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Rakshazar => Stadtsultanat Yal-Mordai => Thema gestartet von: Das Waldviech am Februar 13, 2007, 13:45:17



Titel: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Das Waldviech am Februar 13, 2007, 13:45:17
Yal-Mordai
Zwischen den steilen Klippen der Blutsee in einer seichten Bucht gelegen ist das
Stadtsultanat Yal-Mordai eine der gr??eren Seem?chte Rieslandes. Die Galeeren aus Yal-Mordai z?hlen zu den schnellsten Wasserfahrzeugen in der Blutsee und dem Gelben Meer. Nur die Katamarane der jominischen Piraten sind schneller. Einstmals beherrschte Yal-Mordai fast die gesamte K?ste der Blutsee, doch diese Tage waren gez?hlt als der skrupellose Sultan Al-Hrastor die Macht ergriff. Das stolze Yal-Mordai liegt danieder, die hohen T?rme und Minarette verfallen und dem Volk geht es noch dreckiger als sonst. Nur Soldaten und Hexer sind in dieser Stadt des Verfalls einigerma?en gut dran. Selbst der Stadtadel leidet unter den Bedingungen. Die permanenten Kriege, in die er die Stadt in seiner Gier und Raserei treibt, haben Yal-Mordai wesentlich mehr gekostet als eingebracht. Die ehemalige Kolonie Yal-Kalabeth ist autonom und einer der ?rgsten Feinde geworden, die ehemals verb?ndeten Ipexco sind ebenfalls abspenstig und wirklich bedrohlich wird die wachsende Feindschaft zum m?chtigen Shahana. Die Nahrungsmittel in der Stadt werden streng rationiert, um die ?bergro?e Armee Yal-Mordais versorgen zu k?nnen. Al-Hrastor tr?umt noch immer davon, einst den ganzen S?den des Rieslandes unter seiner Herrschaft zu vereinen. Doch ans Angreifen und Erobern ist momentan in der Praxis nicht zu denken. Yal-Mordai ist an allen Seiten von Feinden umgeben.
Allerdings ist Yal-Mordai nicht unbedingt wegen seiner Armee zu f?rchten. Al-Hrastor
z?hlt zu den m?chtigsten Magiern des Rieslandes und kann auf ?ber 400 Jahre
praktische Erfahrung mit okkultem Wissen zur?ckgreifen. Man h?lt ihn gemeinhin f?r den
absoluten Meister in Hexerei und verdorbener, schwarzer Alchimie.
Seine Unsterblichkeit erh?lt er durch ein spezielles Elixier aus geheimen Kr?utern, die
nur im Lotuswald wachsen. Mit diesem Elixier kann er anderen intelligenten Wesen die
Lebenskraft entziehen und sich selbst zuf?hren. So schafft er es, dem Tod ein Schnippchen zu
schlagen. Allerdings hat das Elixier zwei Nachteile. Erstens verhilft es nicht zu ewiger
Jugend, so das Al-Hrastor mittlerweile aussieht, wie ein mit unglaublich faltiger Haut
?berzogenes Skelett und zweitens braucht man immer mehr davon, je l?nger man es verwendet. Zu Anfang seiner Experimente ben?tigte Al-Hrastor nur alle 10 Jahre ein Menschenleben um seines zu verl?ngern. Heute braucht er sein d?monisches Elixier schon jeden Monat und das Gebr?u zeigt immer weniger Wirkung. In seinen Laboratorien forscht er daher fieberhaft an einer besseren Ersatzdroge.
Yal-Mordai ist das Heim der einzigen wirklichen Magierakademie Rieslands. Hier
l?sst der Hexersultan seine ergebenen Hexenmeister, die Zelotim ausbilden. Um unloyales
Verhalten zu verhindern, werden den Hexenmeistern nach Abschluss der Ausbildung ein Magisches Siegel auf die Stirn t?towiert durch das der Hexersultan seinen Z?gling beobachten und nach Wunsch auch grausam t?ten kann, wo immer sich das
Opfer auch befinden mag. Die Hexer von Yal-Mordai sind fanatische Anh?nger des AmazthKultes (geweiht dem Erzd?monen Amazeroth).
Anh?nger anderer Religionen werden in Yal-Mordai sofort hingerichtet (sofern sie kein
saftiges Bestechungsgeld zahlen) Wie auch die St?dte Ribukan und Shahana verf?gt Yal-Mordai ?ber ein bemerkenswertes Artefakt aus der Zeit des antiken Rakshazastan:
eine schwimmende Festung. Der Hexersultan benutzt die Festung nur zu gern f?r
Seeschlachten und Angriffe. Da auch die schwimmenden Festungen keinesfalls
unbesiegbar sind, hat Al-Hrastor bereits umfassende "Reparaturen" an seiner Festung
durchf?hren lassen m?ssen. Daher wirkt die Festung Yal-Mordais im Vergleich zu den
anderen beiden Seefestungen in sanskitarischer Hand seltsam primitiv und geflickschustert. Al-Hrastors Festung verf?gt ?ber keine gro?e Prim?rwaffe. Um anzugreifen, verwendet die
besatzung Steinschleudern auf den vier Eckt?rmen oder es werden Bogensch?tzen auf
der Festungsmauer postiert. Die letzte Seeschlacht hat Al-Hrastor trotz des Einsatzes der schwimmenden Festung haushoch verloren.

So, es darf auch hier fr?hlich diskutiert werden (Die Sprengkapseln sind jetzt ?brigens endlich raus ;))


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: GrogT am Februar 13, 2007, 13:48:33
Hehe, das magische Siegel ist also wie ein "drittes Auge" f?r den Sultan?


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Das Waldviech am Februar 13, 2007, 13:55:03
Genau ! Das macht Al-Hrastors Zelotim noch eine Spur biestiger (und zu ?rmeren S?uen)


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: waschbärgott am Februar 13, 2007, 15:13:05
Ist schwierig das Ganze zu lesen, mit meinen schlechten Augen. Bring mehr Abs?tze rein, das ordnet es ein wenig.


