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August 17, 2019, 11:45:32
Rakshazar - Forum  |  Community  |  Events!  |  Thema: Spielbericht RPC 2010 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Spielbericht RPC 2010  (Gelesen 5959 mal)
Circuit
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« Antworten #15 am: Mai 25, 2010, 09:23:45 »

Herrlich! Ein Brokthar nach meinem Herzen. ein Riesenskorpion. Welch ein Spaß! Habe mich beim Lesen köstlich amüsiert. Barbarischer konnte es ja kaum werden  Grin.
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« Antworten #16 am: Mai 25, 2010, 09:49:04 »

Hab erst den ersten Teil geschafft, mich aber bereits sehr gut amüsiert.
Ich habe bislang darauf verzichtet meine NPC-Broktharrs auf diese Weise darzustellen, aber der deines Spielers hat mich dazu inspiriert zumindest ein paar der Jungs und Mädels mal ein wenig "grobkörniger" zu gestalten. Wink
Großartig!
Der Schamane mit dem Reitskorpion wird übrigens umgehend verwurstet.
Sollte dein Spieler in absehbarer Zukunft in einem der Rakshazar-Gruppenabenteuer einen solchen Schamanen auf Skorpion begegnen, dann weiss er das er verewigt wurde. ^^
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Moosäffchen
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« Antworten #17 am: Mai 25, 2010, 10:28:10 »

Zitat
Gab es noch detailliertes Feedback von deinen Spielern? Das würde mich brennend interessieren.
Detaillierte Meinungen zum Abenteuer habe ich bisher nicht bekommen.
Sie fanden aber alle das Abenteuer gut und sehr stimmig für den Einstieg in die Welt.
Es wurden auch keine kritischen Kommentare geäußert zur inneren Logik des Abenteuers.

Zitat
Der Schamane mit dem Reitskorpion wird übrigens umgehend verwurstet.
Sollte dein Spieler in absehbarer Zukunft in einem der Rakshazar-Gruppenabenteuer einen solchen Schamanen auf Skorpion begegnen, dann weiss er das er verewigt wurde. ^^
Der Reitskorpion war vom Xhul-Bestienherrscher. Smiley
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« Antworten #18 am: Mai 25, 2010, 11:38:41 »

Zitat
Der Reitskorpion war vom Xhul-Bestienherrscher.

Oha, na umso besser. Dann fällt es nicht gleich auf, dass ich geklaut hab.  Grin
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« Antworten #19 am: August 03, 2012, 00:20:27 »

Ich erhebe den Thread mal für einen weiteren Spielbericht. Da wir aufgrund der Urlaubszeit in meiner üblichen DSA-Runde nicht vollständig genug für unsere laufende Kampagne waren, haben wir als One-Shot unser ESH-Abenteuer "Blut und Spiele" gezockt und damit den ersten Abstecher nach Rakshazar gemacht (Yeah!  Cheerleader). Als Charaktere dienten auch hier die Archetypen aus der ESH, geleitet habe ich. Gewählt haben die drei Spieler den Bestienmeister, den Orkschamanen und die sanskitarische Gaunerin. Zu den Rahmenbedigungen: Wir spielten diese Woche ausnahmsweise donnerstags, da am Freitag einer der drei für zwei Wochen nach Schweden verschwindet. Das hieß aber auch, dass wir einen relativ knappen Zeitrahmen hatten, da alle übrigen morgen nochmal auf der Arbeit ranmüssen. Gespielt haben wir dann von 19 Uhr bis knapp 0:15 Uhr und ich habe stellenweise. Im Folgenden der Bericht (musikalischer Hintergrund war  an einigen Stellen stilecht der Conan-Soundtrack Wink.

