannen nennt - Erben dieses Schicksals. Ein törichter Slachkare behauptete sogar einstmals, dass diese drei Völker einem gemeinsamen Urvolk entstammen - für diese Behauptung musste er eines Tages sogar sein Leben lassen.
Doch auch die Völker des Südens berichten von Krieg und Vorherrschaftskämpfe, sowie vom Ende und Neubeginn der Kulturen. Die Wütechsen, Steinechsen und des große, untergegangene Menschenvolk der Xalori lieferten sich hier einst ermitterte Kämpfe ums Macht, Gier und Überleben. Nach jahrzenten des Kampfes, bis an den Rand ihrer Existenz gedrängt, flohen die Xalori als Besiegte in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savannen, wo ihre Nachfahren, die Xhul, auch heute noch davon erzählen.
Von der Entwicklung im Westen erzählen die Sagen der Irrogoliten: Demnach grub sich ihre Ahnen - kommend aus einem fernen Land - unter den Götterbergen hindurch ins Riesland. Manche Irrogoliten glauben heute, die Ankömmlinge folgen einst dem mystischen Donnerschlag von Ingrors Hammer, der sie zur Finsterbinge hier ins Riesland führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Den Quellen und mahnenden Erzählungen nach versagten die Zwerge hier an einer göttlichen Prüfung Ingrors, der sie zur Strafe mit ihrer immerwährenden, schrecklichen Fäule belegte.
Von ganz anderer Tragweite erzählen die Chroniken der Ronthar. Dort im Zentrum des Kontinents, zwischen Lavameer, Aschewüste und Totenwasser, erkämpfte sich das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle die Vormachtstellung. Die alten, teils widersprüchlichen Sagen erzählen in groben Worten von der Göttin Rontja, die einst mit einem Troll den Ursprung dieses Volkes geschaffen haben soll. Doch kennt dazu fast jeder Stamm eine eigene Geschichte. Sicher ist nur, dass in jenen Tagen, mit der Krönung des legendären Barbarenkönigs Brakatell, der die Stämme unter sich einte, ein wahrhaft goldenes Zeitalter für diese Wesen begann.

Die Geburt des Targachkão
Die Geburt des noch heute bestehenden, orkischen Targach-Bundes reicht ebenfall bis in das Zeitalter des Blutes zurück. Damals bekriegten sich die Stämme der Orken und Menschen lange Zeit in blutigen Fehden. Als geradezu legendär gilt aus dieser Zeit der Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão mit dem Ziel die lukrativen Handelswege nach Osten, die Seidenstraße, unter ihre Kontrolle zu zwingen. Die Angreifer müssen dabei derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. Mit Furcht erwarteten diese einen Feldzug der Urgashkão mit dem Ziel alle Ebenen der Targachi unter ihre Herrschaft zu bringen.
Als Reaktion darauf - so erzählen alte Steinwandbilder aus dieser Zeit - marschierte ein gewaltiges Reiterheer der Remshen in die Stammlande der Urgashkão um deren Weidegründe, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen und den Feind so brechen. Diese Menschen unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigten Solaqim Zah, spekulierten darauf, dass sich das Volk Jikten, deren Land sie bei ihrem Marsch durchquerten, mit Kriegsbeute besänftigen lässt und das sich die überlebenden Brachtão auf auf ihre Seite schlagen würden. Doch scheiterte dieser Plan in beiden Punkten. Solaqim Zah wurde klar, dass sein Plan nicht aufging und sich das Blatt unwiederbringlich gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So lies er zum Angriff auf die Feinde blasen und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg über die Orken schien nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks, die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes ließen internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich selbst die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.
Wie eine Sturmflut kamen die neu vereinigten Stämme an mehreren Fronten über das Menschenheer. Kühn versuchte ihr Heerführer noch, mit taktischem Geplänkel und Scheinangriffen seine Hauptstreitmacht sicher in die Heimat zurückzuführen, doch blieb ihm das Schicksal nicht gewogen. Er und zig tausende seines Heeres fielen auf dem Schlachfeld unter den Horden der Targachkão. Die verbliebenen Remshen wurden nach vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 04, 2009, 20:19:27
Uff..na da haste aber nen Brocken abgeliefert...Respekt... :d
Ich werd mich morgen auf der Arbeit mal in Ruhe drüber her machen... ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Circuit am November 04, 2009, 23:45:10
Guter Text  :d.

Wer ist denn der Erzähler?


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 05, 2009, 09:21:22
Guter Text  :d.

Wer ist denn der Erzähler?

Ein imaginärer, namentlich nicht bekannter.... ;)

An sich ist der Text schon ganz gut... allerdings wirkt das ganze noch nicht so "aus einem Guss"... vielleicht liegt meine Messlatte auch zu hoch: Ich lese zur Zeit "Aus Licht und Traum". ;)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 05, 2009, 10:17:40
=== Die Zeit der Asche ===

Die frühesten bekannten Aufzeichnungen des Kontinents reicht zurück bis in jene dunklen Tage die man das "Graue Zeitalter" oder die "Zeit der Asche" nennt. Alten Mythen und Legenden zufolge beerbten die Völker der ersten Stunde die zerstörte Welt des ehemaligen Imperiums von Marhynia - eine Welt voller Grausamkeit und Niedertracht bevölkert von machtgierigen Despoten und Kriegsherren - von den Göttern verflucht und auf ewig verdammt. Was genau das Imperium von Marhynia war und wer seine Gründer waren, kann heute nur noch vermutet werden. Die wenigen Erzählungen die aus jenen Tagen überliefert sind, sprechen von einem jahrtausendealten Reich unter der Herrschaft des namenlosen Gottes, das sich machtvoll gegen ganz Dere ja sogar gegen die Götter erhob. Ingror, Gott der Trolle und Broktharen (in anderen Legenden ist auch von einem Gottdrachen die rede), soll diesem Schrecken einst ein Ende bereitet haben, indem er den Stern Kataklys auf Rakshazar hernieder schleuderte und so alles Leben auf dem Kontinent auslöschte. Dieses Ereignis ist als der große Kataklysmus in die Geschichtsschreibung Rakshazars eingegangen, das Jahr des Kometen, die Stunde null (Also wenn die erstern Aufzeichnungen aus der Zeit der Asche stammen...also von nach dem Kataklysmus..wieso weiß man dann überhaupt davon??? ??? ::) Wäre es nicvht schlauer den gesammten kataklysmus..marhynia, ingror den namenlosen und alles was sonst noch vor beginn der geschichtsschreibung war aus deisem Text zu entfernen und zu reinem Meisterwissen zu deklarieren?). Auf welchen Tag oder welches Jahr dieses Ereignis zu datieren ist, ist heute nicht mehr bekannt.

Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in der das Land in stetige Dunkelheit gehüllt war. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die letzten Überlebenden an den Rand ihrer Existenz. In der ewigen Finsternis herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Wie lange dieser Zustand anhielt, ob nur einige Monate oder mehrere Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte Rakshazars wohl auch für immer ein Werk mit ungezählten Lücken.

=== Die Zeit des Blutes ===

Der Krieg der Riesigen
Als das erste wichtige Ereignis nach dem Tag des großen Himmelsbrandes gilt, den alten Legenden und großen Epen zufolge, der Aufmarsch der Riesen. So sollen zwei der altehrwürdigen Giganten, welche bei den Vaesten als Namakur und Salamba bekannt sind, zusammen mit ihren Brüdern von der "schwarzen Hand" innerhalb weniger Jahrzehnte den gesamten Norden des rakshazarischen Koninents unterworfen, und sich erneut (wieso erneut? In dem bisherigen Text steht nirgendwo, dass die Riesen früher das Land beherrschten... ::)) zu den neuen Herrschern des Landes aufgeschwungen haben. Alte Lieder erzählen (irgendwie ist mir das zu viel wiederholung..immer heißt es: alte lieder erzählen..uralte mythen berichten...alten legenden zufolge...von einer zeit des leidens...von einem zeitalter der unterdrückung....von einem äon der dunkelheit....das sind immer dieselben oder zumindest sehr ähnliche redewendungen/umschreibungen...  :P) von einem Zeitalter des Blutes, der Qual und des Hungers für die niederen Völker und von der schier nie enden wollenden Raserei der Riesen. Erst ein Heer von Drachen, die den Riesen Widerstand leisteten, brachte schließlich "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut", so die Überlieferungen der Irrogoliten, und damit auch das vorläufige Ende der Vorherrschaft der Riesen. Sie mussten derartig große Verluste hinnehmen, dass eine kurze Zeit lang sogar ihre Existenz bedroht schien und das Gleichgewicht infolge dessen nun zu Gunsten der Drachen zu kippen drohte. Erst durch die unendliche Weisheit eines alten Drachen aus den Höhen des Götterwalls, den viele Völker den Retter heißen, konnte dieses älteste und blutigste Zeitalter zu einem "friedlichen" Ende geführt, und das alte Gleichgewicht wieder hergestellt werden (Was für ein altes Gleichgewicht? Vor der Riesenterrorherrschaft gabs ne Zeit der barbarei und der dunkelheit, davor ein bösartiges Imperium...nach der bisherigen Beschreibung gabs nie ein Gleichgewicht... ::)).

Das war der erste Streich...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 05, 2009, 10:44:00
Aufbruch der neuen Völker
Auf die Tage des blutigen Zeitalters, als die Überlebenden aus den Trümmern des alten Imperiums flohen und nach neuen Lebensräumen suchten, berufen sich die meisten Überlieferungen als Beginn der Wende zu einer neuen Ordnung der Völker (Siehe oben...von vor dem kataklysmus sollte eigentlich nichts erhalten sein... :-\). So stammen zum Beispiel die Berichte des Volkes der Slachkaren über den für sie namensgebenden Drachen Slachkar der die ihren gen Norden trieb aus dieser Zeit. Etwas ähnliches erzählt sich auch das Volk der Vaesten, beruft sich jedoch darauf, dass sich ihr Volk in den geheimnisvollen Nebelseen verbarg (Vor wem? ???). Und schenkt man den weiteren Ausführungen der alten Legende glauben, so teilten auch die wilden Halbmenschen des Nordens - die man heute Nedermannen nennt - dieses Schicksals (Welches Schicksals?  ???) Ein törichter Slachkare behauptete sogar einstmals, dass diese drei Völker einem gemeinsamen Urvolk entstammen - für diese Behauptung musste er jedoch sein Leben lassen (Warum war er töricht und wieso musste er sein Leben lassen? Ich denke mal die beiden Aussagen hängen zusammen...wenn das aber nicht erläutert wird kann man beide aussagen auch genausogut weglassen...denn ohne erläuterung machen sie keinen sinn/haben sie keinen wert... :-\).
Doch auch die Berichte der Völker des Südens erzählen von einer Unzahl von Kriegen und Kämpfen um die Vormachtstellung zu jener Zeit, sowie vom Ende und Neubeginn verschiedenster Kulturen. Die Wütechsen, Steinechsen und das große, untergegangene Menschenvolk der Xalori lieferten sich damals im rakshazarischen Süden ermitterte Kämpfe um Macht, Gier (man kann um gier kämpfen?  :o ??? ??? Der Sieger hat sich dann das Vorrecht erkämpft auf die Schätze des Verlieres zu gieren oder was?? ;D) und Überleben. Nach jahrzenten des Kampfes, der ihr Volk bis an den Rand ihrer Existenz drängte, flohen die unterlegenen Xalori in die unerbittliche Wüste Lath und die angrenzenden Savannen, wo ihre Nachfahren, die Xhul, auch heute leben.
Von der Entwicklung im Westen erzählen die Sagen der Irrogoliten: Demnach grub sich ihre Ahnen - aus einem fernen Land jenseits des Götterwalls kommend - unter jenem Gebirge hindurch ins Riesland. Manche Irrogoliten glauben, die Ankömmlinge folgten einst dem mystischen Donnerschlag von Ingrors Hammer, der sie zur Finsterbinge führte, einem düsteren Ort aus der dunklen Vorzeit des Imperiums. Den Quellen und mahnenden Erzählungen nach versagten die Zwerge dort jedoch an einer göttlichen Prüfung Ingrors, der sie zur Strafe mit der  Fäule belegte.
Geschichten von ganz anderer Tragweite erzählen die Chroniken der Ronthar. Dort im Zentrum des Kontinents, zwischen Lavameer, Aschewüste und Totenwasser, erkämpfte sich das junge Volk der großgewachsenen Brokthar-Halbtrolle zu jener Zeit die Vormachtstellung über alle anderen Rassen. Die alten, sich teilweise gegenseitig widersprechenden Sagen erzählen in groben Worten (grobe Worte?  ??? :o Wie hab ich mir da vorzustellen? Viel Schimpfworte und Unflätigkeiten? "Damals, als und dieser schxxx, bekxxxte Troll die geile Rontja so richtig durchgexxxxxt hat..."  ::)) von der Göttin Rontja, die einst in der Vereinigung mit einem Troll die ersten Brokthar gezeugt haben soll. Doch kennt dazu fast jeder Stamm eine eigene Geschichte. (Zuerst heißt es die Sagenerzählen davon...dann heißt es jeder hat eine eigene Geschichte...also entweder oder... ::))  Sicher ist nur, dass in jenen Tagen, mit der Krönung des legendären Barbarenkönigs Brakatell, der die Stämme unter sich einte, ein wahrhaft goldenes Zeitalter für das Volk der Halbtrolle begann.

Also irgendwie bin ich mir nicht sicher....auf der einen Seite soll dieser Abschnitt ja wohl die Zeit nach dem Aufstreben der Riesen beleuchten...
Auf der anderen Seite klingt es geade am Anfang (... als die Überlebenden aus den Trümmern des alten Imperiums flohen und ...) so, als würde hier das beschreiben, was passiert, nachdem die Zeit der Asche vorbei war...sprich als würde das alles Zeitgleich mit dem Aufstreben der Riesen passieren... :-\


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 05, 2009, 11:20:20
Die Geburt des Targachkão
Die Geburt des noch heute bestehenden, orkischen Targach-Bundes reicht ebenfall bis in das Zeitalter des Blutes zurück. Damals bekriegten sich die Stämme der Orken und Menschen lange Zeit in blutigen Fehden. (Wo? ???) Als geradezu legendär gilt der Überfall der kriegerischen Urgashkão auf den Stamm der Brachtão mit dem Ziel die lukrativen Handelswege nach Osten, die so genannte Seidenstraße, unter ihre Kontrolle zu zwingen. ( das kommt sehr plötzlich...eben liegt der Kontinent und seine Völker noch waidwund im sterben und plötzlich hats ne lukrative Handelsstraße zum östlichen Reich (das natürlich vom schicksal marhynias vollkommen unberührt geblieben ist)... ::)) Die Angreifer müssen dabei derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. Mit Furcht erwarteten sie nun ihrerseits eine Überfall der Urgashkão, von denen sie vermuteten, dass sie versuchen würden die gesammte Ebene der Targachi unter ihre Herrschaft zu bringen.
Als Reaktion darauf - so erzählen alte Wandbilder aus dieser Zeit - marschierte ein gewaltiges Reiterheer der Remshen in die Stammlande der Urgashkão, mit dem Ziel deren Weidegründe, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen und den Feind so brechen, noch ehe er zum eigentlichen Schlag ausholen konnte. Diese Reiter unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigten Solaqim Zah, spekulierten darauf, dass sich das Volk Jikten, deren Land sie bei ihrem Marsch durchquerten, mit Kriegsbeute besänftigen lassen würde und das sich die überlebenden Brachtão auf auf ihre Seite schlagen würden. Doch nichts von Beidem geschah. Solaqim Zah wurde klar, dass sein Plan nicht aufging und sich das Blatt unwiederbringlich gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handelte. So lies er zum Angriff auf die Feinde blasen und es gelang ihm tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg über die Orken schien nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks, die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die Furcht der Häuptlinge (Wieso Furcht der Häuptlinge? Und wieso fürchten sich die häuptlinge vor dem prügel, wenn er ihre Krieger doch eher zu beflügeln scheint? Das macht irgendwie keinen Sinn?  :-\) Die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes ließen keinen Platz mehr für Streitigkeiten zwischen den Stämmen; und nachdem sich selbst die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão (und damit auch die endgültige Niederlage Solaqim Zah's).
Wie eine Sturmflut fielen die neu vereinigten Stämme gleich an mehreren Fronten über die Remshen her. Kühn versuchte ihr Heerführer noch, mit viel taktischem Geschick und unter der Zuhilfenahme von Scheinangriffen seine Hauptstreitmacht sicher in die Heimat zurückzuführen, doch blieb ihm das Schicksal nicht gewogen. Er und zig tausende Streiter seines Heeres fielen auf dem Schlachfeld unter dem Ansturm der Horden der Targachkão. Die wenigen verbliebenen Remshen wurden nach (ja..wohin denn nun?  ???) vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.

Dadurch, dass die Orks hier in der rakshazarischen Geschichtsschreibung ein eignes Kapitel kriegen (und noch dazu das aktuellste, letzte...) kommt es so rüber, als wäre das der aktuelle Stand und die Orks damit das prägende Volk/Reich des derzeitigen Rakshazars...
Das ist wie ich finde eine zu starke Gewichtung der Orks und ihrer Bedeutung für ganz Rakshazar und seine Geschichte.... :-\
Auch wirkt es daher noch weniger wie eine fortlaufende Geschichtsschreibung, als vielmerh wie eine wahllos aneinandergereihte Aufzählung der Historien verschiedener (zufällig ausgewählter) rakshazarischer Völker...)


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 05, 2009, 13:18:54
Danke fürs Lektorat :)

- Die Ereignisse vor dem Kataklysmus sind so oder so besonderes Meisterwissen und Ingame nur im Buch Marhynican bekannt. Die Vermutungen der Existenz eines vom Namenlosen verdorbenen Imperiums sind aber unter weisen Leuten, Legendenkennern und Gelehrten recht weit verbreitet.

- Ich weiß nicht wie ich mit vorkataklystischen Ereignissen umgehen soll, da diese ja nicht mal ansatzweise bekannt sein sollen. Vor Marhynia herrschten die Reisen wie es im allerersten Geschichtsabsatz steht: http://www.rakshazar.de/wiki/index.php?title=Vorzeit

- Wie in anderen aventurischen Publikationen (z.B. den Regionalbänden) auch, wird bei der Geschichtsschreibung nicht zwischen Spielerwissen und Meisterwissen unterschieden. Jeder Spieler kann nachlesen was in den ersten Jahren der Zwergen und Elfenkultur passiert ist und woher die hellhäutigen Menschen Bosperans kommen. Die Geschichtsschreibung in ihrer Gesamtheit kennt eh kein NPC.

- "Die Zeit der Asche" gilt als erstes Zeitalter der neuen Zeitrechnung. Über die Zeit als der Himmel verdunkelt war ist kaum etwas bekannt.

- Die Ereignisse in der Zeit des Blutes passieren eigentlich alle parallel: Während sich die Völker entwickelten schoben die Riesen Stress. Die Entwicklung der Orks ist eben eine der ersten Ereignisse.

- Die Geschichtschreibung ist ja hier nicht zu Ende sondern geht noch weiter. Wir waren vor einem Jahr sogar schon bei den "Amhasischen Eroberungskriegen" (auch weitgehend alles lektoriert)... doch wurde dann der Schreibstil, die Detaildichte sowie die Konkretheit bemängelt. Versuche die Geschichte mit abstrakten Fluffs zu schreiben (wie in Dunkle Städte, Lichte Wälder) scheiterten ebenfalls.
Ziel sollte es sein eine offene, schwammige, legendenhafte Kann-Geschichte zu schreiben,  und die OG-Geschichte eigentlich nur als Eckpunkte für noch ungenauere Ingame Legenden zu machen.
Nach diesen Maßstäben ist allerdings auch mein letzter Versuch gescheitert. Im Anhang habe ich mal den alten Stand der Geschichtsschreibung aufgenommen.

- Soll es sich bei dieser Geschichtsschreibung um einen Spielertext handeln, müssen wir ganz anders an die Sache herangehen.


Generell würde ich jetzt erst gerne mal Meinungen dazu hören wie es hier weitergehen soll.

Die Geschichts-Version von vor einem Jahr findet ihr zum Vergleich im Anhang.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 05, 2009, 14:00:49
Bitte, bitte...ich tu hier nur meinen Job... ;D
Das was du schreibst ist ja weitgehend alles richtig und mir auch schon bekannt/bewusst...
Hier geht es eher um etwas anderes...


- Ich weiß nicht wie ich mit vorkataklystischen Ereignissen umgehen soll, da diese ja nicht mal ansatzweise bekannt sein sollen. Vor Marhynia herrschten die Reisen wie es im allerersten Geschichtsabsatz steht: http://www.rakshazar.de/wiki/index.php?title=Vorzeit

- Wie in anderen aventurischen Publikationen (z.B. den Regionalbänden) auch, wird bei der Geschichtsschreibung nicht zwischen Spielerwissen und Meisterwissen unterschieden. Jeder Spieler kann nachlesen was in den ersten Jahren der Zwergen und Elfenkultur passiert ist und woher die hellhäutigen Menschen Bosperans kommen. Die Geschichtsschreibung in ihrer Gesamtheit kennt eh kein NPC.


Es kommt hier nicht darauf an, was der Text ist (Beschreibung der rakshazarischen geschichte), sondern vielmehr was der Text darstellen soll, oder...um es noch etwas verständlicher zu sagen....aus welcher Sicht er geschrieben sein soll.
Wenn er ein reiner Off-Game Text sein soll, wie es die von dir angesprochenen Texte der offiziellen DSA Publikationen auch sind, dann kann er in vielen Punkten so bleiben wie er ist und du kannst etliche meiner Anmerkungen einfach vergessen.
Ich bin aber, da du dies ja auch expliziet angeführt hast, davon ausgegangen, dass es sich um einen Ingame Text...um einen Vortrag/eine Erzählung eines rakshazarischen Gelehrten handeln soll...
In diesem Fall darf wirklich nur das erwähnt werden, was auch rakshazarische Gelehrte der Jetztzeit wissen können...sprich:
- Alle Informationen über die vorkataklysmische zeit muss raus...kein Marhynia, kein Nameloser etc. oder zumindest auf ein Minimum reduziert und mit der Anmerkung versehen, dass man kaum etwas weiß (außer dem wenigen aus dem Buch Marhyn)
- Keine Kentnisse über frühere Äone (Vormalige Herrschaft der Riesen etc.)


- Die Ereignisse in der Zeit des Blutes passieren eigentlich alle parallel: Während sich die Völker entwickelten schoben die Riesen Stress. Die Entwicklung der Orks ist eben eine der ersten Ereignisse.


Ok..das geht aus dem Text wie er jetzt ist nicht klar genug hervor wie ich finde...deshalb wirkts etwas verwirren...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 05, 2009, 14:15:54
Hehe... du hast deinen Job ja auch gut gemacht ;)
Die Punkte waren eher selbstkritisch und sollten nochmal meine Orientierungslosigkeit verdeutlichen.

Das mit dem Erzählerstil habe ich in dem Fall auch nicht richtig verstanden. Ich dachte es geht nur um die vereinfachte Erzählweise nicht um den Inhalt. Von daher sollte das Ziel also eher sein einen Spielertext oder sogar einen In-Game-Text zu erstellen.

Soll es um einen Spielertext oder sogar einen In-Game-Text handeln sollte ich das jetzt klar wissen. In dem Fall gibt es entweder keinen "offiziellen" Meister-Geschichtstext (weil es eine Kann-Geschichte sein soll) oder wir müssen noch einen Meister-Text anfertigen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 06, 2009, 16:22:03
Könnte man es einem Spieler so vorlegen?


Die Wahrheit über die uralten Epen vom Anbeginn der Zeit liegt in einer fernen, dunklen Vergangenheit. Kein Sterblicher mag sich vorstellen können was in den Tagen vor unserer Zeit geschah. Die ewige Finsternis kannte kein Diesseits und die Zeit war noch nicht - und nur das göttliche war von Existenz. Die Mehrzahl der vielen, unterschiedlich lautenden Erzählungen berichten, dass einst eine Urgöttlichkeit oder göttliches Wesen oder wie auch immer so die Völker nennen aus der Finsternis - dem Nichts - entsprang um sich als Schöpfer unserer Welt zu versuchen: So wurde Dere. Und es wurden Licht und Schatten.
Was darauf aber folgten sollte, weiß jeder Schöpfungsmythus anders zu berichten. So sollen die Götter auf Dere gewandelt haben um das Leben der Scherblichen zu schaffen. Einige berichten von Götterreichen und Götterkrieg, Verrat und Machtgier. Andere sprechen von den Träumen und Alpträumen der Urgöttlichkeit, die zu Wirklichkeit wurden, zu Sterblichen und Unsterblichen, zu Hoffnung, Vollendung und schließlich Untergang. Die Völker Rakshazars kennen diese mystische Vorzeit als Marhynia. Marhynia - das Sinnbild für das vergangene von Machtgier zerrüttete, göttliche Imperium. Aber auch als Sinnbild für das Paradies der jungen Welt oder den Traum der Schöpfung. All den schöpferischen Zeugnissen ist jedoch eins gemein: Sie all berichten davon, dass ein Ereignis, dass sie den "großen Himmelsbrand", den "Kataklysmus" oder auch das "Jahr des Kometen" nennen, der Anfang aller Zeit ist; die Stunde null; der Anbeginn unserer Wirklichkeit.

=== Die Zeit der Asche ===
Die frühesten bekannten Aufzeichnungen des Kontinents, die an das vorzeitliche Marhynia anknüpfen, reichen zurück bis in jene dunklen Tage die man das "Graue Zeitalter" oder die "Zeit der Asche" nennt. Die ältesten Lieder und Überlieferung der heutigen Völker erzählen von einer düsteren Zeit. Einer Zeit der Kälte und der ewigen Stille, ohne Sonne und Mond, in der das Land in stetige Dunkelheit gehüllt war. Der Hunger und die Verzweiflung trieben die Sterblichen an den Rand ihrer Existenz. In der ewigen Finsternis herrschten Tod und Krankheit, Grausamkeit und Eigennutz. Waren sie doch von den Göttern verflucht und auf ewig verdammt. Warum? - Das weiß heute niemand mehr so genau. Die Orkschamanen behaupten ein Trolle hätten den alten Göttern gefrevelt und einer hätte gar eine Göttin geschwängert, die dann den ersten Brokthar gebahr. Die Nordländer glauben, ein Narr hätte den Zorn der Götter heraufbeschworen, als er das Ei des Gottdrachen Slachkar zerschlug. Die Tharai-Echsen behaupten gar, das dieser Fluch ein Maßnahme der Göttlichen ist, den ewigen nötigen Kampf und Streit aufrecht zu erhalten. Sicher ist nur, dass das wiederkehrende, verfluchte Schicksal die Völker seit Anbeginn an immer wieder heimsucht. Wie lange der Zustand des grauen Zeitalters anhielt, ob nur einige Monate oder tausende Dekaden, ist nicht bekannt. Und auch über die Völker dieser Tage wissen wir nur wenig. So bleibt dieses erste Kapitel der neuen Geschichte Rakshazars wohl auch für immer ein Werk mit ungezählten Lücken.

=== Die Zeit des Blutes ===
Eine erste Zeitenwende der Völker Rakshazars nach Grausamkeiten des ersten finsteren Zeitalters, begann mit verheißungsvollen Tag als die ersten Strahlen der neugeborenen Sonne durch den ewigdunklen Himmel brachen und den Sterblichen barmherzig Licht und Wärme schenkte. Im Schein des ersten Lichtes erhellten die Herzen vieler Sterblicher das erste mal und lehrte sie das Gefühl von Hoffnung, Freude und Zuversicht. Die Freigeister und Sinnlichen dieser Stunde erkannten wohl erstmals das Grauen ihrer Taten und fragten nach dem Sinn, hörten sie doch das erste mal die flüsternden Stimmen ihres Gewissens und Verstanden das Herzenswärme das Leben erfüllt nicht Macht und Überlegenheit. Sie säten einst die Botschaft des Miteinanders und damit auch den Ursprung der Kulturen.
Doch währte dieser neue Aufbruch nicht lange. Denn den übereinstimmenden Völker des Nordens zufolge, begann die neue Zeit mit dem Aufmarsch der Riesen. So sollen zwei der altehrwürdigen Giganten, welche bei den Vaesten als Namakur und Salamba bekannt sind, zusammen mit ihren Brüdern von der "schwarzen Hand" innerhalb weniger Jahrzehnte den gesamten Norden des rakshazarischen Koninents unterworfen, und sich zu den neuen Herrschern des Landes aufgeschwungen haben. Es herrschte, geprägt von der immer noch allgegenwärtigen, gnadenlosen und blutigen Herrschaft, das danach benannte "Zeitalter des Blutes". Wieder ereilte die niederen Völker Qual und Hunger, zusammen mit der schier nie enden wollenden Raserei der Riesen. Jahrzehnt um Jahrzehnt - ein Zustand, geschaffen, um für die Ewigkeit zu bleiben. Erst ein Heer von feuerspeienden Drachen, die den Riesen Widerstand leisteten, brachte schließlich "de Feyer der glickvollen Rache und den Swaden von Sulfur und Blut", so die Überlieferungen der Irrogoliten, und damit auch das vorläufige Ende der Vorherrschaft der Riesen. Diese mussten derartig große Verluste hinnehmen, dass eine kurze Zeit lang sogar ihre Existenz bedroht schien und das Gleichgewicht infolge dessen nun zu Gunsten der Drachen zu kippen drohte. Ein Umstand den die Sterblichen ebenso fürchteten wie die Raserei der Riesen. Erst durch die unendliche Weisheit eines altehrwürdigen, gottgleichen Drachen aus den Höhen des Götterwalls, den viele Völker den Retter heißen, konnte dieses älteste und blutigste Zeitalter zu einem "friedlichen" Ende geführt, und ein erstes Gleichgewicht hergestellt werden.

Hier folgen dann die anderen Texte... bla bla


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 06, 2009, 16:45:34
Die Wahrheit über den Anbeginn der Zeit liegt in einer fernen, dunklen Vergangenheit verborgen. Kein Sterblicher vermag sich vorzustellen was in den längst vergangenen Tagen vor unserer Zeit geschah.

Die Mehrzahl der vielen, unterschiedlichen Schöpfungsmythen berichten jedoch einheitlich davon, dass einst ein einziges  göttliches Wesen aus der Finsternis - dem Nichts - entsprang und sich daran mbegab, die Welt zu erschaffen: So wurde Dere. Und es wurden Licht und Schatten.
Was darauf folgten sollte, darüber weiß ein jeder Mythos anderes zu berichten. (Nach diesem Satz, kannst du nicht mehr mit einer einheitlichen Beschreibung forfahren...wenn du sagst jeder mythos berichtet darüber etwas anderes so müsstest du jetzt z.B. schreiben "die schriften der sanskitaren zum beispiel erzählen....die legenden der Ronthar jedoch....die orks schließlich....". Du kannst aber nicht einfach mit einer einzigen Geschichte weitermachen... ::))

So sollen z.B. nach den Legenden der Sanskitaren die Götter selbst (woher götter...eben war noch von einem einzigen urgott die rede... ::)) auf Dere gewandelt sein um Leben zu erschaffen (Mit welcher Motivation?  ???). Die Schriften der Irrogoliten berichten von Götterreichen und Kriegen zwischen ihnen, von Verrat und von fehlgeleiteter Machtgier. Die alten Gesänge der Cromor wiederum sprechen von den Träumen und Alpträumen der Urgöttin, die zur Wirklichkeit wurden, zu Sterblichen und Unsterblichen, zu Hoffnung, Vollendung und schließlich Untergang. (Eben heißt es noch alle sind sich einig, das ein urgott/göttin die welt erschaffen hat...nur über das was danach war streitet man sich...hier wird jetzt aber nicht über das danach gesprochen, sondern die schöpfung deres an sich erneut aufgegriffen...das gehört in den abschnitt darüber, nicht hierhin...)  Die Völker Rakshazars kennen diese mystische Vorzeit als das Zeitalter des Reiches von Marhynia. (Eben heißt es, alle sind sich uneinig was danach geschah, und jetzt sind sich plötzlich alle einig, dass es marhynia war?  ??? ::))  Marhynia - das Sinnbild für das vergangene, von Machtgier zerrüttete, göttliche Imperium. Aber auch das Sinnbild für das Paradies auf Dere (Ich gebe zu bedenken, dass es auf dere so etwas wie einen allgemeingültigen glauben an ein paradies nicht gibt...deshalb is es schwer von dem paradies zu sprechen... :-\. All den Erzählungen ist jedoch eins gemein: Sie all berichten davon, dass ein Ereignis, dass sie den "großen Himmelsbrand", den "Kataklysmus" oder auch das "Jahr des Kometen" nennen, der Anfang aller Zeit ist; die Stunde null; der Anbeginn unserer Wirklichkeit. (Das wiederspricht allem was du bis hier geschrieben hast...erst heißt es es gab eine vorzeit in der die welt geschaffen wurde und in der marhynia existierte, dann gibt es plötzlich wieder nichts vor dem kataklysmus.... :P)

Ich brech mal hier ab....tut mir leid aber das wird so nix...der Text ist absolut chaotisch, ohne jeden Faden und widerspricht sich in jedem zweiten Satz selbst... :-\
Ich denke da fehlt die klare Vorstellung:
Wissen die heutigen Völker Rakshazars von der Zeit vor dem Kometen und wieviel wissen sie?
Wenn sie davon wissen...aus welchen quellen schöpfen sie ihr wissen? Das sollte dann angegeben werden und auch etwas zum umfang des wissens gesagt werden (über die zeit ist durch mündlcihe überlieferung/das buch xyz/alte höhlenmalereien wenig/fast nichts/viel bekannt...)
Wissen die heutigen Völker Rakshazars von Marhynia und wieviel wissen sie?
Gibt es in Rakshazar so etwas wie einen einheitlichen Schöpfungsmythos? Wenn nein kann man entweder gar nicht darauf eingehen oder man muss zwangsläufig zumindest dieder wichtigsten Völker allesammt (zumindest kurz) durchkauen....


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 06, 2009, 16:55:38
Verwunderlich und schade... mir hat der Text eigentlich ziemlich gut gefallen. Gerade dieses unkonkrete, vermischte und dann zusammengefügte Wissen über die Vergangenheit hat es mir angetan. Auch und gerade weil es keine Begründungen für die Vorgänge in der Vergangenheit gibt... der Sterbliche nimmt es hin.
Ich habe bewusst die Perspektive eines Erzählers eingenommen, der sich die Dinge zusammenreimt wie er sie eben glaubt. Es ist eben nur eine Geschichte/Märchen (mit vielen falschen oder erfundenen Aussagen) die sich grob an die Wahrheit anlehnt und keine historischen Faktensammlung. Das ganze könnte auch ein sanskitarischer Geschichtenerzähler erzählen.

Aber ich komme wohl nicht aus dieser Sackgasse heraus. Auch nach dem fünften Versuch nicht. Hier muss sich einfach jemand anders heranwagen.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Moosäffchen am November 06, 2009, 17:02:41
Habe mir bisher den Text nicht angeschaut, aber was ingame-Texte angeht kann ich nur das Rollenspiel: Degenesis empfehlen! Dort gibt es eigentlich kaum Texte, die wie aus der Hand eines Schreibers wirken.

Ich persönlich finde auch sich intern widersprechende Texte bis zu einem gewissen Grade garnicht so schlimm. Einfach weil ich so auch teilweise schreibe und denke.  >;D


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 06, 2009, 17:09:22
Mal schauen...wenn ich die Zeit finde, werde ich mich die Tage vielleicht selber mal an diesem text versuchen...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Horacte am April 18, 2010, 23:05:26
Maeglin Eolson, aus Turgons Geschlecht, ich habe Antworten.

Zitat
Wissen die heutigen Völker Rakshazars von der Zeit vor dem Kometen und wieviel wissen sie?

Ich denke sie wissen soviel, wie sie sehen und hören. Weiter sollte man fragen, was kann man aus Ruinen von Marhynia ableiten und wer würde Gerüchte von diesem alten Reich in den Umlauf bringen? Drachen und Riesen sind nicht wirklich gesprächige Historiker (in "GKM" wird beschrieben, dass es in Aventurien nur einen Troll gab der sich über die Vorzeit aussprach). Auch ist Marhynia nicht wichtig für die Götter oder ihre Kulte, also werden hier wohl auch kaum Informationen weitergegeben werden, außer vielleicht Verteufelungen (vgl. die Bibel und Babylon).

Zitat
Gibt es in Rakshazar so etwas wie einen einheitlichen Schöpfungsmythos? Wenn nein kann man entweder gar nicht darauf eingehen oder man muss zwangsläufig zumindest dieder wichtigsten Völker allesammt (zumindest kurz) durchkauen

Ich bin gegen einen einheitlich Schöpfungsmythos. Es passt einfach nicht in die Vielfalt, die ihr erdacht habt. Ich bin auch dafür, dass ein Sanskitare oder ein anderer Kulturgebundener den Mythos erzählen könnte, der hätte nämlich mehr Authentizität, wenn er zum Besipiel Redewendungen verwendet, die seiner Kultur entsprechen, um komplexe Dinge wie den Anbeginn der Zeit auszudrücken.


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Das Waldviech am April 18, 2010, 23:47:29
Hmm...die Vielfalt der Schöpfungsmythen kann man vielleicht gerade durch den alten, weisen Sanskitaren herauskehren:

"Was? Wie die Welt geschaffen wurde, fragt Ihr? Junge, Ihr könnt vielleicht Fragen stellen. Aber nun gut. Damit Ihr mir nicht mehr damit auf die Nerven geht, will ich euch was über die Erschaffung der Welt erzählen. Hört gut zu, ich wiederhole mich nämlich nicht !  
Die einen sagen, die himmlischen Götter hätten sie aus dem Feuer und dem Eis des vorzeitlichen Chaos gemacht. Die anderen sagen, die Giganten hätten sie dereinst aus dem ersten aller Felsen gemeißelt. Die Nagah sagen, dass diese Welt nur eine von vielen ist. Das es Welten gibt, wie Sterne am Himmel, die aus dem Urfeuer, der Quelle aller Welten in das Nichts hinausgeschleudert werden. Die Amhasim faseln komplizierte Dinge über kosmische Urgesetze, denen zufolge die Welt irgendwie aus sich selbst heraus entstanden ist. So richtig versteht dieses komische, philosophische Zeug  eigentlich keiner, aber was soll´s.
Fragt Ihr einen Nedermannen, so wird er Euch ganz einfach sagen, dass es die Welt schon immer gegeben hat. Der Kerl dort hinten auf dem Podest mit dem auffälligen, perlenbehangenen Turmhut predigt, dass der vielarmige Gott Belhakazhum Dere aus seinen eigenen Eingeweiden geformt hat und am nächsten Vollmond alle mit aus dem Boden wachsenden Gedärmschlingen umbringen wird, die seinen Dienern nicht möglichst schnell möglichst viele Münzen geschenkt haben. Die Wahrheit ist aber: Niemand kennt die wahre Geschichte von der Erschaffung der Welt. Nicht mal die Weisesten der Weisen können die Frage danach beantworten, ohne betreten auf ihre Füße zu starren und sich anschließend irgend eine wirre Theorie aus den Fingern zu saugen, damit sie nicht so ahnungslos und bedeppert dastehen, wie sie es tatsächlich sind. Es gibt Geschichten über die Entstehung der Welt, wie es Klatschgeschichten auf dem Wochenmarkt gibt. Sucht Euch einfach eine aus ! Die meisten sind Gewäsch, Gelaber, Märchen oder ganz einfach Lügen, die dazu dienen, Euch in irgend einen seltsamen Kult zu locken. Wozu wollt Ihr eigentlich wissen wollen, wie die Welt entstanden ist ? Wichtig ist, dass sie da ist ! Nicht mehr und nicht weniger. So, und nun lasst mich endlich in Ruhe meinen Reis essen....Erschaffung der Welt. Pah. Ihr habt vielleicht Probleme...."


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 19, 2010, 08:38:23
Im Zuge der RPC haben wir ja auch (sowohl "Redaktionsintern" als auch im Workshop mit interessierten Spielern) über die Form der Beta gesprochen. Bisher scheint es so, als wenn die allgemeine Stimmung eher in Richtung Aufspaltung in einen reinen Spielerband und einen reinen Meisterband geht. Wenn wir das wirklich so umsetzen könnte man überlegen mit der Geschichtsschreibung so zu verfahren, wie von mir im Workshop vorgeschlagen. Für den Spielerband ergänzen wir die Kulturbeschreibungen jeweils um einen (Sehr kurz gehaltenen) Abschnitt im Stile von: "Was weiß der gemeine Amhas/Sanskitare/Nedermane über die Vergangenheit Rakshazars". Dieser kann auch gerne in Form eines Flufftextes wie dem obenstehenden erfolgen...
Der Mesiterband kann dann gerne eine ausführlichere (und allgemeiner gehaltene) Geschichtsschreibung enthalten die dann auch entsprechend mit Meisterinformationen gespickt ist/Abenteueraufhänger hergiebt...
(Ebenso sollten wir jeden Kulturtext um einen kurzen Abschnitt zur jeweiligen Region erweitern)
Damit hätten wir dann zum Einen wirklich die ganze Vielfalt der Schöpfungsmythen/Geschichtsschreibungen abgedeckt...zum Anderen braucht der Spieler dann wirklich nur den Spielerband und kommt nicht in die Verlegenheit doch noch in den Meisterband gucken zu müssen um ein bischen über Rakshazar und seine Heimatregion zu erfahren (und seinen Charakter richtig darstellen zu können)...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am April 27, 2010, 03:45:50
Hört sich gut an. Ich denke im Meisterband kann man wenig verkehrt machen wenn man sich eine Sache vergegenwertigt:

Oft ist der Hintergrund der Spielwelt ist wie die Funktionsweise eines Zaubertricks. Kennt man ihn, verliert er fast all seinen Glamour.

Meiner Meinung nach muss man nicht versuchen alles zu beschreiben und aufklären. Die Meisterinformationen sollten vielleidcht dem Meister vorallem helfen, Szenarien zu entwickeln und Spielabende zu leiten. Das Meisterhandbuch sollte intressant sein, weil sie dem Meister helfen, nicht weil es ein geheimes Geschichtsbuch der Spielwelt ist.

In SR gab es ja die "Threats" Bände, die Szenarien und Metaplots beschrieben. Klar gab es Hintergrundinformationen, aber bei einem (dem Gaf-Kult) hat man den Kult beschrieben und die Fahigkeiten der Kultisten, hat aber für einige Schlüsselfiguren und bei der Gaf-Wesenheit selbst nur zwei / drei Möglichkeiten angesprochen, was sie denn tatsächlich sein mögen, was hinter ihnen steckt. MMn Perfekt. Der Meister hatte keine Arbeit, eine coole Story und doch das letzte Wort, was denn hinter der Sache eigentlich steckt.  


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am April 27, 2010, 08:53:04
Natürlich ist das reine Geschmackssache...


Titel: Re: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am April 27, 2010, 16:22:04
Natürlich. Sry. Das "ich denke" sollte das signalisieren. Ich füge noch ein paar mMn ein.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 19, 2014, 23:30:48
Ich reanimiere mal einen alten Thread. Ich habe einen Text geschrieben, der etwas Licht in die Geschichte der Marhynier bringt, für den Geschmack mancher vielleicht sogar schon zu viel Licht. Vor allem wollte ich die verstreuten Hinweise, welche Dienervölker es denn nun gab und wie der Untergang der Marhynier mit den anderen Ereignissen dieser Epoche zusammenhängt, nämlich dem Drachenkrieg in Aventurien und das Aussterben der Archäer in Myranor.
Was von diesem Text findet ihr sinnvoll für HdS?

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 20, 2014, 08:52:51
Hab grad wenig Zeit, aber werd die Tage mal drüberschauen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 20, 2014, 08:55:42
Ok :rakshazar:


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 20, 2014, 16:30:28
Denke dass es wichtig ist, hier ein paar Fakten zu schaffen. Ich würde die Rollen in der Gesellschaft nur nicht zu exklusiv zuzuordnen. Also vielleicht könnten man  z.B. die feinsinnigen Mahre und andere Maritime waren die Priester schreiben.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 21, 2014, 19:29:43
So, hab mal drübergeguckt und einige Anmerkungen eingefügt
Sind einige sehr schöne Ideen dabei... :d
Besonders gut finde ich die Idee den kataklysmus mit den entsprechenden zeitgleichen Ereignissen in Myranor und Aventurien zu verknüpfen und den Versuch zu klären was genau jetzt der finale Plan der Marhyninaer war, der zum Eingreifen der Götter führte...wobei ich bei letzterem Punkt aber von der Umsetzung noch nicht 100% überzeugt bin...
 
Allerdings solltest du das bisher bereits vorhandene Materiel noch mehr einbauen könntest. Es wäre schade, wenn Yanken sich hier 20 Seiten lang die Finger wund geschrieben hat und das ganze Material dann im Zuge einer "Neuinterpretation" unter die Räder gerät...
- Zum marhynianischen Imperium gehörten neben den Nederern auch Nordlländer, Remshen, Xhalori...später auch Orks, Tharai...die Mahre waren zu der Zeit wohl schon im Ehernen Schwert ansässig und zumindest zu Anfang noch nicht direkt ins Imperium integriert...
- Das Maryhnianische Imperium war nicht von Anfang an böse und dem Namenlosen untertan... zu diesem Punkt würde ich dir empfehlen die bereits existierende Geschichtsschreibung am Anfang dieses Threats nochmal anzugucken...tatsächlich wurde das Imperium erst lange nach seinem Entstehen durch namenlose Umtriebe unterwandert
- Ich würde die Herrscherrasse definitiv nicht festlegen wollen....ich würde noch nicht mal festlegen, dass es (nur) eine Rasse war...könnte ja auch eine Herrscherkaste deren Mitglieder aus verschiedenen Rassen stammten gewesen sein...
Ich würde deine Idee nur als eine Legende beschreiben, und dieser andere Legenden (z.B. dass die Herrscher des Imperiums Riesen waren) gegenüberstellen...
- Mir fehlen die Gargym und ihr Einfluss... ;D... Ich weiß nicht, aber ich liebe die Viecher einfach...

Ich gucke mal, ob ich im Laufe der nächsten Woche mal das bereits vorhandene Material zur Geschichtsschreibung aus diesem Threat und der Wiki zusammentrage, ordne und überarbeite...damit man sieht was schon da ist und eine "Arbeitsgrundlage" hat...dann können wir ja gemeinsam gucken wie wir deine Ideen am Besten dort einbauen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 22, 2014, 09:52:33
Da du (Barbarengentleman) mich gebeten hast ein paar Worte zur Geschichtsschreibung zu sagen, will ich dem mal nachkommen ;)

- Erst schön das du dich um dieses schwierige Thema kümmerst  :d finde ich super  :d

- Ich schließe mich allen Punkten von Maeglin an ;)

- Du hast den Kataklysmus 300 Jahre nach hinten verschoben. Eventuell ergeben sich dadurch noch andere Probleme. Der Kataklysmus 50 Jahre vor dem Zweiten Drachenkrieg kann als Grund für den Krieg sprechen... für mich spricht das aber eher gegen einen Krieg... ansichtssache... in Rakshazar herrschte Machtvakuum und die Völker waren schwach. Eventuell muss auch das Datum für den Fall Callastirs (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Callastir) verändert werden.

- "Zeit des Blutes": Fall's du die alten Bezeichnungen der Zeitalter verwendest... ich glaube du meinst eventuell Tag 1 nach dem Kataklysmus... das ist dann eher die "Zeit der Asche", bzw.  "das graue Zeitalter".

- Ich würde die Kultur, Struktur und Kasten der Marhynianer eher nicht als Fakt beschreiben, sondern bis zum Kataklysmus In-Game-Texte verwenden: z.B. http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Vorzeit

Erwähnung finden sollten die Punkte: Nicht-Menschen, Hochmagisch, Hochkulturell, viele angeschlossene Völker im Reich. Das einst gute Marhynia-Reich war zuerst der Feind des Namenlosen, bis er es korrumpieren konnte (Schema: Simyala usw.). Marhynia (ob nun nur die Stadt oder später auch als Reich) war sehr lange Zeit einer der wenigen Lichtblicke im Riesland. Denn vor 6100 Jahren (bzw. 2800 vor einem Kataklysmus-Datum) waren die Horen des Namenlosen noch extrem Stark und volles Schrecken... diese Armee griff unter Maruk-Mentai die Hochelfen in Aventurien an.
Infos über die Marhynianer findest du auch in der Box "Die Marhynianer und ihr Vermächtnis" (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Inoffizielle_Zeittafel#Vorzeit)

- Chalwen dürfte eventuell schon tot sein zu diesem Zeitpunkt.

- Ich halte zu große Verknüpfung mit den Ereignissen Aventurien, den Drachen usw. für gefährlich. Es gibt dann tendentiell mehr Probleme mit offiziellen Ergänzungn die dann unsere Geschichte unplausibel machen. Ich würde darauf verzichten all zu viele Fakten zu schaffen. Und ich würde es (wäre ich heute dafür zuständig) einfacher aufbauen, so dass man die Geschichte in drei Sätzen erklären kann. ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 22, 2014, 10:18:04
Ich würde darauf verzichten all zu viele Fakten zu schaffen.

Kommt drauf an, in einigen Punkten kann man schon ruhig Fakten schaffen...
Das mit dem Kastensystem und der Zuteilung z.B. sehe ich weniger kritisch...
Allerdings gibt es halt so einige Zentrale Punkte (Herscherrasse?) bei denen wir wohl wirklich eher möglichst vage bleiben sollten...

Ich würde Vorschlagen eine Zweiteilung zu machen:
- Eine Geschchtsschreibung für Spieler, sher lückenhaft und vage, die nur aus einer losen Folge von Ingametexten besteht und nur eine ungefähre Ahnung/vage Vorstellung der geschichte des Kontinents gibt
- Eine genauere Geschichtsschreibung für den Meister, die aus einer möglichst lückenlosen Zeitleiste mit Stichpunkten und einem etwas ausführlicherem erklärenden Text besteht (im Stil also eher so wie die Geschichtsschreibung in offiziellen Publikationen)

Ich werde versuchen mal alles vorhandene Material (Wiki, Forum, Fraz Zusammenstellung) zu sammeln, zu überarbeiten, zu lektorieren und entsprechend meinem Vorschlag in chronologischer Reihenfolge in drei Dokumente einzufügen...
Eins mit nur Ingame-Texten, eines mit der Zeitleiste, eines mit erklärenden Texten...
Ich denke damit kann man dann gut arbeiten...

Was die Erklärung des "Masterplans" der Marhynianer geht....finde ich prinzipel gut...mich stören daran bisher nur die folgenden Punkte:
- Wie schon gesagt, die Sphäre der Sterne kommt eigentlich erst an 6. Stelle, zwischen dem Dieseits und den Sternen sind noch Totenreich und Alveran...
Daran könnte man allerdings zur Not auch etwas drehen...muss ja im Zweifelsfall nicht so sein...vielleicht ist das klasische Sphärenmodell einfach falsch....oder der Himmel Deres ist einfach eine Art "Abkürzung" zur 6. Sphäre... ;)
- Mir gefällt es irgendwie nicht, dass da jetzt ein weitere Stern mitspielt...sind mir irgendwie dann zu viele Gestirne. Und fühlt sich auch irgendwie wie eine unschöne Doppelung zur Geschichte von Mada an, die den Menschen ja auch die Kraft über ihr eigenes Schicksal geben wollte, um die Macht der Götter zu brechen...und dafür in einen Stern/Stein gebannt wurde...
- Für das Durchdrehen der bashuriden in Myranor brauchts keinen zerbröselnden Stern...ich denke dafür reicht auch die dereweite, magische Schockwelle durch den Einschlag des Kometen...
 

Hmmm, könnte man nicht behaupten die Marhynianer wollten mit dem Turm versuchen einen Kontakt zu Madas Gefängnis herzustellen, nicht um Mada zu befreien, sondern um die Kraft der Halbgöttin auf die Erde zu lenken und sich so untertan zu machen...quasi Mada zu versklaven?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 22, 2014, 11:59:00
Danke für die Hinweise:

- So wie ich das gesehen habe, war der Kataklysmus etwa 60 Jahre bevor das riesländische Heer in Aventurien eintrifft, oder? Das heißt, dieses Heer ist nicht mehr von Marhynia aus gesteuert, stammt aber ursprünglich aus dieser Zeit. Ich stelle mir das wie so eine Art Völkerwanderung vor: Die letzten Überreste zogen gen Aventurien, um eine neue Heimat zu erobern. Vielleicht bin ich aber auch einfach durch die verschiedenen Zeitrechnungen durcheinander gekommen. :lesend:

- Das schöne an der Gleichsetzung Archäer/Marhynier ist, dass das Sterben der Archäer erklärt wird und die Brücke zwischen Marhyna (=Mada bzw. ein Wesen, das mit Mada verbunden ist) und den Banshuriden (Mada-Kinder) geschlagen wird.

- Der zerbrochene Stern Mahrya ist nicht meine Erfindung, sondern wurde in einer offiziellen Quelle erwähnt. http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Mahrya

- Es gibt eine direkte Verbindung zwischen der dritten und der sechsten Sphäre. Deshalb sieht man ja auch von Dere aus die Sterne, aber nicht die Sphären dazwischen. Hab ich auch aus einem offiziellen Buch (WdG, glaube ich).

- Welche Völker gehörten denn jetzt alle zum Reich und wer waren Feinde des Reichs? So wie ich das sehe, gab es zumindest ja noch keine Brokthar.

- Die Verbidung zwischen Mada und dem Wandelstern Mahrya ist schon da, schließlich ist Marhyna, die Göttin die durch den Stern gepräsentiert wird, womöglich Mada selber. Komisch ist dann nur, dass dann eine Gottheit zwei Wandelsterne hat (Mond und Mahrya). Aber ja, irgendeine Verbindung sollte es geben. Womöglich ist Mahrya ja der Schlüssel zu Madas Fesseln und die Marhynier wollten den Stern verschieben, damit Mada befreit wird. Womöglich glauben sie sogar, sie seien extra für diese Aufgabe geschaffen worden. Das die Archäer/Banshuriden Mada-Kinder sein sollen, ist auch offiziell.

- Ich weiß inzwischen, dass die Marhynier zunächst keine Anhänger des Namenlosen waren, sondern Verbündete der Gargym. Ich dass passt aber gut rein, denn die Zeit vor Omeris hab ich bisher nur kurz angerissen. Auch die Vorstellung, dass der Komet in Wirklichkeit der zurückkehrende Namenlose ist, kann man gut einbauen. Die Wahrheit kannte eventuell nur die Herrscherrasse und hat sie geheim gehalten, um eine Panik zu verhindern.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 22, 2014, 12:25:33
- Der zerbrochene Stern Mahrya ist nicht meine Erfindung, sonder wurde in einem offiziellen Abenteuer erwähnt.

Ja, aber nur weil er existierte und zerbrochen wurde, muss er ja nicht auch zwangsläufg was mit unseren Marhynianern und dem Kataklysmus zu tun haben...der Stern kann auch schon lange vor dieser Zeit zerbrochen worden sein...
Mir sind das in diesem Fall halt einfach zu viele Zerbrochene/vom Himmel geworfene Sterne in einer Geschichte... :-\

- Es gibt eine direkte Verbindung zwischen der dritten und der sechsten Sphäre. Deshalb sieht man ja auch von Dere aus die Sterne, aber nicht die Sphären dazwischen. Hab ich auch aus einem offiziellen Buch (WdG, glaube ich).

Wie schon gesagt, dass sehe auch ich jetzt nicht wirklich als extrem großes, unlösbares Problem an....da sind wir ganz auf einer Linie... :d

- Die Verbidung zwischen Mada und dem Wandelstern Mahrya ist schon da, schließlich ist Marhyna, die Göttin die durch den Stern gepräsentiert wird, womöglich Mada selber. Komisch ist dann nur, dass dann eine Gottheit zwei Wandelsterne hat (Mond und Mahrya). Aber ja, irgendeine Verbindung sollte es geben. Womöglich ist Mahrya ja der Schlüssel zu Madas Fesseln und die Marhynier wollten den Stern verschieben, damit Mada befreit wird. Womöglich glauben sie sogar, sie seien extra für diese Aufgabe geschaffen worden.

Hmmm, naja, der Mond ist ja nicht wirklich ihr Wandelstern, sondern ihr Gefängnis, in das sie erst später gebannt wurde...
Ich könnte mir folgendes vorstellen: Die Götter haben den Stern unmittelbar nach Madas frevel zerbrochen, um ihr so ihre Macht zu nehmen, und sie dann in den Mond gebannt und an den Nachthimmel gesetzt....
Die Marhynianer wollten Mada vielleicht ursprünglich wirklich befreien...unter dem Einfluss des Namenlosen wandelte sich diese Absicht dann aber dazu, Mada zu versklaven und ihre macht für eigene Ziele zu missbrauchen....wie gefällt diese Idee?


- Welche Völker gehörten denn jetzt alle zum Reich und wer waren Feinde des Reichs? So wie ich das sehe, gab es zumindest ja noch keine Brokthar.

Nein die Brokthar entstanden erst nach dem Kataklysmus, als Rondra (sowei einige andere Götter) eine zeitlang leibhaftig auf Rakshazar wandelten um die verbliebenen überlebenden Marhynianer und die anderen "Sünder zu strafen und auszumerzen" und sie sich dabei in einen Trollkrieger verliebte....so zumindest die alte Setzung...

In den bisherigen Quellen steht folgendes:
Am Anfang waren es wohl nur Marhynianer und Gargym, die verbündet waren...
Die Trolle und die Marus herrschten im Süden und im Norden die Orks und die Riesen...
Im Norden Gründete der Riese Kalamir ein Reich des Namenlosen, dass mit den blauen Mahren (diue damals schon zurückgezogen in den Götterbergen lebten) und den Orks verbündet war, die freien Riesen flüchteten in die Berge...
Die marhynier verbündeten sich dann mit Trollen und Orken, unterwarfen die menschenvölker der Remshen, Xalori und Nederer...(Ich denke Nederer war die damalige bezeichnung der heutigen Nordländer)
Frei (im Sinne vom nicht zum Imperium gehörig) blieben nur die Marus im Süden, Kalamir mit einigen Orks und den Mahren im Nordwesten und die Hochelfen Calastirs...
Dann erfolgte nach dem gewonnenen Krieg gegen Kalamir die Unterwanderung durch den Namenlosen...die Gargym fielen vom Imperium ab...
Wärend der folgenden Expansion eroberte das Imperium dann ganz Rakshazar...d.H. ab da waren alle rassen (außer den Hochelefen Calastirs nehme ich an)..mitglieder des Reiches, d.h. alle bisher genannten plus die Tharai...

Auch die Vorstellung, dass der Komet in Wirklichkeit der zurückkehrende Namenlose ist, kann man gut einbauen. Die Wahrheit kannte eventuell nur die Herrscherrasse und hat sie geheim gehalten, um eine Panik zu verhindern.

Jup, das wäre wirklich eine gute Taktik der damaligen Führung gewesen... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 22, 2014, 12:35:35
Zitat
- Welche Völker gehörten denn jetzt alle zum Reich und wer waren Feinde des Reichs? So wie ich das sehe, gab es zumindest ja noch keine Brokthar.

Kommt auf den Zeitpunkt an.

Laut alter Setzung, hat sich Marhynia Schritt weise ausgedehnt:
1. In Urzeiten war's nur ne Stadt/Stadtstaat (da wo das Lavameer ist).

2. Dann wuchs es zu einem mittlgroßen Reich: Das Kernland lag zwischen Vaestfogg, Ödland, Aschewüste, Lavameer. Die Nederer gehörten als Arbeiter dann irgendwann teilweise zum Reich. Drum herum waren nur Wilde und andere Feinde: Anhänger des Namenlosen, viele Riesen, Orks, Trolle. Die Remshen und Xalori waren unabhängige Wilde oder Frühkulturen im Streit mit anderen Völkern.

3. Das Reich wurde vom Namenlosen erwählt/korrumpiert... danach eroberten sie nacheinander fast alle Völker und gliederten sie in das Reich ein. Sie gründeten weitere Städte im Süden (die Sanskitarenstädte).


Genau weiß ich es aber gerade nicht


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 22, 2014, 12:50:23
@Mada als Wandelstern: Ich finde es auch komisch, aber laut der Astrologie wird es nun mal so eingeteilt. Ich fände es aber besser, dass Mahrya Madas Essenz oder sowas war, die von ihr getrennt wurde, sodass sie jetzt machtlos am Mond gefesselt ist. Der Mond wäre dann wirklich nicht die Repräsentation einer Gottheit, in dem Sinne wie etwa Ucuri und Marbo Götter repräsentieren. Ich finde die Verbindung zwischen dem vernichteten Reich der Marhynia und dem vernichteten Stern Mahrya ist zu cool um sie nicht zu nutzen. Die Geschichte bekommt dadurch auch eine gewisse Symmetrie: Ein Stern wird von Unsterblichen zur Zerstörung geopfert, der zweite von Sterblichen zur Bewahrung.

Ich sammle inzwischen schon mal die Infos für die Zeit der Asche und die Zeit des Blutes. Da gibt es sicher weniger Kontroversen. ;)


EDIT: Ich hab den Text nochmal überarbeitet und die Texte von Yanken zum Vergleich eingefügt. Jetzt sind die Marhynier wirklich Kinder der Mada und der Stern Mahrya repräsentiert Madas geraubte Kraft. Ich hab auch noch den Ursprung der Slachkaren eingebaut.

Ich habe jetzt folgende Zeitleiste im Kopf:

9000 v. BF: Stadt Marhynia wird gegründet (ungefähr zur Zeit der ersten Elfen und Zwerge)
5100 v. BF: Krieg der aventurischen Elfen und der Marhynier gegen den Riesen Kalimir. Bekehrung von Omeris zum Namenlosen.
5100-2400 v. BF: Marhynier erobern beinahe ganz Rakshazar und machen seine Bewohner zu Dienervölkern.
2400 v. BF: Die Vollendung der Schicksalsspitze steht bevor; Ingrimm schickt den Kometen um die Marhynier zu vernichten. Umbracor zerstört den Stern Mahrya um die Ablenkung des Kometen zu verhindern.
2300 v. BF: Der zweite Drachenkrieg in Aventurien beginnt.
2250 v. BF: Das Heer des Namenlosen (Nachkommen von Flüchtlingen aus Marhynia) erreicht Aventurien
2200 v. BF: Das Heer des Namenlosen in Aventurien wird besiegt.

Eine Unklarheit bleibt noch: Bisher wurden Kazak und Xamun als eine Person dargestellt. Es gab auch mal einen Thread zu dem Thema, wo ich für die Identität der beiden war. Ich finde diese Gleichsetzung aber inzwischen schade, denn es beraubt uns eines coolen Erzschurken, der noch irgendwo im Norden hausen kann; unsere Version von Pardona sozusagen. Ich hab jetzt Xamun und seine Homies im Dornröschenschlaf ins frostige Arakan verlegt, wo tollkühne Abenteurer ihn in einem epischen Dungeon-Abenteuer wecken könnten.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 22, 2014, 19:25:16
Habs mal durchgeschaut...
Beim nächsten Mal verwende bitte meinen korrigierten Text.
Du kannst die Korrekturen einfach markieren und dann annehmen oder ablehnen klicken.
So wie du es jetzt gemacht hast musste ich alle eigentlich bereits durchgeführten Korrekturen (sowohl inhaltlich, als auch formal) ein weiteres Mal machen.

Ich muss sagen, ich bin von der ganzen Madas-Kinder Geschichte immer weniger überzeugt...das ganze kollidiert irgendwie zu strak mit offiziellen DSA Setzungen (siehe dazu auch meine Anmerkungen im Text)...
Wieso müssen wir das alles so genau festlegen, wer die Marhynianer waren und was genau ihre Pläne waren, bis ins kleinste Detail?
Es gibt spielerisch keinen Mehrwert und wir verstricken uns nur in Konflikte mit  den offiziellen Setzungen...

Es reicht in meinen Augen zu sagen:
- Es gab das Volk der Marhynianer, wer oder sie waren ist heute nicht mehr genau nachzuvollziehen...
- Sie wurden vom Namenlosen unterwandert
- Sie bauten einen Turm um die Macht über die Sterne/Mada zu erlangen, den Namenlosen zu befreien und die Weltherrschaft an sich zu reißen..
- Die Götter verhinderten dies, indem sie das Reich durch den Kometen und anschließendes persönliches Eingreifen auslöschten...

PS.: Madas Ziel war es den Menschen die Macht über ihr eigenes Schicksal zu gebe und sie so von der Willkürherrschaft der Götter zu befreien.
Der Namenlose will die Herrschaft über die Welt und alle Götter und Sterbliche...
Die Ziele der beiden sind absolut entgegengesetzt. Der Namenlose wird also wohl der letzte sein, der ein Interesse an der Befreiung Madas hat...höchstens als seine Sklavin...

PPS.: Mada und Marhynia müssen nicht zwangsläufig ein und die selbe Person/Gottheit sein...und ich glaube wir sollten im Interesse der Konfliktvermeidung mit offiziellen Publikationen auch tunlichst vermeiden hier Nägel mit Köpfen zu machen...

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 23, 2014, 11:56:40
So, hab mich mal intensiv mit allen vorhandenen Quellen - sowohl offiziell, als auch unser eigenens Material - auseinandergesetzt und folgendes Zusammengetackert...

Zunächst einige Vorüberlegungen:

-   Mada und Marhyna sind sehr tatsächlich wahrscheinlich identisch, da hast du absolut recht... :d
-   Mada/Marhyna hatte wohl mehrere Dienervölker. Darunter die Bashuriden und die Vorfahren der Mahre.
-   Ich persönlich halte es aus mehreren Gründen für unlogisch anzunehmen, dass beide Völker – nur weil sie dieselbe Göttin anbeteten – auf jeden Fall auch zusammen gelebt/gesiedelt haben müssen. Auch andere Götter haben durchaus mehrere/verschiedene Dienervölker, die aber in aller Regel zu verschiedenen Zeiten und/oder auf verschiedenen Kontinenten Deres leben/lebten. Ich denke es ist logisscher anzunehmen, die Bashuriden waren Madas Volk in Myranor, die Mahre im Riesland.
-   Madas/Marhynas Frevel, der die Magie in die Welt brachte wird je nach Quelle mal im 3. Und mal im 5. Zeitalter verortet. Da das 3. Zeitalter als Zeitalter der Bashuriden und Drachen gilt, halte ich es für wahrscheinlicher, dass ihr Frevel im 3. Zeitalter lag. Durch die Befreiung der Magie wurden Bashuriden und Drachen plötzlich sehr mächtig und konnten so die Herrschaft über das Zeitalter erringen. Dies wäre nur sehr schwer logisch zu erklären, wenn es damals noch keine Magie gegeben hätte.
-   In der Drachenchronik treffen die Helden im Ehernen Schwert auf Blaue Mahre und können in einer Bilderhöhle etwas über die Geschichte dieses Volkes und die Geschichte Marhynias erfahren. Man sieht die Gründung Marhynias im heutigen Riesland, östlich der Weltenwunde. Der Stelle an der der Dämonenbaum zu dieser Zeit gerade beginnt von der 2. In die 3. Sphäre vorzustoßen. Das Eherne Schwert existiert anscheinend noch nicht. Später sieht man wie das Eherne Schwert entsteht und den Dämonenbaum unter sich begräbt. Das alte Marhynia wird dabei (vermutlich durch Erdbeben in Folge der tektonischen Spannungen die das auftürmen eines solchen Gebirges unweigerlich begleiten) zerstört, die Mahre fliehen.
-   Die ursprüngliche Gründung der Stadt Marhynia erfolgte also eindeutig durch die Mahre alleine. Als andere Wesen sind auf den Zeichnungen nur Trolle und riesengroße „Übermahre“ mit offensichtlich starken telepathischen Fähigkeiten zu sehen. Da Trolle abgebildet werden, kann man davon ausgehen, dass Bashuriden (wenn sie denn dabei gewesen wären) ebenfalls abgebildet worden wären. Wurden sie aber nicht…
-   Die ursprüngliche Gründung der Stadt Marhynia erfolgte zu einer Zeit, als der Dämonenbaum gerade anfing in die 3. Sphäre vorzustoßen.
-   Der Dämonenbaum wurde nach den offiziellen Quellen im 2. Oder 5. Zeitalter in der 2. Sphäre gepflanzt. Eine andere Ingame-Quelle spricht zwar (den anderen Quellen widersprechend) von der 1. Sphäre, jedoch wird überall sonst behauptet die 1. Sphäre wurde nie von irgendeinem Wesen (weder Götter noch Dämonen) betreten (außer von Satinav). Dementsprechend ist die 2. Sphäre wahrscheinlicher.
-   Jetzt gerade, zu Beginn des 12. Zeitalters kratzt der Dämonenbaum an der 4. Sphäre
-   Wenn man davon ausgeht, dass der Dämonenbaum wie die meisten Pflanzen halbwegs gleichmäßig wächst, hat er je nachdem wann er gepflanzt wurde 9 (im 2. Zeitalter gepflanzt) bzw. 6 (im 5. Zeitalter gepflanzt) Zeitalter gebraucht um 2 Sphären voranzukommen. Das bedeutet, dass er irgendwann zwischen dem 6. Und 8. Zeitalter anfing in die 3. Sphäre vorzudringen. Die Gründung der Stadt Marhynia wird also wohl ebenfalls in diesem Zeitraum erfolgt sein.
-   Laut den offiziellen Quellen gründeten die Überlebenden Mahre im 9. Zeitalter eine neue Zivilisation auf dem Kontinent Lamahria, der am Ende es Zeitalters in den Fluten versank. Da es unrealistisch erscheint, dass die Überlebenden Marhynias erstmal mehrere Zeitalter durch die Weltgeschichte geirrt sind, ehe sie sich wieder irgendwo niederließen, ist es am wahrscheinlichsten, dass Marhynia direkt vor dem 9. Zeitalter, also im 8. Zeitalter gegründet wurde.

Im Anhang das von mir zusammengestellte und kommentierte Material...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 23, 2014, 12:10:44
Gute Arbeit  :d

Im Wiki stehen dazu auch ein paar Punkte:
http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Marhynia


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 23, 2014, 12:43:33
Jup, ich weiß...die Sachen sind im oben genannten Dokument auch schon mit eingebaut... ;)
Habe auch noch einige existierende Unstimmigkeiten korrigiert...
Was ich noch machen muss, ist weitere Informationen aus diesem Threat einzupflegen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 23, 2014, 13:26:06
Danke für den Hinweis zum Thema Mahre! Eine wichtige Sache aber direkt am Anfang: Die Marhynier haben bei mir absolut nichts mit irgendwelchen Mahren (blauen oder sonstigen) zu tun. Die Namensähnlichkeit ist bei mir (außnahmsweise mal) rein zufällig. Die späteren Marhynier und die späteren Archäer/Alten sind ein und dasselbe Volk, zumindest bis zur Verwandlung der Marhynier durch den Namenlosen. Außerdem ist unser Marhynia ja auch nicht im Ehernen Schwert sondern im heutigen Lavameer gewesen. Wie könnte man das unter einen Hut kriegen? Vielleicht haben die späteren Marhynier den Namen des ersten Reiches übernommen, weil es im kollektiven Gedächtnis als Inbegriff einer stolzen Zivilisation im Zeichen der Mada galt. Ähnlich ist es ja mit dem Römischen Reich passiert: Das Heilige Römische Reich (a.k.a Deutsches Reich) hatte ja auch nichts mit dem echten Römischen Reich der Antike zu tun.

Ob man die Geschichte genau ausarbeiten muss, ist sicher Geschmackssache: Ich persönlich sehe die Schaffung von Verbindung zwischen verschiedenen Ereignissen auf Dere und die Entstehung von überraschenden Erklärungen für bekannte Setzungen gerade als spannend an. Außerdem mag ich, zumindest als Meister, die bisherige Vagheit nicht. Vagheit als Spieler ist spannend, aber wenn auch die Autoren, also wir, nichts definitives wissen, entstehen Widersprüche und Ungereimtheiten. Außerdem sind doch bereits schon einige Setzungen vorhanden, bis hin zu konkreten Ereignissen und einzelnen Charakteren wie Omeris. Warum also zurückrudern? Wir sollten meiner Meinung nach nicht mehr und nicht weniger genau sein als Aventurien. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache und kann nur durch Mehrheitsentscheid geklärt werden.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 23, 2014, 13:58:57
Danke für den Hinweis zum Thema Mahre! Eine wichtige Sache aber direkt am Anfang: Die Marhynier haben bei mir absolut nichts mit irgendwelchen Mahren (blauen oder sonstigen) zu tun. Die Namensähnlichkeit ist bei mir (außnahmsweise mal) rein zufällig.

Haben sie bei mir auch nicht...

Die späteren Marhynier und die späteren Archäer/Alten sind ein und dasselbe Volk, zumindest bis zur Verwandlung der Marhynier durch den Namenlosen.

Das ist mir persönlich halt wirklich zu genau...
Unser Graundsatz, den wir hier im Projekt schon vor langer Zeit mal gemeinsam beschlossen hatten war eben, dass wir nicht genau festlegen wollten wer oder was die Marhynianer waren....
Mal ganz davon abgesehen, dass ich persönlich es auch nicht schön finde, dass es eben jetzt die Bashuriden aus Myranor sein sollen...
Warum müssen wir die jetzt auch in Rakshazar ansiedeln?
Warum können unsere Marhynianer nicht etwas eigenes sein?

Außerdem ist unser Marhynia ja auch nicht im Ehernen Schwert sondern im heutigen Lavameer gewesen.

Das Marhynia aus den offiziellen Quellen (Aufzeicnungen der Mahre in der Drachenchronik) lag nicht im Ehernen Schwert (das damals noch gar nicht existierte), sondern in der Ebene östlich davon...genau da, wo jetzt unser Lavameer und früher die Hauptstadt des Marhynianischen Imperiums lag....

Wie könnte man das unter einen Hut kriegen? Vielleicht haben die späteren Marhynier den Namen des ersten Reiches übernommen, weil es im kollektiven Gedächtnis als Inbegriff einer stolzen Zivilisation im Zeichen der Mada galt. Ähnlich ist es ja mit dem Römischen Reich passiert: Das Heilige Römische Reich (a.k.a Deutsches Reich) hatte ja auch nichts mit dem echten Römischen Reich der Antike zu tun.

