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August 20, 2017, 03:04:39
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 am: August 18, 2017, 13:06:09 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Barbarengentleman
Ich werde es mit Unlon und Namakari erstmal so lassen. Ihr könnt natürlich gerne weiter überlegen, wie man das aufspaltet, wenn ihr möchtet. Ich finde es nicht nötig, aber auch prinzipiell nicht dagegen. Nur die Lage der Stadt/Insel müssen wir noch klären.

 2 
 am: August 11, 2017, 14:01:29 
Begonnen von Dnalor the Troll - Letzter Beitrag von Dnalor the Troll
Nur mal so: Wie stehts momentan? Was fehlt noch?

 3 
 am: August 02, 2017, 06:50:05 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Mæglin
Sollen denn beide Orte auch ursprünglich von Nagah geründet sein oder nur Unlon?

Vielleicht sind ja überlebende Nagah aus dem untergehenden Namakari geflohen und haben auf den jominischen Inseln die Stadt Unlon gegründet. Dann muss die Geschichte, die ich geschrieben habe nicht geändert werden. Ich muss nur überall im Text Unlon durch Namakari ersetzen. Grin

Soweit ich weiß soll nur Unlon definitiv von Nagah gegründet worden sein, aber vielleicht irre ich mich da auch....
Eventuell kann ja auch Aratan mal was dazu sagen, vielleicht steht zu Unlon ja noch was in der offiziellen Historia...

Das Problem bei deiner Idee wäre wohl nur, dass Unlon soweit ich weiß schon viel länger existiert haben soll...schon zu der Zeit, als das Diamantene Sultanat noch existierte und es regelmäßigen Schiffsverkehr zwischen Aventurien und den rakshazarischen Kolonien gab... 

 4 
 am: August 02, 2017, 06:14:50 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Dnalor the Troll
Kam gerade als Kommentar in meinen Blog
Zitat
Gedanken zu „Aus der Geschichte Rakshazars I“

    Thorsten Habermann
    1. August 2017 um 12:48

    Sehr schöner Text, vor allem zu den Weißpelzorks. Ich habe just im Downloadbereich des DSAforums einen Text eingestellt, dessen letzte 2 Kapitel auch auf die Weißpelze anspielen!
    Schaut es euch mal an, vielleicht kann man das inhaltlich ja sogar noch irgendwie verbinden.
    Ihr findet die “ Heptasphärische Apokryphen“ unter Spielhilfen.
    Der Text hätte schon vor einem Jahr bei Simias Werkbank erscheinen sollen, aber die Nanduriaten haben’s verpatzt!

http://www.dsaforum.de/app.php/dlext/

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 am: August 01, 2017, 20:35:19 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Barbarengentleman
Sollen denn beide Orte auch ursprünglich von Nagah geründet sein oder nur Unlon?

Vielleicht sind ja überlebende Nagah aus dem untergehenden Namakari geflohen und haben auf den jominischen Inseln die Stadt Unlon gegründet. Dann muss die Geschichte, die ich geschrieben habe nicht geändert werden. Ich muss nur überall im Text Unlon durch Namakari ersetzen. Grin

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 am: Juli 31, 2017, 08:11:01 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Mæglin
Unlon (eine Nagah-Insel, wo später Tulamiden lebten) wäre dann aber ein weniger cooles Setting.

Würde ich nicht sagen....eher ein (bisher noch) weniger gut ausgearbeitetes Setting....
Ob's cool wird oder nicht hängt halt davon ab, wie man es dann umsetzt...
Als eine der letzten "Hochburgen", bzw. Rückzugsort einer Gruppe überlebender Schwertmagier des alten Reiches auf einem Eiland mitten im Meer kann ich mir das schon ganz cool vorstellen....