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Zu Beginn habe ich eine kurze Einführung zum Setting und die Spielregion Kurotan gegeben, danach sind wir direkt  in Kurotan eingestiegen. Die Charaktere kannten sich vorher noch nicht, Startszenario war nur, dass sich alle zeitgleich auf dem völlig überlaufenen Schwarzen Platz befanden. Der Orkschamane war als Dolmetscher damit beschäftigt Geschäfte zwischen einer Gruppe Brachtao und Sanskitaren zu dolmetschen. Die Gaunerin begann dann auch gleich damit einen der Orks um ein paar Wertsachen zu erleichtern, was auch gelang und vom Bestienmeister beobachtet werden konnte. Sie versuchte dann in der Menge zu verschwinden, wobei sie gegen Al Balthors Sänfte stieß (der der eigentliche Kunde der Brachtao war). Daraufhin wurde sie von dessen Leibwächter von wegen "Schadensersatz" angeherrscht, versuchte allerdings unbeeindruckt weiter in der Menge zu verschwinden. Dabei warf sie geschickt einige der geklauten Wertsachen (es waren Edelsteine) in die Menge, was einen kleinen Tumult auslöste, als die Kurotaner begannen, um die Schätze zu ...äh... ringen. Der Xhul beobachtete das alles etwas unverständlich - der Nachteil Weltfremd wurde heute sehr deutlich ausgespielt - und wurde vom etwas fürsorglichen Orkschamanen (dem einzigen Kurotankenner der Runde) über die üblichen Sitten aufgeklärt. Währenddessen: der Gaunerin gelang auf den verwinkelten Kurotaner Dächern die Flucht und sie konnte sich verstecken. Auf dem Schwarzen Platz ließ ich derweil Al Balthors Leibwächter eine Belohnung für die Ergreifung der Gaunerin ausloben. Dabei tauchten auch zum ersten Mal Puon und Shennai auf. Die Gaunerin kehrte mit veränderter Kleidung daraufhin zum Schwarzen Platz zurück, wurde dann vom Orkschamanen erkannt, der einen Anteil der Beute für sein Schweigen verlangte. Die Gruppe war zusammengeführt Teufel. Da die Helden wenig Initiative zeigten Kurotan von selbst zu erkunden, ließ ich Puon die Helden früh ansprechen und zur Herberge "Tauschgold" bitten. Bei der Ankunft der Helden lief alles ab, wie im Abenteuer beschrieben (toter Leibwächter stürzt auf die Straße). Die Helden fingen auch erstmal an den Leichnam zu durchsuchen und begaben sich danach erst zur Rettung. Während sich Orkschamane und Bestienmeister mit zwei Söldner im Zimmer beschäftigten (der Ork biss dem Orksöldner im Laufe des Kampfes ein Ohr ab, Zitat: "In der Hoffnung, dass es die größte Demütigung ist, die ich ihm zufügen kann.", und ließ in dann laufen) versuchte die Gaunerin an der verschnürten Shennai dranzubleiben und hat es auch fast geschafft (scheiterte nur an der Überzahl der Entführer). Darauf folgte die Bitte Puons, die Entführte zu retten. Die Helden wollten viel Gold Grin (haben sie gekriegt). Und sie sprangen nicht wie gedacht auf die Omnetarius-Handelsbruderschaft an (jedenfalls wurde nicht deren Zentrale aufgesucht, sondern es wurde direkt nach den Entführern geforscht). Bei den Ermittlungen haben sie dann schnell