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Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Buch der dunklen Künste  |  Götzen und Kulte  |  Thema: Sammlung: Gefährliches Karma 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Sammlung: Gefährliches Karma  (Gelesen 2601 mal)
Sphärenwanderer
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« am: September 27, 2010, 11:15:55 »

Da wir in letzter Zeit verstärkt diskutieren, in wie weit es Karma in Rakshazar geben soll und ob damit Genrekonventionen der Magie, die ihren Preis hat, gebrochen werden würden, mache ich mal diesen Thread auf.

Wie kann man die Karmaenergie riesländischer machen? Gefährlicher, unkontrollierter? Und welche Begründungen gibt es dafür? Ein paar erste Ideen von mir:

- Durch den Einschlag des Kometen, der von einem Gott selbst gesandt wurde, und auch über ein beträchtliches Karmapotential verfügte, ist die Karmaenergie in ähnlicher Weise wie die AE ein wenig unkontrollierter. Da Karma aber prinzipiell eine ordende Macht ist, beschränkt es sich hauptsächlich auf die Zuverlässigkeit der Wunder - manchmal kommen sie einfach nicht an.

- Da sich die kleinen Götter nach dem Kataklysmus erst neu in Rakshazar etablieren müssen, verlangen sie von ihren Geweihten auch etwas: Das Bekehren anderer Lebewesen. Wir reaktivieren die DSA 1 Idee der Karmaregeneration durch Bekehrungen.

- Ein Vorschlag der aufkam: Pakte mit Göttern. Diese Idee ließe sich sicher weiter entwickeln.

- Neue, finstere Götter, die für Karma entsprechend finstere Taten verlangen.

- Viele Priester sind Paktierer oder Viertelmagier

- Die Götter lassen sich wirklich nur durch Kriecherei zu Wundern herab. Da Rakshazar verflucht ist, braucht es aufwändige Zeremonien und lange Rituale um die Aufmerksamkeit der Götter auf das karmale Ödland Rakshazars zu richten.

- Immer, wenn man mit Karma zaubert, besteht die Gefahr, dass ein Dämon darauf aufmerksam wird - denn sie lassen sich ihren Kontinent nicht nehmen. Es besteht also immer ein "Fackel in der Dunkelheit"-Risiko, finstere Schrecken anzulocken, die einen angreifen oder sich für göttliche Boten ausgeben, um die Seele des Priesters zu rauben.
« Letzte Änderung: September 27, 2010, 11:19:03 von Sphärenwanderer » Gespeichert

Ich bin keine Signatur, ich putz´ hier nur.
Mæglin
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« Antworten #1 am: September 27, 2010, 11:59:52 »

Tut mir leid, aber ich finde diese Vorschläge großteils unpassend.

Wie kann man die Karmaenergie riesländischer machen? Gefährlicher, unkontrollierter? Und welche Begründungen gibt es dafür?

Ich finde nicht, dass man Karmaenergie an sich riesländischer, gefährlicher und unkontrollierter machen muss...
Man sollte eher das Auftreten, die Häufigkeit und Mächtigkeit von Göttern, Kulten und Geweihten mit Karmaenergie reglementieren...

- Durch den Einschlag des Kometen, der von einem Gott selbst gesandt wurde, und auch über ein beträchtliches Karmapotential verfügte, ist die Karmaenergie in ähnlicher Weise wie die AE ein wenig unkontrollierter.

In meinen Augen unsinnig/unlogisch. Das wiederspricht für mein Verständniss der "natürlichen Funktionsweise" von Götterwirken und Karma...
Was allerdings für mich durchaus stimmig ist...

Da Karma aber prinzipiell eine ordende Macht ist, beschränkt es sich hauptsächlich auf die Zuverlässigkeit der Wunder - manchmal kommen sie einfach nicht an.

Was für mich durchaus denkbar ist (zu meiner Idee dazu unten mehr)...

- Da sich die kleinen Götter nach dem Kataklysmus erst neu in Rakshazar etablieren müssen, verlangen sie von ihren Geweihten auch etwas: Das Bekehren anderer Lebewesen. Wir reaktivieren die DSA 1 Idee der Karmaregeneration durch Bekehrungen.

- Ein Vorschlag der aufkam: Pakte mit Göttern. Diese Idee ließe sich sicher weiter entwickeln.

- Immer, wenn man mit Karma zaubert, besteht die Gefahr, dass ein Dämon darauf aufmerksam wird - denn sie lassen sich ihren Kontinent nicht nehmen. Es besteht also immer ein "Fackel in der Dunkelheit"-Risiko, finstere Schrecken anzulocken, die einen angreifen oder sich für göttliche Boten ausgeben, um die Seele des Priesters zu rauben.

