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Dezember 06, 2019, 13:42:26
Rakshazar - Forum  |  Community  |  Events!  |  Thema: Spielbericht RPC 2010 0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Spielbericht RPC 2010  (Gelesen 6525 mal)
Circuit
Vorkämpfer Rakshazars
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Beiträge: 549


« am: April 18, 2010, 22:50:59 »

So, hier ein kleiner Bericht aus den beiden Rakshazar-Spielrunden, die auf der diesjährigen RPC angeboten habe. Gespielt wurde jeweils das Abenteuer aus der Einsteigerspielhilfe "Blutiger Tribut". Ausgehängt war es als Einsteigerabenteuer in die Welt des Rieslands, daher wurden auch die Archetypen aus der Spielhilfe als Charaktere verwendet (nochmals Danke an Moosäffchen für die Heldenbögen).

Erste Runde, Samstag, 15 Uhr
Gemeldet hatten sich sechs Leute, die Runde war also voll. Drei Mädels und drei Jungs (was zumindest einen kurzen Moment des Erstaunens an unserem Stand auslöste  Wink). Von den sechs Leuten waren allerdings drei DSA- und Rollenspielanfänger, die von zwei DSA-begeisterten Mädels "überredet" wurden mitzuspielen. Hatte allerdings keine negativen Auswirkungen auf den Ablauf (vielen Dank nochmal an alle Mitspieler). Zu Beginn plauderten wir ein wenig über Rollenspielerfahrung, das Rieslandprojekt und natürlich über Rakshazar. Dann wurden Charaktere gewählt und ich erzählte ein wenig über Kurotan, beschrieb die Legende des Kuros, die Stimmung in einzelnen Stadtteilen, etc. Das Abenteuer startete auf der überfüllten und stickigen Allee der Helden zur Mittagszeit (die Spieler entschieden am Anfang, das sie sich alle kennen wollen), wo die Helden auch gleich mit Al Balthors Sänfte "in Kontakt" traten bzw. diese mit ihnen, wobei einer der Sänftenträger zu Fall kam, was die Insassen etwas durchrüttelte. Der Leibwächter des Sanskitaren herrschte daraufhin die Gruppe rüde an und verlangte vom Bestienmeister gefälligst weiter zu tragen. Dieser sagte: "Okay", und schickte sich tatsächlich an der "Bitte" nachzukommen (hätte nie gedacht, dass ich so einschüchternd wirken kann  Grin). Die Diebin und die Angurianerin schalteten sich ein und es kam zu weiteren wüsten Beschimpfungen. Arschcool hob der Schamane den zu Boden gefallenen Sklaven auf, erklärte ihn für "unbeschädigt" und stellte ihn wieder an die Sänfte, um anschließend die Hand für seine "Heildienste" aufzuhalten. Das Auftauchen von Shennais Kopf aus der Sänfte beruhigte schließlich die Gemüter und es ging weiter. Da sich die Helden generell nicht mehr so für das Kurotaner Stadtleben zu interessieren schienen (Barbaren, Banausen, wer kann den einen schicken Tierkampf verschmähen), ließ ich Puon auftreten, der die Helden zum späten Nachmittag zur Herberge Tauschgold bestellte. Dort angekommen fiel der Gruppe auch sofort der Leibwächter der beiden Töchter vor die Füße. Die Gruppe zog direkt los die Treppe hinauf, wobei die Angurianerin sich geschickt am Herbergseingang postierte und beobachten konnte wie einer der Entführer ein Pülverchen auf den Fuß der Treppe warf. Dieses verquamlte daraufhin das Treppenhaus und der Entführer setzte zur Flucht an, wurde aber von der Angurianerin erfolgreich aufgehalten. Währenddessen brachen die übrigen Helden im obersten Stockwerk erstmal drei Türen auf bis sie die richtige fanden. Gerade noch sahen sie, wie Shennai gefesselt aus dem Fenster aufs benachbarte Dach gehoben wurde. Ihnen gelang es tatsächlich einen der Entführer festzusetzen, der sich nicht mehr rechtzeitig aus dem Staub machen konnte, weil er seine Kollegen decken wollte (es war der orkische Södner). Nach kurzem Gefecht, entwaffnete die Diebin ihn mit der Kettenpeitsche und er wurde überwältigt. Sehr barbarisch wurden anschließend die Informationen über seine Mitentführer (er wurde von seinem Söldnerkumpel, dem Brökthar angeheuert) aus ihm herausge"presst" (genauer: mit der Kettenpeitsche um seinem Hals). Ich platzierte noch einen weiteren Hinweis in Form eines merkwürdigen Zeichens auf einer Art Tuch beim unten im Herbergsraum  liegenden Entführer (mittlerweile auch überwältigt, verdammt gut gewürfelt, das Mädel). Puon gab den Hinweis auf die Amhasim, zu deren Handelshaus sie sich auch direkt begaben. Nach einer Begutachtung der Örtlichkeiten, schien die Gruppe relativ unschlüssig über das weitere Vorgehen zu sein. Also, ließ ich einen schmierigen Straßenhändler auftauchen (handelte mit Lumpen, Schrott und was sonst so rumliegt), der direkt nach dem Zeichen ausgefragt wurde. Die Helden wurden an die Spitzzunge verwiesen, er könnte die Infos besorgen. Der wurde dann flugs aufgesucht und verlangte für die Infos allerdings einen Gefallen und handelte mit der amhasischen Söldnerin um Teile ihrer Rüstung (die war übrigens immer sehr süß vorsichtig, weil sie ja "Gesucht" als Nachteil hatte, was das Feilschen um den Preis sehr lustig wurde: "Kenne ich euch nicht? Euer Gesicht kommt mir so bekannt vor." "Okay, nehmt den Helm"). Der Gefallen bestand darin, aus dem Lagerhaus der Amhasimhändler etwas für die Spitzzunge zu stehlen (konnte ja das schön ausbearbeitete Lagerhaus nicht einfach unbenutzt lassen Wink). Das lief allerdings so reibungslos (die Diebin und die Angurianerin deichselten das eiskalt), dass es sich fast nicht lohnt darüber zu berichten. Außer vielleicht, dass die Sklaven die beiden auch relativ kalt ließen ("Du hörst ein leises Stöhnen hinter der Tür". "Ich mach nix". "Es scheint jemand Schmerzen zu haben." "Ich geh von der Tür weg".) Spitzzunge besorgte dann einen Führer zum Tempel der Sekte. In einem Gefecht wurden dann die Kultisten niedergemacht und Shennai geretten. Der Brokthar trug sie dann auf den Schultern durch halb Kurotan zurück zur Herberge (mitten im Gespräch über die zweite Entführung kam dann ein trockenes: "Ich setz sie dann mal ab."). Die Helden sind dann natürlich direkt hinterher und der Bestienmeister erwies sich als guter Fährtenleser. Bei der folgenden Opferszene machte die Gruppe dann erstmal lange Pläne. Ich habe dann munter Druck gemacht und die Bestie näher ranrücken lassen.  Daraufhin entschloss sich die Diebin von der oberen Kante ihr Flammengefäß auf den Hohepriester zu werfen. Probe gescheitert und der ganze Vorplatz vor der gefesselten Yezima stand in Flammen. Die übrigen Helden stürmten draufhin die Treppe runter und kümmerten sich um Leibwächter und Al Balthor, während der Bestienmeister versuchte das Biest unter seine Kontrolle zu bringen. Der Hohepriester versuchte es allerdings auch, scheiterte allerdings und wurde von den Pranken zerfetzt. Geschickt befahl der Bestienmeister dann dem Tier einfach hinter dem Leibwächter herzulaufen ihn aber nicht anzugreifen (er kann ihm ja nicht befehlen anzugreifen), In der allgemeinen Verwirrung wurde die Tochter losgebunden und davon getragen. Die Diebin mit der Kettenpeitsche kümmerte sich um Al Balthor, der irgendwann mit dem Rücken halb über dem Abgrund hing und ihr von Gold bis zur Unsterblichkeit alles versprach, wenn sein Leben verschont werden sollte. Ohne mit der Wimper zu zucken wurde er dann hinunter getreten (mit einer beiläufigen Geste der Spielerin, die dem Riesland alle Ehre machte). Der Bestienmeister schaffte leider seine Selbstbeherrschungsproben, so dass die Bestien nicht weiter Amok lief und die Helden sich davon machen konnten. Dann folgte der Epilog.

