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Dezember 16, 2019, 03:08:45
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Epik Erweiterung (Moderator: Sphärenwanderer)  |  Thema: Kulturtext Marus Epic 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Kulturtext Marus Epic  (Gelesen 5862 mal)
Dnalor the Troll
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« am: September 01, 2012, 10:57:13 »

Primitiv und brutal mutet das Äußere des vierten Echsenvolkes Rakshazars, gleicht es doch einem auf den Hinterbeinen laufenden Alligator. Doch nicht nur ihr Aussehen trägt zum schlechten Leumund dieser Rasse bei den Völkern Rakshazars bei, auch der immer wieder aufbrausende Jähzorn, ihre Vorliebe für Fleisch ( am besten roh aus den noch lebenden Opfern gerissen) und der sie ständig umgebende Geruch von faulenden Nahrungsresten und Sumpfgestank stößt bei Anderen oft auf Ablehnung.
... Heute ist das Volk der Maru durch Sanskitaren, ipexco und Nagah weitestgehend an den Rand gedrängt. In den Dschungeln zwischen Maruhimal und dem Delta des Kithoga sowie den Echsendschungeln, im Dreistromland und am Kap Parhami hausen jedoch noch heute die Stammeskulturen der Maru: wilde, kannibalische Barbaren bar jeder Kultur. In den Städten der Nagah leben sie als Ausgestoßene, an den Küsten als Piraten zusammen mit allerlei Mischvolk, nur in den Sumpfdörfern der Nagah und in der Seestadt Sseleuhaan bringt man ihnen, als einfache Bürger bzw. als Mitglieder der Stadtgarde, eine gewisse Achtung entgegen.

Puh...ich finde hier wird das Potential der Maru total verheizt...
Ich empfehle die Lektüre des letzten Bandes der Drachenchronik...dort wird beschrieben, dass die Maru - bevor sie unter Pyrdakor aus Ihrer Rolle als ehrenwerte Kriegerkaste der Echesenvölker verdränt und durch die Leviatanim ersetzt wurden - alles andere als primitive, barbarische Wütechsen waren, sondern sehr philosophisch waren und eine regelrechte Hochkultur besaßen...
In deinem Text werden sie wieder zum 0815 Echsenmonster herabgewertet... Undecided



ich denk, wir sollten hier zwichen Rasse und Kultur unterscheiden. die Rasse sieht primitiv und brutal aus... die Kutur konnte aber differenzierter sein...

Wie stellt ihr euch denn die Marukultur so vor?

Ich hatte eigendlich eine Rupfkultur vor, die Reste einer von den Nagah besiegten Kultur. Die nagah haben vor allem Schamanen als Kulturträger vernichtet, die restlichen Stämme sind auf den Rückzug und werden in hren gebieten von Mensch und Nagah verdrängt. Die Stämme sind sich untereinander nicht grün, es kommt zu kannibalistischen Überfällen...
« Letzte Änderung: September 01, 2012, 12:33:09 von Sphärenwanderer » Gespeichert

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« Antworten #1 am: September 01, 2012, 11:05:17 »

Ich würde es toll finden, wenn es eine Kultur wäre, die gegen die eigene Degeneration kämpft. Man hatte seine wilde Tierhaftigkeit vor Generationen abgelegt, doch nun, da alles verloren ist, holt sie die Maru wieder ein. Die alten Verwaltungssysteme sind großteils zusammengebrochen, das Wissen zu großen Teilen verloren, aber eine einflussreiche Gruppe versucht die alten Traditionen zu wahren und das alte WIssen zurückzuerlangen. Während die Gesellschaft wieder in Familienclans, Stämme und Barbarei zurückfällt, gibt es Hochburgen der Philosophie, zurückgezogene Maruklöster, kleine Städtchen, die mit eiserner Faust von der Welt abgeschottet werden, damit der schädliche EInfluss von Außen sie nicht vernichtet. Dabei degenerieren sie jedoch am Erbgutmangel und im Feststecken im Alten, ohne etwas Neues anfangen zu können. Alles in allem eine riesige Bande von Psychopathen, von denen die einen es akzeptieren und die anderen sich dagegen wehren.  Teufel
« Letzte Änderung: September 01, 2012, 12:35:53 von Sphärenwanderer » Gespeichert

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Marhynianische Monstrosität


« Antworten #2 am: September 01, 2012, 17:09:43 »

@Sphärenwanderer
Halte ich auch für eine interessante Idee. Finde die Maru haben ein so großes Potenzial, welches als reine Kampfmaschinen total verschwendet wäre.
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« Antworten #3 am: September 01, 2012, 19:43:39 »