Ja, genau so wird es gelaufen sein...
habe ich in dem Dokumet das ich oben gepostet habe ja auch genau so geschrieben... ;)

Ob man die Geschichte genau ausarbeiten muss, ist sicher Geschmackssache: Ich persönlich sehe die Schaffung von Verbindung zwischen verschiedenen Ereignissen auf Dere und die Entstehung von überraschenden Erklärungen für bekannte Setzungen gerade als spannend an. Außerdem mag ich, zumindest als Meister, die bisherige Vagheit nicht. Vagheit als Spieler ist spannend, aber wenn auch die Autoren, also wir, nichts definitives wissen, entstehen Widersprüche und Ungereimtheiten.

Ich habe prinzipiel erstmal absolut nichts gegen eine weitere detailliertere Ausarbeitung für den Meister...
Allerdings sollte das auch bedeuten, dass man das vorhandene Material nimmt und darauf aufbaut und nicht, bereits vorhandene Setzungen ignoriert oder umstößt...und dazu gehörte halt eben unter anderem auch die Setzung die genaue Identität der Herrscher des alten Reiches verschleiert zu halten...
Ich stimme dir zu, dass es für den Meister oftmals sinnvoll ist genaue Details und Hintergründe zu kenne...aber bei einem Weltumspannenden Plan den in seiner Gesammtheit wohl fast nur die Götter erfassen können und der noch dazu mehrere tausend Jahre zurückliegt sehe ich ehrlich gesagt keinerlei Nutzen für einen Meister dessen Gruppe im heutigen Riesland spielt....
Noch dazu sehe ich wie Yanken auch die Gefahr, dass man.... und zwar gerade mit so einem Dereumspannenden Megaplot... sehr, sehr leicht in Konflikt mit offiziellen Setzungen kommt...und das ist eigentlich das Letzte was wir wollen...

Wir sollten meiner Meinung nach nicht mehr und nicht weniger genau sein als Aventurien.

Naja, Grundtenor des Projektes war immer: Bloß nicht den gleichen Fehler wie in Aventurien machen und jedes noch so kleine Detail beschreiben...
Massig Freiraum/Lücken lassen, damit Spieler und Meister sich entfalten können...

Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache und kann nur durch Mehrheitsentscheid geklärt werden.

Wenn es unbedingt sein muss kann man das gerne nochmal aufwärmen...aber wie gesagt...die Diskussionen hatten wir eigentlich schon vor langer Zeit gehabt und waren zu einem gemeinsamen Ergebnis gekommen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 23, 2014, 14:20:09
Was mir grade noch einfiel:

Ich will ja nicht deine echt tollen Ideen torpedieren...aber es ist doch auch garnicht notwendig so ins Detail zu gehen, um das so umzusetzen wie du dir das vorstellst...

- Die Marhynier können ja den Turm gebaut haben, um die Macht der Sterne/des Schicksals/Madas anzuzapfen, damit den Namenlosen zu befreien und die Weltherrschaft an sich zu reißen...Für all das müssen sie aber nicht zwingend Kinder Madas gewesen sein...das ist dafür absolut nicht essentiell. Der Namenlose kann sie einfach so zu dieser Sache angestiftet haben.
- Auch die Reaktion der Bashuriden aus Myranor setzt nicht voraus, dass die Marhynianer deren Brüder waren...die können sich der drohenden Gefahr auch so bewusst gewesen sein und versucht haben einzugreifen...
- Pyrdakor muss sich der Aktionen der Marhynianer nicht bewusst gewesen sein, um (indirekt) mit ihnen am gleichen Strang gezogen zu haben...

Das stinkt mir alles zu sehr nach Weltverschwörung...aber das ist nicht relevant. Auch ohne eine einzige, große, alles lenkende, böse Superintelligenz mit dem großen Masterplan können solche Sachen geschehen...es reicht aus, wenn verschiedene Bösewichte an verschiedenen Orten die gleichen oder ähnliche Ziele verfolgen und deshalb ähnlich handeln...dafür muss es nicht zwangsläufig eine direkte Verbindung/Absprache geben...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 23, 2014, 15:12:45
Mein damaliger Text über die Vorzeit bis zum Kataklysmus war das Ergebnis unzähliger Stunden Diskussion. Der Grundtenor war damals eindeutig: Möglicht wenig Fakten festlegen. Da stimme ich Maeglin zu.

Jeder stellt sich unter den Marhynianer ein bisschen etwas anderes vor. Von der Stimmung her und je nach dem wie man die offiziellen Quellen auslegt und deutet, waren die Marhynianer sowas wie die fernen Verwandter der Mahre.... nur größer, klüger, mächtiger und mit weitgehend verkümmertem maritimem Anteil.

Das Aussehen wollte wir lange nicht explizit festlegen. Aber ich befürchte das sich beim Erforschen alter Ruinen so einige Probleme gibt, wenn wir das nicht tun.

Abgesehen davon finde ich die alte Setzung deren Historie nur sehr wage zu beschreiben (IG-Texte) die ideale Lösung für kreative Meister und ihre Kampagnen. Aventurische Geschichte wollten wir vermeiden.



Es gab auch mal den Vorschlag zu den Marhynianern nur einige Details (Köpergröße, Magiefähigkeit) absolut festzulegen und für Details die Kreativität der Meister anzuspornen. Zugleich bieten wir (für faule Meiser) ein bis zwei Varianten an, wie die Marhynianer tatsächlich ausgesehen haben könnten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 23, 2014, 19:43:30
Ich fand es gerade faszinierend, dass in Aventurien so viele Details da sind, die im besten Fall wie in einem Uhrwerk ineinandergreifen, gerade wenn es sich um epische, weltumspannende Plots handelt. :lesend: Aber OK, ich will jetzt auch keine Revolution anzetteln, wenn ihr das alle anders seht.

Ich werde dann die Verbindung zwischen Marhyniern und Archäer entfernen, bzw. nur als Spekulation im Raum stehen lassen. Aber auch wenn die Neo-Marhynier Mahre waren, dann waren sie genauso Kinder der Mada, d.h. die ganze Story mit der Befreiung Madas und dem Stern Mahrya würde immer noch passen. Was jetzt die genauen Beweggründe waren und ob es die Marhynier jetzt Archäer, Mahre oder etwas ganz anderes waren, bleibt weiterhin offen. Kann denn die Idee bleiben, dass die Herrscher des Reiches in der Spätzeit nur in ihrem Turm lebten und deshalb ihr Aussehen selbst für die Untertanen ein Geheimnis war? Das würde die fehlenden Infos und die fehlenden Abbildungen in alten Ruinen erklären. Normalerweise würde doch jedes Volk sich in irgendeiner Form auf Bildern und Skulpturen darstellen.

@Yanken: In deinen Texten taucht immer wieder als fiktive Quelle das Marhynican auf. Ist klar, was das für ein Buch sein soll? Wer könnte so eine Chronik denn verfasst haben? Die Gargym? Trolle? Und warum beschreibt diese Quelle Namen und Ereignisse der damaligen Zeit so sachlich so ausführlich, gibt aber keine Erklärung über die Identität der Marhynier? Absicht? Zensur?

@Baan Bashur: Da hab ich geschlafen, ihr habt Recht. Baan Bashur ist eindeutig ein Berg in Myranor. Wird entfernt.  O:)

Stellt ihr euch die Marhynier in etwa so vor?
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.ryanpancoast.squarespace.com/storage/blogpics/vedalken.jpg&imgrefurl=http://rpancoast.blogspot.com/2011/01/vedalken-infuser.html&h=740&w=1000&tbnid=urHZ8aDbSeaLfM:&zoom=1&tbnh=93&tbnw=125&usg=__fuvttPVa0DCg1E3hij0MiqAd33I=&docid=aGv3W-Tfmj_g0M&client=firefox-a&sa=X&ei=s7ohVMr1IeSC7gaA8oD4Cw&ved=0CDQQ9QEwBQ&dur=952


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 23, 2014, 21:59:24
@Yanken: In deinen Texten taucht immer wieder als fiktive Quelle das Marhynican auf. Ist klar, was das für ein Buch sein soll? Wer könnte so eine Chronik denn verfasst haben? Die Gargym? Trolle? Und warum beschreibt diese Quelle Namen und Ereignisse der damaligen Zeit so sachlich so ausführlich, gibt aber keine Erklärung über die Identität der Marhynier? Absicht? Zensur?

Das Marhynican ist ein Buch das die Gargym in Ihrer Bergfeste bewahren und das wohl aus ihrer eigenen Feder stammt...es wurde wohl von einigen Gargym verfasst die selber "Augenzeugen" der damaligen Ereignisse waren, oder ist zumindest eine Niederschrift der unter den Gargym kursierenden mündlichen Überlieferung aus jener Zeit, die einige Gargymgelehrten niedergeschrieben haben...

Aber auch wenn die Neo-Marhynier Mahre waren, dann waren sie genauso Kinder der Mada, d.h. die ganze Story mit der Befreiung Madas und dem Stern Mahrya würde immer noch passen.

Wie gesagt, das Imperium von Marhynia wurde erst mehrere Zeitalter nachdem die Mahre dort gesiedelt hatten auf den Ruinen der Hauptstadt des alten Reichs der Mahre gegründet.
Das Reich der Mahre in Rakshazar ging wahrscheinlich am Ende des 8. Zeitalters unter...
Das Marhynianische Imperium hingegen wurde wohl zu Beginn des 11. Zeitalters...also erst ganze 3 Zeitalter später begründet...
Das die (Neo-)Marhynianer Mahre gewesen sein sollen ist deshalb extrem unwahrscheinlich...

Wie ich weiter oben aufgeführt habe ist es aus einem ganz einfachen Grund  extrem unwahrscheinlich, dass ein Volk das dem Namenlosen dient vorhat Mada zu befreien...
Madas Ziel war es den Menschen die Macht über ihr eigenes Schicksal zu gebe und sie so von der Willkürherrschaft der Götter zu befreien.
Der Namenlose hingegen will die Herrschaft über die Welt und alle Götter und Sterbliche...
Die Ziele der beiden sind also absolut entgegengesetzt. Der Namenlose wird wohl der letzte sein, der ein Interesse an der Befreiung Madas hat...höchstens als seine Sklavin...

Kann denn die Idee bleiben, dass die Herrscher des Reiches in der Spätzeit nur in ihrem Turm lebten und deshalb ihr Aussehen selbst für die Untertanen ein Geheimnis war? Das würde die fehlenden Infos und die fehlenden Abbildungen in alten Ruinen erklären. Normalerweise würde doch jedes Volk sich in irgendeiner Form auf Bildern und Skulpturen darstellen.

Wegen meiner kann sich die Herrscherriege gerne in ihren Elfenbeinturm zurückgezogen haben...mir wayne...
Man wundert sich, dass es keine Bilder der Herrscherrasse gibt?
Sondern nur Bilder der vielen Dienervölker?
Ganz einfach...es gibt keine Bilder einer Herrscherrasse, weil es keine Herrscherrasse gab!
Das Reich war ein Vielvölkerstaat, alle seine Einwohner bezeichneten sich selber als Marhynianer, egal ob sie nun Riese, Troll, Mensch, Ork, Maru, Tharai, Mahr, Bashuride oder wasauchimmer waren...
Es gab eine Herrscherkaste, ja,....aber auch in der werden wohl verschiedene Rassen vertreten gewesen sein...
Die Gebäude der Marhynianer waren großteils auf die Körpergrüße sehr großer Kreaturen abgestimmt, ja....aber eben auch nicht alle Gebäude...
Und das es so ist lag einfach daran, dass Trolle und Riesen damals die zahlenmäßig größten Teilvölker des Reiches stellten und nicht weil da irgendeine ominöse riesenhafte Herrscherrasse rumrannte...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 24, 2014, 08:26:15
@Marhynican: Genau wie Maeglin geschrieben hat. So gut hätt' ich's nimmer hinbekommen ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 24, 2014, 08:40:41
Ach ja, ganz vergessen...
Und warum beschreibt diese Quelle Namen und Ereignisse der damaligen Zeit so sachlich so ausführlich, gibt aber keine Erklärung über die Identität der Marhynier? Absicht? Zensur?

Zwei mögliche Erklärungen:
1.) Wie gesagt...es gab keine eine Herrscherrasse der Marhyninaner. das Imperium war ein Vielvölkerstaat und die Marhynianer ein Völkergemisch...
2.) Wir (die Autoren) haben die entsprechenden Stellen des Marhynicans bewusst nicht zitiert/weggelassen, um die Identität geheim zu halten... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 24, 2014, 10:07:34
IStellt ihr euch die Marhynier in etwa so vor?

Das wäre eine sehr geile Darstellung der Sxyzvyzchuss Skrechu.

Ich würde mich im Geschichtsteil von HdS darauf beschränken,dass Marhyninaner nach der Stadt von Marhynia benannt wurden und den ganzen Kontinent beherrscht haben. Die Marhyninaner setzten sich zusammen aus "insektoiden, maritimen und riesenhaften Spezies. Aber auch Menschen und Orks waren vertreten."

Das deckt sich mit der Beschreibung der Armee aus "Tie'Shianna - Der Untergang der Hochelfen" und lässt alle Opitionen für künftige Ausarbeitungen offen.

Was den Fall des Kometen angeht, habe ich den hier  (http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=2499.msg74629#msg74629)mit dem Ende des Drachenkrieges zusammen gelegt. Zu dieser Zeit wurden Aventurien & Myranor ebenfalls von kosmische Kriege umgewälzt. Und man könnte sogar spekulieren, dass der Komet der Leib des goldenen Drachen war.
Um auf das aventurische Jahr umzurechnen, muss man also einfach 2100 Jahre addieren.

@ Yanken: schön, dass du dich wieder beteiligst. Auch wenn ich einige deiner Ausführungen bereits entweiht habe, habe ich großen Respekt vor deiner Leistung für dieses Projekt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 24, 2014, 11:01:36
"insektoiden, maritimen und riesenhaften Spezies. Aber auch Menschen und Orks waren vertreten."

Insektoide und Maritime würde ich streichen...das waren Überlegungen ganz aus der Anfangszeit, die aber eigentlich überholt sind...

das Zeitalter der Maritimen war, als das marhynianische Imperium gegründet wurde, bereits seit mehr als 30.000 jahren vorbei...sehr unwahrscheinlich, dass es da noch ausreichend überlebende gab, um im Imperium eine wichtige Rolle zu spielen...zumal das Imperium ja eine Landmacht war und maritime eher weniger an Land anzutreffen sind...
Das Zeitalter der Insektoiden lag noch viel weiter zurück...
Die einzigen Überlebenden dieser Zeit haben wir ins Ostriesland nach Kithorra verbannt...und die standen ja mit den Marhynianern auf Kriegsfuß

Was die Horden des namenlosen angeht, die Aventurien angriffen....da dürfte der Namenlose selber noch einiges Viechzeug beigesteuert haben...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 24, 2014, 11:22:41
"insektoiden, maritimen und riesenhaften Spezies. Aber auch Menschen und Orks waren vertreten."

Insektoide und Maritime würde ich streichen...das waren Überlegungen ganz aus der Anfangszeit, die aber eigentlich überholt sind...

Maritime deckt die Mahre ab, die gemäß einer aventurischen Quelle direkt mit Marhyria in Verbindung gebracht werden.
Insektoide bezieht sich auf Armeisenkrieger, die beim Angriff auf die Hochelfen erwähnt werden. Ich könnte mir Relikte ihres Wirkens rund um die Wüste Lath gut vorstellen.

Jedenfalls schadet es nicht, die Marhynier möglichst weit zu fassen. So bekommen wir auch keine Probleme wenn mal wieder ein ambitionierter DSA Autor Fakten fürs Riesland schafft, die mit unseren Überlegungen nicht übereinstimmen.
Und da ohnehin alle alten Zivilisationen ausgerottet wurden, können wir die Ausgestalltung komplett den künftigen Autoren und Spielleitern überlassen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 24, 2014, 11:34:17
Maritime deckt die Mahre ab, die gemäß einer aventurischen Quelle direkt mit Marhyria in Verbindung gebracht werden.

Wie bereits gesagt...das Reich der mahre in Rakshazar ging laut offiziellen Quellen (Drachenchronik) ca Ende des 8. Zeitalters unter...die überlebenden Mahre flohen nach Lamahria, wo sie im 9. Zeitalter ihr neues Reich gründeten...

Unser Imperium von Marhynia entstand erst viele tausend Jahre später, im 11. Zeitalter auf den Ruinen des alten reichs der Mahre...die mahre selber waren da aber wohl schon lange "weg vom Fenster"...


Insektoide bezieht sich auf Armeisenkrieger, die beim Angriff auf die Hochelfen erwähnt werden.
 

Die laut unserer letzten Setzung "namenlose Schrecken" waren, die der dunkle Gott persönlich zu seiner Armee beisteuerte...mitnichten aber eine eigenständige, kulturschaffende Rasse....

Jedenfalls schadet es nicht, die Marhynier möglichst weit zu fassen. So bekommen wir auch keine Probleme wenn mal wieder ein ambitionierter DSA Autor Fakten fürs Riesland schafft, die mit unseren Überlegungen nicht übereinstimmen.
Und da ohnehin alle alten Zivilisationen ausgerottet wurden, können wir die Ausgestalltung komplett den künftigen Autoren und Spielleitern überlassen.

Meine Rede... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 24, 2014, 12:57:05
Zitat
@ Yanken: schön, dass du dich wieder beteiligst. Auch wenn ich einige deiner Ausführungen bereits entweiht habe, habe ich großen Respekt vor deiner Leistung für dieses Projekt.

Ihr (FRAZ, Barbarengentleman, Maeglin) werdet das sicherlich super hinbekommen. :d


Eine Bitte: Beachtet bitte, dass man nicht all zu viele Dinge/Fakten bei den einzelnen Themen verändern muss die maßgeblich von der Geschichtsschreibung abhängen. Es wäre mMn nach extrem wichtig, folgende Dinge als erstes zu klären:

1. Wer oder Was waren die Marhynianer? Was konnten sie? Und welche Schlüsse gibt es auf ihre Zivilisation? Und auch wie exakt wollt ihr sie beschreiben?
Davon hängen alle Überbleibsel der Marhynianer ab: Ob nun die Sanskitarenstädte, deren Ruinen und Zissmen, deren Artefakte, Auswirkungen und Veränderungen der Landschaft

2. Wann war der Kataklysmus? bzw. wann Beginnt die Zeitrechung?
Schließlich müssen wir noch alle bisherigen JdK-Daten anpassen.

3. Welche Rolle hatten die alten, großen Völker und vorherigen Herrscher (Riesen, Drachen, Trolle)? Welche Rolle hatten die niedrigen Urvölker (Remshen, Nederer, Xhalori, Marus [damals ein großes Volk im Süden], Tharai, Orks)? Passt die Ankunft der restlichen Völker auf den Kontinent noch, wenn man das Datum verschiebt?
Alles was davon abhängt. Zudem sollte es zu den bisherigen Rassen und Kulturbeschreibungen passen!


Danach kann ja noch viel über Stil und Details diskutiert werden ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 25, 2014, 10:32:27
Jedenfalls schadet es nicht, die Marhynier möglichst weit zu fassen. So bekommen wir auch keine Probleme wenn mal wieder ein ambitionierter DSA Autor Fakten fürs Riesland schafft, die mit unseren Überlegungen nicht übereinstimmen.
Und da ohnehin alle alten Zivilisationen ausgerottet wurden, können wir die Ausgestalltung komplett den künftigen Autoren und Spielleitern überlassen.

Meine Rede... :d

Also, du willst die Marhynier nicht explizit beschreiben, aber ausschließen, was sie nicht sind? Wie würdest du die Herren des Imperiums denn beschreiben? Das erspart uns vielleicht die Disskusion darüber was sie nicht sind.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 25, 2014, 10:52:01
*Seufz* ich glaube ich habs in den letzten paar Tagen und auf den letzten paar Seiten dieses Threats jetzt ungefähr ein halbes Dutzend mal geschrieben...aber...seis drum....

Ich glaube nicht, dass es die Marhynianer, als selbständige Rasse überhaupt gab.
Das Imperium von Marhynia war ein Vielvölkerstaat und die Marhynianer dementsprechend ein Völkergemisch...

Eine große Zahl der heutigen Kulturen Rakshazars sind (auch wenn sie noch so unterschiedlich sind und noch so weit voneinander entfernt existieren) nach einem Kastensystem organisiert...schon etwas komisch oder?
Die in meinen Augen logischte Erklärung für diese tatsache ist, dass schon das marhynianische Imperium nach einem Kastensystem organisiert war.
Die Mitgliedschaft zu den einzelnen Kasten war aber wohl weniger an Rasse, als vielmehr an Profession und Stand gebunden...
So waren z.B nicht alle Orks Mitglied der kriegerkaste...es gab genauso Orks die Mitglied der Händlerkaste waren, oder der Bauernkaste...
Und mit der Herrscherkaste wirds genauso gewesen sein...die Setzte sich aus Orkhäuplingen, menschlichen Sstammesfürsten, Ältesten der Trolle und Riesen etc.pp. gleichermaßen zusammen...

Natürlich wird es ein Volk gegeben haben, dass den Grundstein des Imperiums legte, und das demenstprechend die ersten Herrscher stellte, welches Volk das genau war ist unbekannt..
Aber später werden wohl Mitglieder vieler verschiedener Spezies (zumindest Zeitweise) auf dem Thron des Marhynianischen Imperiums gesessen haben...

Also, du willst die Marhynier nicht explizit beschreiben, aber ausschließen, was sie nicht sind?

ich will nicht ausschließen was sie nicht sind.
Ich habe lediglich gesagt, dass die offiziellen Quellen (wie z.B. das Abenteuer Drachenchronik) nahelegen, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass sie Mahre gewesen sind...
Und einer unserer Grundsätze im Projekt war es ja immer, sämtliche offizielle Quellen zu berücksichtigen und eine (sofern möglich) 100%ige Kompatibilität mit den offiziellen Setungen von Ulisses aufrechtzerhalten...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 25, 2014, 17:37:56
Ich unterstütze Maeglins Vorstellung eines Vielvölkerstaates (Riesen, Schratige, Nederer, Remshen, ein paar Mahre und Gargym)... der auf den Grundmauern des ganz alten Marhynia (Stadt) errichtet wurde.... aber es hat außer dem Namen kaum etwas mit den ursprünglich Gründern zu tun... ähnlich dem "Heiligen Römischen Reich deutscher Nationen". Basis des Reiches war finanzieller Reichtum, Handel, Mada als Hauptgöttin, Magische Hochkultur, technischer und kultureller Fortschritt. So hat sich das Reich langsam über den ganzen Kontinent ausgebreitet.

Den Marhynianer als Rasse gibts demnach nicht. Somit ersparen wir uns auch viele Probleme.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 25, 2014, 21:53:55
Jup, genau so habe ich mir das vorgestellt... :d
Viele tausend Jahre nach dem Untergang der Mahrischen Hochkultur stolpert Volk X über die Ruinen des alten Marhynia. Es macht es sich in den Ruinen gemütlich, erforscht sie, übersetzt alte Inschriften und fängt an sich selbst als Erben der alten Mahre und ihres Marhynia zu betrachten, ohne selber wirklich etwas damit zu tun haben....
Dann erobert es den Kontinent, gliedert die eroberten Völker ein...eine Multi-Kulti  Gesellschaft entsteht...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 26, 2014, 10:45:08
Irgendwie war das auch meine Vorstellung, bis Mæglin einige Spezies ausschließen wollte!?
Da hätten wir uns viele Posts sparen können mit dem Hinweis die ursprüngliche Ausführungen einfach weiter zu fassen, statt einzugrenzen. ::)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 26, 2014, 11:52:24
Irgendwie war das auch meine Vorstellung, bis Mæglin einige Spezies ausschließen wollte!?

Also noch einmal: Ich wollte nichts kategorisch ausschließen...
Ich habe lediglich angemerkt, dass ich persönlich Archäer und Mahre als Mitglieder des Marhynianischen Imperiums für extrem unwahrscheinlich halte, da die offiziellen Quellen dagegen zu sprechen scheinen...mehr nicht...

Da hätten wir uns viele Posts sparen können mit dem Hinweis die ursprüngliche Ausführungen einfach weiter zu fassen, statt einzugrenzen. ::)

Das sehe ich genauso....denn das ist genau das, was ich von Anfang an gesagt habe: "Ich bin dagegen genau festzulegen wer die Marhynianer waren"  ::)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 26, 2014, 13:30:13
Also nochmal: Soll es tatsächlich kein einzelnes Obervolk gegeben haben oder sagen wir bloß nichts zu dem Thema? Ich wäre inzwischen für letzteres. Stattdessen könnten wir wie bisher einige Fragmente präsentieren von denen einige von einem Volk der Mada erzählen, andere von einem Vielvölkerstaat, wieder andere von Trollen usw. Sas Marhynican ist dann nur eine Quelle von mehreren, wenn auch eine besonders detailreiche bzw. besonder detailreich zusammenfabulierte. Dann geht in-game alles chronologisch drunter und drüber und wir haben das Mysterium gewahrt. Ein paar Designer Notes erklären im Anschluß unser Konzept der bewußten Widersprüchlichkeit.:rakshazar:


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 26, 2014, 14:12:51
Und noch einmal:

Also nochmal: Soll es tatsächlich kein einzelnes Obervolk gegeben haben oder sagen wir bloß nichts zu dem Thema? Ich wäre inzwischen für letzteres.

Ich würde sagen, dass soll jede Runde/jeder Meister für sich selbst bestimmen können und deshalb legen wir uns nicht fest...

Falls es aber doch unbedingt eine offizielle Setzung braucht, bin ich persönlich für Folgende, in meinen Augen realistischste Annahme:
Es gab kein einzelnes Herrschervolk, das Marhynianische Imperium war ein Vielvölkerstaat und im Laufe der jahrtausende werden Mitglieder der unterschiedlichsten Spezies auf dem marhynianischen Thron gesessen haben.
Natürlich wird es ein Volk gegeben haben, dass den Grundstein des Imperiums legte, und das demenstprechend die ersten Herrscher stellte, welches Volk das genau war ist aber unbekannt...

Stattdessen könnten wir wie bisher einige Fragmente präsentieren von denen einige von einem Volk der Mada erzählen, andere von einem Vielvölkerstaat, wieder andere von Trollen usw. Das Marhynican ist dann nur eine Quelle von mehreren, wenn auch eine besonders detailreiche bzw. besonder detailreich zusammenfabulierte. Dann geht in-game alles chronologisch drunter und drüber und wir haben das Mysterium gewahrt. Ein paar Designer Notes erklären im Anschluß unser Konzept der bewußten Widersprüchlichkeit.

Das Marhynican ist wohl die einzige Quelle, die die Wahrheit kennt, da der einzige erhaltene Text von Zeitzeugen des Imperiums...
Daneben kann es natürlich noch etliche verrückte Theorien verschiedenster Gelehrten und Geschichtsforscher geben...von "Volk der Mada" bis zu "die Marhynianer waren ein Volk von 10 Meter großen, fleischfressenden, feuerspeienden Riesenkanninchen"  ;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am September 26, 2014, 14:14:45
Ich würde an den Meister gerichtet (designer Notes) mitteilen, dass die Details zu den Marhynianern in seiner Hand liegen. Um dennoch korrekt auf die Marhynianer zu referenzieren und auf ihr Erbe in anderen Texten einzugehen, gehen wir davon aus, dass es sich zumindest in der letzten Phase um einen Vielvölkerstaat handelte an dem auch zumindest die Nederer, Remshen und Trolle beteilt waren. Das Reich war hochtechnisiert, hatte Mada (zumindest teilweise) als wichtige Göttin und besaß eine weit entwickelte Magie.

Edit: Die Antwort hab ich parallel zu Maegin geschrieben... deswegen der gleiche Inhalt ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 26, 2014, 21:34:46
Vorschlag für Teil 1:

Schöpfung und vorimperiale Zeit
[/b]

Von Beginn an war Rakshazar ein Spielball urgewaltiger Mächte. Götter, Giganten und Ur-Riesen haben den Kontinent mit kolossalen elementaren Kräften gestaltet. Sie warfen kilometerhohe Gebirge auf, schufen eine lebendigen, undurchdringlichen Dschungel, lassen kalte Winde und zornige Wirbelstürme das Land verwehen. Den Norden des Rieslandes überzogen sie mit einer endlosen, stillen Eiswüste während sie im Süden das Wasser zu unberechenbaren, tückischen Meeren aufwühlten. Unter der Oberfläche lauern Wildfeuer und Lavaströme, die sich jederzeit Bahn brechen können, um das Land mit Feuer und Asche zu überziehen.

Riesen und Schrate waren für Jahrtausende die unangefochtenen Herren von Rakshazar. Doch sie verzettelten sich in einem langen, brutalen Krieg mit ihrem Brüdern und Schwestern vom Nachbarkontinent Aventurien. Die Schlachten der Riesenhaften endeten erst, als die Götter selbst eingriffen. Mit dem Götterwall warfen sie eine Reihe von Kilometer hohen Gebirgszügen auf, die sich immer höher türmten, um die Kontinente mit einer unüberwindbaren Grenze voneinander zu scheiden.

Lange Zeit schien das Riesland danach abgeschnitten vom Rest Deres, bis die Göttin Marhyna ihr erwählten Volk nach Rakshazar führte, um sich das Land untertan zu machen. Über Äonen erblühte das fremdartige Reich der Marhyner, von dem heute nicht einmal mehr Legenden künden. Doch die Hochkultur war irgendwann dem Untergang geweiht. Ob damals schon der Namenlose seine Finger im Spiel hatte, ob ein fremdes Volk die Marhyner verdrängt hat oder ob die Zivilisation den Grundstein ihres Untergangs selbst gelegt hat, weiß heute niemand mehr zu sagen. Doch letztlich mussten die Marhyner den Kontinent verlassen und die Göttin Marhyna führte ihre Kinder zum Unterwasserreich Lamahria.

Nach dem großen Exodus schienen die Götter sich von Rakshazar abgewandt zu haben. Geister und Dämonen geißelten das Land die verbliebenen Bewohner. Die verlassenen Städte der Marhyner wurden von Plünderern heimgesucht und finstere Kulte beteten die Fürste der Niederhöllen an. Erst nach Jahrtausenden der Dunkelheit erwuchs aus den Ruinen der Stadt Marhyna ein neues Imperium: ein Reich des Namenlosen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 26, 2014, 21:51:59
Guter Ansatz.... :d

Zwei Punkte die geändert werden müssten...

- Die Mahre (das erste Marhynia) siedelten laut offiziellen Quellen bereits vor dem entstehen des Ehernen Schwertes im Riesland...
Als die Götter dann das Eherne Schwert auftürmten, um den in die 3. Sphäre durchbrechenden Dämonenbaum darunter zu begraben, wurde das Reich der Mahre vernichtet
Quelle -> Abenteuer Dreachenchronik...

- Das zweite Imperium, das die alten Ruinen besiedelte war nicht von Anfang an ein Reich des Namenlosen, sondern zunächst lange Zeit (im Verbund mit den Gargym) recht friedliebend...bis Omeris vom Namenlosen verführt wurde...
Quelle -> Yankens ausführliche Geschichtsschreibung vom Anfang dieses Threats...  


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 26, 2014, 22:00:17
Ähm, hab gerade erst gesehen, dass BG sich bereits der Vorzeit gewidmet hat. Sorry!
Einigt euch bitte darauf, in welchem Stil die Geschichte fortgeschrieben werden soll.
Ich würde für keine Jahreszahlen plädieren und die Zeit nach dem Einschlag des Kometen einfach in Ären von ca. 500 Jahren zusammenfassen:

  • Vorzeit
  • Goldene Ära: Zeit des Imperium, Auszug der Namenlosen Heerscharen, alles nebulös gehalten
  • Kometeneinschlag & Ära des Weltenbrandes: 2100 vBF bis 2000 vBF; Unwetter und Naturkatastrophen, Hauptstadt Marhyna versinkt im Meer, wo nun das Blutwasser bzw. die Blutie See liegt.
  • Ära der Asche: bis 1500 vBF; Krieg der Urriesen Namakur & Salamba gegen die Echsen unter ihrem Heerführer Drachenkaiser Thufir, Halbdämon Xamun versucht das Imperium wieder zu beleben, Ankunft neuer Völker
  • Ära der Geister: bis 1000 vBF; neue magische Traditionen entwickeln sich, Schrate beziehen verschiedene Wachten gegen chaotische Mächte, Tulamiden erreichen Rakshazar
  • usw.

Edit: eine Historie ohne Jahrezahlen gibt es übrigens auch im Tharun-Weltenband


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: FRAZ am September 26, 2014, 22:08:40
Ich hatte auch schon ein Vorwort zur Geschicht verfasst. Eigennamen habe ich violett markiert, damit man die leichter austauschen kann.

Zeitrechnung

Die meisten Bewohner von Rakshazar interessieren sich wenig für die Vergangenheit. Im Leben eines Riesländers gibt es weit wichtigere Fragen, etwa wie hart der nahende Winter wird, ob der Nachbarstamm bald wieder das Kriegsbeil ausgräbt oder einfach woher das nächste Abendessen kommen soll. Aus diesem Grund spielen Prophetie und Orakel eine wesentlichere Rolle, als das mühselige Enträtseln der Historie.

Dennoch ist allen Riesländern bewusst, dass es einst eine vorzeitliche Zivilisation gegeben hat. Ihre Hinterlassenschaften haben teilweise bis heute Bestand und werden vielen Bewohnern des Kontinents bereitwillig genutzt. Es gibt unzählige Legenden darüber, wer diese einstigen Bewohner waren und warum ihre Kultur vergangen ist. Einig sind sich die Riesländer nur darin, dass ein gefallener Stern die alten Völker ausgelöscht hat und damit den heutigen Bewohnern den Weg bereitete. Über die Natur dieses „Sterns“ hat jedoch jedes der heute in Rakshazar heimischen Völker seine eigene Legende entwickelt, auch wenn einige Bewohner den Kontinent erst nach Einschlag erreicht haben.

Die „Lehre aus dem Vergangenen“ bleibt in Rakshazar einzig den Priestern und Schamanen der vielen Religionen und Glaubenslehren vorbehalten. Und das Augenmerk der geistlichen Führer beschränkt sich vor allem auf der Wahrung von Erkenntnissen und die Achtung von Traditionen. Eine konkrete Geschichtsschreibung wird nicht betrieben. Wenn zum Beispiel eine Ork-Schamane von den Urgashkao vor einem alten Schrecken „aus der Zeit des Blutmondes“ warnt, kann er sich dabei auf eine Epoche beziehen die zwanzig, zweihundert oder zweitausend Jahre zurückliegt und einen Mond, ein Jahr oder ein Äon gedauert hat.

Einzig die Sankitaren der südlichen Stadtstaaten haben einen Kalender entwickelt, der den „Einschlag des Kometen“ vor etwa ca. 3100 Jahren datiert. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass die Zauber-Priester von Yol’Mordai für eine angemessene Belohnung den Kalender an die Wünsche eines Spenders anpassen. Durch solche „Korrekturen“ konnte zum Beispiel der amtierende Sultan Arkamin IV von Shahana im Alter von 20 Jahren bereits auf 80 Jahre Erfahrung zugreifen, während sein Vorfahre zwei Jahre vor seiner eigenen Geburt gestorben ist.

Einige Schlangenpriester der H'Stsiva vom Volk der Nagah haben dagegen errechnet, dass bestimmte Sternenkonstellationen alle 500 Jahre eine neue geschichtliche Ära einleiten. In jedem Zyklus dominiere andere Aspekte der Prinzipien von Ordnung und Chaos das Schicksal des Kontinents.

Die vielleicht detailliertesten Informationen über die Geschichte des Rieslandes liegen verborgen im Tempel der Kha-Zzzhandrah, einer fast vergessenen Schicksals-Göttin der Sirdak. Im versunkenen Panzer eines Riesenschnappers, irgendwo vor der Küste Sseleuhaan, orakeln die wenigen verbliebenen Priester ungemein treffsicher über vergangene Ereignisse und Prophezeiungen für die Zukunft aus den Maserungen und Zeichnungen von Schildkrötenpanzern.

Der Schleier der Vergangenheit

Im Rahmen des Riesland-Projektes wollen wir die Geschichte des Kontinentes bewusst nebulös halten. Die folgende Vorstellung von vergangenen Ereignissen gibt dir einen groben Überblick und inspiriert dich vielleicht zu dem ein oder anderen Abenteuer. Bei Bedarf kannst du nach Belieben weitere Details und neue Begebenheiten einfügen. Du solltest aber stets im Hinterkopf behalten, dass die meisten Riesländer von der Historie ihrer Heimat nicht einmal etwas ahnen und die wenigen Überlieferungen Sagen und Legenden über Generationen hinweg verfälscht und geändert wurden.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 26, 2014, 22:13:56
Naja, eingetlich hat Yanken sich in Gemeinschaftsarbeit mit dem gesamten Forum bereits vor mehrere Jahren nahezu der gesamten Geschichte gewidmet...kam halt nur irgendwan ins stocken....
Von daher ist ein Großteil der Geschichte ja schon (zumindest in groben Zügen) fertig ausgearbeitet...

Ich mache mir zur Zeit die Mühe und trage sämtliche bereits existierende Ausarbeitugen zusammen, um sie dann hier zu posten, wenn ich damit fertig bin...allerdings dauert das noch ein, zwei Wochen...

Ich würde vorschlagen, dass wir erstmal abwarten, bis ich damit fertig bin...
Dann haben wir eine Arbeitsgrundlage.
Wir sehen was bereits da ist, wo noch ewas ergänzt werden muss, wo aufgrund von Unstimmigkeiten oder Logikfehlern etwas abgeändert werden muss oder wo man vielleicht besser etwas kürzt....und letztendlich sehen wir auch, wo noch Raum für kreative Neuschöpfungen ist...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 26, 2014, 22:30:35
Schnell mal überflogen...

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 29, 2014, 13:58:23
So, hab mal alles zur Vorzeit und den Myrhanianern zusammengetragen, aufeinander abgestimmt, auf Logiklücken abgeklopft und kommentiert...

Einiges ist noch etwas unklar, wie etwa:
- Wurde Callastir vom Marhynianischen Imperium erobert oder nicht? Eigentlich wiederspricht das der Entrückungsgeschichte, die ja essentiell für die Donarikultur ist...
- Warum brauchten die Nahag nach dem Untergang Lamahrias anscheinend 30.000 Jahre um Rakshazar zu erreichen, wo die Strecke Luftlinie doch wohl maximal ein paar tausend Kilometer gewesen ist... ::)
- Die Maru entstanden wohl in Aventurien....wann (und wie) kamen sie ins Riesland?
- Kataklysmus 2600 v.BF oder doch lieber 2100 v.BF....letzteres korreliert schön mit dem 2. Drachenkrieg und dem Untergang der Bashuriden in Myranor...sorgt aber für Probleme mit etlichen Ereignissen, die eigentlich erst nach dem Imperium passieren sollten, dann aber noch während der letzten Tage des Imperiums passieren... :-\

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 29, 2014, 19:34:01
Welche denn genau?  :lesend:
Wenn es um den AUszug der Goldenen Horde geht, habe ich das so interpretiert, dass es Überlebende der Marhynier waren, die ihrem zerstörten Kontinent den Rücken gekehrt haben und viele Jahre heimatlos umhergeirrt waren. In Aventurien hat ihnen Pyrdacor/der Namenlose eine neue Heimat versprochen hat. Demnach wäre der Untergang Tie'Shiannas, sagen wir, 20-30 Jahre nach dem Kataklysmus. Dadurch hätte die Armee auch eine nachvollziehbare Motivation in Aventurien einzufallen, die über den Hilfegesuch Pyrdacors hinausgeht.

Xamun ist bei uns ein wichtiger Charakter aus dieser zeigt, zumindest nach Yankens Text. Ich finde es schade, wenn er von uns mit Kazak gleichgesetzt werden würde. Yankens Text legt das leider nahe. Der Grund ist, dass wir mit Kazak nichts mehr anfangen können, da er in Aventurien hockt und in offiziellen Publikationen behandelt wird. Unser Xamun kann aber immer noch irgendwo im Riesland hausen/schlummern und in unseren Abenteuern als High-End-Schurke in Erscheinung treten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 29, 2014, 21:50:20
Den Auszug der goldenen Horde habe ich genauso interpretiert wie du...keine Sorge...
Es geht eher um das Datum...
Laut offiziellen Quellen griff die goldene Horde nämlich 2200 v.BF Tie'Shianna an....das wäre aber, wenn wir den Kataklysmus auf 2100 v.BF legen wollen, 100 Jahre vor dem Kataklysmus, womit unsere Interpretation von Überlebenden des Imperiums nicht haltbar wäre...

Ein weiteres Problem wäre die Ankunft der Brogarzwerge, die nämlich dann schon zu Zeiten des Imperiums im Riesland angekommen wären...nach unserer bisherigen Setzung trafen sie aber dort lediglich auf Hinterlassenschaften der Marhynianer...

Was die Spaltung von Kazak und Xamun angeht bin ich deiner Meinung... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am September 30, 2014, 13:14:20
Wäre dann die Verlegung des Kataklysmuses nicht die einfachste Lösung? 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 30, 2014, 15:52:16
Momentan liegt der Kataklysmus um 2600v.BF, so gelegen macht er absolut keine Probleme...
Die oben genannten Probleme gibts nur, wenn wir den Kataklymus - wie von einigen hier vorgeschlagen - auf 2100 v. BF verlegen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 05, 2014, 20:23:50
Also ich kann mit beiden Varianten gut leben. Komisch ist dann bloß, dass im Roman Tie'Shianna nichts von den Marhyniern erwähnt wird. Da der Untergang der Hochelfen in offiziellen Veröffentlichungen immer mal wieder erwähnt wird, ist eine Horde von kulturell runtergekommenen (wenn auch immer noch mächtigen) Überlebenden einfacher einzubauen als die Repräsentanten einer bestehenden Hochkultur. Mit den Zwergen ist es ähnlich: Eine intakte marhynische Zivilisation wäre doch gegen die EIndringlinge vorgegangen. Dafür gibt es aber keine Hinweise, oder? 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 05, 2014, 20:59:16
Genau, deshalb ist die alte Setzung von 2600 v.BF ja auch besser...
Bereitet in allen Bereichen weniger Probleme...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 09, 2014, 13:54:38
Mal ein zwischenstand...ist noch keine Endgültige Zusammenstellung...aber so langsam komm ich zum Ende der Recherchenarbeit...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Oktober 09, 2014, 17:18:16
ein parr anmerkungen noch

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 09, 2014, 19:31:31
Hey, vielen Dank... :d
Die Idee mit Gjol find ich richtig gut...

Ich hatte bei der ganzen Sache mit der Lath sowieso ein Problem: Die Wüste scheint - da wo sie liegt - so mal überhaupt nicht in unsere Klimazonen zu passen...
Klimatisch ist alles eigentlich halbwegs passend: Im Norden Taiga (Wälder von Cromor), darunter Tundra (Mammutsteppe, Ödland, Targachi), dann gemäßigte Klimazone (Tal der Klagen, Geistersteppe, Amhas, Kurotan), dann Subtropen/Mediteranes Klima (Dreistromland, Goldene Sichel, Marethsenke) und Tropen (Ribukanische Halbinsel, Tal der Tempel, Jominische Inseln)...
Nur die Lath liegt als Wüste auf einer gemäßigten Zone, nördlich der Mediteranen Zonen...
Das ist so, als hätten wir hier in Europa ne Wüste nördlich der Alpen..
Deshalb hatte ich überlegt, muss die Wüste einen magischen und/oder göttlichen Ursprung haben...
Die Idee, das es mit dem Tanz Laths zu tun hat ist schonmal sehr gut...aber bisher hieß es, die Wüste wäre schon immer da gewesen...durch Laths Tanz hätte sie sich nur ausgedehnt...

Wie wäre die folgende Idee: Einer der Eiswölfe geriet außer Kontrolle und griff den Giganten Gjol an. Tödlich verwundet ging er zu Boden und Eiseskälte kroch in seinen Leib. Seine Geliebte Lath versuchte daraufhin durch einen magischen Tanz seinen Leib die Wärme zurückzugeben und ihn so zu retten...
Durch den Tanz wurde es in der Region wärmer und es entstand (vom Gjol ausgehend) die Wüste, die sich in den folgenden Jahrhuderten und Jahrtausenden mehr und mehr ausbreitet...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 10, 2014, 13:02:16
So, weiterer Zwischenstand...

Noch zu erledigen/zu klären:
- Zeitpunkt des Geisterkrieges
- Geschichte Callastirs: Gründungszeitpunkt, Lage im Limbus oder nicht, Erobert oder nicht, Art und Weise des Untergangs...
- Warum verbündete sich Pardona um 1950 vBF nicht mit den Amhalastan?
- Wer waren die zaubermächtigen Rorkhas?
- Einpflegen der Ideen von FRAZ und Barbarengentleman


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Oktober 10, 2014, 13:19:23
So, weiterer Zwischenstand...

Noch zu erledigen/zu klären:
- Ankunftszeit der Nagah und Gründungszeitpunkt der Nagahstädte
Zu beginn des 10. Zeitalters (35.000 v.BF)
[qoute]
- Ursprung der rakshazarischen Marus
[/qoute]
Idee: Eingewanderte Marus aus Maraskan (irgendwann zwischen 35.000 v.BF -9000 v.BF)
http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Marust%C3%A4mme (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Marust%C3%A4mme)

[qoute]
- Zeitpunkt der Ankunft der Theaterritter und erste Siedlung im Tal der Klagen
- Zeitpunkt des Endes der Theaterritter und Untergang Thy-Ath-Nog's
[/quote]
Este Ankunft (Silberne Horde) 292 BF. die Zogen von Norburg aus über die Riesenstr. ins Rielsand. IMHO die Gründer des Rondra-Glaubens in Comor.
Zweite Ankunft: am 5.Efferd 337 verließen sie Festum und strandeten im Tal der Klagen (Siehe Infos in meinem Text dort)
Quelle: Im reich des Schwarzen Bären


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 10, 2014, 13:27:25
Thx... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 10, 2014, 13:36:17
Idee: Eingewanderte Marus aus Maraskan (irgendwann zwischen 35.000 v.BF -9000 v.BF

Grad nochmal im Wiki Aventurica nachgeschaut...
Zitat
Pyrdacor ersetzt die Marus in einem fast tausendjährigen Krieg bis etwa 8000 v. BF mit den ihm ergebenen Leviatanim.

Dann würde das perfekt passen, dass ab 9000 vBF, zu Beginn des Krieges Pyrdakors gegen die Maru, ein "Exodus" vieler Maru ins Riesland beginnt... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 14, 2014, 12:26:32
Vielleicht liest GrogT das hier ja mal...
ich hätte da noch ein zwei Fragen an ihn...

1.) Zeitpunkt des Geisterkrieges
Hattest du da eine bestimmte Vorstellung?

2.) Geschichte Callastirs
Das ist irgendwie noch total durcheinander...
Einmal wird sie sehr früh gegründet, dann wieder erst kurz vor dem Kataklysmus...
Einmal ist sie bis zum Ende unerobert, dann wieder wird sie von den Marhynianern eingenommen...
ich dachte eigentlich sie wurde erst beim Kataklysmus in den Limbus geschleudert...
Fratz hat eine Idee gehabt, die ich eigentlich auch ganz schön fand. Nämlich dass die Hochelben von Callastir bereits früher die Limbustunnel errichteten, um so aus dem Verborgenen einen Guerilliakrieg gegen die Marhynainaer zu führen...

Wie wäre folgende Idee:
- Um 5500 vBF: Erste Hochelfische Späher überqueren das Eherne Schwert. Eine Stadt im Riesland errichten sie zu dieser Zeit aber noch nicht.
-  Um 5150 vBF: Einer der Hochelfenspäher gerät in die Fänge Kalimirs, der so von den Hochelfen in Aventurien erfährt.
- Um 5100 vBF: Die Armee des namenlosen fällt in Aventurien ein und wird von den Hochelfen geschlagen. es ergeht ein verbot, dass kein Hochelf mehr das Eherne Schwert überqueren darf (um keine weiteren Agressionen zu provozieren). Im Ehernene Schwert wird die Feste Adhar'Rhianvar errichtet, um die Grenze zu bewachen...
- Um 4100 vBF: Das marhynianische Imperium, vom Namenlosen unterwandert, wird immer mächtiger und schickt sich an zur "Weltmacht" aufzusteigen. Einige Hochelfen aus Adha’Rhianvar, denen es nicht mehr ausreichte dem Erstarken der Macht des Namenlosen einfach nur tatenlos aus sicherer Entfernung zuzuschauen, entschließen sich zu handeln. Sie setzen sich über das alte Verbot hinweg, reisen ins Riesland und gründen die (im Limbus) verborgene Stadt Callastir. Sie erschaffen ein komplexes Netz aus Sphärentunneln und beginnen aus dem Verborgenen Krieg gegen das Imperium zu führen.
- 2600 vBF: Der Kataklymus vernichtet weite Teile des Sphärentunnelnetztes, schleudert Callastir in unbekannte, ferne Dimensionen und brennt den Hochelben des Rieslandes ihre Magie aus...die Donari sind geboren...

Meinungen?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Oktober 16, 2014, 10:31:08
Also mir persönlich gefällt Callastir als "echte" Stadt im Diesseits besser... gegründet von den ersten Hochelfen im Riesland... die dann in Folge des Kataklysmus in die Limbischen Pfade gerät.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 16, 2014, 10:37:12
Naja, Problem das ich sehe ist halt, dass die Stadt dann extrem lange als freie Stadt existierte...und das zu einer Zeit, als das Marhynianische Imperium auf dem Höhepunkt seiner Macht war und eigentlich den gesammten Kontinent untwerworfen hatte....

Dementsprechend müsste Callastir zumindest gut verborgen gewesen sein...
Eventuell magisch verhelt, wie in Aventurien manche der Trollfesten?
mann könnte sie nach dem Vorbild der verborgenen Elbenstadt Gondolin aus dem Silmarillion anlegen...http://www.google.de/imgres?imgurl=http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/thumb/7/7f/Gondolin_Elbenstadt.jpg/300px-Gondolin_Elbenstadt.jpg&imgrefurl=http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Gondolin&h=221&w=300&tbnid=n15Kam3fkHYpnM:&zoom=1&tbnh=94&tbnw=127&usg=__E_lvu8CvV1NLgy0rehq646_NTuU=&docid=Sl1xy8kS5cEWRM&client=firefox-a&sa=X&ei=L5E_VP61BaeCzAOox4BQ&ved=0CCgQ9QEwAQ (http://www.google.de/imgres?imgurl=http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/thumb/7/7f/Gondolin_Elbenstadt.jpg/300px-Gondolin_Elbenstadt.jpg&imgrefurl=http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Gondolin&h=221&w=300&tbnid=n15Kam3fkHYpnM:&zoom=1&tbnh=94&tbnw=127&usg=__E_lvu8CvV1NLgy0rehq646_NTuU=&docid=Sl1xy8kS5cEWRM&client=firefox-a&sa=X&ei=L5E_VP61BaeCzAOox4BQ&ved=0CCgQ9QEwAQ)

Hmmm, mal überlegen:
Wenn die Hochelfen ein Netzt aus Limbustunneln anlegten um Krieg gegen die Marhynianer zu führen, dann war in Callastir wohl der zentrale Knotenpunkt, in dem alle Pfade zusammenliefen.
Als der Kataklysmus dann das netzt mit magischer Energie flutete, können natürlich die Pforten in Callastir alle zeitgleich aufgegangen sein und die Stadt "verschluckt" haben...



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Oktober 16, 2014, 12:24:46
Die Limbischen Pfade entstehen doch erst durch den Kataklysmus. Zuvor waren es Trollpfade oder andere "normale" Limbusverbindungen. Auch Hochelfen meiden bestimmt gerne die aufzehrende Zwischenwelt in der Dämonen frei umherziehen.

Nach den Kataklysmus und der Umwandlung der Limbischen Pfade sah die Sache anders aus.

Vielleicht was Callastir einfach nur gut befestigt, strategisch perfekt am Hang der Drachenberge gelegen und Abseits der sonstigen Probleme die das große Reich (selbst bei voller Größe) noch mit Marus, Barbaren, Trollen, Riesen usw. hatte eher unbedeutend. Zumindest laut meiner alten Fassung der Geschichtsschreibung war es so, dass die Marhynianer das Tal der Klagen, Sumutul, die Ribukan-Dschungel, die Mammutsteppe und die Lande östlich von Artach niemals komplett oder länger erobert haben. Es wurden aber bis zum Kataklysmus Kriege darum gefochten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 16, 2014, 14:31:28
Vielen Dank, Maeglin! Ich habe einige Fragen und Anmerkungen.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 16, 2014, 14:56:21
Die Limbischen Pfade entstehen doch erst durch den Kataklysmus. Zuvor waren es Trollpfade oder andere "normale" Limbusverbindungen. Auch Hochelfen meiden bestimmt gerne die aufzehrende Zwischenwelt in der Dämonen frei umherziehen.

So war die bisherige Planung...genau festgelegt war es allerdings nicht...
Aber auch so würde es funzen...
Die Hochelfen erbauen dann halt keine Limbuspfade, sondern nutzen die bereits vorhandenen Trollpfade für ihren Krieg gegen das Imperium...

Vielleicht was Callastir einfach nur gut befestigt, strategisch perfekt am Hang der Drachenberge gelegen und Abseits der sonstigen Probleme die das große Reich (selbst bei voller Größe) noch mit Marus, Barbaren, Trollen, Riesen usw. hatte eher unbedeutend. Zumindest laut meiner alten Fassung der Geschichtsschreibung war es so, dass die Marhynianer das Tal der Klagen, Sumutul, die Ribukan-Dschungel, die Mammutsteppe und die Lande östlich von Artach niemals komplett oder länger erobert haben. Es wurden aber bis zum Kataklysmus Kriege darum gefochten.

Jup..eine gute Lösung... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 16, 2014, 14:58:04
Vielen Dank, Maeglin! Ich habe einige Fragen und Anmerkungen.

Hier mal meine Antworten...

Achtung...ich habe parallel bereits eine überarbeitete Neue Version dieses Dokuments angefertigt, die ich morgen hier noch posten werde...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 17, 2014, 12:37:32
So, ich hab mal versucht deine Ideen zu den Sanskitaren möglichst schlüssig einzubauen.
Außerdem habe ich auch etliche andere kleine Korrekturen und Anpassungen vorgenommen.

Zu klären bleibt Folgendes:
- Zeitpunkt des Geisterkrieges
- Geschichte Callastirs
- Details zur Nachtlichtzitadelle
- Einbauen von Barbarengentlemans Ideen zur marhynianischen Frühgeschichte
- Wieso machen die Amhalastan wenige jahre nach einem Krieg mit den Trollen mit genau eben diesen Trollen plötzlich gemeinsame Sache?
- Geschichte Kurotans
- Grund des Auszugs der Cromor
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der orks und der Entstehung der Weißpelze
Details zur festung der Theaterritter im Tal der Klagen (wann aufgegeben?...was passierte dann mit den Theaterrittern?)
- Sturz der Magokratie von Ribukan und Savertins Flucht nach Aventurien
- Etliche Namen festlegen
- Ab wann Kontakt der Kophta nach Amahs? Elem wurde bereits 1700 vBF gegründet...
- Details zum Verrat von Jalk



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 18, 2014, 00:41:56
Ich hab noch einiges ergänzt.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 18, 2014, 20:43:13
Da haste... ;)

Noch einige Anmerkungen:
1.) Zu Thufir: Da die Redax wohl noch etwasmit ihm vor hat und selber auch nicht festlegen will, ob hinter dem Titel Drachenkaiser wirklich ein Drache steckt, sollten wir das auch nicht festlegen (siehe Analyse der offiziellen Quellen hier:http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Thufir (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Thufir))
Wenn wir einfach nur sagen, "er war ein Diener Drangzills" dann reicht das....er könnte dann ein Drache, aber auch genauso gut ein Mandrake, Drachling, menschlicher Magier oder sonst etwas gewesen sein...
In meiner persönlichen Vorstellung war er vielleicht sogar ein Drachling und menschlicher Zauberer, der (nach Drangzills Tod im Krieg der Drachen und Riesen) aufgrund seiner direkten Abstammung vom Drachen und seiner extrem großen magischen Macht (er schafte es immerhin einen Urriesen (Fenthum) magisch einzuschläfern)...von den anderen Drachen des Rieslands tatsächlich als neuer Anführer anerkannt wurde....Dann wäre der Titel Drachenkaiser aus mehreren Gründen verdient....ist aber nur meine persönliche Vorstellung...
2.) Unlon: Zu Unlon gibt es etliche Quellen...im Regionalband zu den Tulamidenlanden und der Dunkle Zeiten Box...
Wir haben versucht alle diese Quellen unter einen Hut zu bringen und mit unserer alten Idee von Namakari zu verschmelzen...der Orginaltext im Wiki stammt glaube ich noch von Circuit http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Unlon (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Unlon)
3.) Al'Hrastor: Alles zu Al'Hrastor in dem Dokument hab ich aus der Excel von FRAZ von vor einem Jahr entnommen...Ich glaube das waren alles nur Ideen von ihm...
Das du da schon früher was anderes zu geplant/entworfen hattest wusste ich nicht, sonst hätte ich das berücksichtigt...wer zuerst kommt malt nunmal auch zuerst... ;)
Von daher würde ich sagen: Ignorier alles zu Al'Hrastor geschrieben...design es so um, wie es für deine Ideen am besten passt....
Nur der grüne Mann sollte natürlich auch weiter drinn vorkommen... ;)
4.) Sanskitarenreich: Nach offizieller Setzung (Dunkle Zeiten Box) gab es 300 vBF noch Kontakt zu den Tulamiden. Zu dieser Zeit wurden die Sanskitarenstädte auch noch als Kolonien bezeichnet und waren Tributpflichtig (und kamen dieser Pflicht anscheiend auch noch nach)....Ich würde sagen wenn, dann wurden sie erst gegen Ende der Dunklen Zeiten zunhemend unabhängig...
Der Stern von Selem vernichtete dann wohl weite Teile der Flotte des Diamantenen Sultanats und tat damit sein übriges den Kontakt (und damit die Kontrolle des Mutterlandes) endgültig versiegen zu lassen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 19, 2014, 15:37:08
Ich hab nochmal einige Sache ergänzt, u.a. die Frage nach den Theaterrittern aus dem Tal der Klagen.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 19, 2014, 18:38:12
Danke sehr.... :d

Warum bitte die Verschiebung des Kataklysmus und der anderen Daten?
Gabs da einen bestimmten Grund für?

Das mit den Cromor passt so leider nicht...
Rontja haben sie ja (genauso wie alle anderen Brokthar aus Ronthar) immer schon als Teil ihres Götterhimmels verehrt..
Die Vormachtstellung von Rontja bei den Cromor kommt aber erst nachem sie von den Theaterrittern missioniert wurden...das passiert also erst, als sie schon in den Firnwäldern sind...
deshalb kann das leider auch nicht Ursache für ihr Auswandern sein...da müssen wir uns wohl was anderes einfallen lassen...

Die Nordländer sollen definitiv kein weiteres Urvolk sein, davon haben wir schon genug...
Hatten ja eh schon Probleme zu erklären wo die alle herkommen und wann wer eingewadnert ist...
Xhalori aus Uthuria, Uthurianer auch...Remshen als Nachfahren von Sumurern aus Aventurien...die Nederer sind die eigentlichen menschlichen Ureinwohner und haben sich später in Nedermannen (die verfluchten Nederer), Vaesten (die Nederer die sich mit Feenwesen verpaart haben) und die Normannen (alle anderen Nederer) aufgespalten...
Eine schöne Idee für den Ursprung der Nedermannen fand ich, dass Xamun ihm dienende Nederer unter Anrufung namenloser Mächte in stumpsinnige, aber starke und gehorrsame Sklaven verwandelte...

Al'Hrastor ist so schon ganz gut...nur die Wachphasen sind mir mit nicht mal einem Monat alle 22 Jahre zu extrem kurz...in der Zeit kriegt er ja garnix gebacken...das macht ihn auch als Bösewiht nicht gerade interessant...
Spieler: Wir würden gerne mal nen Abenteuer mit Al'Hrastor spielen
Meister: da müssen wir leider erstmal 20 Ingame Jahre warten...der pennt gerade... ::)
Wenn er alle 100 Jahre für 20 Jahre wach wäre oder so was wärs schon passender...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 20, 2014, 11:41:08
@Kataklysmus: Du hattest doch geschrieben, ich könnte das straffen, damit die Goldene Horde nicht so lange im Riesland rumlungert und Pyrdacors Ende und der Kataklysmus näher zusammen sind. Der Zeitpunkt des Einfalls der Goldenen Horde in Aventurien ist ja fest, in diese Richtung können wir also nicht schieben. Ist das jetzt zu gequetscht? Ich finde eher das die Geschichte an manchen Stellen sogar arg dünn ist und an bestimmten Orten 200 Jahre lang scheinbar nichts passiert.

@Al'Hrastor: Wie wärs mit alle 22 Jahre für 22 Monate? Ich kann mir vorstellen, dass man im Notfall auch mit dem ruhenden Al'Hrastor kommunizieren kann, vielleicht über Visionen, Orakel usw. Wer Warhammer 40.000 kennt, hat vielleicht vom Tarot des Imperators gehört, mit dem der Wille des Imperators durch Kartenlegen herausgefunden werden kann.

@Cromor: Ich schreibe mal Dnalor an.

@Nordländer: Ich dachte, die bösen Nederer wurden von den Göttern gestraft? Dann sind die Nordländer vielleicht zum Dank für ihren Bund mit den Urriesen gegen vor den Auswirkungen beschützt worden, die heutigen Nedermanen aber nicht. Diese hausten stattdessen in entlegenen Enklaven, wo sie immer noch der alten Marhynier-Kultur anhingen, ähnlich wie Bunkermenschen in einem post-apokalyptischen Setting. Schließlich sind sie wegen ihrer Ketzerei verflucht worden, von Xamun mit Absicht verdummt worden oder Opfer einer generationenlangen Inzucht geworden.  Das würde auch erklären, warum die Nordländer (Slachkaren) so Angst vor Drachen, den Feinden der Urriesen, haben, die Nedermanen aber indifferent sind.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 20, 2014, 16:56:31
@Kataklysmus: Du hattest doch geschrieben, ich könnte das straffen, damit die Goldene Horde nicht so lange im Riesland rumlungert und Pyrdacors Ende und der Kataklysmus näher zusammen sind. Der Zeitpunkt des Einfalls der Goldenen Horde in Aventurien ist ja fest, in diese Richtung können wir also nicht schieben. Ist das jetzt zu gequetscht? Ich finde eher das die Geschichte an manchen Stellen sogar arg dünn ist und an bestimmten Orten 200 Jahre lang scheinbar nichts passiert.

Ich dachte Straffung bezog sich auf die Dauer der Existenz der Goldenen Horde...und nicht auf die allgemeine Zeitspanne seit dem Kataklysmus...aber mir solls gleich sein...

@Al'Hrastor: Wie wärs mit alle 22 Jahre für 22 Monate? Ich kann mir vorstellen, dass man im Notfall auch mit dem ruhenden Al'Hrastor kommunizieren kann, vielleicht über Visionen, Orakel usw. Wer Warhammer 40.000 kennt, hat vielleicht vom Tarot des Imperators gehört, mit dem der Wille des Imperators durch Kartenlegen herausgefunden werden kann.

Weiß halt nicht so recht...mir perönlich schmeckt ja ein irgendwie mehr "aktiver" Erzbösewicht besser, als einer der die meiste Zeit im Koma vor sich hindämmert und nur durch Orakel zu den Leuten spricht und Anweisungen gibt...aber der olle Hrastor ist jetzt auch nix was mir persönlich so extrem wichtig ist, dass ich persönlich dafür auf die Brikaden gehen würde...
Letztlich müsste man da vielleicht mal rumfragen, wie die Mehrheit das sieht...

@Nordländer: Ich dachte, die bösen Nederer wurden von den Göttern gestraft? Dann sind die Nordländer vielleicht zum Dank für ihren Bund mit den Urriesen gegen vor den Auswirkungen beschützt worden, die heutigen Nedermanen aber nicht. Diese hausten stattdessen in entlegenen Enklaven, wo sie immer noch der alten Marhynier-Kultur anhingen, ähnlich wie Bunkermenschen in einem post-apokalyptischen Setting. Schließlich sind sie wegen ihrer Ketzerei verflucht worden, von Xamun mit Absicht verdummt worden oder Opfer einer generationenlangen Inzucht geworden.  Das würde auch erklären, warum die Nordländer (Slachkaren) so Angst vor Drachen, den Feinden der Urriesen, haben, die Nedermanen aber indifferent sind.

Nope...bei den Nedermannen steht im offiziellen Beschreibungstext (BdH) bisher nur, dass sie wie die Vaesten und Nordländer auch, von den Nederern abstammen und dass sie degeneriert sind, aber nicht warum sie degeneriert sind...
Zitat
Ob ihres archaischen Äußeren mag man es kaum glauben, aber laut diversen Aufzeichnungen in uralter trollischer Steinschrift sowie den mündlich überlieferten Legenden einiger Vaestenclans sind die Nedermannen eng mit den Slachkaren, in deren Sippen auch einige der Ihren Zuflucht gefunden haben, und Vaesten verwandt. Alle drei Völker stammen nämlich angeblich von den Nederern ab, einem Urvolk aus der Zeit vor der großen Katastrophe. Nach diesem Ereignis flohen die Überlebenden der Überlieferung nach in den hohen Norden und die fernen Berge des Nordwestens. Warum die Nedermannen in der folgenden Zeit zu primitiven Halbmenschen degenerierten, weiß jedoch niemand genau zu sagen, vor allem nicht sie selbst.

Da sind wir also noch vollkommen frei, das festzulegen...
Ich fand die Idee mit Xamun eigentlich ganz gut...die Götter greifen seit dem Kataklysmus ja eigentlich nicht mehr aktiv in Rakshazar ein, bzw. haben das auch vorher nicht getan/gekonnt (Stichwort: Schattenseite Alverans)...deswegen musste Ingerim ja auch den Komet schmeißen, da er anders nicht eingreifen konnte...
Da fände ich es komisch, wenn sie jetzt plötzlich ein ganzes Volk verfluchen können...


Titel: Re:
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 20, 2014, 21:32:58
Naja, das mit der Schattenseite von Alveran fand ich immer etwas unglaubwürdig, eine ziemlich banale Erklärung für ein großes Geheimnis. Aber das sind Dinge, die momentan nicht geklärt werden müssen. Genausowenig müssen wir beschreiben, warum die Nederer degeneriert sind. Wegen mir war Xamun Schuld, aber war er nicht wahrscheinlich selber ein Nederer?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 20, 2014, 21:40:56
Nope, Xamun mit den Donnerhufen war der Vater von Kazak watet im Blut...und Kazak war kein Mensch, sondern ein trollgroßes Wesen von humanoider Gestallt, aber mit den Beinen und dem Kopf eines Pferdes und mit rotglühenden Augen...dementsprechend gehörte auch Xamun wohl dieser alten, inzwischen ausgestorbenen Rasse an...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Oktober 21, 2014, 14:52:43
Also Al´Hrastor sollte schön öfter auf der Bildfläche erscheinen mMn ... ich denke da eher in Zeiträumen von Monaten bzw. max. ein/ zwei Jahre. Es geht doch nur darum, dem Meister Abenteuer zu ermöglichen die Al´Hrastor ausblenden bzw. einbeziehen oder sein erwachen als Timeframe haben (er wird wohl spätestens nächsten Vollmond wieder erwachen ... schnell!)

Vom Hintergrund her eignet sich dann sein regelkmässige Trance zu erklären, warum er nicht ständig seine Kriegsmaschinerie vorsteht. ...  


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 21, 2014, 16:55:33
Joar...so fänd ichs ehrlich gesagt auch besser, als jahrzentelange Schlafphasen.... :-\

Ach ja...
@GrogT: Vielleicht könntest du noch was zur zeitlichen Verortung des "Kriegs der Geister" und zur Geschichte Calastirs sagen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 24, 2014, 14:47:17
Ok, ich bin immer davon ausgegangen, dass Kazak sich verwandelt hat, vor allem weil diese ominöse Zentauren-Rasse sonst nie aufgetaucht ist. Oder hab ich da was übersehen?

Meinetwegen kann Al'Hrastor auch öfters aktiv sein. Das Ziel ist ja nur, wie ihr schon sagtest, dass er immer mal wieder weg ist.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 24, 2014, 17:02:26
Ok, ich bin immer davon ausgegangen, dass Kazak sich verwandelt hat, vor allem weil diese ominöse Zentauren-Rasse sonst nie aufgetaucht ist. Oder hab ich da was übersehen?

Naja, Kazaks Vater heißt "mit den Donnerhufen"...da liegt es nunmal nahe, dass er von der selben Rasse war, und es sich nicht um eine einmalige Mutation handelt...
Warum diese ominöse Zentaurenrasse sonst nie auftaucht?
Naja, die Shintir und Dscharra zum beispiel existierten früher auch in Aventurien, heute sind sie ausgestorben und tauchen bis außer in ein zwei alten Quellen auch nicht mehr auf...
Diese Zentaurenrasse wird wohl schon zu Zeiten des Marhynianischen Imperiums nahezu ausgestorben gewesen sein (in etwa wie heutzutage die Leviathanim in Aventurien)...nach dem Kataklysmus warens dann nur noch eine Handvoll...darunter Xamun, sein Sohn Kazak und wer weiß....vielleicht hatte Xamun ja noch ein zwei weitere Söhne/Töchter, die heute noch im hohen Norden in Arakan im jahrtausendschlaf liegen....oder es existiern irgendwo in Rakshazar noch ein paar dieser Viecher....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Oktober 24, 2014, 17:29:28
Zudem müssen ja nicht alle Mitglieder der Rasse solche Champions des Namenlosen sein ... reicht doch auch wenn die dann "nur" so stark wie 15 Riesen etc. sind ... in Riesland sollte dafür schon Platz sein denke ich


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 29, 2014, 12:05:58
Nochmal ein bischen gebastelt...

Zu klären bleibt Folgendes:
- Details zur Nachtlichtzitadelle
- Einbauen von Barbarengentlemans Ideen zur marhynianischen Frühgeschichte
- Geschichte Kurotans
- Grund des Auszugs der Cromor
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der orks und der Entstehung der Weißpelze



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Oktober 29, 2014, 13:04:30
Ich hab bisher nur bis Seite 9 gelesen. Aber ich bin begeistert. Super Arbeit

An paar kleine Anmerkungen:
- Statt "Die Marhynianer hatten wohl beeindruckende Körpermaße" besser "Einige Marhynianer hatten wohl beeindruckende Körpermaße".

 -5700 vBF: Kalimir, der Hässliche: Der war als Auge des Namenlosen gedacht... er besaß kein "Schwarzes Auge" im Sinne des Artefakts. Aber eure Variante geht auch.

- 4537 vBF: Der Namenlose erscheint auf dem großen Platz zu Marhynia: Da er Namenlose gefangen ist sollte das vielleicht eher eines seiner hohen Diener sein, der erscheint.



Bezüglich Kurotan, dürfte der Kuros-Mythos herhalten: http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Kuros


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 29, 2014, 13:22:05
Danke sehr... ;)

-5700 vBF: Kalimir, der Hässliche: Der war als Auge des Namenlosen gedacht... er besaß kein "Schwarzes Auge" im Sinne des Artefakts. Aber eure Variante geht auch.

Naja, die Augen des Namenlosen sind ja eigentlich Geister, die nur während der Namenlosen Tage körperliche Gestallt annehmen können...
Von daher taugt so jemand nicht wirklich als weltlicher Heerführer und Bösewicht...
Außerdem sind die Augen des Namenlosen auch unsterblich, in dem Sinn, dass sie selbst wenn sie während der namenlosen Tage erschlagen werden, nur für ein Jahr gebannt sind und dann wiederkommen...
Aber vielleicht wurde Kalimir ja nach seinem Tod durch die Hand von Omeris vom Namenlosen zu einem seiner dreizehn Augen erhoben...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 29, 2014, 13:32:47
@Augen des Namenlosen als Geister: Stimmt, in der Wiki stehts, war mir auch nicht bewußt. :lesend:

Ich finde einfach, ein sehr mächtiges Schwarzes Auge, das aubtil namenlose Verführungen ins Unterbewußtsein einpflanzt, ist ein tolles Item für Abenteuer.

Der Geist eines Riese als Auge des Namenlosen ist allerdings auch total episch! Schließt sich ja beides nicht aus. Eventuell sucht ja Kalimir sein Artefakt. :o


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 30, 2014, 10:56:34
Nochmal einige Dinge überarbeitet:

- Gründung Kurotans
- Die Schlacht auf der Ebene von rastargo eingefügt

Noch zu klären:
- Details zur Nachtlichtzitadelle
- Einbauen von Barbarengentlemans Ideen zur marhynianischen Frühgeschichte
- Grund des Auszugs der Cromor
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der orks und der Entstehung der Weißpelze


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am Oktober 30, 2014, 12:19:24
Ich hab noch zwei weitere Abschnitte gelesen:

Aus der Asche:

- "Praios urteilt, dass sich künftig keine Macht mehr im Riesland aufschwingen darf und verdammt den Kontinent zum Chaos."
Vielleicht sollte man hier das "Mysterium von Kha" und das Dilemma der Götter und Giganten mit einbringen.
Denn Ingerimm hat das Weltengesetz massiv gebrochen, obwohl er sicher auch moralische Unterstützer/Verbündete hatte. Und auch Rondra/Rontja (und Tairach und Brazoragh) hat mit ihrem "ich töte alles was den Kataklysmus überlebt hat"-Varhalten sicherlich an den Grenzen des Mysteriums von Kha.
Aber Praios dürfte das Weltengesetz dennoch verteidigt haben. Damit das Mysterium nicht vollständig zusammenbrach (da auch ein neuer Götter-Gigatenkrieg drohte), verständigten sich Götter und Giganten: Die Alverangötter verzichten auf ihren Einfluss im Riesland, was sie auch gerne taten.