 7 
 am: Juli 30, 2017, 23:31:45 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Barbarengentleman
@Dnalor: Ja, ich habe mich am Text in der Wiki orientiert. Das erschien mir so speziell, dass ich dachte, es wäre schon gesetzt. Außerdem hat es mir ganz gut gefallen.  Daumen hoch

Ehrlich gesagt ist es mir egal, wo Unlon/Namakari liegt. Wink Auf der aktuellen HD-Karte ist jedenfalls keines von beiden eingezeichnet und ich hatte auch den Eindruck, das wäre Teil des Geheimisses. Wenn es sein muss, können wir auch das Wort Unlon striechen und durch Namakari ersetzten. Unlon (eine Nagah-Insel, wo später Tulamiden lebten) wäre dann aber ein weniger cooles Setting.

 8 
 am: Juli 30, 2017, 19:59:11 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Mæglin
Die Frage ist, wollen wir diese Vermischung?

Namakari soll ja definitiv auf den Jominischen Inseln liegen....
Unlon hingegen mitten im Perlenmeer...

Ich denke dass Namakari keinen zweiten Namen benötigt...
Zudem finde ich dass wir uns damit nur die Möglichkeit nehmen Unlon als separates Setting aufzubauen....

 9 
 am: Juli 30, 2017, 11:42:34 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Dnalor the Troll
Zu U.
an der Vermischung der beiden Konzepte bin ich ncht ganz unschuldig:https://dnalorsblog.wordpress.com/2015/12/21/werkstattbericht-jominische-inseln-das-reich-der-parnhai/

4.5 Besondere Orte
Die verlorene Stadt Namakari

Die Stadt bestand einst aus zwei Stadtteilen, die jeweils von einer Mauer umgeben waren. Die Alte Stadt bildete das Zentrum; denjenigen Teil Namakaris, der bereits vor der Ankunft der Kunkomer existierte. Vieles erinnert an die Städte der Nagah-Archaen, vermischt mit der Architektur der Kunkomer. Da die Alte Stadt am Rand des Flusstales errichtet wurde, ist dieser Teil der Stadt zwar von den wild wuchernden Pflanzen der fruchtbaren Jominischen Inseln überwuchert, aber noch begehbar. Die jahrtausendealten Gebäude verfallen langsam aber sicher und so muss man immer wieder über Trümmer steigen, um sich fortzubewegen. Auch Spuren der Auseinandersetzungen vergangener Jahrhunderte sind überall zu finden. Die größte Gefahr droht einerseits von Untoten, die tagsüber in den riesenhaften Gebäuden hausen und nur bei Nacht zum Vorschein kommen, andererseits von ihren einstigen Beherrschern, den zu Ghulkönigen degenerierten Mogulen von Unlon. Diese halten sich meist in der Nähe des einstigen Palastes auf, thronend auf dem höchsten Punkt der Stadt.

Die Neue Stadt bildeten einst jene Viertel der Metropole, die von aventurischen Siedlern errichtet wurden. Diese Viertel liegen nahe beim Fluss und waren schon immer von Überschwemmungen bedroht. Das Kentern der Schwimmenden Festung, die einen Teil des Flussbetts blockierte und so einen See aufstaute und umleitete, hat in den letzten Jahrhunderten dazu geführt, dass die Neue Stadt fast vollständig von Wasser und Schlamm verschlungen wurde. Nur vereinzelt ragen Mauerreste oder ganze Gebäuden über die Oberfläche des faulig riechenden Schlicks. Viele Schätze und Geheimnisse des alten Unlon liegen hier begraben, doch gleicht die Suche nach ihnen jener nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Heute siedeln die Parnhai vom Haus Shesals im Gebiet des ehemaligen Hafens und um die gekenterte Festung herum. Sie haben aus dem Holz der Umgebung Hütten gebaut, die auf Stelzen im Schlick stehen und durch Stege und Seile miteinander verbunden sind. Zur Fortbewegung nutzen die Parnhai wendige Ruderboote, mit denen sie auch vor den Untoten und Ghulen fliehen, sollten diese plötzlich auftauchen, um „Frischfleisch“ zu ergattern. Die Parnhai leben hauptsächlich vom Fischfang und der Alligatorenjagd. Ihre Hexendoktoren haben aber auch Verwendungsmöglichkeiten für viele der seltsamen Pflanzen gefunden, die in Ruinennähe wachsen.

