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Autor Thema: Tharun Physikalisch  (Gelesen 8913 mal)
Ein Dämon auf Abwegen
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« am: November 23, 2010, 10:32:07 »

So es macht ja bekanntlich wenig Sinn mit irdischer Naturwissenschaft an Fantasy-Rollenspielwelten heran zu gehen, ich mach das trotzdem mal.  Teufel

Erster interessanter Punkt wäre wohl die Schwerkraft, damit hat sich bereits Newton befasst und ist zu folgendem Ergebniss gekommen:

Zitat
Eine Probemasse im Inneren einer sphärisch-symmetrischen Massenverteilung (Hohlkugel) erfährt keine Gravitationskraft von dieser. Daraus folgt: Die Gravitation an einem Punkt einer sphärisch-symmetrischen (kugelförmigen) Massenverteilung im Abstand r von ihrem Schwerpunkt ist gleich der Gravitation, die von der innerhalb dieses Radius liegenden Masse ausgeübt wird.

In Tharun gäb es also nur eine geringe Schwerkraft, die von der Abweichg Deres von der Idealen Kugelgestalt verursacht würde.
« Letzte Änderung: November 23, 2010, 10:34:29 von Ein Dämon auf Abwegen » Gespeichert

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« Antworten #1 am: November 23, 2010, 10:43:14 »

Ich verstehe die Passage etwas anders. Einfach ausgedrückt: Die Schale übt keine Kraft auf die Dinge im Innern aus, sondern nur alle Teile im Innern, also im Wesentlichen die Sonne (und was Du meintest: quasi laterale Kräfte durch Gebirge etc.

Das ist aber keine Katastrophe in meinen Augen. Denn wenn wir annehmen, dass es keine großen Massen im Innern (kleine Sonne, einer Lampe ähnlicher als einem Gestirn) gibt, so können wir postulieren, dass die Rotation Deres, die daraus folgenden Beschleunigungen und die von der Schale aufgebrachte Zentripetalkraft für die nötige Bodenhaftung sorgt.
« Letzte Änderung: November 23, 2010, 10:44:59 von Gecq » Gespeichert

"Ich werde jetzt diesen Thronsaal verlassen und es gibt niemand hier, der mich daran hindern k?nnte." sch?tzte - nicht ganz unbegr?ndet - Archipelar Poradra Culanvir die Lage ein, nachdem er nacheinander 6 Gegner im Duell bezwungen hatte.
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« Antworten #2 am: November 23, 2010, 10:52:33 »

Weiterhin interessant wäre die Sonne.

Nimmt man an das die Farbe der Sonne allein von ihrer Temperatur abhängt, könnte man sie als Schwarzen Körper beschreiben.

Des Zausammenhang von Farbe und Temperatur kann man dan in diesem hübschen Bild ablesen.



Hierbei ergibt sich dann allerdings ein Problem, Blau (Numinoru) und Violett (Ojo'Sombri ) die in Tharun am kalten Morgen liegen treten erst bei Temperaturen auf die deutlich über dem weißen Licht am Mittag liegen (und es wäre wohl auch ein sehr helles Blau bzw. Violett), wobei diesen Temperaturen der Hauptanteil der Schwarzköperstrahlung bereits weit im UV-Bereich läge, was wohl selbst mit viel Sonnencreme ungesund wäre.

Purpur (Pateshi ) wäre laut diesem Diagramm über Schwarzköperstrahlung überhaupt nicht erzeugbar.

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« Antworten #3 am: November 23, 2010, 10:58:48 »

Zitat
Das ist aber keine Katastrophe in meinen Augen. Denn wenn wir annehmen, dass es keine großen Massen im Innern (kleine Sonne, einer Lampe ähnlicher als einem Gestirn) gibt, so können wir postulieren, dass die Rotation Deres, die daraus folgenden Beschleunigungen und die von der Schale aufgebrachte Zentripetalkraft für die nötige Bodenhaftung sorgt.
Nur ist die Zentripetal nicht radial nach außen gerichtet, sonder steht senkrecht auf der Rotationsachse.  Teufel
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Sulu Martini
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« Antworten #4 am: November 23, 2010, 11:32:47 »