Der Krieg der Riesigen:

- Den Abschnitt sollte man nochmal umsortieren und anders formulieren. Man kann den Ereignissen schlecht folgen. An sich ist es ja ein großer Krieg mit unterschiedlichen Folgen. Die Jahreszahlen müssen nicht so genau sein.


Titel: Re:
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 30, 2014, 12:21:36
Könnte die Bedrohung durch Ribukans nicht durch die Amhasier kommen? Sie sind ja die großen, bösen in dieser Zeit.
Meine Vorschläge zu Marhynia waren ja ziemlich kontrovers. Daher ist es vielleicht wirklich besser, wenig zu sagen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 30, 2014, 12:59:08
Ich hab noch zwei weitere Abschnitte gelesen:

Aus der Asche:

- "Praios urteilt, dass sich künftig keine Macht mehr im Riesland aufschwingen darf und verdammt den Kontinent zum Chaos."
Vielleicht sollte man hier das "Mysterium von Kha" und das Dilemma der Götter und Giganten mit einbringen.
Denn Ingerimm hat das Weltengesetz massiv gebrochen, obwohl er sicher auch moralische Unterstützer/Verbündete hatte. Und auch Rondra/Rontja (und Tairach und Brazoragh) hat mit ihrem "ich töte alles was den Kataklysmus überlebt hat"-Varhalten sicherlich an den Grenzen des Mysteriums von Kha.
Aber Praios dürfte das Weltengesetz dennoch verteidigt haben. Damit das Mysterium nicht vollständig zusammenbrach (da auch ein neuer Götter-Gigatenkrieg drohte), verständigten sich Götter und Giganten: Die Alverangötter verzichten auf ihren Einfluss im Riesland, was sie auch gerne taten.

Der Krieg der Riesigen:

- Den Abschnitt sollte man nochmal umsortieren und anders formulieren. Man kann den Ereignissen schlecht folgen. An sich ist es ja ein großer Krieg mit unterschiedlichen Folgen. Die Jahreszahlen müssen nicht so genau sein.

Wird erledigt... :d

Könnte die Bedrohung durch Ribukans nicht durch die Amhasier kommen? Sie sind ja die großen, bösen in dieser Zeit.

Nope, im Aentursichen Boten Artikel steht, wenn ich mich recht entsinne, dass die Amhalastan wenig Kontakt zu den Urtulamiden pflegten.
Die Urtulamiden siedelten an der Küste im Süden und die Einflusssphäre der Amhalastan war im dieser Zeit eher das Landesinnere/der Norden.
Zudem standen sie den Tulamiden wohl generell eher freundlich (Handelsbeziehungen) gegenüber, es gab ja auch eine regen Wissensaustausch mit den Kophtanim über die Treppe von Amhas....
Als sich Elem vom Diamantenen Sulatant lossagte und im Folgenden engere Beziehungen zu den Amhalastan knüpften, haben sie laut Botenartikel zwar wohl wiederholt versucht die Amhalastan gegen die Urtulamiden an der Küste aufzuwiegeln...war aber laut Boten nicht von Erfolg gekrönt....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 31, 2014, 13:43:24
So, Kleinigkeiten angepasst...
ich hoffe es ist besser so...

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 03, 2014, 11:33:14
Der Krieg der Riesigen:
Der erste Abschnitt verrät eigentlich schon fast alles und die nachfolgenden Daten gehen nochmal detailleirt darauf ein. Vielleicht kann man sich den ersten Abschnitt sparen bzw. auf die anderen Daten aufteilen.

Beispiel:
rot = Zusammenfassug
grün = Details

Beispiel:
rot = Zusammenfassug
grün = Details

2390 vBF: Mit dem Aufklären des Himmels, dem ersten Erblühen der tot geglaubten Natur und der Rückkehr der alten Riesen von den Höhen der Götterberge (des Ehernen Schwertes) begann das Zeitalter des Blutes, wie es später genannt werden sollte. Allen voran kamen die Urriesen Namakur und Salamba, gefolgt von ihren Brüdern und Schwestern von der Schwarzen Hand. Gemeinsam beanspruchten sie den gesamten nördlichen Kontinent, mit dem Ziel, die alten Verhältnisse, mit ihnen als Herren über dieses Land, wiederherzustellen. Nur vom ewigen Eis, wo die Eisschrate lebten, und dem Tal der Klagen, der neuen Heimat der Trolle, hielten sie sich fern, denn mit den Bewohnern dieser Regionen schlossen sie einen Bund gegen die Drachen. Denn den Drachen missfiel die neue Vormacht der Riesen. Unter dem Kaiserdrachen Drangzill zogen sie gegen die Riesen in den Krieg um die Zukunft des Kontinents. Schon bald nach Kriegsbeginn gelang es dem drachischen Heerführer Drangzill durch eine List die Urriesin und Anführerin Salamba zu ermorden. Aus Rache und Zorn entfesselte ihr Bruder Namakur mächtige, elementare Eiswölfe. Ohne jede Kontrolle überzogen diese wilden Bestien mit ihrem kalten Hauch des Todes jeden Ort den sie erreichten. In den nächsten Jahren drohte der Kontinent in einer Eiszeit zu erfrieren. Etliche Drachen, aber auch Riesen starben.

2387 vBF: Während des titanischen Ringens der Urwesen bezieht das Volk der Nederer törichterweise Partei. Es stellte sich auf die Seite der Riesen. Vor dem Zorn der Drachen fliehen sie schließlich aus dem zerstören Zentralland in den Norden; auch dort sind sie aber vor den Nachstellungen ihrer Feinde nicht sicher. Der Drache Slachkar genießt es dabei besonders, verängstigte Menschen zu seinen Spielzeugen zu machen.

2382 vBF: Der Urriese Gjol lebte in einem Gebirge am Rande des heutigen Thunaer Karst, wo er von einem der Eiswölfe attackiert und schwer verwundet wurde. Er fiel daraufhin in eine tödliche Starre. Zu seiner Rettung, rief seine Geliebte, die Urriesin Lath, eine Feuerbestie herbei und tanzte mit dieser einen magischen Tanz, um den von Raureif überzogenen Leib ihres Geliebten zu wärmen und ihn so vor dem sicheren Tod zu bewahren. Als Folge dieses Tanzes erwärmte sich die ganze Regionen. In der zuvor noch fruchtbaren Weiten verdorrten und es begann sich eine Wüste auszubreiten.

2376 vBF: Auch im Gebiet der heutigen Vaestfogg entbrannte ein Kampf zwischen Drachen und Riesen. Der Nebelriese Fenthun wurde im Laufe dieses Kampfes von Thufir, einem Diener Drangzills, mit einem machtvollen Zauber belegt, der den Urriesen in einen ewigen Schlaf schickte. Noch heute üben die Träume seines ewigen Schlafes einen unheimlichen Einfluss auf die Natur des Landes aus. Das Wetter ändert sich unter dem Einfluss seiner Traumgesichter und längst zu Staub zerfallene Gestalten aus den unergründlichen Erinnerungen des Urriesens scheinen geisterhaft von neuem zu entstehen.

2375 vBF: Um der Spirale von Tod und Verderben an diesem götterverlassenen Ort endlich ein Ende zu bereiten, griff der Alte Drache Aldinor in die Geschicke der Welt ein und versuchte einen Frieden zwischen Drachen und Riesen zu erreichen. Doch das missfiel dem fanatischen Kriegstreiber Drangzill, der den Friedensschluss auf jeden Fall verhindern wollte. Drangzill plante Alidor zu vernichten und seinen mächtigen Karfunkel in sich aufzunehmen und so die Riesen entgültig zu besiegen. Doch Thufir warnte den Hohen Drachen vor dem Verrat seines ehemaligen Meisters. So konnten Drangzills Pläne vereitelt werden. Dieser wurde daraufhin von Aldinor zum „Exil außerhalb der Schöpfung“ verurteilt. Schließlich konnte Alidor einen Frieden zwischen Drachen und Riesen erreichen und Thufir wurde zum Hüter dieses Friedens bestimmt, über den er fortan von seinem Hort am Djer Mussa im Yal-Hamat Gebirge aus wacht. Die Eiswölfe wurden in einer gemeinsamen Anstrengung gefangen gesetzt und im hohen Norden eingekerkert. Zu ihren Wächtern wurde ein Stamm der Yeti bestimmt. Namakur aber zog sich, noch immer voller Zorn, zurück in die Berge. Er wurde seither aber nicht wieder gesehen.

(Einige Stellen etwas umformuliert)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 03, 2014, 11:47:21
Geisterkrieg:

- Wir sollte nochmal klären warum das Zeitalter "Geisterkrieg" heißt... ;)

- Die Xamun-Story könnte man noch etwas Stärker mit dem "Krieg der Riesigen" verweben. Vielleicht schließt sich auch Namakur dem Namenlosen an. Und statt die Wälder von Tan Derau könnten wir ihren Treffpunkt in's Ödland zu einem der Heiligtümer verlegen (Astana?). Zudem geht die Namenlose Prophetin etwas unter.

- Xamun als Schöpfer der Nedermannen? Hmmm... ich bin mir nicht sicher.

- Die Sayback-Story geht etwas unter, zwischen den anderen Punkten.

- Xhalori gelangen in die Wüste. Man sollte bei dem Text beachten das die Lath zu diesem Zeitpunkt "erst" 140 Jahre alt ist und wahrscheinlich noch recht klein.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 03, 2014, 15:45:56
Geisterkrieg:
- Wir sollte nochmal klären warum das Zeitalter "Geisterkrieg" heißt... ;)

Tja, GrogT hat den danals so genannt....warum?
Keinen Schimmer... :-\

- Xamun als Schöpfer der Nedermannen? Hmmm... ich bin mir nicht sicher.

War ne Idee vomn FRAZ wenn ich mich recht erinnere...ich fand sie ganz gut...zumindest besser als das bisherige "Die Nederer wurden halt von irgendeinem nicht näher definierten Götterfluch getroffen"....

- Xhalori gelangen in die Wüste. Man sollte bei dem Text beachten das die Lath zu diesem Zeitpunkt "erst" 140 Jahre alt ist und wahrscheinlich noch recht klein.

War ebenfalls ne Idee von FRAZ...wenns nicht passt können wir es auch rausnehmen...

- Die Xamun-Story könnte man noch etwas Stärker mit dem "Krieg der Riesigen" verweben. Vielleicht schließt sich auch Namakur dem Namenlosen an. Und statt die Wälder von Tan Derau könnten wir ihren Treffpunkt in's Ödland zu einem der Heiligtümer verlegen (Astana?).

Puh, ich bin nicht so der Autor...bisher hab ich ja eigentlich nur vorhandenes Material zusammengetragen...
Wenn du Lust hast, kannst du gerne dranrumdoktorn... ;)

Zudem geht die Namenlose Prophetin etwas unter.

Liegt wohl daran, dass es dazu bisher noch kein wirkliches Material gab...

- Die Sayback-Story geht etwas unter, zwischen den anderen Punkten.

Hmmmm? Das ist doch ein zentraler Punkt im Kapitel geburt der Targach... ???


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 04, 2014, 10:43:01
Puh, ich bin nicht so der Autor...bisher hab ich ja eigentlich nur vorhandenes Material zusammengetragen...
Wenn du Lust hast, kannst du gerne dranrumdoktorn... ;)

Oje... ich glaube ich habe in den zurückliegenden Jahren schon zu viel Schreibenergie in das Thema "Geschichte" gesteckt... und ich bin froh jetzt eher der Außenstehende zu sein. Ich befürchte, ich wäre wenn ich mich da daran wagen sollte, viel zu dünnhäutig.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 04, 2014, 12:15:08
@Geisterkrieg: Eventuell wurden die Urgashkao ja von ihren Geistern (=Göttern) dazu aufgefordert, das Gebiet des ehemaligen Imperiums anzugreifen, um die Formierung der Goldenen Horde zu verhindern bzw. zumindest zu behindern. Dazu müßte man den Geisterkrieg aber etwas nach vorne verlegen. Ich hab GrogT angeschrieben, vielleicht kann er etwas dazu sagen.

@Xamun: Ich würde den ganz aus dem Krieg der Riesigen rauslassen. Xamun ist (im Gegensatz zu den Nederern) schlau genug, um den Kopf unten zu halten, bis sich die Urgewalten ausgetobt haben. Wahrscheinlich schläft der während der Zeit in irgendeinem gruseligen Dungeon-Bunker oder schreibt Gedichte oder so.

Mal was anderes: Im Text ist immer wieder von Urriesen die Rede. Sind das Giganten oder zumindest "Gigantchen"? Wie mächtig sind diese Urriesen? Anscheinend ja mindestens vergleichbar mit den Alten Drachen.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 04, 2014, 12:46:33
@Geisterkrieg: Eventuell wurden die Urgashkao ja von ihren Geistern (=Göttern) dazu aufgefordert, das Gebiet des ehemaligen Imperiums anzugreifen, um die Formierung der Goldenen Horde zu verhindern bzw. zumindest zu behindern. Dazu müßte man den Geisterkrieg aber etwas nach vorne verlegen. Ich hab GrogT angeschrieben, vielleicht kann er etwas dazu sagen.

Gute Idee... :d

@Xamun: Ich würde den ganz aus dem Krieg der Riesigen rauslassen. Xamun ist (im Gegensatz zu den Nederern) schlau genug, um den Kopf unten zu halten, bis sich die Urgewalten ausgetobt haben. Wahrscheinlich schläft der während der Zeit in irgendeinem gruseligen Dungeon-Bunker oder schreibt Gedichte oder so.

Würde ich auch so sehen...vielleicht in Arakan?

Mal was anderes: Im Text ist immer wieder von Urriesen die Rede. Sind das Giganten oder zumindest "Gigantchen"? Wie mächtig sind diese Urriesen? Anscheinend ja mindestens vergleichbar mit den Alten Drachen.

Die Idee war, wenn ich mich recht entsinne, dass die Riesen von Generation zu Generation kleiner wurde...
Während die ersten, als direkte Kinder der Giganten, noch fast Berggroß waren, wurden sie dann immer kleiner und weniger mächtig...
Extrem alte Urriesen werden irgendwann auch träge und legen sich dann (wie die Mata-Matas) zum schlafen nieder...nach einiger Zeit sind sie dann wohl nicht mehr von Bergen/Hügeln zu unterscheiden....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 04, 2014, 13:23:34
Hier nochmal die überarbeitete Fassung mit Yankens Entwurf und neuen Kommentaren von mir...


Titel: Re:
Beitrag von: Barbarengentleman am November 04, 2014, 18:01:54
Stimmt, die Idee mit den verschiedenen Generationen von Riesen ist ja noch von Moosäffchen. Also sind Urriesen wirklich eine Naturgewalt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie von den Göttern in Schach gehalten wurden, um die Welt nicht zu verwüsten. Nach dem Anbruch der götterlosen Zeit wurden sie wieder frei und wollten die Karten neu mischen. Erst Aldinor hat ein neues Gleichgewicht wieder herstellen können.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 06, 2014, 14:04:08
Weitere Anmerkungen:

Die Die Geburt des Targach ist ansich vom Inhalt gut, aber schwer zu lesen und teilweise auch zu detailliert. Hier gibt es einen besseren Text (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Zeit_des_Blutes#Die_Geburt_des_Targach). Das ganze sollte dann entweder eine Infobox sein oder wir packens einfach zu den Datumsangaben:

2221 vBF: Zu einer Zeit als die Kargachi noch die Heimat vieler uneiniger Völker, Stämme und Clans war, kam es zu einer Veränderung der Vormachtstellung. Das Orkvolk der kriegerischen Urgashkão überfiel die Orken der Brachtão um ihnen einen lukrativen Handelswegs nach Osten, die Seidenstraße, abzuringen. Die Angreifer müssen dabei derart überlegen gesiegt haben, dass es die benachbarten Völker in Angst und Schrecken versetzte. So mutmaßte der Anführer des menschlichen Reitervolkes der Remshen, dass dieser Überfall nur der Auftakt für einen noch größeren Feldzug der Urgashkão sei, mit dem Ziel die gesamte Ebenen der Kargachi unter ihre Herrschaft zu zwingen.

In einer maßlos übereilten Reaktion zogen die Remshen daraufhin, unter ihrem Shaik al Shaik, dem berüchtigten Solaqim Zah, mit einem eilig aufgestellten Heer gegen die Stämme der Urgashkão. Solaqim Zahs brillante Strategie sah es vor, den Feind zunächst zu umgehen und deren Weidegründen, Eisenquellen und Kultstätten zu besetzen und so den offenen Kampf mit den Orken zu vermeiden. Jedoch barg dieser Plan einige Unwägbarkeiten: Zunächst einmal mussten die Remshen dafür die Ländereien der Jikten, eines Mischvolkes von Menschen und Orken, durchschreiten. Doch der Shaik al Shaik war sich sicher diese mit dem Versprechen, ihnen einen Teil der Kriegsbeute zu überlassen, besänftigen zu können. Auch rechnete er, dass sich die zuvor überfallenen Brachtão ihm anschließen würden, und dass er die Urgashkão mit der Besetzung ihrer heiligen Stätten als Druckmittel zum Rückzug bewegen könnte - er war sich seiner Sache sicher. Doch es kam alles ganz anders: Die Kämpfer der Brachtão verwehrten ihre Teilnahme, die Jikten waren nicht zu besänftigen und die Urgashkão sammelten ihre Streitmacht zum Gegenangriff.

Solaqim Zah wurde klar, dass sein Plan nicht mehr aufgehen würde und sich das Blatt unwiederbringlich gegen ihn wenden würde, wenn er nun nicht rasch handle. Er beschloss seine Reiterschaft aufzueilen und diese überfallartig an mehreren Fronten tief in die Feindeslande eindringen um dort das Hinterland zu verwüsten. Und es gelang dem großen Strategen zunächst tatsächlich die Jikten in die nördlichen Steppen zu treiben und die Urgashkão in zwei blutigen Schlachten aus der inneren Targachi zu vertreiben. Ein endgültiger Sieg über die Orken schien nun nur noch eine Frage der Zeit.

2220 vBF: Die Wende erfolgte durch eine unerwartete Geste der Jikten. Diese überbrachten den bisher am Krieg unbeteiligten Urgashkão-Clans (Kheziks) der äußeren Targachi ein längst verloren geglaubtes Artefakt: die schwarze Keule Chuchoks, die heilige Reliquie eines großen Schamanen aus der marhynianischen Vorzeit. Die neu erweckte Zuversicht der Häuptlinge und die plötzlich auflammende Kampfbereitschaft der Krieger beim Anblick des Artefaktes ließen internen Stammesdünkeln keinen Platz mehr; und nachdem sich die Jikten bereit erklärt hatten die Urgashkão zu unterstützen, schlossen sich auch die letzten Clans der Urgashkão und Brachtão der gemeinsamen Sache an und besiegelten so das ewige Bündis der Targach, die Targachkão.

Wie eine Sturmflut kamen die neu vereinigten Stämme an mehreren Fronten über die Remshen. Völlig überrumpelt und auf der Flucht fand Solaqim seinen Tod auf dem Feld von Jamachke, westlich des Artach, in verzweifeltem Abwehrkampf gegen die, seinen Truppen eins zu fünf überlegenen, Horden des Orkenbundes. Die verbliebenen Remshen wurden nach Süden in die kargen Lande der Xhalori und in das Reich der Marus vertrieben. Der Bund der drei Stämme aber blieb bestehen, und die Vereinbarungen, die während der langen Auseinandersetzung getroffen wurden, bilden noch heute die Grundlage des Bundes der Targach.

2218 vBF: Eine Vielzahl von Remshen aus der Kargachi flüchten nach Süden und erreichen Tebuga, wo sie vom dortigen Herrscher Asyl erhalten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 06, 2014, 15:53:31
 :d
Ich werd's die Tage einbauen.... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 06, 2014, 16:06:14
So langsam haben wir ja alle Infos beisammen. Jetzt sollten wir uns langsam um die Formatierung des Textes kümmern. In der bisherigen Sammeldatei (und erst recht im provisorischen Wiki-Artikel) sind unterschiedliche Stile und Detailgrade nebeneinander gestellt und man merkt, dass wir hier ein Collage aus verschiedenen Quellen erstellt haben.

Wir sollten eine einheitliche Form wählen, die die Infoflut übersichtlich gestaltet und wenn möglich sogar unterhaltsam zu lesen ist.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 06, 2014, 16:36:00
Jop, das kommt wenn alles entgültig fertig ist...

Noch zu klären:
- Details zur Nachtlichtzitadelle
- Einbauen von Barbarengentlemans Ideen zur marhynianischen Frühgeschichte
- Grund des Auszugs der Cromor
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der orks und der Entstehung der Weißpelze


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 07, 2014, 12:23:17
So...neue Version...

Geisterkrieg angepasst, Geburt der Targachi angepasst..


Noch zu klären:
- Zeitpunkt des Geisterkrieges verlegen?
- Was oder wer sind die Federpelze?
- Details zur Nachtlichtzitadelle
- Einbauen von Barbarengentlemans Ideen zur marhynianischen Frühgeschichte
- Grund des Auszugs der Cromor
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der orks und der Entstehung der Weißpelze


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 11, 2014, 15:07:06
Zu "2260 vBF: Die Elfen Aventuriens kämpfen gegen Pyrdacors Armee. Pyrdacor ruft den Namenlosen zu Hilfe. Daraufhin entsendet Xamun einen Großteil der Goldenen Horde unter der Führung seines Sohnes Kazak und des Schwarzalben Feyangola zu Pyrdakors Hilfe nach Aventurien."

Das stimmt so meines Erachtens nicht. Die Elfen haben bis zum Schluss keinen gezielten Kampf gegen Pyrdacors Armeen ausgefochten. Gut, wir haben Chalwens Orakel im Jahr 2400 v. BF, das den Zweiten Drachenkrieg auslöst. Doch die damit verbundene Erkenntnis, dass es sich bei Pyrdacor um einen falschen Gott handelt, ist um 2260 längst noch nicht zu jedem Hochelfen vorgedrungen.

Fakt ist, dass die Elfen wiederholt von Pyrdacors Verbündeten angegriffen werden. Das aber resultiert nicht aus einer klaren Positionierung der Elfen gegen Pyrdacor, sondern aus dessen Bündnis mit dem Namenlosen. Dessen Armeen wiegeln die aventurischen Völker gegeneinander auf, was dann zu einer Belagerung Tie'Shiannas durch die Echsen führt, bevor die Goldene Horde selbst die Stadt zu Fall bringt.

Dass sich die Hochelfen zu keinem Zeitpunkt klar gegen Pyrdacor postioniert haben, lässt sich im Roman Nr. 124, "Tie'Shianna - Der Untergang der Hochelfen", nachlesen. Die Elfen - bereits von der Goldenen Horde belagert - sind sich zutiefst uneins, ob der Goldene Drache der namenlose Feind ist, mit diesem verbündet oder ob man ihn sogar verehren sollte, weil er der Stadt beistehen könnte wie seinerzeit dem Himmelsturm Ometheon:

"Überall saßen Elfen, die schon an ihrer aufwendigen Kleidung als Höflinge zu erkennen waren. Im Moment stand eine Frau im Zentrum, die eine Tunika aus geronnenem Feuer trug und temperamentvolle Worte an das Auditorium richtete: »Deswegen wäre es ein unverzeihlicher Fehler, den Goldenen Gott mit Pyr Daokra gleichsetzen zu wollen. Wer das behauptet, ist selbst den Einflüsterungen des Goldenen verfallen, der uns zu trennen versucht, der unseren Zusammenhalt und unsere Nähe zu den Göttern untergraben will.« Anscheinend war dies gerade der Abschluss einer längeren Ansprache, denn sie blickte zufrieden in die Runde und setzte sich mit einer dramatischen Geste auf ihren Platz, wobei kleine Flämmchen aus ihrem Gewand züngelten. Einige der Anwesenden bezeugten ihre Zustimmung, indem sie auf die Sitzbänke klopften. Seijia winkte Iscalleon, ihr zu einem der Sitzplätze in der äußersten Reihe zu folgen. »Das ist Iginnis, eine nicht allzu beliebte Feuerzauberin«, flüsterte sie ihm zu, als er sich neben sie setzte. »Sie will nicht von der Verehrung Pyr Daokras ablassen.« Iscalleon nickte und blickte zu einem schwarzhaarigen Elfen, der mit erhobener Hand in die Mitte der Arena trat. Er hatte ein strenges Gesicht, aber strahlend grüne Augen, und seine Kleidung bestand aus lebenden Efeuranken.
»Liebste Iginnis«, begann er, und in seiner Stimme mischte sich hoher Sopran mit tiefem Bass – eine so große Spanne in der Zweistimmigkeit hatte Iscalleon nur selten gehört. »Meine verehrten Elfen von Tie’Shianna. Möge das Gleißen der Stadt unseren Geist erleuchten.« »Möge das Gleißen der Stadt unseren Geist erleuchten«, wiederholten die meisten Zuhörer diese Einleitungsformel. »Nennt mich einen Narren. Nennt mich einen Blinden. Nennt mich einen Verblendeten. Denn  offensichtlich bin ich zu töricht, zu dumm, zu verbohrt, um einen gewissen Zusammenhang zu begreifen. Natürlich sind wir uns alle einig, dass der Herr der Goldenen Horde ein Täuscher ist, ein Lügner, ein Einluller, der jedem Honig ins Ohr träufelt, der seine Worte anzuhören bereit ist. Und ja, da stimme ich dir zu, liebste Iginnis, er mag sogar ein so guter Täuscher sein, dass er uns fälschlicherweise glauben machen könnte, der göttliche Pyr sei nur eine seiner eigenen Erscheinungsgestalten. Wenn er aber dazu in der Lage ist, dann ist er umgekehrt gleichermaßen dazu in der Lage, uns glauben zu machen, Pyr sei eine eigenständige Entität. Dass der göttliche Drache persönlich den letzten Überlebenden der Stadt Ometheon zu Hilfe kam, als sie von seiner eigenen Hohepriesterin verraten und ermordet wurden – wer sagt denn, dass das kein Trugbild des großen Täuschers war?« Iscalleon hatte Schwierigkeiten, der Argumentationskette zu folgen. Aber von der Errettung der Bewohner der Stadt Ometheon durch den göttlichen Drachen hatte er gehört, und ihm kam der Gedanke, dass ein solches Eingreifen auch Tie’Shianna würde retten können. Die Goldene Horde vor den Toren wuchs stetig, und täglich starben Elfen auf den Mauern, während diese Leute hier über die Existenz oder Nicht- Existenz von Göttern diskutierten. Der Gedanke, dass hier vermutlich selbst zu der Zeit, als er gegen die fliegenden Insektenkrieger gekämpft hatte, philosophische Diskussionen stattgefunden hatten, erfüllte ihn mit Zorn. Gerade drehte sich der Redner mit theatralischer Geste um die eigene Achse und ließ seinen Blick über die Anwesenden schweifen, und Iscalleon merkte, dass er die letzten Worte gar nicht gehört hatte. Der Elf sprach nun leiser, aber dadurch wurde seine Stimme umso eindringlicher.
»Ist es nicht so, dass Boten zu uns gekommen sind – Boten, die uns berichteten, der göttliche Pyr Daokra habe sich mit dem Goldenen verbündet? Er habe sich von uns abgewandt und sogar die Unnennbaren gegen uns gesandt? Ja, meine liebste Iginnis, ich gebe dir recht, dass all das eine geschickte Lüge des großen Täuschers sein kann. Und diese Möglichkeit sollten wir auch nie außer Acht lassen. Doch es ist nur eine Möglichkeit von vielen. Also wäre es vermessen, sie ohne weitere Beweise zur Wahrheit zu erklären. Deswegen halte ich es für gefährlich, Pyr Daokra Verehrung entgegenzubringen.«


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 11, 2014, 15:25:40
Ok, streichen wir den ersten Satz und formulieren etwas um... ;)
2260 vBF: Die Elfen Aventuriens kämpfen gegen Pyrdacors Armee. Während des zweiten Drachenkrieges ruft Pyrdacor den Namenlosen um Hilfe an. Daraufhin entsendet Xamun einen Großteil der Goldenen Horde unter der Führung seines Sohnes Kazak und des Schwarzalben Feyangola zu Pyrdakors Hilfe nach Aventurien.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 11, 2014, 17:27:39
Jo, klingt besser...

Ist es eigentlich Zufall, dass der Kataklysmus jetzt auf 2400 v. BF datiert, also das Jahr von Chalwens Orakelspruch?

Beides sind ja quasi die ersten Ereignisse, die letztlich zum Untergang der Hochelfen auf dem jeweiligen Kontinent führen. Der Kataklysmus vernichtet Callastir, während Chalwens Orakelspruch die Ereignisse in Gang setzt, die zum Zweiten Drachenkrieg führen.

Vielleicht besteht da ein Zusammenhang? Die Götter haben den Kometen herabgeworfen, um Rakshazar von seinem falschen Gott zu befreien, und zugleich über Chalwen die Hochelfen gewarnt, nicht dem gleichen Schicksal zu erliegen... Oder die Riesin hat nach dem Untergang der marhynischen Kultur selbst die richtigen Schlussfolgerungen gezogen... Irgendetwas in der Art.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 11, 2014, 18:21:13
Ich hatte mal überlegt, ob nicht Chalwen den Kometen als Omen sieht, ihren Orakelspruch zu verfassen.  :lesend:

Kann mich nochmal jemand über diese Nachtlichtzitadelle aufklären? Ich habe dazu nichts gefunden. ???


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 11, 2014, 22:30:49
Kann mich nochmal jemand über diese Nachtlichtzitadelle aufklären? Ich habe dazu nichts gefunden. ???

Alle bisherigen Ideen zur Nachtlichtzitadelle findet sich in eben diesem Threat ab Seite 13, beginnend mit Post #183....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 12, 2014, 10:35:11
Ok, danke. :rakshazar:

Ich muss sagen, ich bin immer noch nicht ganz schlau daraus geworden: Die Nachtlichtzitadelle ist der Ort wo die zeitreisenden Krieger hingebeamt wurden? Oder ist das selber das Portal? Was ist denn damals entschieden worden? ???

Wenn noch nichts definitives draußen ist, lassen wir doch in unserer Geschichtsschreibung diese Zeitreise erstmal weg. Unsere Chronik ist grobkörnig genug, so dass man auch das Auftauchen einer mysterösen Streitmacht und sogar eines ganzes Krieges später immer noch irgendwo unterbringen kann, ohne die Beschreibung der Chronologie jetzt unnötig zu verkomplizieren. Soweit ich das sehe, stammt die Idee von GrogT. Er kann dann im Nachgang am besten entscheiden, was wann passiert ist soll und zu welchem Zeitpunkt die Namenlosen Kreiger aufgetaucht sind.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am November 12, 2014, 17:39:27

Noch zu klären:

- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF

http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=3513.0 (http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=3513.0)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 12, 2014, 21:23:17

Noch zu klären:

- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF

http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=3513.0 (http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=3513.0)

Ach ja...da war ja noch was.... ;D

Ich muss sagen, ich bin immer noch nicht ganz schlau daraus geworden: Die Nachtlichtzitadelle ist der Ort wo die zeitreisenden Krieger hingebeamt wurden? Oder ist das selber das Portal? Was ist denn damals entschieden worden? ???

Nope, die Nachtlichtzitadelle ist der höchste, größte und heiligste Tempel (großer Komplex) des Namenlosen (gelegen am Fuße der Götterberge, zwischen Firnwälder und Ödlandt) zu jener Zeit. In diesem befindet sich das Zeitportal. Die Nachtlichtzitadelle wird vom größten Zweck-Allianz-Heer (Riesen, Drachen, Brokthar, Menschen, Trolle, Tharai, Donari) Rakshazars zerstört, um das Leid das der Namenlose über den Kontinent brachte endgültig zu beenden.
Wohin das Zeitportal führen sollte war nicht geklärt...meine persönliche Interpretation: Es führte in die Zukunft und sollte dem Namenlosen ermöglichen ein zukünftiges Zeitalter (das 13.??) für sich zu gewinnen....dann kommt man am wenigsten mit offiziellen Setzungen in Konflikt...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 14, 2014, 15:55:04
Bin gerade auf S. 2 über eine Datierung gestolpert, mit der ich vorsichtig wäre.

"Beginn des 8. Zeitalters: erste Siedlung der Mahre im heutigen Riesland"

Ich gehe hier zu bedenken, dass es das 8. Zeitalter möglicherweise, wenn nicht gar wahrscheinlich nie gegeben hat.

Dass es sich um ein "vergessenes Zeitalter" handelt, an das die Götter jede Erinnerung getilgt haben, ist ja nur eine Interpretationsmöglichkeit.

Die andere ist, dass die Hesindekirche das Zeitalter schlicht um der hesindianischen Zahlenmystik Willen erfunden hat.

Die Myranische Mythologie kennt folgerichtig keine Entsprechung zum 8. Zeitalter.

Siehe auch Wege der Götter, S. 11:

"8. Zeitalter: Das vergessene Äon; komplett unbekanntes Zeitalter, das nur aufgrund mythologisch-numerologischer Überlegungen der Hesinde-Mystiker eingeführt wurde. Nach anderen Mythologien angeblich wegen überwältigender Frevel getilgt."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 14, 2014, 16:20:42
Wobei... Es ist ja nicht nur die Sache mit dem 8. Zeitalter. Die Ausführungen bzgl. der Mahre gehen insgesamt fehl, weil sie die offiziellen Setzungen nicht beachten. Ich sage mal nur "Beginn des 8. Zeitalters: erste Siedlung der Mahre im heutigen Riesland"

So war's wirklich:

Die Blauen Mahre treten erstmals im dritten Zeitalter auf. Mada alias Marhyna nimmt sich des Volkes an und gibt ihm eine Heimstatt. Das Reich der Mahre entsteht in der Nähe der Weltenwunde (Drachenerbe, S. 69, Efferds Wogen S. 47). Im gleichen Zeitalter kommt es zu Madas Frevel, Mada zerschlägt die Zitadelle der Kraft und bringt damit die Magie nach Dere. Auf den Trümmern der Zitadelle sähen die Dreigehörnten Wächter des Limbus den Dämonenbaum. Als dieser Aventurien erreicht, werfen die Götter, vermutlich Ingerimm, das Eherne Schwert zur Dere und dämmen damit das Wachstum des Dämonenbaums ein. Das Reich der Blauen Mahre wird dabei zerstört (Drachenerbe, S. 69). Mada startet im neunten Zeitalter einen zweiten Anlauf, den Mahren eine Heimat zu schaffen. Diese siedeln auf dem Kontinent Lahmaria und überziehen die anderen maritimen Rassen, die dieses Zeitalter beherrschen, mit Krieg. Lahmaria wird am Ende des Zeitalters vernichtet und versinkt im Meer, möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem Fall der Erzdämonin Charyptoroth, die womöglich versucht hat, Agrimoth die Herrschaft über das verfluchte Wasser zu entreißen (Efferds Wogen, S. 18, 47ff. sowie Tractatus contra Daemones). Die Blauen Mahre fliehen daraufhin nach A'Tall. Dieses wiederum wird vernichtet, als Pyrdacor mit Hilfe des Namenlosen im Drachenkrieg gegen Famerlor streitet. (Efferds Wogen S. 50). Der Fluch der Heimatlosigkeit, der auf den Mahren lastet, hat also sicher etwas damit zu tun, dass diese sich wiederholt in der Nähe strauchelnder, schließlich fallender Gottheiten aufhalten. Die überlebenden Mahre flüchten ins Eherne Schwert (Efferds Wogen S. 47), vermutlich um am Dämonenbaum ihre Kraft zu regenerieren (Drachenerbe S. 69). Ob die Mahre erst in dieser Zeit ins Riesland vorgedrungen sind oder schon während ihrer ersten Siedlungszeit im dritten Zeitalter, ist in den offiziellen Quellen nicht geklärt. Jedenfalls ganz sicher nicht im 8. Zeitalter, das, wie oben dargelegt, höchstwahrscheinlich niemals existiert hat.

Was mich dann gleich zum Jahr 6100 v. BF bringt: Wieso wird der Name der Stadt Marhynia hier von einem ominösen Stammesführer/Gelehrten/Halbgott namens Marhynus der Ewige abgeleitet? Der Name geht doch eigentlich ziemlich offensichtlich auf Marhyna, also Mada, zurück. Und dass die einen Avatar zur Dere gesandt hätte, ist in der Zeit nicht plausibel, schließlich ist sie eine gefesselte Göttin und dazu nicht in der Lage; sie kann bestenfalls in Traumwelten erscheinen wie als Madaya in jener der Elfen. Sich mal bewusst gegen die offiziellen Setzungen wenden, naja, okay, aber wieso so völlig ohne Not?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 14, 2014, 16:54:20
Was die Mahre angeht...
Ihr erstes reich entstand wie du richtig sagtest an der Weltenwunde...
Die Weltenwunde ist der Durchbruch des Dämonenbaumes in die 3. Sphäre...
Der Dämonenbaum wurde wenn ich mich recht entsinne im 5. Zeitalter in der 1. Sphäre gepflanzt.....jetzt, zu Beginn des 12. Zeitalters kratzt er an der Grenze zur 4. Sphäre...
Da wäre es schon sehr seltsam, wenn er schon im 3. Zeitalter (2 zeitalter bevor er überhaupt gepflanzt wurde) von der 1. bis in die 3. Sphäre gewuchtert wäre....
Folglich ist es wahrscheinlicher, dass er die 3. Sphäre irgendwann nach dem 5. zeitalter erreichte...
Folglich kann die erste Siedlung der Mahre auch frühestens im 6. Zeitalter gewesen sein...da sie ja erst entstand, als der Baum schon in die 3. Sphäre ragte....
Sie ins 8. Zeitalter zu legen war meine persönliche Willkür, das geb ich offen zu...
Wir können das auch noch etwas verlegen...
Wir können die genaue Angabe des zeitalters aber auch einfach weglassen und schreiben "in grauer Vorzeit"....

Was Marhynus angeht...das war ein alter Text von Yanken...
Wir haben halt das problem, dass die erste Siedlung der Mahre (die von Marhynia dorthin geführt wurden) bereits vor laaaaaaanger laaaaaanger Zeit zerstört wurde (Entstehung des Ehernen Schwertes)...
Unser Reich von Marhynia ist aber viel jünger...also musste eine Person gleichen Namens her, die als Namenspatron für unser Reich dienen konnte...
Wenn due andere Lösungsvorschläge hast, nur her damit...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 14, 2014, 17:08:14
Also... Der genaue Wortlaut in "Drachenerbe" lautet:

"Die Darstellung links außen zeigt zahlreiche menschenähnliche Gestalten in unterschiedlichen Posen: Manche sind bewaffnet, andere tragen angedeutete Werkzeuge. Die Flossenkämme auf ihren Köpfen lassen vermuten, dass es sich um Mahre handelt. Auf dem Bild sind auch Bauwerke erkennbar: halbrunde, niedrige Strukturen ebenso wie Türme mit gezackten Oberkanten. Interessanterweise scheint diese Stadt oder Siedlung in einer Ebene zu liegen. Im Hintergrund überragt ein schwarzer, langgestreckter Schatten die Szenerie, aus dem verzerrte Gesichtszüge in düsterem Rot herausleuchten. Hierbei handelt es sich um das Reich der Blauen Mahre, das sich im dritten Zeitalter im Schatten der Weltenwunde bildete, als der Keim des Dämonenbaums in die dritte Sphäre eindrang. Die Mahre nennen die Siedlung auf dem Bild schlicht 'Glaail'Mhuoarr Gh-uuiiu' (Stadt der Blauen Mahre), den Schatten bezeichnen sie als 'Uue-gh-ea' (Dunkelheit). Uugh-ea scheint bie ihnen weder besondere Ehrfurcht noch Angst auszulösen: es IST einfach."

Den Namen Marhynia von Marhyna = Mada abzuleiten, halte ich für völlig unproblematisch, ganz egal, wann das Reich bei euch gegründet worden ist. Mada ist auf Dere seit dem Dritten Zeitalter unter diesem Namen bekannt, ergo kann der Stadtgründer, egal ob er ein Blauer Mahr war oder jemand anders, das Reich ihr zu Ehren so benannt haben. Ist ja auch nicht unplausibel, da Rakshazar Marhynas Land war, so wie Aventurien das von Aves, Uthuria das von Uthar und das Güldenland das von Gylda. Ab etwa 10.000 v. BF hat Mada ja auch wieder einen aktiveren Part inne, schließlich spielt sie eine maßgebliche Rolle dabei, dass die Lichtelfen aus ihrer Traumwelt treten und sie fortan als Madaya verehren... Ab diesem Zeitpunkt können also auch die Hochelfen ihre Hände im Spiel haben, wenn etwas nach Mada benannt wird.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 14, 2014, 17:21:46
Die Entstehung des Reiches der Mahre wird von Drachenerbe klar ins 3. Zeitalter datiert. Für den Untergang ist das allerdings tatsächlich nicht ganz so deutlich.

Hier der Text bzgl. der Zerstörung des Mahrenreiches aus Drachenerbe:

"Auf dem dritten Bild ragen gezackte Gipfel auf. Kleine Darstellungen von Mahren und ihren Bauwerken liegen zu Füßen der Zacken oder werden seitlich weggeschleudert. Im Herzen der Gipfel ist ein dunkler Fleck erkennbar, der in seiner Form dem Schatten auf der ersten Darstellung ähnelt. Dies bewahrt die Erinnerung an die Zerstörung des Mahrenreiches, als die Felsmassen des Ehernen Schwerts die Knospe des Dämonenbaums unter sich begraben. Die Mahre sprechen nur ungern über dieses Bild, man kann ihnen aber die Bezeichnung 'Uue-gh-ea' für den im Berg begrabenen Schatten entlocken."

Hängt also davon ab, wann das Eherne Schwert entstand. Weiß gerade nicht, ob sich das aus den Quellen genau klären lässt, ich glaub, es gibt da nur ein Konglomerat verschiedenster Legenden ohne genaue Datierung, aber ich versuche das mal rauszukriegen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 14, 2014, 17:57:58
Ah ja, ich glaub, ich hab's.

Die Formulierung aus Drachenerbe bzgl. der Entstehung des Mahrenreiches ist falsch bzw. ungenau. Richtig bleibt, dass das Reich der Blauen Mahre im Dritten Zeitalter gegründet worden sein muss. Und zwar vor Madas Frevel, um genau zu sein. Zu diesem Zeitpunkt war Mada noch frei, noch keine gefesselte Göttin, und konnte ihr Volk deshalb zu diesem Zeitpunkt führen, womöglich sogar persönlich in einer Avatargestalt. Madas Frevel muss dann ja auch ganz in der Nähe des Siedlungsraums der Mahre stattgefunden haben, der Dämonenbaum wurzelt in der zweiten Sphäre auf den Trümmern der zerschlagenen Zitadelle der Kraft, und das hat in der Dritten Sphäre seine Entsprechung dort, wo das Eherne Schwert entsteht, also das, wo Madas Volk lebt, schließlich tritt dort auch der Dämonenbaum zutage.

Der Untergang des Mahrenreiches geschieht aber tatsächlich erst im Karmokorthäon zwischen fünftem und sechstem Zeitalter.

http://www.wiki-aventurica.de/wiki/F%C3%BCnftes_Zeitalter
Ein erneuter Krieg gegen den Namenlosen bricht aus. Der Namenlose schlägt die Große Bresche in den Sternenwall der Sechsten Sphäre. Das Omegatherion wird auf die Schöpfung losgelassen. Es kann nur durch das Opfer der Gigantinnen Sokramor der Schwarzen, Mithrida der Roten und Hazaphar der Gelben besiegt werden. Am Ende wird der Namenlose seines Namens beraubt und in die Bresche zwischen den Sternen gekettet.

Und "Im Bann des Nordlichts" S. 51: "»Als die Namenlosen Zeiten zurückkehrten, brach der Dreizehnte in den Sternenwall die Namenlose Sternenleere. Er trug die Siebengehörnte Dämonenkrone, als er die Dritte Sphäre zu erobern trachtete, und in seinem Schatten tobten Dämonen sonder Zahl. Abysmaroth, Abyssabel und Abyssandur drangen bis in die Erste Sphäre vor, die Stillstand heißt. Hier, in Sumus Herz, legten sie die Saat des Bösen. Da sie aufging, wucherte der Dämonenbaum hervor und brach in die zweite Sphäre, die Feste heißt. Als die Götter sahen, wie das Gewächs des Dämonensultans trachtete, die Sphäre zu sprengen, hießen Sie Ingerimm zu handeln. Der aber schmiedete eine Äon lang eine Waffe, größer als jede zuvor geschaffene, und nannte sie das Eherne Schwert.
Der Dämonenbaum war indessen in die Dritte Sphäre gedrungen, die die Lebende heißt. Die den Erzdämonen Verfallenen stürmten heran, in deren Namen die Welt zu erobern. Da ließ Ingerimm das Eherne Schwert herabsausen, spaltete den Kontinent und begrub unter dem Erz den Dämonenbaum.
Doch einem kleinen Teil der Macht der Erzdämonen war bereits Bahn gebrochen, und Belshirash hetzte zuvorderst heran, seinen Fuß in die Dritte Sphäre zu setzen. Und bis heute sind manche Gipfel und gewisse Täler des Gebirges, das wir Ehernes Schwert nennen, überaus geeignet, die Daimoniden – nicht nur aus Belshirashs Reich – zu rufen.«
—aus dem Arcanum, mindestens 1800 Jahre alt, Urschrift des
Hesinde-Tempels zu Kuslik, Übersetzung aus dem Bosparano"


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 14, 2014, 18:00:20
Ich bastle die Tage mal einen Textvorschlag dazu.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 15, 2014, 10:31:54
Und "Im Bann des Nordlichts" S. 51: "»Als die Namenlosen Zeiten zurückkehrten, brach der Dreizehnte in den Sternenwall die Namenlose Sternenleere. Er trug die Siebengehörnte Dämonenkrone, als er die Dritte Sphäre zu erobern trachtete, und in seinem Schatten tobten Dämonen sonder Zahl. Abysmaroth, Abyssabel und Abyssandur drangen bis in die Erste Sphäre vor, die Stillstand heißt. Hier, in Sumus Herz, legten sie die Saat des Bösen. Da sie aufging, wucherte der Dämonenbaum hervor und brach in die zweite Sphäre, die Feste heißt. Als die Götter sahen, wie das Gewächs des Dämonensultans trachtete, die Sphäre zu sprengen, hießen Sie Ingerimm zu handeln. Der aber schmiedete eine Äon lang eine Waffe, größer als jede zuvor geschaffene, und nannte sie das Eherne Schwert.
Der Dämonenbaum war indessen in die Dritte Sphäre gedrungen, die die Lebende heißt. Die den Erzdämonen Verfallenen stürmten heran, in deren Namen die Welt zu erobern. Da ließ Ingerimm das Eherne Schwert herabsausen, spaltete den Kontinent und begrub unter dem Erz den Dämonenbaum.
Doch einem kleinen Teil der Macht der Erzdämonen war bereits Bahn gebrochen, und Belshirash hetzte zuvorderst heran, seinen Fuß in die Dritte Sphäre zu setzen. Und bis heute sind manche Gipfel und gewisse Täler des Gebirges, das wir Ehernes Schwert nennen, überaus geeignet, die Daimoniden – nicht nur aus Belshirashs Reich – zu rufen.«
—aus dem Arcanum, mindestens 1800 Jahre alt, Urschrift des
Hesinde-Tempels zu Kuslik, Übersetzung aus dem Bosparano"

Genau da hast du es ja selber zitiert...
Der Dämonenbaum wird laut der von dir zitierten Quelle also erst während des zweiten Krieges gegen den Namenlosen gepflanzt....sprich erst im 5. Zeitalter...
Dann schmiedet Ingerimm ein Äon lang am Ehernen Schwert...und erst als er damit fertig ist - also erst im 6. Zeitalter - ist der Baum in der dritten angekommen...
Folglich kann die erste Siedlung der Mahre auch erst dann stattgefunden haben....

Das Problem auf das ich schon selber bei meinen Recherchen zur Geschichtsschreibung gestoßen bin ist, dass DSA Historie nun mal leider keine exakte Wissenschaft ist... :-\
Es gibt sehr viele verschiedene, sich teilweise widersprechende Quellen....
An der einen Stelle heißt es die Siedlung der Mahre wurde im 3. Zeitalter gegründet (Drachenerbe)....an anderer Stelle geht klar hervor, dass dies aber nicht sein kann, wenn sie wirklich "im Schatten der Weltenwunde gelegen war", da diese erst im 6. Zeitalter entstand (Oben zitierter Text aus dem Arcanum)....

Ich habe bei meiner Zusammenschrift versucht möglichst alle vorhandenen Quellen so gut es ging umzusetzen...teilweise musste ich aber aufgrund der vorhandenen Widersprüche Kompromisse eingehen...
Wenn du eine bessere Lösung findest das alles unter einen Hut zu bringen, nur her damit... ;)

Was unser Reich von Marhynia angeht...das ist nunmal bereits so gesetzt und deshalb musste irgendein Gründungsmythos her.
Ich fand Barbarengentlemans Idee, dass Marhynia/Mada zunächst (vor der Unterwanderung durch den Namenlosen) die Hauptgottheit der Gründer des Reiches war und die Herrscher des Reiches ihre Abstammung auf die Göttin selber zurückführten ((Selbsternannter) Halbgott Marhynus der Ewige) sehr gut und wollte die in Zukunft auch noch etwas mehr in den Text integrieren...
Den Glauben an Mada können sie ja durchaus von den Ruinen der alten Mahrischen Hochkultur übernommen haben bzw. wurde durch deren Entdeckung inspiriert...
Alle aventurieninternen Texte, die von Marhynia und Ihrem ersten Volk sprechen sind ja aus der "Derischen Neuzeit"....es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die Mahre selber Ihre Göttin/Mutter Marhynia nannten...dieser Name wurde wohl von aventurischen Gelehrten "geschaffen"...wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass sie in urtulamidischen Schriften aus der Zeit der Diamantenen Sultane von einem Reich der Marhynia im Riesland lasen....damit war aber eben nicht das erste reich der Mahre gemeint, sondern unser Marhynianisches Imperium, das zu einer Zeit existierte, als das Reich der Mahre schon lange untergegangen war und mit diesem einzig die Verehrung Madas gemein hatte...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 16, 2014, 22:00:19
Gut zusammengefasst, Maeglin! :lesend:

Die Mahre gründen im Dritten Zeitalter ihr Reich und verehren Mada (unter welchem namen auch immer). Dieses Reich geht dann zwischen dem fünften und sechsten Zeitalter den Bach runter. Viel später treffen andere Mada-Kinder (bzw. Mada-Verehrer) auf alte Ruinen und lassen sich zu ihrer Mythologie inspirieren. Sie gründen ein Reich namens Marhynia. Ob es wirklich Maryhnus als Person gegeben hat, weiß keiner, ähnlich wie auch die historische Existenz eines Menschen namens Horas unsicher ist. Ich habe die Vorstellung, dass die zweiten Maryhnier ihrer Spätzeit eine Art namenlos pervertierten Mada-Kult hatten. Die oberflächlischen Ähnlichkeiten der beiden Mythologien nutzte der Namenlose: Beide Wesen wurden durch andere Götter gefesselt, beide machen Versprechen von übernatürlicher Macht, beide Male sind astrologische Aspekte wichtig und beide Götter verteten keine moralischen Maximen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 16, 2014, 22:12:56
Jup...ich denke so passt das gut... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 16, 2014, 22:54:53
Klingt gut!


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 17, 2014, 13:34:07
So, neue Version...
Urgeschichte angepasst...
Barbarengentlemans Ideen eingebaut...
Madakult im alten Reich..
Details zur Nachtlichtzitadelle ergänzt...

Noch zu klären:
- Zeitpunkt des Geisterkrieges verlegen?
- Was oder wer sind die Federpelze?
- Grund des Auszugs der Cromor
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der orks und der Entstehung der Weißpelze
- Schlacht von Rastargo
- Ende der Magokratie in Ribukan



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 18, 2014, 00:07:49
"Es heißt weiter, dass sie zu jener vorgeschichtlichen Zeit (vermutlich im 8. Zeitalter) auch ihre legendäre Hauptstadt östlich der Weltenwunde (dem hervorbrechenden Dämonenbaum) errichteten."

Da steht ja immer noch was vom 8. Zeitalter... Dabei hat das mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nie existiert... Siehe oben...

Wie sieht es eigentlich mit der Textstelle um den Giganten Phekor aus? Der soll ja angeblich während der Gigantenkriege schwarze Steinriesen geschaffen haben, die gegen Alveran anrannten. Womöglich hat er in einer Region östlich von Rakshazar gehaust, soll er doch in einer in Dunkelheit gelegenen Schattenzone gelebt haben, die von Alveran aus nicht einsehbar ist, also quasi auf der "Rückseite" Deres... Wobei der Name womöglich ein Synkretismus aus Phex und Kor ist. Die Sage rückt das Ganze in die Nähe der Entstehung des Ehernen Schwerts oder eines Vorläufers, einer trennenden Grenze zwischen den Kontinenten...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 18, 2014, 09:58:23
"Es heißt weiter, dass sie zu jener vorgeschichtlichen Zeit (vermutlich im 8. Zeitalter) auch ihre legendäre Hauptstadt östlich der Weltenwunde (dem hervorbrechenden Dämonenbaum) errichteten."

Da steht ja immer noch was vom 8. Zeitalter... Dabei hat das mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nie existiert... Siehe oben...

Jajaja... :doof:
Nicht so vorschnell, junger Padawan, kann doch mal passieren, dass ein alter Mann was übersieht... :P ;D

Wie sieht es eigentlich mit der Textstelle um den Giganten Phekor aus? Der soll ja angeblich während der Gigantenkriege schwarze Steinriesen geschaffen haben, die gegen Alveran anrannten. Womöglich hat er in einer Region östlich von Rakshazar gehaust, soll er doch in einer in Dunkelheit gelegenen Schattenzone gelebt haben, die von Alveran aus nicht einsehbar ist, also quasi auf der "Rückseite" Deres... Wobei der Name womöglich ein Synkretismus aus Phex und Kor ist. Die Sage rückt das Ganze in die Nähe der Entstehung des Ehernen Schwerts oder eines Vorläufers, einer trennenden Grenze zwischen den Kontinenten...

Östlich von Rakshazar liegt Kithorra...das wird aber momentan (noch) nicht beschrieben...
Also plädiere ich dafür, das erstmal rauszulassen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 18, 2014, 10:00:23
So, da haste... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 18, 2014, 17:12:08
Thx  :d

Und hör mir auf mit Padawan... Zehn Jahre Rollenspiel im Star Wars-Universum und immer noch geschädigt davon  >;D.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 18, 2014, 19:44:27
Machen wir es uns mit den Cromor nicht zu kompliziert: Die Ronthar wurden von einer Hungersnot geplagt. Die Patriarchen einiger Familien hatten einen gemeinsamen Traum:  Sie verloren ihre Säuglinge bei einer Wanderung im Gebirge. Als sie sie wiederfanden, sahen sie, dass sie in einer Löwin gesäugt wurden. Dieser Traum wurde als Fingerzeig gedeutet, eine neue Heimat für nachfolgende Generationen zu finden.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 18, 2014, 21:22:43
 :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 19, 2014, 14:40:50
Mal was ganz anderes: Wo gibt es im Riesland überhaupt Löwen!? :o

Wenn die Cromor Rondra als Löwin verehren, sollten sie diese Tierart doch auch zumindest kennen. Oder ist die Löwen-Darstellung erst von den Theaterrittern importiert worden? 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 19, 2014, 15:10:44
Oder ist die Löwen-Darstellung erst von den Theaterrittern importiert worden? 

Das vermute ich doch mal ganz stark...aber theoretisch hindert uns ja nix daran, noch einen Löwen ins Bestiarum zu schmuggeln... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Jens_85 am November 21, 2014, 07:21:08
Machen wir es uns mit den Cromor nicht zu kompliziert: Die Ronthar wurden von einer Hungersnot geplagt. Die Patriarchen einiger Familien hatten einen gemeinsamen Traum:  Sie verloren ihre Säuglinge bei einer Wanderung im Gebirge. Als sie sie wiederfanden, sahen sie, dass sie in einer Löwin gesäugt wurden. Dieser Traum wurde als Fingerzeig gedeutet, eine neue Heimat für nachfolgende Generationen zu finden.
Und dort fanden sie dann die Theaterritter? Ich finde die Idee gut :)

Gibt es irgendwo eine Zusammenfassung des Konsens aus diesem Thread? Damit auch so Leute wie ich auf den aktuellen Stand kommen? Also so eine Art Zeitleiste?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 21, 2014, 09:02:56
Da haste den aktuellsten Stand...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Yanken am November 21, 2014, 15:42:21
Kurze Meldung von mir: Ich habe die nächsten Wochen leider wenig Zeit, werde aber danach (oder wenn ich doch mal Zeit finde) weiter über das Dokument schauen und kommentieren.

Ihr macht das super  :d


Ach ja... noch was anderes: Bezüglich der Vorgeschichte bis zum Kataklysmus würde ich dazu plädieren konkrete Jahreszahlen so gut es geht zu vermeiden oder irgendwie zu umschreiben. Dann fühlt es sich nicht so aventurisch-korrekt an und bietet dem Meister etwas mehr Flexibilität.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 21, 2014, 15:44:33
Ja, dann wird manche kleinliche Debatte (u.a. auch mit mir) beendet. :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 21, 2014, 16:01:50
Ich kann bei Gelegenheit (sprich Anfang nächster Woche) mal gucken, dass ich bei der Vorgeschichte alle Jahreszahlen - außer bei Punkten die durch Überschneidungen mit Aventurien eh feststehen, wie z.B. der Untergang Tie'Shianas - rausschmeiße...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 22, 2014, 10:01:50
Ach ja...@Barbarengentleman: Auf welches Datum hättest du denn den Krieg der Geister gerne vorverlegt?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 24, 2014, 01:02:03
Der Geisterkrieg sollte kurz vor dem Aufbruch der Goldenen Horde nach Aventurien liegen, da wir uns ja gedacht hatten, dass es ein heiliger Krieg der Orks gegen den Namenlosen war.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 24, 2014, 10:30:38
So, Zeitangaben bei den Marhynianern weitgehend entfernt, Krieg der Geister verlegt...

Noch zu klären:
- Was oder wer sind die Federpelze?
- Details zur Bedrohung Ribukans durch Vulkanschraten und Düsterwürmern um 300 vBF
- Details zum 3. Bruderkrieg der Orks und der Entstehung der Weißpelze
- Schlacht von Rastargo
- Ende der Magokratie in Ribukan

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am November 24, 2014, 14:55:32
Zitat
- Was oder wer sind die Federpelze?
Die Ipexco, wegen ihrer Federkleidung.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 24, 2014, 15:42:51
Thx... :d
Eventuell findest du ja demnächst auch etwas Zeit das Dokument kritisch in Bezug auf die orkische Geschichte durchzugehen...
Besonders bei der Entstehung der Weißpelze bin ich mir noch etwas unsicher...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 25, 2014, 20:21:40
Ich hab noch etwas bei Ribukan ergänzt:
- Hinter dem Angriff der Dunkelwürmer stecken die Zelothim.
- Die Magokratie wird etwas näher beschrieben.
- Federpelze identifiziert


[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am November 25, 2014, 22:23:48
Und ich hab die Gunnarmannen und Rubans Reisen ergänzt

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 25, 2014, 22:50:33
Thx... :d

Grad nochmal drüber nachgedacht, das mit den Federpelzen=Ipexco geht leider nicht auf... :p
Die Vorfahren der Ipexco erreichen erst 700 vBF das Riesland...der Geisterkrieg ist mehr als 2500 Jahre vorher.... :-\

Ich würde sagen wir streichen die Federpelze einfach komplett raus...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 26, 2014, 09:56:05
Und nächste Version...

Die Federpelze hab ich rausgeschmissen...
Wir müssen wegen der Dunkelwürmer und Vulkanschratangriffe auf Ribukan noch mal gucken...Dnalor hatte dazu ja ein Abenteuer verfasst (welches ich leider bis heute immer noch nicht komplett gelesen habe...lediglich überflogen...Asche auf mein Haupt... :-[)
Nicht, dass sich deine Ideen und die von Dnalor widersprechen...



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am November 26, 2014, 14:02:04
tut es schon... macht aber nix. werd das Abenteuer umschreiben :D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 27, 2014, 15:30:03
Kann mich einer kurz briefen, was bei dem Ribuklan-Abenteuer so ging? :lesend:

Was anderes: Können wir die riesländische Geschichtsschreibung nicht schonmal unabhängig vom restlichen HdS rausbringen. Das ist ein überschaubares und in sich geschlossenes Arbeitsgebiet, was man gut auskoppeln könnte. Ich schreibe den gleichen Vorschlag nochmal im Organisationsthread, also nicht wundern.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 27, 2014, 15:51:13
Was anderes: Können wir die riesländische Geschichtsschreibung nicht schonmal unabhängig vom restlichen HdS rausbringen. Das ist ein überschaubares und in sich geschlossenes Arbeitsgebiet, was man gut auskoppeln könnte. Ich schreibe den gleichen Vorschlag nochmal im Organisationsthread, also nicht wundern.

Ich denke das können wir schon machen...viel fehlt ja nicht mehr... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 02, 2014, 13:11:57
So, Weißpelzorks rausgeschmissen, da es im Widerspruch zu Texten aus "Tore im Eis" stand...

Noch zu klären:
- Schlacht von Rastargo


[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 05, 2014, 23:33:30
Ich hatte ja im Ödlandthreat einen Vorschlag gemacht, was haltet ihr davon?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 08, 2014, 07:48:07
Sagt mal...
Da wir hier ja den Anspruch haben, möglichst alle offiziellen Quellen und Infos mit einzubeziehen, was ist mit der jüngst erschienen Historia Aventuria?
Sollte man Infos daraus hier mit berücksichtigen oder besser ignorieren?
Denn dann würde sich doch so einiges in der bisherigen rakshazarischen Geschichtsschreibung ändern, bsp. wannn genau ING das Eherne Schwert schuf.
Was meint ihr dazu?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 08, 2014, 09:30:40
Prinzipiell bin ich dafür... :d
war ja immer einer unserer Ansprüche, alle vorhandenen Quellen so gut es geht zu integrieren...
Allerdings scheitert das bei mir an der Tatsache, dass ich die Historica nicht besitze und eigentlich auch nicht vorhabe sie zu kaufen...
das müsste dann also jemand anderes machen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 08, 2014, 13:50:37
Das wird dann mein Part  ;)
Ich werd mir das mal vornehmen und alle relevanten Textstellen raussuchen.
Dauert aber ein bisschen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 09, 2014, 13:34:12
Super... :d

Ich habe durch einen Bekannten jetzt unerwarteterweise auch Zugriff auf das Buch...also kann ich dich ein wenig unterstützen.
Allerdings hab ich momentan etwas wenig zeit mich da komplett durchzuarbeiten...dauert also noch etwas...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 11, 2014, 09:20:28
Ich hab das ganze Buch schon überflogen und passende Stellen rausgeschrieben. Jetzt vergleiche ich das hier bearbeitete Textdokument mit Infos aus der HA.
Allerdings mache ich dabei immer einen Bogen um die Zeit ab Kaiser Hal (S. 282) um keine Meisterinfos zu lesen, die mich vllt. irgendwann als Spieler betreffen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 11, 2014, 18:57:21
Ja.... Bin zum Beispiel gerade über den Teil gestolpert, in dem es heißt, das Eherne Schwert sei erst im Zuge des Zweiten Drachenkriegs zu jener unüberwindlichen Barriere aufgetürmt worden, die es jetzt ist, damit der Namenlose nie mehr seine Truppen nach Aventurien senden könne.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 11, 2014, 21:39:52
Ich hab hier schon mal Textstellen rausgesucht, die für uns wichtig sind. Ein tieferer Einblick folgt noch.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 11, 2014, 23:02:21
Super... :d
Hab momentan wirklich wenig Zeit, aber zumindest hab ich es mal ganz grob überflogen...
Erster Eindruck: Scheinen kaum Sachen dabei zu sein die wir noch nicht eingebaut haben, nur wenige bisher übersehene, die uns wirklich betreffen und noch weniger die größere Änderungen notwendig werden lassen, das ist schonmal positiv......
Einige Punkte müssen zeitlich etwas umdatiert werden...nix was problematisch wäre...
Bei anderen Punkten ist mit diesen Infos überhaupt zum ersten mal eine vernünftige Datierung möglich...sehr schön...
Smaranter und Goblins müssen wohl noch in der vergangenheit des Kontinents eingebaut werden...sollte kein Problem sein..
Die Goblins haben sich später in den Untergrund Rakshazars zurückgezogen und sind zu den Trogglingen degeneriert...
Die Smaranter wurden ausgelöscht oder sind in den fernen Osten geflohen...
He, das passt zu meiner Idee, dass das große Kaiserreich von Kithorra im fernen Osten insgeheim von intelligenten Riesenspinnen (die sich mittels Illusionsmagie als menschen tarnen) beherrscht wird...da wissen wir auch wenigstens woher die berühmte kithorrianische (Spinnen-)Seide kommt... >;D
Das langsame Stauchen und erhöhen des Ehernen Schwertes sollte man noch neu aufnehmen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Dezember 12, 2014, 06:44:54
Mach aber langsam, denn anscheinend haben die da ihren Geschichtsband gepflegt gegen die Wand gefahren.
http://rezensionen.nandurion.de/2014/12/12/historia-aventurica-der-disput/ (http://rezensionen.nandurion.de/2014/12/12/historia-aventurica-der-disput/)
http://rezensionen.nandurion.de/2014/12/12/historia-aventurica/ (http://rezensionen.nandurion.de/2014/12/12/historia-aventurica/)
http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Historia_Aventurica/Inoffizielle_Errata (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Historia_Aventurica/Inoffizielle_Errata)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 12, 2014, 09:44:43
Genau das ist das Problem der HA. Viele alte Setzugnen (v.a. die Themen Götter und Zeitalter) wurden über den Haufen geworfen.
Wobei ich finde, dass der Teil 10.+11. Zeitalter (also was uns interessiert) gut erklärt und detailiert sind, also durchaus brauchbar


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 12, 2014, 21:37:12
Sooo...
ich hab mal Kommentare hinzugefügt, wo die HA den angegebenen Daten widersprechen.
Ansonsten hab ich nahezu keine weitere Quellen benutzt (außer vllt. Wiki-Aventurica).
Widersprüche mit anderen (offiziellen) Publikationen sind also nicht auszuschießen.

Achso, und noch ein paar typos entfernt  :D

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 13, 2014, 10:46:51
Hab mal drübergeguckt...
Kleiner Anpassungen vorgenommen, Kommentare eingefügt...bei vielen Punkte bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie uns nicht betreffen bzw. nicht wichtig für uns sind...
Gerade beim Verstoßen gegen das Mysterium von Kha brauchen wir uns keine Sorge zu machen...das machen die DSa Autoren dauernd...die Götter schmeißen einen Stern auf das alte Selem, Boron wandelt in alten DSA Abenteuern leibhaftig durch Havena etc. pp.....

Was definitv noch umgeschrieben werden muss (das hab ich jetzt auf die schnelle noch nicht geschafft): Vorgeschichte der Orks und Ankunft der Brogarzwerge...

Eventuell sollte man noch die folgenden Dinge integrieren:
- Erhöhung des Ehernene Schwertes nach dem 2. Drachenkrieg
- Goblins zu Zeiten des alten Marhynians im Riesland
- Smaranter zu Zeiten des alten Marhynians im Riesland

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 14, 2014, 15:36:35
Vielen Dank für die Anmerkungen bezüglich HA! :d

Ich hab einige Anmerkungen von Maeglin eingepflegt und eigene Kleinigkeiten ergänzt. Bitte mal drübersehen, ob es so hinkommt. Zum Thema Morgenstern habe ich keine klare Vorstellung und verstehe auch die Pointe der Geschichte nicht: Gibt es zu diesem Thema ein Abenteuer oder einen Roman?

Ich habe jetzt noch was zu Rastargo und dem Vulkan Astana eingefügt, was schon im Ödland-Thread geschrieben wurde.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Dezember 14, 2014, 16:52:03
Zum Augenstern: In aventurischen Setzungen steht da nichts weiter (zumindest laut Wiki-Aventurica). Ich vermute, dass der Stern in Myanor mehr von Bedeutung ist


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 14, 2014, 23:19:03
Noch mal drüber geguckt...soweit alles ok...

Die orkische Frühgeschichte müssen wir noch anpassen...

Was aber problematisch ist:
Der neuen Datierung der Ankunft der Brogarzwerge wiederspricht total, dass im Aventurischen Botenartikel über Amhas in den Dunklen Zeiten bereits von Zwergen in der Finsterbinge berichtet wird….deutlich vor 300 v.BF….ich glaube wir sollten lieber die alte Datierung beibehalten…die geht auch konform mit allen andere alten Quellen über die Zwerge…


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Teferi am Dezember 15, 2014, 17:11:13
Ist die etablierte Timeline der Zwerge aus Angroschs Kinder echt übern Haufen geworfen worden in der HA?

Oh lol, wow O_O


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 15, 2014, 19:37:17
So, hab mal die orkische Vorgeschichte etwas angepasst...sprich zusammengestrichen... ::)

Zu erledigen:
- Erhöhung des Ehernene Schwertes nach dem 2. Drachenkrieg
- Goblins zu Zeiten des alten Marhynians im Riesland
- Smaranter zu Zeiten des alten Marhynians im Riesland
- Brogar Zwerge wirklich verlegen???
- Schlacht von Rastargo

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 15, 2014, 20:37:30
Habt ihr auch das hier gesehen?
S. 6: "Eigentlich kann man erst ab dem sechsten Zeitalter überhaupt von Aventurien, Myranor oder Uthuria sprechen, denn bis dahin haben die göttlichen Kriege die Gestalt der Landmassen und Meere immer wieder so grundlegend verändert, dass sie danach völlig anders geformt waren. Und selbst in der Folgezeit sind noch riesige Inseln und Landmassen im Meer versunken und daraus wieder aufgetaucht. Auch dies hat natürlich Folgen für die ganze Welt."

Auf S. 96 werden im Zusammenhang mit dem Zweiten Drachenkrieg vier riesen genannt: Wolkenkopf, Donnerarm, Kazak und Tugrabab. Kazak war aber ja eigentlich gar kein Riese?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 15, 2014, 22:34:05
Habt ihr auch das hier gesehen?
S. 6: "Eigentlich kann man erst ab dem sechsten Zeitalter überhaupt von Aventurien, Myranor oder Uthuria sprechen, denn bis dahin haben die göttlichen Kriege die Gestalt der Landmassen und Meere immer wieder so grundlegend verändert, dass sie danach völlig anders geformt waren. Und selbst in der Folgezeit sind noch riesige Inseln und Landmassen im Meer versunken und daraus wieder aufgetaucht. Auch dies hat natürlich Folgen für die ganze Welt."

Jup, gelesen hab ichs...für unsere Geschichtsschreibung aber eher uninteresannt, da unsere Texte nicht wirklich so weit zurück gehen...

Auf S. 96 werden im Zusammenhang mit dem Zweiten Drachenkrieg vier riesen genannt: Wolkenkopf, Donnerarm, Kazak und Tugrabab. Kazak war aber ja eigentlich gar kein Riese?

Die Riesen sind drinn....und nein, Kazak war ein trollgroßes humanoides Wesen mit den Beinen und dem Kopf eines Pferdes...definitiv kein Riese...
Um so mehr offensichtlich falsche und anderen DSA Quellen wiedersprechende Details aus diesem Buch mir auffallen, um so mehr denke ich, dass man es eigentlich getrost in die Tonne treten kann.... ::)


Titel: Re:AW: Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 15, 2014, 23:17:24
Kazak bleibt bitte so wie immer.

Zu den Smarantern:Vielleicht wohnten die ja früher in der heutigen Wüste Lath. Sie sind dann in den fernen Osten weggezogen als das Land zur Wüste wurde oder haben sich auf der Suche nach einer neuen Heimat der goldenen Horde angeschlossen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Dezember 15, 2014, 23:44:36
Wir können ruhig noch irgendwo kleine Stämme von Smaranter einbauen/ erwähnen. Eine kleiner Clan in Yal Mordai, ein Dschungelstamm bei den Ipexco, in den Höhlen der Agrim ... eben als Fluff & Abenteuermaterial, nicht als ausformulierte Kultur.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 00:52:31
Um so mehr offensichtlich falsche und anderen DSA Quellen wiedersprechende Details aus diesem Buch mir auffallen, um so mehr denke ich, dass man es eigentlich getrost in die Tonne treten kann.... ::)

Tja, so einfach wird es nicht werden, fürchte ich. Ulisses will zwar ein langes FAQ zu der Sache herausgeben, aber anscheinend wird das Werk die neue Basis für das künftige Aventurien unter DSA 5...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 16, 2014, 09:12:55
Kazak bleibt bitte so wie immer.

Zu den Smarantern:Vielleicht wohnten die ja früher in der heutigen Wüste Lath. Sie sind dann in den fernen Osten weggezogen als das Land zur Wüste wurde oder haben sich auf der Suche nach einer neuen Heimat der goldenen Horde angeschlossen.

 :d
Ich würde sagen beides...einige gingen mit der goldenen Horde mit, einige zogen in den fernen Osten, einige wenige blieben vielleicht auch in Rakshazar...

Wir können ruhig noch irgendwo kleine Stämme von Smaranter einbauen/ erwähnen. Eine kleiner Clan in Yal Mordai, ein Dschungelstamm bei den Ipexco, in den Höhlen der Agrim ... eben als Fluff & Abenteuermaterial, nicht als ausformulierte Kultur.

 :d

Um so mehr offensichtlich falsche und anderen DSA Quellen wiedersprechende Details aus diesem Buch mir auffallen, um so mehr denke ich, dass man es eigentlich getrost in die Tonne treten kann.... ::)

Tja, so einfach wird es nicht werden, fürchte ich. Ulisses will zwar ein langes FAQ zu der Sache herausgeben, aber anscheinend wird das Werk die neue Basis für das künftige Aventurien unter DSA 5...

Tja, das schon...aber wir müsen ja auch nicht bei "jedem Scheiß" mitmachen...
Bisher war unser Ansinnen alle offiziellen Quellen möglichst gut einzubauen...
Bisher wiedersprachen sich die offiziellen Quellen aber auch  nicht selber (zumindest großteils)...und es wurde wenigstens eine gewisse minimale Konsistenz gewahrt...
Wenn jetzt die offizielle DSA Redaktion schon damit anfängt Ihre eigenen Quellen zu misachten, dann können wir das wohl auch...