Unter den Hexendoktoren der Parnhai ist Lumbaga führend, eine der ältesten und angesehensten Dienerinnen Shesals. Unter ihrem Einfluss haben sich die hier ansässigen Sippen fast vollständig von der Verehrung Prahinis abgewandt und huldigen einer düsteren, ekstatischen Variante ihres Glaubens, bei der nun eindeutig Shesal im Mittelpunkt steht. Die Ghule werden zwar gefürchtet, die Hexendoktoren verehren sie jedoch auch als Totengeister und Diener Shesals. Als besonderer Machtbeweis gilt es, den Kontakt zu einem dieser mächtigen Totengeister zu suchen und ihn mit magischen oder rein psychologischen Mitteln unter Kontrolle zu bringen, um somit Einblick in die Absichten Shesals zu erhalten. Diese Kontrolle ist aber äußerst gefährlich, wird sie doch bisweilen instabil, wenn der verschlagene Restverstand eines ehemaligen Stadtherrn die Oberhand gewinnt. Schon viele Hexendoktoren fielen so dem Wirken der Ghule zum Opfer.

4.6 Wichtige Personen
Lumbaga, die oberste Paioderishu von Namakari

Die Paioderishu Lumbaga (70 Sommer, runzelig, buckelig, lange, knochige Finger, dunkelgrünes, fast schwarzes Haar) ist die unheimliche Herrin des früheren Unlon und heutigen Namakari. Ihre Vorfahren haben einst die Stadt wiederentdeckt und in der ehemaligen Festung einen Shesal-Tempel gegründet. Doch erst ihr gelang die völlige Verdrängung aller anderen Götterdiener aus der Stadt. Dank ihrer Kräfte konnte sie auch einen mächtigen Ghul zu unterwerfen, der ihr nun in ihren sinisteren Ritualen assistiert.

Lumbaga weiß um den Trank der alten Magiermogule, kennt die Zutaten sowie die Nebenwirkungen und hat ihn schon mindestens einmal gebraut. Auch weiß sie, dass zwei weitere alte Übel hinter dem Trank her sind, wobei sie den Grünen Mann als das größere Fährnis betrachtet. Allen Fremden steht sie ablehnend gegenüber und so mancher Glücksritter wurde dank ihrer Kräfte Guhlfutter oder untoter Diener am Heiligtum.
Der Grüne Mann

Vor vier Jahrhunderten zogen ein Zelothim, ein Weißpelzork und fünf Schatzsucher aus Yal-Mordai aus, um das Geheimnis des Ewigen Lebens zu finden. Nur der Ork, den man nun den Grünen Mann nannte, kam zurück. Der Name ist hier durchaus wörtlich zu nehmen, denn sein Parnhaisymbiont hat das ursprünglich weiße Fell moosgrün werden lassen.

Während der Suche nach Namakari zerbrach die Gruppe bevor die Stadt erreicht wurde. Seit dieser Zeit sind Al-Hrastor, der Auftraggeber des Zeloten, und der Grüne Mann erbitterte Feinde. Wo immer möglich, sabotiert der Grünling die Suche des Sultans nach dem Ewigen Leben. Dafür hat er sogar einen eigenen Kult der Prahini gegründet, der vor allem in Shahana und Yal-Mordai viele Anhänger unter der Landbevölkerung und den Gärtnern der Reichen und Schönen findet. Dort gibt er die Göttin (ursprünglich die Parnhai-Göttin des Süßwassers, Bootsbaus und Lebens) als Herrin der Pflanzen, des Wachsens, Gedeihens und der Gesundheit aus und lässt sich selbst als heiliges Wesen verehren. Die Gläubigen nutzt er als Schläger, Spione und Saboteure gegen den Sultan von Yal-Mordai.

Der Grüne Mann nutzt den Kult auch, um immer wieder Abenteurer anzuheuern, die für ihn versuchen sollen, den Trank der alten Mogule von Unlon in Namakari zu finden, da er es nicht wagt, die Stadt selbst zu betreten.