Ich würde wirklich empfehlen sich die entsprechenden Abschnitte aus dem letzten Band der Drachenchronik zu Gemüte zu führen, eventuell kann ich diese auch zur Verfügung stellen...
Da steht wenn ich mich richtig erinnere auch was drinn, das die ursprüngliche Marukultur von ihren (ich glaube weiblichen) Priestern/Schamanen gelenkt/regiert wurde...
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« Antworten #4 am: September 01, 2012, 22:33:49 »

Ich glaub das man aus den Witzko Romanen ("Westwärts, Geschuppte!"  und laut Wiki vermutlich "Die beiden Herrscher") mehr Infos kriegt.
Achja laut Wiki steht auch in Schattenlande was zu Maru-Zha.
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« Antworten #5 am: September 01, 2012, 23:41:14 »

Zitat von: Dämon, Maru-Rassenthread
Ich probier gerade mir die Marus als eine Kriegerkultur mit Fernöstlicher Philosophie vorzustellen, gelingt mir irgendwie nicht richtig, wäre auf jeden Fall aber mal ein etwas ungewöhnlicher Ansatz.

Sind die Marus in Nagah-Diensten eigendlich immer noch Kor-Anbeter, oder verehren die Shin-Xirit  ?

EDIT: Der Nagah Sumpfländer-Kultur Text spricht jedenfalls dafür das Kor auch bei unseren Marus der der Kriegsgott ist.
Allerdings gibt es in Sseleuhaan zumindestens einen Maru der Priester des H'Shinxio ist.
Ich kann mir die Maru sehr gut als fernöstliche Krieger- und Philosophenlkultur vorstellen. Für die Maru muss es aufgrund ihrer Veranlagung unglaublich schwer gewesen sein, Kultur zu erlernen bzw. von anderen Völkern zu adaptieren. Das ganze Streben der Kultur ging dann darum, sich von der tierhaften Natur abzusetzen und in langen Meditationen, Disputen und Gedankenexperimenten den Blutrausch und andere Triebe unter Kontrolle zu halten. Deshalb war der Krieg auch so wichtig für die Maru-Kultur: Er war der ultimative Selbsttest, ob es einem in Extremsituationen gelingt, die Kontrolle zu behalten.

Wenn einem älteren Maru doch mal die Kontrolle entglitt, war das ein gesellschaftlicher Fauxpas, der einen isolieren konnte, bis man auf spirituellem Wege seine Kontrolle wiedererlangt und in einer Schlacht bewiesen hat.
« Letzte Änderung: September 01, 2012, 23:42:59 von Sphärenwanderer » Gespeichert

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Dnalor the Troll
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« Antworten #6 am: September 18, 2012, 17:18:31 »

Der größte Teil der Rasse der Marus lebt in Stammeskulturen, in welchen das Leben geprägt ist von dem Konflikt zwischen der Sehnsucht nach inneren Frieden und der blutrünstigen Natur der Marus. Politisch sind die Stämme zerstritten und sich teilweise spinnefeind sowie verehren einen anderen Hauptgott aus dem Pantheon der Marugötzen. Diese Zersplitterung der Stämme mag auch dazu geführt haben, dass die Hauptkultur der Maru sich seit Jahrhunderten auf dem Rückzug befindet, verdrängt durch die Nagah-Archarn, den sanskitarischen Stadtstaaten und den Ipexco.

Lebensraum
Die Kultur der Marustämme ist in der Region zwischen Maruhimal und dem Delta des Kithoga ebeso wie  im Echsendschungel, im Dreistromland und am Kap Parhami zu finden. Das Klima in diesen Gegenden ist überwiegend warm und feucht, doch vor allem in den Bergen des Maruhimal kann es auch empfindlich kalt werden (was übrigens eine gigantische Auswirkung auf die Stammeszusammensetzung hat. Im Maruhimal werden über 80% der Maru als Männchen geboren). Die Dörfer der Marustämme bestehen überwiegend aus Holz und Pflanzenfasern, im Dreistromland und Maruhimal auch aus Stein und Lehmziegel. Die größte Maru-Siedlung ist Chaamaru im Maruhimal, eine riesige, steinerne Klosteranlage, die sich im Herzen des Gebirgsmassivs auf über 2300 Schritt über dem Meer befindet und von überwiegend männlichen Maru bewohnt wird.
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« Antworten #7 am: September 21, 2012, 08:22:55 »

Der größte Teil der Mitglieder dieser Rasse lebt in Stammeskulturen, in welchen der Alltag vom allgegenwärtigen Konflikt zwischen der Sehnsucht nach inneren Frieden und der blutrünstigen Natur der Marus geprägt ist. Politisch sind die Stämme zerstritten und sich teilweise spinnefeind. Zudem verehren sie teilweise unterschiedliche Götter aus dem großen Pantheon der Marugötzen als Hauptgottheit. Diese Zersplitterung der Stämme mag auch dazu geführt haben, dass die Kultur der Maru sich seit Jahrhunderten auf dem Weg der Degeneration befindet, verdrängt durch die der Nagah-Archaen, der sanskitarischen Stadtstaaten und der Ipexco.