PS: Gerade noch was entdeckt...da steht allen ernstes, dass sich Rondra von den Krakoniern als Krakon verehren ließ... :o
Das wiederspricht zu 100% dem Abenteuer Bahamuts Ruf, wo klip und klar festgelegt wurde, dass Krakon mit Kor identisch ist...
Die schmeißen nicht nur alte Setzungen um, sondern auch solche, die erst vor einem Jahr gemacht wurden... ::)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 11:42:44
PS: Gerade noch was entdeckt...da steht allen ernstes, dass sich Rondra von den Krakoniern als Krakon verehren ließ... :o
Das wiederspricht zu 100% dem Abenteuer Bahamuts Ruf, wo klip und klar festgelegt wurde, dass Krakon mit Kor identisch ist...
Die schmeißen nicht nur alte Setzungen um, sondern auch solche, die erst vor einem Jahr gemacht wurden... ::)

Naja... Kor taucht ja auch in der gesamten Historia nicht als eigenständiger Unsterblicher auf. Ich gehe mal davon aus, dass uns die Autoren damit sagen möchten, dass Rondra und Kor zwei Aspekte desselben Wesens sind, so wie Tsa und Satuaria. Explizit erwähnt haben sie das allerdings nicht.

Es wurde im Ulisses-Forum allerdings auch schon in die Richtung spekuliert, Kor sei womöglich mit Gorfang (der in der Historia überwiegend mit Graufang verwechselt wird) identisch, wofür neben dem Namen (Gor - Kor) auch gewisse Aspekte seines Wesens sprechen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 14:46:06
Dies scheint auch noch zu fehlen:
- 5481 v BF: Erste Übergriffe riesländischer Monster auf Elfen im Bornland (S. 80)
- 4986 v BF: Ein kräftiger, großer Ork namens Torrasch Nachtpelz, der berichtet, aus einem Orkreich östlich des Ehernen Schwerts zu stammen, erscheint im Orkland und wird dort zu einem neuen Aikar Brazoragh. Nachfolgender Krieg gegen die Elfen (S. 81)

Im Übrigen schlage ich wieder einmal eine Umdatierung des Kataklysmus vor. Der findet doch viel besser parallel zur Aufschüttung des Ehernen Schwertes statt, um einen erneuten Angriff des Namenlosen auf Aventurien zu verhindern.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 16, 2014, 15:13:07
Dies scheint auch noch zu fehlen:
- 5481 v BF: Erste Übergriffe riesländischer Monster auf Elfen im Bornland (S. 80)
- 4986 v BF: Ein kräftiger, großer Ork namens Torrasch Nachtpelz, der berichtet, aus einem Orkreich östlich des Ehernen Schwerts zu stammen, erscheint im Orkland und wird dort zu einem neuen Aikar Brazoragh. Nachfolgender Krieg gegen die Elfen (S. 81)

Danke..wird noch eingepflegt... :d

Im Übrigen schlage ich wieder einmal eine Umdatierung des Kataklysmus vor. Der findet doch viel besser parallel zur Aufschüttung des Ehernen Schwertes statt, um einen erneuten Angriff des Namenlosen auf Aventurien zu verhindern.

Nicht schon wieder... ::)
Das hatten wir schon mehrmals diskutiert...
Macht einfach keinen Sinn...bringt mehr Probleme mit, als das es Sachen löst...
Dann müssten wir auch ganz viele andere Sachen abändern und dann passt wieder hinten und vorne nix...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 15:23:29
Nicht schon wieder... ::)
Das hatten wir schon mehrmals diskutiert...

Das ist wie "Ceterum censeo Carthaginem delendam esse" ("Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.") von Cato dem Älteren.

Man wiederholt das so lange, bis es schließlich gemacht wird  8).


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 16, 2014, 15:39:03
Ja, aber Rakshazar ist nicht das "zivilisierte" Rom...
Bei uns würde der Gute das nur so lange wiederholen, bis es irgendjemanden gehörig auf den Sack geht...
Dann würde es nicht gemacht, sondern der nervige Mahner auf möglichst abschreckende, brutale und blutige Weise "entsorgt" werden... >;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 15:50:45
Hast Du die Historia nun gelesen oder nicht? Wer auf diese Weise entsorgt wird, kommt wenig später als rachsüchtiger Dämon zurück und ist nur umso mächtiger als vorher  :D.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 16, 2014, 15:56:27
Natürlich habe ich sie nicht gelesen!
Als waschechter rakshazarischer Barbar ist mir Literatur jedweder Art absolut suspekt!  ;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 16:04:38
Ja, ich hab schon geahnt, dass unser Trollzacker Barbar, der zuletzt Schlösser knacken und Kusliker Zeichen gelernt hat, irgendwie aus dem Rahmen fällt  ^-^.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Teferi am Dezember 16, 2014, 17:43:24
Nicht schon wieder... ::)
Das hatten wir schon mehrmals diskutiert...

Das ist wie "Ceterum censeo Carthaginem delendam esse" ("Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.") von Cato dem Älteren.

Man wiederholt das so lange, bis es schließlich gemacht wird  8).

Gibts übrigens auch in Rakshazar:

Ein Amhasischer Senator fordert bei jeder Sitzung die Vernichtung Ronthars.
:D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 17:50:00
Gibts übrigens auch in Rakshazar:
Ein Amhasischer Senator fordert bei jeder Sitzung die Vernichtung Ronthars.
:D

Das war jetzt das Einverständnis, den Kataklysmus umzudatieren, oder?  >;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Teferi am Dezember 16, 2014, 17:51:38
Nä :D
Maeglin wird schon wissen, wie's sinnvoll ist, und ich kenne die Geschichte nur aus zwei readthroghs im Wiki - bin ergo weder kompetent, noch würde ich mir eine Meinung anmaßen :D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 16, 2014, 17:55:19
Naja, simple To-do-Liste:

- Erhöhung des Ehernene Schwertes nach dem 2. Drachenkrieg
- Goblins zu Zeiten des alten Marhynians im Riesland
- Smaranter zu Zeiten des alten Marhynians im Riesland
- Brogar Zwerge wirklich verlegen???
- Schlacht von Rastargo
- Riesländische Monster im Bornland
- Riesländischer Orkschamane im Orkland
- Ronthar zerstören
- Kataklysmus umdatieren

Die Autoren der Historia haben weit mehr Arbeit vor sich  ;D.


Titel: Re:
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 17, 2014, 00:39:32
Das Problem beim der Goldenen Horde war ja, dass wir sie nicht als offizielles Heer der Marhynier haben wollen. Das ist schon alleine deshalb angenehm, weil der Begriff im Roman um den Untergang von Tie'Shianna nicht vorkommt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 17, 2014, 01:24:47
Womit ich mich halt ein bisschen schwer tue ist, dass die Götter den Kometen auf Rakshazar schmeißen, um die Macht des Namenlosen zu brechen, damit auch verheerende Zerstörungen anrichten, der Namenlose aber trotzdem ganz ungehindert Einfluss auf Pyrdacor nehmen und eine riesige Armee nach Aventurien schicken kann. Diese Problem würde halt vermieden, wenn der Kataklysmus auch das definitive Ende der namenlosen Vorherrschaft über den Kontinent markieren würde. Und da wäre das Ende des Drachenkrieges eben der ideale Zeitpunkt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 21, 2014, 20:01:46
Ich verstehe, was du meinst. Dass der große Krieg gegen den Namenlosen nach dem Kataklysmus noch weitergeht, ist etwas antiklimatiktisch. Ich hatte vor einigen Wochen Pyrdacor und die Maryhnier (und die Archäer aus Myranor) in einem Dokument noch stärker verknüpft. Die Resonanz war aber verhalten. Jedenfalls haben wir jetzt mühevoll das ganze zusammengepuzzelt, also sollten wir es so lassen. Ein schöner Nebeneffekt ist eben, dass wir nicht mit dem Tie'Shianna-Roman in Konfikt geraten, wo von Marhyniern nichts erwähnt wird. Na gut, ein Komet wird auch nicht erwähnt.  :lesend:

Außerdem hat die Goldene Horde in unserer Version einen nachvollziehbaren Grund nach Aventurien einzufallen: Sie sucht eine neue Heimat in Aventurien bei ihrem Verbündeten, dem Goldenen Drachen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Evion am Dezember 22, 2014, 13:13:14
Also ich fand den Anfangtext eigentlich eh kompakt und nicht zu lang. Eine gewisse Verortung der Reiche sollte es zur Orientierung  auch zu Ruinen etc. schon geben.  ( Meisterinformationen heißen ja nicht umsonst so ;) )
Wo ist den Calastir verortet und evtl Beschrieben ?
Wer waren nochmal die Marhianer im Kern ? Brokthar , Menschen ?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 22, 2014, 16:21:48
Callastir treibt irgendwo zwischen den Sphären umher....ist also nicht (mehr) im Riesland gelegen.

Die Myrhanianer gibt es nicht....das Marhynianische Imperium war ein Vielvölkerstaat und die Marhynianer dementsprechend ein Vielvölkergemisch aus Menschen, Riesen, Trollen, Orks, Echsen, Maritimen, Insektoiden etc. pp


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 22, 2014, 16:37:03
Eine Kleinigkeit noch: Der Fluß Sanskir liegt in der Grünen Sichel. Wir haben aber vor kurzem gesagt, dass die untergegangene Stadt Sanskitar im Dreistromland lag. Sollen wir die Stadt verlegen? Sie ist ja eh nirgendwo sonst erwähnt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 22, 2014, 23:21:22
Wäre wohl am besten... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Dezember 23, 2014, 06:02:15
was wäre daenn das problem, wenn die in der Sichel bleiben würde und dort nur als bodenruine existiert?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Evion am Dezember 23, 2014, 12:47:35
Globulen treiben aber eigentlich  nicht " in den Sphären umher ", sondern verorten sich nahe an ihrem Ursprung. Wie auch die Echsenstadt Zze Tha in Aventurien.
Gibts da eine grobe Verortung der  Länder=Kulturen ?
Also war Marhynia ziemlich eine multikulturelle  Republik. Und wer war Kaiser ?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 23, 2014, 21:27:40
Globulen treiben aber eigentlich  nicht " in den Sphären umher ", sondern verorten sich nahe an ihrem Ursprung. Wie auch die Echsenstadt Zze Tha in Aventurien.
Gibts da eine grobe Verortung der  Länder=Kulturen ?

Es gibt sehr wohl wandernde Globulen...bestes Beispiel Taphirels Turm, der an einm Gradienten von Sphäre zu Sphäre wandert...
Die Hochelfen versuchten Callastir mit einem Ritual in den Limbus zu versetzen, um die Stadt vor dem Kataklysmus zu retten...
Beim Ritual ging aber leider etwas schief...die Globule wurde zerrissen und quer durch die Sphären geschleudert...
Jetzt ist es eine Art zerfaserte, zerrissene Globule, deren (verschollenes) Herz das alte Callastir bildet...die Inneren Säulen sind die ehemaligen Vororte Callastirs und bilden heute die eigentlichen Festen/Städte der Donari im Limbus, die immer noch auf der Siche nach einem gangbaren Weg ins Herz der Globule suchen...

Also war Marhynia ziemlich eine multikulturelle  Republik. Und wer war Kaiser ?
Jup, multikulti triffts...
Das Imperium existierte für tausende von Jahren und in dieser Zeit gab es verschiedene Kaiser, die verschiedensten Rassen entstammten....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 02, 2015, 00:17:22
@Sanskitar: Wir hatten, recht willkürlich, gesagt, die Stadt lag im Dreistromland. Aber jetzt können wir das noch ändern, weil es ansonsten merkwürdig ist, dass es einen Fluß gleichen Namens gibt, der nur zufällig so heißt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 11, 2015, 17:57:14
Aktualisiert: Goblins sind drin, Smaranter sind drin, Erhöhung des Ehernen Schwerts, Sanskitar in der Grünen Sichel.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 11, 2015, 23:07:49
 :d
Und zurück... ;)

Das einzige was noch zu machen wäre:
- Schlacht von Rastargo

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Januar 12, 2015, 10:53:56
Hab's mal kommentiert

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 12, 2015, 11:35:24
Das hab ich eingefügt:

Ca. 400 nBF: Schlacht auf der Ebene von Rastargo. Tschadrak, der Häuptling des Reiternomaden-Stammes der Harangas (Basiliskensöhne) möchte die Schätze im Vulkan Astana erringen. Insgeheim bezahlt von Priestern des Namenlosen, stellt sich ihnen der Stamm der Hakimera (Mantikorsöhne) entgegen. Beide Stämme waren für die Macht ihrer Bestienmeister bekannt sodass auf beiden Seiten eine Vielzahl von einheimischen Echsenwesen als Jagdtiere und Reitbestien eingesetzt wurden. Immer mehr kleine Stämme wurden durch Bündnisverpflichtungen einbezogen und rieben sich gegenseitig auf. Schließlich wurden auch konkurrierende Familien der städtischen Sanskitaren auf den Konflikt aufmerksam und unterstützen entweder die eine oder die andere Seite mit Waffen und Truppen. Die Kampfhandlungen wurden insgeheim zum Stellvertreterkrieg um die Vorherrschaft fürstlicher Familien. Am Ende stand die finale Schlacht der Schreckensechsen in dessen Verlauf sowohl Tschadraks Verbündete als auch seine Gegner hohe Verluste erlitten. Schließlich war keine Partei mehr mächtig genug, um Astana in Besitz zu nehmen und die verbliebenen Reiternomaden wandten dem Ödland und dem Bund mit dem Sanskitarenreich demoralisiert den Rücken zu und kehrten nie mehr zurück. Bis heute ist die Erinnerung an die Schlacht der Schreckensechsen als mahnendes Beispiel für selbstzerstörerische Gier und die falschheit der Stadtsanskitaren in den Erzählungen der Reiternomaden lebendig.

Zum Thema Zwergenwanderung wäre ich dafür, die alte Version beizubehalten. Wir können es nur falsch machen, also machen wir es doch wenigstens konsequent falsch.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 12, 2015, 16:23:15
 :d

Zum Thema Zwergenwanderung wäre ich dafür, die alte Version beizubehalten. Wir können es nur falsch machen, also machen wir es doch wenigstens konsequent falsch.

Sehe ich genauso...die Historica wiederspricht so einigen anderen offiziellen Quellen...auch gerade was die Brogarzwerge angeht...
Wir sollten es so machen wie es für uns am Besten passt und auf die Historica in diesem Punkt einfach schxxxen....

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Teferi am Januar 14, 2015, 01:47:14
Zum Thema Zwergenwanderung wäre ich dafür, die alte Version beizubehalten. Wir können es nur falsch machen, also machen wir es doch wenigstens konsequent falsch.

Sehr gut! :)  :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 20, 2015, 19:56:20
Ich denke wir ändern gar nichts an den Zwergen bis der angekündigte FAQ zu Historia da ist.

Bis dahin sollten wir zwei viel wichtigere Fragen beantworten:
1.) In welcher literarischen Form soll unsere Geschichtsschreibung erscheinen? Soll es ein Wechsel von In-game-Texten und nüchternen Out-Game-Beschreibungen sein? Soll es nur eines von beiden bieten?

Ich selbst bin für einen reinen Out-Game-Text, ähnlich wie in den grünen Regionalbänden. Das ist übersichtlicher und im Spiel praktikabler.

2.) Sollen wir die Einträge rein chronologisch ordnen oder lieber verschiedene Kapitel für jedes Volk bringen.

Hier bin ich mir selbst unschlüssig.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Januar 20, 2015, 20:10:05
zu 1) sehe ich genauso, obwohl die ingame-historie im Tharunband echt toll war. dafür haben wir in jeder Region ingame-historie

2)chronologisch. Ingame History in den einzelnen Regionen ist nicht (zwangsweise) chronologisch


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 20, 2015, 20:16:19
Vielleicht nochmal zur Info eine Frage an die Besitzer der Historia: In welchen Kontext wird den der Auszug der Brogar-Zwerge dort gestellt? Bisher findet er ja vor dem Hintergrund des Tags des Zorns statt. Wurde der auch verlegt oder ist der Auszug jetzt ganz anders begründet?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 20, 2015, 22:45:34
zu 1) sehe ich genauso, obwohl die ingame-historie im Tharunband echt toll war. dafür haben wir in jeder Region ingame-historie

2)chronologisch. Ingame History in den einzelnen Regionen ist nicht (zwangsweise) chronologisch

Würde ich beides genauso sehen... :d

Vielleicht nochmal zur Info eine Frage an die Besitzer der Historia: In welchen Kontext wird den der Auszug der Brogar-Zwerge dort gestellt? Bisher findet er ja vor dem Hintergrund des Tags des Zorns statt. Wurde der auch verlegt oder ist der Auszug jetzt ganz anders begründet?

Ich glaube der Tag des Zorns ist genauso verortet wie bisher auch...nur dauert es jetzt länger bis die Brogarzwerge danach unter dem Ehernen Schwert durchtunneln, weil sie sich erstmal im aventurischen Nordosten niederlassen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am Januar 21, 2015, 11:48:13
Zur Info ein kurzer Abriss zu Brogars Stamm (laut der HA):
Der Tag des Zorns (3072 v. BF) und der Auszug von Brogars Stamm (3069 v. BF) sind immer noch wie bisher verortet. Sie leben rund 3000 Jahre in der Schwarzen Sichel, ehe sie 64 v. BF von Ogern überfallen werden und mit nur 20 Leuten am Ehernen Schwert ankommen. Sie werden zu den Wilden Zwergen. Zu der Zeit (oder etwas später) haben wohl auch einige unterirdisch das Eherne Schwert durchquert


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 21, 2015, 12:24:04
Spricht ja nix dagegen, dass schon ne ganze Zeit vorher (irgendwann während der 3000 Jahre ) eine Gruppe der Brogarzwerge zum Ehernene Schwert zog und es untertunnelte... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 23, 2015, 15:11:03
eben  :)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Januar 26, 2015, 08:08:13
vor allem glaub ich mich erinnern zu können, dass in Notmark schon während der dunklen Zeiten ein Ingra/angrosch-Heiligtum stand, das dann mit lava geflutet wurde, um den weg ins Riesland, am Dämonenbaum vorbei, zu schließen... recerchier das heut abend nach


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Januar 27, 2015, 13:49:24
Zitat von: Schatten über Bosperan, S.151
]DiE SUCHE NACH BROGARs BLut

Die Bruderkriege unter den Menschen rufen den Zwergen
auch ihre eigenen Verwandten, von denen sie sich
nach dem Tag des Zorns abwandten, zurück ins Gedächtnis.
Schnell sind wieder Kontakte zwischen den
Völkern im Westen und Osten geknüpft, was vor allem
die Hochkönigswahlen in den Dunklen Zeiten erleichtert.
Zu zwei Völkern aber fehlt jeder Kontakt: zu den im
Norden verschollenen Kindern Aboralms, und zum Volke
Brogars, das in den Osten zog und dort verschwand.
Immer wieder ziehen abenteuerlustige Zwerge aus, die
Spuren jener verlorenen Völker zu finden.
, Den Kindern Aboralms will man endlich die Hand der Versöhnung
reichen und sie zurück unter Angroschs Segen geleiten.
Bei den Elfen im Balihoer Land stoßen die Zwerge
erstmals auf Spuren der Vermissten: In alten Liedern erzählen
die Nachkommen Mandalyas von kleinen bärtigen Gesellen,
die dem taubra eines goldenen Auges nach Norden
folgten. Als die Vermissten schließlich nach langer Queste
in den Gebirgen des fernen Orklandes aufgespürt werden,
sind die Nachrichten der Rückkehrer erschreckend: Von de-
generierten Kreaturen sprechen sie, kaum mehr als Zwerge
zu erkennen, von Gier völlig zerfressen und von Angrosch
verlassen und gestraft. Aboralms Volk wird schließlich als
untergegangen angesehen und die Existenz seiner gefallenen
Nachkommen verschwiegen .
Auch die Suche nach dem Volke Brogars verläuft enttäuschend.
Zwar lässt sich ihre Spur bis in die Seculae
verfolgen, wo man auf goblin- und ogerverseuchte zwergische
Hallen stößt, doch Zwerge sind dort keine mehr
zu entdecken. Karten der Tulamiden im fernen Khunchom,
auf denen in Rakshazastan die Finsterbinge verzeichnet
ist, führen die Zwerge noch viel weiter in den
Nordosten, in die Hänge des Ehernen Schwerts. Hier
sind tatsächlich Hinterlassenschaften der U nglücklichen
zu finden: Ins Schwert Angroschs gebohrt, winden
sich irrsinnig angelegte Gänge, Hallen und Stollen in
die Tiefe. Reliefs und Wandzeichnungen künden vom
Wahnsinn, der ihre Erbauer befallen haben muss - von
denen fehlt jedoch jede weitere Spur. Dafür wimmelt
es wiederum von Goblins und weiter in der Tiefe von
scheußlichen echsen artigen Kreaturen. Diese werden
schließlich von noch grauenhafteren Dingen verdrängt,
so schrecklichen, dass keiner der tapferen Abenteurer, die
so weit in die Stollen vordringen, von ihnen zu berichten
vermag. Die Gänge und Schächte führen bis in die Nähe
des Dämonenbaums, der hier die Dritte Sphäre durchbricht.
In seiner Umgebung haben sich niederhöllische
Monstrositäten und abscheulich veränderte 'Lebewesen'
niedergelassen, die offenbar nur von einer letzten angroschgefälligen
Wundertat der Brogarzwerge notdürftig im
Zaum gehalten werden: Magmaströme lassen die Unwesen
vergehen und behindern ihren Vormarsch. Doch
auch hier zeigt sich der geistige Verfall der Kinder Brogars.
Die Barrieren sind lückenhaft, zu schmal oder ziehen
sich einfach nur irrsinnig durch die Tiefe. Erst einigen
Abenteurern gelingt es, die Höhlen so zu versiegeln,
dass ihnen nichts mehr zu entkommen vermag. Entsetzt
geben die verbliebenen vier Zwergenvölker schließlich
die Suche nach ihren verschollenen Geschwistern auf:
Brogars Blut gilt als ausgelöscht, oder von Angrosch abgefallen
und verdorben.
Die Suche nach den verschollenen Geschwistern können
Sie in Ihrer Runde nach eigenem Ermessen ausgestalten.
Häufig schließen sich die Zwerge menschlichen
Abenteurern an, deren Fähigkeiten in der oberirdischen
Welt für die Tiefenbewohner äußerst hilfreich sind. Die
BrilLantzwerge schrecken noch nicht einmal davor zurück,
Hilfe bei den sonst misstrauisch beäugten Elfen zu
suchen. Das Ergebnis der Suche ist ernüchternd und erschreckend
für die Zwerge: Die vermissten Völker gelten
als vernichtet und die Existenz ihrer Nachkommen - die
Tiefzwerge, die Roten Zwerge und die Brobim des Nordens
- wird fortan geleugnet.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 27, 2015, 23:10:36
Genau, und das war während der Dunklen Zeiten, also zwischen 560 und 160 vBF....folglich muss die Untertunnelung schon viel früher, deutlich vor 560 vBF stattgefunden haben....die Historica verzapft hier also ziemlich deutlich Unsinn....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 02, 2015, 18:40:15
OK, wir sind uns einig; Thema vorerst erledigt. :d

Was fehlt denn jetzt noch?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Februar 04, 2015, 16:56:40
Hmmmm, lass mal überlegen.....nix?  ;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: maren-b am Februar 05, 2015, 19:35:36
Juhuuu ! ^_^
Gut gemacht ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 05, 2015, 23:22:13
Gut, dann schau ich mir den text demnächst man als Ganzes an. Wenn alle Fakten da sind, sollte es jetzt in einen Guß gebracht werden.

Ach so: Bitte jetzt nichts mehr am Inhalt verändern, sonst ist meine Arbeit hinfällig.  :-[


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 08, 2015, 14:27:03
Ich habe die ersten beiden Kapitel der Geschichtsbeschreibung jetzt fertig. Ich habe soweit es ging keine inhaltlichen Änderungen mehr vorgenommen, damit das ganze Spiel nicht wieder von vorne losgeht. Trotzdem mußte ich einige Sachen, sagen wir mal "interpretieren", damit ein Ganzes daraus wird und vor allem die Setzungen aus der Historia Aventurica umindest erwähnt werden. Deshalb schicke ich euch hier das Dokument. Entscheidet bitte, ob ich mir da zuviel kreative Freiheit genommen habe.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 08, 2015, 23:04:38
Ich gucks mir die Tage mal an...kann aber etwas dauern...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 09, 2015, 12:22:46
Also ich finds im großen und Ganzen  :d

Einige kleinere Anmerkungen und Korrekturen eingefügt... ;)

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am März 09, 2015, 13:09:48
Das ist echt super!
Großes Lob dafür.  :d

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 09, 2015, 21:54:00
Danke für das schnelle Feedback. Eine grundsätzliche Sache: In der Historia Aventurica sind alle Beschreibungen im Präsens erzählt. Es heißt also nicht: "Im ersten Zeitalter geschah das und das..." sondern "Im ersten Zeitalter geschieht das und das..." Diesen Stil habe ich kurzerhand übernommen, aber ihr habt das wieder geändert. Ist euch das wichtig?

Zu den Wulfen und Menschen: Ich bin erst bei der Lektüre der Historia darüber gestoßen, dass die Menschen ja anscheinend von der Gottheit Reißgram als Gefährten der Wulfen erschaffen wurden. So wie es da steht, geht es anscheinend wirklich um alle(!) Menschen und nicht nur um die direkten Vorfahren der Nivesen. Bitte korrigiert mich, falls ich da etwas falsch verstanden habe. Auch alle Tulamiden, Utulus etc. stammen also von diesen Wulfen-Freunden ab. Die Nivesen haben anscheinend einfach noch immer die urtümlichste Lebensart und den urtümlichsten Glauben bewahrt. Ich würde die Verbindung unserer riesländischen Völker zu den heutigen Nivesen im speziellen also nicht so wichtig nehmen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am März 10, 2015, 08:51:06
Mir ist nicht wichtig, in welchem Tempus der Text geschrieben steht. Ich hab gesehen, dass Maeglin das am Anfang immer geändert hat. Dann hab ich damit einfach weiter gemacht. Ich werd mal bei Gelegenheit die alten Geschichtsbücher aus der Schule rauskramen und mal gucken, wie es da gemacht wurde.  :lesend:

Eine kurze Recherche bei Wikipedia (der bessten Quelle überhaupt ;)) zeigt, dass das historische Präsens in der Wissenschaft eher abgelehnt wird.

Mit dem Menschen hast du wohl recht. Laut HA sind selbst die ersten Sumurer Nachkommen derjenigen Menschen, die mit den Wulfen lebten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 10, 2015, 09:35:29
Ich find wir müssen nicht unbedingt wie in der Historia machen...das Präsens in den Texten da hat mich persönlich eher gestört...
Ein Geschichtstext über längst Vergangenes gehört für mich einfach auch in Vergangenheitsform geschrieben...

Das mit den Nivesen war einfach nur eine Überlegung von mir...wenn's in offiziellen Quellen anders beschrieben wird auch gut...wir müssen selber ja gar nicht alles zwingend konkretisieren...so wie es bisher da steht ist doch alles super... :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 10, 2015, 19:29:18
OK, also nehme ich den historischen Präsens raus. Ich war auch etwas irritiert, der Präsens läßt es wie die Beschreibung eines Romans klingen.

@Menschen: Sehe ich das richtig, dass wir vier Stränge von Besiedelungen durch Menschen im Riesland haben: erstens durch die Frühmenschen, danach durch die Sumurrer, drittens durch die Utulus und zuletzt durch die Tulamiden?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 10, 2015, 22:55:58
Schaut so...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 12, 2015, 19:54:33
Super, dann kann ich ja nicht so falsch liegen. ;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am März 16, 2015, 19:20:31
Nochmal zur Historia Aventurica:
Einige haben wohl schon mitbekommen, dass Ulisses die HA zurücknimmt und eine neue Version drucken wird.
Hier die Erklärung:
http://www.ulisses-spiele.de/neuigkeiten/2015-03-16-zur-historia-aventurica/
Damit sind alle Daten aus der HA, die ja für reichlich Widersprüche gesorgt haben, erstmal nicht mehr kanonisch und können ignoriert werden (was wir ja eh schon faktisch getan haben).


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2015, 16:04:20
Tjoa, haben uns die letzten 24 Stunden schon in der Facebook-Gruppe Aventurien die Köppe darüber heiß geredet. Jetzt heißt es abwarten und hoffen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2015, 18:25:31
Sagt mal, habt ihr das eigentlich schon verwurstet? Dreht sich wohl um Sumerer, äh, Sumurrer und Chalwen...

Myranor "Das Güldenland" Hardcover, S. 12.

"Die Herrschaft der Echsen erstreckte sich dereweit, aber sie waren nicht die einigen Kultur schaffenden Rassen. Denn so wie sich in Myranor direkt unter ihren Riechgruben die Katzenrassen entwickelten, gab es auch auf dem Ostkontinent ein Volk, das den Echsen zwar zu Tribut verpflichtet war, das aber uach mit den alten Trollen bekannt war und das eine lebende Riesin verehrte. Seefahrer jenes unbefellten und unbeschuppten Volks erreichten die Gestade Myranors, wo sie in der Großen Bucht südlich des Tharpagiri auf den steil aufragenden Inseln ideale Bedingungen für den Ackerbau und in den Gewässern einen heutzutage undenkbaren Fischreichtum vorfanden. Dieser Umstand erklärt zugleich, dass die Sumurrer in erster Linie Gottheiten des Landes und des Meeres verehrten.
Ihre Zeit auf dem Ostkontinent endete, als der Goldene Drache ihr Reich vernichtete und die Riesin ins Meer stürzte. Die Herrschaft der Echsen, die in Myranor schon bedrohlich schwankte, gelange zu einer letzten großen Blüte."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 17, 2015, 20:43:27
Ja, das haben wir schon gesehen. Mit Ostkontinent ist hier aber nicht das Riesland gemeint, sondern Aventurien.

Ich habe inzwischen die nächsten beiden Kapitel angefangen.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 18, 2015, 11:09:36
Insgesammt schon sehr... :d

Eine sache allerdings....
Laut offiziellen Quellen (Drachenchronik) lag die alte Hauptstadt der Mahre nicht im heutigen Ehernen Schwert, sondern ein gutes Stück östlich davon....eher so da wo jetzt das Lavameer ist...
Auf den Höhlenzeichnungen ist zu sehen, dass die Stadt ein gutes Stück östlich des Dämonenbaumes lag
Weiter sieht man, wie die Stadt dann durch das Auftürmen des Ehernene Schwertes zerstört wird...aber eben nicht unter dem gebirge begraben (da sie ja östlich des Gebirges liegt), sondern eher durch Sekundäre Auswirkungen (Erdbeben etc.)...
Das sollte im text entsprechend angepasst werden....
Das alte Marhynia und das neue sind dann wirklich beide identisch und es ist nicht notwendig hinterher eine zweite Stadt im zentralen Riesland zu gründen... ;)

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 19, 2015, 18:11:24
Davon habe ich noch nie gehört. Irgendwie hat sich dann ein riesiges Mißverstandnis eingeschlichen. Was finden die Helden der Drachenchronik denn im Ehernen Schwert, nur einen Vorposten?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 19, 2015, 22:40:11
Sie finden ein paar Mahre, die in einem Höhlensystem vor sich hin vegetieren und sich von Algen und Moosen ernähren...
In einer Höhle finden sie besagte Höhlenmalereien, die die Geschichte der Mahre erzählen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am März 21, 2015, 17:12:43
angemerkt.
Zu Marhynia hab ich mal ein bisschen recherchiert. Die Ergebnisse findet man hier: http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Marhynia_(Stadt) (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Marhynia_(Stadt))

Wo in der Drachenchronik sind denn die Hölenzeichnungen? Ein kurzes Überfliegen der Kampagne lieferte keine Hinweise auf die Stadt.

EDIT: Jetzt auch mit Anhang  ;D
EDITEDIT: Link korrigiert

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 21, 2015, 19:48:12
Das ist im Abenteuer "Bis ans Ende"...in den Höhlen der Mahre...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 21, 2015, 23:36:08
@Loehni: Da ist kein Text unter deinem Link.  ???


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am März 22, 2015, 02:35:07
Hab ne Klammer vergessen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 22, 2015, 11:53:37
Also sehe ich das richtig: Zuerst siedeln Mahre im Ehernen Schwert und gründen von dort aus die Stadt Marhynia im Riesland. Oder ziehen Mahre nach der Gründung Marhynias ins Eherne Schwert? Die Relikte im Ehernen Schwert sprechen ja von der Stadt im Rielsand, also mussen zumindest manche von ihnen später sein.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 22, 2015, 13:51:42
Nope, die Mahre siedelten zuerst - schon lange bevor das Eherne Schwert überhaupt existierte -  im Riesland und erst später, nach der Zerstörung der Stadt im Zuge der Entstehung des Ehernen Schwertes/Aufwerfung des Gebirges, zogen sie dann ins Eherne Schwert...das zumindest zeigen die Höhlenmalereien...
Af den Höhlenmalereien ist klar zu sehen, wie das Gebirge zuerst noch fehlt und später dann plötzlich über dem durchbrechenden Dämonenbaum aufgetürmt wird...

Manche Quellen (Meeresband war es glaube ich) behaupten ja sogar, dass sie nach der Zerstörung zuerst nach Lamahria flohen und erst nach dem Untergang Lamahrias dann final ins Eherne Schwert...um Zitat "am Dämonenbaum Ihre Macht zu erneuern"...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: maren-b am März 22, 2015, 15:23:16
Liest sich schonmal sehr interessant.
Habe ein paar Verben angepasst und Ausdrucksvorschläge hinzu
gefügt. Könnt es auch ja mal anschauen. ;)

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Loehni am März 22, 2015, 15:29:39
Auf den Höhlenzeichnungen ist zu sehen, dass die Stadt ein gutes Stück östlich des Dämonenbaumes lag
Das kann ich nicht so richtig nachvollziehen.
Die Höhlenmalereien zeigen nur, dass die "Stadt der Blauen Mahre" vor Entstehung des Ehernen Schwerts vor dem Dämonebaum ("der Dunkelheit") liegt - ohne Angabe von Himmelsrichtung oder Entfernung (außer Entfernung Sichtweite bzw. Horizont).
Das "gute Stück östlich des Dämonenbaumes" kann ich nicht erkennen (Ödland oder Ödlandwall könnt ich nachvollziehen, vielleicht auch noch Tal der Klagen oder Cromorwälder). Lavameer/Aschewüste find ich zu weit weg, als "in Sichtweite".


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 22, 2015, 17:59:08
Gut, dann lässt mich meine Erinnerung im Stich  ;D
Aber zumindest hab ich mich ja richtig erinnert, dass die Stadt definitiv nicht im Ehernen Schwert lag...
Hmmm, ich denke Ödland wäre nen guter Ort...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 24, 2015, 20:09:32
Also in der Historia steht jedenfalls weder das eine noch das andere. :lesend:

Möglicherweise, weil es sich ja nicht um Aventurien handelt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am April 19, 2015, 16:35:19
* "Im 4. Zeitalter erlangten die Trolle schließlich die Überhand"
--> Oberhand

* "Im darauffolgenden 5. Zeitalter wurden die Gargym, steinartige Wesen mit ledernen Schwingen, von einem unbekannten Gott erschaffen, die seither die Geschichte des Kontinents als Mentoren begleiten."

So geht's nicht... "von einem unbekannten Gott erschaffen. Seither begleiten sie die Geschichte des Kontinents als Mentoren."

Wirkt sehr gargylig... Und damit ein wenig gewagt, weil die Parallele zu den Gargylen mit ihrer bosparanisch-borbaradianischen Herkunft kaum zu erklären sein dürfte.

* "Zu jener Zeit nahm der Kontinent auch im Großen und Ganzen die Umrisse an, die die heutigen Bewohner kennen."

--> "... die seine heutigen Bewohner kennen."

* "Kein Bauwerk und kein Gegenstand existiert, das heute noch Kunde aus dieser Zeit bringen könnte"

"Kein Bauwerk und kein Gegenstand existieren, die heute noch Kunde aus dieser Zeit bringen könnten"

* "Dennoch muss es dieses Zeitalter gegeben haben, wie die alten Völker bekunden. "

Warum? Lt. myranischer Zählung gab es das Zeitalter nicht, lt. aventurischen Quellen weiß man nix genaues nicht.

* "Unter ihrem Anführer, dem Aikar (Kriegsfürst) Takhairrach gründeten sie ein auf Gewalt und Angst fußendes Reich namens Tarrakvash im Norden Rakshazars."

Komma hinter "Takhairrach" setzen.

* "der ihre südlichen Brüder regierte. Auch vom späteren Erbfolgekrieg ihrer Brüder "

Redundante Brüder. Beim zweiten Mal besser "Artgenossen".

* "Da die Hochkultur der Marhynier den angestammten Völkern des Rieslandes, wie etwa den Trollen und Riesen, wohl gesonnen war, schlossen sich viele unter ihnen der sanften Herrschaft der Meereswesen an."

"wohlgesonnen"
Bezugsfehler. "unter ihnen" bezieht sich auf die Marhynier, aber dann ergibt der Satz keinen Sinn.

* "Zu Beginn des 10. Zeitalters gewährte das Riesland mehreren Völkern Zuflucht, die vom Machthunger des Drachen Pyrdacor aus Aventurien vertrieben wurden."

Erst die Vertreibung, dann die Zuflucht, also Plusquamperfekt... "aus Aventurien vertrieben worden waren".

* "Zuerst verließen zahlreiche Marus den Westkontinent, nachdem sie, auf Pyrdacors Befehl hin, von den Leviathanim aus ihrer Rolle als Kriegerelite der Echsenzivilisation verdrängt wurden."

Auch hier "worden waren".

* "Mit einem Zug Getreuer pilgerte er ins Eherne Schwert, das damals noch weit zugänglicher war als heute."

Im Auge behalten... Von wegen Neuauflage der Historia Aventurica. Wann genau entstand das Eherne Schwert?

* "Hochelfen und Marhynier tauschten Waren und Wissen aus und erste Siedler dieses Volkes ließen sich in den Drachenbergen nieder."

Welches Volk ist "dieses", Hochelfen oder Marhynier? Bezug unklar.

* "über das eherne Schwert nach Aventurien"

"über das Eherne Schwert nach Aventurien"


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 20, 2015, 09:42:52
Vielen Dank... :d

Hab mal deine Korrekturen weitgehend eingetragen...

Wirkt sehr gargylig... Und damit ein wenig gewagt, weil die Parallele zu den Gargylen mit ihrer bosparanisch-borbaradianischen Herkunft kaum zu erklären sein dürfte.

Die Gargym sind eine seit Ewigkeiten gesetzte Sache hier im Projekt...und auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht wir Gargylen-Abklatsch wirken, so unterscheiden sie sich bei genauerer Betrachtung doch erheblichst von den aventurischen Wasserspeiern...
http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Gargym (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Gargym)

Man könnte außerdem auch prima argumentieren, dass der weitgereiste Herr Borbarad die rakshazarischen Gargym kannte und seine Wasserspeier eine dämonisch-pervertierte Nachahmung der Gargym sein sollten...

* "Dennoch muss es dieses Zeitalter gegeben haben, wie die alten Völker bekunden. "

Warum? Lt. myranischer Zählung gab es das Zeitalter nicht, lt. aventurischen Quellen weiß man nix genaues nicht.

Vorschlag zur Güte: Lassen wir den Satz einfach weg... ;)

* "Mit einem Zug Getreuer pilgerte er ins Eherne Schwert, das damals noch weit zugänglicher war als heute."

Im Auge behalten... Von wegen Neuauflage der Historia Aventurica. Wann genau entstand das Eherne Schwert?

Warten wirs ab...wann das Eherne Schwert entstanden ist, ist meines Wissens nach nirgendwo genau festgelegt...
Da es ursprünglich errichtet wurde, um den gerade in die dritet Sphäre durchbrechenden Dämonenbaum unter sich zu begraben, muss es irgendwann zwischen dem Pflanzen des Dämonenbaums (je nach Quelle 3. oder 5. Zeitalter) und heute gewesen sein...




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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am April 20, 2015, 17:24:53
Danke, Arantan!  :d Bitte trage die Änderungen aber beim nächsten Mal mittels Kommentarfunktion direkt in die Datei ein. Das erspart uns allen doppelte Arbeit.

Wie die Gargym mit den altbekannten Gargylen aus Aventurien zusammenhängen, ist nie von uns erklären worden.

Das mit dem Zug ins Eherne Schwert lasse ich erst mal so, weil wir keine genauen Angabe haben, wo die Stadt der Mahre lag und wann das Eherne Schwert wie aussah. Der Einfachheit halber lasse ich das mal so, weil es auch heute noch einige Mahre dort gibt und weil es mir gut so gefällt. Ätsch!  >:D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 17, 2015, 20:28:30
Ich hab nach längerer Zeit nochmal weitergeschreiben und die Korrekturen von euch eingearbeitet. Ich habe mal wieder ein paar Bonbons eingefügt, vor allem was das Schicksal der beiden Helden der Vorzeit angeht, Marhynus und Omeris. Ich habe die Geschichte der elementaren Urriesin Attanu, die Singende,dazugedichtet, um eine erzählerische Brücke zwischen diesen beiden gegensätzlichen Gründerfiguren sowie dem anderen Urriesen Kalimir zu schaffen. Sie wohnte im Gebiet des heutigen Lavameer und hatte Macht über Wind und Regen.

Ich war auch so frei, meine alte Geschichte zur Gründung der Schwertmagier nochmal einzufügen. Ich habe die Schwertmagier aber jetzt Scherbenmagier genannt, da ihre Waffen aus den Scherben der Götterwaffe Raskorda geschmiedet wurden. Damit gibt es auch keine Verwechslung mit den heutigen Schwertmagiern/Klingenmagiern.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 17, 2015, 20:59:31
Ich guck die Tage mal rein... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 18, 2015, 10:59:09
Da haste...
Viele gute Ideen drinn... :d

Das mit den Siedlungsversuchen des ersten Volkes von Marhynia ist aber immer noch nicht ganz kanon-konform...

Und die Raskorda geschichte geht (zumindest in dieser Variante) in meinen Augen mal garnicht... :-\

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 18, 2015, 21:48:10
Das mit der geographischen und zeitlichen Lage von Mahren/Lamahria/Marhynia verstehe ich immer noch nicht. Ich habe bisher auch immer noch keine offiziellen Setzungen gehört, nur Interpretationen und das was ich aus der Historia Aventurica rausholen konnte. Dort ist von Marhynia gar nichts erwähnt, ebensowenig in "Myranische Meere", wo die Mahre ausführlich beschrieben sind. Hier im Thread gabs ja auch keine Einigkeit. Wie Wiki Aventurica steht zumindest, das die Mahre nach dem Untergang von Lahmaria ins Eherne Schwert geflohen sind. Ich dachte, das wären die Vorfahren unserer Mahre/Marhynier. Bitte nochmal für die Doofen erklären. Wo gibt es gültige Infos über das erste Marhynia? :-\

Attanus Gemahl ist natürlich Marhynus! Da ist wohl der entscheidende Satzteil verloren gegangen... o.O

Die Sache mit Raskorda stammt aus einem ganz anderen Zusammenhang, das merkt man auch. Kein Grund so aus der Haut zu fahren. ;) Ursprünglich habe ich das 2011 als Entstehungsgeschichte der Schwertmagier geschrieben, die ja laut unseren Überlegungen noch Anhänger von Famelor sein sollten. Ich hatte damals nicht festgelegt, zu welchem Zeitpunkt der Geschichte diese Episode stattfinden sollte. An dieser Stelle ist das sicher etwas spät und es wirkt wirklich befremdlich, dass Famelor den Marhyniern helfen sollte. Wie wäre es, wenn Famelor schon gegen Kalimir zu Hilfe gerufen wurde. Dann wären die Scherbenmagier eben früher entstanden, schon zur Zeit der "guten Könige" von Marhynia.

Warum Argynas so alt wurde, weiß ich auch nicht. Die Figur stammt, ebenso wie Marhynus und Omeris, nicht von mir. Wahrscheinlich war er ein verhüllter Meister oder Inkarnation von Rohal oder sowas in der Art. Marhynus war wohl ein Champion oder Auserwählter von Mada. Er wurde ja auch übernatürlich alt.





Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 19, 2015, 14:03:53
Aaalso....
Wie gesagt: Götter, Kulte, Mythen Seite 25
Da steht, dass Marhynia insgesammt zwei mal versuchte Ihrem auserwählten Volk/Ihren Kindern eine heimstatt zu schaffen, das erste Mal im Riesland, das zweite mal in Lamahria....aber beide Versuche waren letztendlich erfolglos...die Siedlungen wurden vernichtet...
Dementsprechend siedelten die Mahre zuerst im Rielsnad und erst nach dem Untergang dieser Siedlung in Lamahria...
Nach dem Untergang Lamahrias siedelten Überlebende im Inselreich A`Tall...andere wiederum zogen zur Dämonenzitadelle im Ehernen Schwert...

Raskorda zu Zeiten des guten Imperiums passt... :d

Das Agynas so alt wurde ist kein Problem...man sollte eben nur irgendwo erwähnen, dass das außergewöhnlich ist und vor allem warum er so alt wurde.... ;)



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 19, 2015, 20:08:20
Ein paar Sachen korrigiert und ergänzt:

- Scherbenmagier sind jetzt schon im guten Reich entstanden
- Die Nachfolger von Omeris wurden durch ein Namenloses Orakel bestimmt
- Die Mahre entsteigen jetzt einem heiligen Marhyna-See im Ehernen Schwert, gehen als friedliches Volk ins Riesland, müssen aber gegen die Orks kämpfen, werden dadurch kulutrell immer kriegerischer, gründen schließlich eine Riesenfestung im Zentrum des Rieslandes, werden dort von Dämonen besiegt und gründen am Ende in Lahmaria ein zweites Reich. Die Erinnerung an Marhynia wird verdrängt, weil sie als moralischer Irrweg gesehen wurde. Einige Mahre gehen nicht nach Lahmaria sondern bleiben im Riesland, denn zur Zeit der Goldenen Horde sind sie ja noch einige von ihnen da.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 19, 2015, 22:24:29
Schonmal deutlich besser... :d

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 26, 2015, 18:48:19
@Maeglin: Ich habe jetzt das Ende des Marhynus, bzw. des Wandelsterns Marhya noch ausgebaut. Ansonsten habe ich erst mal nur deine Korrekturen eingearbeitet.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 26, 2015, 21:30:10
Pong....

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 30, 2015, 13:08:32
Ka-tsching!

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 30, 2015, 21:33:41
Ping...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 31, 2015, 19:25:46
Ich hab erstmal nur deine Änderungen nachgetragen. Bei Attanu müssen wir uns noch was einfallen lassen. Machen wir erstmal weiter. In der kommenden Woche mache ich dann den Krieg zwischen Riesen und Drachen.

Ich würde gerne auf der Ratcon einen Vortrag zur Geschichte Rakshazars halten und dabei unseren Text vorstellen. Bist du auch da?




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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 31, 2015, 21:41:00
Ich hab erstmal nur deine Änderungen nachgetragen. Bei Attanu müssen wir uns noch was einfallen lassen.

Jup...ich verstehe ja deine Intention, und ich finde die Idee grundsätzlich auch echt super... :d
Ein Bündniss gegen Kalimir zwischen den Riesen und den "geringeren Völkern"...
Nur normalerweise läuft es doch so ab, dass das Bündnis erst geschmiedet wird und dann durch eine Hochzeit zwischen zwei herausragende Mitgliedern der Bündnisparteien besiegelt wird...
Andersrum wird irgendwie kein Schuh draus, wie ich finde...nur weil zwei "VIP's" heiraten haben sich deren Völker ja nicht plötzlich superlieb, wenn sie vorher verstritten waren....
Vielleicht kann man es ja so regeln. dass Marhynus und Attanu sich - bei diplomatischen Reisen Marhynus zu den Riesen, um diese für den Kampf gegen Kalimir zu gewinnen - kennenlerne und feststellen, dass sie beide eigentlich das Selbe wollen (nur das Attanu auf Seiten der Riesen da noch so ziemlich die einzige ist)...nun müssen Sie "nur noch" ihre jeweiligen Völker davon überzeugen...
Das gelingt den beiden dann auch nach vielen zähen Verhandlungen...und zum Abschmuss dann die Hochzeit als krönenden Abschluss....
Ließe sich daraus was machen?

Ich würde gerne auf der Ratcon einen Vortrag zur Geschichte Rakshazars halten und dabei unseren Text vorstellen. Bist du auch da?

Ich denke das wird sich einrichten lassen... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 01, 2015, 09:57:57
Da haste...
Hab mir nochmal was zu der Raskorda Geschichte überlegt...
Vielleicht kann man die Geschichte auch noch ein bisschen abwandeln…
Famelor schickt seine Tochter Raskorda…Eine Halbgöttin (naja, eigentlich ein Drachling…http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Drachling...aber das müssen wir ja nicht zwingend so angeben....), damit Sie die Sterblichen unterstützt…
Sie hilft den Marhynianern gegen Kalimir und erwählt sich gar einen der großen Recken des Reiches zum Gefährten.
Nun passiert folgendes: Es kommt zu einem Streit, weil sich Raskorda in irgendeinem Konflikt weigert den Marhynianern weiter zu helfen…Vielleicht ein erstes aufblühen der dunklen Saat des Namenlosen in den Reihen der Marhynier, das die Halbgöttin instinktiv spürt und deshalb davor zurückschreckt die Marhynianer weiterhin zu unterstützen?
Wie dem auch sei…nur Ihr Gemahl hält noch zu Ihr...Der Gegenpartei aber gelingt es schließlich mit der Hilfe dunkler Mächte den Drachling seines Sterblichen Leibes zu berauben und sie sperren seine Essenz in 12 schwarze Schwerter, um auf diese Weise die Macht der Halbgöttin weiterhin für Ihre sache nutzen zu können….nur so ne Idee…


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 07, 2015, 19:00:08
Klingt gut! Ich bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen, weiter zu schreiben. Am Mittwoch kommt vorraussichtlich die nächste Version.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 10, 2015, 17:53:16
Neu: Agrim und Krieg der Riesen gegen die Drachen (aus dem vorherigen Text kopiert)

Raskorda ist noch nicht geändert.


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 10, 2015, 22:09:21
Raskorda ist noch nicht geändert.

Jup, und Attanu auch noch nicht... ;)

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 22, 2015, 21:50:37
Raskorda nochmal umgearbeitet
Zwerge ausgebaut
Bei Attanu hab ich gerade keine Inspiration; ich hatte es aber schon so gedacht, dass die Trolle und Riesen sich zähneknirschend bei den kurzlebigen Völkern mitmachen, weil sie Attanu gegenüber so loyal sind.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 23, 2015, 10:18:22
Attanu war, wie due schreibst, eigentlich immer schon gegen Kalimir und für die kurzlebigen Völker...
Wenn die anderen Riesen Ihr gegenüber so unglaublich loyal sind (und sie also quasi als Anführerin und "moralische Instanz" ansehen), dann hätten sie sich wohl gar nicht erst auf Kalimirs Seite gestellt.... ::)
Und eine reine Heirat wird wohl auch kaum etwas bezwecken...
Wenn Obama jetzt sich plötzlich entscheidet eine angesehene russische Oligarchinnenwitwe zu heiraten, werden sich nur deswegen wohl auch nicht plötzlich alle Russen von Putin abwenden...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: GrogT am Juni 23, 2015, 15:28:02
Ich würde dass wie in dem Kommentar Z3 vorgeschlagen machen ... Verhandlungen, evtl. Auseinandersetzungen in denen dann Trollische/ Riesen Gefolgsleute wie Geschlagene von Attanu geheilt und wieder auf die Beine gestellt werden ... bis die verschiedenen Clans merken dass ein Leben unter Attanu+ Kurzlebige mehr verspricht als für den unnachgiebigen und zu keinen zugeständissen bereiten Big K zu sterben ... die Heirat sollte evtl. dann garnicht zwischen Attanu, sondern zwischen Maryhnos und einer mächtigen Clansrepräsentantin sein, die nach der Heirat dann auch sowas wie ein Mandat von Attanu erhält.

Attanus Schutz+Amnestie+ "Mitregieren" wäre doch ein faires Angebot, wenn die andere Option vernichtung & Aufopferung für ein Ego-König ist. 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 23, 2015, 15:48:35
Ja, stimmt. *grübel*


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 28, 2015, 17:31:15
Ein paar Ideen zur Planung: Ich habe vor, neben der eigentlichen chronologischen Abfolge auch einige Kurztexte zu veröffentlichen, die erklären, wo denn all die historischen Artefakte heute sind, was aus den geschichtsträchtigen Orten inzwischen geworden ist usw. Mein Ziel ist, dem Meister einen Mehrwert für die Abenteuergestaltung in der Gegenwart zu schaffen. Ein paar Ideen:

- Der Schmiedehammer Schicksalsdonner
- Der schädelförmige Berg "Kalimirs Kopf"
- Die Obsidiankammer zum Einkerkern von karmalen Wesen
- Grabbeigaben von Sultanen
- Die Nebelträume des Riesen Fenthun
- Das Schlachtfeld aus der "Schlacht der Dinosaurier"
- Aufgegebene aber aktivierbare dämonische Kriegsmaschinen aus Yal-Mordai


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 29, 2015, 12:18:26
Hier noch ein Update: Attanu ist abgeändert und die Goldene Horde ist jetzt drin.



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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 29, 2015, 19:32:13
Besser... :d

Allerdings passt das immer noch nicht ganz...
Zuerst schreibst du, dass Kamlimir die anderen Riesen unterwerfen will, und dass die Älteren sich im entziehen, in dem sie mit Sumu verschmelzen...
Dann schreibst du, dass er die jüngeren Riesen versklaven will und sie vor ihm in die Berge fliehen, verfolgt von Kalimirs Schwarzorken...
...
Und dann schreibst du plötzlich , dass alle Trolle und Riesen ja trotzdem auf Kalimirs Seite stehen...
...
Und dann schreibst du, dass Attanu sie versucht zu überzeugen sich von Kalimnir abzuwenden, sie dass aber erst tun, als Kalimir sich auch gegen sie wende....
...
Also erst werden sie von Kalimnir versklavt, dann sind sie plötzlich freiwillig auf seiner Seite und dann wenden sie sich doch wieder von ihm ab, weil er sich ja doch gegen sie wendet?

Ein verwirrendes hin und her... :P


Die goldene Horde heißt leider in allen mir bekannten offiziellen Quellen so...
Pyradkor hatte meines Wissen nach nie einen Krieg mit den Hochelfen...im Gegenteil, die Elfen waren eines seiner Dienervölker...
Sie beteten ihn als Gott an und bewahrten für ihn die sechs Schlüssel der Elemente...
Pyradkor rief den Namenlosen nicht im Kampf gegen die Elfen zur Hilfe, sondern im Drachenkrieg im kampf gegen Famelor...
Dass die Diener des Namenlosen dann, nachdem sie in Aventurien angekommen waren, statt Pyrdakor zu helfen ihm auch noch in den Rücken fiehlen und eines seiner Dienervölker, nämlich die Hochelfen, angriffen ist wohl Ironie des Schicksals (oder vielmehr der Boshaftigkeit des Namenlosen Gottes zu verdanken)....

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 30, 2015, 10:58:16
Habe leider gerade nicht die Zeit, das Dokument vollständig durchzusehen, aber neben diversen Rechtschreib- und Grammatikfehlern rolle ich gerade auch die Augen über den Elfen-/Pyrdacorteil.

Pyrdacor war niemals ein Anhänger des Namenlosen Gottes. Er hat ihn zu Hilfe gerufen, als er im Drachenkrieg zu unterliegen drohte, und dieser hat ihn zum Dank dafür betrogen.

Es gab auch niemals einen Aufstand der Elfen gegen Pyrdacor. Wahr ist, dass die Elfen seit Chalwens Orakel eine Ahnung von der wahren Natur des angeblichen Gottdrachen hatten. Aber selbst als Tie'Shianna schon so gut wie gefallen war, wurde im Rat noch hitzig darüber debattiert, ob man sich von Pyrdacor lossagen solle oder ob er, wie seinerzeit in Ometheon, als Retter in letzter Sekunde auftauchen wird. Erst nach dem endgültigen Fall der Städtekultur der Elfen haben die Überlebenden begriffen, dass sie einem falschen Gott angehangen haben und dass die Götzenverehrung das Unheil über sie heraufbeschworen hat, und haben sich seither ganz von allen vermeintlichen oder echten Göttern abgewandt.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 30, 2015, 18:11:50
Also in "Aus Licht und Traum" wird das so beschrieben: Pyrdacor wird de facto zu einem Paktierer, am Ende kämpfen die Namenlosen gegen die Elfen. Der Namenlose ist ja sogar, was mir lange Zeit auch nicht klar war, der Erschaffen von Pyrdacor (S. 29 in der Historia).
Dass die Elfen bis zu letzt auf der Seite Pyrdacors standen, wird da nicht mal angedeutet. Im Gegenteil, es steht da, die Elfen hätten durch Chalwen die Wahrheit erkannt, ohne wenn und aber. Später während des Drachenkrieges dann (fragt sich nur ab wann genau...?) kämpfen die Elfen gegen Pyrdacor und seine namenlosen Freunde aus dem Riesland. Der Angriff auf Tie'Shianna wird in der Historia als Angriff von Zze Tha beschrieben. Wieso sollten die Elfen hoffen, dass Pyrdacor sie vor seiner eigenen Armee rettet? Sehen die Elfen nicht einmal den Zusammenhang zwischen den Echsenmenschen aus Zze Tha und Pyrdacor? Das klingt unwahrscheinlich und wäre in den Texten sicher besonders hervorgehoben worden? Ich gebe zu, dass ich diesen Teil der aventurischen Geschichte immer schon verwirrend fand.

Trotzdem steht nirgendwo geschrieben, ob sich Pyrdacor geärgert hatte, weil die Riesländer seine Verbündeten angreifen. Daraus kann ich nur schließen, dass er diesen Angriff geplant hat oder zumindest billigt. Wie gesagt, alles etwas unklar. Richtig ist aber so oder so, dass Pyrdacor Hilfe gegen Famelor will, NICHT gegen die Elfen. Wie die Elfen auch zu ihm stehen mögen, sie sind zumindest nicht in einen Aufstand verwickelt. Danke für den Hinweis.

Woher hast du deine Infos, aus dem Tie'Shianna-Roman? Den habe ich nämlich nicht gelesen. 


Apropos unklar: Ich habe es jetzt so geändert, dass Kalimir die anderen Riesen NICHT angreift, weshalb sie ihn zunächst auch gewähren lassen.


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 30, 2015, 22:11:43
Der Namenlose ist ja sogar, was mir lange Zeit auch nicht klar war, der Erschaffen von Pyrdacor (S. 29 in der Historia).

Also die Historia lass ich hier als Quelle nicht gelten....die wurde nicht umsonst inzwischen ja schon wieder eingestampft und wird komplett neu geschrieben....

Woher hast du deine Infos, aus dem Tie'Shianna-Roman? Den habe ich nämlich nicht gelesen. 

Jup, auch aus dem Tie'Shianna Roman...
Dort wird wenn ich mich recht entsinne nämlich davon gesprochen, dass die Elfen Tie'Shianas eben nicht wissen, dass die Namenlosen Horden wegen Pyradkor kommen....sie führen dass eher auf ihr eigenes Verschulden zurück...sie glauben, dass die Namenlosen Horden durch eigene Expeditionen jenseits des Schwertes "aufgerüttelt" wurden...
Pyrdakor wird ja zu dieser Zeit auch noch nach wie vor von den Elfen als Gottheit verehrt...sie wundern sich nur, dass der Gott ihnen  nicht gegen die namenlosen Horden zur Hilfe kommt und ihr flehen nicht erhört....

Ich gucks mir die Tage noch mal durch....
 
 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 01, 2015, 20:13:46
ping

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juli 02, 2015, 15:07:01
Irgendwie sind hier einige Infos nicht ganz up to date...

Die Historia ist doch schon längst überarbeitet. Okay, der Verlag hat um Feedback gebeten, aber ich glaube nicht, dass sich da jetzt noch mal so massiv viel ändern wird im Vergleich zur überarbeiteten Version. Viel hat sich da ohnehin nicht geändert. Es wurden ein paar Widersprüche ausgebügelt, ein paar Formulierungen geändert, einiges wurde etwas spekulativer gestaltet, um den Fans entgegenzukommen. Aber der Grundtenor ist gleich geblieben.


Den Tie'Shianna-Roman muss man bei dem Thema natürlich schon auf dem Schirm haben...

"Überall saßen Elfen, die schon an ihrer aufwendigen Kleidung als Höflinge zu erkennen waren. Im Moment stand eine Frau im Zentrum, die eine Tunika aus geronnenem Feuer trug und temperamentvolle Worte an das Auditorium richtete: »Deswegen wäre es ein unverzeihlicher Fehler, den Goldenen Gott mit Pyr Daokra gleichsetzen zu wollen. Wer das behauptet, ist selbst den Einflüsterungen des Goldenen verfallen, der uns zu trennen versucht, der unseren Zusammenhalt und unsere Nähe zu den Göttern untergraben will.« Anscheinend war dies gerade der Abschluss einer längeren Ansprache, denn sie blickte zufrieden in die Runde und setzte sich mit einer dramatischen Geste auf ihren Platz, wobei kleine Flämmchen aus ihrem Gewand züngelten. Einige der Anwesenden bezeugten ihre Zustimmung,  indem sie auf die Sitzbänke klopften. Seijia winkte Iscalleon, ihr zu einem der Sitzplätze in der äußersten Reihe zu folgen. »Das ist Iginnis, eine nicht allzu beliebte Feuerzauberin«, flüsterte sie ihm zu, als er sich neben sie setzte. »Sie will nicht von der Verehrung Pyr Daokras ablassen.« Iscalleon nickte und blickte zu einem schwarzhaarigen Elfen, der mit erhobener Hand in die Mitte der Arena trat. Er hatte ein strenges Gesicht, aber strahlend grüne Augen, und seine Kleidung bestand aus lebenden Efeuranken. »Liebste Iginnis«, begann er, und in seiner Stimme mischte sich hoher Sopran mit tiefem Bass – eine so große Spanne in der Zweistimmigkeit hatte Iscalleon nur selten gehört. »Meine verehrten Elfen von Tie’Shianna. Möge das  Gleißen der Stadt unseren Geist erleuchten.« »Möge das Gleißen der Stadt unseren
Geist erleuchten«, wiederholten die meisten Zuhörer diese Einleitungsformel. »Nennt mich einen Narren. Nennt mich einen Blinden. Nennt mich einen Verblendeten. Denn offensichtlich bin ich zu töricht, zu dumm, zu verbohrt, um einen gewissen Zusammenhang zu begreifen. Natürlich sind wir uns alle einig, dass der Herr der Goldenen Horde ein Täuscher ist, ein Lügner, ein Einluller, der jedem Honig ins Ohr träufelt, der seine Worte anzuhören bereit ist. Und ja, da stimme ich dir zu, liebste Iginnis, er mag sogar ein so guter Täuscher sein, dass er uns fälschlicherweise glauben machen könnte, der göttliche Pyr sei nur eine seiner eigenen Erscheinungsgestalten. Wenn er aber dazu in der Lage ist, dann ist er umgekehrt gleichermaßen dazu in der Lage, uns glauben zu machen, Pyr sei eine eigenständige Entität. Dass der göttliche Drache persönlich den letzten Überlebenden der Stadt Ometheon zu Hilfe kam, als sie von seiner eigenen Hohepriesterin verraten und ermordet wurden – wer sagt denn, dass das kein Trugbild des großen Täuschers war?« Iscalleon hatte Schwierigkeiten, der Argumentationskette zu folgen. Aber von der Errettung der Bewohner der Stadt
Ometheon durch den göttlichen Drachen hatte er gehört, und ihm kam der Gedanke, dass ein solches Eingreifen auch Tie’Shianna würde retten können. Die Goldene Horde vor den Toren wuchs stetig, und täglich starben Elfen auf den Mauern, während diese Leute hier über die Existenz oder Nicht- Existenz von Göttern diskutierten. Der Gedanke, dass hier vermutlich selbst zu der Zeit, als er gegen die fliegenden Insektenkrieger gekämpft hatte, philosophische Diskussionen stattgefunden hatten, erfüllte ihn mit Zorn."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juli 02, 2015, 15:18:10
So steht's in der Neuauflage der Historia - der Text ist deckungsgleich mit dem alten:

"A: Pyrdacor
Seit der Goldene zum Namenlosen geworden ist, ist der von ihm erschaffene Große Drache Pyrdacor ein Außenseiter – unter seinesgleichen ebenso wie unter allen Unsterblichen. Es ist allgemein bekannt, dass er von seinem Erschaffer ein beeindruckendes Selbstvertrauen verliehen bekommen hat und er sich selbst als den Höchsten aller Großen Drachen ansieht – eine Betrachtungsweise, die von anderen Drachen zu seinem großen Verdruss nicht geteilt wird. Niemand würde sich als Freund Pyrdacors bezeichnen, allerhöchstens das eine oder andere Zweckbündnis ist denkbar."


"Ü: Chalwens Untergang
Auch nachdem die Sumurrer von den Echsen besiegt und ihre Städte vernichtet wurden, gilt Chalwen bei vielen Völkern als weises Orakel, das vor allem Pyrdacors Verdorbenheit predigt. So versucht sie immer wieder, die Elfen vor ihrem Hochmut zu warnen, doch Pyrdacor bewirkt mit seinen Ränken, dass die Elfen sie entweder nicht richtig verstehen oder aber ihre Worte nicht ernst nehmen. 2.393 v.BF spricht sie jedoch eine Prophezeiung so energisch aus, dass ihre Worte bei manchen Elfen endlich auf offene Ohren treffen. In dieser Prophezeiung behauptet sie, dass die Elfen falschen Göttern folgen und auf Pfaden wandeln, die in den Untergang führen.
Dies erzürnt Pyrdacor so sehr, dass er 2.354 v.BF all seine Zauberkraft zusammennimmt und die Macht der Elemente gegen Chalwens Gebirge schleudert. Mit einem Erdbeben, das riesige Flutwellen auslöst, versinkt schließlich das ganze Gebirge in den Tiefen des Meeres, wodurch Maraskan vom Festland getrennt wird. Sämtliche Siedlungen, die bis dahin in oder an diesem Höhenzug existierten, werden mit all ihren Einwohnern vernichtet, darunter auch echsische Tempel und Heiligtümer. Da Chalwen aber ihre Existenz im Lauf der Äonen fest an dieses Gebiet gebunden hat, wird auch sie in die Tiefe gerissen und fristet seitdem ein Dasein am Grunde des Meeres.
Von ihren drei ‚Kindern‘, den Riesen Ishyatralin, Mardala und Cnondrir, wird Letzterer auch in die Tiefe gerissen und ertrinkt, während sich Ishyatralin gerade auf Maraskan befindet und den Untergang seiner Heimat nur aus der Ferne beobachtet. Die Riesin Mardala schafft es, sich lange genug über Wasser zu halten, um wieder festen Grund unter den Füßen zu bekommen. Sie wird von einigen Ogern gefunden, die von ihrer Größe so beeindruckt sind, dass sie sie sogleich als Göttin adoptieren.
Auf der entstehenden Halbinsel, die später Elburische Halbinsel genannt werden wird, gründen Pyrdacors Untertanen 2.313 v.BF ein neues Reich, dessen Name nicht überliefert ist – die Tulamiden nennen es Burruh’Sum."


"Ü: Der zweite Drachenkrieg und Pyrdacors Ende
XXX ILLUSTRATION: HA045_Drachenkampf (1/3-Seite) XXX
Mit der Zerschlagung der Einheit des Zwergenvolks und Chalwens Untergang ist Pyrdacors Selbstbewusstsein weiter angewachsen – allerdings auch aufgrund der Einflüsterungen des Goldenen. Im Jahr 2.303 v.BF macht er Anstalten, sich zum alleinigen Gott auszurufen und seinen Untertanen die Verehrung jeglicher anderer Götter zu verbieten.
Doch damit geht er einen Schritt zu weit, und die Götter beschließen einzugreifen. Sie senden 2.294 v.BF Famerlor aus, damit er Pyrdacor zum Einlenken bringt. Doch Pyrdacor verlacht seinen Bruder und schafft es mit einer überraschenden Attacke, ihn zu überwinden und in Ketten zu schlagen. Nun sehen sich die Götter gezwungen, Famerlor von einigen Alveraniaren befreien zu lassen und Pyrdacors Vernichtung zu befehlen. Mit so viel Gegenwehr hat der goldene Drache seinerseits nicht gerechnet, und er sendet den Abgesandten der Götter seine schlachterfahrenen Drachen entgegen. 2.261 v.BF gelingt dennoch die Befreiung Famerlors, und nun beginnt ein fürchterlicher Krieg, der wieder einmal große Teile der Welt verheert: der Zweite Drachenkrieg. In den Schlachten kämpfen
Drachen und Alveraniare erbarmungslos und mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Chaos und Vernichtung herrschen überall, nicht nur in Aventurien. Tiefe Wunden werden in die Erde gerissen, aus denen kochende Lava hervorsprudelt, der Untergrund wird von verheerenden Beben erschüttert, ganze Inseln und Gebirge vergehen oder entstehen. Auf den Kontinenten wie auch in den Tiefen des Meeres werden Städte und Reiche zerstört.
Stürme von göttlicher Heftigkeit reißen 2.259 v.BF die Schwimmenden Gärten von Yash’Hualay aus ihren Verankerungen und treiben sie über die Ozeane. Als die Zyklopen sich weigern, Waffen für Pyrdacors Echsen zu schmieden, erzeugt der Drache 2.257 v.BF ein Erdbeben, bei dem mehr als die Hälfte der Zyklopeninseln im Meer versinken. Die fliegende Festung Zze Thas, Ekt’Arba, wird von einem durch göttliche Macht erzeugten Sturm abgetrieben und zerschellt 2.254 v.BF an den Berghängen der Eternen.
KÜ: Die Hilfe des Namenlosen
Pyrdacor begreift, dass er trotz aller Bemühungen und Zauberei unterliegen wird. Deswegen ruft er 2.256 v.BF seinen Schöpfer zu Hilfe: den Goldenen Gott. Dieser hat nur darauf gewartet und schickt alle Wesen und Völker aus, die sich ihm im Lauf der Zeit unterworfen haben: Oger, Trolle, Zwerge, Menschen und Nachtalben überqueren das Eherne Schwert und dringen nach Aventurien vor. Mit ihnen ziehen nicht nur namenlose dämonische Kreaturen, sondern auch die vier Riesen Wolkenkopf, Donnerarm, Kazak und Tugrabab. Unter Führung des Nachtelben Feyangola Finsterblick verheeren diese Truppen den Nordosten Aventuriens, bis ihnen im Jahr 2.253 v.BF im nördlichen Bornland ein elfisches Heer entgegentritt. Es besteht vor allem aus Hochelfen, aber aus den Salamandersteinen sind auch einige Waldelfen herabgestiegen, aus dem Norden sind Firnelfen herbeigeeilt, die von Nivesen begleitet werden, und auch Angehörige anderer Kulturen schließen sich dem Kampf an: Waldschrate, Katzenmenschen, fliegende Katzen, Satyare, Zentauren und dergleichen mehr. Angeführt werden die elfischen Truppen von Anvarion schwingt-zwei-Schwerter. Mehrere Tage wogt die Schlacht hin und her, und das Land wird an dieser Stelle von Blut und Schlimmerem durchtränkt – das Schlachtfeld heißt seitdem Totenmoor. Doch dann kehrt durch Wirken des Namenlosen das dämonische Ross Ghon’chumur zurück und nimmt blutige Rache an den Elfen. Nur wenige aus dem Heer der Elfen und ihrer Alliierten überleben, viele werden in finstere Sphären gerissen – wie auch Anvarion, der deswegen als Anvarion der-in-den-Schatten-ging in die Legenden eingeht. Immerhin sind aber auch die Truppen des Namenlosen so geschwächt, dass sich ihr Vormarsch für mehrere Jahre gebremst ist.
KÜ: Der Untergang der elementaren Städte
Im Jahr 2.231 v.BF verlässt eine Gruppe verzweifelter Elfen Isiriel, denn sie sehen den Untergang ihrer Stadt voraus. Sie erschaffen sich die Globule Nuyasala nach Vorbild der Inseln im Nebel, um dort auf Nachrichten aus Isiriel zu warten. Das tun sie bis heute, und von Zeit zu Zeit geraten Schiffe im Feuermeer in Nebelwolken, durch die sie zu der legendenumwobenen Insel gelangen.
2.222 v.BF steht Feyangola wirklich mit seinen Truppen vor Isiriel, doch es gelingt ihm zunächst nicht, die auf dem See schwimmende Stadt zu erreichen. Da ruft er seine mächtigsten Zauberer herbei, die mit Unterstützung von Pyrdacor erneut die Macht der Elemente anrufen. Ein heftiges Seebeben und eine gewaltige Flutwelle reißen die Stadt in die Tiefe des Yslisees, wie es zuvor mit Chalwens Gebirge am Golf von Perricum geschehen ist. Im letzten Moment gelingt es den Elfenzauberern jedoch, die Stadt mithilfe des Elementaren Wasser-Schlüssels vor der Vernichtung zu retten, sodass sie nun am Grunde des Sees liegt. Ob die Elfen dabei auch in einen endlosen Traum versunken sind oder eine Möglichkeit geschaffen haben, unter dem Wasser weiterzuleben, ist nicht bekannt. Da aber keine Elfen aus Isiriel in anderen Elfenstädten auftauchen, kann ausgeschlossen werden, dass sie die Stadt im letzten Moment verlassen.
Die fliegende Stadt Vayavinda wird ab 2.217 v.BF mehrfach von Drachen und Flugechsenreitern angegriffen, kann sich jedoch mithilfe von Luftzauberei und ihrer legendären Hippogriffenreiter diesen Attacken entziehen. Daraufhin erschaffen echsische Chimärologen Wesen aus gefangenen Elfen und Raubvögeln, die von da an als Harpyien die fliegende Stadt ständig verfolgen und
belagern. Derart bedrängt, beschließt König Achanill von Vayavinda 2.209 v.BF, das aventurische Gebiet zu verlassen und über anderen Kontinenten Frieden zu suchen. Doch in seine Stadt haben sich längst Verräter eingeschlichen, die unter Führung von Ilyanis sieht-in-die-Ferne einen Aufstand gegen ihn initiieren – unter dem Vorwand, Achanill selbst sei ein Anhänger des Namenlosen. Obwohl dieser Aufstand zunächst niedergeschlagen wird, koppelt Achanills Tochter Ayandra einen Teil der Stadt ab und sucht mit einigen Gefährten ihr Glück in einer anderen Richtung. Doch dieses kleinere Stück Vayavindas ist eine gefundene Beute für Drachen, Harpyien und fliegende Trollschiffe. Schwer getroffen, stürzt die kleine fliegende Stadt ab und versinkt im Blauen See. Nur durch Ayandras Magie können die Elfen den Absturz überleben und in den Tiefen des Blauen Sees eine Zuflucht erbauen, in der sie bis heute hausen.
2.212 v.BF befiehlt Pyrdacor seinen echsischen Untertanen in Zze Tha, gegen Tie’Shianna zu ziehen. Zunächst gilt es, alle Vorposten zu beseitigen, um sich überhaupt erst der mächtigen Erzstadt nähern zu können. Zehn volle Jahre dauert es, bis sich die Echsenarmee vor den Toren Tie’Shiannas mit Feyangolas Heeren aus dem Norden vereinigen kann und mit einer Belagerung beginnt. Noch einmal ein halbes Jahr und viele blutige Schlachten vergehen, bis die Mauern Tie’Shiannas schließlich 2.201 v.BF durch Verrat fallen. Einige der Bewohner können sich durch ein Sphärentor auf die Inseln im Neben flüchten und dieses Tor hinter sich versiegeln, sodass sie von der Dritten Sphäre abgeschnitten sind. Wenigen gelingt es, aus dem Belagerungsring auszubrechen, die meisten aber sterben. Mit Tie’Shianna wird die letzte der elementaren Elfenstädte vernichtet, der Elfenkönig Fenvarien gerät in Gefangenschaft der Schergen des Namenlosen: Das Reich der Hochelfen ist unwiederbringlich zerschlagen. Sogar die Lieder, die in den Kavernen Donnerbachs bisher ständig zu hören waren, verstummen, als die Siedlung am Fuß der Fälle 2.190 v.BF durch eine fürchterliche Katastrophe fast vollständig ausgelöscht wird. Elfen sprechen nun vom Unheil verkündenden Schweigen der Lieder.
### Redaktionskasten ###
Ü: Überlebende Elfen
Obwohl die Truppen Pyrdacors und des Goldenen alle wichtigen Städte der Hochelfen vernichten (oder zur Flucht zwingen), gibt es doch eine nicht unbedeutende Zahl von Überlebenden, die in Aventurien verstreut werden und jeweils auf ihre Weise versuchen, den Untergang ihrer Kultur zu überleben."