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Jens_85 am Februar 13, 2007, 15:21:30
Ich finde, der Kerl braucht ein schwarzes Auge durch das er seine Diener beobachten kann. Sodass die auch eine reele Chance haben, mal was zu tun was der Kerl nicht gleich sieht. Das Auge k?nnte station?r sein und so der Grund sein, warum er nicht selbst loszieht und alles platt zaubert...


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Talkim am Februar 13, 2007, 15:25:18
Gef?llt!!  ;D

die ehemals verb?ndeten Ipexco sind ebenfalls abspenstig[/color]

Aber wann und wie sollen die beiden religi?sen Fanatiker denn zusammen gefunden haben?


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: GrogT am Februar 13, 2007, 15:30:16
Ich finde, der Kerl braucht ein schwarzes Auge durch das er seine Diener beobachten kann. Sodass die auch eine reele Chance haben, mal was zu tun was der Kerl nicht gleich sieht. Das Auge k?nnte station?r sein und so der Grund sein, warum er nicht selbst loszieht und alles platt zaubert...

Ist ne gute Idee.


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Das Waldviech am Februar 13, 2007, 16:08:36
Zitat
Ich finde, der Kerl braucht ein schwarzes Auge durch das er seine Diener beobachten kann. Sodass die auch eine reele Chance haben, mal was zu tun was der Kerl nicht gleich sieht. Das Auge k?nnte station?r sein und so der Grund sein, warum er nicht selbst loszieht und alles platt zaubert...
Sehr gut ! Wird verwurstet !!!!

@B?ndniss mit den Ipexco:
Das stammt noch aus den fr?hen FP-Thread-Zeiten. M?glicherweise hat Al-Hrastor die Ipexco mal durch irgend einen Betrug dazu gebracht, mit ihm zusammen zu arbeiten. Die Hohepriester haben das nach einer gewissen Zeit allerdings mitbekommen und Al-Hrastor was gehustet...


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: waschbärgott am April 04, 2007, 18:13:34
Wenn er schon so ne dicke Armee hat dann darf er auch nicht so völligt vor die Hunde gehen.
Möglicherweise treiben seine Soldaten ganze Völkerscharen von Ipexco immer weiter in den Dschungel hinein und wetzen sich daran ab. Napoleon war doch auch so einer, bis Moskau wurden es immer weniger. Seine Horden haben dann sozusagen gerade Russland betreten.
Und warum ist der Bube Herr über eine der größten Seemächte, wenn er dann trotzdem verliert? Irgendwie kommt in dem Text nur eine Unfähigkeit durch, die seiner Macht nicht angemessen ist. Sicher, da ist der Fluch, der jedes große Reich zerstört, aber entweder er war schon groß und sein Reich zerfällt bereits oder er ist erst auf dem Weg dorthin. Wenn er noch auf dem Weg ist, dann sollte das auch so aussehen.
Wissen die Rakshastanis eigentlich von dem Fluch? Wenn ja, dann würde ich Al-Hrastor noch das Bestreben mit auf den Weg geben, den mittels seiner Powermagie irgendwie brechen zu wollen.


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ashariel am April 04, 2007, 19:02:03
@Bündnis mit den Ipexco: Wie wäre es damit: Sie haben sich zur zeit des Vorletzten Sultans von Ribukan zusammengeschlossen (der Vater, dessjenigen, der jetzt 100 Söhne zurückgelassen hat). Denn unter dessen Herrschaft war es ja noch üblich, die Nagah als Ratgeber und Verbündete zu haben. Durch das Wissen der Nagah fühlte sich eben jener Sultan bestrebt, Yal-Mordai anzugreifen. Al-Hrastor (der ja auch schon damals geherrscht hat) sah die Gefahr kommen und hat mit Gold und dem Versprechen ihre Erzfeind bekämpfen zu können, die Ipexco auf seine Seite ziehen können. Es kam zu einer Pattsituation, weil a der alte Sultan von Ribukan starb und der Junge ja nicht mehr auf die Nagah vertraute und b weil Al-Hrastor die Ipexco als Schwertfutter verwendete. Beide, oder eher alle vier parteinen zogen sich also wieder zurück


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Das Waldviech am April 04, 2007, 19:06:40
Ashariels Vorschlag finde ich gut, allerdings liegt Waschbär mit:

Zitat
Napoleon war doch auch so einer, bis Moskau wurden es immer weniger. Seine Horden haben dann sozusagen gerade Russland betreten.

garnich mal so unrecht - nur das Al-Hrastor den Krieg erstmal verloren HAT. Eines seiner größeren Probleme ist überdies der Machthunger Arkamins: wenn er Soldaten an der Grenze zu Shahanas Gebiet abzieht und sich auf einen anderen Gegner stürzt, hat er ein großes Problem, Gleichzeitig kann er Shahana aber auch nicht angreifen, weil er dann die Truppen von der anderen Grenzen zum Erzfeind Yal-Kalabeth abziehen müsste - was die mit Sicherheit ausnutzen würden.


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ashariel am April 04, 2007, 19:10:44
Jaja stimmt und bald schon wenn mein Nagahspion in Ribukan seinen Schützling auf den Sultansthron gebracht hat, darf der böse Al-Hrastor mit einem dritten kriegsschauplatz rechen, aber Moment, erst sind die Ipexco dran  >;D >;D


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Das Waldviech am April 04, 2007, 19:12:25
Hähähähä....boshafte Intrigen soweit das Auge blickt - so gehört sich das für die "zivilisierten" Südlande  >;D


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Talkim am April 04, 2007, 22:16:36
weil Al-Hrastor die Ipexco als Schwertfutter verwendete. Beide, oder eher alle vier parteinen zogen sich also wieder zurück

Na na, dazu wollen wir die Ipexco aber nicht verkommen lassen!
Darüber hinaus wird es schwierig sein die Ipexco auf seine Seite zu ziehen, denn ein einheitliches Reich existiert nicht mehr, sondern nur noch Stadtstaaten.
Außerdem müßte er wirlklich überzeugende Argumente haben, damit sich ein Kult oder eine Stadt mit den Sanskitaren verbünden würde.