Insgesamt war es eine spaßige Runde (3:15 Stunden) und alle Beteiligte bescheinigten am Ende, dass sie Spaß gehabt hatten. Einen Spieler war sehr interessiert am Projekt und unterhielt sich dann noch einige Zeit am Stand. Ich hoffe er taucht auch hier im Forum auf. Herzliche Grüße, wenn er schon da ist  Smiley.

Der Bericht der zweiten Runde folgt dann morgen, bin jetzt erstmal müde...
« Letzte Änderung: April 18, 2010, 22:52:33 von Circuit » Gespeichert
Circuit
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« Antworten #1 am: April 19, 2010, 09:52:53 »

Zweite Runde, Sonntag, 11 Uhr

In die Runde trugen sich diesmal nur zwei Spieler ein bzw. eine Spielerin und ein Spieler. Lag wohl an der frühen Zeit. Sollte ich nächstes Jahr wieder Spielrunden anbieten, werden die alle nachmittags liegen. Dafür waren die beiden etwas älter als die gestrige Runde. Waren allerdings auch eher DSA-Neulinge (ein Systemausprobierer mit Myranor-Sympathie und eine DSA-Spielerin, die über die Computerspiele angefangen hat). Vom Ablauf her war alles wie am Samstag. Die beiden pickten sich dann auch zielsicher die beiden magiebegabten Charaktere raus. Nach Einführung ins Setting und Kurotan, wurden auch sie vom Leibwächter Al Balthors angepöbelt. Der Brachtao-Ork fügte sich überraschend in sein Schicksal als Sänftenträger, während die Bestienmeisterin den "kaputten" Sklaven hinterhertrug (was für ein Bild zum Einstieg  Grin). Ein wenig mehr Provokationen meinerseits führten allerdings dazu, dass es dem Schamanen dann doch zuviel wurde. Im darauffolgenden Streitgespräch wedelte der Spieler auch sehr schön mit diversen Fetischen vor dem Leibwächter herum und drohte mit allerlei mystischen Brimborium, Rache der Geister etc. (sehr schön die Profession verinnerlicht). Generell wurde von den beiden auch mehr Charakterspiel betrieben (auch wenn sie sich erstmal ins Setting einfühlen musste, soviel barbarische Freiheit ist ja auch ungewohnt  Grin). Nach Besuch der Tiergrube und Einladung Puons wollte die Bestienmeisterin erstmal ein Tier kaufen ("Eine Raubkatze wäre schön") und abrichten. Leider hatten sie dem orkischen Händler nicht genug zum Tausch anzubieten. Danach gings zum Tauschgold mit vor ihnen fallenddem toten Leibwächter. Nach leichtem Zögern (der Ork spielte erst mit dem Gedanken die Leiche zu plündern  Grin), ließen sie sich doch noch von den spitzen Schreien einer Frau in Not erweichen. Allerdings konnten sie nur noch sehen, wie die gefesselte Shennai über eine Art Bretterbrücke aufs gegenüberliegende Dach geschafft wurde. Durch eine waghalsige Aktion der Bestienmeisterin gelang es ihr auch noch hinüberzukommen, bevor die Behelfsbrücke von den Entführern zerstört wurde. Es kam zum Kampf mit einem der vermummten Entführer. Der Orkschamane versuchte dann erstmal auf die andere Seite hinüberzuspringen, was ihm allerdings nicht so ganz gelang...landete auf Kurotaner Passanten  Grin. Mittlerweile wälzten sich Bestienmeisterin und Entführer auf dem Dach des Gebäudes, welches schließlich brach und beide landeten in der abgewrackten Behausung einer Kurotaner Familie. Aus der irgendwann überwältigten Entführerin bekamen sie die Information für den Übergabeort der Entführten an einen Auftraggeber (mit Hilfe geschickten Einsatzes von furchteinflößenden Kräutertinkturen). Anschließend kam die Info auf die Amhasim-Bruderschaft. Am vermeintlichen Übergabeort (die Statue eines bestimmten Helden) war nix mehr zu holen außer einer Zeugenaussage und besagtem Zeichen der Sekte. Bei der Bitte Puons die Shennai zu retten, wurde erstmal hart um die Belohnung gefeilscht (man wollte schließlich noch eine Raubkatze kaufen). Anschließend marschierten beide erstmal ins Zelt des Orks um die Geister zu befragen (Heilzauber des Ork), was aber nicht so recht gelang (kritische Essenz trat nicht auf, zu wenig Asp). Auch hier spielte der Ork-Spieler wieder sehr schön seine Rolle aus. Er beschrieb schön ausschweifend das Ritual inklusive Konsum irgendwelcher Drogen und außerkörperlicher Erfahrung. Danach wurde ein wenig herumgefragt und beide kamen zur Spitzzunge, die denselben Gefallen forderte wie Samstag. Es folgte ein mitternächtlicher Einbruch ins amhasische Lagerhaus, bei dem der Ork merkte, dass sein Raubtiergeruch nicht hilfreich ist, um durch einen Raum voller Tierkäfige zu laufen.  