"Ü: Der Ursprung der Elfenvölker
Nach dem Fall des Himmelsturms haben sich die überlebenden Elfen aus dieser Stadt in den Schutz des ewigen Eises zurückgezogen, wo sie nun in kleinen Sippenverbänden als Firnelfen leben. Überlebende der südlicheren Kriege suchen in den Wäldern und Gebirgen Schutz vor der Verfolgung durch ihre Gegner, und nicht wenige finden auch eine Heimat bei den in der Wildnis lebenden Völkern, mit denen sie vorher verbündet waren. So finden sich immer wieder kleinere Gruppen zusammen, aus denen später die Auelfen werden. Einige suchen auch Schutz bei den Waldelfen der Salamandersteine, denen sie zugestehen müssen, dass ihre Warnungen vor der Entwicklung der hochelfischen Kultur berechtigt waren."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juli 02, 2015, 15:31:38
Fazit: Kein Aufstand der Elfen gegen Pyrdacor. Unsicherheit über das Orakel Chalwens, Unsicherheit über das Wesen Pyrdacors, die unterschwellige Vermutung, Pyrdacor könne womöglich auch als ihr Retter erscheinen, schließlich habe er ja auch Ometheon retten wollen. Der Zusammenhang zwischen der Goldenen Horde und Pyrdacor wird von den Elfen nicht gesehen. Nicht einmal das Erscheinen von Pyrdacors echsischer Armee sorgt für ein wirkliches Aha-Erlebnis. Belagerung von Tie'Shianna, Untergang der hochelfischen Kultur, und erst die Überlebenden, schon halbe Auelfen, erkennen ihren Irrtum.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 02, 2015, 18:48:05
Jup, das fasst es ganz gut zusammen, thx  :d
Ist denke ich auch nicht wirklich ein Problem den Text dahingehend anzupassen....
Schwieriger scheint mir die Sache mit Feyangola als alleinigen Heermeister der Goldenen Horde zu sein....
Sicher, dass das so offiziell gesetzt ist?  ???
Ich hatte es immer so verstanden, dass Feyangolas Armee und die Goldene Horde unter Kazak zwei verschiedene Armeen des Namenlosen waren...
Feyangolas Armee drang aus dem hohen Norden kommend in das Gebiet der Hochelfen ein, die Goldene Horde kam über das Eherne Schwert...

Ach ja und noch was...ist zwar nur ne Kleinigkeit, aber...anscheined gab/gibt es Oger im Riesland!?!  ::)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juli 03, 2015, 01:55:05
Bin mal einmal grob durch den Text gegangen.

- Rechtschreibfehler korrigiert.
- Kommata eingefügt. An denen scheint beim Rakshazar-Projekt echter Mangel zu herrschen, das ist mir schon in den anderen Publikationen aufgefallen... Erhöht nicht unbedingt die Lesbarkeit, wenn die Hälfte der Satzzeichen fehlt.
- Präsensformen eliminiert.
- Famerlor richtig benannt (nicht "Famelor", so berühmt ist er dann auch nicht...)
- Ein paar Anmerkungen hinterlassen. Das Omegatherion ist meines Wissens (und gemäß dem Aventurischen Alamanach) keine Kreatur des Namenlosen, sondern eine des Dämonensultans, und Pyrdacor kein "Anhänger des Namenlosen".


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 05, 2015, 17:47:46
Danke für deine Hilfe Aratan.

Dass die Elfen so lange unschlüssig waren, konnte ich mir bisher nicht vorstellen und wurde auch in den eigentlichen Quellentexten nicht so klar gezeigt wie im Roman. Ich fand diesen Abschnitt der aventurischen Geschichte immer unklar dargestellt, aber jetzt blicke ich durch. Letzten Endes sollten wir diesen Punkt aber möglichst kurz halten, denn unser Augenmerk ist Rakshazar.

Die Schreibweise von Famerlor habe ich wohl wirklich 20 Jahre falsch im Kopf gehabt. *.*

Das Omegatherion ist tatsächlich ein Geschöpf des Dämonensultans, wurde aber zum betreffenden Zeitpunkt vom Namenlosen benutzt. Ich habe das jetzt klarer formuliert.

Ich habe als neues Kapitel den Kampf der Orks gegen die Remshen eingefügt. Der Text ist wieder aus dem bisherigen Material übernommen und nur leicht ergänzt.

Lassen wir doch Kazak etwas vage. Wir haben eh nichts von einer genauen
Beschreibung, weil er in Aventurien sitzt und für unser Riesland keine Rolle mehr spielt.


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 06, 2015, 09:18:38
Ping...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 07, 2015, 22:39:38
Erstmal nur Kleinigkeiten verändert.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 08, 2015, 08:19:25
...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 04, 2015, 18:11:10
Diese Woche kommt noch ein neues Update, bin im Juli nicht mehr zum Schreiben gekommen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 05, 2015, 17:28:19
Hm, sehe gerade, dass auf dem Ratcon Samstag 18 Uhr ein Workshop zum Thema stattfindet? Würde da wohl vorbeikommen wollen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 06, 2015, 13:25:33
Super, schön wenn ich beim Workshop Gesellschaft habe. :)

Hier kommt das aktuelle Dokument. Ich habe die Gründung der Stadt Amhas beschrieben und etwas ausgeschmückt.

Eine leichte Änderung bzw. Präzisierung habe ich zur Stadt Amhalashal gemacht:
Wer genau die Stadt Amhalashal gegründet hat, ist ja nicht so ganz klar, auch wenn im Wiki-Artikel steht, sie sei durch verschiedene Hände (Marus, Sanskitaren) gegangen und erst die Amhassim hätten ihr ihren heutigen Namen gegeben.

Ich möchte vorschlagen, dass die Amhasier (nicht die Amhassim!) diese Stadt vor Urzeiten gegründet haben, sie aber später (1539 - 1537 vBF) an die Marus verloren.

Heute trägt die Stadt wieder ihren ursprünglichen Namen, auch wenn die heutigen Amhassim wohl keine Vorstellungen mehr davon haben, was dieser Name eigentlich bedeutet.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am August 07, 2015, 08:23:56
...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 07, 2015, 17:29:02
Pong...


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 10, 2015, 16:23:44
Habe erstmal nur die Änderungen angenommen und an ein paar Formulierungen gefeilt.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 12, 2015, 12:13:33
Sodele, ich sammle an dieser Stelle mal alles, was die Neuauflage der Historia über das Riesland mitteilt:

* S. 14: "Wandelnde Berge und lebende Wälder?"
Wenn Sterbliche mit Dingen konfrontiert werden, die ihre Vorstellungskraft übersteigen, behelfen sie sich mit Erklärungen, die weit hergeholt sein mögen, es ihnen aber leichter machen, sich das Unvollstellbare vorzustellen. Aus dieser Einfalt heraus haben die Sterblichen Aventuriens Legenden ersonnen, in denen Giganten von mehreren hundert Meilen Größe über die Welt stapfen - und wenn diese sich zur Ruhe legen, werden sie zu Gebirgen. Und warum auch nicht? Jede Form der Vorstellung enthält ein Korn Wahrheit.

Es ist absolut unwahrscheinlich, dass ein Gebirge oder Fluss sich jemals erhoben hat und über das Land gewandelt ist. Auch wenn sie in den Legenden mit Raschtul, Sokramor oder dem Yaquir in Verbindung gebracht werden. Vielleicht sind diese Landmarken beseelt, aber in gigantischer Form haben sie das Land nicht geformt. Dennoch ist es durchaus richtig, dass viele Gebirge, Flüsse oder Seen von der Existenz eines Unsterblichen erfüllt sind (oder waren).

Wenn einer von uns Unsterblichen eine körperliche Gestalt annimmt, stellt sich der sterbliche Geist darunter zumeist ein gigantisches, irgendwie sich selbst ähnliches Wesen vor - doch damit liegt er falsch. Denn "Gestalt annehmen" heißt fast immer, dass wir in Vorhandenes einfahren. Das kann ein Gebirge (oder auch nur ein Berg), ein Fluss, eine See, eine Quelle sein."

* S. 16: "Will ein Unsterblicher ein neues Wesen erzeugen, dann braucht er dafür keinen anderen, muss keine irgendwie gearteten Balzrituale durchführen und sich später möglicherweise noch um den Familiensegen kümmern, wie das bei vielen von euch Sterblichen wohl der Fall ist. Wir erschaffen einfach ein Wesen nach unseren Vorstellungen. Alle sterblichen Rassen, ja, auch ihr Menschen, sind auf genau diese Weise entstanden ... nun gut, fast alle Rassen."

* S. 22: "Dennoch solltet ihr nicht glauben, die Dritte Sphäre dieser Zeit entspräche der heutigen. Die Kontinente hatten eine andere Form, die Gebirge aus dieser Zeit sind verschwunden, andere entstanden. Jahreszeiten existierten nicht, und keine eisbedeckten Regionen im äußersten Norden. Stattdessen gibt es damals überall auf der Welt Gegenden, in denen das Element Eis überwiegt: Schneebedeckte Gebirge oder Ebenen, eingefrorene Seen, träge fließende Gletscher. Und anderswo herrscht das Feuer, dort kochen Lavaseen, in Steinwüsten flimmert die Luft. Mir ist bewusst, dass einem heutigen Menschen diese Vorstellung fremd ist, kennt er doch das Eis nur aus dem hohen Norden, während im Süden trockene Wüsten oder heiße Dschungel zu finden sind. Doch diese räumliche Sortierung ist erst viel später entstanden – zu Beginn der Welt konnte ein vom Eis beherrschter Gletscher ohne Weiteres auch an einer feuerdominierten Wüste vorbeifließen. Das ist die Welt, wie ich sie sehe und begreife. Eure kleinliche Einteilung in Regionen, Landschaften oder Wetter ist etwas, dass sich mir auch nach all den Äonen nicht so recht erschließen kann."

* S. 48: "Die Überlieferung der Trolle
Bis heute erzählen trollische Legenden von dem großen Heroen Straumpff vom  Stamme der Tarpatsch. Darin ist die Rede davon, er habe es geschafft, von Aventurien aus große Fahrten über die Meere zu unternehmen und dabei bis ins Riesland vorzudringen. Ein kleiner Schönheitsfehler daran ist, dass die Meere und Kontinente zu dieser Zeit noch völlig anders verteilt sind als heute, sodass von Aventurien oder dem Riesland noch keine Rede sein kann. Die Kontinente, die er damals bereist hat, existieren aber nicht mehr, weswegen sie in den Legenden durch bekannte Orte ersetzt werden. Sehr bemerkenswert ist aber die Legende, Straumpffs Schiff sei auf seiner letzten Fahrt von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden. Er habe nur überlebt, weil er die Seeschlange mit bloßen Händen erwürgt habe. Hierin kann man eine Umschreibung eines gescheiterten Angriff aufs ein Reich sehen, das von einer Seeschlange oder einem vergleichbaren Drachen beherrscht wird. Demnach ist der Angriff zurückgeschlagen worden, obwohl Straumpff als Heerführer den feindlichen König getötet hat."

* S. 55: "Die ersten Menschen
Im Norden Aventuriens entsteht in dieser Zeit eine andere Rasse, die aber erst viel später Beachtung finden wird. Rotschweif, der der Verantwortung über das Erz entbunden ist, nutzt seine neu erworbene Freiheit dazu, sich einem Volk zu widmen, das er im Dritten Zeitalter erschaffen hat, das aber am Ende des Fünften Zeitalters fast völlig ausgelöscht wurde. Die Wulfen sind Wesen, die in ihrer Gestalt irgendwo
zwischen Wölfen und Orks anzusiedeln sind. Üblicherweise laufen sie auf vier Beinen, können sich aber auch auf zwei Beine erheben und die vorderen Extremitäten als Hände nutzen. Zwar hat Reißgram sie mit beeindruckender Zähigkeit, großer Weisheit und unverbrüchlichem Gemeinschaftsgefühl ausgestattet, doch ihre krallenbewehrten Hände mit den kurzen Fingern verhindern, dass sie geschickte Handwerker hervorbringen. Um diesen Mangel zu verringern, stellt Reißgram ihnen nun eine niedere Rasse zweibeiniger Wesen zur Seite. Diese Wesen sind feingliedriger als die Wulfen, aber auch weniger zäh und nicht mit so großer Weisheit gesegnet: die Menschen. Ihr werdet zu diesen Menschen, deren Vorfahren in späteren Zeitaltern zu den sogenannten Nivesen werden … zumindest zu großen Teilen. Diese beiden Völker ziehen nun Seite an Seite über die weiten Ebenen ihrer Heimat, immer den Herden ihrer Beutetiere hinterher. Doch einige Gryphonen finden es unterhaltsam, Jagd auf dieses merkwürdige Gemeinschaft zu machen, und sie versklaven alle Wulfen und Menschen, derer sie habhaft werden. Die meisten Wulfen enden als Gladiatoren bei praiosgefälligen Feiern in den Arenen der Gryphonenstädte, während die Menschen als Sklaven zu niederen Arbeiten herangezogen werden. So sind Reißgrams Völker gezwungen, sich in unwirtliche Regionen zurückzuziehen, die von den meisten Gryphonen gemieden werden: steile Gebirge, dichte Wälder und sogar frostige Eiswüsten, so breiten sie sich über ganz Aventurien aus."

* S. 68: "Das zweite Geschlecht der Menschen
Phex war noch nie ein sehr mächtiger Gott. Aber er liebt es, seinen Spott mit den anderen Göttern zu treiben und ihnen die eigenen Schwächen zu verdeutlichen. Dass er es selbst nicht sonderlich mag, seine eigene Unvollkommenheit gezeigt zu bekommen, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls beschließt Phex, Brazoraghs Stolz auf seine Orks ein wenig zu dämpfen, indem er den grobschlächtigen Wesen etwas Anmutigeres entgegensetzt. Dafür macht er sich nicht einmal die Mühe, ein neues Volk zu erschaffen, sondern greift auf längst vorhandene Wesen zurück, die bloß bisher kaum Beachtung fanden. Einst hat Reißgram die Menschen als Gefährten für die Wulfen erschaffen, doch die Wolfswesen sind längst ausgestorben, während die Menschen in kleinen, primitiven Stämmen in unzugänglichen Regionen überlebt haben. Auch wenn ich selbst die Sumurrer hegte, die ich dereinst schuf, nachdem ich Gefallen an Reißgrams Völkern fand, so offenbart sich Phex um 11.000 v.BF den wenigen noch frei lebenden Menschen, die aus der Verbindung von Reißgrams und meinen Geschöpfen hervorgegangen sind. Er sendet ihnen Alveraniare, die ihnen viele Handwerkskünste und die Zauberei bringen und sie in fruchtbarere Gebiete führen. Doch seinen neuen Schützlingen bleibt nur wenig Platz auf der Welt. Viele werden von den Echsen überrannt, andere versklavt. Nur kleine Populationen können sich in die kalten Gebirge zurückziehen, die von den Echsen gemieden werden. Vor allem im Raschtulswall breiten sie sich aus, leben aber in ständiger Angst vor den Echsenvölkern aus den umgebenden Ländereien. Damit ist Phexens Plan, Brazoragh zu verspotten, allerdings gescheitert, denn die Orks können sich wesentlich besser durchsetzen und pflegen bereits seit 25.000 Jahren ihre Kultur. Bis heute weiß ich nicht, ob ich Phex für sein Eingreifen danken oder ihn verfluchen soll. Denn es bedeutet den Beginn meines eigenen Untergangs – ich konnte die Menschen einfach nicht aufgeben, selbst als Pyrdacor sich gegen mich wandte."

* S. 71: "Und wieder ist es Efferd, der die anderen Götter daran erinnern muss, dass so etwas in der Dritten Sphäre nicht geduldet werden darf. Also straft Praios das Land Lahmaria mit einer nie gesehenen Trockenheit, die jedes geschuppte Wesen verdorren lässt. Ingerimm lässt die Erde beben und Vulkane flüssiges Gestein ausspeien, das die Unheiligtümer zerstört, und schließlich wühlt Efferd die Meeresfluten auf, bis der ganze Kontinent im Meer versinkt.
Diese Fluten verheeren nicht nur das Land der tausend Inseln, sondern sie gehen als Welt erschütternde Katastrophe in die Geschichte aller Kontinente ein – noch Jahrzehntausende später berichten Legenden über das „Jahr der großen Fluten“."

* S. 88: "Der Angriff der namenlosen Horde auf die Elfen
Bis zum Jahr 5.500 v.BF haben sich die Reiche der Hochelfen immer weiter ausgedehnt und umfassen nun ein Gebiet bis zum Svellt, dem Frisund, der Misa und auch große Teile des Landes bis zum Raschtulswall. 5.481 v.BF berichten erstmals Kundschafter aus der Gegend des heutigen Bornlands, sie seien von fürchterlichen Ungeheuern angegriffen worden. In der Folgezeit wiederholen sich diese Berichte, und schließlich werden auch elfische Außenposten angegriffen und zum Teil ausgelöscht. Viele Elfen ziehen sich deswegen aus dem aventurischen Osten und Norden zurück, bis Simia 5.092 v.BF mit einer Schar Getreuer in die betroffenen Regionen zieht, um herauszufinden, was es mit diesen Geschehnissen auf sich hat. Ein Jahr später kehrt er nur mit einer kleinen Schar von Gefährten zurück, er selbst hat in dieser Zeit das Lachen verlernt. Erst später stellt sich heraus, dass der Namenlose heimlich eine große Anhängerschaft gesammelt hat, darunter viele Bewohner des Rieslands, die er nun über das Eherne Schwert hergeführt hat: Goblins, riesländische Schwarzorks, Trolle, Smaranter, Blaue Mahre, selbst Riesen gehören dazu. Außerdem hat er auch dämonischen Wesenheiten den Zugang zur Dritten Sphäre ermöglicht und sie nun in seine Armeen integriert. Sein oberster Heerführer ist das dämonische Wesen Maruk-Methai mit seinem ebenfalls dämonischen Ross Ghon’chmur. Ziel des Namenlosen ist es, das Sphärentor des Sala Mandra zu erobern und für seine eigenen Zwecke zu nutzen, denn er hofft damit die Götter und alle Sphärenwächter überlisten und umgehen zu können. Nur so, glaubt er, könne er wieder ins Sein treten und als der Goldene seine alte Macht zurückerlangen. In den folgenden Jahrzehnten kommt es zu zahlreichen Schlachten, an denen neben Simia auch legendäre Elfen wie Herpergon mit-dem-Ehernen-Schild und die Zwillingskriegerinnen Rhamera atmet-das-zerza und Salrasa vollbringt-dasnurdra teilnehmen. Sogar einige Lichtelfen unter Führung von Arkalion wandelt-in-fremden-Toden verlassen ob dieser Bedrohung das Sala Mandra und schließen sich Simia an. Die wichtigste Schlacht dieser Zeit findet 5.047 v.BF in den Bornwäldern statt, als Zehntausende Elfen einer mehrfachen Übermacht gegenüberstehen. Erst als es dem jungen Krieger Fenvarien vom-Licht-gestreift gelingt, das Dämonenross Ghon-chmur mit einem mächtigen Zauberlied zu besänftigen, kann Simia Maruk-Methai zu einem direkten Kampf zwingen, den keiner von beiden überlebt. Dadurch ist die Macht der Goldenen Horden so nachhaltig geschwächt, dass sie sich wieder nach Osten zurückziehen und den Krieg als verloren betrachten. Nachfolgerin Simias als Hochkönigin der Elfen wird seine weise Ratgeberin Orima spricht-von-der-Wahrheit, die im Kampf ihr Augenlicht für die Gabe der Prophetie hergegeben hat."

* S. 91: "Die Expeditionen der Hochelfen
Spätestens ab 4.500 v.BF beginnen die Hochelfen, zahlreiche Expeditionen von ihren Städten aus in die Ferne auszusenden. An Bord von fliegenden oder schwimmenden Zauberschiffen erreichen sie das Riesland, Uthuria und das Güldenland, von wo sie exotische Pflanzen und Gewürze, aber auch intelligente Wesen mitbringen, mit denen sie ihre heimatlichen Städte schmücken. Dazu gehören zum Beispiel die fliegenden Katzen aus dem Riesland, die von da an zu beliebten Haustieren werden."

* S. 105: "Die Hilfe des Namenlosen Pyrdacor begreift, dass er trotz aller Bemühungen und Zauberei unterliegen wird. Deswegen ruft er 2.256 v.BF seinen Schöpfer zu Hilfe: den Goldenen Gott. Dieser hat nur darauf gewartet und schickt alle Wesen und Völker aus, die sich ihm im Lauf der Zeit unterworfen haben: Oger, Trolle, Zwerge, Menschen und Nachtalben überqueren das Eherne Schwert und dringen nach Aventurien vor. Mit ihnen ziehen nicht nur namenlose dämonische Kreaturen, sondern auch die Riesen Wolkenkopf, Donnerarm und Tugrabab. Unter Führung des Nachtalben Feyangola Finsterblick und des riesenhaften, daimoniden Kazak watet-in-Blut verheeren diese Truppen den Nordosten Aventuriens, bis ihnen im Jahr 2.253 v.BF im nördlichen Bornland ein elfisches Heer entgegentritt. Es besteht vor allem aus Hochelfen, aber aus den Salamandersteinen sind auch einige Waldelfen herabgestiegen, aus dem Norden sind Firnelfen herbeigeeilt, die von Nivesen begleitet werden, und auch Angehörige anderer Kulturen schließen sich dem Kampf an: Waldschrate, Katzenmenschen, fliegende Katzen, Satyare, Zentauren und dergleichen mehr. Angeführt werden die elfischen Truppen von Anvarion schwingt-zwei-Schwerter. Mehrere Tage wogt die Schlacht hin und her, und das Land wird an dieser Stelle von Blut und Schlimmerem durchtränkt – das Schlachtfeld heißt seitdem Totenmoor. Doch dann kehrt durch Wirken des Namenlosen das dämonische Ross Ghon’chumur zurück und nimmt blutige Rache an den Elfen. Nur wenige aus dem Heer der Elfen und ihrer Alliierten überleben, viele werden in finstere Sphären gerissen – wie auch Anvarion, der deswegen als Anvarion der-in-den-Schatten-ging in die Legenden eingeht. Immerhin sind aber auch die Truppen des Namenlosen so geschwächt, dass ihr Vormarsch für mehrere Jahre gebremst ist. Der Untergang der elementaren Städte Im Jahr 2.231 v.BF verlässt eine Gruppe verzweifelter Elfen Isiriel, denn sie sehen den Untergang ihrer Stadt voraus. Sie erschaffen sich die Globule Nuyasala nach Vorbild der Inseln im Nebel, um dort auf Nachrichten aus Isiriel zu warten. Das tun sie bis heute, und von Zeit zu Zeit geraten Schiffe im Feuermeer in Nebelwolken, durch die sie zu der legendenumwobenen Insel gelangen. 2.222 v.BF steht Feyangola wirklich mit seinen Truppen vor Isiriel, doch es gelingt ihm zunächst nicht, die auf dem See schwimmende Stadt zu erreichen. Da ruft er seine mächtigsten Zauberer herbei, die mit Unterstützung von Pyrdacor erneut die Macht der Elemente anrufen. Ein heftiges Seebeben und eine gewaltige Flutwelle reißen die Stadt in die Tiefe des Yslisees, wie es zuvor mit Chalwens Gebirge am Golf von Perricum geschehen ist. Im letzten Moment gelingt es den Elfenzauberern jedoch, die Stadt mithilfe des Elementaren Wasser-Schlüssels vor der Vernichtung zu retten, sodass sie nun am Grunde des Sees liegt. Ob die Elfen dabei auch in einen endlosen Traum versunken sind oder eine Möglichkeit geschaffen haben, unter dem Wasser weiterzuleben, ist nicht bekannt. Da aber keine Elfen aus Isiriel in anderen Elfenstädten auftauchen, kann ausgeschlossen werden, dass sie die Stadt im letzten Moment verlassen. Die fliegende Stadt Vayavinda wird ab 2.217 v.BF mehrfach von Drachen und Flugechsenreitern angegriffen, kann sich jedoch mithilfe von Luftzauberei und ihrer legendären Hippogriffenreiter diesen Attacken entziehen. Daraufhin erschaffen echsische Chimärologen Wesen aus gefangenen Elfen und Raubvögeln, die von da an als Harpyien die fliegende Stadt ständig verfolgen und belagern. Derart bedrängt, beschließt König Achanill von Vayavinda 2.209 v.BF, das aventurische Gebiet zu verlassen und über anderen Kontinenten Frieden zu suchen. Doch in seine Stadt haben sich längst Verräter eingeschlichen, die unter Führung von Ilyanis sieht-in-die-Ferne einen Aufstand gegen ihn initiieren – unter dem Vorwand, Achanill selbst sei ein Anhänger des Namenlosen. Obwohl dieser Aufstand zunächst niedergeschlagen wird, koppelt Achanills Tochter Ayandra einen Teil der Stadt ab und sucht mit einigen Gefährten ihr Glück in einer anderen Richtung. Doch dieses kleinere Stück Vayavindas ist eine gefundene Beute für Drachen, Harpyien und fliegende Trollschiffe. Schwer getroffen, stürzt die kleine fliegende Stadt ab und versinkt im Blauen See. Nur durch Ayandras Magie können die Elfen den Absturz überleben und in den Tiefen des Blauen Sees eine Zuflucht erbauen, in der sie bis heute hausen. 2.212 v.BF befiehlt Pyrdacor seinen echsischen Untertanen in Zze Tha, gegen Tie’Shianna zu ziehen. Zunächst gilt es, alle Vorposten zu beseitigen, um sich überhaupt erst der mächtigen Erzstadt nähern zu können. Zehn volle Jahre dauert es, bis sich die Echsenarmee vor den Toren Tie’Shiannas mit Feyangolas Heeren aus dem Norden vereinigen kann und mit einer Belagerung beginnt. Noch einmal ein halbes Jahr und viele blutige Schlachten vergehen, bis die Mauern Tie’Shiannas schließlich 2.201 v.BF durch Verrat fallen. Einige der Bewohner können sich durch ein Sphärentor auf die Inseln im Neben flüchten und dieses Tor hinter sich versiegeln, sodass sie von der Dritten Sphäre abgeschnitten sind. Wenigen gelingt es, aus dem Belagerungsring auszubrechen, die meisten aber sterben. Mit Tie’Shianna wird die letzte der elementaren Elfenstädte vernichtet, der Elfenkönig Fenvarien gerät in  Gefangenschaft der Schergen des Namenlosen: Das Reich der Hochelfen ist unwiederbringlich zerschlagen. Sogar die Lieder, die in den Kavernen Donnerbachs bisher ständig zu hören waren, verstummen, als die Siedlung am Fuß der Fälle 2.190 v.BF durch eine fürchterliche Katastrophe fast vollständig ausgelöscht wird. Elfen sprechen nun vom Unheil verkündenden Schweigen der Lieder."

* S. 108: "Das Eherne Schwert
Damit der Goldene nie wieder seine Truppen über das Eherne Schwert nach Aventurien senden kann, beschließen die Götter, aus dem Gebirge eine unüberwindbare Barriere zu machen. Der Drache Fuldigor erhält den Auftrag, dieses Vorhaben auszuführen, und als Helfer gewinnen die Götter unter anderem den Elementarherrn des Erzes, der dem Drachen zu diesem Zweck den Erzschlüssel ausleiht. In einem Ritual, das Pyrdacors Versenkung von Chalwens Thron gleichkommt, wird das gesamte Gebirge so zusammengeschoben, dass seine Gipfel in unglaubliche Höhen gedrückt werden. Wo aber Chalwens Thron innerhalb weniger Stunden in den Fluten des Perlenmeers versunken ist, dauert das Anwachsen des Ehernen Schwerts weit über hundert Jahre, und der Höhenunterschied pro Tag beträgt nur wenige Spann. Die Hoffnung der Götter, dass hierbei auch die Dämonenzitadelle vernichtet werden könnte, erfüllt sich aber nicht. Deswegen erhält Fuldigor die Aufgabe, von nun an im Ehernen Schwert zu bleiben und die Zitadelle zu bewachen."

* S. 111: "Pardonas Rettung
Während des Karmakorthäons erfährt der Namenlose Gott davon, dass Pyrdacors Geschöpf Pardona keineswegs tot ist, sondern in der Siebten Sphäre gefangen gehalten wird. Also sendet er seinen treuen Diener, Maruk-Methai, aus, um sie zu befreien. Keine Überlieferungen berichten davon, was Maruk-Methai in der Siebten Sphäre für Aufgaben zu erfüllen hat, geschweige von den Qualen, die Pardona in ihren fast tausend Jahren als Sklavin der Dämonen erleiden musste, doch dem dämonischen Wesen, das auch die ‚Kraft des Namenlosen‘ genannt wird, gelingt es, die 2.014 v.BF zum Namenlosen zu bringen. Dieser heilt sie so weit wie möglich von dem Wahnsinn, der sie erfasst hat, und macht sie zu seiner höchsten Legatin: zur ‚Zunge des Namenlosen‘. Da es inzwischen weder Pyrdacor noch eine blühende Elfenkultur gibt, die sie weiterhin verführen kann, zieht Pardona von nun an durch die Welt und über alle Kontinente, um die Lehre ihres Herrn zu verbreiten."

* S. 132: "Die erste Maraskanumsegelung
Die tulamidische Seefahrt entwickelt sich deutlich fort, und unterstützt durch Zauberer und Luft- und Wasserdschinne stoßen die Schiffe in immer neue Regionen vor. 1.221 v.BF umrundet eine tulamidische Zauberzedrakke zum Beispiel erstmals Maraskan, 1.181 v.BF erreicht ein anderes Schiff die Küste des Rieslands und kehrt mit geheimnisvollen Berichten über dieses fremde Land nach Khunchom zurück."

* S. 183: "Der Auszug von Brogars Stamm
Im Winter 64 v.BF gelingt es einer ausgehungerten Ogersippe, sich Zugang zu den Zwergenbingen von Brogars Stamm in der Schwarzen Sichel zu verschaffen. Die Oger veranstalten ein fürchterliches Massaker, bei dem die meisten Zwerge des sowieso nicht sehr großen Stammes getötet werden. Nur wer sich durch Fluchttunnel retten kann, die zu klein für die bulligen Oger sind, überlebt, aber die Binge ist verloren. Es sind nur einige Dutzend Brogar-Zwerge, die fast ohne jeglichen Besitz die Schwarze Sichel verlassen und nun auf der Suche nach einem neuen Siedlungsgebiet nach Nordosten ziehen. Im Bornland werden sie mehrfach von Goblins überfallen, und so sind es nur noch zwanzig Überlebende, die schließlich ins Eherne Schwert ziehen, wo sie ab 59 v.BF eine neue Binge in eine natürliche Höhle hineinbauen. Da die meisten fähigen Handwerker aber gestorben sind – durch Oger, Goblins oder die anstrengende Reise – und sie keinerlei Werkzeug haben, bleiben ihre Bauten primitiv. Im Lauf der folgenden Zeit verrohen sie immer weiter, bis sie schließlich zu Wilden Zwergen werden, die kaum noch etwas über frühere Zeiten wissen. Einige ihrer Bingen werden verlassen, zum Beispiel jene, die später bei Notmark entdeckt wird. Mancherorts wollen aber auch Gerüchte nicht verstummen, die Zwerge hätten einen unterirdischen Weg durch das Eherne Schwert gefunden und siedelten nun im Riesland."

* S. 246: "Eine angebliche Passage zum Riesland
Efferdane Süderstrand, die Tochter des berühmten Seefahrers und Buchautors Belsarius Süderstrand, erwirbt sich gegen Ende des Jahrhunderts einen Ruf als Kennerin der nördlichen Meere. 694 BF verlässt sie Festum Richtung Osten, um eine Passage ins Riesland zu finden, kehrt aber niemals zurück. Später kommen Gerüchte auf, sie habe das Riesland erreicht und eine Beschreibung ihres Weges auf einer der
Bäreninseln vergraben, doch diese Beschreibung wird nie gefunden."

* S. 258: "Die Nebelauen
Während im Westen der Güldenlandhandel floriert, suchen mutige Kapitäne im Osten immer wieder nach einer Passage zum Riesland. 793 BF erreichen mehrere Schiffe aus Khunchom die Nebelauen südöstlich des Ehernen Schwerts. Da sie jedoch ohne nennenswerte Schätze zurückkehren, werden die Bemühungen in diese Richtung nicht fortgesetzt. Zweihundert Jahre lang dringt kein anderes Schiff zu einer derart weit östlich gelegenen Region vor."

* S. 279: "Thorwaler in den Nebelauen
Nachdem über zweihundert Jahre kein aventurisches Schiff mehr die Passage ins Riesland gesucht hat, erreicht 960 BF ein Drachenboot die Nebelauen am Fuß des Ehernen Schwerts. Den Thorwalern gelingt die Rückkehr jedoch nicht, sodass in Aventurien niemand von ihrer Tat erfährt."

* S. 283: "Rubans erste drei Fahrten
Der junge Abenteurer und Schiffskapitän Ruban ibn Dhachmani fährt 978 BF zum ersten Mal aus, um eine Passage ins Riesland zu finden – dies ist der Auftakt zu dem, was als Rubans neun Reisen in die tulamidischen Märchen Einzug halten wird. Diese erste Reise scheitert an ungünstigen Winden, die sein Schiff gegen einen Felsen an der Ostküste Maraskans drücken. Auf der zweiten Reise, zu der er 980 BF aufbricht,  erreicht er die Nebelauen am Fuße des Ehernen Schwerts, wird dort aber von Riesen
angegriffen, die sein Schiff zerstören. Mit einem von Waldgrolmen gestohlenen
Boot versucht er zurückzukehren, aber nur weil die Neersander Expeditionskogge Elchreiter unter dem bornländischen Kaufmann Stover Regolan Stoerrebrandt das  Boot zufällig entdeckt, schaffen es er und die wenigen Überlebenden seiner Mannschaft wieder nach Aventurien. Die dritte Reise, die er 984 BF als Handelskapitän im Auftrag des Kaufmanns Teobaldo Warrlinger unternimmt, bringt ihn über das Perlenmeer zu den unwirtlichen Schwefelklippen und damit endlich an die Küste des Rieslandes – allerdings kehrt er ohne die erhofften Reichtümer nach Aventurien zurück."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 12, 2015, 13:59:48
Aha, Kazak ist jetzt also doch wieder ein Dämon.

Im Fließtext findet sich außerdem noch ein Fehler, die Setzungen der Historia wie der Drachenchronik betreffend:

"Ein Volk ganz anderer Art wurde von der Göttin Mada erschaffen: Aus einem unergründlichen Bergsee im Ehernen Schwert stiegen die Mahre ans Mondlicht. Schon bald gründeten sie Siedlungen auf dem Kontinent und begründeten das (erste) Reich von Marhynia."

Lt. der Historia gehören die Mahre seit dem Fünften Zeitalter zu den "Weiteren Völkern" (S. 317), lt. der Drachenchronik gibt es sie bereits seit dem Dritten Zeitalter. Ich formuliere gleich mal ein wenig um.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 12, 2015, 16:50:12
Aber über die Umstände der Entstehung der Mahre steht nirgendwo etwas?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 12, 2015, 17:50:47
Da sich das Kapitel um die Mahre und das Erste Marhynia in einem nicht quellenkonformen Zustand befand, habe ich mal ein paar weitläufige Änderungen vorgenommen.

- Die Mahre sind nicht erst im Neunten Zeitalter entstanden. Zwar schweigt sich die Historia über ihren genauen Entstehungszeitpunkt aus, doch können wir diesen recht treffsicher erraten. Auf jeden Fall vor Madas Frevel, da Mada als Gefesselte Gottheit kaum noch über den Einfluss verfügen dürfte, sterbliche Völker zu erschaffen. Mit ziemlicher Sicherheit nach der Erschaffung der Großen Drachen, da die Erschaffung der sterblichen Völker lt. Historia S. 35 nach der Erschaffung der Großen Drachen erfolgte und diese den Drachen anvertraut wurden. Damit haben wir den Zeitpunkt dann auch schon: Ziemlich parallel zur Erschaffung der Bashuriden/Archäer, Madas anderem großen Volk, S. 36 der Historia.
- Die Existenz der Mahre im Dritten Zeitalter wird durch die Drachenchronik bestätigt. Die Mahre hatten dort ein erstes großes Reich im Schatten der Weltenwunde, also etwa da, wo sich heute die Dämonenzitadelle befindet, Drachenerbe S. 69 ("Hierbei handelt es sich um das Reich der Blauen Mahre, das sich im dritten Zeitalter im Schatten der Weltenwunde bildete, als der Keim des Dämonenbaums in die Dritte Sphären eindrang.").
- Das Erscheinen des Dämonenbaums lässt sich lt. Historia S. 51 nunmehr auf das Fünfte Zeitalter datieren. Wir hatten hier soweit ich weiß mal einen Widerspruch zu den Aussagen der Drachenchronik gesehen, die das Erscheinen des Baums auf das Dritte Zeitalter datiert. Diesen Widerspruch beseitigt die Historia, indem sie den möglichen Ursprung des Dämonenbaums auf das Zweite Zeitalter vorverlegt. ("Seit jener Zeit sehe ich das in der Welt wurzeln, was ich den Dämonenbaum nennen will. Allerdings bin ich mir durchaus unsicher, ob diese Verästelung nicht schon seit jener Konfrontation durch die Schöpfung wächst, die ihr heute Gigantenkriege nennt."). Nimmt man die Infos aus der Drachenchronik hinzu, wissen wir dann jetzt auch, dass das Eherne Schwert im Fünften Zeitalter entstanden ist, was den Untergang des Reiches der Blauen Mahre bedeutet hat. (Historia: Wie bereits zitiert, S. 51: Erscheinen des Dämonenbaums im Fünften Zeitalter; Drachenerbe S. 69: "Dies bewahrt die Erinnerung an die Zerstörung des Mahrenreiches, als die Felsmassen des Ehernen Schwerts die Knospe des Dämonenbaums unter sich begraben.")
- Lahmaria first. Die Mahre gewinnen wieder an Bedeutung, als das Ewige Eis das Meerwasser bindet und deshalb ein vorher unterseeisches Gebiet, das spätere Lahmaria, sich aus dem Meer erhebt. Dieses nehmen die Mahre als ihre Heimat in Besitz, Historia S. 68. Die lahmarischen Mahre haben daher Marhynia gegründet, nicht umgekehrt. Da Efferds Wogen die Mahre als kriegerisch beschreibt, S. 46, gehe ich von einem Exodus pazifistischer gesinnter Mahre ins Riesland aus, schließlich sollen die riesländischen Mahre ja weiser und besonnener sein.
- Ich nehme an, dass Marhynia First, Lahmaria second eine Krücke war, um zu erklären, warum Lahmaria tatsächlich das zweite Reich der Mahre ist. Die brauchen wir aber nicht mehr. Da die Mahre ihr Erstes Reich, wie in der Drachenchronik ausführlich beschrieben, im Dritten Zeitalter im Gebiet des späteren Ehernen Schwertes hatten, haben wir ein solches, Marhynia muss dafür also nicht herhalten. Die Ausführungen dazu haben nur bislang im Fließtext gefehlt.
- Lt. Historia ist es der Aufstand der Mahre, der zu Charyptas Bündnis mit den Dämonen führt, Historia S. 70/71. Ein früherer Angriff Charptas auf Marhynia ist nicht plausibel. Ein späterer auch nicht, weil Charypta unmittelbar im Anschluss an die Auseinandersetzung in die Niederhöllen fährt. Marhynia und Lahmaria gehen somit zeitgleich unter. Es gibt folglich auch keine marhynischen Flüchtlinge, die nach Lahmaria fliehen, habe die Passage ersatzlos gestrichen.
- Die Mahre, die heute im Ehernen Schwert leben, sind keine Überlebenden Marhynias, sondern Überlebende A'Talls, siehe Efferds Wogen S. 47.
- Als die Mahre entstanden, konnten sie das Mondlicht noch nicht sehen - es war noch vor Madas Frevel - kein Frevel Madas, kein Mond. Auch das hab ich rausgestrichen.

Und damit... Ping.


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 12, 2015, 19:17:25
Danke, Arantan. Hoffentlich ist das jetzt der endgültige Zustand. Kein Thema ist so schwierig und unklar gewesen wie die vermaledeiten Fischgesichter. Das liegt wohl auch daran, dass die Mahre in den DSA-Publikationen eigentlich nur eine Nebenrolle gespielt haben, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Vieles ist jetzt lustigerweise doch wieder so wie es in frühen Textversionen mal war.  :saufn:

Ist „Glaail’Mhuorr Gh-uuiiu“ (Stadt der Blauen Mahre) eine Erfindung von dir?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 12, 2015, 19:19:21
Nope, Drachenchronik.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 12, 2015, 19:20:28
Hab oben mal noch Quellen und Zitate ergänzt, dann können wir es später nochmal nachschlagen, falls nochmals Fragen aufkommen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 12, 2015, 19:40:40
Pong... Noch drei Fehler korrigiert.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 13, 2015, 09:31:53
Mal ne andere Frage... Lt. Historia sind beim ersten Angriff des Namenlosen auf die Elfen auch Goblins mit über das Eherne Schwert gezogen. Sollte ja auch welche geben in Rakshazar, schließlich stammen die aus dem Bornland und sind somit mit am nächsten dran. Im Buch der Helden finde ich aber keine Goblins. Überlese ich da nur was oder fehlen die tatsächlich, und wenn ja, wieso?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am August 13, 2015, 09:40:51
Meine Idee dazu war, dass es früher einmal Goblins im Riesland gab....heute aber nicht mehr....
Dadurch, dass viele andere Völker Ihren Lebensraum beanspruchten, wurden sie (im wahrsten Sinne des Wortes) in den Untergrund getrieben, wo sie mehr und mehr degenerierten.
ihre Nachfahren im heutigen Rakshazar sind die Trogglinge...
Wäre in meinen Augen die eleganteste Lösung des Problems...

Ach ja, was mir noch aufgefallen ist:
- Geflügelte Katzen im Riesland....sollten wir auf jeden Fall übernehmen... :d
- Kazak müssen wir dann wohl wirklich noch etwas umdesignen...zum Daimoniden....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 13, 2015, 20:58:17
Greifkatzen gibt es ja auch in Aventurien.

Bisher steht im Text, dass Goblins erst mit der Rückkehr der Goldenen Horde ins Riesland kamen. :lesend: Bei den Trogglingen hatten wir uns nie entgültig entschieden, glaube ich.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am August 13, 2015, 21:03:10
Greifkatzen gibt es ja auch in Aventurien.

Ja, aber sie sollen ja ursprünglich aus dem Riesland kommen... ;)

Bisher steht im Text, dass Goblins erst mit der Rückkehr der Goldenen Horde ins Riesland kamen.

Was aber den offiziellen Quellen wiederspricht, die besagen, dass bereits beim ersten Kriegszug der Namenlosen Horden aus dem Riesland nach Aventurien Goblins dabei waren....

Bei den Trogglingen hatten wir uns nie entgültig entschieden, glaube ich.

Und genau deshalb ist das ja so eine gute Option...zwei Fliegen mit einer Klappe...wir klären endgültig was die Trogglinge sind und schaffen es gleichzeitig die Goblins Hintergrundkonform zu integrieren..... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 13, 2015, 21:14:42
Bei solchen Dingen neige ich ja meist dazu, in größeren Maßstäben zu denken...

Mir kommen da ein halbes Dutzend Abenteuerideen, bei denen die Expedition der Theaterritter unter Thora Fataburuq sich nicht irgendwo im nördlichen Riesland unter den Einheimischen verloren hat, sondern sich ein Nachfolgeorden gegründet hat, der - in welcher Form auch immer - noch heute existiert und im Geheimen Pläne schmiedet.

Goblins oder eventuelle Nachfolgevölker wären dann die natürlichen Feinde dieser Organisation, womöglich besteht auch nach wie vor Kontakt mit der Kuunga Suula, über ein Kommunikationsartefakt o. ä.

Dann könnte man die bevorstehende Theaterritterkampagne hervorragend zu einem Bornland-Theaterritter-Rakshazar-Kampagne machen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 14, 2015, 01:28:13
Seid ihr sicher, dass mit dem fliegenden Katzen Greifkatzen gemeint sein können?

a. kommen die in Südaventurien vor, wo es Echsen gab, aber keine Elfen, die sie aus dem Riesland hätten dorthin bringen können.
b. scheinen die doch eher irgendwie auf die Gryphonen zurückzugehen, wären also uthurischen Ursprungs... Dazu passt ihr Vorkommen in Südaventurien auch sehr viel besser.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 14, 2015, 09:17:06
Ich bin gar nicht sicher, was die fliegenden Katzen angeht. Greifkatzen sind nur das einzige, was mir in Bezug zu DSA dazu einfällt.  ;)

Die Theaterritter sind ja schon fest in der riesländischen Geschichte integriert. Was es noch mehr gibt, wer weiß...  >;D (Aber was für fiese Ränke ein eigentlich recht offener und rondragefälliger Orden so super-geheim planen sollte, ist nicht so offensichtlich.)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am August 14, 2015, 11:34:36
Och, wie wir ja wissen, hatte der Theaterorden Höhen und Tiefen... Teilweise mehr Tiefen als Höhen. Ist ja nicht gesagt, dass sich auf Thoras Expedition wirklich nur die Rechtschaffenen befanden... Ich setze das mal auf die to-do-Liste. Wäre nur wahrscheinlich geschickt, erstmal abzuwarten, was in der Theaterritterkampagne so passiert, bevor man wirklich ein Abenteuer draus macht...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 17, 2015, 19:12:55
OK, für die Geschichtsschreibung bleibt es also erst mal bei der bisherigen Variante.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 22, 2015, 21:23:54
Es geht weiter mit Amhas, diesmal mit der Herrschaft von Pardona. >;D

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am August 24, 2015, 09:20:14
Ping....

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 03, 2015, 19:21:57
Bin noch nicht dazu gekommen weiterzuschreiben, sorry.

Ich hatte mit Maren und Hannes gesprochen. Beide sind bereit, Zeichnungen für den geschichtstext beizusteuern. Das erste Bild von Maren zu den Smarantern ist auch schon in der Galerie.  :d

Ich würde gerne einen Aufruf über Facebook starten, das Leute Zeichnungen für uralte Artefakte (magisch, göttlich oder einfach nur alt und wertvoll) schicken können, die dann an geeigneter Stelle eingebaut werden. Was haltet ihr davon?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 03, 2015, 19:53:42
Gute Idee!  :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Thorus84 am September 04, 2015, 01:12:09
Dafür!  :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 05, 2015, 12:54:47
Schön, dann mach ich das.

Ich habe schonmal weitergeschrieben und mich einem etwas vernachlässigten Volk gewidmet, den Xhalori. Die alten Xhalori stelle ich mir etwas wie die antiken Nubier vor.
http://www.posterlounge.co.uk/the-image-of-an-egyptian-nubian-king-in-front-the-pyramids-pr178076.html

Guckt bitte mal das ganze Dokument durch. Ich habe an ein paar Stellen noch die Smaranter erwähnt, die ja vor den Xhalori in der Lath lebten. Mit dem Blut der Wüste (bei den Smarantern: Honig der Gemeinschaft) habe ich eine indirekte Verbindung geschaffen, der die Bestienmeisterschaft der Xhalori und die Telepathie/Beherrschungsmagie der Smaranter unter einen Hut bringt.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 06, 2015, 10:59:14
Ping...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 06, 2015, 19:10:25
Aufruf ist draußen


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: maren-b am September 18, 2015, 10:38:13
Ich sitze derzeit an Kopfschmuck als Grabbeigaben / Artefakte / Schatz


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 20, 2015, 12:16:54
Wow, vielen Dank!

Hier kommt das Update, diesmal mit dem Ursprung der Remshen:


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 21, 2015, 09:27:13
Ping...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 26, 2015, 18:08:46
Hier kommt das nächste Kapitel, es geht um den Untergang von Daraxipos.
Die Entstehung der Remshen habe ich auch noch mal überarbeitet.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 01, 2015, 11:33:46
Pong...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 14, 2015, 11:20:51
Ich hab nur wenig weitergeschreiben, weil ich nicht so recht wußte, was ich aus den bisherigen Infos machen sollte: Ich habe bei der jungen Stadt Ronthar stehen, dass dort Rondra erscheint. Warum sie gerade in dieser Zeit erschien, welche Form sie annahm, was sie tat, wie die Ronthar auf sie reagiert haben usw. ist nicht erklärt. Sie soll die "größte Heldin" gewesen sein, aber von ihren Heldentaten steht auch nichts geschrieben. Ist dazu irgendwo schon was ausgearbeitet? Ansonsten denk mich mir selbst was aus. :P

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 15, 2015, 09:48:10
Pong...

Zu Rontja....naja, das erste mal erschien Rondra ja direkt nach dem Kataklysmus, in der zeit der Asche...und "erschuf" die Brokthar...
Über Ihr zweites Erscheinen in Ronthar ist glaube ich bisher weniger festgelegt....aber wahrscheinlich war das der Ausschlaggeber für die Entwicklung der Rontja Verehrung unter den Brokthar....


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 15, 2015, 12:37:38
Aber kam das nicht durch die Theaterritter? Ich mache das jetzt so, dass die Ronthar durch das (zweite) Erscheinen Rondras den Rontja-Glauben annahmen, zumindest einige. Wichtig ist aber, dass dieser frühe Glaube anders war als heute. Der Umschwung kam dann durch die Theaterritter.

Ich hab jetzt versucht, die spärlichen Infos zu einer Geschichte zusammenzufügen.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 15, 2015, 20:35:56
Sie haben definitiv schon vor den Theaterrittern zu Rontja gebetet...
Wäre auch seltsam, wenn es nicht so wäre, schließlich ist Rondra ja Ihre Erschafferin...
Aber durch den Einfluss der Theaterritter hat sich der Glaube gewandelt...vorher war Rontja ja NUR die Tochter des Göttervaters Ingror...durch die Theaterritter wurde sie bei den Cromor zur Hauptgottheit...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 15, 2015, 21:37:02
pong...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 16, 2015, 11:58:15
Mit den Irrogoliten bist du offenbar viel besser vertraut. ich gebe zu, dass ich dieses Volk nur oberflächlich kenne. Ich habe vor allem nach einem Grund gescuht, wieso dieses Völkchen so unbehelligt blieb. Daher habe ich den unheimlichen Abgrund eingebaut, auch weil ich den Bezug Höhle und Zwerge ganz passend fand. Ich nehme es so, wie du es verändert hast, weil ich es auch nicht besser weiß. Wer ist denn der Irrogoliten-Erfinder?

Ein paar Diskussionspunkte zu den Ronthar. Hier sind wir beide unterschiedlicher Meinung.
- Remshen: Die Remshen waren nach dem Krieg mit Amhas von den Ronthar enttäuscht und zwar genau aus den Gründen, die du anführst. Ich vermute du hast das anders herum verstanden und dich (zu Recht) gewundert, wie das auf einmal kommt.
- Sklaven zurückgeben: Ich habe das jetzt umgeändert, dass Ronthar die Sklaven nicht zurückgibt, aber immerhin offiziell freikaufen muss, um die verletzte Ehre der Sklavenhalter wiederherzustellen.
- Rondra: Das ist ja das Problem: In den Notizen steht bloß, Rondra erscheint und sie war die größte Brokthar-Heldin. Um sich diesen Ruf zu erarbeiten, muss man schon ein bißchen auf Dere wandeln. Aber wir können gerne eine Brokthar-Frau daraus machen, die nur behauptet hat, Rondra zu sein. Das hat Kuros später schließlich auch ganz erfolgreich gemacht.
- Hohepriester: Die Wendung des Hohepriesters soll ja gerade abrupt und wundersam sein. Und ja, wenn er gewollt hätte, hätte der Hohepriester seine Heilung sicher auch ganz anders interpretieren können. Hat er aber nicht. Womöglich war hier politisches Kalkül im Spiel, um die Fraktionen zu besänftigen. Todesangst läßt einen Menschen schon mal Kompromisse schließen. Aber der Sinneswandel des Hohepriesters war auch nicht fadenscheiniger als etwa die Konversion von Kaiser Konstantin im alten Rom. Auch in der Bibel gibt es Geschichten, wo Heilungswunder Menschen zum Wechsel ihrer Religion gebracht haben.



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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 16, 2015, 16:04:11
Pong....

Rontja war von jeher Teil des Brokthar Pantheons....schließlich hat Ingror sie schon in der zeit der Asche zusammen mit Ihren Brüdern nach rakshazar geschickt, wo sie dann die Brokthart erschuf...
Ihr späteres leibhaftiges erscheinen hat nicht erst den Glauben an sie begründet...

ich würde nicht alles so direkt und klar formulieren und direkt 100% festlegen...
Eine große heldin und "Sozialrevolutionärin" namens Rontja, die später, nach ihrem Verschwinden, von den Ronthar als leibhaftige Manifestation der Göttin gedeutet wurde reicht doch aus....

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 17, 2015, 14:30:48
Ich wollte es ja offen lassen, wer "Rontja" wirklich war. Du findest es auch zuviel, wenn sie behauptet eine Göttin zu sein? Das ganze Problem kommt eben aus dem alten Text, wo ganz eindeutig "Rondra als Heldin bei den Brokthar" stand.
Am besten wäre es, wenn wir sie zum Sprachrohr Rontjas machen. In Regeln wäre sie dann wohl so etwas wie eine Auserwählte Rondras. (Nennt man das bei DSA so?)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Oktober 17, 2015, 18:54:03
Jup, Auserwählte....fänd ich wirklich passender...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Oktober 21, 2015, 19:12:40
OK, dann machen wir es so.  :d


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 02, 2015, 19:17:52
Wir tasten uns so langsam vor: Ich habe nochmal Rontja entschärft und die Gründung der Trollstadt Gamkaltor hinzugefügt.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 03, 2015, 10:22:25
Pong

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 07, 2015, 16:40:53
Die Geschichte der Marus ist eine Geschichte voller Mißverständnisse...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 08, 2015, 20:20:27
Ping

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 16, 2015, 21:52:04
Erstmal nur ein paar Veränderungen bei den Marus, kein neuer Text.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 17, 2015, 10:05:46
Ping

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 28, 2015, 19:26:23
Jetzt geht es endlich los mit den Tulamiden im Riesland.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 29, 2015, 10:41:56
Puh...ich hab momentan recht viel um die Ohren...
Kann sein, dass es ein bisschen länger als gewohnt dauert, aber bis zum Ende der nächsten Woche sollte ich es schaffen den Text durchzugehen... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 29, 2015, 19:51:27
Kein Problem, schließlich bin ich sonst immer der langsamere Part.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 30, 2015, 11:09:58
Ging doch schneller als gedacht.... ;D

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 13, 2015, 21:17:57
Hier geht es weiter mit den Tulamiden. :lesend:

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 14, 2015, 20:05:56
...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 14, 2015, 22:12:07
Du bist ja wieder schneller als die Polizei erlaubt. :d
Ich bracuhe noch ein paar Tage bis zum nächsten Update.

Zu deiner Frage: Sufra war (ist?) ein drachenartiges Wasserwesen, das nahe der heutigen Stadt Arkimstolz von den Marhynianern eingekerkert wurde. Obwohl die Marus und Nagah dieses Wesen bis zuletzt nicht befreien konnten, hatte Sufra doch die Möglichkeit auf magische Weise (Telepathie, Illusionszauber) mit seiner Umwelt zu kommunizieren und den Marus und Nagah prophetische Hinweise für die Zukunft zu geben. Nach der Eroberung der Region durch die Kunkomer, wurde Sufra allerdings nicht mehr gesehen und er galt als tot. Womöglich haust er aber, immer noch eingekerkert, in der Nähe von Arkimstolz. Das passt natürlich gut zur Plotline, dass der derzeitige Sultan Ausgrabungen macht.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 13, 2016, 18:32:36
Diesmal geht es weiter mit der Gründung von Shahana und das Verhältnis zwischen Kunkomern und Remshen. Zu Shahana gibt es ja auch verschiedene Versionen. Nach einem alten Text gab es ja einen Kampf der Tulamiden gegen die "Shahanesen", wer auch immer sie gewesen sein mögen. Andererswo steht aber, die Tulamiden hätten Shahana selber gegründet. Ich hab versucht, das mit Hilfe des Konfliktes zwischen Remshen und Tulamiden unter einen Hut zu kriegen.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 14, 2016, 22:57:16
Ping

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 25, 2016, 19:54:11
Sodele, hab mal angefangen, den Text sprachlich ein bisschen glattzuziehen. Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler korrigiert, Füllwörter gestrichen, manchmal auch eine Formulierung geändert in der Hoffnung, dass sie so ein wenig eleganter klingt. Zunächst mal nur die ersten zehn Seiten, mehr schaffe ich heute nicht und weiß auch nicht genau, wann ich dazu komme, mir den Rest vorzuknöpfen.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 26, 2016, 13:07:32
Einige kleine Korrekturen vorgenommen... ;)

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 26, 2016, 21:08:12
Jo, sieht gut aus. Hab selbst auch noch ein paar Kleinigkeiten korrigiert und das nächste Kapitel verwurstet.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 27, 2016, 09:32:17
Ping...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 27, 2016, 16:32:19
Mal so zwischendurch bemerkt:

* Wie ist denn nun die Mehrzahl von Maru? In der Historia ist durchgehend von "Marus" die Rede, und ihr verwendet diese Form auch selber im Text ab und an...

* Werde im Laufe der nächsten Tage mal hier und da ein paar Einfügungen vornehmen und euch zur Durchsicht zur Verfügung stellen. Diese dienen der Historia-sierung des Textes. In der Historia Aventurica finden sich einige Hinweise, die sich ganz hervorragend aufgreifen und mit der riesländischen Geschichte verknüpfen lassen, darunter etliche, die sowieso schon im Bezug zum Riesland stehen, Grenzscharmützel zwischen Hochelfen und Riesländern, der geplante Angriff der Riesländer auf Sala Mandra als wesentliches Motiv für den ersten Großangriff des Namenlosen auf Aventurien, der riesländische Aikor Brazoragh, der für mehrere hundert Jahre in Aventurien geherrscht hat und dann an einen Ort außerhalb Aventuriens gebracht worden ist... Das Entstehen der nordderischen Eiszeit durch Pyrdacors Wirken... Die fliegenden Katzen, die von den Elfen nach Aventurien importiert worden sind etc. M. E. verschenken wir hier noch eine Menge Potenzial.

* Hätte da auch noch eine eigene Storyline um einen bestimmten Drachen im Hinterkopf, auch das würd ich euch mal zur Ansicht dalassen.

* Thema Orks... Musste gestern beim Blick ins Buch der Helden ein wenig schlucken, weil dort davon die Rede ist, dass die Orks schon ein paar hunderttausend Jahre existieren, während die Historia ziemlich kategorisch herausarbeitet, dass diese Rasse ziemlich genau 36.000 Jahre alt ist und von Brazoragh mit einer ganz bestimmten Intention geschaffen worden ist. Evtl. mal im PDF des Buchs der Helden korrigieren? In der Druckfassung dürfts schwierig werden....



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 28, 2016, 09:27:45
- Bin bisher eigentlich immer davon ausgegangen, dass die Mehrzahl von Maru ebenfalls Maru ist...aber ich kann mich auch irren...
- Wir haben uns eigentlich bereits bemüht möglichst alle Infos aus der Historia (und allen anderen offiziellen Quellen) einzubauen. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass uns da noch die ein oder andere Info durch die Lappen gegangen ist. Schieb deine Infos mal rüber und wir werden gucken, was noch fehlt, bzw. was sich noch einbauen lässt...
- Auch hier: Schieb rüber und wir werden mal drüber gucken ob und wie man das noch integrieren kann..
- Mal schauen...sollte man sicher im Hinterkopf behalten...allerdings ist eine Überarbeitung des Buchs der Helden momentan nicht gerade sehr weit oben auf der Prioritätenliste. Kann man dann machen, wenn wir das Buch der Helden überarbeiten, um es an DSA5 anzupassen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 28, 2016, 17:13:59
* Auch die Zoo-Botanika ist anderer Ansicht und berichtet von den Marus...
* "Durch die Lappen gegangen" trifft es nicht so ganz. Erzählerisches Potenzial nicht voll ausgeschöpft trifft es besser:
--> Hab schon ein ganzes Quentchen Text gebastelt. Prämisse: Wenn das Riesland doch ein Kontinent ist, der unter Marhynas/Madas besonderen Schutz stand oder gar steht, und wenn Mada doch zwei Völker geschaffen hat... Ist es dann wirklich nachvollziehbar, dass nur eines der beiden Völker Einfluss auf die Geschicke des Rieslandes genommen hat? Es geht also ganz maßgeblich um die Bashuriden, ihr Wirken in grauer Vorzeit und ihren Untergang im neunten Zeitalter durch Pyrdacors Ritual, das den Hohen Norden Deres vereisen lässt. Und natürlich um Madas Drachen Nirandor. Wenn der nicht prädestiniert für eine Riesland-Story ist, dann weiß ich es auch nicht... Ist zwar früh verschieden, aber das heißt ja nicht, dass er keine Nachkommen hat....
--> Feldzug des Maruk-Methai konkretisiert, da war noch nicht alles sauber herausgearbeitet.
--> Lasse mir gerade noch was für die Orks einfallen, da die Quellen hier reichlich Mumpitz fabiziert haben. Reich des Roten Mondes sagt klar, dass die Ursprünge der Orks bis ins vierte Zeitalter zurückreichen. Die Historia behauptet zunächst steif und fest, die Orks seien erst im neunten Zeitalter und nach Pyrdacors Ritual durch Brazoragh erschaffen worden (S. 67), um dann auf Seite 118 zu behaupten, ein Aikar Brazoragh habe bereits im Sechsten Zeitalter eine Anlage gebaut, die die Orks dann im Neunten Zeitalter wieder in Besitz genommen hätten... Um es noch besser zu machen: Bei dieser Anlage handelt es sich um Tarrakvash, das "Reich des Roten Mondes" gar nicht lokalisiert, die Historia ins Orkland verfrachtet und die unsere Geschichtsschreibung offenbar kurzerhand ins Riesland verlegt hat. Hab schon eine Idee, wie ich das ausbügele, und dann gibt es da ja auch noch den Aikar Brazoragh Torrasch Nachtpelz, der aus dem Riesland kam, dreihundert Jahre lang im Orkland herrschte und dann an einen Ort außerhalb Aventuriens verbracht wurde - zurück nach Hause behaupte ich mal. Auch da schwebt mir eine nette Geschichte vor.
--> Was ich auch noch im Hinterkopf habe: Die Hochelfen haben offenbar in der Zeit 500 Jahre nach der Schlacht gegen Maruk-Mathai in fliegenden Schiffen das Riesland bereist und dabei u. a. fliegende Katzen eingesammelt, die an anderer Stelle nochmal erwähnt werden und da recht kulturschaffend wirken.
Wird heute aber nicht mehr fertig. Schätzungsweise nach dem Wochenende.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 28, 2016, 19:51:23
Tjoar, so lange wir das ohne Konflikte mit anderen bereits gesetzten Dingen unterbringen können sind das sicher alles gute Ergänzungen... :d

Wegen der Orks bin ich mal gespannt auf deine Ideen...da sollten wir aber auf jeden Fall nochmal mit GrogT Rücksprache halten...der ist der Zuständige Autor für die Riesländischen Orks...

Wegen den Hochelfen müssen wir nur aufpassen, dass da nix mit der Geschichte unserer Hochelfen/Donaris kollidiert...

Ich bin gespannt...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 28, 2016, 20:42:17
Na, wenn wir da einen Orkexperten haben, sollten wir den auf jeden Fall mit ins Boot holen. Leider stiftet die Historia in Punkto Orks auch in der zweiten Auflage mehr Verwirrung als Klarheit. Ich mache einfach mal einen Vorschlag, aber vielleicht hat er ja eine bessere Idee.

Ansonsten bemühe ich mich darum, meine Ideen so nahtlos wie möglich in das bestehende Bild einzufügen. Sprich, Konflikte mit anderen Setzungen sind mir zumindest nicht bewusst. Aber dafür gibt es ja das Vier- (Sechs- / Acht- / Zehn- /...) Augenprinzip. Sollte euch ein Problem auffallen, muss der Text halt an der betreffenden Stelle geändert werden.

Die Donarigeschichte ist mir geläufig, aber in den Handlungsstrang wollte ich mich einstweilen nicht einmischen. Es gibt ja auch bei den Hochelfen verschiedene Fraktionen... Ehrlich gesagt hab ich da gerade ein Auge in Richtung der Elementarstadt der Luft... Aber da bin ich noch nicht sicher, ob das wirklich funktioniert. Werde mal einen Blick in die Quellen werfen und dann schauen, was geht und was nicht....

Schlussendich hab ich dann noch meinen Drachen Merclador, der mit den Erben des Zorns in Verbindung steht, auch mit Pyrdacor, und vor allem mit Amazeroth... Für den hatte ich ohnehin eine riesländische Storyline angedacht. Aber das wäre dann mehr zur Drachenkriegszeit (2.), und so weit bin ich mit der Überarbeitung des Textes ja noch nicht vorgedrungen. Aber mal sehen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Januar 29, 2016, 11:17:57
Wegen der elementaren Stadt der Luft....soll die nicht angeblich nach Myranor abgetrieben sein? Und irgendwie auch in Zusammenhang mit den myranischen Vinshina stehen?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 29, 2016, 13:44:15
Ja, meine auch, sowas gelesen zu haben. Ist aber für meinen derzeitigen Ideenstand nicht relevant, da es mir mehr um die Zeit der Hochblüte der hochelfischen Städtekultur geht. Stichwort fliegende Katzen... Auf S. 91 der Historia wird erwähnt, dass die Elfen ab 4.500 v. BF auf fliegenden oder schwimmenden Zauberschiffen das Riesland erreichten und von dort fliegende Katzen mitbrachten. Diese wurden zu beliebten Haustieren, waren aber offensichtlich intelligent, wie auch S. 105 verdeutlicht - 2253 v. BF. gehören fliegende Katzen zu der elfischen Armee, die sich der zweiten Goldenen Horde entgegenwirft.

Da fliegende Katzen nun ja bisher nicht unbedingt zum Standardrepertoire der rakshazarischen Flora und Fauna gehören, wäre meine Idee dazu, dass sie zwei Globulen entstammen, quasi die riesländische Variante der aventurischen Feenwelten. Es handelt sich dabei um Luftglobulen. In der einen haben Wolkenriesen gewaltige fliegende Schlösser errichtet, in denen die Katzen nützliche und gerngesehene Gäste sind, in der anderen schweben gewaltige Luftdrachen, mit denen die Katzen eine Symbiose eingegangen sind, indem sie auf ihren Körpern leben und Flugmäuse und anderes Ungeziefer von den Drachen fernhalten. Wie gewohnt sind Riesen und Drachen verfeindet, die Katzen hingegen verstehen sich als ein großes Volk und werden deshalb gerne von den Luftriesen und den Winddrachen als Parlamentäre eingesetzt. Auch erledigen sie alles, was außerhalb der Luftglobulen zu tun ist, da ihre Gastgeber selbst nicht in der Lage sind, die Dritte Sphäre zu betreten, ohne sogleich buchstäblich im Winde zu verwehen.

Wenn etwas die Aufmerksamkeit dieser Katzen zu erregen vermag, dann eine Fliegende Stadt mitten in der dritten Sphäre. Wenn sie bei den Elfen leben, werden die meisten von ihnen sich dort ansiedeln... Und den Elfen neue Möglichkeiten eröffnen. Denn die Katzen sind es gewohnt, zwischen den Globulen und Sphären zu reisen, der Limbus ist für sie ein bequemer Weg ähnlich einer gepflasterten Straße, und sie kennen nahezu alle geheimen Pfade bishin zu den anderen derischen Kontinenten und den Wandelsternen. Darunter auch ein gutes Dutzend, die zum derischen Mond hinauf führen, weshalb sie auch der heißeste Draht sind, den ein Riesländer zur Göttin Marhyna haben kann...

Als die Städtekultur der Elfen zusammenbricht, verschwinden die Katzen dann auf der fliegenden Stadt reisend aus Aventurien, während die Verbindung zwischen ihren Globulen und dem Riesland vermutlich schon durch den Kataklysmus gekappt wird - oder zumindest machen sie von innen die Luken dicht, damit ihre Heimat keinen Schaden nimmt.

Mit der orkischen Vorgeschichte bin ich übrigens soweit durch. Wenn ich nicht völlig daneben liege, sollte sie so funktioneren, und zwar unter Beachtung aller Angaben der Historia, Reich des roten Mondes und unserer eigenen. So widersprüchlich die auf den ersten Blick auch scheinen mögen :-).

Die nächsten Themenbereiche wären dann der einäugige Wanderer und warum er nach seiner Rückkehr ins Riesland tausende von Kilometern nach Norden ins Ewige Eis hinein reist, um dort auf eine titanische Mauer aus ebendemselben zu stoßen... Und vielleicht fällt mir ja auch noch etwas zu der etwas unaugegorenen Idee von der kleinen Madayina ein, die, begleitet von ihrer geflügelten Katze, in einer alptraumhaften, silbrig fahlen Traumwelt einer geheimnisvollen Frau namens Marhyna begegnet, die sie bittet, einen Ort namens Marhya aufzusuchen, an der sich ihr Sohn befinden soll...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Januar 31, 2016, 22:49:25
Wir sollten zwei Sachen auseinander halten: Notwendige Anpassungen durch die Historia müssen wir aufgreifen, auch wenn es wehtun mag. Andererseits sollten wir erstmal neue Storylines zurückhalten, da ich erstmal mit dem bisherigen durchkommen will. Später kann man, z.B. im Rahmen eines Abenteuers, noch weitere historische Ereignisse einfügen.

Hier erstmal der aktuelle Text. Diesmal geht es um den tulamidischen Sultan Karibeth I., der das Riesland sehr geprägt hat.


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 31, 2016, 22:53:44
Schön, Überschneidung. Hier mal mein Text.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 31, 2016, 23:27:40
Sodele, des Gentlemans Text hinzugefügt und auch noch eben durchgegangen. Sorry wegen der Änderungsverfolgung. Hatte zwei Rechner verwendet und jetzt dann zusammenkopiert, das ist jetzt nicht so ganz glatt.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Februar 01, 2016, 16:54:40
Hab leider noch was für die to-überprüf-Liste gefunden.

* Brogars Zwerge falsch datiert?

Bei uns unter "Zeit der Asche", also nach 2600 v. BF.: "Auch ein weiteres Volk, das bisher vom Riesland nichts wusste, begann eine tragische Nebenrolle in der Geschichte des Kontinents zu spielen: Eine Gruppe Zwerge, die Kinder Brogars, war, aus materieller Not auf der Suche nach einer neuen Heimat." etc.