mehrere der Angreifer ausfindig gemacht. Der Orkschamane besuchte das Keshik des Einohrigen und die Gaunerin versuchte mit Hilfe eines aufreizenden Outfits schnell an den Broktharsöldner in den Spelunken ranzukommen. Dieser wurde dann durch geschicktes, sagen wir, Betören ausgehorcht. Beide Spuren führten zu Jamalia, der Korbflechterin. Am folgenden Morgen heuerten die Helden erstmal die amhasische Soldatin als Söldnerin an, um die Truppe zu verstärken (Wozu hat man denn Gold?) Jamalia wurde dann (zusammen mit dem Broktharsöldner) zum Tempel verfolgt. Hier ließ ich dann kurz den Leibwächter Al Balthors auftauchen, um ein wenig mehr vom wahren Hintergrund anzudeuten (hat auch gut funktioniert). Shennai wurde dann durch direktes Vorgehen vom Altar befreit, die Kultisten alle bis auf Jamalia niedergemacht und die Gerettete anschließend übergeben. Dabei erfuhren die Helden vom Verschwinden von Yezima (fanden sie natürlich nicht so toll). Ich habe Puon nicht genau mitbekommen lassen, wie sie verschwand. Ich gab nur den Hinweis, dass es jemand sein musste, der sie kannte und der Zugang zum Anwesen Al Balthors hatte, da dieses schwer bewacht würde. Die Helden quetschten daraufhin Jamalia aus (Ork: "Möchtest du die Zeit erleben, als wir Orks noch Menschen aßen?"), die vom Ort der Opferung berichten konnte. Der Orkschamane war zu diesem Zeitpunkt stark angeschlagen und der Spieler führte einfach die amhasische Soldatin weiter ins Feld. Die Helden sind daraufhin mit einem Karren hinterher. An der Opferstelle gelang es den Helden sich unbemerkt auf den Vorsprung zu schleichen (gut gewürfelt) und sie haben dann einfach direkt zugeschlagen. Der Endkampf lief dabei etwas zäh und wurde leider weniger spektakulär als ich gehofft hatte, da der Bestienmeister relativ schnell die Kontrolle über Kazzamuth bekam und auch trotz Bedrängnis alle Selbstbeherrschungsproben schaffte. So richtig austoben konnte sich Kazzamuth dabei nicht. Der Leibwächter wurde gut von der Amhasim gebunden wurde. Al Balthor gelang es allerdings mit einer sehr glücklichen Attacke (1,  bestätigt) der Gaunerin mit seiner Kettenpeitsche das Leben auszuhauchen. Ergab eine schön pathetische Sterbeszene. Al Balthor starb schließlich durch das Schwert der Amhasim (der Kopf war halt ab). Da es dann schon recht spät war, habe ich noch schnell einen kurzen Epilog abgehandelt.
---
Generell habe ich an einigen Stellen ganz schön auf die Tube gedrückt und je mehr ich das Abenteuer leite, desto unschöner finde ich die Wendung, in der Yezima einfach aus dem Nichts verschwindet. Irgendwie muss den Helden vorher mehr Gelegenheit gegeben werden, etwas mehr von Al Balthors Verstrickungen in der Sekte zu erfahren. Naja, mal sehen. Die Spieler mochten das Rakshazarsetting und hätten durchaus Lust mal wieder eine Runde barbarischer zu werden. Die Charakterwerte wurde übrigens als gut befunden.
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« Antworten #20 am: August 03, 2012, 11:36:33 »

