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September 16, 2019, 23:06:07
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Buch der dunklen Künste  |  Magische Traditionen  |  Thema: Die Traumzeit der Xhul-Schamanen 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Die Traumzeit der Xhul-Schamanen  (Gelesen 8971 mal)
Yanken
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« Antworten #30 am: Juli 26, 2012, 09:53:51 »

Ist nicht das gleiche
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Morgaii by Sph?renwanderer


« Antworten #31 am: Juli 26, 2012, 13:16:09 »

Ich gebe eDaA recht: die Unterscheide zwischen Traumzeit, Traumwelten und Geisterwelt sind maginal. Regeltechnisch basieren sie jedenfalls auf demselben Konzept.

Außerdem stört mich bei der Traumzeit der Gedanke, dass der Xhul eine andere Bewusstseinsebene (Traumreise, Körperlose Reise usw.) anpeilt. In dem Fall bleiben nämlich die übrigen Mitspieler zurück.

Welchen Einfluss soll die Traumzeit überhaupt auf die Zauberkunst der Xhul haben? Zaubern sie nur über die Traumzeit? Oder ist das nur ein nettes Gimmick? In ersterem Fall wird es ziemlich aufwändig das Rad komplett neu zu erfinden, in letzterem Fall ist fraglich ob es sich lohn das Rad neu zu erfinden.  Wink

Wie wäre es mit einer weltlicheren Variante:
Traumzeit (ich fände übrigens den Begriff Oneiroi stilischer: http://de.wikipedia.org/wiki/Oneiroi)
Die Xhul erleben den Oneiroi als Schattenwelt, parallel zu unserer Welt. Der Traumgänger (Dormitator: http://albertmartin.de/latein/?q=dormitator) steigert einen LkW.
Bis LkW 3 sieht er den Oneiroi mittels Oculus. Durch gesonderte Rituale (oder oben Liturgien) kann er bestimmte Aspekte genauer betrachten: Seelentier erkennen, Sensibar, Blick in die Gedanken usw.
Bis LkW 7 kann der Dormitator die Wesen der Schattenwelt beeinflüssen. Er lernt Rituale oder Liturgien zur Manipulation des Lebensseele (Merkmal Einfluss, Herrschaft usw.)
Bis LkW 11 lernst der Dormitator Rituale um neue Schattenwesen zu beschwören (Merkmal Beschwörung, Herbeirufung usw.
Bis LkW 14 löst der Dormitator seinen Geist vom Körper. Er fährt in seinen Schatten und bewegt sich it diesem als Geistwesen.
Ab LkW 15 lernt der Traumgänger Limbusreisen, Körperlose Reise, Zeitreise usw.
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« Antworten #32 am: August 05, 2012, 12:33:41 »

Zitat
Außerdem stört mich bei der Traumzeit der Gedanke, dass der Xhul eine andere Bewusstseinsebene (Traumreise, Körperlose Reise usw.) anpeilt. In dem Fall bleiben nämlich die übrigen Mitspieler zurück.
Vielleicht können wir die Rituale ja als Gruppenrituale auslegen, sodass die ganze Gruppe etwas in der Traumzeit zu tun hat. Smiley Oder zumindest die Möglichkeit dazu offen lassen.
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« Antworten #33 am: August 05, 2012, 12:47:12 »

Zitat
Vielleicht können wir die Rituale ja als Gruppenrituale auslegen, sodass die ganze Gruppe etwas in der Traumzeit zu tun hat.
Das find ich ne gute Idee.
Wobei wenn man das auf Freie Seelenfahrt aufbaut wäre das ein Grad V Ritual. Müsste man vermutlich noch an anderen Prametern rumpfuschen z.B. Ritualdauer um das etwas runter zu drücken.
« Letzte Änderung: August 05, 2012, 14:01:02 von Ein Dämon auf Abwegen » Gespeichert

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Morgaii by Sph?renwanderer


« Antworten #34 am: August 23, 2012, 15:44:24 »

Das Problem an einer Traumreise ist, dass die körperlichen Eigenschaften vernachlässig werden, und sich KK, GE und KO aus geisten Eigenschaften ermitten. Ein Krieger könnte in der Traumwelt also ganz schön abspacken.