Um ein wenig Druck zu machen ließ ich die beiden dann erstmal merken, dass die Wachen sich zum Kontrollgang rüsteten (ja, die offene Außentür wurde wieder zu gemacht). Nach dem Durchsuchen des Lagerhauses für des Spitzzunges Gegenstand, befragte die Bestienmeisterin befragte dann erstmal den anwesenden Boworwolf nach den menschlichen Sklaven, der konnte allerdings nicht viel dazu sagen. Zum Dank ließ sie ihn frei ... der machte erstmal einen riesigen Lärm, weshalb die amhasischen Wachen aufmerksam wurden. Naja, dann wurden eben alle Tiere freigelassen und im allgemeinen Tumult verschwanden die beiden dann auch recht fix. Spitzzunge ließ sie dann wieder zum Tempel führen und es kam zum Kampf mit den Kultisten in der Kammer, bei dem alle Beteiligte ein paar Blessuren davon trugen (die Kultisten natürlich tödliche, einer steckt mit dem Speer immer noch in der Wand). Auch hier wärte die Freude nicht lange, als die Helden erfuhren, dass die andere Tochter entführt war (weshalb sie Puon auch die befreite Shennai nicht überlassen wollten, der kann ja eh nicht für die Sicherheit sorgen...haben sie dann aber doch gemacht). Die beiden verliefen sich etwas in den donnernden Schluchten und kamen deshalb etwas später als die Samstagsgruppe beim Ritual an. Kazzamuth war schon auf dem Plan. Verwegen versuchten die Helden sich die Treppe hinunterzuschleichen, was allerdings nicht klappte. Der Ork stürzte sich direkt auf den Hohepriester, dem es daher nur mit Mühe gelang, die Bestie unter Kontrolle zu halten. Der Leibwächter griff ein und es kam zu einem spannenden Gefecht in direkter Nähe zur Bestie. Die Bestienmeisterin musste sich mit Al Balthor rumschlagen, der sie wie wahnsinnig versuchte daran zu hindern Yezima zu befreien (mit allerlei dreckigen Tricks... Teufel). Mittlerweile verlor der Hohepriester die Kontrolle über Kazzamuth, weshalb sich Ork und Leibwächter erstmal beid von den Bestien entfernen wollten. Beide versuchten während der Flucht den jeweils anderen dem Monstrum vorzuwerfen (und nach der verflixten 1 des Spielers erwischte es auch den Leibwächter). Mittlerweile gelang der Bestienmeisterin den fetten Al Balthor abzuschütteln und Yezima schonmal die Treppe nach oben zu tragen. Die Bestie wandte sich dann den übrigen zu und es kam noch zu einem spannenden Handgemenge von Al Balthor und dem Orkschamanen auf der Felstreppe, die Kazzamuth auch langsam begann empor zu steigen. Im buchstäblich letzten Moment gelang es der Bestienmeisterin das Vieh zu kontrollieren (der Geifer trof schon auf die beiden Kämpfer). Al Balthor wurde mit einem geschickten Fußtritt davon gestoßen und die Bestienmeisterin entließ das Tier, das sich die Seele des Sanskitaren schnappte. Unter dem Gebrüll des Monsters und dem Todesschreien flohen beide mit Yezima gen Kurotan zurück. Epilog folgte.

Insgesamt auch eine sehr schöne Runde. Auch weil sich die beiden relativ gut ins Setting eingefunden haben und sichtlich Spaß am barbarischen Lebensstil hatten. Und das Finale war ein echt spannender Showdown  Grin.
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Yanken
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« Antworten #2 am: April 19, 2010, 10:01:43 »

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.

Hat echt Spaß gemacht zu lesen Daumen hoch
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Thorus84
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« Antworten #3 am: April 19, 2010, 10:19:46 »

Super, Circuit!!
Das hat wohl richtig Spaß gemacht.
Werde es beizeiten auch mal leiten, das AB ist zwar einfach, aber stimmig.
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Moosäffchen
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« Antworten #4 am: April 19, 2010, 10:40:39 »

Kann meinen beiden Vorrednern komplett zustimmen!

