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Dezember 16, 2019, 03:03:46
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Buch der dunklen Künste  |  Götzen und Kulte  |  Thema: Namenloser Kriegerorden [aka Nägel mit Köpfen] 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Namenloser Kriegerorden [aka Nägel mit Köpfen]  (Gelesen 12425 mal)
GrogT
Sanskritischer Prinz
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #45 am: April 07, 2009, 23:07:16 »

Zitat
wir müssen irgendwann mal einen Plan machen, wie wir das Unterkapitel "Der Gesichtslose" aufbauen.

Vielleicht so:
- Flufftext
- Erklärung zur Stellung des Namenlosen
- Die namenlose Schöpfungslehre
- Die Vergangenheit und Allgegenwärtigkeit
- Die Kirchen und Orden das Namenlosen
- Schwertmagier

Hm, also allgemein sollten wir nur klarmachen das der Namenlose nicht generell als der Böse in den verschiedenen Regionen auftaucht, ja das zwölfgöttliche Pantheon in dieser Form beinahe unbekannt ist. Eine kurze geschichtliche Übersicht, hier dann die Schwertmeister nennen.
Danach sollten wir den Kulten unabhängige Standpunkte und Ansichten belassen und evtl. sogar Hader und Streit zwischen ihnen sähen.

Wichtiger ist, das der Namenlose in der gesamten Spielhilfe auftaucht und den Leser auch zwischen den Zeilen heimsucht. 
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
Yanken
rakshazarische Exekutive
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Der Organisations-Barbar vom Dienst!


« Antworten #46 am: April 08, 2009, 00:22:12 »

Mein Ziel ist es, dass es für das Thema "Namenloser" schon mehrere Herangehensweisen gibt... auch Abseits von deiner Schilderung. Das Thema "Namenloser" ist breiter gefächert... verdient aber einen zusammenfassenden Abschnitt und eine Sonderstellung im Götter/Kulte-Bereich.

Nun ja.. im Moment ist die Strukturierung des Götterkapitels noch nicht wichtig.
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Für Kuros und Kurotan!
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Mæglin
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« Antworten #47 am: April 08, 2009, 12:58:15 »

Al’Shaitani Methaïm,
Der Erlauchte Orden der Schlachtenmeister Methais

Einleitung

Das Riesland - Rakshazar – gilt als eine der Hochburgen der Namenlosenverehrung. Seit dem der Kathaklysmus das Herz des maryhanischen Reiches und damit die grösste Machtbasis der Namenlosen Horden in Rakshazar zerstörte, ringen zahllose Diener des Namenlose mit regionalen Kriegsherren, Dämonenpaktieren und riesenhaften Urwesen um Land, Einfluss und Macht. Hochmut und Eigensüchtigkeit gehen jedoch mit der Verehrung des Namenlosen Hand in Hand, weshalb viele Kriegshaufen und Vasallenstädte dazu verdammt waren, letztendlich sich selbst zu zerstören, ganz so wie ihr in die Sternenbresche geketteter Herr. Dies soll nicht heissen, das Rakshazar sich dem Einfluss des Namenlosen nach dem Kathaklysmus hat entziehen können. Neben "scheinheiligen" Götzenkulten in den wimmelnden Großstädten, und vom Namenlosen verführten Riesen in den Weiten des Götterwalls existiert auch noch die selbsternannte Nachfolgeorganisation der Namenlosen Streitkräfte (Streitkräfte klingt irgendwie zu modern...ok...nachfolgeorgani sation eigentlich auch... Roll Eyes), die dem verhassten Kontinent im Westen Tod und Verderben bringen soll: die ewige Legion unter der Führung der Al’Shaitani Methaïm, dem erlauchten Orden der Schlachtenmeister Methais, der im folgenden Beschrieben werden soll…