Schön, dass du auch mal zum rakshazaren kommst. Smiley

Ich leite gerade eine lockere Runde in einem RPG_Verein bei mir in der Nähe, wir spielen eine erweiterte Version der Grauen Meute, ebenfalls in Kurotan City. (Mit Savage Worlds Regeln)

Sitzung 1: Überfall!
Helden: Eshara, Yugao, Kirr´Shik (Sirdak Schwertmagier), Legitischer Gauner (Habe leider den Namen vergessen, wird nachgetragen)

Die Gruppe ist gerade auf dem Rückweg nach Kurotan, um den Kurospriestern eine antike Götterstatue zu überbringen, die sie für diese aus einer Ruine unweit der Stadt geborgen haben. Als sie gerade durch die nordöstlichen Bereiche der Stadt ziehen, ruft einer von ihnen auf einmal einen Warnruf aus (Der einzige, dem die Wahrnehmungs-Probe gelungen ist): Sie werden angegriffen!

Kampfbeginn
Eine Gruppe von 20 Trogglingen, die allesamt mit Speeren und Rüstungen ausgestattet sind (ungewöhnlich für diese Kreaturen), werfen von den Dächern der umliegenden Gebäude Netze auf die Helden. Diese können gerade noch rechtzeitig reagieren, um ihre Waffen zu ziehen, während die Trogglinge von den Dächern klettern und springen, um die Helden anzugreifen. (Skizze des Kampfplatzes: Enge Gassen, ein großes Loch im Boden, von dem niemand weiß, wie tief es ist, und ein Haufen Kisten neben einer der Wände. Die Trogglinge sind zu Beginn auf die 4 umliegenden Dächer verteilt)

Erste Rückschläge
Der Kampf war wirklich hart, da die Netze die Helden für eine Weile kampfunfähig gemacht haben, und immer mal wieder eines nachgeworfen wurde. Der Schwertmagier hiefte sich an einem Dach hoch, um die Trogglinge direkt dort oben zu bekämpfen, fand sich aber sogleich in einem Netz wieder, von einer Horde umringt, die auf ihn einstochen und versuchten seine Habseligkeiten an sich zu bringen. Die Amhasim wurde ebenfalls eingenetzt und Trogglinge zerrten an ihrer Ausrüstung. Der Gauner zündete den Kistenhaufen mit einer Fackel an, schaffte es, sich in eine günstige Position zu bringen, einige Trogglinge zu erschlagen und seine Ausrüstung zu behalten. Der Schamane sprach zunächst einen Eigenschaft Stärken auf die Gruppe, womit ihr Stärke-Wert um 2 Stufen stieg (etwa vergleichbar mit KK+6).

Es wird eng
Die Situation drohte schlechter zu werden: Zwar schaffte es der Schwertmagier sich zu befreien - sein Sprung vom Dach, um mit dem Schwert direkt auf einem Troggling zu landen, ging jedoch schief, und er wurde im Fallen noch von den Speeren der Trogglinge getroffen, sodass er unsanft auf dem Boden landete. Der mittlerweile schwer verletzten Amhasim wurden ihr Schwert, ihr Dolch und ihr Rucksack abgenommen, und die Diebe flohen mit der Beute. Der Gauner hielt tapfer die Stellung, als sich der Schamane auf einen weiteren Zauber besann und das Auge des Chuchok (Macht: Angst) auf die Trogglinghorde sprach: Der Großteil der grauen Meute brach in Panik aus und begann unkoordiniert zu fliehen - leider nicht die Diebe, die bereits außerhalb der Reichweite waren.

Die Wende
Nun begann die Hatz nach den Dieben: Während die letzten verbleibenden Trogglinge anscheinend von der Panik ihrer Artgenossen angesteckt wurden und ebenfalls davonliefen, machten sich die Helden über einige der Fliehenden her, schmissen sie in die Grube oder machten ihnen anderweitig den Gar aus. Die Amhasim rannte unbewaffnet hinter dem Schwertdieb her, während der Gauner den Dolchdieb verfolgte. Leider begannen die Kisten in dem Moment in Flammen aufzugehen, als die Amhasim über sie hechtete, wobei sie sich einige Verbrennngen zuzog. Der abgeschlagene Schwertmagier sprach die Macht Beschleunigen auf sich, sodass er an den anderen vorbeipreschte und schnell aufholte. Der Schamane machte seinen Bogen fertig, um noch einen der kleinen Mistkerle zu erwischen.
Als die Ausrüstung bereits verloren schien, ertönte jedoch eine mysteriöse Pfeife und die Troglinge wechselten ihre Richtung, um alle koordiniert in Richtung des Pfiffs zu stürmen. Der Gauner erledigte den Dolchdieb, der Schamane mit einem Blattschuss den Schwertdieb - die Rucksäcke des Schwertmagiers und der Amhasim gingen jedoch verloren.

Nach dem Kampf
Die Spuren des Kampfes wurden untersucht: Es wurden etwa 8-10 Trogglinge erschlagen, deren Waffen nun an sich gebracht wurden. Des Weiteren schienen sie einen Haufen bronzene Gegenstände bei sich zu tragen: Kerzenleuchter, Amulette, Türgriffe und einiges mehr. Die Speere besaßen anscheinend eine gute Qualität, sogar das Siegel eines bekannten Schmiedes war darauf angebracht. Aufgebracht von dem hinterhältigen Angriff und ahnend, dass jemand die Trogglinge dressiert haben musste, machten sich die Charaktere nach der Wundversorgung auf den Weg zur nächsten Taverne, um ein paar Erkundigungen einzuholen. Schließlich wollten sie auch ihre Sachen zurück haben. Im Kurostempel, zu dem sie zuerst die Statue abliefern wollten, wurden sie aufgrund der späten Stunde abgewiesen, sodass sie direkt zur Taverne gingen.

