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August 22, 2019, 18:05:31
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Einsteigerspielhilfe  |  Thema: Die ultimative Riesland - Einsteiger Spielhilfe 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Frage: Wo seht ihr den besten Startpunkt für Einsteiger im Riesland?
Schwefelklippen/Tal der Klagen
Kurotan
Dreistromland
Kap Parhami

Autor Thema: Die ultimative Riesland - Einsteiger Spielhilfe  (Gelesen 15203 mal)
Yanken
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« Antworten #60 am: Dezember 12, 2009, 16:42:36 »

Super Bild  Daumen hoch

Und die Auflistung gefällt mir...

Was ich top fände ist, wenn du dich bei den Waffenbildern an denen der anderen Künstler orientierst, so dass alles schön kompatibel bleibt.

Achja... folgende Kulturtexte habe ich geplant:
- Kurotan-Legiten-Kultur
- Sanskitaren
- Amhas (fertig)
- Brachtao
- Xhul
- Ronthar

Genügt das? Oder brauchen wir noch Slachkaren, Artachkao oder Angurianer (auch ganz in der Nähe)?
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Hanesur
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« Antworten #61 am: Dezember 12, 2009, 16:55:20 »

oft ist weniger mehr, allerdings würden mich persönlich noch die angurianer interessieren. so als frei-punkiges gegengewicht zu den imperialistischen amhasim Smiley   wäre auch als archetypen konstellation recht interessant. amhas und angurianer. zwei helden die sich zuerst misstrauen, dann aber wider erwarten gute freunde werden Cheesy   naja, wäre ne coole story, im rollenspiel vielleicht nicht ganz so einfach
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                                               Hildegunst von Mythenmetz
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #62 am: Dezember 12, 2009, 17:14:09 »

Ich denke die Kulturen passen, Angurianer als S&S-MadMax kann man auch machen, ich denke aber die Legiten sind da auch ziemlich Punkmâssig drauf Smiley
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
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« Antworten #63 am: Dezember 12, 2009, 18:55:01 »

Würden sich nicht ehr die Broktharstämme anstelle der Ronthar anbieten?
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Stirbt ein Charakter nach den unter 'Sterben' genannten Kriterien, so ist er tot.
Yanken
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« Antworten #64 am: Dezember 14, 2009, 16:59:53 »

Kurzversion der Brachtão

Das am häufigsten in Kurotan anzutreffende Orkenvolk ist jenes der Brachtão, das schon seit ewigen Zeiten in direkter Nachbarschaft lebt. Ihre Stammesgebiete iegen in den östlichen Steppen- und Savannenregionen, genauer zwischen Artach-Gebirge und Lath-Wüste. Jedoch siedelten ihre Vorfahren hier nicht, weil das Land hier besonders fruchtbar für ihr Vieh war, sondern weil sie dort in der Vergangenheit großen Einflusses errungen haben und große Teile der luktrativen Handelswege zwischen Zentralrakshazar und den beinahe unbekannten, legendenumwobenen Regionen des Ostens, jenseits von Rakshazar erobern konnten. Schon früh hatten die Urahnen der Brachtão erkennt, dass es durchaus lohnender ist die Handelswege und Zölle zu kontrollieren oder sogar selbst Handel zu betreiben, statt die fremden Händler totuschlagen und sich nur einmmal an ihnen zu bereichern. Diese Erkenntnis und der intensive Kontakt mit den anderen Volkern Rakshazars führte im Lauf der Generationen zu einem neuen Selbstverständnis des Orkenvolkes und zu einem veränderten Lebenswandel: So besitzt z.B. die Handelkunst und das Handwerk einen änlich hohen, wenn nicht sogar höheren Stellenwert als das Kriegshandwerk; ihr Kastensystem ist durchaus durchlässiger und weniger streng; Orkweiber besitzen abseits des Gebährens noch weiteren Nutzen; sogar einige neue Kulturtechniken, wie der Lagerfeuerfrieden oder generell die ritualisierte Verhandlungskunst - ob mit diesseitigen Wesen oder überderischen Geistern - haben sie entwicklet; sie haben sogar einige religiösen Elemente und Verhaltensweisen aus den menschlichen Kulturen übernommen und integriert. Das die Brachtão deshalb von den traditionellen Orkvölkern belächelt, als „Weiberstamm” beschimpft, wenn nicht sogar verachtet oder gehasst werden werden, haben schon so einige blutige Auseinandersetzungen aus diesen Gründen bewiesen.
Das Gemüt der Brachtão ist auch wie für Orks typisch launenhaft und ungezähmten, bringt jedoch auch gewitzte, neugierige und listenreiche Nuancen mit. Als "zivilisationserfahrene Barbaren" kennen sie die Wege der Menschlinge und wissen, dass sie trotz aller Unterschiede dieselbe Sprache wie die Brachtão sprechen: die Sprache des persönlichen Profits. Trotzdem vermeiden sie es, sich als bloße Gierprotze und raffgierige Händler zu geben: Tugenden wie Treue, Zusammenhalt und Mut bilden die Basis ihrer Kultur, und sie wissen, das man diese Werte nicht kaufen kann. Doch eines ist klar: Auch wenn es ihnen meist gelingt sich zu kontrollieren, dass heiße Orkenblut durchströmt auch ihre Adern und sehnt sich danach dem Trieb der Gewalt nachzukommen.