Der  Mythos

Der Gründungsmythos der Al’Shaitani führt den Ursprung des Ordens auf das Wirken des gottgleichen Heermeisters des Urgrundes - Maruk Methai - zurück. Er formte die ersten dreizehn Shaitane aus den stärksten Leibern und Seelen der ersten Legion, weshalb sie von riesenhafter Gestalt waren, gab ihnen dann von seinem äonenalten Blut zu trinken auf das sie an seiner Unsterblichkeit Teil haben sollten. Sieben Schlachtenmeister führte er mitsamt der Hauptstreitmacht der  ewigen Legion nach Westen, um den Nabel der Schöpfung selbst zu zerstören. Sechs Schlachtenmeister lies er in Rakshazar zurück, um weitere Heere auszuheben, denn der Krieg im Westen würde sich über Äonen hinziehen. Die sechs Shaitane Rakshazars bildeten dieser Legende zufolge die erste Gemeinschaft der Al’Shaitani, den Schlachtenmeistern des Urgrundes. Noch heute berufen sich die Shaitane des Ordens auf den Befehl des Heermeisters, den sie wärend seiner Abwesenheit zu vertreten haben. Der Orden hat im Laufe der Zeit einen eigenen Mythos entwickelt, der sich teilweise stark von dem anderer Kulte des Namenlosen abgrenzt. So verehren die Al’Shaitani Methaïm ihren Gott indirekt – und dies mehr oder weniger wissentlich. Der Namenlose ist in der Lehre  der Al’Shaitani mit dem Mythos um Los verschmolzen. Sie sehen im Namenlosen den “Urgrund”, der ewig, unnennbar, unbegreiflich und unnahbar ist. Alles Sein ist nicht mehr als kläglicher Selbstbetrug, und das Leben der widerliche Schimmel der diesem Selbstbetrug entwächst.  Der  Orden fühlt sich dazu berufen, die Rolle eines Werkzeuges in der  allumfassenden Vernichtung zu sein, denn es ist an der Zeit, die Sphären wieder im Urgrund aufgehen zu lassen.
Sie sehen im Namenlosen also keinen personifizierten Gott, sondern den Willen in der ungeschaffene Leere.
Der Kultus der Al’Shaitani vermeidet es, den Urgrund selbst anzubeten, vielmehr verehrt man Idole der inkarnierten Aspekte des Urgrundes. Ihnen zu Ehren errichtet der Orden Schreine und Kultstätten, ganz so wie man es etwa für Halbgötter in Aventurien tut. Der vergöttlichte Schirmherr des Ordens – der Heermeister Maruk-Methai - spielt dabei eine zentrale Rolle. Weniger als Idol denn als heimtückischen Schicksalsgeist ist Oshach Mum, Herold der Verdammnis, für den Orden von Bedeutung. Er soll angeblich den Shaitanen bei ihrer Ernennung ihr Schicksal orakeln und ist zudem Anlass zu stetigen Zweifel, denn er heisst er habe sich vor Generationen bei  Priestern der unteren Ränge manifestiert und ihnen die Wege des namenlosen Kriegers offenbart.

Struktur und Herarchie

Der Orden sieht sich selbst als Heer und hat eine entsprechend hierarchisch Befehlskette. Neben profanen organisatorischen Überlegungen spielt aber vor allem auch die mystifizierte Tradition eine Rolle im Aufbau des Ordens.

Al Shaitani, die Schlachtenmeister: Oberste Befehlshaber des Ordens sind die Shaitani. Ihr Zahl ist auf sechs beschränkt, und man sieht sie als spirituelle Inkarnationen der legendären ersten sechs, die von Maruk Methai selbst zu Shaitani ernannt wurden an. So träg jeder der sechs Shaitani denselben Namen wie alle seine Vorgänger, was ihnen mancherorts den Ruf unsterblich zu sein eingebracht hat. Sie sind nur dem (seit seinem Auszug verschollenen) Heermeister Rechenschaft schuldig. Gewöhnlich handelt es sich bei ihnen um vierfach geweithe Jünger des Namenlosen, die sich ihren Weg durch namenlose Ränke und übermenschlicher Kampfkraft bis an die Spitze gebahnt haben. Obwohl auch dieser Orden an den für namenlose Kulte typischen selbstzerstörerischen Tendenzen krankt, verbindet die sechs Shaitani doch mehr als nur der gemeinsame Wunsch des Machterhaltes. Ihnen allen wurde ein Besuch des Herold der Verdammnis (s.o.) zuteil, und es heisst, sie erhalten über ihn auch weiterhin Visionen und Orakel.
Yanitschar, die Leiber: Traditionell ordnet sich einem Shaitan ein Zirkel von dreizehn namenlos geweithen Krieger unter. Mit Anspielung auf den Schöpfungsmythos nennt man sie Yanitschar oder auch “Leiber”. Die Yanitschar sind ausnahmslos Eunuchen (bzw. beschnittene Frauen), die den ersten, zweiten und manchmal auch dritten Weihegrad unter Führung ihres Shaitans erlangt haben. Sie bilden als Kriegerelite das Rückgrad des Ordens, und sehen sich gewissermassen als körperliche und geistige Erweiterung ihrer Shaitane (und mit diesen auch als die einzig von Maruk Methai erwählten Mitglieder des Ordens). Dabei dienen sie ihrem Shaitan je nach Dynamik des Zirkels als Leibgarde, Generalstab oder auch als oberkomandierende Kriegsherren in der Ferne.
Nicht alle Yanitschar sind herrausragende Kämpfer: Das zusammenziehen von Ressourcen und die Infiltration von Heeren potentieller Feinde verlangt nach charismatischen Strategen und begabten Spionen, während gewitzte Unterhändler für den Kontakt mit gleichgesinnten Kulten benötigt werden. Man sollte sich auch bei den anscheinend “noblen” Yanitschar nicht darüber hinwegtäuschen lassen, potentielle Massenmörder und ruchlose Schlächter vor sich zu haben, denen die Verdammnis anderer Menschen stilles ergötzen bereitet.   
Akadim und Iblishim, die Zirkelvorsteher: Das Gros der Zirkelvorsteher sind Akadim, die Bannerführer der ewigen Legion. Sie haben vor allem die Aufgabe, ihr Banner zu einem effektiven Instrument der Vernichtung zu machen und über ihre Loyalität zur Legion keinen Zweifel aufkommen zu lassen. Spirituelle Hingabe oder karmale Weihen sind eher zweitrangig, wobei der Götzenkult des “Namenlosen Kriegers”allgemein verbreitet ist. Die zweite, kleinere Gruppe wird von tatsächlich geweithen Priestern und magisch begabten Urgrund Mystikern gebildet: den Iblishim, oder “Netzwebern”. Während die Priester auch nach neuen Rekruten ausschau halten und es bisweilen schaffen ganze Banner in die Hände geeigneter Akadim zu spielen, konzentrieren sich die Urgrund Mystiker vorallem auf spirituelle Forschung und das Ansammeln von magischer Macht. Die Iblishim bilden selbst weniger kämpferisch ausgelegte Zirkel und sind meist recht unabhängig, und einige sind nicht zu unterschätzende Machgestalten, die mit so manchen (technisch höhergestellten) Yanitschar auf gleicher Augenhöhe verhandeln. Manche Iblishim arbeiten auch eng mit den “Jüngern der letzten Tage” zusammen, einer informellen Bewegung unter Akadim die behaupten, ihren Zirkeln wurde einstmals die leibhaftige Präsents des Herold des Urgrundes zuteil (eine Ehre, die den Yanitschar bisher versagt blieb)
Krieger der ewigen Legion: Die Akoluthen bilden den (mehr oder weniger) verlässlichen Kern der “regulären” Ordenstruppen. Meist handelt es sich um gezielt rekrutierte Wahnsinnige, Mörder und tumbe Schlagetots aus allen Rassen Rakshazars. Der Orden lässt dieser Menagerie der Vernichtung die nötige Ausbildung und Aussrüstung zukommen, um ihrem natürlichen Talent fürs Töten und Zerstören die nötige Effizients zu verleihen. Besonders schlagkräftige Verbände werden meist einem Yanitschar direkt unterstellt.