Ich begrüße diesen physikalischen Ansatz ausdrücklich, verstehe aber leider zu wenig davon.
Die Sonnengraphik etwa müsste man mir schon etwas genauer erläutern, um den Gedankengang nachzuvollziehen.
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"Die Fremden werden eine unglaubliche Eroberung ermoeglichen!" - Orakelhafte Antwort des Sindayru-Azarais von Hamur auf die Frage Aidan Danhamurs nach der Gesinnung seiner Gaeste.
Gecq
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« Antworten #5 am: November 23, 2010, 12:58:02 »

Es ist richtig, dass Farben, die uns intuitiv kälter oder weniger intensiv erscheinen, mehr Energie haben. Blaues und violettes Licht sind deutlich energiereicher als rotes oder gar weißes. An diesem Fakt kommen wir nicht vorbei, müssen ihn also ignorieren und mit göttlichem Wirken überschreiben.

Zur Bewegung auf der Kreisbahn:
Die Zentrifugalkraft ist eine Scheinkraft, die nur von Körpern in einem Rotationssystem wahrgenommen wird. Sie ergibt sich aus der Zentripetalkraft und der Beschleunigungskraft. Gäbe es eine Zentrifugalkraft, müssten Körper, die aus der Kreisbahn geschleudert werden, senkrecht zur Kreisbahn sich vom Zentrum des Kreises entfernen. Das ist nicht der Fall. Ein Körper, der eine Kreisbahn verlässt, fliegt tangential zur Kreisbahn in Richtung der Beschleunigungskraft (also der Kreisbewegungsrichtung). Was hier in der Hohlwelt also für die Bodenhaftung sorgt, ist die Beschleunigungskraft, die unendlich oft (also in jedem Moment) ihren Vektor ändert (Kreisbahn eben) und die Zentripetalkraft, also die Kraft, die den Körper auf der Kreisbahn festhält und dafür sorgt, dass er nicht fortgeschleudert wird. Diese Kraft wird durch die strukturelle Integrität der Hülle (also die Festigkeit der Dereschale) aufgebracht.     

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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #6 am: November 23, 2010, 13:02:41 »

Wenn dass so wäre würde aber an/ hin zu der Rotationsachse Schwerelosigkeit herrschen ... ich würde eher auf DSA Pseudo-Physik setzen (2 Sphäre, Sumus Griff etc.) und die oder etwas ähnliches dafür verantwortlich machen... 
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
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« Antworten #7 am: November 23, 2010, 13:53:12 »

Zur Bewegung auf der Kreisbahn:
Zitat
Die Zentrifugalkraft ist eine Scheinkraft, die nur von Körpern in einem Rotationssystem wahrgenommen wird. Sie ergibt sich aus der Zentripetalkraft und der Beschleunigungskraft. Gäbe es eine Zentrifugalkraft, müssten Körper, die aus der Kreisbahn geschleudert werden, senkrecht zur Kreisbahn sich vom Zentrum des Kreises entfernen. Das ist nicht der Fall. Ein Körper, der eine Kreisbahn verlässt, fliegt tangential zur Kreisbahn in Richtung der Beschleunigungskraft (also der Kreisbewegungsrichtung). Was hier in der Hohlwelt also für die Bodenhaftung sorgt, ist die Beschleunigungskraft, die unendlich oft (also in jedem Moment) ihren Vektor ändert (Kreisbahn eben) und die Zentripetalkraft, also die Kraft, die den Körper auf der Kreisbahn festhält und dafür sorgt, dass er nicht fortgeschleudert wird. Diese Kraft wird durch die strukturelle Integrität der Hülle (also die Festigkeit der Dereschale) aufgebracht.    
Soweit richtig, nur wirkt die Kraft in der Ebene Senkrecht zur Rotationsachse, und ist zudem abhängig vom Abstand zu dieser. Jemand der am Äquator steht wird würde also tatsächlich in Richtung Boden gedrückt. Steht er jedoch wo anders in der Kugel würde mehr oder weniger schräg nach unten gedrückt und das auch noch mit einer geringeren Kraft, da er sich näher an der Rotationachse befindet.

Oder in kathesischen Koordinaten, wenn die Rotationsachse die z-Achse wäre hätte die Zentripetalkraft die Form (x,y,0) und die Gravitation (x,y,z).

Zentripetalkraft würde nur funktionieren wenn Tharun Zylindrisch wäre und nicht Kugelförmig.