Warum würde so eine Gruppe eigentlich in die Traumwelt wollen?
Außer das der Effekt natürlich cool ist.  Daumen hoch
Lebt die Wüste nicht nur metaphorisch?

Wie wäre es dait, dass die Wüste ein Bewusstsein hat (ein toter oder schlafender Urriese, oder so). Die Xhul können in diesem Lebensfeindlichen Ort überleben, weil sie Quellen kennen, an denen der "mystische Lebenssaft" der Wüste aus der Erde tritt (also mehr als Wasser). Wenn ein Xhul das Zeug konsumiert, wird er mit dem Bewusstsein der Wüste verbunden und mit allen Lebewesen, die in dieser Wüste leben.
Die Geistreise ist also "nur" Quelle der Tierbändigung und des übernatürlichen Bewustseins der Xhul.
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« Antworten #35 am: September 05, 2012, 14:59:11 »

Naja wie wäre es wenn wir uns da dann an die Gjalskerländer Tierkrieger orientieren? Die machen auch Questen ind er Geisterwelt (Wo ihre Werte die selben sind) Und können auch ganze Heldengruppen (padon Enge Freunde und Seelenverwandte) mit auf diese Questen nehmen. 
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Morgaii by Sph?renwanderer


« Antworten #36 am: September 05, 2012, 20:52:46 »

Naja wie wäre es wenn wir uns da dann an die Gjalskerländer Tierkrieger orientieren? Die machen auch Questen ind er Geisterwelt (Wo ihre Werte die selben sind) Und können auch ganze Heldengruppen (padon Enge Freunde und Seelenverwandte) mit auf diese Questen nehmen. 

Keine schlechte Idee. Gemäß WdZ 338 ist die Visionsqueste eine Reise in die Geisterwelt (womit sich der Kreis schließt  Undecided). Sie muss von einem Schamanen eingeleitet werden.
Auf der Folgeseite heißt es: "Wenn Sie wollen, ist der Schamane, den der Duro-Dun wegen seiner Queste aufsucht, sogar in der Lage, eine besonders mächtige Variante des Wege zum Odun zu wirken: eine Variante, in der enge Gefährten des Tierkriegers ihn in die Geisterwelt begleiten können. Die für die Queste entscheidenen Aufgaben müssen aber auch dann von dem Tierkrieger selbst erfüllt werden."
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« Antworten #37 am: September 05, 2012, 21:09:32 »

Jupp die Geisterwelt in die die Tierkrieger von ihrem Schamanen (per Schamanenritual) geschickt werden, ist genau die besagte Schamanische Geisterwelt (WdZ Seite 151 ff).

Wo steht denn, das Tierkrieger in der Geisterwelt weiterhin ihre Körperlichen Eigenschaften verwenden?
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« Antworten #38 am: September 06, 2012, 02:50:35 »

Naja in dem Tierkriegerkapitel steht nirgends das die Werte umgewandelt/angepasst werden. Obendrein muss der Krieger Proben auf Angriff Eigenschaften ect auswürfeln. Wenn jetzt aber z.B. KK durch (nur angenommen) KL ersetzt wird, wie soll er denn dann eine KK-Probe ablegen? Huh?
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« Antworten #39 am: September 06, 2012, 06:19:58 »

Naja eigendlich wird im Tierkrieger Kapitel nur auf nur auf das Entsprechende Schamanenritual verwiesen, daher müssten für den Tierkrieger doch eigentlich die ganz normalen Regeln für die Geisterwelt gelten.
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« Antworten #40 am: Dezember 13, 2013, 12:47:17 »

ich würde gern die Traumzeit in die Mysteria Arcana der Wüste Lath packen. Gibt es schon eine abschließende Beschreibung bzw. einen Konsens?
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« Antworten #41 am: März 13, 2014, 09:01:52 »

ich würde gern die Traumzeit in die Mysteria Arcana der Wüste Lath packen. Gibt es schon eine abschließende Beschreibung bzw. einen Konsens?
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« Antworten #42 am: März 14, 2014, 11:19:50 »

Also soweit ich weiß gibt es dazu bisher noch kein wirkliches druckreifes Konzept.