Schädelspalter
Im Gasthaus Schädelspalter in Alt-Kurotan angelangt, erfuhren sie vom Wirt (nach ein paar Krügen die Speiseröhre verätzenden Schädelspalters, der neben der in einem Orkkopf steckenden Axt über der Tür namensgebend für das Lokal ist), dass anscheinend mehrere Gerüchte darüber im Umlauf sind, dass eine große Horde Trogglinge Häuser und Passanten ausrauben würde. Er verwies sie an einen dürren Sanskitaren, der in einer Ecke des Raumes ein Würfelspiel spielte. Nach ein wenig Überzeugungsarbeit in Form des Kerzenständers, eines Schädelspalters und ein paar Münzen erzählte er ihnen von seinen Erlebnissen mit der Grauen Meute:

Der Bericht des Sanskitaren
Er war bei einem sanskitarischen Händler namens Al Balthor angestellt, als ein riesiges Rudel Trogglinge in der Nacht die Villa überfiel und metallene Gegenstände stahl, wo sie ihrer habhaft werden konnte. Zuvor hatte er bereits Gerüchte über 4 weitere Überfälle in der Oberstadt gehört. Durch einen Pfiff verschwanden die Trogglinge daraufhin wie im Nichts in Richtung Lumpenrott, eines der dreckigsten Stadtteile Kurotans. Er selbst verlor seine Anstellung durch den Zwischenfall, und vielen anderen ging es ähnlich. In der Oberstadt scheint sich die Lage zuzuspitzen, da gegenseitige Beschuldigungen laut werden. Über eine Art Troggling-Kontrollpfeife habe er noch nie etwas gehört - er könne jedoch aus jahrelanger Erfahrung mit einem Bestienmeister berichten, dass so etwas ohne magische Hilfe kaum möglich sei. Er kenne sogar einen Bestienmeister in der Stadt, der jedoch seit Beginn der Überfälle verschwunden sei - ein Zufall? Zu guter Letzt verwies er die Helden an einen gewissen Hudd, der die Spitzzunge genannt wird, und der dafür bekannt ist, Leute zu finden und mit Informationen zu handeln. Wenn jemand etwas über das Verschwinden des Bestienmeisters oder die Überfälle herausfinden könne, dann er. Nur leider ist er selbst nicht leicht zu finden - die Helden sollten es im Kuros´ Glück, einem Bordell in Trümmerfeld - eines Stadtteiles, der dafür berüchtigt ist, kein einziges intaktes Gebäude vorzuweisen - versuchen und sagen, dass Dschadir sie schickt. Mit einem Plan für den nächsten Tag legten die Helden sich schlafen, um ihre Wunden zu lecken.
« Letzte Änderung: August 05, 2012, 19:57:35 von Sphärenwanderer » Gespeichert

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« Antworten #21 am: August 03, 2012, 11:38:49 »

Sitzung 2: Das Kuros´ Glück
Helden: Eshara, Yugao, Legitischer Gauner (Name folgt noch...) & Varrak, Vaestenkrieger (Name folgt auch noch)

Am Morgen des nächsten Tages machten sich die Helden (Der Schwertmagier fehlte diese Sitzung) sogleich ohne zu frühstücken auf den Weg zum Kurostempel, um die Statue des Göttersohns Kuros abzuliefern und sich ihre Belohnung zu sichern.