Hab' ja schon bei der RPC über die Aktion mit der Kettenpeitsche gelacht.  Grin

EDIT:
Der zweite Bericht ist ja noch besser als der erste.  Grin
« Letzte Änderung: April 19, 2010, 14:46:11 von Moosäffchen » Gespeichert
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« Antworten #5 am: April 19, 2010, 17:40:30 »

Super, sieht auch so aus, als wäre unser Einstiegs-Abenteuer prädestiniert für kurze Con-Runden.  Smiley
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Yanken
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« Antworten #6 am: April 19, 2010, 20:47:46 »

Mich würde noch interessieren, warum die Helden nur durch Spitzzunge auf das Amhas-Lagerhaus aufmerksam wurden. War die Geschichte mit der falschen Shennai nicht glaubhaft?
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« Antworten #7 am: April 19, 2010, 21:31:52 »

Zitat
Mich würde noch interessieren, warum die Helden nur durch Spitzzunge auf das Amhas-Lagerhaus aufmerksam wurden. War die Geschichte mit der falschen Shennai nicht glaubhaft?

Auf das Lagerhaus aufmerksam gemacht wurden sie vorher schon durch Puon, der ja den Verdacht äußerte, dass die Omneratius dahinter stecken könnten (bzw. der eben die Dinge erzählte, die im Abenteuer unter seinen Informationen steckten). Generell haben die Helden allerdings auch wenig Gerüchte, etc. versucht aufzuschnappen (waren da wohl etwas unkreativ) und einfach nicht nach Sklavenverkäufen, usw. Ausschau gehalten. Spitzzunge ist im Abenteuer ja im Prinzip als Untergrund-Informationshändler gedacht und der hat als Bezahlung eben verlangt, dass die Helden bei denen einsteigen (insgeheim hatte ich natürlich gehofft, dass sie sich dabei auch gleich bei den Sklaven umsehen. Haben sie dann aber nicht). Im Prinzip habe ich wahrscheinlich verschiedene Informationen zu schnell gestreut (im Prinzip hatte die erste Runde nach der Entführungsaktion drei Ansatzpunkte, die zweite eben zwei), so dass die Amhasim nicht verdächtig genug waren.
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Yanken
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« Antworten #8 am: April 19, 2010, 21:36:04 »

Okay... danke

Ich finde es echt super, wie du als Meister das Abenteuer so gut rüber gebracht hast.... stimmt mich echt fröhlich Wink
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« Antworten #9 am: April 19, 2010, 21:40:11 »

Nun ja, es ist ja auch ein gut ausgearbeitetes Abenteuer.

Ich hoffe ja immer noch, dass ich demnächst eine richtige Rakshazar-Runde auf die Beine stellen kann. Da wird es dann nochmal gespielt Wink.
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GrogT
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« Antworten #10 am: April 20, 2010, 14:24:39 »

Super ! Und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: natürlich macht Rieslandspiel Spass Smiley im relativ lockeren Setting entfalten sich die Charaktere echt recht schnell & gut.

Cool dass das Abenteuer gefällt Smiley Vielleicht wird ja Rakshazar mal das DSA equivalent zu SR auf Cons   Grin   
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
Moosäffchen
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Marhynianische Monstrosität


« Antworten #11 am: Mai 24, 2010, 01:49:05 »

So, habe nach langem Betteln und Flehen endlich meine Gruppe dazu bringen können auch mal einen Ausflug ins barbarische Riesland zu wagen.
Und heute Abend war es dann soweit! JUHU! Smiley

Die Gruppe bestand aus mir als Spielleiter und drei Spielern meiner Aventurien-Gruppe - allesamt erfahrene Spieler.
Als Charaktere wählten sie den Ork-Schamanen, den Xhul-Bestienherrscher und den Brokthar-Stammeskrieger.



 Das Abenteuer startete mit einer kleinen Einführung in die Begebenheiten des Kontinents, einen Querverlauf über die Kulturen und Rassen und die Region Kurotan. Nachdem ich ein wenig die Stadt Kurotan selber beschrieben hatte, folgte der schnelle Einstieg ins Abenteuer: Eine Blutgrube mitten in Alt-Kurotan, in der eine Versammlung von 200 Personen ihrem Champion Donnerfaust (dem Brokthar) zujubelten, der sich im blutigen Kampf mit einem Troggling befand. Der B rokthar machte zunächst eine Riesenshow und versuchte Publikum für sich zu gewinnen. Er nahm den Kampf nicht ernst genug - und wurde probt eines Besseren belehrt, als der Troggling ihn mit seiner Keule mehrere Male traf und zurückdrängte (hier begann die seltsame Glück/Pechsträhne des Brokthar-Spielers! Wink).  Als der Troggling merkte, dass sein Gegner ins Hintertreffen kam, versuchte es über Speere, die am Rand der Grube ragten zu fliehen, versemmelte aber die Kletternprobe und landete daraufhin vor den Füßen des Stammeskriegers. Dieser packte ihn sich und hob ihn mit aller Kraft mit einer Hand empor. Mit den Worten "Baseball" und einer geglückten Hammerschlag-Probe zerfetze er den Leib des Wesen, riss seinen Kadaver empor und verteilte die Überreste in der jubelten Menge.