Der Ork selbst glaubt übrigens nicht an die Macht der Parnhai-Göttin, vielmehr ist er treuer Anhänger Kamesh‘s, des kopflosen Orkgottes der Wiedergeburt, Macht und Rache. Ihm hat er bereits zwei Finger, drei Zehen, die Nase und Teile seines Gemächts geopfert.
5 Meisterinformationen bzw. Mysteria et Arcana
 Unlon

Ursprünglich war die Stadt Unlon eine Gründung durch Nagah-Archaen Splittergruppen, die sich nicht von ihren ozeanischen Wurzeln verabschieden wollten und immer noch ihre alten Meeres- und Schicksalsgottheiten anbeteten. Die Nagah waren sehr erfolgreiche Seefahrer; sie erreichten in ihren Binsenschiffen sogar Aventurien, genauer gesagt eine Koralleninsel nahe Maraskan, die in den folgenden Jahrtausenden in vielen aventurischen Quellen fälschlicherweise ebenfalls Unlon genannt wurde und heute unter dem Namen Buli bekannt ist. Ab etwa 900 v. BF entdeckten Tulamiden die Stadt im Riesland. Was mit losen Handelskontakten begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Kolonie des Diamantenen Sultanats. Schon um 450 v. BF stellten die Menschen drei Viertel der Einwohner sowie den Sultan. Von hier aus wurden die Kolonien Rakshazastans angesteuert um Schattensteine, wilde Tiere und Vizrangyi gegen Getreide, Porzellan und Stoffe zu tauschen.

In der Geschichte der Stadt brach der Kontakt mit Aventurien mehrmals über Jahre ab, nach 255 v. BF sogar vollständig. Während des Interregnums am Ende der II. Dynastie war Unlon angeblich der Heimathafen für den Piraten und Sultans-Sprössling Muamar i’ben Sheranbil, wobei einige Quellen, die schon seit Jahrhunderten in der Silem-Horas-Bibliothek in Selem verrotteten, den Schluss zulassen, dass der Pirat nur die Insel Buli kontrollierte.

Nach 250 v. BF führten die sogenannten Mogule von Unlon die Geschicke der Stadt bis zu ihrem Untergang um etwa 390 BF. Die Magokraten waren Meister der Untotenbeschwörung, aber auch der Heilung. Sie waren geradezu besessen von der Suche nach einer Möglichkeit, das Leben bis ins Unendliche zu verlängern. In der Stadt lebten zu Beginn dieses Zeitraums neben der Herrscherschicht der Magier die letzten Nagah, einige Tausend Sanskitaren und ebenso viele Parnhai-Sklaven, sowie hunderte Untote, die vor allem stupide, schwere, körperliche Arbeit erledigten. Gegen 350 BF fanden die Mogule tatsächlich einen Trank, der das Leben aller magiebegabten Anwender um Jahrzehnte verlängerte und die Alterung verlangsamte. Nichtmagischen Nutzern des Trankes wurde zumindest ein schönes Äußeres gewährt. Der Trank hatte aber einige Nebenwirkungen, von denen Wahnsinn und Unfruchtbarkeit noch die Harmlosesten waren. Die Nutzer des Trankes verrotteten innerlich und entwickelten einen Heißhunger auf Menschenfleisch. Die normale Stadtbevölkerung musste die Hauptlast dieses Hungers tragen. Auch Kriege und Stürme kosteten das Leben etlicher Stadtbewohner. Um 390 BF kam es, nach dem Ausbruch einer Ghulseuche, zum Aufstand der letzten Parnhai-Sklaven und Nagah gegen die Herren der Stadt. Die Mogule versuchten, mit der Schwimmenden Festung der Stadt zu entkommen, strandeten jedoch in der Hafeneinfahrt, so dass aus den Hafenbecken ein abgeschlossener See wurde. Der Aufstand wurde durch die Zombiegarde der Stadt niedergeschlagen, Unlon entvölkert. Die Mogule verließen die Festung wieder, fraßen sich in der Stadt satt und verwandelten sich immer mehr in Ghule. Die Stadt versank für zwei Jahrhunderte in Vergessenheit.