Der Kurostempel - die Belohnung
Im Kurostempel wurden die Helden nach einem prahlerischen Ruf der Amhasim und dem Hochhalten der Statue von einem Priester empfangen, der die Schar von angesammelten Gläubigen einem überforderten Novizen überließ. Er pries die Helden als vom Göttersohn gesegnet und führte sie - als das Magenknurren tausendfach von den Wänden der Kuppelhalle zurückgeworfen wurde - zunächst zu einem üppigen Mahl. In einem Nebenraum drehte sich ein Amhasbulle auf einem Spieß und die Priesterschaft des Kuros saß in einen Disput verstrickt an einer langen Tafel - gemeinsam mit Varrak und dem kleinen Vaesten, den neuen SCs. Nun war es Zeit für die Belohnung: Nachdem die Bäuche vollgeschlagen wurden, öffnete man für die Helden die Tore der Rüstkammer des Kurostempels, aus der sie sich bedienen durften. Die Amhasim entschied sich für einen Sichelschild, der Gauner nahm ein paar Feuergefäße sowie einen verstaubten Chitinpanzer an sich, und der Schamane deckte sich mit einigen Tränken und Giften ein. Zusätzlich erhielt jeder von ihnen das Anrecht auf einen Sklaven, das sie in Form einer Tonscheibe an sich nahmen, um später welche auszusuchen.

Der Kurostempel - neue Gefährten
Auf den Disput der Kurospriester angesprochen erwiderten diese, dass es zurzeit große Probleme in der Oberstadt gäbe - die Reichen der Stadt würden damit beginnen, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen, weil es zu einer Reihe ungeklärter Diebstähle kam. Die Tempelgarde ist bereits ausgesandt, um das Schlimmste zu verhindern, jedoch fehlen kompetente Leute, um den Überfällen ein Ende zu bereiten. Lediglich der Brokthar und der Vaeste waren zu finden - doch wo die Helden dem Tempel bereits einmal gute Dienste geleistet haben, werden sie kurzerhand in die neue Aufgabe eingespannt. Gemeinsam sollen sie den Überfällen ein Ende bereiten. Da die Helden ohnehin ihre Ausrüstung zurück bekommen und Rache nehmen wollen, kommt ihnen eine zusätzliche Belohnung nur gelegen. Auf dem Weg nach draußen schenkt die Amhasim einer Tempelsklavin die Sklavenplakette und damit ihre Freiheit - sie selbst ist schließlich aus ihrer Kultur der Sklaverei geflohen; eine wirklich schöne Szene.

Das Kuros´ Glück - alte Bekannte
Unterwegs nach Trümmerfeld werden die neuen Gruppenmitglieder über den momentanen Stand aufgeklärt. Am Kuros´ Glück angekommen machen sie jedoch eine unliebsame Begegnung: Der halb verfallene Prachtbau wird anscheinend von Söldnern des Blutaxt-Söldnerkhez (Khez sind orkische Stammesübergreifende Berufskasten) bewacht, dessen Anfüher Gorak Einauge einst von Yugao dem versuchten Giftmord am Stammeshäußtling überführt wurde, weshalb der Teil des Kriegerkhez, der Gorak ergeben war, aus dem Keshik (der Stammesgemeinschaft) verbannt wurde und Yugao ewige Rache geschworen hat (Handicap: Feind). Nach einem kurzen verwirrenden Palaver kam die Gruppe in die unschöne Situation, dass Yugao als einziger an den Wachen vorbeigeschleust wurde, die hinter ihm wieder die Linie schlossen, während sich im Gebäude bereits die weiteren Mitglieder des Blutaxt-Khez bereit machten, den Schamanen niederzustrecken und mit Bogenschützen und Axtkämpfern in Position gingen. Gorak setzte ein siegessicheres Grinsen auf, als der Schamane sich nicht ergeben wollte.