@GrogT: Bitte inhaltliche Fehler korrgieren
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GrogT
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« Antworten #65 am: Dezember 14, 2009, 20:26:15 »

Inhaltlich  Daumen hoch lektorat noch pls
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Hanesur
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« Antworten #66 am: Dezember 14, 2009, 22:42:36 »

genau solche texte find ich super. welche kulturen kommen noch?
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« Antworten #67 am: Dezember 14, 2009, 23:44:16 »

Je nachdem, was noch für Archetypen interessant ist:

Auf jeden Fall kommt rein:
- Kurotan-Legiten-Kultur
- Sanskitaren
- Amhas (fertig)
- Brachtao
- Xhul
- Stammesbrokthar

Je nachdem, ob noch benötigt:
- Ronthar
- Slachkaren
- Artachkao
- Angurianer

@Hanesur: Ich würde mich freuen, wenn du diesbezüglich eine Entscheidung treffen könntest (auch in Abhängigkeit von den Archetypen).
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« Antworten #68 am: Dezember 15, 2009, 09:20:59 »

Kurzversion der Brachtão

Das am häufigsten in Kurotan anzutreffende Orkenvolk ist jenes der Brachtão, die schon seit ewigen Zeiten in der direkten Nachbarschaft der Stadt leben. Ihre Stammesgebiete liegen in den östlichen Steppen- und Savannenregionen, genauer gesagt zwischen dem Artach-Gebirge und der Wüste Lath. Schon ihre Vorfahren siedelten in dieser Region; nicht etwa weil das Land besonders fruchtbar ist, sondern weil hier die luktrativen Handelsstraßen zwischen Zentralrakshazar und den legendenumwobenen Regionen des Ostens verlaufen. Schon früh erkannten die Urahnen der Brachtão, dass es lohnender ist die Handelswege zu kontrollieren und Zölle zu erheben oder sogar selbst Handel zu betreiben, als die fremdländischen Händler einfach nur auszurauben und anschließend totuschlagen. Diese Erkenntnis und der intensive Kontakt mit den anderen Völkern Rakshazars führten im Lauf der Generationen zu einem neuen Selbstverständnis des Orkenvolkes und so zu einem veränderten Lebenswandel: So besitzen in den Augen der Brachtão die "Kunst des Handelns" und das Handwerk einen änlich hohen, wenn nicht sogar höheren Stellenwert als das Handwerk des Kriegers; ihr Kastensystem ist durchlässiger und weniger stark hirarchisch gegliedert; Orkweiber besitzen abseits ihrer Rolle als "Gebärmaschinen" durchaus noch weiteren Nutzen; der Lagerfeuerfrieden und die stark ritualisierte Verhandlungskunst der Brachtão - ob mit diesseitigen Wesen oder überderischen Geistern - sind ihre Entwicklung. Sie haben sogar einige religiösen Elemente und Verhaltensweisen aus den menschlichen Kulturen übernommen und in ihr Brauchtum integriert. Das die Brachtão deshalb von den traditionellen Orkvölkern oftmals belächelt und als „Weiberstamm” beschimpft, wenn nicht sogar zutiefst verachtet und gehasst werden werden, hat schon zu so einigen blutigen Auseinandersetzungen geführt.
Das Gemüt der Brachtão ist, wie für Orks typisch, launenhaft und ungezähmt, besitzt jedoch auch gewitzte, neugierige und listenreiche Nuancen. Als "zivilisationserfahrene Barbaren" kennen sie die Wege der Menschlinge und wissen, dass sie trotz aller Unterschiede dieselbe Sprache wie die Brachtão sprechen: die Sprache des persönlichen Profits. Trotzdem vermeiden sie es, sich als bloße Gierprotze und raffgierige Händler zu geben: Tugenden wie Treue, Zusammenhalt und Mut bilden die Basis ihrer Kultur, und sie wissen, das man diese Werte nicht kaufen kann. Doch eines ist klar: Auch wenn es ihnen meist gelingt sich zu kontrollieren, dass heiße Orkenblut durchströmt auch ihre Adern und sehnt sich danach sie ihren Trieb zur Gewalt ausleben zu lassen.
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« Antworten #69 am: Dezember 15, 2009, 12:34:27 »