Vor fünf Jahrhunderten entdecken die Paioderishu, die Hexendoktoren der Erishuori, die Stadt, eroberten gemeinsam mit zweihundert Stammeskriegern die Schwimmende Festung, sowie den Großteil des Hafens, benannten die Stadt in Namakari um und errichteten in der gestrandeten Festung das bedeutendste Heiligtum Shesals.

Die Stadt liegt im Fokus des Interesses verschiedenster Parteien. Al-Hrastor sucht verzweifelt nach den Überresten der Stadt, seit ihm einige interessante Dokumente in die Hände gefallen sind, aus denen er zu erkennen glaubt, dass das Geheimnis wahrer Unsterblichkeit in Namakari zu suchen ist. Ihm voraus ist sein Gegenspieler aus Shahana, der Grüne Mann. Er hat Namakari bereits gefunden und war bereits einmal dort. Allerdings steht ihm die Stadt nicht offen – die Hexendoktoren haben ihm unmissverständlich klargemacht, dass er hier nicht erwünscht ist. So könnte sich ein Konflikt zwischen den beiden Parteien anbahnen, dessen Kernfrage ist, wer in Zukunft über die Hexenmeister Namakaris gebietet. Und schließlich sind da noch die zahlreichen Schatzsucher, die auf der Suche nach der untergegangenen Stadt sind – und wer weiß, was passieren wird, wenn einer von ihnen die Stadt schließlich tatsächlich findet und feststellen muss, dass die Parnhai nicht gewillt sind, ihn hier nach Schätzen suchen zu lassen.
 Die Lage der verlorenen Stadt

Im Prinzip wissen nur ihre Bewohner, wo genau sich Namakari, das einstige Unlon, befindet. Gerüchte aber kann man in allen Hafenkaschemmen Rakshazars hören. Meist wird erzählt, die Stadt läge irgendwo im Dreistomland oder in der Sumocolbucht.

Die tatsächliche Lage der Stadt kann von dir frei auf den Jominischen Inseln verortet werden.
Die Schwimmende Festung

„Jetzt hör mir mal zu. In dieser Stadt, Namakari, da gibbet auch so eine Schwimmende Festung, genau wie hier in Yal-Mordai. Nur ist die halb im Meer versunken und versperrt die Zufahrt zum Hafen. In den Kavernen der Festung soll ein Brunnen mit dem Wasser des Ewigen Lebens stehen, bewacht von untoten Menschenfressern und halb verwesten Trollen. Der Besitz der Krone der Festung macht dich unbesiegbar, allerdings auch zu einem Untoten. Gold und Perlen in unglaublichem Ausmaß sollen in den Türmen liegen und jedem, der diese Schätze berührt, soll die Hand verfaulen. Das Haus Shesals, des Totengottes der Parnhai, soll sich ebenfalls in den Mauern der Festung befinden, und die Schätze, die die Parnhai dort lagern, die sind auch verflucht. Aber ich kenn da einen Zelothim, der die Flüche brechen kann und eine Karte, die uns zur Stadt führt. Und Du hast ein Schiff…“

– Gespräch eines Schatzsuchers zu einem Weißpelzork, Yal-Mordai, vor vier Jahrhunderten
 
Grüne Haut und finstre Götzen

„Fahr nicht wohin die Sonne stärker scheint und die Schwaden nur selten aus dem Osten ziehen. Grüne Teufel leben dort und opfern ihren Geisterherrschern Numin und Arkanschi, ihre Gesichter versteckt hinter grausigen Masken. Handeln tun sie nur mit denen unter dem Meer und den Floßmenschen. Ihre Katamarane werden angetrieben von vielen Ruderern, und einer von ihnen trägt immer einen langen Stecken um die Ungeheuer des Ozeans mit seinen Ruderern zu füttern. In dunklen Höhlen handeln sie mit Blut und Gebeinen um die Lakaien ihrer Götzen hinunterzurufen…“