Die Historia meint indes auf S. 182: "Der Auszug von Brogars Stamm
Im Winter 64 v.BF gelingt es einer ausgehungerten Ogersippe, sich Zugang zu den Zwergenbingen von Brogars Stamm in der Schwarzen Sichel zu verschaffen. Die Oger veranstalten ein fürchterliches Massaker, bei dem die meisten Zwerge des sowieso nicht sehr großen Stammes getötet werden. Nur wer sich durch Fluchttunnel retten kann, die zu klein für die bulligen Oger sind, überlebt, aber die Binge ist verloren. Es sind nur einige Dutzend Brogar-Zwerge, die fast ohne jeglichen Besitz die Schwarze Sichel verlassen und nun auf der Suche nach einem neuen Siedlungsgebiet nach Nordosten ziehen. Im Bornland werden sie mehrfach von Goblins überfallen, und so sind es nur noch zwanzig Überlebende, die schließlich ins Eherne Schwert iehen, wo sie ab 59 v.BF eine neue Binge in eine natürliche Höhle hineinbauen. Da die meisten fähigen Handwerker aber gestorben sind – durch Oger, Goblins oder die anstrengende Reise – und sie keinerlei Werkzeug haben, bleiben ihre Bauten primitiv. Im Lauf der folgenden Zeit verrohen sie immer weiter, bis sie schließlich zu Wilden Zwergen werden, die kaum noch etwas über frühere Zeiten wissen. Einige ihrer Bingen werden verlassen, zum Beispiel jene, die später bei Notmark entdeckt wird. Mancherorts wollen aber auch Gerüchte nicht verstummen, die Zwerge hätten einen unterirdischen Weg
durch das Eherne Schwert gefunden und siedelten nun im Riesland."

* In der Inoffiziellen Zeittafel findet sich ein Hinweis darauf, die Uthurim hätten bereits vor dem Kataklysmus die Südküsten Rakshazars erreicht. Im Text nicht. Korrekt?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 01, 2016, 20:18:50
Vielen Dank für deinen Beitrag, Arantan. Ich muss aber doch auf die Bremse drücken und zwar aus verschiedenen Gründen.

Ich fühle mich etwas überrümpelt, weil ich nicht so recht einordnen kann, was du da genau gemacht hast und was das alles für Sachen sind. Was ist von dir ausgedacht, was sind Übernahmen aus der Historia?

Ich bitte darum, dass wir uns erst um die bisherigen Daten kümmern und nur mit der Historia abgleichen. Am Ende können wir immer noch neue Sachen hinzufügen.

Wir sollten auch auf den Stil achten. Ich habe bewußt darauf geachtet, dass keine romanartige Erzählung mit wörtlicher Rede usw. mit dem Sachtext gemischt wird. Außerdem habe ich keine "Originalquellen" und "Auszüge" aus innerderischen Texten eingebaut. Alles das hat seinen Platz, aber nicht an dieser Stelle.

Achtet auch auf die Textlänge. Das ist vor allem eine Frage der Relation: Die fliegenden Katzen etwa spielen keine Rolle im gegenwärtigen Riesland, also ist es unproportional, ihnen soviel Platz einzuräumen. Dasselbe gilt für andere Wesen und Geschichten von Einzelwesen, die für den großen Zusammenhang der Geschichte keine Rolle spielen.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Februar 01, 2016, 21:00:44
Ich versuchs mal kurz aufzudröseln:

* Bashuriden: Offiziell ist, dass die Madas erstes Volk sind, im dritten Zeitalter existierten, bei Madas Frevel an der Weltenwunde anwesend waren und neben den Drachen diejenigen waren, die am meisten von der Magie profitiert haben. Die konkrete Ausgestaltung (Krandhor etc.) ist natürlich meine Erfindung.
* Nirandor ist eine offizielle Figur, auch sein Tod durch den Drachen Famerlor im Zuge der drachischen Auseinandersetzungen wird in der Historia erwähnt. Seinen Nachfahren Asgathor hab ich erfunden.
* Pyrdacors Ritual, das die Eiszeit hervorruft, ist offiziell, gabs schon vor der Historia.
* Das mit den Orks von Tarrakvesh ist ebenfalls zu 80 % offiziell, bügelt die Widersprüche zwischen Reich des roten Mondes, Historia und unseren eigenen Setzungen aus.
* Marhyna Traumweberin: Teil-teils. Nichts dabei, was nicht irgendwo angedeutet wäre, aber die konkrete Ausprägung (Mada steigt in die Lichtwelt hinab und führt die Erschaffung der Elfen herbei) ist meine Idee.
* Feldzug des Maruk-Methai: Komplett offiziell.
* Der Einäugige Wanderer: Da ist in der Historia der aventurische Teil beschrieben. Sein Handlungsmotiv (Suche nach der Ordination) hab ich hinzugefügt, ergab sich aus dem, was ich zuvor bei den Orks herausgearbeitet hatte. Der riesländische Teil ist ebenfalls auf meinem Mist gewachsen.
* Katzen: Die Historia erwähnt, dass die Katzen von den Elfen mitgebracht wurden, intelligent sind und bei der Verteidigung der Hochelfenstädte halfen. Den Rest hab ich ergänzt.
* Das Märchen über die Sternenreise ist auf meinem Mist gewachsen, ebenso Merclador.

Würde da gern noch drüber verhandeln. Der Stil lässt sich ja ändern, ebenso Länge/Gewichtung, aber da jetzt Ideen, die das Ganze meines Erachtens extrem rund machen, zu verwerfen, nur weils noch nicht in irgendeinem Konzeptblatt steht, fänd ich jetzt nicht so gediegen. Zumal ich mich an der Umsetzung eures Altkonzepts schwerlich beteiligen kann.




Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Februar 02, 2016, 14:13:51
Puh...das ist mal reichlich neuer Stoff... :o
Da werde ich einige Zeit brauchen, bis ich das komplett durchgegangen bin und eine fundierte Meinung dazu beisteuern kann...hab momentan viel um die Ohren... :-\
Aber nach einem ersten Überfliegen kann ich zumindest schon mal folgendes sagen:
- Viele der von dir eingebrachten Punkte und Ideen finde ich wirklich gut und du hast durchaus Recht, wenn du sagst, dass sie dei ganze Sache noch runder machen...
- Ich kann auch voll und ganz verstehen, dass du nicht nur bereits Vorhandenes ausformulieren möchtest, sondern dich auch kreativ einbringen möchtest...
- Ich muss alledings Barbarengentleman in dem Punkt zustimmen, dass die von dir eingefügten Textpassagen, in Ihrer Ausführlichkeit und teilweise auch in der Art und Weise der Formulierung in extremen Kontrast zum bisherigen Text stehen, der alles eher kurz und knapp und weniger konkret abhandelt. Wir wollten halt bewusst viele Details der "Grauen Vorzeit" des Kontinents möglichst vage und unkonkret darstellen, um dem Meister auch bei der Ausgestalltung seiner Historie maximale Freiheit zu lassen...

Als Vorschlag zur Güte: Wir versuchen den Haupttext möglichst zu kürzen und packen deine ausführlicheren Passagen hinterher in separate "Themenboxen", mit denen der Leser dann einzelne Punkte weiter vertiefen kann...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 02, 2016, 17:44:02
Danke, Maeglin, mir geht es ähnlich.

Gerade die fliegenden katzen sind irgendwie cool, aber ja inzwischen nicht mehr Teil des Rieslandes. Wir sollten sie schon bei den Elfen erwähnen, aber den Rest für ein Abenteuer oder ein besonderes Szenario aufheben. Globulen sind naturgemäß schwierig in einen großen Zusammenhang einzubetten, weil sie nach ganz eigenen Regeln funktionieren.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Februar 03, 2016, 12:16:42
So, bin den Text mal durchgegangen...
Schöne Sachen und Ergänzungen dabei...der ein oder andere Abschnitt passt aber nicht wirklich, da sie sich seitenlang eigentlich nur mit aventurischer Geschichte beschäftigen und nicht mir riesländischer (auch wenn es hier und da einige kleinere Anknüpfungspunkte gibt)....bzw. in einem Fall, handelt es sich um ein Märchen, dass so nicht wirklich zur Form der restlichen Geschichtsschreibung passt (und außerdem auch in dieser Form auch noch einem unserer Designgrundsätze widerspricht, dass die heutigen Völker nichts mehr über die Zeit vor dem Kataklysmus wissen)...
Auch ist noch etwas problematisch, dass in unsere bisherige Geschichtsschreibung die einzelnen Abschnitte jeweils recht kurz und knapp gehalten sind (jeweils ein bis zwei Seiten), deine Abschnitte aber weitaus länger und ausführlicher sind...die müssten noch etwas eingedampft werden...
Ich habe detailliertere Anmerkungen in den Text gepackt...guck sie mal in Ruhe durch...
Insgesammt...schöne Arbeit... :d

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 03, 2016, 15:56:17
Ich werde meine eigene Arbeit erstmal in ein zweites Dokument packen, dann kann Arantan erstmal ungestört an seinen Sachen weiterarbeiten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 21, 2016, 19:37:55
Ich hab jetzt doch im gemeinsamen Dokument weitergemacht, ansonsten wird das nur unnötig kompliziert. Heute gibt es ein paar Ergänzungen zu den Tulamiden und zur Abwechslung auch mal Orks.

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Februar 23, 2016, 10:12:09
Ping...

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Februar 26, 2016, 21:39:31
Ich hatte da mal ne Frage: Wie sah eigentlich die Verwaltung der einzelnen Städte im marhynianischen Reich aus? Wurden dort Verwalter des Königs eingesetzt, die dort für ihn regierten? Oder gab es dort verschiedene Adelsgeschlechter, die sozusagen als Fürsten Teile des Reiches verwalteten? Oder gab es gar teilweise demokratische Stadträte, die dann aber immer noch dem König verpflichtet waren?
Bzw.: Gibt es dazu überhaupt schon ein Konzept?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Februar 27, 2016, 20:54:19
Nope, dazu gibts kein Konzept...da das Reich von Marhynia die mystische Vorzeit darstellt, und durch den Kataklysmus eigentlich fast alle Erinnerungen an das alte Reich ausgelöscht wurden, weiß auch im heutigen Rakshazar keiner mehr wirklich "wie das damals so war"...mit Ausnahme der Gargym natürlich...aber die erzählen es niemand... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Februar 29, 2016, 20:21:54
Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, aber zur Zeit der Dominanz des Namenlosenkultes dürfte es eine strenge, aber sehr effiziente Hierarchie gegeben haben.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 14, 2016, 21:45:48
Und zurück zu den Kunkomern

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 16, 2016, 10:06:27
Ping...

Es hatten sich noch ein Punkt in einem anderen Threat ergeben, der für die Geschichtsschreibung vielleicht noch interessant ist:
Borbarads mögliche Reinkarnation als Amhas: http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=1937.26 (http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=1937.26)
Da müsste man dann sein Todesdatum und seinen Tod noch klären. Meine Überlegung wäre dahingehend gegangen, dass Pardona ihn tötete (oder durch eine Intrige für deinen Tod sorgte...passt wohl besser zu Padonas Charakter  ;)), um die Macht in Amhas an sich zu reißen...


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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 18, 2016, 18:46:36
Irgendwie steht in dem Thread ziemlich viele verschiedene Möglichkeiten. War Amhas aber nicht ein Anhänger des Namenlosen? Ich sehe keine offensichtliche Verbindung oder Ähnlichkeit zwischen Amhas und Borbarad. :lesend:


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 18, 2016, 20:07:00
Naja, Borbarad ist sich seiner eigenen Herkunft und Göttlichkeit erst in seiner vorletzten Inkarnation bewusst geworden...
Davor war er sich seiner vielen Reinkarnationen und seines eigenen Halbgottstatus nicht bewusst...von daher, warum sollte er in einer seiner unzähligen Inkarnationen nicht auch mal dem Namenlosen auf den Leim gegangen sein?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 21, 2016, 20:05:00
Mir war Borbarads Agenda schon immer irgendwie unklar. Er stand für mich immer für einen "dritten Weg des Bösen" neben den Dämonen und dem Namenlosen. Schließlich ist er ein Gegner des Namenlosen aber betet auch die Dämonen nicht an, sondern benutzt sie. Was das aber genau für seine Ziele bedeuten soll, außer "Ich will die Welt erobern, muhaha!" weiß ich auch nicht.

Hier kommt das nächste Kapitel, diemal mit dem Kampf gegen Drogen, formerly known as "2. Schratenkrieg".  >:D

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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 22, 2016, 11:09:45
Naja, ich sehe Borbarad schon etwas differenzierter:
Die Dämonen sind nicht wirklich böse, sie sind einfach extrem frendartig/andersartig...
Sie wollen die Welt zerstören, weil diese "kleine Insel der Ordnung" im unendlichen Meer des Chaos der Niederhöllen ihnen einfach zuwieder ist...aber sind sie deswegen bösartig? Ein Mensch der in seinem Garten Schneckenkorn ausstreut, um die ihm verhassten Schnecken zu dezimieren oder eine Katze, die mit einer Maus spielt sind auch nicht wirklich böse...und für die Dämonen sind die Menschen und ihre Welt ungefähr so fremdartig, wie für uns die Lebenswelt einer Schnecke...

Der Namenlose steht tatsächlich für das Böse, er will die Welt beherrschen/versklaven und seinen eigenen Willen allem anderen aufdrücken...aus purer Machtgier...und er tut böse Dinge...machmal aus Berechnung, manchmal auch einfach nur, weil er es kann...

Borbarad hingegen will - so weit ich seine Pläne richtig verstanden habe - eigentlich sogar das Gute. Er will die Welt und Ihre Völker von der Bevormundung und Einflussnahme durch Götter wie Dämonen gleichermaßen befreien...
Er will alle Lebewesen befreien, indem er sie bemächtigt das eigenen Schicksal zu bestimmen und frei vom Einfluss höherer Mächte zu leben, selber Magie zu wirken und letztlich, selber zu göttergleichen Wesen aufzusteigen...
Seine finale Beschwörung hatte zum Ziel, den Frevel Madas zu vollenden. Alle Lebewesen sollten die Fähigkeit erhalten Magie zu wirken und somit von der Bevormundung durch die Götter befreit werden. Gleichzeitig sollten seine negativen Nebenwirkungen (Öffnung der Sphärengrenzen zur Niederhölle) beseitigt werden. Den Dämonen sollte ein für alle Mal der Zutritt zu unserer Welt verwehrt werden.
Eigentlich ist er also Befreier und Wohltäter...das Problem ist nur, dass er bei der Wahl der Mittel um seine Ziele zu erreichen, keinerlei Skrupel hat. Getreu dem Motto: Was soll's, wenn hunderttausende Unschuldige leiden und sterben müssen, wenn am Ende dafür die Welt für alle die darin Leben eine bessere ist...
Man könnte also sagen: Er ist ein Teil von jener Macht, die stets das Gute will, aber das Böse schafft!

Ach ja....Ping.... ;D

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 22, 2016, 12:46:32
Zu Amhas passt das aber alles nicht so gut, denn er war ja ein treuer Diener der Marhynier, der gerade nichts mit Freiheit von höheren Mächten zu tun hatte. Wenn, dann könnte eventuell Brutheus eine Inkarnation von Borbarad sein, denn er hat ja die Verehrung von Göttern abgelehnt. Aber Brutheus war anscheinend kein Magier, oder?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 22, 2016, 15:31:52
Wie ich bereits sagte...diese Pläne verfolgte Borbarad erst, als er sich in seinen letzten beiden Inkarnationen seiner eigenen Herkunft und seiner früheren Inkarnationen bewusst wurde...

Bei seinen früheren Inkarnationen war sich Borbarad ja nie bewusst dass er...
1.) Selber ein Halbgott ist
2.) Bereits viele Inkarnationen durchlebt hat
Er hat ja vorher mit jeder neuen Inkarnation auch immer alles Wissen aus den vorherigen Leben verloren und wieder bei null angefangen.
Erst in seiner vorletzetn Inkarnation während der Rohalszeit wurde sich Borbarad bewusst, wer er eigentlich ist und dass er schon sehr oft gelebt hat.
Erst dann fing er an, die oben beschriebenen Pläne voran zu treiben.
In seinen unzähligen früheren Inkarnationen, kann er theoretisch so gut wie jeder möglichen Ideologie/Religion gefolgt und so gut wie jeden möglichen Plan verfolgt haben...
Es ist also auch durchaus denkbar, das Borbarad in einer seiner früheren Inkarnationen auch mal dem Namenlosen "auf den Leim gegangen ist".... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am März 22, 2016, 16:23:04
Hallo Barbarengentleman, wie ist der aktuelle geschichtsstand zu den Schwimmenden Festungen? wer hat sie erbaut, wann haben die Sankritaren sie in Besitz genommen?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 22, 2016, 18:17:53
Gute Frage! Was wäre dir am liebsten? Bis jetzt steht noch nicht dazu in unserem Text.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 22, 2016, 20:30:28
@Barbarengentleman: Damit alle wissen worum es geht, poste ich mal den fraglichen Abschnitt aus dem in Arbeit befindlichen Text, der Dnalor zu seiner Frage an dich bewogen hat... ;)

Zitat
Als die Vorfahren der Sanskitaren die verlassenen Ruinen von Yal Mordai betraten, staunten sie nicht schlecht, als sie im Hafen der Stadt ein uraltes, mächtiges Artefakt der alten Zeit fanden. Vor ihren Augen erhob sich, mitten im tiefen Wasser des Hafens, eine schwimmende Festung, ein wahrer Palast mit mehr als 200 Schritt Kantenlänge, fünf Stockwerke hoch über die Wasseroberfläche aufragend, jedes einzelne so hoch und geräumig, dass selbst ein Troll leicht darin hätte hausen können. Mit Hilfe der magischen Krone vom Kopf des toten Mahyr-Königs, so fanden die Anführer der siegreichen Stämme bald heraus, ließ sich diese monströse, Schwimmende Festung ganz nach Belieben steuern und schon bald war der Besitz dieser Krone mit der Sultanswürde des neu entstandenen Volkes der Sanskitaren verbunden.

Wie viele solcher Festungen es geben mag, ist bei den Gelehrten sehr umstritten. Einige reden von sieben, Andere gar von neun, ja es gibt sogar Gelehrte, die von einer Flotte des Güldenen Gottes sprechen, die aus nicht weniger als 99 dieser Ungetüme bestehen soll. Bekannt sind dagegen gerade einmal vier Festungen, von denen heutzutage nur noch eine einzige voll einsatzfähig ist und von ihrem derzeitigen Besitzer als ultimative Waffe genutzt wird.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 23, 2016, 00:46:24
Also kommt das ganze ja von den Marhynianern. Aber wann genau und zu welchem zweck wurden sie erbaut?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 23, 2016, 09:07:02
Meines Wissens nach wurde dazu bisher nix gesetzt...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am März 23, 2016, 17:28:57
Und nu? Soll ich den Text überarbeiten und abstrakter, mythischer halten?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 24, 2016, 22:20:35
Wichtig ist einfach nur abzuklären, wann, wo und von wem die erste Schwimmende Festung entdeckt wurde...und das ganze dann konform mit unserer Geschichtsschreibung umzusetzen...

Mal schauen: Shahana, Ribukan, Yal-Mordai....
@Barbarengentleman: Welche dieser drei Städte wurde als erste gegründet/besiedelt, von wem und wie lief das genau ab? Leider habe ich dazu im aktuellen Geschichtstext keine genaueren Angaben gefunden...wahrscheinlich muss ich da nochmal meine genauen Daten durchgehen.
Yal-Mordai muss auf jeden Fall in der Regierungszeit von Mordai ibn Dhuri besiedelt worden sein...also irgendwann von 872 vBF.

PS.: Ach ja...zu Shahanas geschichte habe ich noch den folgenden Text in der Wiki gefunden...Den sollten wir unbedingt auch noch in unsere Geschichtsschreibung integrieren! Gerade die Burumer hatten wir bisher noch garnicht auf dem Schirm...
Zitat
Über die frühen Ursprünge und die Gründer der großen Stadt am Kree weiß man heute, abgesehen von einigen Erzählungen und wilden Spekulationen, so gut wie nichts mehr. Sicher ist, dass Shahana schon existierte als die Kunkomer und Burumer vor über 2000 Jahren aus dem fernen Aventurien nach Rakshazar kamen. Über die Bewohner der damaligen Zeit lässt sich nur noch spekulieren. Sowohl die Amhasim, als auch die Parnhai und die heute dominierenden Sanskitaren (bzw. Remshen) behaupten, dass es ihre Vorfahren waren, die vor der Kolonialzeit über diese Stadt herrschten. Die wenigen, wahrlich ernstzunehmenden Historiker Rakshazars bringen auch noch das mythische Volk der Xhalori - der Vorfahren der Xhul - sowie die blaugeschuppten Marhys als mögliche Bewohner ins Spiel.

Etwas klarer wird das historische Bild der Stadt erst mit dem Auftauchen der fremdländischen Herrscher. Zuerst kamen die Despoten der Kunkomer, mit ihren großen Schiffen, blitzenden Klingen und ihrer Zaubermacht. Doch schnell mussten sie lernen, dass sich die vielen tausend Shahaner, die sie zu unterdrücken versuchten, nicht so leicht beherrschen ließen wie sie zunächst hofften. Eine große Rebellionen beendete dieses kurze Zwischenspiel schon wenige Jahre später, auch wenn von den Kunkomern noch immer eine große Gefahr ausging. Also verbündete man sich kurzerhand mit den mutigen Seefahrern und Seeräubern der Burumer, einem anderen aventurischen Volk das hier verkehrte, um sich die verhassten Kunkomer gemeinsam vom Leib zu halten. Die Burumer wurden respektiert und geliebt, brachten sie doch mit ihren Plünderfahrten große Reichtümer in die Stadt.

Im Lauf der Zeit durchmischten sich die Bevölkerungsgruppen der Stadt und so entstand, wie in den anderen Städten des Südens auch, das spätere Volk der Sanskitaren.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am März 24, 2016, 22:31:33
Wenn ich mich recht entsinne wurde Shahana erst vom neu gebildeten Volk der Sanskitaren gegründet. Yal-Mordai hingegen ist definitiv älter und wurde von den Sanskitaren nur erobert. Ich meine die Marus hätten die Stadt vorher noch gehalten. Doch auch sie waren nicht die Gründer sondern bauten auf marhynianischen Ruinen. Bei Ribukan habe ich aber echt keine Ahnung. Ich weiß nicht ob da zur Gründung was gesetzt wurde.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 25, 2016, 01:30:00
Die Geschichte der sanskitarischen Städte ist recht konfus und die Grenze zwsichen "Ich wills mysteriös halten" und "Ich hab mir keine Gedanken gemacht" ist wohl fließend. Geht mir ja manchmal auch so. ;)
Soweit ich das gehandhabt habe, sind alle Shahana, Yal-Kalabeth und Ribukan von den Sanskitraen das erste Mal nach langer Zeit wieder besiedelt bzw. errichtet worden. Den Kampf um Shahana habe ich zu einem Kampf der herrschenden Klasse der Kunkomer gegen die Remshen-Unterschicht umgedeutet. Shahana ist von den aufständischen Remshen gehalten worden. Yal-Mordai kann meinetwegen zuerst von den Marus regiert worden sein. Da hab ich noch keine Meinung zu. ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am März 25, 2016, 09:14:12
Hm, ich hab mir das grad nochmal angeguckt und ich würde sagen, dass Yal-Mordai gar nicht von den Echsen erobert worden sein kann, da Yal-Mordai ja erst recht spät besiedelt wurde und sich die Echsischen zu der Zeit schon selbst alle Macht genommen haben. Es scheint aber wohl so als stammen diese Städte wohl alle aus einer Zeit vor dem Kataklysmus. Ich frage mich bei der sanskitarischen Geschichte aber warum Sultan Karibeth am Terul landet, wenn er gegen Shahana marschieren will. Das ist doch ewig weit weg. Ums ganze Kap Parnhai rum. Warum landet er nicht zum Beispiel am Kaspan, dass erscheint mir, wenn man von Aventurien kommt, sinnvoller.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 26, 2016, 22:42:33
Den Kampf um Shahana habe ich zu einem Kampf der herrschenden Klasse der Kunkomer gegen die Remshen-Unterschicht umgedeutet. Shahana ist von den aufständischen Remshen gehalten worden. Yal-Mordai kann meinetwegen zuerst von den Marus regiert worden sein. Da hab ich noch keine Meinung zu. ;)

@Barbarengentleman: Schade, den alten Text der Stadtbeschreibung von Shanaha find ich nämlich recht stimmungsvoll und passend. Warum eine alte Setzung umwerfen und damit alte, bereits geschriebene Texte im Nachhinein unnütz machen, wenn kein akuter Zwang dazu besteht?  ???
Auch die Burumer könnte man ruhig einbauen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 27, 2016, 10:16:05
PS.: Ach ja, wie stehts jetzt mit dem Text
Zitat
Als die Vorfahren der Sanskitaren die verlassenen Ruinen von Yal Mordai betraten, staunten sie nicht schlecht, als sie im Hafen der Stadt ein uraltes, mächtiges Artefakt der alten Zeit fanden. Vor ihren Augen erhob sich, mitten im tiefen Wasser des Hafens, eine schwimmende Festung, ein wahrer Palast mit mehr als 200 Schritt Kantenlänge, fünf Stockwerke hoch über die Wasseroberfläche aufragend, jedes einzelne so hoch und geräumig, dass selbst ein Troll leicht darin hätte hausen können. Mit Hilfe der magischen Krone vom Kopf des toten Mahyr-Königs, so fanden die Anführer der siegreichen Stämme bald heraus, ließ sich diese monströse, Schwimmende Festung ganz nach Belieben steuern und schon bald war der Besitz dieser Krone mit der Sultanswürde des neu entstandenen Volkes der Sanskitaren verbunden.

Wie viele solcher Festungen es geben mag, ist bei den Gelehrten sehr umstritten. Einige reden von sieben, Andere gar von neun, ja es gibt sogar Gelehrte, die von einer Flotte des Güldenen Gottes sprechen, die aus nicht weniger als 99 dieser Ungetüme bestehen soll. Bekannt sind dagegen gerade einmal vier Festungen, von denen heutzutage nur noch eine einzige voll einsatzfähig ist und von ihrem derzeitigen Besitzer als ultimative Waffe genutzt wird.

Geht das mit der bisherigen Planung zur Geschichtsschreibung konform?
Wenn nein, wie müsste der Text angepasst werden?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 29, 2016, 17:30:50
@Schwimmende Festungen: Das klingt doch gut. Hab ich gerade eingebaut.

Zu Shahana hab ich ehrlich gesagt keine klaren Setzungen gefunden, nur dass es einen Kampf um die Stadt gab. Aber wer dort wohnte, wurde nie gesagt, zumindest soweit ich das verstanden habe. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, dort Marus und Naga hinzusetzen, die dann erst von der Allianz der Remshen und Kunkomer vertrieben werden mußten. Hab ich mal so ergänzt.

Auch den teil mit Thufir und Karibeth hab ich etwas abgeändert, damit der Begriff Djer Mussa noch reinkommt.



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Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am März 30, 2016, 17:39:01
Damit ists also offiziell.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 31, 2016, 09:19:39
Ping...

Naja, offizielle Setzungen der DSA redaktion gabs nicht (außer die Sache mit den Aranischen Piraten, die von Shahana aus operierten), die einzige bisherige Setzung von unserer Seite war halt der von mir oben gepostete Text zur Geschichte Shahanas aus der letzten aktuellen Stadtbeschreibung im Wiki....wenn du das jetzt ändern möchtest müssen wir die Stadtbeschreibung entsprechend ändern....

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am März 31, 2016, 09:24:56
ich hab eigendlich den Text für die schwimmenden Festungen gemeint. Und mit offiziell meine ich: Das haben wir jetzt für uns als richtig festgestellt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 31, 2016, 10:24:55
Im bisherigen Text zu Shahana steht ja nicht drin, wer die Bewohner waren. Ich musste da also eine Entscheidung fällen. Klar war nur, dass die Kunkomer dort gekämpft haben. Als Gegner der Kunkomer zur damaligen Zeit schienen mir die Marus am wahrscheinlichsten. Es schien mir aber unglaubwürdig, dass sich Burumer mit den Marus zusammentun. Also habe ich verschiedene Ereignisse daraus gemacht.

Eventuell könnte man auch Shahana zu einer ursprünglichen Siedlung der Marus machen, die schon vor den Kunkomer bestand, schließlich gibt es für meinen Geschmack eh viel zu wenig Überreste dieses einst stolzen Volkes. >;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am April 01, 2016, 14:32:26
Hier kommt der Speer des Schicksals. Das klingt zwar irgendwie nach Nazi-Verschwörungstheorie.
https://badarchaeology.wordpress.com/tag/trevor-ravenscroft/

Es geht aber eigentlich mal wieder um die Orks.


[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 02, 2016, 20:21:53
Ping

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am April 09, 2016, 18:38:39
Hier kommt das nächste Kapitel, diesmal über den Gründer des Sanskitarischen Reiches, Amul ay Sanskitar.

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am April 11, 2016, 09:43:35
Ping...

[gelöscht durch Administrator]


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 15, 2016, 17:28:23
Hallo zusammen,
ich hatte im letzten Monat keine Zeit, weiter zu schreiben, aber ab morgen geht es weiter.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Mai 16, 2016, 15:30:08
Jetzt geht es weiter mit den sog. Rorkhas. Ich habe jetzt die Rorkhas als Scherbenmagier gedeutet und nicht die alte Setzung mit den mutierten Brokthar benutzt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 18, 2016, 10:09:13
Pong


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Mai 31, 2016, 11:59:13
Ach ja....beim Durchstöbern des Forums nach Infomaterial zur Tier- und Pflanzenwelt bin ich auf einen Text aus dem Abenteuer "Augen der lath" gestoßen, der für unsere Geschichtsschreibung wichtig ist. Guck mal in "Auf Blutigen Pfaden" seite 130 und 131...
da werden Höhlenmalereien der Xhul beschrieben...dort haben wir (unter Anderem) festgelegt, dass die Schlacht von Daraxipos zu Regierungszeiten von Brutheus stattfand...
Also müssen wir diesen kompletten Abschnitt wohl oder übel umschreiben und nach hinten verlegen...wenn wir nicht unserer eigenen Veröffentlichung wiedersprechen wollen... :-\
Da sind auch noch ein oder zwei andere interessante Punkte, die man einbauen sollte/müsste....unter anderem die Entstehung des Gebirges Gyol...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 04, 2016, 14:19:34
Alles klar, ich versuche das möglichst sanft in Einklang zu bringen. O:)



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juni 04, 2016, 16:28:04
Hier kommt das nächste Kapitel. Ich habe auch die Zerstörung Daraxipos abgemildert. Jetzt existiert die Stadt weiter bis zur Zeit von Brutheus.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 04, 2016, 16:58:37
Hier kommt das nächste Kapitel. Ich habe auch die Zerstörung Daraxipos abgemildert. Jetzt existiert die Stadt weiter bis zur Zeit von Brutheus.

 :d
Ich gucks mir nachher mal in Ruhe an... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 04, 2016, 21:56:28
Pong...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 16, 2016, 19:51:20
Hallo zusammen!

Wollte mal ein Lebenszeichen von mir geben...

Hatte Barbarengentlemen ja versprochen, mich mal wieder auf Stand zu bringen, hoffe, dass ich da in den nächsten Tagen mal zu komme.

Gehe gerade durch eure Anmerkungen zu meinen Texten (Version Maeglin 3.2.2016) und musste ein wenig lächeln, weil diese sich an einigen Stellen auf Punkte beziehen, die ich einfach 1:1 aus der Hysteria, äh, Historia übernommen habe.

* "und gemeinsam rissen die Unsterblichen eine Öffnung in die Sphärengrenze, durch die sich ein Strom ungebändigter Magie in die Dritte Sphäre ergoß."

Kommentar [t1]: "Das ist ja im Hintergrund soweit ich weiß nicht ganz geklärt…es hieß ja auch mal Mada habe den Elementarherren der Kraft besiegt und die Zitadelle der Kraft geschliffen….deren Überreste im Diesseits der tafelber der Gorischen Wüste ist…halt ich für wahrscheinlicher, als deine Version…oder gabs dazu neue Informationen in der überarbeiteten Historicaß?"

Ist durch die Historia jetzt genau so deteminiert, S. 36.

* "dass sich auch die anderen Elemente Bahn in die Dritte Sphäre brachen,"

Kommentar [t2]: "Das würde ja bedeuten, dass sie lediglich die Grenze zu den Elementaren Untersphären durchbrochen hat…im Hintergrund hieß es aber doch immer, dass sie alle Sphären durchbrach…und erst so den Dämonen Zugang zu dieser Welt ermöglichte…oder irre ich mich da?"

Ebenfalls original Historia, S. 36.

* "Auch war er der erste, der die Zersplitterung der Persönlichkeit des Gottes Nandus in die sanftmütige Göttin Hesinde, die ihr Wissen benutzte, um die Welt zu ordnen, und den skrupellosen Amazeran, dem Erkenntnis als Ziel und Zweck des Daseins erschien, erkannte. Zusammen mit Nandus war auch der Alveraniar des Wissens in zwei konträre Persönlichkeiten gespalten worden, von denen der eine den verantwortungsvollen Umgang mit den Ergebnissen der Forschung lehrte, während der andere nach jeglicher Erkenntnis gierte, egal um welchen Preis."

Kommentar [t3]: "Kommt etwas plötzlich…da zersplittern zwei Götter…einfach so und ohne ersichtlichen Grund?"

Was soll ich sagen... Die Gründe sind in der Historia geschildert, S. 52.


* von Tarrakvash, der „Neuen Heimat“ oder auch „Ersten Welt“,

Kommentar [t5]: "Ich dachte das heißt „Erste Heimat“ oder auch „verlorene Heimat“.

Heißt es glaube ich auch, da ist jeweils das Gleiche mit gemeint. "Erste Welt" ist aber auf jeden Fall die Hauptbedeutung, da es einen orkischen Mythos gibt, der auch die zweite und dritte Welt beschreibt.

"Reich des roten Mondes" S. 6: "Wahrscheinlich vor 40.000 Jahren entstand mit dem Reich von Tarrakvash die erste, heute zumindest sagenhaft belegte orkische Hochkultur. Legenden der Tairach-Schamanen berichten aus dieser "Ersten Welt" von mächtigen Steinbauten, die bis in den Himmel ragten und deren Stufen vom Blut der geopferten Feinde rot gefärbt waren."

S. 7: "und in der Kälte und Eis die Erste Welt - Karrakvash - heimsuchten."

Prophezeiungen der Orks berichten von Khazzarach, der zweiten Welt, und Mochthrovak, der dritten Welt.... Die orkische Stadt Khazzara ist wohl der Versuch des Aikar Brazoragh, sich zum Herrn der zweiten Welt der Legende aufzuschwingen.


* Da drangen sechzehn besonders fähige Elfenzauberer unter dem Schutz ihrer Magie tief ins Orksreich vor, überwanden jeden Zauberbann, den Torrasch um sich gewoben hatte, entführten den Einäugigen Wanderer vor den Augen der völlig überraschten Orks und brachten ihn in seine riesländische Heimat zurück. Ihres machtvollen Anführers beraubt, zerfiel das Orkreich rasch zunächst in blutige Machtkämpfe und dann in seinen Untergang.

Kommentar [t9]: "Irgendwie arg unlogisch….Warum sollten sie in nach Hause bringen, wenn sie ihn auch einfach töten könnten?"

Beschwerden direkt an die Historia-Autoren... S. 89:
"4.730 v.BF schließen sich sechzehn besonders fähige Elfenzauberer zusammen, dringen unter dem Schutz ihrer Magie tief ins Orkreich vor und überwinden jeden Zauberbann, den Torrasch um sich gewoben hat. Vor den Augen der völlig überraschten Orks entführen sie den Einäugigen Wanderer und bringen ihn an einen Ort fern von Aventurien. Ihres mächtigen Führers beraubt, zerfällt das Orkreich in blutige Machtkämpfe und treibt in den Untergang."


* Bitte nochmal diesen Punkt überprüfen:

Brogars Zwerge falsch datiert?

Bei uns unter "Zeit der Asche", also nach 2600 v. BF.: "Auch ein weiteres Volk, das bisher vom Riesland nichts wusste, begann eine tragische Nebenrolle in der Geschichte des Kontinents zu spielen: Eine Gruppe Zwerge, die Kinder Brogars, war, aus materieller Not auf der Suche nach einer neuen Heimat." etc.

Die Historia meint indes auf S. 182: "Der Auszug von Brogars Stamm
Im Winter 64 v.BF gelingt es einer ausgehungerten Ogersippe, sich Zugang zu den Zwergenbingen von Brogars Stamm in der Schwarzen Sichel zu verschaffen. Die Oger veranstalten ein fürchterliches Massaker, bei dem die meisten Zwerge des sowieso nicht sehr großen Stammes getötet werden. Nur wer sich durch Fluchttunnel retten kann, die zu klein für die bulligen Oger sind, überlebt, aber die Binge ist verloren. Es sind nur einige Dutzend Brogar-Zwerge, die fast ohne jeglichen Besitz die Schwarze Sichel verlassen und nun auf der Suche nach einem neuen Siedlungsgebiet nach Nordosten ziehen. Im Bornland werden sie mehrfach von Goblins überfallen, und so sind es nur noch zwanzig Überlebende, die schließlich ins Eherne Schwert iehen, wo sie ab 59 v.BF eine neue Binge in eine natürliche Höhle hineinbauen. Da die meisten fähigen Handwerker aber gestorben sind – durch Oger, Goblins oder die anstrengende Reise – und sie keinerlei Werkzeug haben, bleiben ihre Bauten primitiv. Im Lauf der folgenden Zeit verrohen sie immer weiter, bis sie schließlich zu Wilden Zwergen werden, die kaum noch etwas über frühere Zeiten wissen. Einige ihrer Bingen werden verlassen, zum Beispiel jene, die später bei Notmark entdeckt wird. Mancherorts wollen aber auch Gerüchte nicht verstummen, die Zwerge hätten einen unterirdischen Weg
durch das Eherne Schwert gefunden und siedelten nun im Riesland."

Grüße

Arantan


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 16, 2016, 20:25:15
Die müssen aber noch auf andere Zwerge gestoßen sein. Ich meine, denk mal darüber nach was mit einer Population passiert, die du auf nur 20 Individuen dezimierst und die danach in keinen Kontakt mehr mit anderen Populationen treten kann. Da ist einfach der Genpool viel zu lein. Die wären nach wenigen Generationen ausgestorben.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 16, 2016, 21:33:37
Ja. Wenn ich nicht ganz falsch liege, gehörten auch Zwerge zur Goldenen Horde, ergo muss es schon lange Zwerge im Riesland geben. Aber die entstammen halt nicht Brogars Stamm, der erst viel später zugewandert ist, können sich aber durchaus später mit diesem vermischt haben.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 17, 2016, 07:42:00
Ich würde auch eh sagen, dass die Brobim nicht wirklich gut zu den Agrim passen. Schon allein, weil die Brobim ja fast jede handwerklichen Fähigkeiten verloren haben, während die Agrim niemals ohne Vollstahl-Rüstung und Armbrust aus dem Haus gehen.
Werden denn in der Historia noch andere Zwerge genannt, die sich ins Eherne Schwert begeben haben, oder sonst irgendwie verschollen sind? Ich meine irgendeine Begründung müssen die doch auch dafür haben, dass Brogars Zwerge nicht irgendwann alle durch Inzucht ausgestorben sind.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Dnalor the Troll am Juni 17, 2016, 09:28:26
Laut den Dunklen Zeiten (http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=739.msg82119#msg82119 (http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=739.msg82119#msg82119)) sind die damals schon ins Riesland gekommen...

Was sagt denn die neue Historika dazu?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 17, 2016, 11:06:43
Jup, das hatten wir schon mehrfach...die Historica widerspricht in etlichen Punkten den bisher in anderen offiziellen DSA Publikationen gemachten Setzungen....
Da waren die für die Historica verantwortlichen DSA Autoren anscheinend oftmals etwas nachlässig in Ihrem Quellenstudium... >;D
Da sich also die offiziellen Quellen nicht einig sind, können wir uns wohl die Freiheit nehmen und uns einfach jeweils das rauspicken, was für uns am besten passt... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 17, 2016, 12:14:22
Gut, tragen wir mal zusammen... In chronologischer Reihenfolge, so wie es derzeit in den Quellen steht...

Angroschs Kinder: S. 13/14, 25: Auszug der Brogarzwerge aus Xorlosch um 3070 v. BF als Folge von Calamans Diebstahl einer Krone aus Pyrdacors Hort und dem daraus folgenden Streit um ihren Besitz.

Historia S. 99: Zwerge gründen in den Koschbergen das Königreich Dumron Okosch ("Schwarze Zuflucht"). Angehörige von Brogars Stamm wollen sich 3069 v. Bf. mit Gewalt Zugang zu den reichen Hallen unter dem Amboss erzwingen, werden aber aufgerieben. Eine keine Schar Versprengter zieht weiter in die Schwarze Sichel, wo sie neue Siedlungen errichten und freundschaftliche Kontakte zu den Hochelfen aufnehmen.

Abenteuer A83, Brogars Blut: Unter ihrem König Bromil ziehen die Zwerge in den fernen Nordosten. Angeblich war es das Ziel Bromils, dort eine verheißene Waffe zu finden, die einst Ingerimm selbst geschmiedet hatte, und mit ihr wollte er zurückkehren und die zerstrittenen Zwerge einen. Doch diese "Waffe" war das Eherne Schwert, das kein Sterblicher führen kann, und so verliert sich dort die Spur der Zwerge von Brogars Blut. Doch da das Eherne Schwert eins geschmiedet wurde, um den vom Namenlosen gesäten Baum aus dem Samen des verderbten Agrimoth niederzuhalten, muss man davon ausgehen, dass die Zwerge beim Schürfen unter den Einfluss des Dämonenbaums gerieten und vergingen.

Derzeitige Version unserer Geschichtsschreibung: Datiert auf die "Zeit der Asche", lt. Inoffizieller Zeittafel also vor 2500 v. BF: "Auch ein weiteres Volk, das bisher vom Riesland nichts wusste, begann eine tragische Nebenrolle in der Geschichte des Kontinents zu spielen: Eine Gruppe Zwerge, die Kinder Brogars, war aus materieller Not auf der Suche nach einer neuen Heimat. Ihre angestammte Geburtsstadt Xorlosch hatte sie durch eine Strafe ihres Gottes Angrosch verloren, und sie hatte in ihrer Wut sogar ihre eigenen Brüder und Schwestern bekämpft. Angrosch selbst jedoch ersann einen Plan für die Verzweifelten und lenkte ihre Schritte unter dem Ehernen Schwert hindurch. Nach den Verheerungen der Vergangenheit versuchte er – wie seine Schwester Rondra mit den Brokthar –, ein neues Volk auf dem verheerten Kontinent anzusiedeln. Doch die Zwerge vergingen sich in ihrer neuen Heimat am Erbe ihrer Väter.  Angrosch war erzürnt über diese Treulosigkeit und verfluchte die Kinder Brogars mit Krankheit und Aussatz. Daraufhin wandten sie sich  von ihrem angestammten Glauben ab und hofften im Pakt mit dem Erzdämonen Agrimoth Heilung zu erlangen. Doch löste dieser seine Versprechen natürlich niemals ein, und der Bund mit den Niederhöllen stürzte sie nur noch tiefer ins Verderben. Seitdem sind diese armseligen Überbleibsel eines einst stolzen Volkes als Agrim bekannt."

Historia S. 105: 2256 ruft Pyrdacor den Namenlosen zu Hilfe. Die aus dem Riesland kommende Goldene Horde wird auch von Zwergen begleitet.

Schatten über Bosparan S. 151/152: Die Suche nach den Brogarzwergen während der Dunklen Zeiten fördert Karten zutage, die auf die Finsterbinge im Riesland hindeuten. Im Ehernen Schwert finden sich Tunnel, die unter dem Gebirge hindruch führen. Da sie den Dämonenbaum queren, findet man dort Goblins, scheußliche Echsenkreaturen und andere Monstrositäten nebst Hinweisen auf den geistigen Verfall der Brogarzwerge. Die Suche nach Brogars Blut wird eingestellt, die Existenz der Wilden Zwerge, ihrer Nachkommen, geleugnet.

Historia S. 183: "Im Winter 64 v.BF gelingt es einer ausgehungerten Ogersippe, sich Zugang zu den Zwergenbingen von Brogars Stamm in der Schwarzen Sichel zu verschaffen. Die Oger veranstalten ein fürchterliches Massaker, bei dem die meisten Zwerge des sowieso nicht sehr großen Stammes getötet werden. Nur wer sich durch Fluchttunnel retten kann, die zu klein für die bulligen Oger sind, überlebt, aber die Binge ist verloren. Es sind nur einige Dutzend Brogar-Zwerge, die fast ohne jeglichen Besitz die Schwarze Sichel verlassen und nun auf der Suche nach einem neuen Siedlungsgebiet nach Nordosten ziehen. Im Bornland werden sie mehrfach von Goblins überfallen, und so sind es nur noch zwanzig Überlebende, die schließlich ins Eherne Schwert ziehen, wo sie ab 59 v.BF eine neue Binge in eine natürliche Höhle hineinbauen. Da die meisten fähigen Handwerker aber gestorben sind – durch Oger, Goblins oder die anstrengende Reise – und sie keinerlei Werkzeug haben, bleiben ihre Bauten primitiv. Im Lauf der folgenden Zeit verrohen sie immer weiter, bis sie schließlich zu Wilden Zwergen werden, die kaum noch etwas über frühere Zeiten wissen. Einige ihrer Bingen werden verlassen, zum Beispiel jene, die später bei Notmark entdeckt wird. Mancherorts wollen aber auch Gerüchte nicht verstummen, die Zwerge hätten einen unterirdischen Weg durch das Eherne Schwert gefunden und siedelten nun im Riesland."

Historia S. 205: "Am Fuße des Ehernen Schwerts wird 283 BF die Stadt Notmark gegründet, die sich bald zu einem zweiten Zentrum der ritterlichen Dekadenz neben Festum entwickelt. Schon bei der Gründung entdeckt man unterhalb der Stadt ein ausgedehntes Höhlensystem, das auf die Zwerge von Brogars Stamm zurückgeht und bis zu den Lavabecken eines derzeit inaktiven Vulkans reicht. Nun aber werden diese Gänge und Hallen für allerlei finstere Rituale und Zeremonien benutzt, und längst nicht alle Geheimnisse der Katakomben werden erforscht."

Juchhu Juchhu. Da haben die Historia-Autoren selbst in der Neuauflage mächtig gepennt. Lässt sich aber durch einen Taschenspielertrick kitten. Nach dem Angriff auf die Ambosszwerge spalten sich die versprengten Brogarzwerge in zwei Fraktionen, die eine zieht gleich in Richtung Ehernes Schwert, die andere folgt nach ihrer Vertreibung aus der Schwarzen Sichel den Gerüchten über ihre entfernten Verwandten und landet schließlich ebenfalls im Ehernen Schwert.

Und prompt kommt mir eine Abenteueridee...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 17, 2016, 12:36:41
Juchhu Juchhu. Da haben die Historia-Autoren selbst in der Neuauflage mächtig gepennt. Lässt sich aber durch einen Taschenspielertrick kitten. Nach dem Angriff auf die Ambosszwerge spalten sich die versprengten Brogarzwerge in zwei Fraktionen, die eine zieht gleich in Richtung Ehernes Schwert, die andere folgt nach ihrer Vertreibung aus der Schwarzen Sichel den Gerüchten über ihre entfernten Verwandten und landet schließlich ebenfalls im Ehernen Schwert.

Passt... :d

Wir wollten dann eventuell unseren Part:

Zitat
"Auch ein weiteres Volk, das bisher vom Riesland nichts wusste, begann eine tragische Nebenrolle in der Geschichte des Kontinents zu spielen: Eine Gruppe Zwerge, die Kinder Brogars, war aus materieller Not auf der Suche nach einer neuen Heimat. Ihre angestammte Geburtsstadt Xorlosch hatte sie durch eine Strafe ihres Gottes Angrosch verloren, und sie hatte in ihrer Wut sogar ihre eigenen Brüder und Schwestern bekämpft. Angrosch selbst jedoch ersann einen Plan für die Verzweifelten und lenkte ihre Schritte unter dem Ehernen Schwert hindurch. Nach den Verheerungen der Vergangenheit versuchte er – wie seine Schwester Rondra mit den Brokthar –, ein neues Volk auf dem verheerten Kontinent anzusiedeln. Doch die Zwerge vergingen sich in ihrer neuen Heimat am Erbe ihrer Väter.  Angrosch war erzürnt über diese Treulosigkeit und verfluchte die Kinder Brogars mit Krankheit und Aussatz. Daraufhin wandten sie sich  von ihrem angestammten Glauben ab und hofften im Pakt mit dem Erzdämonen Agrimoth Heilung zu erlangen. Doch löste dieser seine Versprechen natürlich niemals ein, und der Bund mit den Niederhöllen stürzte sie nur noch tiefer ins Verderben. Seitdem sind diese armseligen Überbleibsel eines einst stolzen Volkes als Agrim bekannt."

entsprechend dieser Information:

Zitat
Unter ihrem König Bromil ziehen die Zwerge in den fernen Nordosten. Angeblich war es das Ziel Bromils, dort eine verheißene Waffe zu finden, die einst Ingerimm selbst geschmiedet hatte, und mit ihr wollte er zurückkehren und die zerstrittenen Zwerge einen. Doch diese "Waffe" war das Eherne Schwert, das kein Sterblicher führen kann, und so verliert sich dort die Spur der Zwerge von Brogars Blut. Doch da das Eherne Schwert eins geschmiedet wurde, um den vom Namenlosen gesäten Baum aus dem Samen des verderbten Agrimoth niederzuhalten, muss man davon ausgehen, dass die Zwerge beim Schürfen unter den Einfluss des Dämonenbaums gerieten und vergingen.

....umscheiben.

Also nicht mehr "auf der Suche nach einer neuen Heimat"...sondern "auf der Suche nach einer ihnen von ihrem Gott verheißenen Waffe..." ...etc.pp


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 17, 2016, 12:42:49
Klingt gut. Dann hätten wir nach den Orks auch die Zwerge glattgezogen und Einklang mit allen verfügbaren Quellen hergestellt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 17, 2016, 13:01:58
Noch so ne Überlegung:
Zitat
Doch die Zwerge vergingen sich in ihrer neuen Heimat am Erbe ihrer Väter.

Damit könnte gemeint sein, dass sich die Zwerge (oder zumnindest einige von Ihnen) den Horden des Namenlosen anschlossen...
Damit hätten wir auch die in der Historia erwähnten Zwerge in der Goldenen Horde erklärt...
Die dämonische Pervertierung und damit Entstehung der heutigen Agrim hätte dann erst danach stattgefunden...
ich halte es nämlich für sehr unwahrscheinlich, dass sich die Agrim dem Namenlosen andienen würden...
Die Erzdämonen sind nämlich extrem schlecht auf den Namenlosen zu sprechen...
Nicht umsonst werden in den schwarzen Landen Diener des Namenlosen noch übler verfolgt, als Diener der Zwölfe...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 17, 2016, 13:17:10
Da bin ich ganz Deiner Meinung.

Ich interpretiere das ja immer wie folgt: Menschen neigen dazu, in Kategorien wie "gut" und "böse" zu denken, wobei "gut" "mit der bestehenden gesellschaftlichen und weltanschaulichen Ordnung in Einklang stehend" bedeutet und böse "der bestehenden gesellschaftlichen und weltanschaulichen Ordnung widersprechend".

Da die Zwölfgötter und ihre Anhänger auf Basis des Weltengesetzes die Regeln der gültigen Ordnung bestimmen, werden sie von den Sterblichen als die Repräsentaten oder Manifestationen des Guten betrachtet. Der Namenlose hingegen will eine andere, wiederum auf dem Weltengesetz fußende Ordnung etablieren und gilt somit wegen der Andersartigkeit der von ihm vertretenen Wertordnung als Verkörperung des Bösen. Nichtsdestotrotz ist auch er eine Ordnungsmacht.

Die Erzdämonen hingegen sind gefallene Gottheiten, getrieben von Hass auf diejenigen, die sie töteten oder ihren Macht beraubten, dem Willen nach Rache oder einer generellen Abneigung gegen die bestehende Weltordnung, gegen irgendeine Weltordnung oder die Existenz der Schöpfung selbst. Sie sind Negationen der Prinzipien der Weltordnung und erscheinen den Sterblichen, die nur in den bekannten Kategorien der Weltordnung zu denken gewohnt sind, somit als wahnsinnig. Sie verkörpern also die Prinzipien des Chaos als Gegenpol zur Weltordnung.

Die ideale Ordnung wäre Stillstand ohne jegliche Entwicklung, das ideale Chaos die Rückkehr in das Nichts, aus dem die Schöpfung einst kam, die Entwicklung der Schöpfung entsteht somit im Zusammen- und Gegeneinanderwirken von Ordnung und Chaos. Die Existenz der Erzdämonen hat keine Richtung und keinen Sinn, daher sehnen sie letztlich die Auslöschung ihres Daseins herbei, doch können sie nicht getötet werden, da sie bereits tot oder zumindest zu etwas mutiert sind, das mit dem bekannten Leben wenig gemein hat, und was nicht lebt, kann auch nicht sterben... Ergo ist die einzige Chance, ihre Existenz zu beenden, die Auslöschung der gesamten Schöpfung.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 17, 2016, 13:21:53
Jup, gute Überlegung. Es stellt sich dann nur die Frage, warum sie vom Namenlosen zu den Erzdämonen abgefallen sind. Eigentlich ergab es ja schon Sinn, dass sie unter dem Ehernen Schwert durch Kontakt zum Dämonenbaum zu den Erzdämonen gefunden haben.
Es stellt sich aber die Frage, ob sie nicht vielleicht erst von den Nachzüglern von Brogars Sippe zu den Erzdämonen bekehrt wurden. Dann wären vielleicht erst nur die Zwerge die dem Namenlosen anhingen verflucht worden und sie ließen sich deshalb von den noch gesunden Zwergen überzeugen, dass die Erzdämonen ihnen halfen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 17, 2016, 13:25:21
Das kriegen wir glaube ich nicht hin. Die Nachzügler kommen ja erst rund 2500 Jahre später im Riesland an, da ist die Finsterbinge längst die Finsterbinge...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 17, 2016, 13:30:29
Naja, die Zwerge wurden von Ihrem eigenen Schöpfergott Ingerimm verflucht...
Und das Reich des Namenlosen in Rakshazar ging ja dann unter, bzw. wurde von den Göttern vernichtet...
Also, du wendest dich von deinem Schöpfer ab und einem anderen Gott zu...dein Schöpfer verflucht dich und der andere Gott unterliegt im Kampf....was bleibt dir dann schon groß anderes, als Hilfe bei einer dritten Partei zu suchen?

Die Zwerge sind auf Ihrem Weg unter dem Ehernen Schwert gefährlich nahe gekommen...allerdings erinnere ich mich, dass es in irgendeiner offiziellen Quelle auch Hinweise darauf gab (in Höhlen unter dem Ehernen Schwert), dass sie den Dämonen mitnichten verfallen sind, sondern gegen sie gekämpft haben (und anscheinend entkommen konnten)...Da war glaube ich die Rede von Stollen, die die Zwerge versiegelt haben....

Ja, es wäre natürlich trotzdem durchaus möglich, dass einige Nachzügler die später kamen unter dem Ehernen Schwert den "Ruf der Erzdämonen hörten" und hinterher im Riesland angekommen andere bekehrten...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 17, 2016, 13:34:15
Hm, das mit der Finsterbinge ist aber schon irgendwo nen guter Punkt. Es ist aber kein kleines Ereignis, wenn auf einmal ein ganzes Volk seine Religion ändert. Da sollte man dann mMn schon etwas über den Hergang davon erzählen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 17, 2016, 13:45:51
Die Zwerge sind auf Ihrem Weg unter dem Ehernen Schwert gefährlich nahe gekommen...allerdings erinnere ich mich, dass es in irgendeiner offiziellen Quelle auch Hinweise darauf gab (in Höhlen unter dem Ehernen Schwert), dass sie den Dämonen mitnichten verfallen sind, sondern gegen sie gekämpft haben (und anscheinend entkommen konnten)...Da war glaube ich die Rede von Stollen, die die Zwerge versiegelt haben....

Das ist die oben genannte Quelle aus der Dunkle Zeiten-Box. Die Zwerge haben in den Stollen der Wilden Zwerge herumgestöbert, haben mit Entsetzen die Monstrositäten und die Degeneration ihrer Brüder zur Kenntnis genommen, haben die Stollen versiegelt, eiligst das Weite gesucht und dann behauptet, da sei nichts mehr am Leben.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 17, 2016, 13:53:59
Joar, also sind Sie bei der Untertunnelung des Ehernenn Schwertes definitiv (noch) nicht zu den Dämonen bekehrt/pervertiert worden....einige schafften es auf die andere Seite...einige andere blieben auf der Strecke, degenrierten und wurden zu den Wilden Zwergen...
Die Überlebenden siedelten im Riesland und wurden ganz oder teilweise vom Namenlosen korrumpiert...
Soweit der Teil, der sich mit offiziellen Quellen belegen lässt....

Ab hier haben wir totale kreative Freiheit....

Bisherige Setzung von unsere Seite ist nur:
- Angrosch verflucht sie
- Das Reich des Namenlosen geht unter
- Die Zwerge wenden sich den Erzdämonen zu

Fehlt nur noch ein guter Grund für die Dämonisierung...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 17, 2016, 14:26:27
Das wäre doch nen schöner Punkt um Amaz in die ganze Geschichte hinein zu bringen.
Vielleicht hat er sie sogar vorher dazu gebracht sich dem Namenlosen anzuschließen, um ein einfacheres Ziel für die Erzdämonen zu geben. Er könnte dann als der Namenlose erscheinen und die Agrim für den Niedergang der Macht des Namenlosen verantwortlich machen. Und vielleicht zusätzlich die Agrim noch in seiner Gestalt als Namenloser bestrafen. Nen paar Monate oder Jahre später, als die Agrim schon alle unter der Strafe leiden erscheint er, aber diesmal als Erzdämon hebt die de facto von ihm selbst vergebene Strafe ohne Probleme auf und präsentiert sich und andere Erzdämonen als Schutzpatrone der Agrim. Vielleicht brauchte er für den Plan auch Agrimoth, um die Strafe zu vergeben, da er selbst zu wenig direkte Macht hat. Das würde dann die Verbundenheit der Agrim zu Agrimoth, vor anderen Erzdämonen, erklären. Doch Amaz zog die Fäden.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 17, 2016, 14:48:16
Nope, die Strafe wurde definitiv von Angrosch verhängt und dass wissen dei Agrim auch ganz genau...
Nicht umsonst gibt es ja noch die Irrogoliten, die als Splittergruppe der Agrim versuchen durch besonders große Frömmigkeit die Gunst Angroschs wieder zu erlangen...und das gelingt ihnen ja auch, sie sind von der Fäule nicht mehr betroffen...
Wenn Amazertoth der eigentliche verursacher gewesen wäre, hätte die Rückkehr zum Angrosch glauben die irrogoliten ja nicht geheilt...
Zudem ist Amaz nicht wirklich dafür bekannt ein "Teamplayer" zu sein....
Im Gegenteil, der verarscht doch die anderen Erzdämonen wo es nur geht...
Etwa bei der Geschichte mit Borbarad, wo er die anderen Erzdämonen sich im Kampf um die Seele des Halbgottes hat gegenseitig zerfleischen lassen, in der Hoffnung am Ende ganz still und heimlich "abkassieren" zu können....
Außerdem haben wir mit Al-Hrastor und seinen Zelothen ja bereits eine "große Bühne" für Amazeroth....da muss er nicht auch noch bei den Agrim mit rumpfuschen...
Gerade bei den Zwergen bietet sich ja auch eher Angroschs direkter Widersacher Widharcal an...was ist denn besser, als das Volk des eigenen Gegenspielers zu verführen...
 
Ich denke wir müssen hier nicht so große Geschütze auffahren....

Die Brogarzwerge werden im Riesland von den Dienern des Güldenen bekehrt...(Goldgier der Zwerge als Erleichterung auf die Bekehrenprobe des Namenlosengeweihten  >;D)
Der Namenlose sei viel mächtiger als Ihr Schöpfergott und wenn sie ihm folgen, dann liegt ihnen die Welt zu Füßen, etc.pp
Sie folgen seinen Dienern und etliche schließen sich auch dem Zug der Goldenen Horde über das Schwert an...
Und dann?
Die Goldene Horde verschwindet für eine ewig lange Zeit (ich glaube es waren mehrere jahrunderte) Hinter dem Schwert und man hört nix mehr von ihr..
Währenddessen lehnen sich die "geringeren Völker" des Riesland gegen die Namenlosenanbeter auf und vernichten ihr Reich...
Angrosch straft die überlebenden Broktharzwerge für Ihren Verrat mit der Leibfäule...
Und es stellt sich heraus, dass der Namenlose nicht so stark ist, wie er es die Zwerge hat glauben lassen...
Er ist nämlich nicht in der Lage seine neuen "Diener" vom Fluch Ihres Schöpfers zu befreien...
Die Zwerge haben eindeutig auf's falsche Pferd gesetzt und das wird ihnen nun auch schmerzhaft klar....
Also wenden sie sich enttäuscht vom Namenlosen ab...aber wo wollen sie hin?
Ihr Schöpfer will sie nicht zurück, er hat sie verflucht...
In dieser Zeit dürfte das Volk, das eh niemals besonders Zahlreich war, durch die Leibfäule wahrscheinlich an den Rand der Auslöschung getrieben worden sein...
In solchen Situationen braucht es nicht viel...die Bewohner der Schwarzen Lande in Aventurien können da ein Liedchen von singen...
Für die Erzdämonen ist ein von allen guten (und in diesem Fall auch bösen) Göttern verlassenens Volk am Rande der Vernichtung doch eine Steilvolage...den müssen sie nur noch locker reinlupfen.... ;)
Es reicht doch vollkommen aus, wenn man ein oder zwei Zwergen entsprechende Visonen schickt...
Von einer Höhle, ganz tief unter der Finsterbinge...oder sonstwo im Riesland....oder von einigen der alten Tunnel unter dem Ehernen Schwert, welche die eignenen Vorfahren einst versiegelten...
Der Zwerg folgt den Visionen und kehrt "geheilt" von dort zurück....
Das macht im Volk schnell dir Runde und wenige Generationen später ist das Volk nicht nur gerettet, sondern es hat sich auch ein kompletter kultureller Wandel vollzogen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 17, 2016, 15:12:13
Ich meinte auch eigentlich auch nicht, dass die Fäulnis die Strafe war die Amaz simulierte. Ich dachte die Zwerge wären schon am Anfang ihrer Zeit als Diener des Namenlosen von Angrosh verflucht worden. Ich meinte eher Amaz hätte einfach noch etwas anderes dazu addiert und dann auch wieder komplett entfernt. Das mit dem Teamplayer halte ich auch eher für unwahrscheinlich. Aber, wer weiß. Wer kann schon die Pläne des ewig Täuschenden verstehen? Vielleicht hat er ja eigene lange laufende Pläne, in denen die Agrim in irgendeiner Weise eine Rolle spielen. Vermutlich wird letztendlich sogar überhaupt niemand bemerken, dass die Agrim in dem Plan dann eine Rolle gespielt haben. Aber das heißt ja nicht, dass sie unwichtig sind.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Juni 17, 2016, 22:00:33
Senf.

Reichlich Senf.

Reaktionen auf Kommentare...
* Textüberarbeitungen...
* Entsetzensschreie...
* Neue Kommentare...

Ganz neue Kommentare...

Korrekturlesen...

Noch nix zu den Zwergen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juni 18, 2016, 20:06:10
Ping....

Nochmal was Allgemeines:
Ich glaube das Problem ist nicht, dass wir unterschiedliche Ansichten darüber haben, was der Sinn einer Geschichtsschreibung ist....das haben wir nämlich nicht....
Ich glaube das Problem ist eher, dass wir unterschiedliche Ansichten über die Form der Darbietung und den anzustrebenden Umfang und Grad an Genauigkeit haben...

Ich bin der Meinung die Geschichtsschreibung sollte zwei Zwecke erfüllen:
- Für die Spieler: Die Geschichtsschreibung sollte den Spieler in der Darstellung seiner Spielfigur unterstützen. Er sollte ihm vermitteln, was weiß meine Spielfigur bzw. sein Volk über die Geschichte der Welt/des Kontinents...
- Für den Meister: Dem Meister sollten geschichtliche Fakten und Hintergründe, aber auch Mythen und Sagen vermittelt werden, die er benutzen kann um die Welt weiter auszugestallten und die als Anknüpfungspunkte bzw. Hintergründe für Abenteuer dienen können...

Beim Rollenspiel kommt es vor allem auf Kreativität an...das Ausleben der eigenen Kreativität...
Aus diesem Grund bin ich auch der Meinung, dass es eben nicht von Vorteil ist, zu viele Informationen herauszugeben und jedes noch so kleine Mysterium zu entschleiern und so zu demystifizieren...

Ich gebe es offen zu....ich bin kein großer Freund der neuen Historica. Die alte DSA Geschichtsschreibung war immer in der Form von Geschichtstexten, die wie aus der Feder von sterblichen Geschichtsforschern wirkten. Forscher die sich in ihrem Spezialgebiet gut auskannten, aber die nichtsdestotrotz niemals allwissend waren und nicht jedes noch so kleine Detail und jeden Hintergund kannten. Dementsprechend waren die Geschichtstexte ein guter Abriss der der Vergangenheit, aber sie ließen auch Freiraum...vieles was in der Spielwelt nur in Form von Sagen und Mythen übermittelt wurde, wurde auch entsprechend vage belassen...
Das war gut, weil dem Meister so zwar ein gewisser historischer Rahmen gegeben wurde, mit dem er arbeiten konnte, aber dennoch die Möglichkeit gelassen wurde, dass er sich auch selber verwirklichen und eigene Ideen und Ansätze einbringen konnte...
Die neue Historia, mit ihrem Ansatz aus der Sicht eines quasi (Halb-)Göttlichen Wesens geschrieben zu sein, und jedes noch so kleine Geheimnis der Aventurischen Historie, des Götterhimmels und was nicht sonst noch alles bis ins kleinste Detail aufzuklären und zu entmystifizieren, geht für meinen Geschmack einfach zu weit...
Zu viel Information, zu viele Details, zu viel Klartext und zu wenig Freiraum, zu wenig Mythos...
Das ist vielleicht der feuchte Traum aller hardcore DSA Fanboys und Nerds, die sich in diversen Foren tagelang über die DSA Götterwelt, Philosophie und Metaphysik unterhalten können, und schon immer ganz genau wissen wollten, was jetzt genau zu Beginn der Schöpfung mit Gott X passierte und was den jetzt wirklich hinter Mythos Y steckt, mehr aber auch nicht....

Mit anderen Worten: Ich bin einfach der Meinung, wir sollten es mit der Ausfährlichkeit und dem Umfang nicht übertreiben...
Wenn z.B. gewisse Ereignisse im Zusammenhang mit Marhyna, die in Aventurien stattfinden wichtig sind für Rakshazar, dann kann man das schildern....man muss es aber nicht in aller Ausführlichkeit und auch nicht auf drei Seiten tun...
Und noch besser wäre es das ganze mystischer zu halten und weniger in Klartextform, die den Meister vor vollendete Tatsachen setzt: Genau so war es und nicht anders....

Die ursprüngliche Idee war sowieso unsere Geschichtsschreibung in zwei Blöcke zu teilen:  
1. Jeweils ein oder zwei Seiten Geschichtsschreibung aus Sicht der einzelnen Völker...am besten in Form von Sagen/Flufftexten...Was wissen die Agrim über die Geschichte Rakshazars....Aus den Überlieferungen der Xhul....Geschichte der Cromor...etc.pp
2. Einen etwas ausführlicheren, allgemeinen Geschichtstext für den Meister, der zwar genau ist....aber eben auch nicht überdetailliert....eher im Stil der alten DSA Geschichtstexte...

Da wir aber zu der Zeit nicht die Manpower hatten das in vollem Umfang umzusetzen, haben Barbarengentleman und ich irgendwan einfach angefangen einen großen Gesammttext zusammenzuschreiben...

Ich könnte mir Vorstellen vielleicht noch eine Art Zwischending zwischen den alten DSA Geschichtstexten und der neuen Form der Historica daraus zu machen...schon etwas ausführlicher und detaillierter, aber eben auch nicht zu viel.
Zu diesem Zweck könnte man sagen, dass es sich hierbei um einen Geschichtsabriss Rakshazars handelt, der von den Gargym zusammengestellt wurde...
Die Gargym sind ja nicht nur eine uralte, mächtige Rasse, die irgendwo zwischen "Normalsterblichen" und bereits "Quasi-Göttlichen" stehen, sondern mit ihrer Vorliebe für das Ansammeln von Wissen aller Art, und ihrer Rolle als Beobachter und Archivare, ja so etwas wie das "Gedächtnis des Kontinents" dar...
Sie wissen viel...mehr als alle anderen Sterblichen...aber eben auch nicht alles...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juni 18, 2016, 20:50:11
Jup, die Geschichtsschreibung aus der Sicht der Gargym zu schreiben halte ich auch für eine gute Idee. Ich freue mich zwar sonst auch immer darüber an zusätzliche Informationen zu ommen, aber wenn man alles Wissen ausgehändigt bekommt und sich nichts mehr selbst ausdenken kann, dann kann man mMn eigentlich auch kein Rollenspiel mehr spielen. Dann ließt oder schreibt man einfach nur noch eine Geschichte.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 05, 2016, 15:27:33
Ich sehe es wieder anders: Ich möchte mit der Geschichtsschreibung einen Rahmen für die Spielleiter geben, an einer in sich konsistenten Geschichte teilzuhaben. Dazu müssen auch einige Dinge klar ausgesprochen werden, die Spieler im Normalfall nicht wissen und oft niecht mal mehr wissen können. Dennoch braucht es dieses Wissen auf Seiten des Spielleiters. Dennoch hoffe ich, mit diesem Buch mehr Möglichkeiten zu schaffen als zu vernichten, schließlich füge ich ja bewußt offene Enden ein sowie Gegenstände und Orte, deren Geschichte eben noch nicht fertig geschrieben ist. Sehr weitschweifig eine Kultur zu beschreiben ist sinnlos, wenn die so restlos ausgemerzt wurde, dass sie ohnehin in keinem Abenteuer eine Rolle spielen kann.

Wie dem auch sei, zu euren Meinungsverschiedenheiten habe ich nichts hinzugefügt. Stattdessen gibt es ein neues Kapitel, diesmal zum entgültigen Ende der Maru-Kultur.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 05, 2016, 22:17:31
Ping...auch die Zwerge noch schnell überarbeitet...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 11, 2016, 16:47:19
Nur zwei Kleinigkeiten ergänzt:
  • Das Erscheinen der Uthurim habe ich eingefügt im Kapitel "Vier Frevel der Marhynier".
  • in paar Infos zur Krone der Sanskitaren hinzugefügt, mit der man die Schwimmenden Festungen steuern kann.
E


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juli 11, 2016, 21:25:30
Es müsste noch mal rausgearbeitet werden, wie sich der amhasische Staat von einem Vielvölkerstaat (oder wurde er sogar von Menschen beherrscht?) in einen rein brokhtarisschen Staat gewandelt hat.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 11, 2016, 22:06:53
Die Geschichte von Brutheus und der Gründung der Freien Republik Amhas müsste erst noch kommen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 12, 2016, 16:13:31
Genau, ursprünglich haben wir unser Amhas ja als Brokthar-Stadt konzipiert. Später kam ein Botenartikel der Amhas als Stadt von schwarzmagischen Menschen darstellt. Wir haben also die Geschichte so umgestrickt, dass Brutheus diese Stadt erst später erobert.

Das kommt alles noch lange nicht.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Juli 12, 2016, 16:25:45
Ah, ok. Da war ich nicht so auf dem Laufenden.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Talfan am Juli 16, 2016, 10:09:43
3625 JdK Die Krieg der 100 Prinzen beginnt worum handelt es sich hierbei.

Welches Jahr schreiben wir gerade?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 16, 2016, 19:22:12
Ich zitiere mal aus der Stadtbeschreibung von Ribukan:

Zitat
Ribukan könnte einer der wenigen, wirklich angenehmen Orte des Rieslandes sein, doch die Götter haben anders entschieden. Noch vor 10 Jahren, als Sultan Sabu-Amin aus dem edlen Hause der Djiassamiden, über Ribukan herrschte, sahen die Dinge nicht schlecht aus. Die Stadt war reich und mächtig, die Geschäfte mit dem Inselvolk liefen gut und die starke Armee des Sultans hielt die blutrünstigen Ipexco hinter den Bergen, dort wo sie hingehören. Sabu-Amins einzige, größere Schwäche war die Fleischeslust. Sein Harem war riesig und bot weit über 300 Nebenfrauen und Konkubinen Unterkunft. Eines Tages, kam es wie es kommen musste. In einer lauen Vollmondnacht waren plötzlich verzweifelte Klagerufe aus den Frauengemächern des Palastes zu hören. Der alte Sultan hatte sich beim Liebesspiel überanstrengt. In den Armen seiner drei jüngsten und liebsten Konkubinen verschied er entkräftet. Nach dem Tod des alten Sabu-Amin brachen in Ribukan die Niederhöllen los.
Der Sultan hatte weit über 200 Kinder hinterlassen, von denen theoretisch, nach dem alten Erbrecht, jeder Sohn erbberechtigt war. Sabu-Amin hatte seinen Nachfolger zu Lebzeiten niemals bestimmt und auch kein Testament hinterlassen. So kam es, dass knapp 100 Prinzen gleichzeitig Anspruch auf den Thron von Ribukan erhoben. Zunächst wurde noch versucht, die Sache rechtlich zu klären, aber bald begann das Intrigieren und Morden. Zuerst gab es hier und da einen kleinen Giftmord oder gedungene Meuchler drangen in die Gemächer des Opfers ein, um es zu erdrosseln oder zu erdolchen. Die Situation war mehr und mehr von Paranoia geprägt, bis die (mittlerweile nur noch 40) Prinzen beschlossen, nunmehr offen und mit allen Mitteln gegeneinander vorzugehen. Sie scharten kleine Söldnertruppen um sich und zogen gegen ihre Konkurrenten zu Felde. Dieser Zustand hat bis heute Bestand.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 23, 2016, 18:18:42
Es geht weiter mit einem falschen Füffziger, dem Kophtha Aziru ibn Zahalan.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Juli 24, 2016, 07:55:33
Pong...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am August 28, 2016, 17:47:56
Hallo zusammen! Diesmal geht es um den Krieg der Sanskitaren gegen die Nagah um Ribukan und den damit verbundenen Aufstieg der Ipexco als lachende Dritte.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am August 29, 2016, 09:00:09
Ping


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am September 25, 2016, 20:24:45
Diesmal geht es weiter mit der Auflösung des Sanskitarenreiches und dem Aufstieg der Ipexco.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am September 26, 2016, 09:00:54
Ping


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am November 05, 2016, 19:55:19
Heute geht es um das alte und das neue Amhas.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am November 07, 2016, 20:54:00
Ping...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am November 24, 2016, 16:22:54
Anmerkungen abgearbeitet und verbalverhübscht.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 01, 2016, 13:07:33
Moinsen!