Einen Text für die Angurianer Kurotans erstelle ich gerade.  Wink
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Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebaeren zu koennen. Und ihr habt Chaos in euch. (Friedrich Nietzsche)
Yanken
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« Antworten #70 am: Dezember 15, 2009, 13:14:53 »

Super... bitte achte auf die Textlänge Wink
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« Antworten #71 am: Dezember 16, 2009, 11:13:47 »

Legiten ist der Name der eigentlichen (Misch)-Kultur Kurotans. Sie sind das Ergebnis der Verschmelzung/Legierung der zusammenleben Kulturen. Man kann also sagen: 70% aller Kurotaner sind Legiten, denn sie sind in dieser Mischkultur aufgewachsen. Die anderen 30% sind aus Zugezogene, also in einer anderen Kultur aufgewachsene.

Zitat
Als Legiten bezeichnet man gemeinhin die Mitglieder all jener versprengt lebenden Klein- und Kleinst-Lebensgemeinschaften, die kulturell stark durchmischt sind und sich deshalb keiner anderen Stammeskultur klar zuordnen lassen. So fallen unter diesen Oberbegriff die Nachkommen all jener die ihrer ursprünglichen Kultur entflohen: Ausgestoßene und Aussteiger, Freiheitskämpfer, entflohene Sklaven, Gesetzlose, Banditen, Piraten und Rebellen, unabhängige Siedler entlegener Siedlungen und unbekannter Kleinstädte, nimmermüde Wanderer, heimatlose Einzelgänger und mutige Einsiedler die in der tiefsten Wildnis ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ihre Siedlungsgebiete erstrecken sich über nahezu alle Regionen und Klimazonen Rakshazars: Ob auf den höchsten Gipfeln der Berge oder den Wogen des endlosen Meeres, ob in den Tiefen der Wälder, den dampfenden Dschungeln des Südens oder in den endlosen Weiten der Steppen, ja selbst  am Rande des ewigen Eises; überall findet man die Spuren ihrer unabhängigen Lebensweise. In den nördlichen Wäldern und den Steppen um Rimtheym kennt man sie vor allem als berittene Banditen, Bewohner der vielen, kurzlebigen Kleinkönigreiche und als freie Kriegsverbände die sich mit den dort ansässigen Slachkaren-, Ork- und Nedermannenstämmen anlegen. Ähnlich ergeht es auch den Legiten Kurotans und der Sanskitarenlande, welche sich als bunt gemischte Gruppen zusammengeschlossen haben um sich gegen eine Vielzahl von Gegnern zu behaupten. Im Süden auf den Meeren, hingegen trifft man sie vor allem als Seenomaden oder Piraten an. Selbst fernab des bekannten Rieslandes - im fernen Osten -, findet man diese mutigen Gesellen. So unterschiedlich wie die von ihnen bewohnten Lebensräume sind auch ihre Lebensweisen, Ansichten, Bräuche und Religionen. Wie sollte es auch anders sein, besitzen die "Mischlinge" wie sie mancherorts auch genannt werden doch in der Regel keine gemeinsame Herkunft noch eine darauf beruhende einheitliche Tradition. So mag  es auch nicht verwundern, dass die freien Legiten in den Augen vieler rakshazarischer Gelehrten und Völkerkundler überhaupt keine eigenständige Kultur darstellen, ja in vielen ihrer Aufzählungen sogar schlicht keine Erwähnung finden. Und doch gibt es Dinge, die diese Gruppe von ausgesprochen wandlungsfähigen Individualisten und Überlebenskünstlern eint, fernab von jeder Herkunft, Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit: Zum einen das Schicksal als Fremde, Ausgestoßene und Mischlinge zwischen den großen Rakshazarischen Völkergruppen zu leben und nur wenig Akzeptanz oder Wahrnehmung von diesen zu erfahren.  Zum anderen die Idee von einem Leben in Freiheit und Unabhängigkeit.
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Jarn
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« Antworten #72 am: Dezember 16, 2009, 12:04:22 »