Außnahme wäre hier die Stadt Kamilinaxo. Der Bel-Quiratl Priesterschaft ist es nämlich relativ egal für wen sie kämpfen, Hauptsache es wird überhaupt gekämpft!
Die würden für ein solches Bündnis in Frage kommen.



Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Das Waldviech am April 04, 2007, 22:26:01
Na supi - passt doch hervorragend !


Titel: Re: Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ashariel am April 05, 2007, 08:11:34
Na ok ich korrigiere
Zitat
weil Al-Hrastor die Ipexco als Schwertfutter verwendete
zu: weil Al-Hrastor die Ipexco als Schwertfutter verwenden wollte  ;)


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am April 06, 2013, 20:01:44
Aus gegebenem Anlass reanimiere ich diesen Thread mal wieder. Ich würde gerne eine Ideensammlung machen, was in die Beschreibung von Yal-Mordai rein soll.

Mir ist wichtig:

Intolerante Stadt: Nur der Glaube an Amazth und die anderne Dämonen ist akzeptiert. Nur die Unübersichtlichkeit und die desolate öffentliche Ordnung erlauben einen gewissen Spielraum.

Chaotische Stadt: Jeder ist sich selbst der nächste und die magische Elite lebt in abgeschotteten Enklaven und macht keine Anstalten für das Wohl anderer Gruppen zu sorgen. Die Vergänglichkeit des Diesseits dient als Ausrede, Almosen zu verweigern. Wer Mitleid zeigt gilt sogar als glaubensschwach. Assashim, die die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten sollten, verfahren nach Gutdünken und Gewohnheitsrecht, weil es keine kodifizierten Gesetze mehr gibt. Die meisten arbeiten eher in der Art von Söldnern oder erpressen Schutzgeld.

Verwesende Stadt: Zwar nicht das Niederhöllen-Tschernobyl, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt habe, aber doch eine Stadt die größenteils heruntergekommen ist. Ich sehe diesen Zustand sogar als zuträglich für Al'Hrastors Denken: Nur das Jenseits zählt, das Investieren von Zeit und Geld in die körperliche Welt ist frevelhaft. Ich fände es sogar gut, wenn Al'Hrastor Bauarbeiten verbieten würde.

Dämonische Stadt: Die Präsenz der Niederhöllen ist überall in der Stadt zu spüren, aber nicht weil dort unbedingt reinrassige Dämonen herumstolzieren, sondern weil hier alles einen subtilen unheimlichen Einschlag hat.Die Menschen sind oft dämonisiert sind, ähnlich wie die Dorfbewohner von Innsmouth bei H.P. Lovecraft. Andererseits leben hier wegen des hohen Astralniveaus im Riesland auch Dämonen, die auf den ersten Blick eher für merkwürdig missgestaltete Menschen gehalten werden könnten.

Verborgene Stadt: Unter den Strassen existiert eine Bewegung von Menschen, die den Widerstand organisieren. Viele von ihnen folgen einem charismarischen Führer ( z.B. einem Schwertmagier) der Zugriff auf marhynische Geheimnisse hat. Bis auf weiteres lebt die Bewegung aber vom Schmuggel und Diebstählen und will unentschlossene, notfalls mit Gewalt auf ihre Seite ziehen.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Sphärenwanderer am April 06, 2013, 20:47:05
Hmm... Stünde so eine Haltung des Hexersultans nicht im krassen Gegensatz dazu, dass er alles tut, um sein Leben zu verlängern?

Die Grundideen gefallen mir aber schon recht gut.  :d


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Moosäffchen am April 06, 2013, 22:14:58
 :d Meine Stimme hast du!


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am April 07, 2013, 06:35:58
Zitat
Intolerante Stadt: Nur der Glaube an Amazth und die anderne Dämonen ist akzeptiert. Nur die Unübersichtlichkeit und die desolate öffentliche Ordnung erlauben einen gewissen Spielraum.
Find ich etwas schwierig da im Riesland ja allgemein kein großer unterschied zwischen Dämonen und Göttern gemacht werden soll.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am April 07, 2013, 10:28:27
Das ist richtig, die allermeisten Völker kennen den Unterschied nicht. Bei den Zeloten ist das aber anders, darauf beruht ja deren Konzept. In den Augen der anderen Sanskitaren ist das natürlich nur die Bevorteilung einiger "Götter"gegenüber anderen.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Sphärenwanderer am April 07, 2013, 12:15:39
Maeglin hat im anderen Thread einen mMn wichtigen Punkt angesprochen:

Gerade die Tatsache, dass es sich um Amazeroth - den Meister der Illusionen und der Trugbilder, den vielgestalltigen Blender - handelt, ist meiner Meinung nach das Argument dafür, dass es eben nicht eine so offensichtlich böse, verfallene, dämonische Stadt sein sollte...
So etwas plumpes, oberflächliches wäre einem Irribaar, einem Meister der Täuschung, bei dem selbst seine Paktierer meist nicht merken, dass sie ihm in die Netze gegangen sind bis es zu spät ist und der sogar einen Halbgott wie Borbarad hinters Licht führen konnte einfach nicht angemessen...
Da sollte das Böse und Dämonische viel subtiler, unmerklicher daherkommen und oberflächlich betrachtet wirklich alles eher nach normaler, harmloser Stadt aussehen....alles andere wäre für Amazeroth nicht passend...  

Wir haben es hier mit den Zelothim mit einer Organisation zu tun, welche im Kern an einen Erzdämon glaubt, seine Lehren verehrt und vollkommen verinnerlicht. Egal wie man da argumentiert bzw. welche Meinung man da vertritt - diese Leute sind auf dem Weg in die Niederhöllen und suchen über Kurz oder Lang die Zerstörung der derischen Ordnung gen Chaos. Das ist nichts Normales mehr dran.