Zitat
Kasten: Namenlose Götzen
Den meisten Rieslandbewohnern sind “die Zwölf” kein wirklicher Begriff, genausowenig wie es eine klare Vorstellung von deren Widersacher gibt. Obwohl die Riesländer natürlich zwischen gut und böse unterscheiden können, haben es die Priester des Namenlosen hier unendlich viel leichter, durch vorgeschobene Götzen ihren Dienst am leibhaftigen Bösen zu verhehlen. Damit nicht genug: manche Kulte bestehen auch ohne einen tatsächlichen Priester fort, schlicht durch Ignoranz und Selbstbetrug der Gläubigen. So hegen beispielsweise die Anhänger der spinnenleibigen Schicksalsgöttin Ahut die Hoffnung, durch  grausame Opfer ihr eigenes Schicksal beeinflussen  zu können, während die Mystiker des inneren Friedens in An Khoral davon überzeugt sind, durch die Aufgabe ihrer Seele im Seelenbrunnen des liegenden Jünglings letztendliche Befreiung zu erlangen. 
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GrogT
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #48 am: April 09, 2009, 17:08:44 »

Zitat
existiert...die selbsternannte Nachfolgeorganisation der Namenlosen Streitkräfte (Streitkräfte klingt irgendwie zu modern...ok...nachfolgeorgani sation eigentlich auch... Roll Eyes)

Wie wärs mit

existiert eine Gruppierung, die sich als Erben des Namenlosen Heerbanns sieht, und einst dem verhassten Kontinent im Westen Tod und Verderben bringen soll...

Zitat
Mein Ziel ist es, dass es für das Thema "Namenloser" schon mehrere Herangehensweisen gibt... auch Abseits von deiner Schilderung. Das Thema "Namenloser" ist breiter gefächert... verdient aber einen zusammenfassenden Abschnitt und eine Sonderstellung im Götter/Kulte-Bereich.

Nun ja.. im Moment ist die Strukturierung des Götterkapitels noch nicht wichtig.
Ja schon, nur sollte das Zusammenfassen nicht in einem "mainstreaming" der Kulte und Ansichten führen, weshalb z.B. kein gemeinsamer Schöpfungsmythos sinnvoll ist oder ein gemeinsamer Modus Operanti.
Wichtiger als das wäre mMn Ratschläge für den Meister auszuarbeiten, mit dem er dem Bösen Tiefgang verleihen kann. Kreativarbeit sehe ich nur in paar - als Beispiele zur Benutzung der Kulte angelegten - Metaplot Ideen, und organisation was die Geschichte angeht, um dem ganzen Dichte zu verleihen.   
« Letzte Änderung: April 09, 2009, 17:17:51 von GrogT » Gespeichert

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« Antworten #49 am: April 10, 2009, 08:58:38 »

Zitat
existiert...die selbsternannte Nachfolgeorganisation der Namenlosen Streitkräfte (Streitkräfte klingt irgendwie zu modern...ok...nachfolgeorgani sation eigentlich auch... Roll Eyes)

Wie wärs mit

existiert eine Gruppierung, die sich als Erben des Namenlosen Heerbanns sieht, und einst dem verhassten Kontinent im Westen Tod und Verderben bringen soll...


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