Als dies wurde währenddessen vom Ork beobachtet, der hier seine Chance sah an eine seltene Ingredienz für einen Trank zu gelangen: Das potente männliche Sekret eines Brokthar im besten Alter. Dazu musste er nur das Vertrauen dieses Kerls gewinnen...
Der Kampf wurde auch von allerlei üblem Gesindel beobachtet, die den Ork immer wieder ansprachen, ihm Wetten aufdrängen wollten, ihn zu bestehlen versuchten u.Ä.. Einer der prägnantesten dieser Kerle fand sich nach dem Sieg des Brokthar als Leiche zu Füßen des Orks, durchbohrt mit seiner eigenen Waffe - offensichtlich hatte er mit den Falschen gewettet. Tongue

Der Xhul ritt währenddessen mit seinem abgerichteten Tier (er hatte sich einen 1,5-Körperhöhe-Riesenskorpion gewünscht - wie hätte ich ihm das schon verwehren können?  Grin) nach Kurotan auf der Suche nach der Bestimmung, die ihm die Ahnen bestimmt hatten. Auf der Suche nach Nahrung und Wasser wurde er schnell am Schwarzen Platz fündig, an dem 2 Amhasim die geringen Wasservorräte bewachten und die bittende Menge überprüften. Weltfremd wie er war hielt er sie für die Herrscher dieser Stadt und machte sich probt bereit ihnen die Aufwartung zu machen. Nachdem die Amhasim einen kleinen Jugen ohne Habundgut vom Platz getreten hatte, wurde unser Bestienherrscher begrüßt. Nachdem erste Kommunikationsschwierigkeiten gelöst waren ("Oooh, ich kann ja auch Gmer!" Cheesy) bot er ihnen sein komplettes Tauschgut für genug Wasser für sich und seinen Skorpion. Danach macht er sich auf die Suche nach einer Bleibe für die Nacht.

Der blutige Sieger des Grubenkampfs machte sich unterdessen auf um seinenn Gewinn, den er von Reshima (die Omneratius-Amhasim) ausgehändigt bekam, sofort wieder auf den Putz zu hauen - mit Hanf, Alkohol und Weibern! So traf der Ork, der ihm natürlich folgte, den Brokthar mitten in einer nahen Kneipe an, sturzbetrunken, zwei Frauen auf seinen Knien sitzend und lauhals seine letzten 8 blutigen Siege zelebrierend. Während der Brokthar begann komplett ungeniert eine seiner Anhängsel zu befriedigen (ohja, das hat er getan!) flüsterte ihm der Ork zu sie müssten sich mal unter 4 Augen in seiner Hütte im Armenviertel treffen - er könne ihm für geringe Dienste gutes Gold anbieten. Mit dieser Aussicht feierte der Brokthar den Abend noch exzessiv, trank Bier bis zum Umfallen und hatte ausgiebigen Sex mit beiden Frauen bis tief in die Nacht. Dann stampfte er genüsslich ins Amrenviertel um sich mit dem Ork zu treffen.

Dort angekommen verwechselte er die "Haus"tür und klopfte bei einem verdrieslichen Exsöldner an, der ihn aufs Wüsteste beschimpfte und ihn wie einen kleinen Jungen zurechtwies (ich kann manchmal richtig fies werden ^^). Nachdem herauskam, dass der Ork die Frau des Söldners (ebenfalls Orkin) mehrere Monate behandelt hatte, sie aber dann doch verstorben war, gab der Brokthar (immer noch hochgradig betrunken!) dem Ork-Schamanen die Schuld an Allem und stellte ihn zur Rede. Dies endete im spontanen Waffenziehen durch den Stammeskrieger. Der Ork versuchte ihn zu beruhigen, erklärte ihm seine Bitte (Brokthar-Sperma). Zusätzlich bot er ihm einen Trank an, der ihm seinen Rausch mildern solle (er hatte den Trank vorher mit einem Kraut versetzt, dass kurzzeitig üble Schmerzen auslösen sollte), was der Brokthar zunächst auch trank. Als er begann zunehmend skeptischer zu werden (ein Wort traf hier das andere) und dazu noch die Schmerzen begannen (Ork: "Die Geister die ich rufe können viele Dinge erzeugen und auch wieder nehmen!") ging der Brokthar in den Berserker-Modus und begann den Ork wüst zu attackieren - Hammerschläge, Niederwerfen, die komplette Reihe. Aber: Nahezu ALLES ging daneben. Die einfache und undichte Holzhütte ging unter den Attacken des Schrates so weit zu Bruch, dass der Ork nach dem Kampf umziehen musste.  Grin Doch nach einiger Zeit beruhigten sich beide Parteien und der Brokthar verlies den Ort um sich dreist beim Söldner einzuquartieren ("Hey du! Ich komm jetzt rein und schlaf bei dir!"). Im Laufe des darauf folgenden Gesprächs und des nächsten Morgens schlossen die Beiden (Brokthar und Söldner) aber schnell Freundschaft, denn der alte Mann erzählte ihm von seiner Zeit als junger Mann (er war nämlich nach seiner Söldnerzeit Kämpe!) und wurde so schnell zum Vorbild unseres jungen Stammeskriegers.

In der Nacht versuchte der Xhul noch vollkommen orientierungslos in den übelsten Gegenden der Stadt eine Bleibe zu finden - was sich jedoch als recht schwierig herausstellte, wenn man einen riesigen Skorpion an seiner Seite hat!  Teufel
Nach kurzem Überlegen und Beobachten der Lage fiel im aber auf, dass einige Häuser in Trümmerfeld leer stehen und damit genug Platz boten für sich und sein "Pet". Doch woher Nahrung beschaffen? Was essen Skorpione?
Die Frage war ebenfalls recht schnell geklärt, als er zufälligerweise über nicht weggeräumte, frische Kadaver von Einwohnern Trümmerfelds stolperte, und sich entschloss diese sofort und auf der Stelle in Stücke zu zerkleinern und sie dann seinen monströsen Begleiter verspeisen zu lassen.  Grin Eine zweite Leiche nahm er mit und zerkleinerte sie dann in kleine Häppchen für den nächsten Tag.. (Ich habe an dieser Stelle vermieden zu fragen, was er denn selber essen möchte....ich glaube, dass ich richtig gehandelt habe.  Tongue). Als er seinen Begleiter in einem Haus untergebracht hatte, begab er sich noch ein letztes Mal auf den Weg durch Kurotan. Es war mittlerweile 3 Uhr in der Nacht.