Natürlich, allerdings geht diese Wandlung, dieser Weg Richtung Wahnsinn eben so langsam, schleichend und heimlich von statten, dass man es (selbst als unmittelbar Betroffener) eben nicht so einfach merkt...
Der Vergleich mit Thallusa ist da denke ich eben schon sehr passend...
Wir haben es eben hier nicht mit einem so plumpen Schlagetot wie Belhalhar oder hirnlosen Mutanten wir Asfaloth zu tun, sondern mit einem gewieften Intriganten...eher so in Richtung Belkelel (Stichwort Schleierverschwörung)....

Es wäre vielleicht also ganz cool, eine Stadt zu entwerfen, die auf den ersten Blick wie ein Utopia scheint, in dem alle glücklich und zufrieden sind - doch das Lächeln wirkt ihnen wie angetackert, die Augen verraten Angst, hinter der weiß getünchten Fassade der Häuser befindet sich loses Bretterwerk, die Statuen scheinen sich zu bewegen und jeden Schritt der Bewohner zu verfolgen. Wer etwas Falsches sagt, wird von der Geheimpolizei verschleppt und "umerzogen", indem ihm ein kleiner Dämonenparasit ins Gehirn gesetzt wird. Es haben sich ganze Geheimsprachen entwickelt, die nur darauf abzielen, die eigenen Worte so zu tarnen, dass sie möglichst unauffällig wirken, obwohl von ganz Anderem geredet wird... Die Gotongis fliegen über die Stadt und halten sie im Auge, die freundliche und zuvorkommende Garde hält sie in eisernem Würgegriff. Fremde verschwinden einfach, werden durch Gestaltwandler ersetzt und in ihre Heimat zurückgeschickt, um zu spionieren. Du kannst niemandem vertrauen, dein Sohn könnte ein Gestaltwandeldämon sein, deine Mutter eine Spionin oder gehirngewaschen. Und auch die geheime WIderstandszelle, in der du dich lose mit anderen Unzufriedenen verbündet hast, könnte bereits unterwandert sein. Diese Stadt macht mit der Zeit völlig wahnsinnig, bis sich seine Bewohner in paranoiden Anfällen selbst umbringen oder Massaker veranstalten.

Könnte das ein Konzept für Yal Mordai sein?


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Moosäffchen am April 07, 2013, 13:53:19
Das wäre schon besser.   :d


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am April 07, 2013, 15:18:45
Wobei das mit der Geheimpolizei iirc schon in Shahana haben.

Also wenn wir die alte Beschreibung (http://rakshazar.de/wiki/index.php?title=Yal-Mordai) als Grundlage nehmen ist Yal-Mordai erstmal eine Stadt deren Bevölkerung zur Finanzierung von Armee und Kriegen gnadenlos ausgepresst wird.
Zitat
Das stolze Yal-Mordai liegt danieder, die hohen Türme und Minarette verfallen und dem Volk geht es nun noch dreckiger als zuvor. Nur Soldaten und Hexer sind in dieser Stadt des Verfalls einigermaßen gut dran.
Also ein scheinbares Utopia wäre es schon mal nicht. Sondern schon ziemlich offen runter gekommen.

Btw. wie Groß ist die Bevölkerung Yal-Mordais eigentlich und wie viele Zeloten gibt es da ? (Und wie viele davon dienen Al Hrastor)


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Jens_85 am April 07, 2013, 19:03:20
Ja das klingt grad sehr nach 1984, nicht so nach dem übermilitarisiertem Ministaat voller Leute, die Angst haben müssen, ihrem Herrscher geopfert zu werden. Ich würde eher weniger Kontrolle und mehr Willkür der mächtigen Zelothim einbauen, die zwar ihrem Herrscher und ihrem Kult, aber auch wieder mal nur sich selbst dienen...

Die schwimmende Festung würde ich übrigens damit ergänzen, dass sie sehr wohl "Primärwaffen" haben kann, wenn der gute Al an Bord ist. Der beschwört sich dann eben welche, die genau für diese eine Schlacht sehr sehr nützlich sind. Dazu muss er dann auch spezielle affine oder eben astral nicht verseuchte Gebiete finden (die durch seine Beschwörung dann verseucht werden) wo er mit relativ geringer Gefahr die Viecher beschwören kann.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die Festung nur wegen der Kämpfe so kaputt ist. Da dürften doch seine kleinen Diener den einen oder anderen Anteil dran gehabt haben.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am April 07, 2013, 19:36:14
Denkt dran, dass Kontrolle und Herrschaft Aspekte des Namenlosen sind, nicht der Dämonen. Dämonen stehen für Verfall und Degeneration sowohl körperlich als auch geistig.

@Dämon: Ja, die alte Beschreibung geht so etwa in meine Richtung.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Moosäffchen am April 07, 2013, 20:41:43
Zitat
Dämonen stehen für Verfall und Degeneration sowohl körperlich als auch geistig.
Richtig.

Oberflächlich mag es einem Paktierer bzw. einer dämonenanbetenden Gesellschafft möglich sein, diese Degeneration zu verschleiern (siehe das Oron-Beispiel), aber im Inneren wird über die Jahre immer weiter ein böser Kern lauern, den man bei näherer Betrachtung entdecken kann.

Klar, Paktierer beginnen ihr Leben meist mit großen Vorteilen, welche sie aus dem Pakt ziehen und bleiben dabei sogar oft lange Zeit unbeachtet, denn die Dämonenmale entwickeln sich erst später. Nach einiger Zeit kommt aber ein Verfall in Form von klaren körperlichen Nachteilen hinzu - und natürlich auch geistiger Verfall: Schlechte Eigenschaften ala Blutdurfst, Brünstigkeit, Gier etc. . Alles natürlich in krankhafter Form und progressiv gen kompleten Seelenverlust.
Damit locken die Dämonen ihre Anhänger: Versprechungen für schnelle Erfolge und Fähigkeiten. Aber schnell kommt der Frust, wenn die Nachteile überwiegen und der innere Drang, den Willen des Dämons auszuführen, den eigenen Willen überwiegt.