Brainstorme gerade mit den Kollegen über die beste Möglichkeit, ein Erobererheer und eine Wandernde Stadt von Osten kommend auf Kurotan laufen zu lassen, ohne dass es zu Problemen mit irgendwelchen Setzungen kommt.

Dabei sind wir gerade über ein historienrelevantes Detail gestolpert, so dass Maeglin meinte, ich solle mich mit Barbarengentleman in Verbindung setzen deswegen. Das tue ich dann hiermit mal.

Es gibt doch von offizieller Seite diese Erzählung von einem Giganten, der auf einem Alveran abgewandten Teil Deres haust und von dort Kreaturen in die anderen Teile der Welt schickt. Hatte überlegt, ob der Gigant östlich des Reichs der Kithorrianer angesiedelt sein könnte, aber Maeglin meinte, nein, der Alveran abgewandte Teil Deres sei das bekannte Westriesland.

"Das mit der dunklen Seite Alverans haben wir bereits...
Unser westliches Riesland soll die Dunkle Seite Alverans sein!
Deswegen haben die Götter hier auch keinen Einfluss...
Nur deswegen konnte der namenlose auch früher hier so frei agieren...
Nur deswegen war die einizige Möglichkeit den Namenlosen aufzuhalten die, einen Kometen auf das Riesland zu sschleudern....weil eben aufgrund der lage im Schatten Alverans eine direkte, subtilere Form des Eingreifens nicht möglich war....

Du solltest dich vielleicht mal mit Barbarengentleman kurzschließen...der macht ja gerade die Historie des Rieslandes....
Ich glaube der wollte da auch Aldinor und den von dir genannten Giganten einbauen...."

Für mich klingt das sehr plausibel, aber ich glaube, in der Geschichtsschreibung steht das so noch nicht? Würde mich da über einen Nachtrag freuen.

Und was habt ihr mit Aldinor so vor? Ich würde mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, in der Drachenchronik wurde ja schon angedeutet, dass das ein Mysterium bleiben soll, das an späterer Stelle von offizieller Seite wieder aufgegriffen wird...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 13, 2016, 23:29:14
Das mit dem Giganten könnte man auf den historischen Kalimir beziehen, der ja ein Heer gegen die Elfen auf Aventurien geschickt hat. Ansonsten denke ich nicht, dass man dieser vagen Geschichte zuviel Gewicht beimessen sollte. Was die Nachtseite angeht hat Maeglin schon recht: Rakshazar ist genau diese Nachtseite. Die Begründung hast du selbst geliefert.

Zu Aldinor habe ich wiederum keine Meinung und kenne mich auch nicht aus.

Ganz allgemein, könnte im fernen Osten alles mögliche leben. Das haben wir bewußt offen gelassen. In der Vergangenheit ist noch nie etwas von dort ins Riesland eingefallen. Vielleicht gibt es dafür einen Grund?

Hier ist das aktuelle Update der Geschichtsdatei, diesmal mit Orks. Das neue kapitel ist vor dem Untergang Amhas eingeschoben. Ich hatte das Thema bisher unterschlagen. Wir sollten uns vor allem mit dem Namen "Warkash" beschäftigen. Der bezeichnet einmal einen mythischen Vorfahren der Weißpelzorks und einmal einen bösen Priester des Kamesh auch aus dem Volk der Weißpekzorks. Ist das Absicht?

P.S.: Ich hatte leider nicht die aktuellste Version mit Arantans Änderungen verwendet. Den durchgesehenen Ork-Text übertrage ich später in die Datei vom 24.11.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 14, 2016, 09:40:54
Pong...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 14, 2016, 13:18:34
Die Sache mit dem Giganten gestaltet sich ein bisschen anders. Dem wird ja nachgesagt, er habe während der Gigantenkriege schwarze Steinriesen geschaffen und gen Alveran gesandt, und die Götter hätten erst nicht gewusst, wo die herkommen, weil sie die Schattenseite Alverans, wo der Gigant hauste, nicht hätten einsehen können. Der Gigant soll Phekor geheißen haben, vermutlich wurden da Phex und Kor vermengt. Ist zumindest eine Erwähnung wert, zumal es einen Unterschied zwischen nicht zuviel Gewicht beimessen und gar nicht erwähnen gibt... Habe das mal im Zweiten Zeitalter eingefügt und dabei gleich die Schreibweise der Zeitalter von "2. Zeitalter" zu "Zweites Zeitalter" geändert. Die Schreibweise mit Zahlen statt ausgeschriebenen Wörtern habe ich nämlich noch nirgendwo sonst gesehen. Habe beim Kataklymus dann auch noch den Satz eingefügt, dass den Göttern aufgrund der Alveran abgewandten Lage Rakszahars wenig andere Handlungsalternativen blieben als der Komet.

Den neuen Text des Gentleman in der Fassung, die Maeglin zuletzt gepostet hat, habe ich in meine letzte Version eingefügt und noch ein wenig verbalverhübschiert.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Dezember 14, 2016, 14:55:24
@ Barbarengentleman: Von einem Kamesh-Priester mit Namen Warkash wusste ich bis jetzt noch nichts. Ich würde dem aber auf jeden Fall einen anderen Namen verpassen, schließlich ist Warkash (bzw. sind die Warkshi) der Hauptfeind der Kameshi.
Ich kann mir nur vorstellen, dass das irgendwie durch Zufall entstanden ist. EIn Ork namens Warkash würde von den Kameshi vermutlich einfach getötet werden.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am Dezember 14, 2016, 19:01:19
Genau das war ja mein Problem. ich bin kein Ork-Kenner und hab zuerst nichts kapiert. Hier der Originaltext, den ich verwendet habe:

Die Weißpelzorks werden von ihren falschen Propheten Warkash zu einem düsteren Schädelkult verführt. Sie fallen über ihre Brüder her und opfern Hunderte auf ihren Altären. Schließlich werden sie aber ins Tal der Tränen vertrieben, wo sie seither abseits der orkischen Verwandtschaft leben.


Der düstere Schädelgott ist aber ja gerade Kamesh, da war bei mir die Veriwrrung perfekt. Gut, dann verpasse ich dem kleinen Warkesh einen anderen Namen und der Gott darf seinen Namen behalten. :d

Noch eine Frage zur weiteren Abfolge: Arantan und Maeglin, teilt ihr beide euch jetzt das Lektorat oder gibt es da eine Reihenfolge? Kann ich Arantans letzte Änderungen jetzt einfach annehmen und weitermachen oder muss ich nochmal auf Maeglin warten?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 14, 2016, 19:29:49
Gute Frage... Bisher habe ich immer abgewartet, bis Maeglin einmal lektoriert hat, dann hab ich drübergeschaut, und dann hat Maeglin meine Änderungen durchgeguckt... Sollten wir vielleicht einfach so weitermachen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Dezember 14, 2016, 20:23:33
@Barbarengentleman: Unter den Warkashi gibt es aber durchaus auch einen Kult um die Schädel erlegter Feinde, allerdings ist es mir ziemlich neu, dass die irgendwelche Altäre haben, da sie ja in nomadischen Rudeln leben.
Tatsächlich tauchte der Glaube an Kamesh allerdings erst auf, als die Rochkotaii schon lange ins TdK von ihren schwarz- und braunpelzigen Vettern, die sie zu diesem Zeitpunkt wohl hauptsächlich als Trophäen verwendet haben, vertrieben worden waren.

Das ist zumindest mein Stand des Wissens.

Also wird hier wohl ein bisschen verzerrt die Entstehung des Warkash-Kultes und die daraus folgende Feindschaft zwischen Weißpelz- und anderen Orks dargestellt. Es scheint allerdings tatsächlich so ein bisschen die Entstehung des Kamesh-Kultes mit reingewürfelt zu sein.
Das ist zumindest meine Interpretation dieses Textes. Wer ist denn eigentlich für Weißpelze zuständig und kann uns sagen, wie das gemeint war?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 14, 2016, 20:46:15
http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=2163.0

Weißpelzorks: Yanken
Nicht mehr aktiv!
Letzter Besuch 21.06.2016


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 14, 2016, 22:12:28
http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=1950.0

Vielleicht dies so als Hint...

Ich behaupte mal ganz dreist, dass der Schädelgott wie bei den Draydal der Namenlose sein muss. Das erklärt dann auch die Opferungen... Altäre sind auch kein Problem.  Ein Nomadenvolk errichtet die zur Not aus Holz oder Stein in der freien Landschaft.

Nach dem Gesagten wären Teile der Orks vom Namenlosen korrumpiert und ins TdK vertrieben worden. Kamesh ist dann eine andere Gottheit.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 14, 2016, 22:29:35
Verantwortlicher ist glaube ich auch GrogT....als Oberverantwortlicher für alle Orks...

Ja...ich glaube so wie er jetzt ist, ist der Geschichtstext zu den Weißpelzen wirklich falsch...

Zitat
Die Weißpelzorks werden von ihren falschen Propheten Warkash zu einem düsteren Schädelkult verführt. Sie fallen über ihre Brüder her und opfern Hunderte auf ihren Altären. Schließlich werden sie aber ins Tal der Tränen vertrieben, wo sie seither abseits der orkischen Verwandtschaft leben.

Damit ist wirklich der Anfang der Verehrung Warkashs gemeint....
Vorher beteten die Rochkotaii zu den normalen Orkgöttern...und hatten auch noch gar kein weißes Fell...
Unter dem Propheten Warkash - der übrigens auch Warkash der Weiße genannt wird und der erste weißpelzige Ork überhaupt war (vorher waren nämlich alle normal schwarzpelzig...wenn damals schon alle Rochkotai weißpelzig gewesen wären, hätte der Beiname "der Weiße" ja keinen Sinn ergeben...man würde einem Deutschen unter lauter anderen Deutschen ja auch nicht den Beinamen der Deutsche geben... ;)) wandten sich einige Orks vom normalen Orkpantheon ab, begründeten ihren Schädelkult und wandten sich gegen die anderen Orkstämme, deren Mitglieder sie jagten und zu "Schädeltrophäen" machten...
Dann wurden sie von den anderen Orks ins Tal der Tränen getrieben....
Das war die Entstehung der Warkashi...

Der Glaube an Kamesh und die Spaltung in Kameshi und Warkashi kam dann erst später, als sie schon im Tal der Klagen siedelten....

Hierzu auch der entsprechende Abschnitt aus der Wiki...
Zitat
Die Warkashii glauben, dass Warkash der Weiße, Stammvater der Weißpelzorken, allen Rochkotaii die Wiedergeburt schenken wird, die sich seiner würdig erwiesen haben, wenn er einst zurückkehren wird, um die Weißpelzorks in das „Kroshnok“, das „satte Leben“ zu führen. Warkash gilt als Sohn des göttlichen Taugrachs und Bruder des dunklen RashRaghs. Er ist den Warkashii ein Vorbild und hat den Rochkotaii ihre uralten Traditionen gelehrt, allem voran die Achtung vor allen Mitgliedern der Gemeinschaft, denn nur sie garantieren das Überleben. Aber auch spezielle Jagdmethoden oder bewährte, wenn auch sehr grobschlächtige, Kampfriten und –strategien, deren Einhaltung erfahrungsgemäß das Überleben und außerordentliche Stärke versprechen, gehören zu seinen Lehren. Hierzu zählen auch diverse Handlungsanweisungen, vom "richtigen" Ausweiden der Beute, bis hin zur Wahl eines angemessenen Schlafplatzes, und der "korrekten" Vorgehensweise zum Köpfen und Häuten von Feinden.

Die Kameshii sehen das ganz anders: Nachdem Warkash ihrer Meinung nach durch seine "feige Flucht" aus dieser Welt bewiesen hat, dass er sein Volk im Stich lässt, haben sich viele Rochkotaii dem neugeborenen Gott Kamesh zugewandt, dem Kopflosen, den manche auch den Gesichtslosen nennen. Er gilt den Kameshii, als großer Retter ihres Volkes, da er versprach, ihnen das Geheimnis der Wiedergeburt zu schenken, wenn sie seinen Lehren folgen und die Traditionen des Schwächlings Warkash hinter sich lassen. Die Kameshii verehren den Kopflosen daher als einzig wahren Gott und Herren.

Ich glaube den Abschnitt in der Geschichtsschreibng müssen wir dementsprechend komplett abändern...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 14, 2016, 22:48:25
Also halten wir fest: Warkash ist eigentlich kein Gott, sondern ein Ork und Begründer der Weißpelzorks. Er hat seine Anhänger zu einem Schädelkult verführt, also sie dem Gott ohne Namen angedient, dem dann alle fleißig geopfert und sich dadurch bei den anderen Orks recht unbeliebt gemacht haben. Man hat sie ins Tal der Klagen vertrieben. Warkash ist irgendwann verstorben und wurde mythologisch zum Gott verklärt, Sohn Taugrachs und Bruder RashRaghs (BdH S. 68). Kamesh ist hingegen jemand, bei dem die Orks Zuflucht fanden (BdH ebenda), und bedeutet "Der Kopflose" (BdH S. 245), könnte wiederum der Namenlose oder einer seiner Diener sein. Was auch BdH S. 247 andeutet, Kamesh = der Gesichtslose, deutlicher geht es eigentlich kaum, zumal er für Rache, Zorn und Hass steht.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 14, 2016, 22:52:43
Also halten wir fest: Warkash ist eigentlich kein Gott, sondern ein Ork und Begründer der Weißpelzorks. Er hat seine Anhänger zu einem Schädelkult verführt, also sie dem Gott ohne Namen angedient, dem dann alle fleißig geopfert und sich dadurch bei den anderen Orks recht unbeliebt gemacht haben. Man hat sie ins Tal der Klagen vertrieben. Warkash ist irgendwann verstorben und wurde mythologisch zum Gott verklärt, Sohn Taugrachs und Bruder RashRaghs (BdH S. 68). Kamesh ist hingegen jemand, bei dem die Orks Zuflucht fanden (BdH ebenda), und bedeutet "Der Kopflose" (BdH S. 245), könnte wiederum der Namenlose oder einer seiner Diener sein. Was auch BdH S. 247 andeutet, Kamesh = der Gesichtslose, deutlicher geht es eigentlich kaum, zumal er für Rache, Zorn und Hass steht.

:d
Soweit richtig...das ist unsere bisherige Setzung zu den Weißpelzen..
Wobei ich nicht sagen würde, dass Warkash die Rochkotaii dem Namenlosen angedient hat...Schädelkult ja...aber nicht jeder Schädelkult dient gleich dem Namenlosen...
Der Namenlose hat sich ihnen ja erst später in Gestallt von Kamesh offenbart...
Wenn sowohl Warkash, als auch Kamesh Verkörperungen bzw. Diener des Namenlosen wären würde es keinen Sinn machen, dass sich die Rochkotaii deswegen aufspalten und bekriegen...
Kamesh hat ja kein gutes Haar an Warkash gelassen...das würde ja bedeuten, dass der Namenlose sich selber schmäht... ;D


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 14, 2016, 22:58:16
Hö? Das würde sogar enorm viel Sinn ergeben.
Der Namenlose hat tausend Gestalten und taucht immer wieder in einer anderen auf, da erkennt man ihn oft nicht als das, was er ist.
Die Weißpelzorks fallen von ihren Göttern ab und opfern dem Schädelgott. Dann kriegen sie Haue. Natürliche Folge: Die Priesterschaft des Schädelgottes büßt an Macht ein, man wendet sich wieder anderen Göttern zu. Einige bleiben Warkash treu, viele jedoch wenden sich von ihm und seinem Schädelgott ab. Der Namenlose, als Schädelgott in Misskredit geraten, will aber nicht aufgeben und unternimmt einfach unter anderer Identität einen neuen Anlauf. Er zieht als Kamesh die Orks, die nicht mehr Warkash folgen, auf seine Seite. Alldieweil hat sich aber schon ein Kult um den vergöttlichten Propheten gegründet, die Einheit der Religion zerbricht. Sein ehemaliger Diener ist plötzlich Konkurrenz geworden, ein Emporkömmling, der natürlich geschmäht wird. Die ganze Geschichte kennen wir doch auch in ähnlicher Form aus der irdischen Geschichte, Sunniten und Schiiten. Die einen folgen dem Propheten, die anderen seinen Nachfahren, obwohl sie alle an Allah glauben.

Und solche Täuschungen über seine Identität gehören doch quasi zum Wesensmerkmal des Namenlosen. In welcher Form ihn die Sterblichen verehren, durch Warkash als seinen Diener, der zum Gott erhoben wurde, oder durch Kamesh, seine Manifestation, kann ihm doch Wumpe sein. Hauptsache alle verehren ihn. Und gerade dieser Gott wird wohl schwerlich etwas gegen Konkurrenzkämpfe haben, bei denen der Stärkste gewinnt. Die Namenloskulte im Güldenland bekabbeln sich gegenseitig ja auch.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 15, 2016, 07:51:48
Die Weißpelzorks fallen von ihren Göttern ab und opfern dem Schädelgott. Dann kriegen sie Haue. Natürliche Folge: Die Priesterschaft des Schädelgottes büßt an Macht ein, man wendet sich wieder anderen Göttern zu. Einige bleiben Warkash treu, viele jedoch wenden sich von ihm und seinem Schädelgott ab.

Die Weißpelze haben unter Warkash keinem Schädelgott geopfert...Sie glaubten so wie ich das verstanden habe nur, dass die Schädel sitz der Lebenskraft/Seele sind und haben sie deshalb "gehortet".....quasi um die besiegten Feinde auch nach ihrem Tod
Warkash hatte auch keine Priesterschaft....hat er bis heute nicht...er wird nur als mythischer Führer verehrt...
Warkashs Lehre kommt komplett ohne Götter aus....es waren rein weltliche Rituale...er predigte eine Abkehr von Götterverehrung und Hinwendung zum "einfachen Leben"....

Er zieht als Kamesh die Orks, die nicht mehr Warkash folgen, auf seine Seite.

Tjoar...nur hat Kamesh sich ja den Orks offenbart die Warkash folgen...und nicht denen die wieder von ihm abgefallen waren...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 15, 2016, 08:21:20
Die Weißpelze haben unter Warkash keinem Schädelgott geopfert...Sie glaubten so wie ich das verstanden habe nur, dass die Schädel sitz der Lebenskraft/Seele sind und haben sie deshalb "gehortet".....quasi um die besiegten Feinde auch nach ihrem Tod

Zitat von: Barbarengentleman
Genau das war ja mein Problem. ich bin kein Ork-Kenner und hab zuerst nichts kapiert. Hier der Originaltext, den ich verwendet habe:

Die Weißpelzorks werden von ihren falschen Propheten Warkash zu einem düsteren Schädelkult verführt. Sie fallen über ihre Brüder her und opfern Hunderte auf ihren Altären. Schließlich werden sie aber ins Tal der Tränen vertrieben, wo sie seither abseits der orkischen Verwandtschaft leben.

Dann hätte ich zwei Fragen.
Wenn es nur darum ging, dass die Trophäen von ihren besiegten Feinden behalten haben,
1. warum dann massenhafte Opferungen auf Altären (= Kultstätte eines Gottes), und
2. warum hätte man sie dann vertreiben sollen? Feinde besiegen doch alle Orks...

Zumindest scheint Warkash sie dazu angeleitet zu haben, sich die Schädel statt ehrenhaft im Kampf von Feinden durch ruchlose Opferung von Artgenossen zu beschaffen... Und sie auf einer typische Kultstätte zu schlachten statt einfach nur so. Wieso sollte da nicht der Namenlose dahinterstecken?

Zitat von: Maeglin
Tjoar...nur hat Kamesh sich ja den Orks offenbart die Warkash folgen...und nicht denen die wieder von ihm abgefallen waren...

"Die Karmeshi sehen das ganz anders. Nachdem Warkash ihrer Meinung nach durch seine "feige Flucht" aus dieser Welt bewiesen hat, dass er sein Volk im Stich lässt, haben sich viele Rochkotaii dem neugeborenen Gott Kamesh zugewandt"
BdH S. 247


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 15, 2016, 09:08:14
Dann hätte ich zwei Fragen.
Wenn es nur darum ging, dass die Trophäen von ihren besiegten Feinden behalten haben,
1. warum dann massenhafte Opferungen auf Altären (= Kultstätte eines Gottes), und
2. warum hätte man sie dann vertreiben sollen? Feinde besiegen doch alle Orks...

Der von dir zitierte Abschnitt:
Zitat
Die Weißpelzorks werden von ihren falschen Propheten Warkash zu einem düsteren Schädelkult verführt. Sie fallen über ihre Brüder her und opfern Hunderte auf ihren Altären. Schließlich werden sie aber ins Tal der Tränen vertrieben, wo sie seither abseits der orkischen Verwandtschaft leben.

...ist soweit ich weiß nicht Kanon, in dem Sinne, als dass er nicht Teil des bisher veröffentlichten Materials ist, sondern lediglich ein kurzer Entwurf für die geplante Historie war....

Ich zitiere mal aus der Kulturbeschreibung:
Zitat
Gemeinsam ist Warkashii und Kameshii auch die Vorstellung, dass der Kopf eines Lebewesens der Sitz seines Crerk ist, und dass dieses nur dann wiedergeboren werden wird, wenn es dem Schädel nach dem Tode entweichen kann. Diese Überzeugung führt dazu, dass die Rochkotaii akribisch darauf achten die Schädel verhasster Feinde nicht zu zerbrechen oder anderweitig zu beschädigen, um deren Seelen gefangen nehmen zu können. Sie versiegeln die Totenköpfe mit Ton und Steinen und stellen sie zur Schau, schaffen sie an sichere Orte in versteckten Höhlensystemen oder vergraben sie tief in der Erde, um das Crerk ihrer Gegner so auf ewig zu bannen..... Die Lehre vom Crerk und damit auch der Schädelkult der Weißpelzorken gehört zu den ältesten Traditionen und wurde ihren eigenen Erzählungen nach ihren Vorfahren an jenem legendären Ort der Geburt ihrer Rasse von Warkash offenbart.

Zitat von: Maeglin
Tjoar...nur hat Kamesh sich ja den Orks offenbart die Warkash folgen...und nicht denen die wieder von ihm abgefallen waren...

"Die Karmeshi sehen das ganz anders. Nachdem Warkash ihrer Meinung nach durch seine "feige Flucht" aus dieser Welt bewiesen hat, dass er sein Volk im Stich lässt, haben sich viele Rochkotaii dem neugeborenen Gott Kamesh zugewandt"
BdH S. 247

Widerspricht ja in keinster Weise dem was ich gesagt habe...sondern bestätigt es sogar!
Alle Rochkotai glaubten an Warkash...
Dann erschien ihnen Kamesh und bekehrte einige von Ihnen....

Prinzipiel erschien mir Warkash aus unseren bisherigen festlegungen immer mehr wie eine Art Buddah...
Seine Lehren bezogen sich nicht auf die Götter (auch wenn er nach seinem Tod zum Halbgott und Göttersohn verklärt wurde)...sondern mehr auf die Frage "Wie lebt man richtig im Diesseits"....Götter kamen in seinem Lehren nicht vor....
Was seine Anhänger nicht davon abhielt nebenher auch weiterhin an Ahnen- und Naturgeister zu glauben...viele der Rochkotaii glauben ja auch weiterhin an Teile der alten Orkgötter....nur nehmen Sie halt großteils keine so wichtige Rolle mehr ein....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 15, 2016, 09:16:59
Die Möglichkeiten wurden erörtert, und Barbarengentleman hat jetzt die dankbare Aufgabe, die passende Alternative zu wählen  ;).

Maeglin, hast Du übrigens seine Frage bzgl. Lektorierung gesehen? Sonst hattest Du ja immer über meine Änderungen drübergeschaut und nochmal nachgebessert oder per Entfernung der Änderungshistorie das Ganze freigegeben. Magst Du das für die letzte Charge noch machen?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 15, 2016, 09:40:44
Erledigt....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am Dezember 15, 2016, 11:51:15

Vorher beteten die Rochkotaii zu den normalen Orkgöttern...und hatten auch noch gar kein weißes Fell...
Unter dem Propheten Warkash - der übrigens auch Warkash der Weiße genannt wird und der erste weißpelzige Ork überhaupt war (vorher waren nämlich alle normal schwarzpelzig...wenn damals schon alle Rochkotai weißpelzig gewesen wären, hätte der Beiname "der Weiße" ja keinen Sinn ergeben...man würde einem Deutschen unter lauter anderen Deutschen ja auch nicht den Beinamen der Deutsche geben... ;)) wandten sich einige Orks vom normalen Orkpantheon ab, begründeten ihren Schädelkult und wandten sich gegen die anderen Orkstämme, deren Mitglieder sie jagten und zu "Schädeltrophäen" machten...
Dann wurden sie von den anderen Orks ins Tal der Tränen getrieben....
Das war die Entstehung der Warkashi...

Grundsätzlich halte ich diese Variante der Geschicht für sehr sinnvoll. Aber, kann mir mal jemand erklären, warum die Orks, die Warkash folgten, plötzlich alle Farbpigmente in ihrem Fell verloren haben? Das erscheint mir irgendwie arg unlogisch.
Und zu der Sache mit "dem Deutschen": Ich meine da wäre ich auch schon mal irgendwann auf ein Gegenbeispiel gestoßen... Irgenwie so um 1000 rum... Muss ich mal nachschlagen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am Dezember 15, 2016, 11:59:30
Grundsätzlich halte ich diese Variante der Geschicht für sehr sinnvoll. Aber, kann mir mal jemand erklären, warum die Orks, die Warkash folgten, plötzlich alle Farbpigmente in ihrem Fell verloren haben? Das erscheint mir irgendwie arg unlogisch.
Und zu der Sache mit "dem Deutschen": Ich meine da wäre ich auch schon mal irgendwann auf ein Gegenbeispiel gestoßen... Irgenwie so um 1000 rum... Muss ich mal nachschlagen.

Naja...dann hatte er halt sehr viele Nachkommen... ::) ;D

Nein ehrlich...ich denke gewisse Dinge, die sonst womöglich nur zu Logiklöchern und ellenlangen Grundsatzdiskussionen führen kann man im Zweifelsfall auch einfach ausklammern....
Irgendwo in der fernen Vergangenheit ist die Wahrheit dann halt verlorengegangen...
Ob die Rochkotaii jetzt immer schon weißes Fell hatten oder ob der Stamm erst durch Warkash den Weißen begründet wurde (also alle heutigen Rochkotaii auf diesen Stammvater zurückgingen)...braucht man ja nicht unbedingt im Detail auszuführen, sondern kann es der Phantasie der Spieler überlassen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Dezember 15, 2016, 14:10:26
Naja, wenn man dem Namenlosen folgt, hat das ja immer Nebenwirkungen, weiß gewordenes Fell etc.  >;D ;).


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Januar 17, 2017, 12:49:05
Hi Barbarengentleman!

Sorry, sorry, sorry, sorry, sorry... Ich möchte Dir wirklich nicht in die Parade grätschen... Aber ich bin ja nunmal gerade beim Tal der Klagen dabei und deshalb auch verstärkt mit den Weißpelzorks befasst, also deinem letzten Thema.

Dabei habe ich festgestellt, dass unsere Publikationen eine schier unendliche Menge an Widersprüchen enthalten:

BdH S. 248: Der Schädelkult wurde von Warkash offenbart...
BdH S. 248: Schädel werden seit tausenden von Jahren gesammelt, Warkash lebte also ebenfalls vor tausenden von Jahren...
BdH S. 247: Zeitnah nach Warkashs Tod erschien Kamesh und spaltete das Orkenvolk...
BdH S. 245: Die Spaltung der Orks in Kameshii und Warkashii fand vor einigen Jahrhunderten statt.
Auf Blutigen Pfaden S. 35/36: Kamesh starb im Zweiten Drachenkrieg während des Heerzuges Kazaks auf Tie'Shianna, das wäre vor etwa 3200 Jahren gewesen.

BdH S. 247: Kamesh ist kopflos und ein neugeborener Gott, steht für Strebsamkeit, Macht und Überlegenheit, ist also eine Manifestation des Namenlosen.
BdH S. 68: Kamesh war ein Orkältester in den Bergen des Westens, bei dem Warkash Zuflucht fand.
Auf Blutigen Pfaden S. 35/36 sowie Ehernes-Schwert-Text, Schlachtfeld bei Kurron: Kamesh war Aikar zu Zeiten des Zweiten Drachenkrieges, war also weder kopflos noch göttlich, sondern diente dem Namenlosen nur.

BdH S. 248: Brakkai-Arkaii wird ausschließlich von den Warkashii genutzt.
TdK-Text: Warkashii und Kameshii teilen sich Brakka-Arkaii.
TdK-Text, Rüstkammer: Kameshii stellen Pilzöl in Brakka-Arkaii her.

TdK-Text, Rüstkammer: Schamanen der Kameshii stellen Pilzöl her, das teilweise magisch ist.
BdH S. 250 und 252: Rochkotaii haben keine Schamanen und keine Magie und verachten sie als Werk des feindlichen Orkgottes RashRashs. Die wenigen, die magisches Potenzial haben, verbergen dieses.

BdH S. 247/248: Warkashii und Kameshii glauben beide an das Crerk und die Wiedergeburt, die es ermöglicht. Die Schädeljagd dient dazu, die Feinde an der Wiedergeburt zu hindern. Die Warkashii sammeln die Schädel ihrer Feinde, also auch der Kameshii, in der Schädelhöhle...
BdH S. 248: Die das allerdings einen Scheiß interessiert und die den Ort einfach ignorieren....

Da ich die Rochkotaii unbedingt einsatzbereit brauchte, um mit dem Text weiterzukommen, habe ich die Widersprüche auszubügeln versucht, und dabei rausgekommen ist... Naja, der Text, an dem du vermutlich schon arbeitest. Wenn du magst, kannst du meine Version mal anschauen, ich denke, dass so alle Setzungen beachtet sind;

http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=5258.msg84335#msg84335


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am Februar 13, 2017, 19:28:33
Fügen wir der langen Liste an Widersprüchen einen weiteren hinzu.

http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=5258.msg84361#msg84361


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 08, 2017, 23:45:57
Sodele...

Nachdem Barbarengentleman sich bereits danach erkundigt hat, im Tal der Klagen auch noch genug zu tun ist und ich gerade auch akut motiviert war, fertigzuwerden...

Wie ihr ja wisst, hab ich mit mir selbst eine Arbeitsgruppe zum Thema "Widerstand wider widerlich-widerwärtige widersprüchliche Widersprüche und Widersprüchlichkeiten" gegründet. Dies ist das Zwischenergebnis.

Zwischenergebnis deshalb, weil ich die Texte zum Elften Zeitalter nur auf Plausibiltät abgeklopft habe, aber noch nicht auf Quellentreue. Sieht aber auf den ersten und zweiten Bick erstmal gut aus.

Den Schwerpunkt der Bearbeitung habe ich auf die Zeitalter 1-10 gelegt. Ihr werdet mich hassen, weil meine Herangehensweise so gar nichts von eurem Ansatz hat, die Vorzeit möglichst nebulös zu lassen, aber dies war die einzige Chance, mal die Mehrzahl widersprüchlicher Setzungen a. zu identifizieren und b. auszubügeln. Von A über B nach C gehen... Naja, ich habe mich auch im Skript dazu ausgelassen.

Ich persönlich denke ja sowieso eher, dass das Ganze dem Spielleiter nicht fesselt, sondern ihm als Ideengrube dient... Aber ich nehme natürlich auch gern Beschwerden entgegen *heuchel*  ;).

Hoffe, ich hab die gröbsten Patzer, die die DSA-Redaktion oder wir im Laufe der Zeit fabriziert haben, verifiziert und eliminiert. Und hoffentlich vor allem keine neuen eingebaut. Also, schnappt euch ein Herzmittel, und dann wenig Stress bei der Lektüre...

Ein paar Fragen sind offen geblieben.
* Wann genau sollen die Braunpelzorks in Spiel kommen? Die fehlen bisher komplett.
* Von dem Text zum Goldenen Zeitalter der Orks... Was brauchen wir da? Die Geschichte von Kamesh und Warkash ist eigentlich abgefrühstückt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 10, 2017, 20:34:42
Hi, erstmal danke für deine Mühe.  :d
Ich persönlich bin auch ein Freund der Klarheit bei der Geschichtsschreibung. Darum haben Maeglin und ich die Beschreibungen ja auch als Sachtext geschrieben und nicht als In-Game-Quelle, also Sage, Dichtung usw.

Ich muss sagen, dass mir manche widersprüchliche Setzungen schon als gordische Knoten erschienen. Egal wie man daran werkelte, es blieb undurchsichtig, auch weil die meisten Originalautoren nicht mehr aktiv sind und nur Andeutungen und grobe Ideen hinterlassen haben. Das betrifft insbesondere das Kuddelmuddel um Marhynianer/Marhynia/Marhynier/Marhys/Marus/Mahre (in verschiedenen Farben) usw. aber auch die ganze blutgetränkte Ork-Historie.

Von daher ist es gut, dass du nochmal mit einem frischen Auge und  DSA-Sachkenntnis da drauf schaust.  :lesend:


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 10, 2017, 21:19:34
Noch ein paar Anmerkungen zu deinen Kommentaren:
- Ja die Assoziation zwischen Maryhnia und der technischen Moderne unserer Erde ist von mir gewollt. Ich hatte sogar eine Art kalten Krieg zwischen den Maryhnianern und den Archäern in Myranor im Sinn, inklusive Gleichgewicht des Schreckens (mutual assured destruction) mittels  magischer Mega-Vernichtungs-Artefakte auf beiden Seiten. Diese Konzepte wurden aber vor einiger Zeit im Forum abgelehnt, vor allem weil dabei zu klare Angaben über die Vergangenheit Myranors enthalten waren.Insbesondere wurde das Ende der Archäer mit dem Kataklysmus in Verbindung gebracht. Die "magischen Interkontinentalrakteten" sind jedenfalls noch Überreste dieser Idee.

- Die Nederer werden ja im Laufe von Jahrhunderten langsam zu den verschiedenen Tochtervölkern. Darum habe ich bewusst in den ersten Kapiteln nach dem Kataklysmus von Nederer geschrieben. Beispielsweise bezeichnen sich die Menschen in der Goldenen Horde noch als Nederer.

- Was die Mahre angeht habe ich echt widersprüchliche Angaben gefunden. Umso besser, dass du da anscheinend den Überblick hast.

- Die Katzen sind leider immer noch am Rande interessant. Auch wenn sie wichtig für die Herkunft der Elfen sind, ist das ersten nicht speziell für das Riesland wichtig, sondern sollte von Ulisses in Aventurien verhandelt werden und zweitens sind sogar die Elfen im Rielsand eher Randfiguren.

- Inwiefern wir klare Jahresangaben einbringen, haben wir noch nicht entschieden. Ich stimme dir aber zu, dass es eine seitlich mitlaufende Leiste oder etwas in der Art geben sollte.   


Ich schicke mal das alte Dokument mit, das meine primäre Quelle darstellt. Hast du das schon?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 11, 2017, 01:22:31
Hiho!

* Danke für das Dokument, das hatte ich tatsächlich noch nicht. War auch bis jetzt noch nicht so sehr vonnöten, da für die Zeitalter vor dem Zehnten, auf denen bisher mein Schwerpunkt lag, ja ohnehin keine exakte Datierung existiert. Aber je weiter wir im Elften Zeitalter voranschreiten, umso dringender dürfte eine exakte Datierung werden. Schließlich sind ja auch die offiziellen Geschehnisse dort sehr viel dichter gesetzt als in der grauen Vorzeit, da sind ein paar Jahre dann mitunter schon entscheidend.

* Hm... Das Ende der myranischen Archäer mit dem Kataklysmus in Verbindung zu werden dürfte schwierig werden, das Große Sterben ist ja so auf die Zeit um 2289 v. BF datiert. Das passt weder zum Kataklysmus um 2600 v. BF noch zu einem eventuellen Alternativtermin nach 2201 v. BF, sprich, dem Fall Tie'Shiannas und dem Abrücken der Goldenen Horde. An dieser Stelle würde ich auch keine Setzungen machen wollen, weil das ein Thema ist, das garantiert über kurz oder lang von offizieller Seite beleuchtet werden wird.

* Nederer: Ja, so wie Du es schilderst, klingt es plausibel. Aber dann müssen wir das auch exakt so in die Geschichtsschreibung aufnehmen. Geschildert hatten wir, dass sich das Volk in der Zeit der Asche spaltet. Da verwirrt es dann doch sehr, dass es danach noch da ist oder wieder auftaucht. Schreiben wir einen Satz dazu rein, dass die Spaltung sich über lange Jahre hinzog, ist das Ganze wieder plausibel.

* Mahre & Co: Ich sag ja, der Schlüssel dazu, das Ganze in Ordnung zu bekommen, besteht darin, Volk für Volk die Wanderwege zu verfolgen. Wobei ich zugebe, dass ich einen unfairen Vorteil habe gegenüber den früheren Autoren. Denn ich kann auf die Historia zugreifen, ohne die es ungleich schwieriger wäre, eine klare Linie in das Ganze zu bringen. Die Göttin Mada/Marhyna z. B. war vor der Historia, vor allem aber vor Aldarin/Lemiran überhaupt nicht auf Spur zu bringen. Zum einen wegen der latenten Gleichsetzung mit dem Namenlosen, zum anderen wegen der Andeutungen, die sich selbst träumende Madaya sei mit Mada identisch. Erst jetzt wird halbwegs ein Schuh draus - Madaya ist nicht Mada, und der Namenlose wird gern mit Mada verwechselt, siehe den Roman "Sternenleere", wo ein Madakult glaubt, die Götter hätten Mada die Zunge rausgeschnitten, die seither als ihre Legatin agiere... Offenbar eine Verwechslung mit Pardona, der Zunge des Namenlosen.

Was die Mahre angeht, so sind Efferds Wogen, die Drachenchronik und die Historia die entscheidenden Quellen. Erschaffen wurden sie im Dritten Zeitalter, wo auch Madas Frevel stattfand. Klar, da war Mada noch eine freie Göttin und konnte das folglich noch. Ich hab ja dann auch einen direkten Zusammenhang zwischen der Erschaffung der Mahre und dem Frevel postuliert. Im Fünften Zeitalter ging laut Drachenchronik ihr Reich unter - da entstand des Eherne Schwert. Dann ihre Herrschaft über Lahmaria im Neunten Zeitalter (parallel gründen sie das erste Reich von Marhynia), die Zeit auf A'Tall (Efferds Wogen, Historia), und erst dann kehren sie ins Eherne Schwert zurück... Damit ist das erste Reich von Marhynia dann ihr zweites Reich, und, so sie im zweiten Reich von Marhynia präsent waren, ist dieses ihr drittes.

Die Marus haben wir jetzt ja nun nicht explizit als Herrschervolk im zweiten Reich von Marhynia gesetzt, es wäre aber überlegenswert, weil das Zehnte Zeitalter, in dem sich das Zweite Imperium von Marhynia abgespielt hat, das Zeitalter der Echsen ist. Da wäre es ggfs. sogar plausibel, dass Marus, Nagah, Tharai und Sirdak im Imperium die Führungsrolle innehatten.

Elfen: Aber nein, Du siehst die Zusammenhänge immer noch nicht. Die Elfen und die Zwerge haben die Gebiete nördlich des von Pyrdacor beherrschten Echsenreiches von Zze Tha beherrscht. Die Zwerge haben Pyrdacors Vormarsch behindert, dann gab es einen Friedensschluss, der ihm verbot, die Zwerge erneut anzugreifen. Den Elfen hat er sich als Gott offenbart und sie haben auf ihn gehört und brav nach seinem Willen die Elementarstädte errichtet. Wären die Elfen nicht dort gewesen, wären Pyrdacors Truppen ungehindert nach Norden gewandert. Ohne die Zwerge zweitausend Jahre früher, mit den Zwergen zweitausend Jahre später, aber nach Norden marschiert wären Pyrdacor, die Echsen und die Drachen in jedem Fall - so indes hatte Pyrdacor keinen Grund für einen Vormarsch in den Norden, weil die Hochelfen verbündete waren, die ihn als Gott anbeteten.

Angenommen, es hätte keine Elfen gegeben und Pyrdacor wäre nach Norden gezogen. Dann hätte er auch diesen Norden mit Hilfe des Elementarschlüssel des Humus in einen Dschungel verwandelt, damit die Echsen nicht durch die Kälte in den Nordlanden gestoppt werden, und dann wären er und seine Truppen über das Eherne Schwert ins Riesland eingefallen. Das marhynianische Reich hätte dann an der Westgrenze einen gigantischen Krieg am Laufen gehabt. Also hätte es im Süden und Osten Truppen abziehen müssen, was bedeutet hätte, dass die Flüchtlingsrassen der Tharai, Sirdak, Nagah und Marus ihre Chance gewittert und das Reich ebenfalls angegriffen hätten. In einem Zweifrontenkrieg indes wäre das Imperium vorzeitig gefallen. Damit hätte es den Kataklysmus nie gegeben, wohl aber zwei denkbare Szenarien: 1. Pyrdacor tritt die Herrschaft im Reich an und unterwirft die flüchtigen Rassen im Süden. 2. Die flüchtigen Rassen im Süden treten die Herrschaft über das Reich an. Sie haben jetzt die Wahl, Pyrdacor zu attackieren oder sich mit ihm zu arrangieren. Es hätte dann entweder ein echsisches Großreich oder zwei Echsenreiche auf riesländischem Boden gegeben. Auf jeden Fall hätten die Echsen die völlige Kontrolle über ganz Aventurien und das gesamte Riesland innegehabt. Mehr noch: Pyrdacor wäre nie in Konflikt mit Famerlor geraten und folglich auch nicht gefallen. Gegenenenfalls würden wir auch heute noch im Zeitalter der Echsen feststecken und die Menschen wären längst ausgerottet oder zumindest nicht mehr als nur versprengte Sklaven.

Es kam aber anders. Die Katzen sind auftgetreten, haben Marhyna den Weg in die Lichtwelt gezeigt und ihr damit ermöglicht, die Elfen aus dem Licht treten zu lassen. Dadurch wurde Pyrdacors Vormarsch kurz vor Tie'Shianna dauerhaft angehalten und die Geschichte des Rieslands in eine vollkommen andere Richtung gelenkt.

Unterschätze nie die Chaostheorie. Kleine Ursache - gigantische Wirkung.

* Seitlich laufende Leiste wäre super. Wie gesagt, so ausführlich, wie das Skript jetzt ist, ist es für Autoren und Spielleiter geeignet, aber niemals für Spieler oder sogar Charaktere. Und ein Autor oder Spielleiter braucht zwingend die Datumsangasben.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 11, 2017, 01:42:20
Na, da sehe ich doch in dem Dokument noch einige Hinweise, die noch eingebaut werden könnten/müssten. Werde ich wohl nochmal ein bisschen nacharbeiten müssen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 11, 2017, 16:57:13
Obwohl ich bisher noch keine Zeit hatte mir das ganze im Detail anzugucken, kann ich nach einem ersten Überfliegen zumindest doch schon mal sagen: Das sieht doch langsam richtig rund aus.... :d

Eine Anmerkung habe ich noch:
Die Marus haben wir jetzt ja nun nicht explizit als Herrschervolk im zweiten Reich von Marhynia gesetzt, es wäre aber überlegenswert, weil das Zehnte Zeitalter, in dem sich das Zweite Imperium von Marhynia abgespielt hat, das Zeitalter der Echsen ist. Da wäre es ggfs. sogar plausibel, dass Marus, Nagah, Tharai und Sirdak im Imperium die Führungsrolle innehatten.

Es gab niemals das eine Herrschervolk im Marhynianischen Imperium....
Wir wollten uns ursprünglich nicht so genau festlegen, wer die Marhynianer waren und haben uns dann später darauf geeinigt, dass Marhynia ein Vielvölkerstaat war und es deshalb nicht die eine Rasse der Marhynianer gab......
Aber die Architektur der Städte gibt doch einen recht deutlichen Fingerzeig, wer im alten Reich von Marhynia das Sagen/den größten Einfluss hatte...
Die Ruinen der alten Marhynianerstädte weisen nach unserer bisherigen Setzung vor allem ein besonderes architektonisches Merkmal auf...Sie wurden ganz offensichtlich nicht für menschengroße Wesen erbaut, sondern für weitaus größere...eher von der Körpergröße von Trollen oder sogar Riesen....
Nur weil es das Zeitalter der Echsen ist, muss dass nicht heißen, dass sie auch überall auf ganz Dere die vorherrschende Rasse waren...
Die Trolle sind und waren nun mal das erste auserwählte Volk des Namenlosen gewesen und es passt einfach sehr gut wie ich finde, wenn sie deshalb auch im größten Reich des Namenlosen dass je auf Dere existiert hat die erste Geige spielen durften....

Des weiteren gebe ich zu bedenken, dass die Echsen nur deshalb die vorherrschende Rasse des Zeitalters wurden, weil Pyrdakor ihnen diese Rolle zugedacht hatte und sie entsprechend förderte....da Pyrdakor sich dem Namenlosen aber nicht unterwarf, wird der Namenlose wohl eher etwas dagegen gehabt haben, dass Pyrdakors Diener versuchen sein Reich zu übernehmen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 11, 2017, 17:07:07
Das ist gut, dass Du noch nicht korrigierst. Ich habe nämlich selbst noch ein paar Dinge glattgezogen und ein paar Setzungen aus dem Skript übernommen, das Barbarengentleman mir gestern überlassen hat. Ich habe da noch nicht alles durchgeschaut, aber ein paar Änderungen drängten sich auf.

Das, was Du gerade über das Imperium geschrieben hast, gehört dazu. Ich habe das einfach mal exakt so mit in die Geschichtsschreibung geschrieben (ohne direkten Hinweis auf die Trolle, wohl aber auf die großen Ruinen), dabei aber darüber spekuliert, ob es auch einige der Echsenvölker in die Führungselite des Imperiums geschafft haben. Das wäre einfach nur logisch, wenn das Zehnte Zeitalter, in dem sich das alles abspielt, das Zeitalter der Echsen ist.

Und natürlich wäre Pyrdacor nicht begeistert über den Aufstieg eines konkurrierenden Echsenreichs gewesen. Aber dass es da knallt haben die Katzen, Marhyna und die Elfen ja verhindert. Was mich wieder zu meiner These von der zentralen Bedeutung dieses Ereignisses bringt  :D.

@Barbarengentleman: Leider muss ich Dir mitteilen, dass der Werdegang der Mahre im Exposé noch korrekt dargestellt war  >;D ;). Es heißt dort tatsächlich, dass das zweite Reich von Marhynia auf den Trümmern des ersten gegründet wurde, also exakt so, wie ich es jetzt auch geschildert habe.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 11, 2017, 17:28:13
Das ist gut, dass Du noch nicht korrigierst. Ich habe nämlich selbst noch ein paar Dinge glattgezogen und ein paar Setzungen aus dem Skript übernommen, das Barbarengentleman mir gestern überlassen hat. Ich habe da noch nicht alles durchgeschaut, aber ein paar Änderungen drängten sich auf.

Keine Sorge...ich hab momentan privat und beruflich so viel um die Ohren dass ich hier leider nicht wirklich zu viel komme....
Mach du erstmal ganz in Ruhe...dann kann Barbarengentleman da noch mal seinen Senf zu gebe und erst wenn ihr beide euch einig seid werde ich mir die Sache noch mal vornehmen.... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 12, 2017, 17:57:25
Und die nächste Version...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 12, 2017, 23:15:56
Zwei kurze Anmerkungen:

- Zu der Aussage die Trolle bewegen sie sich in Punk¬to mentale Fähigkeiten und kulturelle Leistungen allenfalls im Mittelfeld der rakshazarischen Spezies:
Dem würde ich klar wiedersprechen wollen….über die mentalen Fähigkeiten kann man  streiten…ich glaube Trolle sind weder dümmer noch schlauer als Menschen oder  andere Völker…
Kulturell/technisch sind die Trolle aber mit das hochentwickelste Volk des Kontinents, da sie im Gegensatz zu 90% aller anderen Völker Eisen- und Stahlverarbeitung beherrschen…
Nur die Riesen, Amhasim und Faulzwerge können Ihnen in Sachen Schmiedekunst das Wasser reichen, bzw. sind ihnen was die Faulzwerge angeht in Sachen Mechanik sogar überlegen….

- Zu "Die Brokthar stellen einen Sonderfall dar, wurden sie doch auf aventurischem Boden geschaffen, um ins Riesland vorzudringen.":
Nope, die Brokthar sind in Rakshazar entstanden…aus einer Vermischung von Trollen und Menschen…eventuell sogar durch göttlichen Einfluss (Rondra wanderte nach dem Kataklysmus leibhaftig im Riesland und wird oft von den Brokthar als Muttergottheit gesehen)….sie haben nichts mit den aventurischen Trollzackern zu tun, falls du das vermutet hast….


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 12, 2017, 23:49:01
Hi Maeglin!

Was Punkt 1 angeht, so hatte ich das aus den Beschreibungen aventurischer Trolle abgeleitet, aber es kann natürlich sein, dass die rakshazarischen im Laufe der Zeit eine andere Richtung eingeschlagen haben. Dann streiche ich die Passage mal.

Punkt 2 würde ich allerdings gerne so lassen, mit der Begründung, dass die ursprüngliche Fassung massiv gegen gleich mehrere offizielle Setzungen verstößt. Bedenke bitte, dass diese Überarbeitungsrunde nicht dazu dient, alte Setzungen zu zementieren, sondern dazu, Widersprüche und Logiklücken aufzuzeigen und zu eliminieren. Und an der Stelle gibt es einige davon.

Im Detail:

Ich habe die Lage Rakshazars auf der Schattenseite Deres herausgestrichen, die Alveran abgewandt ist. Die Götter sehen das Riesland nicht, die Götter haben im Riesland keine Macht, die Götter müssen einen Kometen auf das Riesland werfen, um hier überhaupt etwas ausrichten zu können. Folglich schaffen die Götter hier auch kein Leben - sie sind schlicht nicht in der Lage dazu. Sie wissen nicht, was im Riesland geschieht, bzw. müssen Sterbliche schicken, um es herauszufinden, sie können dort keinen direkten EInfluss nehmen. Wie sollten sie hier etwas erschaffen können?

Ich habe also herausgearbeitet, dass nur ein einziges Mal Leben im Riesland erschaffen worden ist: Während der Gigantenkriege im Zweiten Zeitalter. Und auch da nicht von den alveranischen Göttern, sondern von den "Giganten" genannten Unsterblichen, die zu dieser Zeit noch persönlich im Riesland anwesend waren und folglich dort auch etwas ausrichten konnten. Ogeron hat die Vorfahren der Oger und Ascheoger geschaffen, Rashtul die Vorfahren der Riesen, Raschtul und Ingerimm gemeinsam die Vorfahren der Feuerriesen (Zyklopen, Monaden etc.)

Nach dem Zweiten Zeitalter hatten die Giganten ihren Platz in Alveran erstritten, und seither sehen auch sie es nicht mehr, geschweige denn, dass sie persönlich hier anwesend wären. Folglich erschafft niemand mehr Leben im Riesland. Selbst zu Zeiten, als das göttliche Duo Tsatuaria/Mokoscha den Planeten mit neuem Leben bevölkerte (Sechstes Zeitalter), hat das Riesland nur indirekt über Zuwanderung davon profitiert, stattdessen haben sich die verfluchten Pilzwälder auf dem Kontinent ausgebreitet. Und nicht einmal Marhynia, die Schutzgöttin des Rieslands, war dazu in der Lage, ihre beiden Völker auf riesländischem Boden zu erschaffen.

Hinzu kommen meine Ausführungen über den "Krieg des Feuers". Die Geographia Aventurica schildert auf S. 98ff., dass vor dem Auftürmen des Ehernen Schwertes [also unmittelbar nach dem Kataklysmus] Trolle und Zyklopen an der Weltengrenze einen Krieg ausgefochten haben. Das habe ich aufgegriffen und ausgebaut: Bevor die Götter Kataklys auf das Riesland werfen, rechnen sie damit, dass der Namenlose all seine überlebenden Anhänger zusammenziehen wird, um Aventurien anzugreifen. Einerseits, um Rache zu üben für den Einschlag des Kometen, andererseits, um die vielleicht letzte Chance zu nutzen, den Waldelfen das Sala Mandra-Portal abzunehmen, das er ja schon während des Maruk-Methai-Feldzugs erobern wollte, um physisch in die Dritte Sphäre zurückkehren zu können. Die Götter rechnen jedoch damit, dass er so etwas tun wird, und schicken ihm von der aventurischen Seite aus ihre Truppen entgegen: Die Zyklopen, Zwerge, Nivesen, Tierkönige etc. pp. und eben auch die Brokthar, die Rondra eigens zu diesem Zweck geschaffen hat. An der Grenze zum Riesland zwar, aber eben nicht auf riesländischem Boden. Dort haben sie sich verteilt, sobald sie ins Riesland durchgebrochen waren.

Der Krieg des Feuers schließt dann auch gleich einige Logiklücken - etwa warum der Namenlose so kurz nach dem Kataklysmus Aventurien angreift, statt erstmal wieder seinen eigenen Kontinent zu ordnen, und warum er damit wartet, bis Pyrdacor ihn ruft - der Drache muss zunächst mal eine Entsatzarmee schicken, damit die riesländischen Truppen überhaupt durchbrechen können. Während der Haupttross der Goldenen Horde auf TIe'Shianna vorrückt, bleiben Zyklopen und etliche Trolle im Norden und kämpfen weiter miteinander. Der Krieg des Feuers endet, wie die Geographia Aventurica es beschreibt: Als das Schwert zu wachsen beginnt, ziehen sich beide Völker auf ihren Heimatkontinent zurück, und der Konflikt endet ergebnislos, einfach weil der Kriegsgrund weggefallen ist.

Die Sache mit dem leibhaftigen Wandeln auf Dere hatte schon Barbarengentleman meines Wissens nach nicht aufgegriffen. Und ich würde auch dringend davon abraten. Wege der Götter lässt zwar die theoeretische Möglichkeit zu, dass die Götter in einem Avatarkörper auf Dere wandeln, faktisch kommt das aber so gut wie nie vor. Selbst in der zweiten Dämonenschlacht, wo es ja ursprünglich hieß, dass vier der Götter persönlich dort fochten, ist das geretcont worden. Bis DSA4.1 folgte dies unmittelbar aus dem Mysterium von Kha, seit der Historia ist es eher freiwillige Selbstverpflichtung der Götter, an die sie sich aber seit dem etlichen Zeitaltern gebunden fühlen. Boron hat ein einziges Mal gegen diesen Grundsatz verstoßen, und da war es eine persönliche Angelegenheit - seine Liebe zu einer Neckerfrau. Keinesfalls ging es darum, zu kämpfen oder die Belange der Sterblichen in andere Bahnen zu lenken.

Die Setzung, dass die Brokthar auf riesländischem Boden erschaffen wurden, möglicherweise sogar durch persönliche Anwesenheit Rondras, steht schlicht im Widerspruch zu gleich mehreren offiziellen Setzungen (Schattenseite Deres, die von Alveran aus nicht eingesehen werden kann; Riesland ist zu Zeiten des Zweiten Drachenkriegs ganz klar Gebiet des Namenlosen, das durch das Auftürmen des Ehernen Schwertes von den Ländern der Götter getrennt werden muss, da erschafft keine Göttin mal eben neues Leben; Zyklopen und Trolle fechten an der Weltengrenze, da ist es nur logisch, wenn die Brokthar die Zyklopen auf aventurischer Seite unterstützen; die Götter sind niemals persönlich auf Dere anwesend), deshalb hatte ich das abgewandelt.

Aventurische Trollzacker? Was ist das?  ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 13, 2017, 10:55:38
Ja, die riesländischen Trolle sind durchaus weit kultiviert und technisch hochstehender, als die aventurischen, bzw. konnten sich mehr von Ihrer Hochkultur erhlaten, als ihre aventurischen Vettern...

Was die Brokthar angeht: So wirklich einen Widerspruch sehe ich nicht...
Ja, normalerweise wandeln dieGötter nicht direkt auf Dere...
Aber wenn es im Nachklang des Kataklymus darum geht, die letzten Reste der Anhängerschaften des Namenlosen auszurotten, die den Sternenfgall überlebt haben, dann halte ich es durchaus für möglich, dass auch zu so extremen Mitteln gegriffen wird, zu denen man sonst halt wirklich nur einmal alle paar Zeitalter greift...
Gerade weil Rakshazar auf Alverans Scahttenseite liegt, bleibt ja nichts anderes Übrig, als sich leibhaftig zu manifestieren....
Man kann von Alveran aus dort nicht hinsehen und deshalb aus der Ferne auch nichts bewirken...
Wenn man dort etwas erreichen will MUSS selbst ein Gott selber hinreisen!
Ich seh schon den neuen Slogan: Rakshazar - Der Ort zu dem selbst die Götter zu Fuss gehen.... >;D
Und dass Rondra dann nachdem sie "Frühjahrsputz" gemacht hat zum Schluss noch rasch die Brokthar erschafft, damit die in Zukunft hier Wacht und die göttlichen Werte hoch halten, finde ich nur logisch...
Und was das "Ich habe also herausgearbeitet, dass nur ein einziges Mal Leben im Riesland erschaffen worden ist" angeht: Ausnahmen bestätigen die Regel... ;)
Wenn die Brokthar in Aventurien erschaffen wurden...warum gibt es dann dort keine, aber auch nicht mal die allerkleinsten Hinweise auf sie?

PS.: Und wenn man die Götter wirklich unbedingt raushalten will....Zur Not ist gar keine göttliche Intervention nötig...die Brokthar können auch auf vollkommen natürlichem Weg aus einer Vermischung von Trollen und Menschen entstanden sein...

PPS.: Ach ja...die Tatsache, dass sich einige der Zwölfe Myrokar offenbart haben und seine Diener Götterwunder wirken zeigt, dass es zwar wahrscheinlich schwieriger, aber eben doch nicht unmöglich für die Alleranier ist im Riesland Einfluss zu nehmen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 13, 2017, 12:22:15
Ja, die riesländischen Trolle sind durchaus weit kultiviert und technisch hochstehender, als die aventurischen, bzw. konnten sich mehr von Ihrer Hochkultur erhlaten, als ihre aventurischen Vettern...

Technisch hochstehender, okay. Aber in Punkto "kultiviert" würde ich schon widersprechen wollen. In "Auf blutigen Pfaden" wird ausdrücklich geschildert, dass die rakshazarischen Trolle nicht so friedfertig seien wie die aventurischen, sondern dass sie aggressiver und gewalttätiger reagieren. Und dann wird auf die Sklavenhaltung eingegangen. Aber das sollte hier gar nicht das Problem sein, habe schon eine passendere Formulierung gefunden.


Wenn die Brokthar in Aventurien erschaffen wurden...warum gibt es dann dort keine, aber auch nicht mal die allerkleinsten Hinweise auf sie?

Lies doch mal die Passage über den Krieg des Feuers, ich habe da alles ausführlich erklärt... Die Frage ist aber eigentlich einfach zu beantworten, und eigentlich habe ich das ja auch schon in meinem letzten Post. Die Götter haben unmittelbar vor dem Kataklysmus ihre Truppen an der Weltengrenze, also im Ehernen Schwert, zusammengezogen. Die Brokthar wurden in diesem Rahmen erschaffen und haben sich zu den göttlichen Truppen dazugesellt. Dann ist Kataklys eingeschlagen und die Truppen haben sich in Marsch Richtung Osten gesetzt. Der Krieg wurde damit auf riesländischen Boden getragen, wo die Brokthar sich auf Rondras Befehl hin sofort über das Riesland verteilt haben, da ihre Aufgabe nicht primär im Kampf gegen den Namenlosen an der Weltengrenze bestand, sondern darin, den Kontinent in Besitz zu nehmen, auf dass der Namenlose ihn nicht wieder mit eigenen Truppen bevölkern könne. Dann hat man sich Jahrhundertelang einen Stellungskrieg im Ehernen Schwert geliefert, bis Pyrdacor den Namenlosen zu Hilfe gerufen hat. Der Namenlose sagte, gut, ich komme, aber ich habe da ein kleines Problem, meinen Truppen ist der Durchmarsch versperrt. Daraufhin hat Pyrdacor Drachen geschickt, die alles Kanonenfutter der Götterarmee, also alle Vertreter der kleinen, sterblichen Völker, weggegrillt haben. Zweifrontenkriege sind ja nie gesund, zumal wenn der Feind die Luftüberlegenheit hat, einem den Nachschub abschneidet und man selbst im eisigen Gebirge festsitzt. Den Drachen, die auf Seiten der Götter kämpften, wurde ein Waffenstillstand aufgezwungen, sie zogen sich daraufhin in die Berge zurück. Nur die Zyklopen und die Tierkönige haben weiter gegen einen Teil der Trolle gekämpft, während die Goldene Horde - ebenfalls begleitet von Trollen - nach Aventurien durchgebrochen ist. Als der Krieg des Feuers endete, war auf aventurischer Seite niemand mehr übrig, der von den Brokthar hätte berichten können. Abgesehen von ein paar Zyklopen und den Tierkönigen, und wer sollte die schon danach fragen... Wirklich auf aventurischem Boden waren die Brokthar aber ohnehin nie, auch nicht nach meinen Schilderungen. Die sind halt irgendwo im Grenzbereich geschaffen worden, mitten im Ehernen Schwert, und haben sich selbst da nur ein, zwei Jahre lang aufgehalten, bevor sie ins Riesland weitergezogen sind. Archäologen werden da unter Garantie auch keine Spuren mehr von ihnen finden. Abgesehen davon, dass da alles in Flammen gestanden hat, ist das Eherne Schwert ja nachdem die Brokthar schon im Riesland angekommen waren noch zu seiner heutigen Höhe aufgetürmt worden.


Ja, normalerweise wandeln dieGötter nicht direkt auf Dere...
Aber wenn es im Nachklang des Kataklymus darum geht, die letzten Reste der Anhängerschaften des Namenlosen auszurotten, die den Sternenfgall überlebt haben, dann halte ich es durchaus für möglich, dass auch zu so extremen Mitteln gegriffen wird, zu denen man sonst halt wirklich nur einmal alle paar Zeitalter greift...
Gerade weil Rakshazar auf Alverans Scahttenseite liegt, bleibt ja nichts anderes Übrig, als sich leibhaftig zu manifestieren....
Man kann von Alveran aus dort nicht hinsehen und deshalb aus der Ferne auch nichts bewirken...
Wenn man dort etwas erreichen will MUSS selbst ein Gott selber hinreisen!
Ich seh schon den neuen Slogan: Rakshazar - Der Ort zu dem selbst die Götter zu Fuss gehen.... >;D
Und dass Rondra dann nachdem sie "Frühjahrsputz" gemacht hat zum Schluss noch rasch die Brokthar erschafft, damit die in Zukunft hier Wacht und die göttlichen Werte hoch halten, finde ich nur logisch...

Ich möchte Dir wirklich empfehlen, nochmal einen Blick in die Historia und in die entsprechenden älteren Werke zu werfen. In der Historia wird es besonders deutlich. Die Götter haben solche Probleme ja nicht nur einmal, sondern nahezu in jedem Zeitalter. Erst kehrt der Namenlose zurück und ruft die Erzdämonen (Fünftes  Zeitalter), dann erobert Charypta fast die ganze Welt - und ruft die Erzdämonen (Neuntes Zeitalter). Dann verbietet Pyrdacor die Götterverehrung (Zehntes Zeitalter). Danach rufen Fran und Hela-Horas die Erzdämonen herbei. Und schließlich erscheint der Alveraniar des verbotenen Wissens und erobert halb Aventurien. (Elftes Zeitalter) Die Götter beratschlagen jedesmal, ob sie persönlich nach Dere herabsteigen sollten, um dort aufzuräumen, und sie entscheiden sich jedes einzelne Mal dagegen, weil sie wissen, dass das soviel Chaos und Zerstörung anrichten würde, dass sich die Erzdämonen nur die Hände reiben würden - wir erinnern uns, dass die Erzdämonen durch die persönliche Anwesenheit der Unsterblichen in der Dritten Sphäre und die dort ausgetragenen Kämpfe überhaupt erst entstehen konnten. Und wie gesagt, selbst im Rahmen der zweiten Dämonenschlacht wurde das persönliche Eingreifen der Götter geretcont. Beim zweiten Drachenkrieg steht ausdrücklich die Anmerkung dabei, dass die Götter Famerlor deshalb in die Dritte Sphäre schicken konnten, weil er als Großer Drache kein Gott ist. Aber selbst der Einsatz der Großen Drachen wird wegen der Erfahrungen, die die Götter im Dritten Zeitalter gemacht haben, als durchaus problematisch beschrieben, da sie große Zerstörungen anrichten und nicht wirklich zu kontrollieren sind. In den älteren Werken kommen solche Aktionen sogar mit dem Weltengesetz in Konflikt und werden sofort vom Dämonensultan ausgenutzt.

Ihr selber habt das übrigens auch so beschrieben (ich habe auch das aufgrund der Änderungen in der Historia abgewandelt): Weil Praios fürchtet, dass schon der Kataklysmus ein Verstoß gegen das Weltengesetz war, verbietet er künftig jegliches Eingreifen der Götter. (Was ich in dieser Konsequenz auch für kontraproduktiv halte, damit würden sie ja dem Namenlosen und Amazeroth dauerhaft das Feld überlassen.)


Und was das "Ich habe also herausgearbeitet, dass nur ein einziges Mal Leben im Riesland erschaffen worden ist" angeht: Ausnahmen bestätigen die Regel... ;)
Wenn die Brokthar in Aventurien erschaffen wurden...warum gibt es dann dort keine, aber auch nicht mal die allerkleinsten Hinweise auf sie?

PS.: Und wenn man die Götter wirklich unbedingt raushalten will....Zur Not ist gar keine göttliche Intervention nötig...die Brokthar können auch auf vollkommen natürlichem Weg aus einer Vermischung von Trollen und Menschen entstanden sein...

PPS.: Ach ja...die Tatsache, dass sich einige der Zwölfe Myrokar offenbart haben und seine Diener Götterwunder wirken zeigt, dass es zwar wahrscheinlich schwieriger, aber eben doch nicht unmöglich für die Alleranier ist im Riesland Einfluss zu nehmen...

Es geht nicht darum, die Götter vollständig herauszuhalten. Es geht um die Art und Weise, wie sie eingreifen.

Ich habe wie gesagt auch die Passage aus der Geschichtsschreibung gestrichen, wo Praios eine vollständige Eingreifabstinenz befiehlt.

Was ihnen verboten ist, ist die körperliche Manifestation auf Dere. Ja, sie könnten dies beschließen (nach dem Weltengesetz beschränkt auf Avatarkörper), und nein, sie haben es selbst in den größten Krisen nie getan. Warum sollten sie es also in der Mahynianischen Krise tun? Oder gar danach, wo das Feindesland ohnehin schon in Trümmern liegt? Die Krise stellt ja nicht einmal eine Besonderheit dar, verglichen mit früheren Ereignissen. Die Größenordnung der durch das Marhynianische Imperium hervorgerufenen Krise ist nicht einmalig; Charypta und der Namenlose standen auch vorher schon kurz davor, die Welt zu erobern. Nicht einmal die Zerstörungen durch den Kataklysmus heben die Ereignisse besonders hervor. Die Götter haben die Welt ein paarmal verheert, hier sogar nur einen Teilbereich eines einzelnen Kontinents. Dass sie mit Naturgewalten um sich werfen ist nicht ungewöhnlich, Efferd hat das auch ein paarmal getan, in der Charypta-Krise, beim Errichten des Efferdwalls, zuletzt in Havena. Die Marhynianische Krise ist völlig durchschnittlich, kein Grund, gegen die eigenen ehernen Prinzipien zu verstoßen und dem Dämonensultan zuzuarbeiten. Schon gar nicht, nachdem dank des Kataklysmus ohnehin schon das Meiste erledigt ist. Ein persönliches Erscheinen Rondras ist nach allem, was in DSA über die Götter geschrieben wurde, schlicht nicht plausibel.

Der übliche Weg für göttliches Eingreifen ist aber doch genau der: Völlker erschaffen, sich Sterblichen offenbaren, Auserwählte und Geweihte einsetzen. Und da haben wir ja durchaus auch in Rakshazar noch eine ganze Menge Beispiele mehr.

Auf die Brokthar angewandt: Dass Rondra sie erschafft, damit sie gegen den Namenlosen kämpfen, das Riesland neu bevölkern und dort Rondras Ideale leben (das dürfte ja die bisherige Überlegung zu ihnen sein) halte ich für überaus plausibel. Nur eben nicht im Rahmen persönlicher Anwesenheit der Göttin und nicht direkt auf der Schattenseite Deres. Ich sehe keinen zwingenden Grund, warum die Brokthar auf riesländischem Boden erschaffen worden sein müssen, um diese Ziele erreichen zu können, aber eine ganze Menge, was dagegen spricht.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 13, 2017, 17:11:39
jaja...is ja schon gut, du hast mich überzeugt... :D

Was die Trolle angeht....
Kulturell hochstehenden und kultiviert sein/sich kultiviert verhalten sind zwei verschiedene Sachen...
Nur weil man eine kulturell hochstehende Zivilisation hat, muss man sich nicht zwingend anderen Völkern gegenüber kultiviert - sprich freundlich, höflich und nett - verhalten...
Wenn man sich die spanischen Konquistadores und die Südamerikanischen Ureinwohner anguckt, waren die Spanier klar kulturell hochstehender/kulturell überlegen...trotzdem haben sie sich alles andere als kultiviert verhalten....
Oder Nazideutschland...technisch und kulturell sicherlich nicht weniger hochstehend, als die anderen europäischen Länder seiner Zeit, aber trotzdem gewalttätiger, menschenverachteder Rassistenabschaum.... ;)
Oder das alte Rom....kulturell absolut auf der Höhe und wahrscheinlich 80% aller anderen Völker/Länder dieser Zeit klar überlegen...Sklaven gehalten haben sie trotzdem....und gewalttätig und dekadent waren sie obendrein....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 13, 2017, 18:04:25
Pfff... Ja, da ist was Wahres dran.

Ich glaube, die NS-Zeit ist wie ein Trauma über unsere Kulturlandschaft hereingebrochen, das sie bis heute noch nicht überwunden hat. Vorher wähnte man sich dank seiner kulturellen Errungenschaften recht zivilisiert, und dann musste man feststellen, dass genau diese Errungenschaften zu den Waffen wurden, um die mörderische Ideologie durchzusetzen...

Wagner und Liszt, deutsche Folklore, preußisch anmutende Denkmäler... Man tut sich heute schwer damit, und oft ist das, was stattdessen hochgehalten wird, rein vom künstlerischen Aspekt her keine Verbesserung.

Wir hatten mal Besuch von einem bosnischen Chor, und die haben abends wie selbstverständlich gemeinsam bosnische Lieder gesungen, bosnische Tänze getanzt, fröhlich, entspannt, ohne darüber reflektieren zu müssen. Das ist so eine Unschuld, die uns vermutlich für immer verlorengegangen ist, oder zumindest noch für sehr lange Zeit.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am März 13, 2017, 19:02:30
Wollt ihr wirklich den Heimatort der Brokhtar, DES rhakshazarischen Volkes, aus Rhakshazar hinausverlegen?
Ich meine damit nicht das die Brokhtar das vielzähligste rhakshazarische Volk sind. Sicherlich sind sie auch nicht das mächtigste auf diesem Kontinent. Ich würde aber zu behaupten wagen, dass sie das Ikonischte sind.Was trifft denn mehr den Kern Rhakshazars als der Brokhtar-Barbar? Weiterhin stellen die Brokhtar auch ein Alleinstellungsmerkmal dieser Version des Rieslandes dar. Trolle, Orks, Echsen, Menschen gibt es auch überall anders. Aber Brokhtar? Die gibts nur in Rhakshazar.
Mir behagt der Gedanke einfach nicht, ihre Ursprünge jetzt einfach aus dem Riesland hinaus zu verlegen. Reicht es nicht einfach zu schreiben, dass sie irgendwie im Zeitalter der Asche entstanden sind, aber es eben nicht bekannt ist, ob sie jetzt, wie sie selbt behaupten von Rontja erschaffen wurden, oder ob sie vieleicht einfach durch den Kataklysmus aus dem Labor eines schwarzmagisch veranlagten Trolles entkommen sind? Oder was einem halt sonst noch so an Schöpfungsmöglichkeiten für Brokhtar einfällt.
Ehrlich gesagt gefällt mir die Variante mit dem chimärologischen Troll zunehmend besser, auch wenn sie eigentlich mehr als Witz gemeint war. Das würde zum einen ihren Hass auf Trolle und zum anderen ihr merkwürdiges Dasein als Mischung aus Troll und Mensch erklären.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 14, 2017, 19:55:32
Auf ein Neues...

Ich habe die Formulierungen die Brokthar betreffend mal etwas nebulöser gehalten und bin zudem noch die Tulamidenzeit durchgegangen und habe sie mit dem Exposé und der Dunkle Zeiten-Box abgeglichen.

Damit sollte das Ganze jetzt eigentlich erstmal auf Spur sein.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 14, 2017, 20:21:03
Noch einen Fehler korrigiert...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 15, 2017, 11:21:10
Ja, immer wenn man glaubt, man hätte etwas fertig...

+Waldgrolme
+"Zeit des..."-Angaben
+kurze Ausführungen zur neuen Vorgehensweise des Namenlosen als Folge von Kataklysmus und Drachenkrieg


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 15, 2017, 18:18:13
Und eine hoffentlich letzte Version, nochmal mit diversesten Korrekturen versehen.

Gebe das Ganze damit mal zum Korrekturlesen frei.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 17, 2017, 15:04:30
Bisher nur die ersten 30 Seiten korrekturgelesen...
Aber da ich momentan viel um die Ohren habe und nur langsam vorankomme - aber dennoch schon einige wie ich finde wichtige Anmerkungen und Kommentare verfasst habe - stell ich den Text jetzt trotzdem schonmal so rein...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:40:21
Moinsen!