Auf dem Weg durch Alt-Kurotan begegnete er der Sänfte Al Balthors und wurde dann nach dem Ausscheiden eines der Sklaven "gebeten" die Sänfte weiterzutragen. Dies sollte aber nur gegen den Preis eines Bronzedolchs getan werden, der ihm Balthors Leibwächter mürrisch anbot. Hier fiel dem Xhul das erste Mal auf, dass die höherrangigen Sanskitaren ihre Gesichter mit Tüchern u.Ä. verbergen (diese Idee gefällt mir immer mehr Smiley). Als sie Al Balthors Residenz in Oberstadt erreichten, wurde der Xhul von Puon angesprochen, der ihn bat sich am nächsten Abend mit seinen Herrinnen zu treffen.
Puon sprach auch mit dem Ork, der seinen Herren in den letzten Monaten immer mit Mittelchen gegen Blähungen und Darmbeschwerden geholfen hatte und dem Brokthar. Beide stimmten recht schnell zu, jedoch bis dahin noch alle drei unabhängig von einander.
Im Laufe des Tages geschah nichts weiteres.

Am Abend trafen sie recht gleichzeitig an der HGerberge "Tauschrausch" ein, mitten in einer Menschenmenge, die hier ebenfalls herumstreiften. Als die ersten Rufe aus dem Obergeschoss drangen und die LEiche des Leibwächters zu Boden fiel, wurde der Platz zum Hexenkessen und jeder versuchte sich am besten dastehen zu lassen. So waren die beiden Wurfdsolche in der Leiche bald geklaut, die meisten Menschen verschwunden und die Leiche bereits durchsucht nach Habseeligkeiten.  Grin
Alle drei Charaktere sahen sich hier zum ersten Mal gleichzeitig und waren auch die Einzigen, die versuchten ins Haus einzudringen: Brokthar durch die Tür, Ork hinterher und Xhul mit Hilfe des Skorpions.

Nach 2 guten KK-Proben trug der Brokthar die halb zerrissene Tür als Schild vor sich her und bot damit dem Ork noch mehr Schutz. Sie konnten noch sehen wie Halim ins Obergeschoss verschwand. An der Treppe angelangt sahen sie noch einen Arm über dem Treppengeländer huschen, was den Stammeskrieger dazu brachte seinen Schild gegen mögliche Geschosse zu verwenden -ihn aber nicht vor dem Rauch/Brandgefäß schützte, das an diesem zerbrach und ihn teilweise mit der brennenden, qualmenden Flüssigkeit bedeckte. Durch seine Hitzeresistent macht ihm das aber wenig aus und er stapfte einfach weiter die Treppe hoch.

Der Xhul versuchte währendessen dem Skorpion den Befehl zu geben die komplette Frontseite des Hauses einzureissen (ja, das wollte er! Grin), dies aber nach 4 nicht bestandenen "Auf mein Wort"-Proben endlich aufgab und mit Skorpion zusammen versuchte die Frontseite zu erklettern.
Dem Brokthar standen währenddessen 2 harte Kämpfer gegenüber, die eine Tür bewachten, hinter der sich Shezzai und die anderen 3 Entführer befanden und zur Flucht vorbereiteten. Der Ork konnte dem Kampf nicht sofort bewohnen, da das Feuer sich schnell über das komplette Treppenhaus ausgebreitet hatte und er sich erst mit einer 2ten MU-Probe fangen musste.
Der Kampf begann und der Stammeskrieger warf die brenndenden Türreste dem Ork-Söldner entgegen, der daraufhin (schlechte Proben!) ins Wanken geriet, Feuer fing und zu Boden stürtzte, von dem er sich für längere Zeit nicht erholen sollen (massig GE-Proben versemmelt Grin). Also folgte der Kampf mit Söldner II. Ein langes Gerangel folgte in dem der Söldner langsam die Oberhand gewann (wie bereits vorher erwähnt: der Broktharspieler schwanke heute zwischen Patzern und Glücklichen Würfen...).

Der Orkschamane versuchte während dem Kampf, der den ganzen oberen Raum einnahm an die Tür zu gelangen und konnte dabei auch nicht vom Ork-Söldner aufgehalten werden. Hinter der Tür konnte er nur sehen wie sich die Blutelster und ihre ANführerin mit Shezzai aus dem Staub machten. Halim soltle ihn aufhalten. Der Kampf ging los: Wurfdolch auf den Ork, Treffer, wenig Schaden. Ini geht an Halim - Gezielter Stich: Treffer, 8 Schaden, 2 Wunden, Ork geht zu Boden. Halim flieht. :-/

Der Kampf Söldner gegen Stammeskriegewr ist währenddessen voll im Gange, denn beide schenken sich nichts. Doch es scheint, dass der Söldner nicht aufgeben wird. Da aber Varrak ebenfalls niemals aufgibt probiert er mit einem Hammerschlag den Kampf für sich zu entscheiden. Er drückt ihn zurück, schwingt seinen Tchop-Tchak und attackiert! Hammerschlag! 1! TREFFER! Bestätigt! Würfelwurf 11! 90 Schaden! BABAAAAAM!  Clown

Der Ork-Söldner versuchte nachdem der Tür endlich erreicht hatte, an dem Schamanen vorbei zu kommen, was ihm mit einer Niederwerfenattacke auch gelang und stützte sich aus dem Haus hinaus auf dei Dächer, der Brokthar jedoch dicht auf den Fersen.
Der Bestienherrscher war währenddessen aufs Haus geklettert und hatte sich an die Verfolgung Halims gewagt. Nach knapp einer halben Meile Verfolgung über die Dächer war er nah genug und es kam der Fernkampf. Halim verfehlte mit seinem Dolch, doch der Xhul konnte seinen Wurfspeer exakt in dem Moment ansetzen als Halim über eine wackelige Planke übersetzen wollte. Der verursachte Schaden reichte aus um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen und stürtzen zu lassen. Dabeui brach er sich seinen Oberschenkelhals (Spieler durfte auswürfeln Wink) und versuchte mühevoll aus der Gosse zu krabbeln. Doch mit einem guten Wurfnetz-Wurf konnte der Xhul dies verhindern. Und sein treuer Skorpion war ihm bis in die Gosse gefolgt und bedrohte nun Halim.