Wenn man mir jetzt erzählen möchte, dass ein despotischer Amazeroth-Herrscher wie Al'Hrastor nach etlichen Jahren Regentschaft (inkl. Pakt) noch klar im Kopf ist UND seine Stadt noch halbwegs normal erscheint, dann kann ich das für mich nicht einfach unbeantwortet lassen. Das macht schlichtweg keinen Sinn - Geschmack hin oder her. :-\

Das Ziel eines Erzdämonen ist es nicht nur, eine Seele für sich zu gewinnen. Eine Seele wie Al'Hrastors schreit förmlich danach, seine Umgebung und alle seine Lakaien mit in die Niederhöllen zu reissen.
Das mag den Verblendeten zwar nicht zwingend als negativ erscheinen und auch dem gemeinen Riesländer dürfte es nicht wirklich schlimm vorkommen - ABER: Es ist und bleibt der tiefgreifende Umgang mit einer erzdämonischen Entität. Und dies führt zwingend zum Verfall und Verlust der Seele.
Das durfte sogar ein Wesen wie Borbarad spüren...

Wenn man mich fragt, ist Al'Hrastor mittlerweile nichts mehr als eine seelenlose Hülle (mind. 5. Kreis der Verdammnis), welche Amazeroth gehört. Alle seine Handlungen werden vom Willen (bzw. den Prinzipien) Amazth bestimmt, ohne dass die ursprüngliche wesenheit Al'Hrastor noch existieren kann.
Er ist damit quasi vergleichbar mit dem Schicksal des hochrangigen Paktierers Sulman Al'Venish  (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Sulman_al%27Venish).

Mit seinem - jahrzehntelang anhaltenden - Einfluss und den unzähligen Zelothim an seiner Seite, ist Yal-Mordai nur noch ein Spielball in seinen Handen - und damit Amazeroths.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Sphärenwanderer am April 07, 2013, 20:47:25
Ich sehe Al´Hrastor da noch ein bisschen anders - wenn er es tatsächlich geschafft hat, sich über einen so langen Zeitraum dem Pakt zu widersetzen, ist sein Hirn nun nurnoch von dem Gedanken besessen, möglichst lange zu leben - und vielleicht lässt Amazeroth sich ja auf einen Handel ein oder sogar austricksen. Größenwahn trifft verzweifelte Torschlusspanik.  ;D Deshalb versucht er möglichst viele Leute in Amazeroths Hallen zu geleiten (was sie allerdings freiwillig tun müssen, weshalb alles irgendwie funktionieren muss und AMZ einen Ausweg aus der Lebensmisere bieten muss), um selbst sein Leben noch weiter verlängern und AMZ ein Schnippchen schlagen zu können. Er tanzt den Tanz auf Messers Schneide wie eine Ballerina des Wahnsinns.  ;D


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am April 07, 2013, 21:08:10
Der Kern ist allerdings die Lehre der Zelothim. Ich hab ja schon vor längerer Zeit sehr viel über die Weltsicht der Zelothim und insbesondere über Al'Hrastor geschrieben.  Da wird einiges klarer. Hier die Kurzfassung:

Die Zelothim verachten die derische Welt und sehen in den Erzdämonen ihre Erlöser. Die zerstörerischen Untaten der Dämonen sind für sie also Befreiung, ähnlich wie ein Gefangener sich freut, wenn jemand sein Gefängnis einreißt. Nicht alle Zeloten sind so extrem in ihrer Ansicht, Al'Hrastor und seine Leute aber schon.

Der Punkt ist, dass Al'Hrastor diese transzendentale Sicht verinnerlicht hat und sich geistig eher in den Niederhöllen aufhält als in der derischen Welt. Er ist eben nicht ein eigensüchtiger Comic-Bösewicht, der die Welt erobern will, um auf einem goldenen Thron zu sitzen, sondern eine Art Dalai Lama des Bösen, dessen Militäroperationen nur destruktiv sind und keinen wirtschaftlichen Nutzen haben. Seine Gesetze und Erlässe sind demnach bestenfalls unverständlich, im schlimmsten Fall unmenschlich und widersinnig. So oder so werden sie von den Bürgern der Stadt aus einem gesunden Menschenverstand heraus nicht befolgt, sondern einzelne Gruppen schaffen sich im Kleinen ihre eigene Ordnung.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Thorus84 am April 07, 2013, 22:15:49
Zitat
Es wäre vielleicht also ganz cool, eine Stadt zu entwerfen, die auf den ersten Blick wie ein Utopia scheint, in dem alle glücklich und zufrieden sind - doch das Lächeln wirkt ihnen wie angetackert, die Augen verraten Angst, hinter der weiß getünchten Fassade der Häuser befindet sich loses Bretterwerk, die Statuen scheinen sich zu bewegen und jeden Schritt der Bewohner zu verfolgen. Wer etwas Falsches sagt, wird von der Geheimpolizei verschleppt und "umerzogen", indem ihm ein kleiner Dämonenparasit ins Gehirn gesetzt wird. Es haben sich ganze Geheimsprachen entwickelt, die nur darauf abzielen, die eigenen Worte so zu tarnen, dass sie möglichst unauffällig wirken, obwohl von ganz Anderem geredet wird... Die Gotongis fliegen über die Stadt und halten sie im Auge, die freundliche und zuvorkommende Garde hält sie in eisernem Würgegriff. Fremde verschwinden einfach, werden durch Gestaltwandler ersetzt und in ihre Heimat zurückgeschickt, um zu spionieren. Du kannst niemandem vertrauen, dein Sohn könnte ein Gestaltwandeldämon sein, deine Mutter eine Spionin oder gehirngewaschen. Und auch die geheime WIderstandszelle, in der du dich lose mit anderen Unzufriedenen verbündet hast, könnte bereits unterwandert sein. Diese Stadt macht mit der Zeit völlig wahnsinnig, bis sich seine Bewohner in paranoiden Anfällen selbst umbringen oder Massaker veranstalten.