Eine Überlegung (die ich persönlich favorisiere) war glaube ich die, dass es sich bei der Traumzeit um eine Art Globule handelt, die von den Träumen des schlafenden Gottes Janga-Rhumat gebildet wird...
Die Globule ist geprägt von den Erinnerungen des Gottes an die Welt, so wie sie vor seinem Schlaf war (weswegen es in der Traumzeit auch die Wüste Lath noch nicht in ihrer jetzigen Form gibt). Im Zentrum der Traumzeit ruht dann der Gott selbst, und (er-)träumt die Traumzeit und damit auch die Geschicke seines auserwählten Volkes der Xhul....
Ähnlichkeiten zur schlafenden Madaya der aventurischen Elfen sind 100% gewollt... Grin

Ansonsten sind die Überlegungen glaube ich immer noch auf dem Stand des ersten Posts in diesem Threat... Undecided
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« Antworten #43 am: März 18, 2014, 21:06:58 »

Mal so ne Idee für die Regiobeschreibung Lath Mysteria Arkana


„Du willst wissen, was die Traumzeit ist? Nun, an der Frage merkt man, dass du kein Wüstenwanderer bist. Die Traumzeit ist die Erinnerung an eine Welt, die einst war, an einen Gott, der einst herrschte, ein Blick hinter den Schleier der Wirklichkeit und ein Tor in eine andere Welt“
Iwabot-Mata U-Ogura Ipau-Rhimbe zu einem Abenteurer aus Kurotan, der offensichtlich Xhul-Vorfahren hatte. Teruldan, neuzeitlich.
Bei dem was die Xhul als Traumzeit bezeichnen, handelt es sich um ein nicht klar definiertes, spirituelles Konstrukt, bestehend aus besonderen astralen Erfahrungen, Bewusstseinszuständen bis hin zu temoral- und sphärenmagischen Erlebnissen. Es heißt die Traumzeit sei eine Art Zauberwelt, eine Anderswelt, eine göttliche Idee und kollektives Bewusstsein, gewoben aus Träumen und Gedanken. Dabei ist sie für die Xhul zugleich Folge und Ursprung der Wirklichkeit.
Ein avaneturischer Analysemagier würde die Traumzeit als chaotische Mischung von Hellsicht-, Illusions- Sphären-, Temporal- und Einflussmagie bezeichnen. Eine Sphärologe würde vielleicht von einer erlebten Sphärenverschiebung sprechen. Der Unbedarfte hielt es wohl für einen beängstigend-intensiven (Alp-)Traum oder Rausch.
Die Wahrnehmung dieser Welt liegt außerhalb der natürliche Sinne. Nur mit Hilfe von schamanischen Ritualen und bestimmten Traumtechniken lässt sich die Traumzeit erfahren und erkunden. Dabei werden verschiedene Ebenen der Traumzeit unterschieden, deren Wahrnehmung und Möglichkeiten aufeinander aufbauen.
In der Traumwelt werden Emotionen, Ängste sowie astrale und dämonische Kräfte und Geistwesen sichtbar gemacht, Geheimnisse, Lügen, Illusionen und Schleier zu durchschauen oder Absichten, Schicksalsentscheidungen und Unglücke zu erahnen. Dies äußert sich durch skurrile Bilder, grelle Farben oder graue Schleier; verstellte und entlarvende Gesichtszüge, enttarnende Gerüche oder Äußerung von Person die sich nur in der Traumzeit manifestieren. Aber auch kuriose Dinge wie geisterhafte Begleiter oder zerrissene werden sichtbar. Angereichert wird dieses Traumzeitbild durch Paradoxa jeglicher Art, lebendig werdende Gegenstände und Pflanzen sowie das Auftauchen von Geisterwesen. Wie du siehst verlangt ein Ausflug in die Traumzeit einiges an Kreativität.

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alles was der Traumzeitreisende wahrnimmt auch dem Diesseits oder der Wahrheit entspricht, denn die Traumzeit zeigt vor allem das, was der Reisende sehen möchte. Deshalb wird eine Traumzeitszene rollenspieltechnisch immer zuerst vom betroffenen Spieler beschrieben. Er äußert darin was er in der Traumzeit wahrnimmt. Der Meister ergänzt dies (wenn er möchte) durch einige offensichtliche/markante Details von Wahrheiten, Unwahrheiten und Chaotischem.
Um nun die Spreu vom Weizen zu trennen oder nicht Offensichtliches zu entdecken, muss der Reisende sehr gut beobachten, sich auf einzelne Ziele fokussieren und erklären was genau er betrachtet und erwartet. Mit Hilfe einiger Proben auf z.B. Sinnenschärfe, Menschenkenntnis, Tierkunde, Charisma und Intuition die der Meister verdeckt auswürfelt, kann Klarheit geschaffen oder Irrtümer und Zweifel verstärkt werden.