– Erzählung einer Erishuori-Parnhai Paioderishu

„… Grausige Krieger im Bunde mit dunklen Götzen? Pah! Beste Beute für Sanskitaren und Tocamuyac. Sie nehmen Grünhäutige immer gern, um sie an weißhäutige in schwarzen Rüstungen zu verkaufen, die jenseits der Inseln leben sollen. Aber Vorsicht: Wenn ihre Priester dich erwischen, wie du ihre Mädchen klaust – die sind nämlich hübsch und kurvig während die Männer dick und faul sind – dann rufen sie Rachegeister mit Schwert und Peitsche aus den Schatten. Du erkennst sie an ihren Masken, oft grotesk bemalte Fratzengestalten. Und darunter? NICHTS, weil sie ihren Götzen ihr Gesicht opfern, das schwöre ich!“
– Geschichte eines Olaoduori-Parnhai Piratenfürsten

6 Abenteuerideen/Szenariovorschläge

Ein Prinz aus Ribukan besitzt eine Schatzkarte, die die Lage eines untergegangenen Schiffes aus den Dunklen Zeiten zeigen soll. Die Helden werden angeheuert, den Schatz zu bergen und ihn sicher nach Yal-Mordai zu bringen, wo er verkauft werden soll. Im Hafen steht für dieses Unterfangen die Galeere „Taku iti Pone“ bereit. Das versunkene Schiff soll sich vor der Ostküste Mamaneks befinden. Dumm nur, dass die einheimischen Olaoduori-Parnhai genau dieses Wrack als Tabu betrachten, hatte es doch einen besonders großen, unheilbringenden Schattenstein geladen. Die Helden müssen sich nicht nur bei der Bergung mit Parnhai auf Trimaranen herumschlagen…
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 am: Juli 30, 2017, 11:37:14 
Begonnen von Yanken - Letzter Beitrag von Dnalor the Troll
Zu den Theaterrittern:
Abenteuer Silberne Wehr S64
Zitat
Flucht ins Riesland?
Von offizieller Seite wird das Riesland nicht näher ausgestaltet, doch kannst du dieses Finale nutzen, um deinen Helden einen Ausflug auf diesen Kontinent zu ermöglichen. Verzichte in diesem Fall auf das Feentor, sodass den Helden nur der Tod unter den Felsen oder das Durchschreiten des Trolltores in letzter Sekunde bleibt. Von dort müssen sie den Trollpfad entlang und sich mit dessen Gefahren auseinandersetzen; zornige Trolle, steinerne Riesenspinnen, gigantische Spalten und Zonen, in denen die Kraft des elementaren Erzes alle Luft verdrängt hat. Jenseits des Pfades erreichen sie schließlich
das Riesland.

Beim Tal der Klagen sollten wir keine Probleme mit den Theaterrittern haben, die kamen nach der Niederlage gegen die Priesterkaiser ins Tal.

Zitat
Aus dem Meisterschirm für die Teaterritterkampagne:
Gunbald von Neersand 288-321 BF, steht für den endgültigen Niedergang des Ordens, bekämpfte die Silberne Horde

Anshag von Glodenhof 321-337 BF, Nachfahre oder Mitglied der Silbernen Horde; Erneuerer und Hoffnungsträger des Ordens; verlor
am Drachenspalt die entscheidende Schlacht der Theaterritter gegen die Priesterkaiser