Der Schauplatz:
Nur noch das Erdgeschoss des ehemals prächtigen Bordells ist erhalten geblieben, die oberen Geschosse sind verfallen und ragen als Trümmer in den Himmel. Die Fenster sind mit Brettern vernagelt und die zweiflügelige Eingangstür wird von 4 Blutäxten bewacht. In der Mitte der EIngangshalle, die man durch einen kleinen EIngangsbereich betritt, befindet sich eine von Säulen umrahmte Lustgrube, in der Kunden und Kurtisanen sich berauschen und vergnügen. An den Wänden stehen Feuerschalen, in denen berauschende und qualmende Kräuter verbrannt werden, was das Gebäude in ein stickiges Zwielicht taucht. Weitere 6 Blutäxte und ein Bogenschütze flankieren den Raum. Am Ende der Halle erhebt sich eine Galerie, zu der zwei Treppen herauf führen und an deren Ende die Treppe in die unteren Geschosse angebracht ist - nur besondere Kunden erhalten zu diesem Bereich Zutritt. 4 Blutaxt-Bogenschützen und Gorak befinden sich hier, hinter der Deckung einer steinernen Balustrade. Im ganzen Gebäude halten sich etwa 20 berauschte Kurotaner und Kurtisanen auf.


Yugao in der Falle?
Während die restliche Gruppe versucht an den Wachen vorbei zu schielen, setzen sich die Blutäxte im Gebäude in Bewegung, um Yugao zu erreichen - zu seinem Glück ist die Entfernung zu groß, als dass sie direkt ankommen würden: Die Bogenschützen laufen die Treppen hinab, die Nahkämpfer kommen bedrohlich nah (allerdings in Verteidigungshaltung). Der erste Schlag ist jedoch noch nicht gefallen, was den Gauner dazu veranlasst zunächst zu versuchen, an den Wachen vorbei zu springen, um dem Schamanen zur Unterstützung zu kommen - dies schlägt jedoch fehl und er landet in der Axt des ersten Söldners und anschließend am Boden. Das wiederum möchte der Vaestenkrieger ausnutzen, nutzt den Rücken des Gauners als Trampolin und springt mit dem Speer voran auf einen der Orks und macht ihn angeschlagen. Die Amhasim gerät unterdessen in arge Bedrängnis, weil die beiden rücksichtslosen Attacken gegen sie einfach zu gut gelingen - sie erhält drei Wunden. Der Brokthar Stammeskrieger weiß noch nicht so recht, was er tun soll und steht in zweiter Reihe.

Treibt sie auseinander
Die ersten Blutäxte aus der Halle gelangen nun in den Eingangsbereich, in dem sich Yugao noch immer aufhält und greifen an (er wird angeschlagen), während fliehende Kurotaner ebenfalls den Eingangsbereich verstopfen und teilweise von den rücksichtslosen Söldnern als Schutzschild verwendet werden. Das Gedränge wird nun vom Gauner, der sich mittlweile in die zweite Reihe zurückgezogen hat, dazu genutzt, um ein Feuergefäß in die Menge zu werfen, wobei zwei Söldner und ein Zivilist ihr Leben lassen. Der blutrünstige Vaeste sticht seinen Speer aus der zweiten Reihe in einen Zivilisten, um ihn davonzuschleudern. Der Weg für Yugao ist nun frei: Er spricht die Macht Angst auf alle am EIngang befindlichen Söldner; diese stürmen nun davon: 4 von ihnen aus dem Gebäude heraus, wobei zwei auf dem Weg durch die freien Angriffe der Helden niedergestreckt werden und die anderen beiden sich auf den Weg zu der Ruine im Süden machen. Die restlichen Orks laufen zusammen mit den Kurotanern bis in die Mitte der Halle zurück, wo sich mittlerweile die Bogenschützen und Gorak positioniert und ein paar Schüsse abgegeben haben (der Gauner erhält eine Wunde). Mit dem geräumten Eingangsbereich stürmt Yugao aus der Tür, die der Brokthar hinter ihm zuknallt und sich dagegen stemmt.

Verschnaufpause
Die Verschnaufpause nutzt der Schamane, um die Amhasim magisch zu heilen (vollständig!), während der Brokthar die Tür weiter zudrückt und der Vaeste und der Gauner (mit einer Runde Verspätung, weil er aus dem Angeschlagen-Zustand heraus muss) die Verfolgung der beiden fliehenden Söldner aufnehmen. Gorak gelingt es unterdessen den Großteil seiner Getreuen wieder auf Linie zu bringen, indem er Drohungen und wilde Befehle ausstößt (Anführen) - lediglich einer der Orks schafft es den ganzen restlichen Kampf nichtmehr seine Furcht zu überwinden und kauert schlotternd unter einer der Feuerschalen.