Eine besondere Variante des träumenden Blickes kann auch in der Wiederholung einer bekannten oder unbekannten Vergangenheit, in einer parallelen Welt unter anderen Vorzeichen, so wie in der (potentiellen) Zukunft stattfinden. In diesen Varianten wird die aktuelle Realität nur noch marginal oder gar nicht wahrgenommen. Im Mittelpunkt stehen nacherlebte Szenen aus der Erinnerung, eine Im Mittelpunkt stehen nacherlebte Szenen aus der Erinnerung, einer vermuteten Vergangenheit oder erwarteten Zukunft. Die letzte Ebene der Traumzeit ist die am schwersten zu erreichende und gefährlichste Ebene. Hierbei vermischen sich Traum und Wirklichkeit noch weiter. Auch der unbewusste Übergang zum Limbus oder den nahen limbischen Pfaden ist damit möglich. Für Außenstehende verblasst der Schamane bei diesem Ritual je nach Intensität zu einem geisterhaften Wesen. Zugleich kann sich auch die nähere Umgebung im Diesseits verändern und Zustände wie in der Traumzeit herbeiführen. Auch Außenstehende sehen diese Wirklichkeit werdenden Träume als geisterhafte Schemen die sogar mit allen fünf Sinnen erfassen können.
Der Reisende kann zwischen den Welten reisen und dabei auch in die großen Heiligtümer vordringen. Die Orte an denen sich fast alle Großen Träumer (Ahnengeister, Tierkönige, Dämonen, der gefesselten Gottheit Janga-Rhumat) auffinden lassen und wo man auch auf die unverständlichen Lichtträumer (mächtige Feenwesen aber auch aventurische Elfen im Sala Mandra) und Pfadwandler (Donari) treffen kann.
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« Antworten #44 am: März 19, 2014, 09:37:02 »

„Du willst wissen, was die Traumzeit ist? Nun, an der Frage merkt man, dass du kein Wüstenwanderer bist. Die Traumzeit ist die Erinnerung an eine Welt, die einst war und an einen Gott, der einst herrschte. Sie ist ein Blick hinter den Schleier der Wirklichkeit und ein Tor in eine andere Welt“
Iwabot-Mata U-Ogura Ipau-Rhimbe zu einem Abenteurer aus Kurotan, der offensichtlich Xhul-Vorfahren hatte. Teruldan, neuzeitlich.

Bei dem was die Xhul als Traumzeit bezeichnen, handelt es sich um ein nicht klar definiertes, spirituelles Konstrukt, bestehend aus besonderen astralen Erfahrungenund veränderten Bewusstseinszuständen, bis hin zu temoral- und sphärenmagischen Erlebnissen. Es heißt die Traumzeit sei eine Art Zauberwelt, eine Anderswelt, göttliche Idee und kollektives Bewusstsein, gewoben aus Träumen und Gedanken. Dabei ist sie für die Xhul zugleich Folge und Ursprung der Wirklichkeit.
Ein aventurischer Analysemagier würde die Traumzeit als chaotische Mischung von Hellsicht-, Illusions- Sphären-, Temporal- und Einflussmagie beschreiben. Eine Sphärologe würde vielleicht von einer erlebten Sphärenverschiebung sprechen. Der Unbedarfte hingegen hielte sie wohl schlicht für einen beängstigend intensiven (Alp-)Traum oder Rausch.
Die Wahrnehmung dieser Welt liegt außerhalb derer, der natürlichen Sinne. Nur mit Hilfe von schamanischen Ritualen und bestimmten Traumtechniken lässt sich die Traumzeit erfahren und erkunden. Dabei werden verschiedene Ebenen der Traumzeit unterschieden, deren Wahrnehmung und Möglichkeiten aufeinander aufbauen.
In der Traumwelt werden Emotionen und Ängste, sowie astrale und dämonische Kräfte und Geistwesen sichtbar gemacht. Geheimnisse, Lügen, Illusionen und Schleier sind hier leichter zu durchschauen, als in der normalen Wirklichkeit und die Absichten anderer Wesen, Schicksalsentscheidungen und drohendes Unglück oftmals schon lange im Voraus zu erahnen. Dies äußert sich in skurrilen Traumbildern, grellen Farben oder grauen Schleiern; entstellte Gesichtszüge, verdächtige Gerüche und dergleichen, oder entlarvende Äußerung von Person, die sich nur in der Traumzeit manifestieren. Aber auch kuriose Dinge wie geisterhafte Begleiter werden sichtbar. Angereichert werden diese Traumzeitbilder durch Paradoxa jeglicher Art, wie etwa plötzlich lebendig werdende Gegenstände und Pflanzen sowie das Auftauchen von Geisterwesen. Wie du siehst verlangt ein Ausflug in die Traumzeit dem Meister einiges an Kreativität ab.