Von diesen beiden Punkten halte ich garnichts...

- Neue, finstere Götter, die für Karma entsprechend finstere Taten verlangen.

- Viele Priester sind Paktierer oder Viertelmagier

- Die Götter lassen sich wirklich nur durch Kriecherei zu Wundern herab. Da Rakshazar verflucht ist, braucht es aufwändige Zeremonien und lange Rituale um die Aufmerksamkeit der Götter auf das karmale Ödland Rakshazars zu richten.

Darüber könnte man nachdenken...

Ich würde folgenden Ansatz vorschlagen.

1.) In offiziellen Quellen wurde erwähnt, dass die dunkle Seite Deres, die von Alveran aus nicht (oder nur schwer einzusehen/zu beeinflussen ist im Riesland liegt. Folglich war es schon immer für die alveraniarischen Götter unmöglich oder zumindest sehr schwer auf das Riesland einzuwirken/dort Gläubige zu sammeln/dort Karma zu spenden/ dort Wunder zu wirken...
Das erklärt auch, warum der Namenlose dort so leichtes Spiel hatte/dort sein großes Reich errichtete...

2.) Hinzu kommt außerdem, dass die 12-Götter den Kontinent verflucht haben. Dort also lange Zeit gar keinen Einfluss mehr nehmen wollten.

Daraus schließe ich, dass die 12-Götter wenn möglich keinen, und wenn doch dann nur sehr beschränkten Einfluss auf den Kontinent (Göttliche Champions wie der Aikar, nur sehr wenige Geweihte mit wenig Karma...eventuell kriegen auch 12 Götter Geweihte nur so viel Karma wie nicht-alveraniarische in Aventurien, also 12KE...etc.)haben sollten. Da es durch Punkt 1 und 2 zu einem alveraniarischen "Machtvakuum" kam, haben sicher viele andere Nicht-alveraniarische/Niedere Gottheiten versucht im Riesland ihre Chance zu nutzen.
Aber auch diese dürften von folgendem betroffen sein.

3.) Durch den Kataklysmus ging viel wissen verloren. Sicher auch die ein oder andere Primärliturgie (nicht nur von alveraniarischen Gottheiten, sondern auch von minderen Göttern), weswegen es viele Kulte mit Priestern ohne Karmaenergie.

Ich denke, dass man nicht groß weiter reglementieren muss...
Viele kleine, abstruse, seltsame oder dunkle Kulte.
Viele Geweihte ohne Karma, einige Geweihte mit wenig Karma, göttliche Anrufungen und fertig ist der Lack...





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Yanken
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« Antworten #2 am: September 27, 2010, 12:53:43 »

Die Frage ist, ob unsere Geweihten wirklich Karma erhalten sollten. Schließlich ist Karma so etwas wie "ordentliche Astralkraft" über dessen Nutzung die Geweihten bestimmen und nicht die Götter von denen sie das Karma haben. Das ist mMn das größte Problem bei der Karmalzauberei.

Ich gehe mal davon aus, dass in Rakshazar nur wenige echte karmaspendende Götter angebetet werden. Der Rest sind Dämonen oder andere unsterbliche Wesen (Alte Drachen, Riesen, irgendwelche Geisterwesen) oder Hirngespinste.

Die meisten nicht-karmaspendenden Wesen die als Götter angebetet werden, können also wohl maximal Astralenergie nutzen um "Wunder" zu wirken oder übernatürliches zu tun. Das gilt sowohl für Dämonen als auch für Drachen usw.

Mein Vorschlag:
Rakshazar soll der Hort all jener unsterblichen Wesen sein, die LOS und SUMU im ersten Zeitalter schufen, die sich aber weder in Aventurien, Myranor, Uthuria, Lahmaria oder Tharun durchsetzen konnten und dort als vergessen gelten. Zu diesen Unsterblichen zähle ich sowohl SUMUs Kinder wie alte Drachen, Riesen und eventuell "Elementarwesen" als auch LOS' Kinder... irgendwelche "Geisterwesen", Erscheinungen oder Lichtwesen. Dazu mischen sich dann noch die Dämonen als Feinde der Schöpfung, sowie unzählige Götzen und Hirngespinste.

Wie Dämonen stollten auch diese Unsterblichen als Freizauberer ihre Wunder gegen Gegenleistungen eintauschen/anbieten. Und diese Gegenleistung ist zumeist die Seele des Sterblichen.
Wenn sich ein Riesländer so einem Freizauberer "weihen" lässt (weil er ihn anbetet), bedeutet dies nichts anderes als das dieser Freizauberer eine Verbindung mit dem Sterblichen eigeht. Der Sterbliche wiederum versucht nun in der Gunst seines Gottes aufzusteigen um magische Gegenleistungen zu empfangen.