Gleiche Quelle S 15
Zitat
Sekten und Exilanten
Während der Theaterorden im Mittelreich und im Lieblichen
Feld weiterhin Traditionen und Geboten der
Rondrakirche folgte, wandten sich einige im Bornland
obskuren Wolfskulten aus dem Hohen Norden zu oder ergingen
sich in brutalen Ritualen im Namen Xarfais. In den
Katakomben unter Notmark soll es sogar eine Kultstätte
des Namenlosen gegeben haben. Auch die Göttertreuen
wandten sich alten, mystischen und blutigen Riten zu,
die neben Rondra auch Kor und Famerlor ehrten. Unter
jenen hatte die Silberne Horde besonders viele und angesehene
Mitglieder, die Gunbald von Neersand herausforderten
und öffentlich des Frevels beschuldigten.
Als schließlich Litprant von Glodenhof, Vater des zukünftigen
Marschalls Anshag, ermordet wurde, nutze
Gunbald die Gunst der Stunde. Er beschuldigte seinerseits
die Silberne Horde verschiedener Freveleien und
zog mit einem großen Heer auf deren Stützpunkt in
Leufurten. Doch nur wenige Kämpfer verteidigten die
Feste bis zu ihrem Tod, der Rest der Silbernen Horde
war in Richtung Walberge ins Exil gezogen.
Jahre später kehrte Anshag ins Bornland zurück, erschlug
Gunbald und folgte ihm als Marschall nach. Anshag
setzte einige Reformen durch, die bis heute als
rondrianisch betrachtet werden, doch nach einer herben
Niederlage in der Schlacht am Drachenspalt musste
der Orden sich den Truppen der Priesterkaiser geschlagen
geben. Während hier viele Theaterritter fielen, gab
es von Neersand aus einen zweiten Zug ins Exil. Seneschallin
Thora Fataburuq stach mit Knappen und Mägden
auf sieben Schiffen in See, angeblich in Richtung
Riesland, oder anderen Quellen zufolge nach Maraskan.
»Der Orden des Tempels zu Jergan wurde in Wahrheit gegründet,
um die Spuren der Theaterritter auf Maraskan zu
finden. Seine Gründer vermuteten, dass die Besatzungen
der sieben Schiffe hier siedelten und Thora Fataburuq in
den unwirtlichen Schluchten und Hängen der Maraskankette
die Schätze des Ordens verbarg. Schließlich darf man
davon ausgehen, dass der viel gepriesene Maraskanstahl,
ebenso wie die Druckkunst oder das Parkettlegen,
wohl kaum Errungenschaften der Beni Rurech sind.«
—gehört im Gasthaus Halle des Quacksalbers in Festum in einem
Hinterzimmer
Hinterlassenschaften
»Der Theaterorden hat in seiner ruhmreichen Geschichte zweimal
ganze Landstriche von den Goblins befreit: erst Yaquirien,
dann das Bornland. Und dieser Orden soll dann im Jahre 337 BF
in einer einzigen Schlacht irgendwo in Weiden vollständig besiegt
worden sein? Wohl kaum! Vielleicht hätten die Priesterkaiser
die Theaterritter nach einigen Jahrzehnten militärisch bezwingen
können, doch die Wahrheit ihres Sieges ist eine andere.
Die Schreiber der Priesterkaiser behaupten, ihre Agenten hätten
Marschall Anshag von Glodenhof geschickt in einen Hinterhalt
der Goblins gelockt. Aber die Goblins waren Verbündete des Ordens
und spielten ihre Rolle in der Posse, die Anshag geplant hatte.
Denn zahlreiche Ritter waren niemals gen Gareth gezogen.«
—am Feuer in der Kneipe Ogerfaust in Norburg geflüstert
Die berühmten Schwerter des Nordens wurden nach
der Niederlage am Drachenspalt von Rondragabund von
Riedemer aus Festum geschmuggelt und in den Drauhager
Höhen verborgen.

und S 16
Zitat
264 BF Ein Edikt der Marschallin verbietet den
Norbarden jeglichen Landbesitz.
274 BF Die Löwenburg in Festum wird neuer Sitz
des Theaterordens.
274 BF „Rübenkrieg“ um die Marktgrafschaft
Drachensteine
283 BF Gründung von Notmark
288 BF Gunbald von Neersand wird Marschall.
292 BF Litprant von Glodenhof wird ermordet.
292 BF Marschall Gunbald zieht gegen die Silberne
Horde auf Leufurten.
292 BF Die Silberne Horde flieht in die Walberge
298 BF Der Theaterorden erobert Starpnika (norbardischer
Name für Norburg).
321 BF Anshag von Glodenhof erschlägt Gunbald
und wird Marschall.
336 BF Der Hochmeister des Theaterordens in
Arivor wird durch Praiosgeweihte hingerichtet.
Marschall Anshag von Glodenhof
ruft daraufhin einen Heiligen Krieg gegen
das Kaiserreich aus.
337 BF finale Niederlage der Theaterritter in der
Schlacht am Drachenspalt
337 BF Sieben Schiffe des Theaterordens stechen
gen Riesland in See
.
337 BF Rondragabund von Riedemer verbirgt die
Schwerter des Nordens.

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