.
Zitat
Die einzigen von denen ich da noch keinerlei eindruck habe ist die Kurotan-Legiten... Sind die den Angurianern ähnlich?

Nein, die Angurianer haben eine detailreich beschriebene Kultur und zahlreiche Eigenarten die sie von anderen Völkern unterscheiden, obwohl der Legiten-"Kultur" natürlich gewisse Gemeinsamkeiten mit den Angurianern gegeben wurden. Es ist richtig, dass sich für ein Einstiegsabenteuer natürlich niemand in komplizierte Details einlesen möchte. Gerade deshalb sollten wir einige klare Charakteristika unserer bereits beschriebenen Kulturen herausstellen, um dem Spieler wenigstens eine grobe Richtschnur an die Hand zu geben. Die Legiten "Kultur" eignet sich mMn eher für den dort am häufigsten anzutreffenden NSC oder SC die es vorziehen, den Hintergrund für ihren Chara komplett selbst zu erstellen. Der Text ist aber recht gelungen.

Wir alle möchten doch schließlich die geneigte Spielerschaft an unsere Version des Rieslands heranführen, und in diesem Einstiegsabenteuer die vorherrschenden Kulturen Rakshazars in diesem Gebiet vorstellen und charakterisieren. Die Angurianer sind gerade in diesem Gebiet besonders stark vertreten und das sollten wir dem Spieler auch so vermitteln.


Die Angurianer Kurotans

Obwohl das Zentrum der angurianischen Kultur tief in den Höhlen des westlich gelegenen Yal Hamat Gebirge liegt, sind sie sehr häufig in Kurotan anzutreffen.Sie kommen um Karawanen und Dörfer zu überfallen, Waren und Beutegut zu tauschen oder auch einfach nur, um in die großen Gasthäuser der Stadt einzufallen, dort eines ihrer orgiastischen Feste zu feiern und die gerade Anwesenden willig oder nicht, in einen Orkan aus wilder Lebenslust zu reißen.
Hervorgegangen aus ehemaligen Sklaven der Amhasim unterschiedlicher Rasse, die durch ein mächtiges magisches Ritual die Freiheit erlangten, beugen sie sich vor niemandem und frönen ihrer absoluten Freiheit von jedwedem Gesetz. Als tief spirituelle Kultur die den Himmel und die Erde als lebende, göttliche Wesen verehren, fehlt ihnen die in Rakshazar bei den meisten Völkern übliche Furcht vor Magie völlig. Ihr Glaube lässt sie Schmerz und Gefahr ebenso wie Freude und Rausch als Segen ihrer Gottheiten wahrnehmen. So stürzen sie sich voller Enthusiasmus in jede Emotion als ob es kein Morgen gäbe. Sie glauben ferner, dass ein Wesen nie völlig sterben kann sondern unmittelbar in einem neuen Körper wiedergeboren wird, der seiner inneren Stärke entspricht. Innerhalb der angurianischen Gemeinschaft halten sich alle Mitglieder weitgehend, an den aus ihrer Philosophie geborenen Konsens der Brüderlichkeit und der absoluten Achtung vor der Freiheit des anderen. Auf Nicht- Angurianer wird dieser hehre Ethos jedoch normalerweise kaum ausgedehnt. Ihre trickreichen Überfälle auf Handelskarawanen und Dörfer bei denen sie angeblich scheinbar aus dem Nichts erscheinen, sind ebenso gefürchtet wie ihr grausiger Brauch, würdige Gegner diverser Körperteile zu berauben um die darin schlummernde magische Lebenskraft „Garam“ nutzen zu können. In Kurotan leben sie meist in mobilen Zeltdörfern ohne dabei lange an einem Ort zu verweilen, denn ihr heißes Blut drängt sie, immer neue Herausforderungen zu suchen. Einen Angurianer erkennt man oft an seiner sehr körperbetonten, aus zahlreichen Jagdtrophäen, Lederstücken und erbeuteten Metallteilen zusammengesetzten Kleidung, seiner bizarren Frisur und durch die Haut gestochenem Hornschmuck.