Der Brokthar hatte nach kurzer Zeit den Sinn der Verfolgung nicht mehr in Sicht und machte sich auf zurück zur Gaststätte.
Als alle drei Charaktere dort annkamen sahen sie Puon und die wunderschöne Yezima, die den Verlust ihrer Schwester betrauerte.

Damit endet PART I!
PART II folgt morgen Abend, denn es ist noch nicht fertig gespielt. Wink
« Letzte Änderung: Mai 24, 2010, 01:50:37 von Moosäffchen » Gespeichert
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Der Organisations-Barbar vom Dienst!


« Antworten #12 am: Mai 24, 2010, 02:07:40 »

 Daumen hoch Bin gespannt wie's weiter geht Wink
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« Antworten #13 am: Mai 24, 2010, 22:36:40 »

PART II

Der zweite Spieltag begann vor der Oberstadt-Schenke "Tauschrausch". Dort fanden sich alle drei Helden letztendlich zusammen und betrachteten die Lage: Sie konnten einen der Entführer festnehmen, waren selbst stark verwundet und Shennai wurde entführt.
Puon kam nun mit seiner Herrin Yezima auf die Helden zu und bat sie Shennai aufzuspüren und zu retten. Der Lohn sollte fürstlich ausfallen. Die Drei willigten ein und einigten sich zuerst in Trümemrfeld ihre Wunden zu lecken bevor sie sich auf die Suche machen sollten.

Um Näheres über den Verbleib der Entführer zu erfahren nahmen sie Halim mit sich (verschnürt auf dem Skorpion) und warfen ihn in die Barracke des Orks. Dort veruschtenn sie die Informationen in bester Mafia-Manier aus ihm herauszuquetschen, was ihnen allerdings erst dann gelang, als sie seine Lügen durchschauten: Jamalia würde in Lumpenrott ihr Verstekc suchen und dort die Truppe sammeln. Die essentielle Information, dass Jamalia Teil des Kultes Nokramurs waren, konnte er allerdings vor den Helden verbergen und ihnen stattdessen die Lüge auftisch, sie sei Teil der Omneratius-Bruderschaft. Dies sollte ihr zumindest ein wenig Spielraum geben, weil sich die Helden nicht direkt mit der Bruderschaft anlegen wollten.

So versuchte Jugao zunächst die starken Wunden des Brokthars zu pflegen und mit Hilfe der Geister zu schließen. Nach einer langen Nacht, in der Varrak durch sein Schnarchen und sein ständiges Herumdrehen (Unstet!) die Heilversuche des Schamanen störte, konnte sich leider keine Heilung beim Halbschrat einstellen. Dementsprechend wurde er morgens sehr verdieslich und nur knapp konnte eine weitere handfeste Auseinandersetzung verhindert werden. Da die astralenen und körperlichen Reserven stark aufgebraucht warne entschlossen sich die Drei einen weiteren Tag zu verweilen.

Am nächsten Tag entschlossen sich die Helden über Alt-Kurotan durch das Westtor zu gehen um dann dort von Norden an ihre Suche durchzuführen. Leider kamen sie nicht dazu als Varrak sich entschloss mitten in der Stadt eine Tür aus einem bewohnten Haus zu reissen um es zukünftig als überproportioniertes Schild zu nutzen. Grin Prombt wurde er vom Besitzer zur Rede gestellt, der nach kurzem Drohen eine Waffe zog und den Hünen nach kurzem Schlagabtausch zu Boden schickte (bestätigte Glückliche Attacke  Roll Eyes). Dies nutzte Oruga um seine Macht über die Tiere zu demonstrieren und befahl seiner Reitbestie den Mann zu jagen, töten und zu verspeisen. Der Mann kam ganze 50 Schritt weit über den naheliegenden Platz bevor ihn der Skorpion mit seinen Scheren in die Luft warf und danach blutig zerstückelte...  Teufel
Dennoch musste die Helden Varrak zurück bringen und erneut eine Nacht seine Heilung vorantreiben. Es waren nunmehr knapp 2 Tage seit der Entführung vergangen. Die Zeit drängte also.

Der nächste Morgen wurde direkt in Lumpenrott begonnen und nach sehr kurzem und sehr effektiven Suchen (Doppel-1 bei Gassenwissen) konnten sie ein paar Leute finden, die ihnen gegen Drohungen und/oder Wertsachen ein paar Informationen zusteckten. Zusammen mit Halims Infos konnten sie Jamalias Unterschlupf finden. Zusätzlich konnten sie erfahren, dass Jamalia NICHT Teil der Omneratius-Bruderschaft war, sondern stattdessen Teil einer geheimen Truppe, die den dunklen Gott Norkamur anbetete, der ihnen Macht über den Geist aller Wesen versprach.

Ogura spitzelte die Barracke zunächst aus, konnte aber selsbt im Inneren keine Personen ausmachen. Nach kurzem Durchsuchen des Korbflechterhauses (und Varraks Doppel-1 bei Sinnenschärfe Tongue) konnten sie einen Geheimgang ausmachen, der tief in die Erde führte, aus der bereits entfernte Stimmen und Gesänge zu hören war. Also schnell hinunter.