Großartiger Vorschlag! Wieviel da drin steckt, sagenhaft! Damit könnte man aus Yal-Mordai wirklich etwas Besonderes machen.
Weiterer Gedanke: Die langsam vermodernde/verrottende/verwesene Stadt ist praktisch ein Abbild Al-Hrastors. Der Sultan benötigt immer mehr Seelen/Blut/Körper um sich ans Leben zu klammern; irgendwie überträgt sich das auch auf die Stadt. Das alles "weiß getüncht" und nur geflickt aber niemals wirklich repariert wird passt ganz toll. Seit Jahren wurde nichts neues mehr errichtet, alles erschöpft sich im Erhalt des alten. Dabei zerfällt die Stadt wie ein Faulzwerg. Al-Hrastor hat mich von Anfang an an den Imperator aus Warhammer 40k erinnert, der sein Lebenslicht (das Astronomican) aus Millionen abgezapfter Seelen schöpft.
Noch eine Idee in dem Zusammenhang: Wie wäre es, wenn Yal-Mordai allein als riesige Ritualstätte existiert und funktioniert? Also die Stadt womöglich sogar "um den Sultan errichtet wurde"? Oder ist das zu verrückt? ;)

Zitat
Seine Gesetze und Erlässe sind demnach bestenfalls unverständlich, im schlimmsten Fall unmenschlich und widersinnig. So oder so werden sie von den Bürgern der Stadt aus einem gesunden Menschenverstand heraus nicht befolgt, sondern einzelne Gruppen schaffen sich im Kleinen ihre eigene Ordnung.

Das ist ebenfalls großartig! Ließe sich auch ganz gut verbinden... ;)


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am April 07, 2013, 23:01:13
Zitat
Wenn man mir jetzt erzählen möchte, dass ein despotischer Amazeroth-Herrscher wie Al'Hrastor nach etlichen Jahren Regentschaft (inkl. Pakt) noch klar im Kopf ist UND seine Stadt noch halbwegs normal erscheint, dann kann ich das für mich nicht einfach unbeantwortet lassen.
Hat er denn einen Pakt? Ich vermute nicht, denn Alterslosigkeit kostet als Paktgeschenk nur poplige 200 Pakt-GP. Und so blöd genau das nicht als Paktgeschenk zu fordern wird er ja wohl kaum gewesen sein. (Wobei er ja auch ohne Pakt wahnsinnig sein kann)

Btw. sind die Zeloten denn Paktierer oder in der Mehrzahl nicht doch nur "normale" Dämonenbeschwörer? Da gibt es ja nun doch noch einen kleinen Unterschied, Brabak und Rashdul sind ja auch nicht völlig mit Dämonen verseucht, obwohl da Jahrhunderte Lang Beschwörer ausgebildet wurden.

Zitat
Er ist eben nicht ein eigensüchtiger Comic-Bösewicht, der die Welt erobern will, um auf einem goldenen Thron zu sitzen,
Also ich assoziiere ihn ja irgendwie immer mit Skeletor...


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: FRAZ am April 08, 2013, 13:18:43
Zuersteinmal sollten wir Yal-Mordai nicht mit Sach Ard’m  gleichsetzen. Die Zelomtim mögen finstere Dämonenpaktierer sein und die Stadt beherrschen, aber in den Straßen und Gassen leben gewönliche Menschen mit alltäglichen Problemen, die sich einen Scheiß um Politik und Religion scheren.

Intolerante Stadt: Nur der Glaube an Amazth und die anderne Dämonen ist akzeptiert. Nur die Unübersichtlichkeit und die desolate öffentliche Ordnung erlauben einen gewissen Spielraum.

Das zum Beispiel finde ich sehr schwierig, weil damit die Stadt schlecht spielbar wird. Eine Heldengruppe braucht einen guten Grund, sich in eine feinliche Stadt zu wagen. Das ist zwar im Einzelfall möglich, sollte aber kein Dauerzustand sein.

Von daher würde ich darum bitten, dass 90 % der Stadtfläche und der Bevölkerung unabhängig von den Machthabern funktionieren. Für die 'Dunkle Seite' reicht meiner Meinung nach aus, dass die Spiegelgarde nach Belieben "Schutzgeld" aus den Bewohnern presst (anstelle von Steuern), dass die Zelothim mit den Bewohnern nach Belieben verfahren dürfen, ohne sich rechtfertigen zu müssen, und dass alle in der Angst leben durch Gotongi oder Quitslinga ausspioniert und denunziert zu werden.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass es einen abgeschotteten Stadtteil um den Tempelberg von Sach Ard’m gibt, in dem nur Machthaber und Beamte wohnen. Dieser Stadtteil wird als 'die Weiße Stadt' bezeichnet, weil alle Fassaden mit weißem Kalkstein aufrechterhalten werden. Dort herrscht das scheinbare Utopia vom Sphärenwanderer!?

Al'Hastor hat für mich definitiv einen Pakt geschlossen. Für mich ist er ein Kopta, der vor 1.000 Jahren aus Aventurien gekommen ist. (Stichwort 'Augenstern') Da Magie im Riesland nicht funktioniert, hat er einen Pakt mit Amazth geschlossen, um die kritische Essenz zu meistern. Der Herr des Irrsinns gab Al'Hastor das Spiegelszepter, mit dem die kE manipuliert werden kann. Das war der Grundstein der Zelothim.
Leider war Ewiges Leben kein Bestandteil des Paktes mit Amazth. (Da ist der blöde Sterbliche wohl dem großen Blender auf den Leim gegangen.) Daher sucht Al'Hastor seit Jahrhunderten nach dem Schlüssel zur Unsterblichkeit. Dabei fiel er für einige Jahrhunderte in einen komatösen Schlaf (einfach damit er keine 1.000 Jahre Lebenserfahrung hat).
Heute sperrt sich Al'Hastor in obersten Turm von Sach Ard’m ein, geplagt von Wahnsinn und Paranoia. Er will den Turm nicht verlassen, weil er um seine Unsterblichkeit bangt, beobachtet aber durch ein Rotes Auge, sein Spielszepter, Spionagedämonen und seinen Schädelhelm aus dem Kopf einen Drachen die Stadt und seine Umgebung. Er lebt in ständiger Angst gestürzt und getötet zu werden und handelt daher oft irrational.

PS: die Disskusion über Al'Hastor sollten wir auslagern, oder?