Habe die Beschreibung auf Yankens Wunsch hin extra kurz gehalten Wink, obwohl ich der Meinung bin, dass da noch einiges mit rein könnte. Naja, soweit erstmal. Evtl. Ergänzungswünsche ?
« Letzte Änderung: Dezember 16, 2009, 12:21:41 von Jarn » Gespeichert

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« Antworten #73 am: Dezember 16, 2009, 13:10:30 »

Die Angurianer Kurotans

Obwohl das Zentrum der angurianischen Kultur tief in den Höhlen des westlich gelegenen Yal Hamat Gebirge liegt, sind sie sehr häufig in Kurotan anzutreffen. Sie kommen um Karawanen und Dörfer zu überfallen, Waren und Beutegut zu tauschen oder auch einfach nur, um in die großen Gasthäuser der Stadt einzufallen, dort eines ihrer orgiastischen Feste zu feiern und die gerade Anwesenden willig oder nicht, in einen Orkan aus wilder Lebenslust zu reißen.
Als bunt zusammengewürfeltes Volk mit Mitgliedern unterschiedlichster Rassen, hervorgegangen aus ehemaligen Sklaven der Amhasim, die durch ein mächtiges magisches Ritual die Freiheit erlangten, beugen sie sich vor niemandem und frönen ihrer absoluten Freiheit von jedwedem Gesetz. Als tief spirituelle Kultur die den Himmel und die Erde als lebende, göttliche Wesen verehren, fehlt ihnen die in Rakshazar bei den meisten Völkern übliche Furcht vor Magie. Ihr Glaube lässt sie Schmerz und Gefahr ebenso wie Freude und Rausch als Segen ihrer Gottheiten wahrnehmen. So stürzen sie sich voller Enthusiasmus in jede Emotion als ob es kein Morgen gäbe. Sie glauben ferner, dass ein Wesen nie völlig stirbt sondern unmittelbar in einem neuen Körper wiedergeboren wird, der seiner inneren Stärke entspricht. Innerhalb der angurianischen Gemeinschaft halten sich alle Mitglieder weitgehend, an den aus ihrer Philosophie geborenen Konsens der Brüderlichkeit und der absoluten Achtung vor der Freiheit des jeweils anderen. Auf Nicht-Angurianer wird dieser hehre Ethos jedoch normalerweise kaum ausgedehnt. Ihre trickreichen Überfälle auf Handelskarawanen und Dörfer bei denen sie scheinbar aus dem Nichts erscheinen, sind ebenso gefürchtet wie ihr grausiger Brauch, würdige Gegner diverser Körperteile zu berauben um die darin schlummernde magische Lebenskraft „Garam“ für die eigenen Zwecke nutzen zu können. In Kurotan leben sie meist in mobilen Zeltdörfern ohne dabei lange an einem Ort zu verweilen, denn ihr heißes Blut drängt sie, immer neue Herausforderungen zu suchen. Einen Angurianer erkennt man an seiner körperbetonten, aus zahlreichen Jagdtrophäen, Lederstücken und erbeuteten Metallteilen zusammengesetzten Kleidung, seiner bizarren Frisur und dem durch die Haut gestochenem Hornschmuck.
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« Antworten #74 am: Dezember 16, 2009, 15:10:36 »

Habe die Beschreibung auf Yankens Wunsch hin extra kurz gehalten Wink, obwohl ich der Meinung bin, dass da noch einiges mit rein könnte. Naja, soweit erstmal. Evtl. Ergänzungswünsche ?

Hehe Wink
Auch ich musste die Texte schweren Herzens kürzen, aber wenn wir den Umfang von 40 Seiten einhalten wollen (und es kommen ja noch viele Bilder dazu), dann müssen wir Platz sparen.
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