Eigentlich ist dies nichts anderes als ein Pakt... Wink auch wenn das Stichwort "Pakt mit einem Gott" im ersten Moment abschreckt.



Ein anderer Ansatz wäre, dass sich in Rakshazar all jene Götter tummeln die sich nicht an das Mysterium von Kha halten. Das dies möglich ist sieht man z.B. an den Holden.
« Letzte Änderung: September 27, 2010, 13:00:23 von Yanken » Gespeichert

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« Antworten #3 am: September 27, 2010, 13:06:52 »

Das ist allerdings ein Kozept, das ich auch sehr gut finde... Daumen hoch
Schon allein deshalb, weil es mal etwas ganz anderes ist.

Zudem deckt es sich mit meiner Idee...

1.) In offiziellen Quellen wurde erwähnt, dass die dunkle Seite Deres, die von Alveran aus nicht (oder nur schwer einzusehen/zu beeinflussen ist im Riesland liegt. Folglich war es schon immer für die alveraniarischen Götter unmöglich oder zumindest sehr schwer auf das Riesland einzuwirken/dort Gläubige zu sammeln/dort Karma zu spenden/ dort Wunder zu wirken...
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« Antworten #4 am: September 27, 2010, 13:13:02 »

Danke... Wink

... aber meinst du die Freiazubereridee oder den Vorschlag mit den Göttern die sich nicht an das Mysterium von Kha halten (reineditiert)?
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« Antworten #5 am: September 27, 2010, 13:16:40 »

Wieso nicht beides?
Wiederspricht sich ja nicht.
Und beides könnte man nach dem gleichen Kozept abhandeln...
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« Antworten #6 am: September 27, 2010, 14:56:04 »


Zitat
Wenn sich ein Riesländer so einem Freizauberer "weihen" lässt (weil er ihn anbetet), bedeutet dies nichts anderes als das dieser Freizauberer eine Verbindung mit dem Sterblichen eigeht. Der Sterbliche wiederum versucht nun in der Gunst seines Gottes aufzusteigen um magische Gegenleistungen zu empfangen.
Karmale Freizauberer, oder?

Für Uthuria ist ja ein Konzept für Regionale beschränkte Karmaspender im Gespräch, sowas in der Richtung könnte gefallen. Man muss auch nicht gleich sagen das man seine Seele verliert - man geht eben einen Pakt mit einem niederen Karmaspender ein. Dies müssen evtl. nicht immer Wesen sein - Statuen von "Stadtgöttern" oder Heilige Stätten usw. können evtl. auch Karmaspender sein.

Trotzdem würde ich jetzt nicht in jeder Stadt und in jeder Kultur die Dinger auftauchen lassen.
 
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
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« Antworten #7 am: September 27, 2010, 15:16:03 »

Es handelt sich ja um zwei Konzepte...

1. Freizauberer

Bei den Freizauberern meinte ich wirklich Astralenergie... und nicht Karma.

Das wäre wie wenn irgendwelche Aventurier Nahema, Pardona oder nen Kobold anbeten würden.... die können ja auch (magische) Wunder wirken: allerdings mit Magie und nicht mit Karma. Fürs Riesland sollten diese Freizauberer etwas stylischer sein Wink

2. Karmaspendende Wesen die sich nicht an das Mysterium von Kha halten

Bei diesen dachte ich an mythische Wesen wie Elementarwesen oder Feenwesen wie z.B. der "Flussvater" der in Aventurien am Großen Fluss verehrt wird. Aber auch alte Götter die überall außer in Rakshazar in Vergessenheit geraten sind. Sie halten sich nicht ans Mysterium und verteilen echtes Karma (wenn auch wenig)...
Weil sie sich nicht an das Mysterium halten, sind diese die Feinde der Zwölfe und keinen Deut besser als der Namenlose.
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« Antworten #8 am: September 27, 2010, 15:28:42 »

Also 1.) fände ich eher unpassend (auch wenn ich mich bei den Ahnherren der Donari deren bediene) - das beisst sich mMn mit der Magieüberladungsgeschichte der KrE. Zudem geht es an der Diskussion um Karmawirker irgendwie vorbei. Daumen runter

2.) Fände ich im Rahmen der Diskussion um Karmawirker eine überlegenswerte Sache, da man wenigstens irgeneine Spielrelevante Grösse mit einbaut und Karma dann nicht einfach nur wegen dem " muss man halt haben " eingebaut werden.  Daumen hoch

Wobei warscheinlich nicht alle Frevler an Kha sind, da es wahrscheinlich keine Götter im engeren Sinne sind, sondern eher sowas wie niedere Alvarianer. Denn man sollte sie mMn auch töten/verschleppen können, ohne selbst Halb oder Viertelgott zu sein.
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