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Moosäffchen am April 08, 2013, 17:22:27
Zitat
Hat er denn einen Pakt? Ich vermute nicht, denn Alterslosigkeit kostet als Paktgeschenk nur poplige 200 Pakt-GP. Und so blöd genau das nicht als Paktgeschenk zu fordern wird er ja wohl kaum gewesen sein. (Wobei er ja auch ohne Pakt wahnsinnig sein kann)
Jap, den hat er. Jedenfalls laut ursprünglichem Quellentext im Wiki bzw. passenden Thread von Ashariel.

Klar, Alterslosigkeit kostet nur 200 Pakt-GP. Aber das hält nicht ewig. Und der Kerl lebt schon seit etlichen Jahrzehnten.

Zitat
Also ich assoziiere ihn ja irgendwie immer mit Skeletor...
Optisch definitiv!  ;D
Aber läuft er herum und schickt seine mutierten Schergen aus, um Eternia zu schikanieren - wäre mir neu. ;)

Zitat
Das zum Beispiel finde ich sehr schwierig, weil damit die Stadt schlecht spielbar wird. Eine Heldengruppe braucht einen guten Grund, sich in eine feinliche Stadt zu wagen. Das ist zwar im Einzelfall möglich, sollte aber kein Dauerzustand sein.
Sie ist damit nicht deutlich schlechter spielbar, als zB eine Ipexco-Tempelstadt. Man muss eben nur auspassen, mit wem man sich anlegt...aber das ist eh fast überall im Riesland so.
Eine 0815-Heldengruppe reizt so eine Gefahr doch eher noch. Erst recht wenn sie nicht gewzngen sind, Farbe zu bekennen und sichn damit Al'Hrastor gegen sich zu stellen.
Es ist doch das Interessante am Riesland, dass man auchn mal graue oder schwarz-angehauchte 'Helden' spielen kann und darf.

Zitat
Da Magie im Riesland nicht funktioniert, hat er einen Pakt mit Amazth geschlossen, um die kritische Essenz zu meistern. Der Herr des Irrsinns gab Al'Hastor das Spiegelszepter, mit dem die kE manipuliert werden kann. Das war der Grundstein der Zelothim.
Magei funktioniert. Man muss nur anders zaubern, als auf anderen Kontinenten...

Zitat
PS: die Disskusion über Al'Hastor sollten wir auslagern, oder?
Finde ich auch passender. Bitte aber den alten Thread von Ashariel benutzen.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am April 08, 2013, 17:36:06
So ganz kann man Al doch nicht außer acht lassen, denn er ist immerhin seit Jahrhunderten das Aushängeschild der Stadt. Da die Zelothim (die extremsten Zeloten) sich aber für die derische Welt nicht interessieren, geschieht meiner Meinung nach tatsächlich viel, wahrscheinlich sogar das meiste, ohne direkten Einfluss des Machthabers. Seine Herrschaft ist sozusagen laissez-faire, solange man keinen Aufruhr anstachelt.

Hier noch mal der Link zu den Zeloten, die ich vor Jahr und Tag beschrieben habe:
http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=2173.0


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am April 08, 2013, 18:29:12
Zitat
Klar, Alterslosigkeit kostet nur 200 Pakt-GP. Aber das hält nicht ewig. Und der Kerl lebt schon seit etlichen Jahrzehnten.
Also so wie ich das lese hält es ewig, bzw. halt bis der Erzdämon irgendwann mal der Meinug ist das es Zeit ist deine Seele mit in die Niederhöllen zu nehmen aber da gegen holft auch keine andere Form von Unsterblichkeit.

Und Alternativ gäbe es da noch Unverletzlichkeit für 500 GP, damit ist man auch Unsterblich.

Sind übrigens beides allgemeine Paktgeschenke die jeder Erzdämon gewähren kann.

Zitat
Leider war Ewiges Leben kein Bestandteil des Paktes mit Amazth. (Da ist der blöde Sterbliche wohl dem großen Blender auf den Leim gegangen.) Daher sucht Al'Hastor seit Jahrhunderten nach dem Schlüssel zur Unsterblichkeit.
Wäre natürlich eine nette Methode von  Amazth ihn immer weiter in den Pakt zu treiben ihm statt richtiger Unsterblichkeit immer nur ineffektive Methoden anzudrehen (müsste man dann aber auch in der NSC Beschreibung entsprechend erklären).

Zitat
Aber läuft er herum und schickt seine mutierten Schergen aus, um Eternia zu schikanieren - wäre mir neu.
Aber er könnte wenn er wollte  >;D Jedenfalls eigenet er sich besser als jeder andere für den Job.

Btw. ich find wir brauchen irgendwo noch ein Wrath-Amon oder King Hiss Äquivanent, um das Thema mit den bösen Schlangenmenschen zu besetzen ...


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Moosäffchen am April 08, 2013, 21:01:13
Zitat
Also so wie ich das lese hält es ewig, bzw. halt bis der Erzdämon irgendwann mal der Meinug ist das es Zeit ist deine Seele mit in die Niederhöllen zu nehmen aber da gegen holft auch keine andere Form von Unsterblichkeit.

Und Alternativ gäbe es da noch Unverletzlichkeit für 500 GP, damit ist man auch Unsterblich.

Sind übrigens beides allgemeine Paktgeschenke die jeder Erzdämon gewähren kann.
Ah, stimmt. So war das ja.  :-X
Hatte irgendwie noch den alten Asfaloth-Pakt im Kopf, der nur ein paar Jahre verjüngt.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am April 08, 2013, 22:56:38
Das wäre dann wiederum Verjüngung für 50 Pakt GP pro 10 Jahre (wäre auf die Dauer ziemlich teuer), aber wenn er dass machen würde, könnte er vermutlich nicht so Schrumplig aussehen.
Ist aber eh der falsche Erzdämon.

Vielleicht such ich bei Gelegenheit mal die ganzen Möglichkeiten für Unsterblichkeit und Verjüngung raus.



Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: GrogT am April 09, 2013, 01:30:51
Mal die Punkte die mir wichtig sind, viele davon lassen sich ohne Probleme mit schon genannten verbinden:

- Äoenenaltes, auf Dere fest verwurzeltes AMZ-Unheiligtum.
Keine Dämonensprudelnde Niederhöllen-Pforte, sondern ein beständig einsickerdes Unheil, das über Kulte etc. weit über Yal-Mordai hinaus wirkt, allerdings bis zu einem gewissen Grad auch "verweltlicht" ist.

- Wie Ratten, die ein altes Haus bezogen haben
Hier sollte man klar erkennen, wo die Maryhanerbauten sind, und das die Menschen hier eigentlich nur dekadente und degenerierte Untermieter sind.

- Keine Opfer, nur Täter
Anfänglich mag es vielleicht scheien, als ob der böse Sultan dem armen Volk das Leben aussaugt. Klar, klassisch stereotyper Bösewicht. Ist Yal-Mordai nur ein Nebenschauplatz, kann man das auch so lassen. Abenteuer dort sollten aber den Helden Stück für Stück  klarmachen, dass die vermeindtlichen Opfer selbst pervertierte Geister haben und selbst arme Tagelöhnerfamilien ausgeklügelte, wirre Spiele spielen um die Charaktere ins Verderben zu stürzen oder in den Wahnsinn zu treiben. Helden sollten froh sein, wenn Zeloten oder Kristallgardisten auftauchen, deren Motive versteht man wenigstens halbwegs ... und zu dem Schluss kommen, dass der mächtige Sultan wohl das beste ist, was dieser Stadt passieren konnte (Al´Hrastor, der Held!)

- Pilgerstätte
Aus den ganzen Sanskitarenlanden, vielleicht auch aus anderen Städten, kommen Pilger nach Yal-Mordai. Dies lockert die Stadt etwas auf, und verschleiert den Wahnsinn der Bewohner, da eben auch " normale" Gäste da sind; zudem gibt es den Helden die Möglichkeit, sich in der Stadt etwas freier zu bewegen.

  


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Jens_85 am April 09, 2013, 06:53:41
Grade die Pilger sind eine gute Idee, die Spielchen der Tagelöhner... Da würde ich mir 1-2 Beispiele wünschen.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: FRAZ am April 09, 2013, 07:07:59
@ GrogT: volle Zustimmung.  :d

Wenn ich das Profil von Yol-Mordai mit einem Satz umreißen müsste, würde ich lieber die äonenalten, imposanten Ruinen einer riesenhaften Kultur in den Vordergrund stellen und ein dämonisches Amazth-Heiligtum als besonderes Bonbon.

Aber läuft er herum und schickt seine mutierten Schergen aus, um Eternia zu schikanieren - wäre mir neu. ;)
Wäre doch mal ein inovatives Konzept.  :P

Sie ist damit nicht deutlich schlechter spielbar, als zB eine Ipexco-Tempelstadt. Man muss eben nur auspassen, mit wem man sich anlegt...aber das ist eh fast überall im Riesland so.
Eben. Eine Stadt, bei der ein bloßer Besuch schon gefährlich ist passt besser zu den Ipexco. Die Metropole Yal-Mordai mit 280.000 Einwohnern (woher kommt eigentlich die Zahl?) sollte leichter zugänglich sein.

Magei funktioniert. Man muss nur anders zaubern, als auf anderen Kontinenten...
Klar, Magie funzt im Riesland anders. War von mir missverständlich ausgedrückt.
Ich kann mir vorstellen, dass die Kopta einige Mitglieder an die kE verloren haben, als sie diese im Riesland kennen gelernt haben. Darum ist es für einen der ihren bestimmt verlockend, wenn ihm ein Ausweg zugeraunt wird, egal woher er kommt.  >;D

Btw. ich find wir brauchen irgendwo noch ein Wrath-Amon oder King Hiss Äquivanent, um das Thema mit den bösen Schlangenmenschen zu besetzen ...
Dann aber bitte in Ribukan. Guckst Du hier: http://rakshazar.de/forum/index.php?topic=4810.0


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: GrogT am April 09, 2013, 19:45:21
Zu Al´Hrastor sag ich nur eins, wenn wir uns denn strikt im aventurischen System bewegen wollen : Dämonenmal ;)


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am April 11, 2013, 11:32:50
@GrogT: Deine Aspekte gefallen mir!  :d
Das mit der Pilgerstätte ist aber noch erklärungsbedürftig. Die anderen Städte haben ja Krieg geführt gegen Yal-Mordai, uns sind auch heute noch verfeindet. Das würde also heißen müssen, dass das althergebrachte Amazth-Heiligtum eine neutrale Enklave ist. Das würde auch der Kristallgarde noch eine wichtige Aufgabe bringen, denn sie muss die Pilger, vor allem, wenn es sich um wohlhabende und bedeutende Persönlichkeiten handelt vor dem Zugriff von, heimlich von Al'Hrastor geschickten, Spionen und Attentätern schützen.
Ich denke nicht, dass Al'Hrastor potempkinsche Dörfer aufbaut , um den Pilgern etwas vorzugaukeln. Zu welchem Zweck sollte er das tun? Er hat ja nie verschleiert, wer er ist oder was er will.


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: GrogT am Mai 24, 2013, 19:46:25
Zitat
Grade die Pilger sind eine gute Idee, die Spielchen der Tagelöhner... Da würde ich mir 1-2 Beispiele wünschen.
Beispiel wäre sowas wie die Geschichte aus dem Film "The Wicker Man". Man bringt einen Aussenstehenden dazu, sich auf die Suche nach der vermissten Tochter zu machen, um sie immer weiter in ein verwirrendes Nezt von Kultisten zu führen, die letztendlich den/ die Helden nur weichkochen um ihn zu Opfern. In Yal-Mordai könnten sie so z.B. zeigen, wie tölpelhaft unwissend Mitgefühl die Menschen macht.
 


Titel: Re:Yal-Mordai: Das Domizil des Hexersultans
Beitrag von: Barbarengentleman am Juli 18, 2013, 19:49:05
Ich habe in der Wiki die Gründung von Yal-Mordai ergänzt.