Nach kurzer Zeit durch die dunklen Gänge der Katakomben konnte sie die Opfer-Szenerie entdecken. Fünf Kultist inkl. Jamalia waren kurz davor das Opferritual zu beenden und als das Blut den Leib der schönen Shennai berührte sprangen die drei Helden vom Vorsperung herunter und begannen den Kampf. Ogura versuchte sofort mit Hilfe von Jugao die gefesselten Tiere zu befreien um sie dann mit einem gezauberten Zauber (Tier-Verständigung) darum zu bitten sich gegen ihre Peiniger aufzulehnen. Es entbrannte ein heftiger Kampf zwischen allen drei Parteien.

Varak stellte den ersten Kultisten und begann den Kampf mit einemk Hammerschlag...EINS! BESTÄTIGT!!! 60 Trefferpunkte!!! Von der perfekt balanzierten Wucht des Schlages vorgetragen konnte nur knapp einen zweiten KUltisten verfehlen, den alelrdings die Wucht des AUfpralls gegen Jamalia warf, die daraughin ihr Ritual abbrach. Varrak schleuderte daraufhin eine Tür (wieder am selben Haus wie am Vortag gestohlen! Grin) auf Jamalia und bedeckte sie mit der schweren Tür, was sie für den Kampf stilllegte. Er bekämpfte daraufhin den zweiten Kultisten, der sich als hartnäckiger als seinn Vorgänger erwies und den Stammeskrieger nach einem langen harten Kampf letztendlich mit einer Glücklichen Attacke zwang seine Waffe emporzureissen. Der Aufprall genügte um die bromzene Waffe des Hünen zerbersten zu lassen, das Kurzschwert des Kultisten jedoch nur leicht verbogen zurücklies. Varrak - nun waffenlos - stürzte sich auf dei Leiche des 1ten Kultisten, entriss ihm die Waffe und kämpfte mit dieser weiter. Nach weiterem langen Gerangel (teilweise waffenlos) konnte er seinen Kontrahenten doch zu Boden schicken.

Währenddessen wurden Jugao und Ogura von weiteren Kultisten bedrängt, die versuchten ihre Waffen (Kravlesh und Speer) zu unterlaufen - was ihnen bei Jugao auch gelang und ihn danach recht schnell ausschaltete, nachdme der Ork sich mit seinem Kravlesh im Boden verhakte und im Getümmel seinen Unterschenkel schwer verletzte.

Ogura konnte seinen Gegner ausschalten nachdem eine Glückliche Attacke seinerseits von dem Schwert des Kultisten zwar abgehalten wurde, dies aber das zerbrechliche Bronze zersplittern lies (dieser Kampf war ein wares 1er und 20en Feuerwerk!). Daraufhin versuchte er zu flüchten, wurde aber von einem befreiten Boworwolf-Jungen eingeholt und gepackt.

Der Kampf endete nachdem fast alle Kontrahenten entweder schwer verletzt oder tot waren. Die Helden konnten Shennai und Jamalia aus dem Hexenkessel zwischen Bestien und Kultisten herausholen.
Shennai warf sich überglücklich Varrak an den Hals und gelobte sie mit Gold und allem zu was sie wollten zu bedecken, was den Brokthar zu einem fiesen Grinsen bewegte. Grin

Jamalia war trotz der Niederlage siegessicher, denn Al Balthor und ihr Herr Gortros würden in sicherer Entfernung in den Donnernden Schluchten das wahre Opfer an die Bestie Norkamurs verfüttern, was den Pakt entgültig besiegeln sollte. Deswegen macht es ihr auch nichts aus, den Helden blutspuckend und hechelnd davon zu erzählen.

Die Spieler entschieden hier, dass die Truppe einfach zu stark verletzt sei um das Ritual noch zu erreichen, geschweige denn eine direkte Konfrontation zu suchen, und verzögerten die Ankunft noch ein wenig länger.
Der Xhul nutzte die Gelegenheit um noch ein letztes Mal seine absolute Kaltblütigkeit zu beweisen, denn er schändete und vergewaltigte den Leib der Kultistin Jamalia noch gute zwei Stunden bevor er mit ihr (verschnürt wie ein Braten) die Oberfläche wieder betrat. Danach packte er sie auf seinen Reitskorpion (auf dem schon Halim gefesselt lag) und erklärte sie von nun als seine Leib- und Lustsklavin bis auf Lebenszeit.  Shocked

Nach einer Verschnaufpause fasste ich das Ende zusammen, denn es war einfach zu viel Zeit vergangen. So erreichte die Helden den Ritualplatz gerade rechtzeitig um mit anzusehen, wie die Bestie den Körper der wunderschönen Yezima vor der Statue seines Herrgottes zerfetzte - unter den Augen und dem wahnsinnigen Gelächter ihres eigenen Vaters.

Die Helden entschlossen sich den Rückzug anzutreten, da sie sich nicht dazu inder Lage sahen mit dieser Bedrohung fertig zuwerden. Mit Shennai im Gepäck verliesen sie schnellstens die Region Kurotan, denn ihnen war gewiss, dass Al Balthor nach ihnen suchen würde, da sie sein Geheimnis ergründet hatten.

Die Reise der drei Helden (samt Shennai und den beiden "Paketen") sollte gen Westen führen, zu den Bergen des Yal Hamat. Dort wollten sie Zuflucht bei den Angurianern suchen. Doch dazu mussten sie zunächst einen Teil der Aschewüste druchqueren. Und dies sollte ein Abenteuer für sich werden. Falls es dazu kommen sollte...



Jut, das war das Abenteuer.
Es hat knapp 6,5 Stunden gedauert mit kleinen Unterbrechungen.
Die Spieler waren durchweg positiv überrascht von der Welt und ich habe selten so viel und so intensiv gelacht in einem Abenteuer. Es hat wirklich Spaß gemacht. Danke dafür Dudes! Wink
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« Antworten #14 am: Mai 24, 2010, 23:20:04 »

 Daumen hoch

Danke für die Ausführungen...


Gab es noch detailliertes Feedback von deinen Spielern? Das würde mich brennend interessieren.
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