Ansturm auf die Tür
Die Bogenschützen verteilen sich ein wenig innerhalb des Raumes, um gegen einen weiteren Angstzauber gewappnet zu sein, die Axtkämpfer laufen mit zivilen Schutzschilden auf die Tür zu und beginnen gegen sie anzulaufen. Als sie schließlich zu viert sind, hat auch der kräftige Brokthar nichts mehr dagegen einzusetzen - die Tür wird aufgestoßen und die Helden mit ihr mitgedrängt. Die Amhasim, der Brokthar und der Schamane sehen sich nun einem Wall aus Nahkämpfern und verteilten Bogenschützen gegenüber. Der Gauner und der Vaeste hingegen greifen die sich verschanzenden beiden Söldner in der südlichen Ruine zunächst mit Fernkampfwaffen an, die Orks fassen sich aber wieder, stürmen auf sie zu und verwickeln sie in den Nahkampf.

Kurzer Prozess
Plötzlich geht alles sehr schnell: Die beiden Orks in der südlichen Ruine werden ausgeschaltet und der Vaeste läuft zum südwestlichen Fenster, um hineinzuspringen - Gorak befindet sich genau auf der anderen Seite. Der Brokthar erledigt drei Orks auf einmal mit einem Rundumschlag und die Amhasim kümmert sich um den Verbleibenden. Der Schamane wartet zunächst ab - nur um dann erneut einen Angstzauber zu sprechen: Er unterbricht die Bogenschützen, die sich just in Schießposition begeben haben und vertreibt sie allesamt. Ihre Aktion verfällt und sie rennen panisch in den Raum zurück. Der Brokthar sprintet daraufhin mit einer Mehrfachaktion gegen Gorak, der als einziger noch neben dem Fenster steht - doch als er ankommt, fängt er sich einen gesalzenen Erstschlag ein, der ihn mit 4 Steigerungen sofort außer Gefecht setzt - Gorak flieht in Richtung der Treppe.

Wir sehen uns wieder!
Gorak nutzt die Gunst der Stunde, da einer der Helden im Sterben liegt und brüllt ihnen ein Waffenstillstandsangebot herüber, das zähneknirschend angenommen wird. Er flieht mit seinem verbleibenden halben Dutzend Leute zur Treppe in die Katakomben unter dem Bordell, jedoch nicht ohne seine Rache anzukündigen. Die Helden tragen ihren gefallenen Gefährten schnell zur Lustgrube in der Mitte des Raumes, wo er durch ein Ritual von Yugao wieder auf die Seite des Lebens gezerrt wird - sein Arm wird jedoch nie mehr derselbe sein (eine Stufe Stärke geht verloren). Unterdessen plündert der Gauner die Leichen und der Vaeste schneidet sich ein paar Trophäen aus den toten Körpern.

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« Letzte Änderung: August 06, 2012, 11:24:11 von Sphärenwanderer » Gespeichert

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« Antworten #22 am: August 06, 2012, 09:54:13 »

Mal eine Frage: Soll ich mal alle Spielberichte hier aus dem Forum sammeln und im Blog posten? Die sind ja sonst unauffindbar, weil sie sich in ganz verschiedenen Threads befinden. Wink

Ich würde dann auch ein paar Absätze in die Texte einfügen, wenns Recht ist. Wink
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« Antworten #23 am: August 06, 2012, 14:26:11 »

Finde ich ne gute Idee  Daumen hoch
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« Antworten #24 am: August 06, 2012, 18:33:09 »

Find ich auch.
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« Antworten #25 am: August 06, 2012, 18:57:52 »

Ich mache mich dann mal beizeiten ans Formatieren. Leider sieht es gerade nicht so rosig aus, aber zusammengetragen habe ich schon einiges. Ihr findet es im Abenteuerboard, im ersten Post ist eine Übersicht.
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