Ich lasse Dich erstmal fertigmachen, bevor ich da nochmal drüberschaue, aber ich beantworte schon mal die Kommentare.


"So unpassierbar sind die nicht…in der tat ist es weitaus einfacher ins Riesland zu segeln, als z.B. nach Myranor….Die Dämonenarche Plagenbringer soll vor ihrer Vernichtung glaube ich auch mehrmals riesländische Häfen angelaufen haben…"

Sorry, aber da liegst Du komplett falsch. Efferds Wogen, der Regionalband über den Hohen Norden und Land des schwarzen Bären lassen sich da sehr dezidiert darüber aus. Die Historia bisweilen auch.

Auf dem Landweg liegt das Eherne Schwert im Weg, das mit bis zu 13.000 Schritt Höhe zum Teil nicht mal atembare Luft zur Verfügung stellt. Es werden nur zwei Passagen als "möglicherweise gangbar" beschrieben: Die über den hohen Norden, die in "Tore im Eis" bereist wird - und auch nur deshalb, weil die Helden eine Wegbeschreibung finden -, und die Riesenstraße, die aber beim Auftürmen des Schwertes vernichtet wurde.

Der Seeweg ist nahezu unpassierbar.

Da ist Turgoth, die Jahrhundertwelle, ein Dämon Charpytoroths, der im gesamten Perlenmeer Schiffe zerstört. Das passiert u. a. Aigolf Thurason im Roman "Der Drachenkönig".

Östlich von Maraskan liegt für Aventurier komplett unbekanntes Gelände - die alten tulamidischen Aufzeichnungen sind längst verloren. Die Insel Korelkin ist da der östlichste noch sicher anzulaufende Punkt. Jenseits davon finden sich ausgedehnte Tangfelder, glühende Hitze, wochenlange Flauten, Seeungeheuer und Dämonen. Und ein unbekannter Küstenverlauf.

Die Flammberger Bucht ist kaum passierbar, da es hier Vulkane, Lavaregen, Riffe, Seeschlangen und giftige Dämpfe gibt. Zusätzlich zu ungünstigen Strömungen und natürlich dem Gebelaus.

Der Weg nach Nordwest übers Meer wird durch den Gebelaus, Alveraniar Efferds und einer der Zwölf Winde, unmöglich gemacht. Die Götter stellen auf diese Weise sicher, dass niemand das Meer passiert.

Soll ich fortfahren? Die Schattenlords aus "Das eherne Schwert" vielleicht noch? Dämonenarchen? Aldinor, der ja als Wasserdrache gilt und daher ebenfalls darauf achtet, dass dem Willen der Götter Genüge getan wird?

Die Götter wollen nicht, dass zwischen den beiden Kontinenten ein Austausch stattfindet. Das wird in der Historia sehr deutlich gesagt. Nur deshalb türmen sie das Eherne Schwert auf. Nur deshalb versucht der Namenlose in der Theaterritterkampagne den Angriff über einen Trollpfad. Die Natur ist so eingerichtet, dass die Trennung auch funktioniert.

Magst Du mir übrigens sagen, woher das Gerücht stammt, die Plagenbringer sei ins Riesland gefahren? Ich habe das schon für das Tal der Klagen ergebnislos zu eruieren versucht. Es wurde ein paarmal im Forum erwähnt, einmal mit Verweis auf "Efferds Wogen", aber da steht nichts darüber, und ich denke, ich habe alles gründlich durchgeblättert. Auch in "Blutige See" oder im zweiten Splitterdämmerungsband habe ich nichts darüber gefunden, und das sind ja die Hauptquellen für die Plagenbringer. Das Gerücht scheint mir hier im Forum aufgekommen zu sein. Als offizielle Setzung konnte ich es nicht verifizieren.

Im Übrigen ändert das nichts an der Situation - mit einer Dämonenarche mag der Weg etwas einfacher zu schaffen sein. Mit einem normalen Schiff - kaum eine Chance.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:42:01
Das Wort "Madamal" habe ich bewusst vermieden, da der Mond im Riesland so nicht genannt wird. So wenig wie die Göttin Mada heißt. Daher die Formulierung "derischer Mond".


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:43:54
"Wenn man nicht sagen kann, was das Achte Element war und warum es verschwand, so finde ich es weitaus eleganter von vorneherein nur sieben Elemente „anzulegen“….Nicht jedes Element muss zwingend einen Gegenspieler haben…es können auch drei Paare und ein ausgleichendes Siebtes Element sein…."


Auch falsch. In der Historia sagt Chalwen, dass es ein achtes Element gegeben haben muss, weil sonst alles im Ungleichgewicht gewesen wäre. Sie könne sich nur nicht mehr daran erinnern, was es war. Geist und Zeit sind gängige Spekulationen dazu.

http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Element

Widersprüchliches
Bisher wurden die sechs Elemente stets nur in "Gegenelemente" und "neutrale Elemente" unterteilt und in Wege der Zauberei Seite 381 wird explizit gesagt, dass über die genaue Anordnung der Elemente im Elementaren Hexagramm (Siegel der Elemente) noch disputiert wird, während Elementare Gewalten Seite 117 bei der Kategorisierung der Mindergeister zum ersten Mal eine Unterteilung in "Gegenelemente", "neutrale Elemente" und "benachbarte Elemente" vornimmt – die aber nirgendwo sonst im Band vorgenommen wird – und damit nur eine einzige Darstellung als richtig definiert.

Die Stelle aus der Historia, wo die Auslegung aus Elementare Gewalten bestätigt wird, zitiere ich weiter unten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:45:51
Astralkörper...

Hm, ja, schönes Konzept. Das würde das Ganze weniger widersprüchlich gestalten.

Setze ich mal auf die To-do-Liste.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:49:01
"Ich habe da ja eine andere Theorie…Das Chaos selbst kann keine feste Form annehmen, dafür ist es zu unbeständig….wenn eine Macht der Ordnung ins Chaos dringt, so lösen sich Chaos und Ordnung in einer Art Materie –Antimaterie reaktion gegenseitig auf…dies ist jedoch kein Prozess der schlagartig geschieht…je nach Mächtigkeit kann es Jahre, Jahrhunderte oder gar Äonen dauern, bis eine Wesenheit der Ordnung vom Chaos verzehrt wurde….dabei wird sie mehr und mehr vom Chaos entstellt, ihre ursprünglichen Prinzipien ins Gegenteil pervertiert….Außerdem ist es möglich den Vorgang aufzuhalten, ja teilweise sogar rückgängig zu machen, indem mann sich „neuen Brennstoff“ besorgt….neue „Ordnungsmaterie“, um sie sich einzuverleiben und den eigenen Körper länger stabil zu halten….auch mit ein Grund, warum Dämonen nach den Seelen der Sterblichen gieren….als Futter, um ihre eigene Existenz zu sichern…. "

Das ist einfach...

Historia S. 31:

"Während manche leidenschaftlichen Dämonenanbeter behaupten, auch diese Wesenheiten seien aus Los und Sumu hervorgegangen oder von ihren Geschöpfen erschaffen, dann aber in das unwirtliche und chaotische Außen verbannt worden, gelten sie bei Zwölfgöttergläubigen als Personifizierung des Chaos und damit des Bösen an sich. Tatsächlich gehen wir davon aus, dass das Draußen, das Chaos, seine eigenen schrecklichen Wesen formen musste, um gegen die Ordnung der Schöpfung vorzugehen."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:50:48
"Am Anfang hast du noch von 8 Elementaren Kräften gesprochen….Wenn man nicht sagen kann, was das Achte Element war und warum es verschwand, so finde ich es weitaus eleganter von vorneherein nur sieben Elemente „anzulegen“….Nicht jedes Element muss zwingend einen Gegenspieler haben…es können auch drei Paare und ein ausgleichendes Siebtes Element sein…."

Wenn man denn die Setzungen der Historia ignorieren möchte, was ich persönlich nicht möchte.

Um die Stelle mal zu zitieren, S. 36:

"Der Riss schwächt den Wall zwischen den Sphären insgesamt, und so beginnen nun auch die anderen sechs Elemente, sich einen Weg in die Dritte Sphäre zu bahnen. Ich sage die anderen sechs Elemente, obwohl ich sicher bin, dass es ein achtes Element gegeben hat, sonst wäre ja alles im Ungleichgewicht gewesen. Ich kann aber nicht mehr ermessen, was es war."

Dazu die erwähnte Passage in "Elementare Gewalten".


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:53:23
"Da ich die offizielle Historia (noch) nicht gelesen habe, möge  man es mir nicht übelnehmen, wenn ich hier folgende (evetuell falsche) Bemerkung einwerfe: Soll der Tafelberg der Gorischen Wüste nicht der rest der Zitadelle der Magie sein? Ich erinnere mich, dass dort (ich glaube im Roman Blutrosen) auch ein letzter Dschinn der Magie zum Einsatz kam, um den großen Sphärenriss zu „kitten“…."


http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Zitadelle_der_Magie

Retcon

Laut den Angaben in der Historia Aventurica wurden die Elementaren Zitadellen erst nach Madas Frevel erschaffen und eine Zitadelle der Magie hat nie existiert. Alle Quellen davor, insbesondere (Quelle?), gingen hingegen von der Existenz und Zerstörung der Zitadelle aus, deren Überrest die Gorische Wüste sein sollte, wobei deren Sphärenriss bei der Zerstörung der Zitadelle entstand.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 15:58:54
"Du hast weiter oben geschrieben, dass sie keine „Einzeltäterin“ war, sondern mit anderen Göttern gemeinsam agierte…Was geschah mit denen? Warum wurde nur sie so hart bestraft?"

Weil es so in der Historia steht?

Ne, ich denke, die anderen wurden milder behandelt, weil sie nur Mitläufer waren.

Mada hingegen hat sich bewusst für einen Bruch des Mystheriums von Kha entschieden, was die alte Schildkröte gar nicht lustig fand. Vor allem deshalb nicht, weil der Sternenwall dadurch löchrig geworden ist und seither Dämonen beschworen werden können.

Habe es ja im Weiteren noch näher begründet - Marhyna wird so zur Wächterin wider die Dämonen, denen ihr Frevel ein Stückweit den Weg in die Dritte Sphäre geebnet hat.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 16:02:28
"Ist nicht auch Tairach Wächter des Mondes?"

Da scheint eher das Gegenteil zu stimmen...

http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Tairach

Sein Ziel soll es sein, den "Verräter" Phex zu stürzen, um Mada zu befreien und über die Sechste Sphäre (ork.: Makavash) zu herrschen.

War aber in zwei Zeitaltern Wächter der Magie.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 16:03:27
"Lirbendrachen"
"Was für Drachen????"

Heute unbekannte, auf die ich auch gar nicht näher eingehen möchte... Die sollen einfach als Beispiel für etwas herhalten, das zerstört wurde. Vielleicht mache ich mal ein Abenteuer daraus, wo es um deren Hinterlassenschaften geht.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 16:10:21
"Ist das wirklich so? Ich habe da noch so ein altes internes Dokument der DAS-Redax in dem alle großen geplanten Kampagnen und Rahmenhandlungen aufgeführt waren….und da stand, das eine Kampagne sich um die Suche des Aikar Brazoragh nach der verlorenen Primärlithurgie drehen würde….Wenn sie – nach deinen Ausführungen – endgültig verloren ist, würde es keinen Sinn für die Redax machen da eine eigene Kampgane drauß zu machen…."

Verstehe ich nicht. Du sagst doch gerade selber, dass die Primärliturgie verlorenging. Genau darauf habe ich Bezug genommen - die Suche des Aikar steht nämlich auch irgendwo in den offiziellen Quellen, Reich des roten Mondes, wenn ich mich nicht täusche.

Den Grund, warum die Primärliturgie verloren ging, haben die Historia-Autoren mit der fehlerhaften Datierung der Orks auch gleich geliefert - die Orks waren vor 200.000 Jahren schon mal da (Reich des roten Mondes), die Historia indes datiert ihre Erschaffung auf genau 36.000 v. BF, wo ja eigentlich nur der orkische Mondkalender begann, folglich müssen sie zwischendurch mal vernichtet worden sein. Schließlich schildert die Historia, obwohl sie die Entstehung der Orks um 164.000 Jahre in die Zukunft verlegt hat, mit allergrößter Selbstverständlichkeit, dass die Orks orkische Bauten aus dem Sechsten Zeitalter wiederfanden, also aus der Zeit vor ihrer angeblichen Erschaffung... Was sich mit den früheren Ausführungen zu den Orks deckt, aber nicht mit ihren eigenen. Ergo hab ich das Problem ausgebügelt und das auch gleich als den Grund begriffen, warum die Primärliturgie verlorenging. Das Volk der Orks hat mal eine kleine Zeit der Nichtexistenz hingelegt.

Die Historia schildert nun, dass die Ordination den Gläubigen von den Göttern zur Verfügung gestellt wurde. Irgendetwas scheint sie aber daran zu hindern, diesen Vorgang zu wiederholen, sonst müsste sich der Aikar ja gar nicht auf die Suche nach der verschollenen Primärliturgie machen, sondern bräuchte einfach nur Brazoragh zu bitten, sie ihm nochmal mitzuteilen. Aber offenbar geht das nicht so leicht.

Davon, dass die Liturgie endgültig verschollen ist, habe ich nichts gesagt, der Einäugige Wanderer findet ja diverse Hinweise auf sie.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 16:22:34
"Nope, bitte nicht…..Ich weiß es war meine Idee die Mantikore gerüchteweise im Tal der Klagen einen teil des tridekarions bewachen zu lassen…aber inzwischen bin ich der Meinung das sollte nicht mehr als ein falsches gerücht sein……Wenn ich etwas sehr wichtiges bewachen will, dann leg ich es doch nicht dorthin, wo ich nicht hingucken kann….ich pack es doch nicht auf die Schattenseite Deres, von wo aus nur die Dämonen und derjenige, der es auf keinen Fall (wieder-)kriegen soll im Auge haben…. "

Hm... Ja, ist was dran.

Überflüssig zu erwähnen, dass ihr exakt das im Tal der Klagen-Text stehen hattet, als ich ihn übernommen habe? Allerdings wurde da auch die Möglichkeit angeboten, dass sie dort ggfs. über ein Haar des Namenlosen wachen könnten.

Ich überleg mir mal, wie ich das umformuliere.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 16:25:29
"Ist es sinnvoll den gegner der Schöpfung auf diese Weise mit machtvollen Seelen zu stärken? Heutzutage scheint den Göttern ja daran gelegen selbst die schwächste Sterbliche Seele lieber zu retten, ehe man siue den Dämonen anheimfallen lässt und sie dadurch stärkt….aus demselben Grund wurde Borbarad ja auch nicht in die Niederhöllen gestoßen sondern lieber im Rausch der Ewigkeit konserviert…. "

Das ist in der Historia so gesetzt. Zugegenermaßen dort mit dem Zusatz versehen, dass die Götter davon ausgingen, dass die Dämonen die Neuankömmlinge zerfetzen würden. Später hat sich dann herausgestellt, dass sie das nicht getan haben, sondern dass die Neuankömmlinge zu neuen Dämonen wurden. Was dem Namenlosen sein Bündnis mit den Erzdämonen ermöglicht hat.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 16:27:47
"Er wollte sie doch haben….wieso sollte er die Schlüssel da nicht akzeptieren…."

Könntest du mir bitte den Gefallen tun und die Historia lesen?

Auch das ist offizielle Setzung. Pyrdacor wollte nicht die Schlüssel haben, sondern die Herrschaft über die Elemente. Die Götter haben ihm stattdessen die Schlüssel gegeben, über die er Zugang zu den Elementaren Zitadellen erhielt. Sie hegten dadurch die Hoffnung, ihm die Schlüssel jederzeit wieder wegnehmen zu können, sollte er Schindluder damit treiben. Pyrdacor hat dies als persönlichen Affront betrachtet, da er aber die Herrschaft über die Elemente auf diese Weise bekommen hat, musste er zähneknirschend zustimmen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 17, 2017, 17:10:29
Danke für die ausführlichen, erklärenden Worte...

Könntest du mir bitte den Gefallen tun und die Historia lesen?

Nope...leider momentan nicht...hab einfach viel zu wenig Zeit um mir neben dem ganzen anderen privaten und beruflichen Kram auch noch mal eben die komplette Historia draufzuschaffen...
Steht zwar auf meiner To-Do-Liste, weil mich das auch persönlich interessiert, aber momentan einfach nicht möglich...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 17, 2017, 17:11:21
Naja, real life hat Vorrang. Ich kommentiere auch gerne weiter  :D.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 19, 2017, 19:11:14
"Am Anfang hast du noch von 8 Elementaren Kräften gesprochen….Wenn man nicht sagen kann, was das Achte Element war und warum es verschwand, so finde ich es weitaus eleganter von vorneherein nur sieben Elemente „anzulegen“….Nicht jedes Element muss zwingend einen Gegenspieler haben…es können auch drei Paare und ein ausgleichendes Siebtes Element sein…."

Wenn man denn die Setzungen der Historia ignorieren möchte, was ich persönlich nicht möchte.

Um die Stelle mal zu zitieren, S. 36:

"Der Riss schwächt den Wall zwischen den Sphären insgesamt, und so beginnen nun auch die anderen sechs Elemente, sich einen Weg in die Dritte Sphäre zu bahnen. Ich sage die anderen sechs Elemente, obwohl ich sicher bin, dass es ein achtes Element gegeben hat, sonst wäre ja alles im Ungleichgewicht gewesen. Ich kann aber nicht mehr ermessen, was es war."

Dazu die erwähnte Passage in "Elementare Gewalten".

Wobei man hier sagen muss: Das ist doch soweit ich weiß aus der Sicht von Calwen geschrieben?
Die ist zwar eine Unsterbliche, die schon ewig lebt und viel gesehen hat, aber nichtsdestotrotz nicht allwissend ist....und sie sagt ja selber, dass es kein Fakt ist, sondern lediglich eine von Ihr geäußerte Vermutung, auch wenn sie sich persönlich sehr sicher ist....
Eine absolute festgesetze Wahrheit ist es damit aber noch lange nicht, sondern lediglich die Ansicht eines sehr weisen Wesens....es muss aber trotzdem nicht stimmen...auch weise Menschen können falsch liegen...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 20, 2017, 13:09:07
"So unpassierbar sind die nicht…in der tat ist es weitaus einfacher ins Riesland zu segeln, als z.B. nach Myranor….Die Dämonenarche Plagenbringer soll vor ihrer Vernichtung glaube ich auch mehrmals riesländische Häfen angelaufen haben…"

Sorry, aber da liegst Du komplett falsch. Efferds Wogen, der Regionalband über den Hohen Norden und Land des schwarzen Bären lassen sich da sehr dezidiert darüber aus. Die Historia bisweilen auch.

Auf dem Landweg liegt das Eherne Schwert im Weg, das mit bis zu 13.000 Schritt Höhe zum Teil nicht mal atembare Luft zur Verfügung stellt. Es werden nur zwei Passagen als "möglicherweise gangbar" beschrieben: Die über den hohen Norden, die in "Tore im Eis" bereist wird - und auch nur deshalb, weil die Helden eine Wegbeschreibung finden -, und die Riesenstraße, die aber beim Auftürmen des Schwertes vernichtet wurde.

Der Seeweg ist nahezu unpassierbar.

Da ist Turgoth, die Jahrhundertwelle, ein Dämon Charpytoroths, der im gesamten Perlenmeer Schiffe zerstört. Das passiert u. a. Aigolf Thurason im Roman "Der Drachenkönig".

Östlich von Maraskan liegt für Aventurier komplett unbekanntes Gelände - die alten tulamidischen Aufzeichnungen sind längst verloren. Die Insel Korelkin ist da der östlichste noch sicher anzulaufende Punkt. Jenseits davon finden sich ausgedehnte Tangfelder, glühende Hitze, wochenlange Flauten, Seeungeheuer und Dämonen. Und ein unbekannter Küstenverlauf.

Die Flammberger Bucht ist kaum passierbar, da es hier Vulkane, Lavaregen, Riffe, Seeschlangen und giftige Dämpfe gibt. Zusätzlich zu ungünstigen Strömungen und natürlich dem Gebelaus.

Der Weg nach Nordwest übers Meer wird durch den Gebelaus, Alveraniar Efferds und einer der Zwölf Winde, unmöglich gemacht. Die Götter stellen auf diese Weise sicher, dass niemand das Meer passiert.

Soll ich fortfahren? Die Schattenlords aus "Das eherne Schwert" vielleicht noch? Dämonenarchen? Aldinor, der ja als Wasserdrache gilt und daher ebenfalls darauf achtet, dass dem Willen der Götter Genüge getan wird?

Die Götter wollen nicht, dass zwischen den beiden Kontinenten ein Austausch stattfindet. Das wird in der Historia sehr deutlich gesagt. Nur deshalb türmen sie das Eherne Schwert auf. Nur deshalb versucht der Namenlose in der Theaterritterkampagne den Angriff über einen Trollpfad. Die Natur ist so eingerichtet, dass die Trennung auch funktioniert.

Magst Du mir übrigens sagen, woher das Gerücht stammt, die Plagenbringer sei ins Riesland gefahren? Ich habe das schon für das Tal der Klagen ergebnislos zu eruieren versucht. Es wurde ein paarmal im Forum erwähnt, einmal mit Verweis auf "Efferds Wogen", aber da steht nichts darüber, und ich denke, ich habe alles gründlich durchgeblättert. Auch in "Blutige See" oder im zweiten Splitterdämmerungsband habe ich nichts darüber gefunden, und das sind ja die Hauptquellen für die Plagenbringer. Das Gerücht scheint mir hier im Forum aufgekommen zu sein. Als offizielle Setzung konnte ich es nicht verifizieren.

Im Übrigen ändert das nichts an der Situation - mit einer Dämonenarche mag der Weg etwas einfacher zu schaffen sein. Mit einem normalen Schiff - kaum eine Chance.

ich finde die genaue Stelle jetzt auch gerade nicht...aber ich bin mir 1000%ig sicher, dass ich mir das nicht bloß eingebildet habe...
So etwas sauge ich mir nicht aus den Fingern...wenn ich das so geschrieben habe, dann habe ich es auch irgendwo gelesen...womöglich war es auch in "Die Schwarzen Lande".
Was ich jetzt gerade in Efferds Wochen noch mal gefunden habe ist der folgende Abschnitt:
Zitat
Die Reise ins Riesland
Das küstenferne Perlenmeer gilt seit alters her als schwierig,
wenn nicht unmöglich zu befahrendes Gewässer, zumindest für
diejenigen Seefahrer, die aus dem dahinter liegenden Riesland
zurückkehren wollen
.

Das heißt, die offizielle Setzung besagt: Die Seereise von Aventurien ins Riesland scheint durchaus möglich (wenn auch eventuell schwierig/herausfordernd) zu sein...
Die Rückfahrt scheint der wirklich problematische Teil zu sein....
Von unpassierbar lese ich hier erstmal nix...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 20, 2017, 13:29:07
Mal ein weiterer Zwischenstand...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 17:05:08
Wobei man hier sagen muss: Das ist doch soweit ich weiß aus der Sicht von Calwen geschrieben?
Die ist zwar eine Unsterbliche, die schon ewig lebt und viel gesehen hat, aber nichtsdestotrotz nicht allwissend ist....und sie sagt ja selber, dass es kein Fakt ist, sondern lediglich eine von Ihr geäußerte Vermutung, auch wenn sie sich persönlich sehr sicher ist....
Eine absolute festgesetze Wahrheit ist es damit aber noch lange nicht, sondern lediglich die Ansicht eines sehr weisen Wesens....es muss aber trotzdem nicht stimmen...auch weise Menschen können falsch liegen...


Das kannst Du natürlich gegen die gesamten ersten hundert Seiten der Historia ins Feld führen. Als die Fans nach der Erstauflage gegen die neuen Setzungen rebelliert haben, ist vieles auf diese Weise relativiert worden, um jeder Gruppe die Möglichkeit zu lassen, ihre bisherigen Annahmen beizubehalten.

Ich kann nur nochmals darauf hinweisen, dass sich auch aus "Elementare Gewalten" und daraus folgend aus dem Wiki Aventurica das Gleiche ergibt.

Ansonsten bin ich aus der Debatte über diesen Punkt raus. Gegen "ich hätte es gern anders, also halte ich die Quellenlage für unzureichend" ist kein Kraut gewachsen, da reden wir uns nächstes Jahr noch die Köpfe heiß. Da das Ganze für die Geschichtsschreibung insgesamt ja auch keine wesentliche Rolle spielt, können wir es meinetwegen spekulativ formulieren.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 17:34:56
ich finde die genaue Stelle jetzt auch gerade nicht...aber ich bin mir 1000%ig sicher, dass ich mir das nicht bloß eingebildet habe...
So etwas sauge ich mir nicht aus den Fingern...wenn ich das so geschrieben habe, dann habe ich es auch irgendwo gelesen...womöglich war es auch in "Die Schwarzen Lande".

Tatsächlich hätte ich diesen Punkt ja durchaus interessant gefunden, wenn wir auch mittlerweile arg spät damit dran sind, weil die Plagenbringer und ihr Anführer ja seit der Splitterdämmerung nicht mehr existieren. Aber wie gesagt, ich wüsste nicht, wo das her sein soll.


Was ich jetzt gerade in Efferds Wochen noch mal gefunden habe ist der folgende Abschnitt:
Zitat
Die Reise ins Riesland
Das küstenferne Perlenmeer gilt seit alters her als schwierig,
wenn nicht unmöglich zu befahrendes Gewässer, zumindest für
diejenigen Seefahrer, die aus dem dahinter liegenden Riesland
zurückkehren wollen
.

Das heißt, die offizielle Setzung besagt: Die Seereise von Aventurien ins Riesland scheint durchaus möglich (wenn auch eventuell schwierig/herausfordernd) zu sein...
Die Rückfahrt scheint der wirklich problematische Teil zu sein....
Von unpassierbar lese ich hier erstmal nix...

"Nahezu unpassierbar" war glaube ich die Formulierung. Zumindest hätte sie es sein sollen.

Dann beantworte mir mal die Frage: Warum haben die Götter das Eherne Schwert aufgetürmt, wenn sie den Seeweg offengelassen haben? Ergibt das dann noch Sinn?

Im Übrigen mal stellvertretend für andere Stellen:

http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Gebelaus
"Der Gebelaus ist ein Wind im Osten des aventurischen Kontinents, der in südwestlicher Richtung über den nördlichen Teil des Perlenmeers, das Bornland und Tobrien streicht. Er gilt als unberechenbar und verhindert die einfache Fahrt Richtung Riesland."

Aventurien, Das Lexikon des Schwarzen Auges, Stichwort "Gebelaus" S. 110
Kirchen, Kulte, Ordenskrieger S. 41
"Gebelaus; unberechenbarer Wind im nördlichen Perlenmeer; weht meistens aus Nordost und macht dadurch die Fahrt nach Riesland nahezu unmöglich."

Land des Schwarzen Bären S. 113
Die Küste östlich der Walberge, genannt Flammberger Bucht wegen der nahen Vulkane, ist der äußerste Punkt, den aventurische Schiffe erreichen können. An dem Versuch, ins Riesland zu segeln, sind schon etliche Seefahrer gescheitert, so bleibt die Küste der letzte bekannte Eintrag auf den Seekarten."

Land des Schwarzen Bären S. 109
Nördlich schließen sich die Walberge an, deren Name von dem Fluss stammt, der sie vom Bornland trennt. Sie sind ein echtes Hochgebirge: Die Gipfel in den zentralen Ketten ragen bis in Höhen jenseits von 6.000 Schritt auf. Kaum ein Sterblicher hat diese Berge jemals aus der Nähe erblickt, geschweige denn mit einem Namen versehen oder gar erklommen. Feuerspeiende Vulkane gibt es, deren Lava sich (wenn man den Berichten tollkühner Seefahrer Glauben schenken darf) mitunter bis in die Flammberger Bucht ergießt und das Meer zum Kochen bringt, bis sie zischend erstarrt. Den Widerschein der Feuersäulen kann man nachts in den Orten entlang des Walsach erkennen - die Menschen raunen dann von Ingerimms Zorn, der sich gegen das niederhöllische Eis im Norden richtet."

http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Turgoth
Mit den dort angegebenen weiterführenden Quellen. Dämon in Gestalt einer riesigen Welle, der überall im Perlenmeer Schiffe angreift.

Efferds Wogen S. 13
"Die schwer zu erreichenden Nebelauen am Südrand des Ehernen Schwertes werden bereits zum Riesland gezählt."

Efferds Woigen S. 33
"Vor allem das Südmeer, die südlichen Teile des Perlenmeeres und der Süden des Siebenwindigen Meeres sind voll von Flautenzonen."


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 17:45:48
"Eigentlich unlogisch…du hattest gesagt, dass es hier kaum zu Verheerungen gekommen war, da es ja auf der Scahttenseite Alverans lag…wieso sollte es dann karg sein? Außerdem lebten da ja viele Riesen und Trolle….die müssen sich ja von was ernährt haben. Wenn es da lange Zeit nix gab, würde das wohl nicht funktionieren…."

Was ich so alles gesagt haben soll... Das, was Du schreibst, jedenfalls nicht. Ich habe mich auch hier an die Schilderungen der Historia gehalten und geschrieben:

"Der Goldene flüchtete in die Dritte Sphäre, stachelte Trolle und Riesen auf und versuchte mit ihrer Hilfe, die Barriere zwischen den Sphären vorzeitig zu errichten, was jedoch misslang und zahlreiche Priester des Goldenen das Leben kostete. Die Drachen verwickelten die Trolle und Riesen daraufhin in verheerende Zauberkriege mit entsetzlichen Wir¬kun¬gen auf die Dritte Sphäre. Beide Seiten muss¬ten einen hohen Blutzoll entrichten. Die erzürnten Götter und ihre Geweihten kannten keine Gnade. Einmal mehr zerstörten sie weite Teile der Welt durch Feuersbrünste, Sturmfluten, Eisstürme und Erdbeben. Am Ende war das Leben in der Dritten Sphäre fast erloschen.

Wie Gamkaltor diese Katastrophe überstehen konnte, ist Wissen, das in den Wirren dieser Zeit ver¬lo¬ren¬ging. Einiges spricht dafür, dass sich die Trolle der Unterstützung der Riesen versicherten, die damals die Region in großer Zahl bevölkerten, und mit ihrer Hilfe die Drachen zurückschlugen. Unter einem Wust von Geschichten, Sagen, Legenden, Mythologie und Aberglauben fast vergraben finden sich aber ebenfalls dezente Hinweise darauf, dass die Priester des Goldenen oder die mächtigen Trollzauberer jener Tage die Festung vom Antlitz Deres entrückten. Von nun an in einer Globule gelegen, wurde Gamkaltor erst im Elften Zeitalter wiederentdeckt.

Noch immer von den Drachen bedroht, aber ihrer schützenden Heimat beraubt, zogen die Trolle fort und siedelten sich im Hohen Norden des Kontinents an, der im folgenden Zeitalter allmählich die Gestalt des heutigen Rieslands anzunehmen begann. Damit kamen sie dem Reich der Blauen Mahre sehr nah, deren Magiertyrannen etliche Trolle unterwarfen, bis die Götter im Fünften Zeitalter das Eherne Schwert schufen, um die Knospe des Dämonenbaums darunter zu begraben, wodurch auch das Mahrenreich zerstört wurde."

sowie

"Im Kampf um die Verbannung des Namenlosen aufgerieben, überdauerten nur einige wenige Trolle den Weltenbrand im Riesland."

Und dann beschreibe ich für das Sechste Zeitalter, wie sie wieder zahlreicher werden können, weil die Gryphonen sich nicht ins Riesland ausbreiten.

Nach dem fünften Zeitalter gab es von nichts mehr viele, auch von Riesen und Trollen nicht. Und "karg" heißt ja nicht, dass gar nichts mehr da ist.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 17:51:24
"Das wurde ja schon oben beschrieben…diese Doppelung an Infos sollte man vermeiden…"

Hm, ja, das ist noch so ein Resttext aus den Zeiten, wo die Zeitalter noch nicht im Einzelnen aufgedröselt waren und du meintest, ich solle auf die Gründe für das Zersplittern von Nandus eingehen. Da reicht natürlich die Kurzfassung.


"2.    Im Dritten Zeitalter war Nandus ja noch nicht zersplittert, also kann der Alveraniar des Verbotenen Wissens damals Krandhor noch nicht heimgesucht haben, da es ihn damals ja noch nicht gab…."

Wo steht denn etwas vom Dritten Zeitalter? Das findet alles im Sechsten Zeitalter statt.



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 17:56:06
"Wieso sollte mangelnde Lebenskraft zu „Pilzbefall“ führen??? Auch Pilze sind Lebewesen und voller Lebenskraft…."

Weil der Tal der Klagen-Text in meinen Augen hinreichend genug andeutet, dass die Pilzwälder nicht so ganz natürlichen Ursprungs sind... Dämonische Pilze, Rattenpilze und dergleichen mehr, da hat der Namenlose kräftig nachgeholfen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 18:05:28
"Moment…meines Wissens nach gibt es durchaus auch zaubermächtige Riesen….Glantuban z.B. soll sich ja mithilfe einer Regenbogenbrücke bewegen…folglich ist er wohl ein Riesenmagier…."

Ja. Hab ich das irgendwo in Frage gestellt?

Fakt ist aber doch, dass alle großen Drachen starke Zauberkräfte haben, während es bei den Riesen wohl bei weitem nicht so viele sind. Ergo haben die sich halt Söldner aus den Völkern genommen, die mehr davon haben, und das sind lt. Historia halt Bashuriden und Trolle. Drachen kamen hier ja eher weniger in Frage...



Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 18:08:05
"Soweit ich weiß leben noch einige Einzelexemplare dieser Riesenspinnen an verschiedenen Orten…"

Steht wo?

Historia S. 58:

"Viele andere Völker, unter anderem  die mächtigen spinnenleibigen Gigantulae, die heutigen Mücken, Tausendfüßlern oder Asseln ähneln, entspringen der Vorstellungskraft
der Göttinnen, sind aber längst in der wechselhaften Geschichte untergegangen und in Vergessenheit geraten.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 18:11:37
"Haaaaalt…ich möchte hier auf unsere Planung für Kithorra verweisen… in unsere Planung zum rakshazarischen Ostkontinent und dem Reich von Kithorra waren Spinnenwesen als oberste Herrscherkaste angedacht, die meist verborgen in rieseigen Palaststätten und gänzlich angeschottet von Ihren Untertanen leben, sich bei den wenigen öffentlichen Auftritten mittels mächtiger Magie als Menschen tarnen und mit Gedankenkontrolle/Telepathie Ihre untergebenen menschlichen Völker beherrschen und aus dem verborgenen heraus kontrollieren….und somit wäre auch die Herkunft der berühmten kithorrianisachen (Spinnen-)Seide geklärt, der die riesländische Seidenstraße ihren Namen verdankt ;-)"

Ja, find ich cool.

Was möchtest Du jetzt damit sagen? Dass sich die Smaranter ganz oder in Teilen nach Osten zurückgezogen haben sollten? Denn ansonsten haben wir über die Kithorrische Geschichte doch noch gar nichts verlauten lassen.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 18:12:54
"Ich vermute ja mal, dass das das Werk Borons war, der das Vergessen über (fast) alle Sterbliche und Unsterbliche gelegt hat…vielleicht gar im Auftrag der anderen Götter…."

Wäre plausibel. Aber da werden wir wohl mal auf eine offizielle Stellungnahme warten müssen  :D.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 18:15:47
"War weiter oben nicht gesagt worden, dass ihm die Herrschaft über den Norden bereits von den Alveranischen Göttern aberkannt und Firun übergeben worden war?"

Ja.

Aber er hat die Elfen ja nach Norden entsandt, um dort den HImmelsturm zu entrichten, um seinen Einfluss wieder dorthin auszudehnen.

Nur haben Pardonas Intrigen das dann vereitelt, und daraufhin war er dann komplett raus.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 20, 2017, 18:34:55
Da das Ganze für die Geschichtsschreibung insgesamt ja auch keine wesentliche Rolle spielt, können wir es meinetwegen spekulativ formulieren.

Reicht mir vollkommen aus....

Dann beantworte mir mal die Frage: Warum haben die Götter das Eherne Schwert aufgetürmt, wenn sie den Seeweg offengelassen haben? Ergibt das dann noch Sinn?

Im Übrigen mal stellvertretend für andere Stellen:

http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Gebelaus
"Der Gebelaus ist ein Wind im Osten des aventurischen Kontinents, der in südwestlicher Richtung über den nördlichen Teil des Perlenmeers, das Bornland und Tobrien streicht. Er gilt als unberechenbar und verhindert die einfache Fahrt Richtung Riesland."

Aventurien, Das Lexikon des Schwarzen Auges, Stichwort "Gebelaus" S. 110
Kirchen, Kulte, Ordenskrieger S. 41
"Gebelaus; unberechenbarer Wind im nördlichen Perlenmeer; weht meistens aus Nordost und macht dadurch die Fahrt nach Riesland nahezu unmöglich."

Land des Schwarzen Bären S. 113
Die Küste östlich der Walberge, genannt Flammberger Bucht wegen der nahen Vulkane, ist der äußerste Punkt, den aventurische Schiffe erreichen können. An dem Versuch, ins Riesland zu segeln, sind schon etliche Seefahrer gescheitert, so bleibt die Küste der letzte bekannte Eintrag auf den Seekarten."

Land des Schwarzen Bären S. 109
Nördlich schließen sich die Walberge an, deren Name von dem Fluss stammt, der sie vom Bornland trennt. Sie sind ein echtes Hochgebirge: Die Gipfel in den zentralen Ketten ragen bis in Höhen jenseits von 6.000 Schritt auf. Kaum ein Sterblicher hat diese Berge jemals aus der Nähe erblickt, geschweige denn mit einem Namen versehen oder gar erklommen. Feuerspeiende Vulkane gibt es, deren Lava sich (wenn man den Berichten tollkühner Seefahrer Glauben schenken darf) mitunter bis in die Flammberger Bucht ergießt und das Meer zum Kochen bringt, bis sie zischend erstarrt. Den Widerschein der Feuersäulen kann man nachts in den Orten entlang des Walsach erkennen - die Menschen raunen dann von Ingerimms Zorn, der sich gegen das niederhöllische Eis im Norden richtet."

http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Turgoth
Mit den dort angegebenen weiterführenden Quellen. Dämon in Gestalt einer riesigen Welle, der überall im Perlenmeer Schiffe angreift.

Efferds Wogen S. 13
"Die schwer zu erreichenden Nebelauen am Südrand des Ehernen Schwertes werden bereits zum Riesland gezählt."

Efferds Woigen S. 33
"Vor allem das Südmeer, die südlichen Teile des Perlenmeeres und der Süden des Siebenwindigen Meeres sind voll von Flautenzonen."

Dann beantwortete mir mal die Frage, wie die Urtulamiden zu Zeiten des Diamantenen Sultanats florierende Kolonien im Riesland unterhalten konnten und regelmäßig mit Schiffen und ganzen Flotten hin und hergesegelt sind.... ;)
Sicherlich, der Weg übers Meer ist schwierig....aber mit ausreichend guten Karten, guten Schiffen und nautischen Fähigkeiten (und eventuell der ein oder anderen Dschinnenunterstützung) anscheinend durchaus zu bewerkstelligen...ansonsten wären Kolonien nicht wirklich möglich gewesen..

"Das wurde ja schon oben beschrieben…diese Doppelung an Infos sollte man vermeiden…"

Hm, ja, das ist noch so ein Resttext aus den Zeiten, wo die Zeitalter noch nicht im Einzelnen aufgedröselt waren und du meintest, ich solle auf die Gründe für das Zersplittern von Nandus eingehen. Da reicht natürlich die Kurzfassung.


"2.    Im Dritten Zeitalter war Nandus ja noch nicht zersplittert, also kann der Alveraniar des Verbotenen Wissens damals Krandhor noch nicht heimgesucht haben, da es ihn damals ja noch nicht gab…."

Wo steht denn etwas vom Dritten Zeitalter? Das findet alles im Sechsten Zeitalter statt.



Lies bitte noch einmal deine Formulierung....du hattest geschrieben, dass der Alveraniar des Verbotenen Wissens Krandhor im sechsten Zeitalter wieder heimsuchte.... wie davor bereits einmal im dritten Zeitalter.....


"Wieso sollte mangelnde Lebenskraft zu „Pilzbefall“ führen??? Auch Pilze sind Lebewesen und voller Lebenskraft…."

Weil der Tal der Klagen-Text in meinen Augen hinreichend genug andeutet, dass die Pilzwälder nicht so ganz natürlichen Ursprungs sind... Dämonische Pilze, Rattenpilze und dergleichen mehr, da hat der Namenlose kräftig nachgeholfen.


Was in deinen Augen nicht so alles hinreichend genug angedeutet ist... ;D
Jup, es gibt den ein oder anderen "magischen Pilz" (ne...nicht die aus Super Mario  ;))
aber das gibts bei allen anderen Pflanzen ja auch....
Der Großteil der Pilze war eigentlich schon als von natürlicher Herkunft angedacht....

"Moment…meines Wissens nach gibt es durchaus auch zaubermächtige Riesen….Glantuban z.B. soll sich ja mithilfe einer Regenbogenbrücke bewegen…folglich ist er wohl ein Riesenmagier…."

Ja. Hab ich das irgendwo in Frage gestellt?

Fakt ist aber doch, dass alle großen Drachen starke Zauberkräfte haben, während es bei den Riesen wohl bei weitem nicht so viele sind. Ergo haben die sich halt Söldner aus den Völkern genommen, die mehr davon haben, und das sind lt. Historia halt Bashuriden und Trolle. Drachen kamen hier ja eher weniger in Frage...


Naja, bei dir liest es sich bisher in etwa so: Die Riesen hatten keine Magiebegabten in ihren Reihen, also mussten sie Trollmagier anwerben...vieleicht kann man das noch etwas klarer formulieren...

"Soweit ich weiß leben noch einige Einzelexemplare dieser Riesenspinnen an verschiedenen Orten…"

Steht wo?

In einem Myranorabenteuer (dessen Name ich gerade vergessen habe) kann man z.B. einer solchen intelligenten Riesenspinne begegnen...um nur mal ein Beispiel zu nennen, dass mir auf die Schnelle so einfällt....
Ich meine aber mich zu erinnern, dass in diversen Publikationen noch andere vereinzelte intelligente Riesenspinnen gab...

"Haaaaalt…ich möchte hier auf unsere Planung für Kithorra verweisen… in unsere Planung zum rakshazarischen Ostkontinent und dem Reich von Kithorra waren Spinnenwesen als oberste Herrscherkaste angedacht, die meist verborgen in rieseigen Palaststätten und gänzlich angeschottet von Ihren Untertanen leben, sich bei den wenigen öffentlichen Auftritten mittels mächtiger Magie als Menschen tarnen und mit Gedankenkontrolle/Telepathie Ihre untergebenen menschlichen Völker beherrschen und aus dem verborgenen heraus kontrollieren….und somit wäre auch die Herkunft der berühmten kithorrianisachen (Spinnen-)Seide geklärt, der die riesländische Seidenstraße ihren Namen verdankt ;-)"

Ja, find ich cool.

Was möchtest Du jetzt damit sagen? Dass sich die Smaranter ganz oder in Teilen nach Osten zurückgezogen haben sollten? Denn ansonsten haben wir über die Kithorrische Geschichte doch noch gar nichts verlauten lassen.

Jup...ich würde irgendwo anmerken, dass einige überlebende in den fernen Osten flohen...sollte ausreichen....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 19:00:25
Dann beantwortete mir mal die Frage, wie die Urtulamiden zu Zeiten des Diamantenen Sultanats florierende Kolonien im Riesland unterhalten konnten und regelmäßig mit Schiffen und ganzen Flotten hin und hergesegelt sind.... ;)
Sicherlich, der Weg übers Meer ist schwierig....aber mit ausreichend guten Karten, guten Schiffen und nautischen Fähigkeiten (und eventuell der ein oder anderen Dschinnenunterstützung) anscheinend durchaus zu bewerkstelligen...ansonsten wären Kolonien nicht wirklich möglich gewesen..

So langsam frage ich mich, worüber wir eigentlich diskutieren. Dass es prinzipiell möglich ist, die Strecke zurückzulegen, ist doch unstreitig, schließlich sind ja oft genug Aventurier im Riesland gelandet. Nur ist das eben keinesfallls der Regelfall.

Im Übrigen: Fragen mit Gegenfragen zu beantworten ist schofel. Aber ich beanworte deine gerne. Barbarengentleman hat es so geschildert, dass die Urtulamiden dem Augenstern gefolgt sind und dadurch eine gangbare Passage gefunden haben. Und wie du selbst sagst, haben sie Kophta-Magie eingesetzt, also Dschinnen und ähnliche Späße, die heute nicht zwingend zum Repertoire jedes Gildenmagiers gehören.


Lies bitte noch einmal deine Formulierung....du hattest geschrieben, dass der Alveraniar des Verbotenen Wissens Krandhor im sechsten Zeitalter wieder heimsuchte.... wie davor bereits einmal im dritten Zeitalter.....

Ach das meinst du. Und ich dachte, ich wäre der Haarspalter  >;D. Die Geschichte, wie der Alveraniar des Wissens im Dritten Zeitalter Krandhor heimsucht, ist doch vorher lang und breit geschildert worden. Simple Formulierungsfrage also.

Was in deinen Augen nicht so alles hinreichend genug angedeutet ist... ;D
Jup, es gibt den ein oder anderen "magischen Pilz" (ne...nicht die aus Super Mario  ;))
aber das gibts bei allen anderen Pflanzen ja auch....
Der Großteil der Pilze war eigentlich schon als von natürlicher Herkunft angedacht....

Gibt es denn jetzt irgendeinen Grund, warum sich die Pilzwälder nicht zu dieser Zeit ausgedehnt haben sollten oder worauf möchtest du hinaus? Die Hauptbegründung ist doch, dass die beiden Göttinen auf der Schattenseite der Welt kein Leben erschaffen können und deshalb Platz da ist, dass sich die Pilzwälder hier ausbreiten können, nachdem das fünfte Zeitalter alles wüst und leer hinterlassen hat. DIe Historia schildert ja, dass es Leben in aller Vielfalt gab, für das Riesland ist gerade dies nicht der Fall, da breitet sich die totale Monokultur aus. Und irgendwann muss das doch passieren, schließlich heißt es, die hätten weite Teile des Rieslands bedeckt. Warum soll das nicht zu diesem Zeitpunkt passieren, wo gerade eh kaum Vegetation da ist?


Naja, bei dir liest es sich bisher in etwa so: Die Riesen hatten keine Magiebegabten in ihren Reihen, also mussten sie Trollmagier anwerben...vieleicht kann man das noch etwas klarer formulieren...

Ja, alles klar.


In einem Myranorabenteuer (dessen Name ich gerade vergessen habe) kann man z.B. einer solchen intelligenten Riesenspinne begegnen...um nur mal ein Beispiel zu nennen, dass mir auf die Schnelle so einfällt....
Ich meine aber mich zu erinnern, dass in diversen Publikationen noch andere vereinzelte intelligente Riesenspinnen gab...

Naja, wäre ja nicht der erste Fehler der Historia. Also auch hier eine andere Formulierung wählen.

Jup...ich würde irgendwo anmerken, dass einige überlebende in den fernen Osten flohen...sollte ausreichen....

Okay, kommt auch auf die To-do-Liste. Ist aber eigentlich gar nicht nötig, da ich ja geschildert hatte, dass die Smaranter von Osten aus ins Riesland eingewandert sind. Kithorra war also sowieso bei allem außen vor...


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 20, 2017, 21:00:18
Zum Ozean:
Ich glaube wir reden echt aneinenader vorbei....
Es geht mir einzig und allein um die Formulierung, dass das Meer unüberwindlich ist....und das ist es ja eben nicht denn, wie du selber bereits richtig gesagt hast....
Dass es prinzipiell möglich ist, die Strecke zurückzulegen, ist doch unstreitig, schließlich sind ja oft genug Aventurier im Riesland gelandet.
Einfach die Sache etwas weniger fatalistisch formulieren (schwer passierbar statt unüberwindlich) und schon passt das.... ;)

Gibt es denn jetzt irgendeinen Grund, warum sich die Pilzwälder nicht zu dieser Zeit ausgedehnt haben sollten oder worauf möchtest du hinaus? Die Hauptbegründung ist doch, dass die beiden Göttinen auf der Schattenseite der Welt kein Leben erschaffen können und deshalb Platz da ist, dass sich die Pilzwälder hier ausbreiten können, nachdem das fünfte Zeitalter alles wüst und leer hinterlassen hat. DIe Historia schildert ja, dass es Leben in aller Vielfalt gab, für das Riesland ist gerade dies nicht der Fall, da breitet sich die totale Monokultur aus. Und irgendwann muss das doch passieren, schließlich heißt es, die hätten weite Teile des Rieslands bedeckt. Warum soll das nicht zu diesem Zeitpunkt passieren, wo gerade eh kaum Vegetation da ist?

Auch hier reden wir wohl schlicht aneinander vorbei...
Ich habe nix gegen die Ausbreitung der Pilzwälder zu dieser Zeit und die Idee, dass der Namnelose da die Chance sieht seine Rattenpilze unters Volk zu streuen finde ich auch spitze... :d
Es ging mir lediglich um die Formulierung:
Zitat
Durch den Einfall der Erzdämonen seiner Lebenskraft beraubt, wurden weite Teile des Kon-tinents von gewaltigen Pilzwäldern überzogen. 
Es ist unlogisch, dass das Eine (keine Lebenskraft mehr im Land) zum anderen führt (Pilzwucherung)....
Wenn keine Lebenskraft mehr da ist, dann haben wir da eine Ödniss, dann wächst da garnix mehr...auch keine Pilze...und schon gar keine riesigen, urwüchsigen Pilzurwälder.....die schäumen nämlich genauso vor Lebenskraft über wie normale Urwälder....
Einfach anders formulieren...nicht den Mangel als Lebenskraft als Ursache für das Wachsen der Pilzwälder anführen und schon passts... ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Ectheldir am März 20, 2017, 21:02:35
Zitat
Ich meine aber mich zu erinnern, dass in diversen Publikationen noch andere vereinzelte intelligente Riesenspinnen gab...

Zum Beispiel die Smaragdspinnen in der Orklandtriologie?
Die da glaub ich laut ZBA auch wohnen?


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 20, 2017, 21:23:26
Okay, also lassen sich alle bisherigen Punkte auf Formulierungsfragen runterbrechen. Das sollten wir ja wohl hoffentlich hinbekommen.

Was die Spinnen angeht, gibt es in Myranor ja glaube ich noch eine ganze Wüste voll davon. Es ging in der Historia aber speziell um die Gigantulae.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 22, 2017, 21:29:19
Dumdidum....


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 30, 2017, 16:23:23
Sodele, nachdem ich ein paar Tage krankheitsbedingt inaktiv war, melde ich mich mal zurück und sage pong.

Änderungshistorie:

* Noch ein paar Rechtschreibfehler korrigiert.
* Zwei oder drei Änderungen zurückkorrigiert bzw. ganz andere Formulierung gewählt, da vorher richtig und nach der Änderung nicht mehr.
* Ein paar Fettdrucke ergänzt.
* An Stellen, die zuvor für Unklarheiten gesorgt hatten, nachgebessert.
* Die Kommentare beantwortet.
* Formatierungen angepasst.

Ein Widerspruch, den Maeglin aufgezeigt hat, ist noch drin, da wollte ich nicht rangehen, ist Barbarengentlemans Text, da stecke ich nicht gut genug in der Materie an der Stelle.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 31, 2017, 08:53:09
Wilkommen zurück....

- Änderungen übernommen
- Ein Rechtschreibfehler
- Einige Kommentare

Bezüglich Sardonis und den Amhalastan:
Ich denke man sollte den guten König wirklich rausnehmen und direkt den Rat einsetzen.
Sardonis erfüllt keine wirklich wichtige Rolle....er wird einmal kurz erwähnt und dann auch nicht mehr..
Der Rat hingegen macht - als Vorform des späteren Amhasischen Senats - wirklich Sinn...
Mann könnte argumentieren, dass die reichen, "reinrassigen Amhalastan" nach Pardonas "Schreckensherrschaft" der Meinung waren, es dürfe nie wieder so viel Macht in den Händen einer Person liegen...
Brutheus hat dann später das Konzept übernommen, auf das "überlegene Volk der Brokthar" übertragen und "weiterentwickelt"


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Thorus84 am März 31, 2017, 10:21:52
Wollte nur mal kurz einwerfen, dass ich das Dokument als großartig erachte. Ganz dicker Daumen. Da:  :d

Gibt es Überlegungen, wie man das veröffentlicht? Kommt ja allein schon auf 150 Seiten. Ist das der Grundstein für eine Historia für Rakshazar oder werden die Texte in den Fokusspielhilfen verteilt? Fände ich persönlich schade, denn als Lesebuch macht es bereits jetzt ne Menge her und kann für sich stehen. Evtl. noch ein Kapitel zur Zeitrechnung mit rein und ein kürzeres Kapitel über die Gegenwart und schon hätte man ein würdiges, regelloses und höchst interessantes Buch zusammen.


 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 31, 2017, 10:58:58
Na ich denke doch, dass das ein Werk bleibt... Da ich in der Überarbeitung darauf geachtet habe, dass jeder Schritt Folge des vorhergehenden ist, lässt sich das auch schlecht zerlegen.

150 Seiten sind es jetzt, aber noch ist Bosparan nicht gefallen... Ein bisserl was wird da noch kommen.

Hatte überlegt, mit einem Ausblick auf das 12. und 13. Zeitalter zu enden.

Aktuelles Dokument schaue ich später an.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 31, 2017, 13:00:38
@Maeglin:

Zu Deinem Kommentar:

Zitat
Das macht irgendwie keinen Sinn…eine Entrückung in eine Globule sollte nicht die Magie ausbrennen….sonst wären die Hochelfen auf den Inseln im Nebel auch alle zu Donari geworden….Es sei denn in der Globule ist man – aufgrund der besonderen Gegebenheiten des Globule – komplett vom magischen Strom abgeschnitten…dann dürften dort aber alle zu Donari werden und nicht nur einige, bzw. auch überhaupt keine Magie mehr gewirkt werden können….

Wir wollten es bei der ursprünglichen Planung belassen: Die Donari entstehen durch die Schockwelle des Kataklysmus und nicht schon vorher…. Eine solche fundamentale Änderung des Settings sollte auf keinen Fall vorgenommen werden ohne das vorher mit dem „Donari Beauftragten“ GrogT abzuklären…"


Also manchmal geben mir Deine Kommentare wirklich Rätsel auf... Das hier ist die ursprüngliche Fassung.

Es gibt ein 37-seitiges Dokument von Simon Schäfer zu den Donari, das früher mal unter dem Link http://teehausgeschichten.de.dd28014.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/11/Donari-1.0.pdf verfügbar war. Habe die Version 1.0 vom 15.11.2013. Würde das Dokument hier hochladen, aber das geht erst heute Abend. Die hochgeschätzte IT meines Unternehmens hat die Dropbox geblockt, habe im Büro keinen Handyempfang und das Dokument ist zu lang fürs Forum.

Die Geschichte der Donari ist da auf S. 36/37 wie folgt beschrieben:

Zitat
Entstehung der Donari
Etwa 200 Jahre bevor der Kontinent-erschütternde Kataklysmus das dem Namenlosen dienende Volk der Marhynianer vom Angesicht Rakshazars fegte, belagerten diese die im Nordwesten gelegene hochelfische Stadt Callastir. Die marhynianischen Truppen wären den hochelfischen in einer offenen Schlacht klar überlegen gewesen und ihre fortschrittlichen Kriegsmaschinen setzten den schützenden Mauern und Zaubern der Hochelfenfeste stark zu.

Weil sie keinen anderen Weg sahen, entschlossen sich die Hochelfen zu einem riskanten Schritt. Sie wollten die Schutzzauber aufheben, um die astralen Kräfte in ein Ritual zu speisen, welches die gesamte Stadt in eine eigene Globule entrücken sollte. Die besten der hochelfischen Zauberwirker waren an der Durchführung des Rituals beteiligt und es gelang ihnen unter großem Opfer Callastir von Deres Antlitz zu entrücken, denn die Diener des Namenlosen konnten ohne die Schutzzauber nicht mehr davon abgehalten werden, ihre verderbte Magie zu wirken.

Und so setzten die marhynianischen Zauberer, als sie begriffen, was die Hochelfen im Begriff waren zu tun, daran, das Ritual zu stören, indem sie dämonische Pforten in der Nähe des Ritualplatzes öffneten. Die am Ritual beteiligten Zauberwirker durften sich den freigesetzten Dämonenhorden nicht erwehren, wollten sie das Ritual nicht gefährden und nur mit Mühe und nicht ohne Opfer konnten die Wachen der Hochelfen die verderbte Brut zurückschlagen.

Und doch waren die gesandten Dämonen nur ein Ablenkungsmanöver der Marhynianer gewesen. In Hintergrund manipulierten sie mit einem eigenen Ritual die gewebten magischen Fäden derart, dass zunehmend immer mehr astrale Energie in den Limbus abfloss. Zwar gelang es ihnen nicht, das hochelfische Ritual aufzuhalten, jedoch entstand durch den Abfluss der astralen Energie ein Sog, der im finalen Schritt so viel magische Kraft benötigte, dass die von den Elfen gespeicherte Energie nicht ausreichte und ihnen als Ausgleich das Sikaryan selbst entzogen wurde.

So verstarben die meisten der begabtesten hochelfischen Zauberwirker Callastirs. Doch der Lohn für ihre Leben war kein geringerer, als die Rettung ihrer Heimat, Brüder und Schwestern. In den folgenden Jahrzehnten zeigte sich aber, dass die Entrückung wohl doch nicht ganz nach Plan verlaufen war. Neugeborene Elfen waren nicht mehr in der Lage Magie zu wirken im Gegensatz zu ihren Eltern, die sich diese Gaben bewahren konnten, da ihr Wesen und Ursprung seit jeher ein Teil der magischen Welt war und ist. Der genauen Ursache hierfür konnten die verbliebenen Hochelfen jedoch nie gänzlich auf den Grund gehen.

So lebten die verbliebenen Fenvar und ihre Nachkommen, die nun Donari geheißen wurden ein gutes Jahrhundert lang nebeneinander in Callastir und den Ländern der umgebenden Globule. Auch die junge Hochelfe Feyaria und ihr Bruder Biundralar, der Generation der Donari zugehörig, lebten in diesen Tagen. Feyaria war im Umgang mit der Magie sehr geschickt. Jedoch nutze sie ihre Begabung häufig, um den vermeintlich zurückgebliebenen Biundralar zu triezen.

Jedoch staunte Feyaria nicht schlecht, als sich der jahrelang gepeinigte Bruder eines Tages zur Wehr setzte. In den langen Jahren nach dem Fall Callastirs entdeckte er als erster, das die Donari ihrer magischen Umwelt jedoch nicht völlig passiv gegenüber stehen. Er hatte es fertig gebracht,

37
seine magieabweisenden, antimagischen Fähigkeiten aktiv zu trainieren, zu intensivieren und gegen fremde Magie einsetzen zu können. Von da an akzeptierte selbst die engstirnige Feyaria, dass Biundralar keines Wegs zurückgeblieben war.

Dennoch sollte sich keine Gelegenheit bieten, eine gemeinsame Kultur zu schaffen. Denn der Namenlose stand kurz davor, sein Imperium über die Grenzen Rakshazars hinaus auszubreiten, als Ingror, Gott der Vernichtung - Widersacher des Namenlosen - einen riesigen Kometen durch die Sphären, direkt in das Herz des Kontinents schleuderte und damit ganz Marhynia vernichtete.

Auf den Kataklysmus - den großen Weltenbrand - folgten unzählige Jahre in denen die Überlebenden Völker unter dem schwarzen, von Aschenwolken verhangenen Himmel vor sich hin vegetierten. Und auch die Globule von Callastir wurd durch dieses Ereignis arg in Mitleidenschaft gezogen und zerfiel teilweise. Was mit dem größten Teil Callastirs geschah ist nicht bekannt, die heute von den Donari bewohnten Inneren Säulen und begangenen Limbuspfade sollen jedoch Bruchstücke der einstigen Heimat sein.

Es verschwand aber nicht nur der größte Teil Callastirs, sondern auch die meistern der verbliebenen Fenvar waren fortan nicht mehr gesehen. Nur einige wenige blieben zurück und sie Erhalten mit ihren Kräften die heutige Lebenswelt der Donari im derenahen Limbus. So erarbeiteten sie sich in der chaotischen Zeit nach dem Kataklysmus durch das Bewahren der Ordnung eine Vormachtstellung als sogenannte Ahnenherren.

Wobei ich gerade sehe, dass ich Feyeria statt Feyaria beschrieben habe. Muss ich noch korrigieren.

Und auf S. 10/11 desselben Dokuments:

Zitat
Die Pfadwandler selbst sind im Gegensatz zu ihren Ahnherren - die sich diese Gaben bewahren konnten, da ihr Wesen und Ursprung seit jeher ein Teil der magischen Welt war und ist - nicht mehr in der Lage selber Magie zu wirken. Die katastrophalen, magischen Erschütterungen des Kataklysmus und der Entrückung Callastirs haben ihre Astralleiber so stark verändert, dass sie nicht mehr in der Lage sind Astralkraft zu speichern, doch nicht nur das: Ihr astrales Selbst wirkt regelrecht abweisend auf magische Einflüsse. Diese Tatsache und die große Gefährlichkeit wilder Magie für die heimatlichen Limbuspfade führten dazu, dass die Donari heutzutage der Meinung sind, dass Magie im Interesse der Sicherheit allein den Ahnherren vorbehalten sein sollte. Doch auch diese greifen nur äußerst selten, dann aber meist mit extremen Auswirkungen magisch in das Weltgeschehen ein. Einem exklusiven Kreis von Saheet soll es auch möglich sein, die Ahnherren gezielt zu solchen hochmagischen Manifestationen zu bewegen.

Die Donari stehen ihrer magischen Umwelt jedoch nicht völlig passiv gegenüber: In den langen Jahren nach dem Fall Callastirs entdeckten die Donari, das sie ihre magieabweisenden, antimagischen Fähigkeiten aktiv trainieren, intensivieren und gegen fremde Magie einsetzen können. Thaalati nennt man die Meister dieser Technik der Magiebeeinflussung, deren Reihen schon herausragende Exorzisten, Geisterjäger und Entzauberer hervorgebracht haben. Auch auf die

11
magischen Zusammenflüsse, Wogen und Wirbel der Pfade können die Thaalati gezielt einwirken. Sie werden in einem für die Donari untypischen Mentoren-Adepten-Verhältnis ausgebildet und stehen, wenn sie denn nicht den Saheet angehören, in einer gewissen Rivalität zu eben jenen. Grund dafür ist die Funktion der Thaalati als Bewahrer der Stabilität der Pfade, was schon aus sich heraus stets der Ehrenvollen Pflicht in ihrer reinsten Form dient, weswegen ihr Rat - was die Pfade und deren Erhaltung angeht - gleichwertig mit dem eines hohen Geistlichen der Saheet ist, wenn er nicht gar noch schwerer wiegt.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 31, 2017, 13:20:45
Text:

Zitat
Die Überreste Callastirs bilden seither die sogenannten Inneren Säulen, sieben an der Zahl, große Donari-Festungen innerhalb der Limbuspfade. Sie sind nicht nur größer als die meisten anderen Orte in den Pfaden, sondern haben auch stabilere Zugänge nach Dere und Verbindungen zu anderen Donarisiedlungen, sodass sie sich im Laufe der Jahre zu Zentren der Donarikultur entwickelten. Die bekanntesten von ihnen heißen Chaareth, Sáoor und Drel’Kal-teel. Auch wenn hier die wichtigsten Limbuspfade zusammenlaufen, sind diese Donarifesten äußerst isoliert. Die Donari wollen ihre Position nicht preisgeben und vermeiden es deshalb, Fremde zu ihnen oder an ihnen vorbei zu führen.

Kommentar Maeglin:

Zitat
Eigentlich war es so angedacht, dass Callastir tatsächlich im Kataklysmus verloren ging und die Donari setdem (biher vergeblich) danach suchen….diesse ewige Suche sollte ein fundamentaler Bestandteil der Donarikultur sein….Die Inneren Säulen sollten lediglich Überreste einiger ebenfalls in den Limbus entrückter alter Vorposten Callastirs sein….Eine solche fundamentale Änderung des Settings sollte auf keinen Fall vorgenommen werden ohne das vorher mit dem „Donari Beauftragten“ GrogT abzuklären…

Bevor Du etwas von fundamentalen Settingänderungen schreibst, solltest Du vielleicht mal einen Blick ins Buch der Helden werfen.

BdH S. 133.

Zitat
Die eigentliche Heimat der Pfadwandler sind jedoch "die Inneren Säulen" und die Limbuspfade: Archipele im derenahen Limbus und ein sie verbindendes Netz von grauen Pfaden. Sie zu bereisen birgt viele Gefahren, und das nicht nur, weil man sich in ihnen - wie in einem stets in Bewegung befindlichen Labyrinth - sehr schnell verirren kann: Nach wie vor trachten Diener des Namenlosen danach, die Donari zu vernichten und versprengte Jenseitige brechen immer wieder in die Pfade ein. Unter den losen Zusammenschlüssen kleinerer Siedlungen der Pfadwandler stechen die sogenannten Inneren Säulen hervor: sieben große Donarifesten, die - durch einigermaßen stabile Limbuspfade miteinander verbunden - so etwas wie die zentrale Achse der Pfadwandlerkultur bilden. Sie gelten als Bruchstücke der einstigen Heimatstadt der Donari, der verschollenen, ersten Hochelfenstadt im Riesland namens Callastir, und von dort aus halten die in Trance versunkenen Ahnherren der Donari das komplexe Limbusnetz kraft ihres Willens aufrecht."

Oder ins Wiki.

http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Limbische_Pfade

Zitat
Die Entstehung der Limbuspfade fällt mit dem Verschwinden Callastirs zusammen, und viele Donari sehen in den Pfaden Teile der entrückten Stadt Callastir. Tatsächlich scheinen vor allem die Inneren Säulen Teile der mysteriösen Stadt gewesen zu sein. In den Jahren nach ihrer Entstehung waren die Pfade höchst instabil und rissen ganze Siedlungen in die grauen Tiefen des Limbus. Nur Macht des beständig aufrechterhaltenen, magischen Rituals der heutigen Ahnherren konnte eine gewisse Stabilität erreicht werden. In den Limbuspfaden entwickelte sich die Kultur der Pfadwandler, welche die Pfade und ihre Eigenheiten, wie etwa die zu verschiedenen Zeiten entstehenden Wegkonstellationen oder die Zeitfenster in denen Zugänge offen bleiben, nach und nach erforschten. Heute schlagen die Donari aus ihrem Wissen um die Eigenheiten der Pfade Profit, etwa indem sie die Pfade für Fernhandel benutzen oder Personen durch sie hindurchgeleiten.

http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Innere_S%C3%A4ulen

Zitat
Die Inneren Säulen sind sieben grosse Donari - Festungen in den Limbuspfaden. Sie sind nicht nur größer die meisten anderen Orte in den Pfaden, sondern haben auch stabilere Zugänge nach Dere und Verbindungen zu anderen Donarisiedlungen, so dass sie zu Zentren der Donarikultur wurden. Die Ahnherren schützen die Inneren Säulen durch Magie vor den Unbillen des Limbus. Auch wenn hier die wichtigsten Limbuspfade zusammenlaufen, sind diese Donarifesten doch äußerst isoliert, da man es aus Sicherheitsgründen vermeidet, Fremde zu ihnen oder an ihnen vorbei zu führen.

Innere Säulen

    Chaareth
    Sáoor
    Drel´Kal eteel




Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 31, 2017, 13:40:38
Zu den Faulzwergen:

Wie wäre es denn mit folgender Idee?

Brogars Sippe wurde durch einen Angroschpriester gewarnt, nicht auf Brumils Stieg zu bleiben, sondern einen längeren, unbequemeren Weg zu nehmen, der aber nicht so nah an die Dämonenzitadelle heranführte.

Sie schlugen die Warnungen aber in den Wind, um schneller das Riesland zu erreichen, und vor Zorn darüber, dass sie nun degenerierten und sich von ihm abwandten, strafte Angrosch sie mit der Fäule. Schließlich hätten sie auf seinen Priester hören können.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am März 31, 2017, 13:42:15
Zitat
KK…ich hatte momentan nur noch die letzte Fassung des Tal der Klagen Textes vor Augen…BdH ist ja schon ne Weile her…gg

S. Donari?  ;)


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Mæglin am März 31, 2017, 14:24:49
Es gibt ein 37-seitiges Dokument von Simon Schäfer zu den Donari, das früher mal unter dem Link http://teehausgeschichten.de.dd28014.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/11/Donari-1.0.pdf verfügbar war.

Ich muss ja jetzt ganz ehrlich zugeben....auch auf die Gefahr hin ignorant zu wirken: Ich weiß weder wer Simon Schäfer ist, noch kenne ich das besagte Dokument... ::)
Meine Quellen sind einzig und allein die gut 10 Jahre alten Konzeptplanungen zu den Donari und ihrer Kultur hier im Forum und unsere Wiki....

Zu Callastir zitiere ich doch ganz dreist mal genau die gleichen Quellen, die du auch zitiert hast:

Zitat
Sie gelten als Bruchstücke der einstigen Heimatstadt der Donari, der verschollenen, ersten Hochelfenstadt im Riesland namens Callastir,

Zitat
Die Entstehung der Limbuspfade fällt mit dem Verschwinden Callastirs  zusammen, und viele Donari sehen in den Pfaden Teile der entrückten Stadt Callastir.

Callastir selber ist also verschollen,sie ist verschwunden, wie die von dir zitierten Quellen belegen...die Inneren Säulen sind lediglich ein paar kleine Bruchstücke der alten Stadt...
Wenn die Inneren Säulen die gesamte Stadt darstellen würden...wäre Callastir nicht verschollen, sondern lediglich in mehrere kleinere Siedlungen zerstückelt.... ;)
Die Inneren Säulen sind, wie wir mal irgendwo hier im Forum diskutiert haben, ehemalie Außenposten/Vororte Callastirs...also durchaus Teile Callastirs, aber eben nicht die gesamte Stadt...noch nicht mal der wichtigste Teil davon....
Das eigentliche Herz der Stadt, der Kern, gilt bei den Donari als verschollen und sie suchen danach....

Zu den Faulzwergen:

Wie wäre es denn mit folgender Idee?

Brogars Sippe wurde durch einen Angroschpriester gewarnt, nicht auf Brumils Stieg zu bleiben, sondern einen längeren, unbequemeren Weg zu nehmen, der aber nicht so nah an die Dämonenzitadelle heranführte.

Sie schlugen die Warnungen aber in den Wind, um schneller das Riesland zu erreichen, und vor Zorn darüber, dass sie nun degenerierten und sich von ihm abwandten, strafte Angrosch sie mit der Fäule. Schließlich hätten sie auf seinen Priester hören können.


Kann man so machen....dann müsste man natürlich klären, wieso Zwergeim Gefolge des Namenlosen auftauchten...soweit ich wieß wurden doch auch welche bei der Goldenen Horde erwähnt, oder?  ???




Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Thorus84 am März 31, 2017, 15:21:58
Simon Schäfer ist meines Wissens nach ein Co-Autor von unserem Roland (Dnalor). Fragt ihn mal dazu. 


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Barbarengentleman am März 31, 2017, 23:10:34
Super, wie das hier voran geht.

Nochmal zu den Katzen: Ich verstehe ja was du meinst, aber es bleibt dabei, dass die heutigen Elfen in Riesland eine kleinere Rolle spielen, auch wenn unter gewissen Umständen die Abwesenheit der Elfen, die spätere Geschichte des Rieslandes stark verändert hätte. Aber die Elfen waren in Aventurien und ihre Rolle auf riesländischem Boden ist in Wirklichkeit klein. Daher sehe ich die Katzen immer noch als Spezialthema mit nur entferntem Riesland-Bezug an.

Könnt ihr mir noch mal ein paar Schlagworte geben, was jetzt nach neuestem Stand die Marhynier/Marhynianer/Mahre sind. Wie viele Völker gab es, die diesen Namen trugen und wo und wann lebten sie? Welche Beziehung gibt es zwischen ihnen? Dieses Thema verfolgt mich seit der Arbeit an der Geschichtsschreibung.


Titel: Re:Marhynianische Geschichte
Beitrag von: Arantan am April 01, 2017, 07:49:36
Morgäääähn... Sorry, war gestern zu müde, um nochmal online zu gehen.

Zitat
Simon Schäfer ist meines Wissens nach ein Co-Autor von unserem Roland (Dnalor). Fragt ihn mal dazu.

Und hier ist das erwähnte Skript.

https://www.dropbox.com/s/tvb84r2kfs55s51/Donari-1.0.pdf?dl=0


Zitat
Callastir selber ist also verschollen,sie ist verschwunden, wie die von dir zitierten Quellen belegen...die Inneren Säulen sind lediglich ein paar kleine Bruchstücke der alten Stadt...
Wenn die Inneren Säulen die gesamte Stadt darstellen würden...wäre Callastir nicht verschollen, sondern lediglich in mehrere kleinere Siedlungen zerstückelt.... Wink
Die Inneren Säulen sind, wie wir mal irgendwo hier im Forum diskutiert haben, ehemalie Außenposten/Vororte Callastirs...also durchaus Teile Callastirs, aber eben nicht die gesamte Stadt...noch nicht mal der wichtigste Teil davon....
Das eigentliche Herz der Stadt, der Kern, gilt bei den Donari als verschollen und sie suchen danach....

Ja. Ist mir bekannt und folglich unstreitig. Schau mal einen Satz unter dem Absatz, den du markiert hast:

Zitat
Selbst die Donari wissen nicht, ob die Säulen alles sind, was von Callastir übrig geblieben ist, oder ob innerhalb des Limbus weitere Trümmerstücke ihrer einstigen Stadt existieren.

Können ja noch einen Satz dazuschreiben, dass sie nach weiteren Trümmerstücken Ausschau h