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alles was der Traumzeitreisende wahrnimmt auch der Wahrheit entspricht, denn die Traumzeit zeigt vor allem das, was der Reisende sehen möchte. Deshalb wird eine Traumzeitszene rollenspieltechnisch immer zuerst vom betroffenen Spieler beschrieben. Er äußert darin, was er in der Traumzeit wahrnimmt. Der Meister ergänzt dies (wenn er möchte) durch weitere (offensichtliche) Details.
Um nun die Spreu vom Weizen zu trennen oder nicht Offensichtliches zu entdecken, muss der Reisende sehr gut beobachten, sich auf einzelne Ziele fokussieren und erklären was genau er betrachtet und erwartet. Mit Hilfe von Proben auf Sinnenschärfe, Menschenkenntnis, Tierkunde, Charisma und Intuition, die der Meister verdeckt auswürfelt, können (je nachdem ob und wie gut sie gelungen sind) vom Meister weitere Detailinformationen erfragt, Klarheit geschaffen oder aber auch Irrtümer und Zweifel verstärkt werden.

Eine besondere Variante des träumenden Blickes kann auch in der Wiederholung einer bekannten oder unbekannten Vergangenheit, in einer parallelen Welt unter anderen Vorzeichen, so wie in der (potentiellen) Zukunft stattfinden. (Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz... Undecided) In dieser Variantn wird die aktuelle Realität nur noch marginal oder gar nicht mehr wahrgenommen. (Das problem ist, dass du bisher noch überhaupt nicht angedeutet hast, dass die "normale" Realität und die Traumzeit sich quasi "überlagern"....deshalb versteht der unbedarfte leser die letzte Ausführung wahrscheinlich eher nicht... Undecided) Im Mittelpunkt stehen nacherlebte Szenen aus der Erinnerung, einer vermuteten Vergangenheit oder einer erwarteten Zukunft. Die letzte Ebene der Traumzeit ist die am schwersten zu erreichende und gefährlichste Ebene. (Das die Traumzeit mehrere Ebenen hat, hast du bisher nicht erwähnt....deshalb verwirrt es den Leser wahrscheinlich, wenn jetzt plötzlich von der "letzten Ebene" die Rede ist... Roll Eyes) Hierbei vermischen sich Traum und Wirklichkeit noch weiter. Auch der unbewusste Übergang zum Limbus oder den nahen limbischen Pfaden ist von hier aus möglich. Für Außenstehende verblasst der Schamane bei diesem Ritual nach und nach zu einem geisterhaften Wesen. Zugleich kann sich auch die nähere Umgebung im Diesseits verändern und Zustände wie in der Traumzeit eintreten. Außenstehende nehmen diese "Wirklichkeit werdenden Träume" als geisterhafte Schemen wahr.
Der Reisende kann nun zwischen den Welten reisen und dabei auch in die großen Heiligtümer vordringen. Die Orte an denen sich fast alle Großen Träumer (Ahnengeister, Tierkönige, Dämonen, der gefesselte Gott Janga-Rhumat (Das fällt für mich unter heftigste Meisterinformation...sowas sollte nicht mal eben in einer Regionalbeschreibung auftauchen... Roll Eyes)) auffinden lassen und wo man auch auf die fremdartigen Lichtträumer und Pfadwandler treffen kann.
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