Zitat
ich würde eher auf DSA Pseudo-Physik
Ich auch, der Thread hier ist von meiner Seite auch nicht so ernst gemeint.
« Letzte Änderung: November 23, 2010, 13:56:33 von Ein Dämon auf Abwegen » Gespeichert

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« Antworten #8 am: November 23, 2010, 14:56:43 »

Oh je, natürlich hast Du recht! Es ist ja eine Kugel und keine Scheibe. Das hatte ich kurz vergessen.
An den Polkappen verstehe ich das Problem. Aber ist eine, sagen wir leicht abweichende Scheingravitation so problematisch? Der Vektor der "Zentrifugalkraft" ist übrigens auch nicht am Äquator genau vom Zentrum weg gerichtet, das spielt aber keine Rolle für die Bodenhaftung. Also meines Erachtens auch nicht näher zu den Kappen - vorausgesetzt die Kraft ist nicht nur kleiner sondern auch noch groß genug.  

Verrückter Gedanke: Da es ja Gravitation geben muss (wegen der Außenseite), müsste es nahe der Kappen möglich sein, zu schweben!
Also nicht Schwerelosigkeit, wie GrogT meinte, sondern leichter Sog Richtung Sonne?
« Letzte Änderung: November 23, 2010, 14:59:37 von Gecq » Gespeichert

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« Antworten #9 am: November 23, 2010, 15:55:00 »

Zitat
An den Polkappen verstehe ich das Problem. Aber ist eine, sagen wir leicht abweichende Scheingravitation so problematisch?
Kommt drauf an was du unter "leicht" verstehst,  auf halben Wege zwischen Pool würde die Scheingravitation unter 45° Oberfläche stehen, das ist vermutlich vergleichbar als würdest du auf ner schiefen Ebene mit ner Schräge von 45° stehen, und je weiter du zum Pol kommst um so schräger wirkt die Kraft.

Zitat
Also meines Erachtens auch nicht näher zu den Kappen - vorausgesetzt die Kraft ist nicht nur kleiner sondern auch noch groß genug. 
Die Kraft ist anti-proportional zu deinem Abstand zur Rotationsachse je näher du dich am Pol befindest desto kleiner wird sie, am Pol selber wirkt dann gar keine Zentrifugalkraft mehr.
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« Antworten #10 am: November 23, 2010, 16:01:32 »

Nein, ich stehe weiter senkrecht, nur die resultierende Scheinkraft ist schief. So lange ich Bodenhaftung habe, fällt mir das nicht groß auf, behaupte ich. Allerdings wird es schwierig, wenn ich springe.  Huh?
Verdammt, aus der Nummer kommen wir auch nur mit Fantasy raus.  Angry
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« Antworten #11 am: November 23, 2010, 16:16:06 »

Zitat
Nein, ich stehe weiter senkrecht, nur die resultierende Scheinkraft ist schief. So lange ich Bodenhaftung habe, fällt mir das nicht groß auf, behaupte ich.
Nein, die scheinkraft spaltet sich in zwei Komponenten auf, eine senkrecht zum Boden die dich fest hält und eine Parallel dazu die dich zur Seite drückt, bist am Äquator wirkt die gesammte Kraft nach unten, wegest du nun Richtung Pol wird der Anteil der nach unter wirkt immer kleiner und er dich zu Seite drückt immer größer, auf halben Weg zwischen Äquator und Pol wären beide Kräfte gleich groß, weiter polwärts ist dann die Kraft die dich zu Seite drückt größer als die die dich am Boden hält, am Pol selber verschwindet die Kraft Richtung Boden völlig (allerdings verschwindet die kraft da auch kompelett da sich der Pol ja in der Rotationsachse befindet.)

Von der Altgaserfahrung her ist das als würde man auf dem Weg vom Äquator zum Pol nen Berg rauflaufen der immer steiler wird und zum Schluss sogar senkrecht zum Boden steht. Teufel
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« Antworten #12 am: November 23, 2010, 16:40:30 »

Mist. Vielleicht ist Tharun gar keine Hohlwelt, sondern nur eine so erscheinende Globule?  Wink
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« Antworten #13 am: November 25, 2010, 16:43:37 »

Haben die Landmassen Tharuns keine eigene Anziehungskraft?

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« Antworten #14 am: November 25, 2010, 18:16:43 »

Nur dadurch das sie eine Abweichung von der Idealen Hohlkugelform darstellen. Der Effekt dürfte aber deutlich kleiner als die normale Gravitation auf der Erde sein.

(Ich hab keine Lust das durchzurechnen Wink)
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