Lebensraum
Marustämme sind in der Region zwischen Maruhimal und dem Delta des Kithoga ebenso anzutreffen, wie im Echsendschungel, im Dreistromland und am Kap Parhami. Das Klima in diesen Gegenden ist überwiegend warm und feucht, doch in den Bergen des Maruhimal kann es auch empfindlich kalt werden (was übrigens eine gigantische Auswirkung auf die Stammeszusammensetzung hat. Im Maruhimal sind über 80% der Maru männlichen Geschlechts). Die Gebäude der Dörfer der Marustämme bestehen überwiegend aus Holz und Pflanzenfasern, im Dreistromland und im Maruhimal auch aus Stein und Lehmziegeln. Die größte Maru-Siedlung ist Chaamaru im Maruhimal, eine riesige, steinerne Klosteranlage, die sich im Herzen des Gebirgsmassivs auf über 2300 Schritt über dem Meer erhebt und von überwiegend männlichen Maru bevölkert wird.
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« Antworten #8 am: September 25, 2012, 18:37:46 »

Lebensweise:
Jede Maru-Stammesgemeinschaft wird von einer Gruppe aus mindestens vier Maru geleitet, dem Wahrer des Friedens, der peinlich genau auf die Einhaltung der Regeln achtet, die einen Maru, nach überzeugung er Gemeinschaft, daran hindert, zu einem blutrünstigen Monster zu werden, den Meister der Strafe, dessen Aufgabe neben der Organisation der Verteiligung auch die Bestrafung derer ist, die die Gebote der Gemeinschaft übertraten, dem Weiser durch den Tag, der das Tägliche Leben der Gemeinschaft koordiniert, die Aufgaben zuweist  und die gemeinschaftlichen Vorräte bewacht sowie dem Beschützer des Geleges, der für die Brut und die Aufzucht des Nachwuchses zuständig ist. Hinzu kommen noch verdiente Mitglieder der Gemeinschaft. Neue Mitglieder des Führungszirkels werden immer von den anderen Mitgliedern gemeinsam dazu berufen. Alle andere Mitglieder eines Stammes sind an ihren Rechten und Pflichten gleich schlecht gestellt, sie sind dem Führungszirkel zur absoluten Treue und zum Gehorsam verpflichtet. Wie sich das tägliche Leben in den Stämmen gestaltet, hängt sehr von dem Klima der Region ab, in der der Stamm lebt. In kühleren Gegenden, wie dem Maruhimal, fließt das Leben träg dahin, geprägt von Lethargie, langweiliger Routine und Meditation.  Dieses Leben ist jedoch der Traumzustand der meisten Maru, bedeutet er doch auch, dass sie vor der Versuchung, sich ihrem Blutdurst hinzugeben, einigermaßen sicher sind. In Wärmeren Regionen ist das Leben deutlich von dieser  Versuchung geprägt. Fast täglich müssen der Wahrer des Friedens und der Meister der Strafe in Streitigkeiten zwischen den Stammesmitgliedern eingreifen, bevor sie in ein Blutbad münden, dass den ganzen Stamm ins Verderben stürzen kann.
Die Aufgaben, die ein einzelner Maru im Stamm zu erfüllen hat, werden ihm vom Weiser durch den Tag jeden Tag aufs Neue zugeteilt. So kann ein Maru an einem Tag Kürschner sein und Leder zu Beutel und Rüstungen verarbeiten, tags darauf Mastratten züchten und am nächsten Morgen zur Jagd oder zum Kampf gegen Monster; Ipexco und Nagah aufbrechen. Das so die Maru in keinem Feld Meisterschaft erreichen konnten, ist offensichtlich, anderseits verkraftet die Gemeinschaft den Verlust einzelner Mitglieder an den Blutrauch besser.
Um sich gegen den Blutrausch zu waptnen, versuchen die Maru-Stämme ein möglichst eintöniges Leben zu führen. Dazu gehört auch, dass sie ihr angestammtes Revier nie verlassen (was zu verbissenen Verteidigungskämpfen führen, sollten es Mensch oder Nagah wagen, dort einzudringen). Die Reviere selbst sind vier bis fünf Tagesreisen im Durchschnitt groß und nah an Wasserläufen gelegen, denn die meisten Stämme sind Wildbeuter. Nur wenige, kulturell höher stehende Stämme, etwa rund um Chaamaru betreiben Viehzucht, zumeist Mastratten und Affen.
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« Antworten #9 am: September 26, 2012, 08:49:57 »

Lebensweise:
Jede Maru-Stammesgemeinschaft wird von einer Gruppe aus mindestens vier Maru geleitet: 1.) Dem Wahrer des Friedens, der peinlich genau auf die Einhaltung der Regeln achtet, die einen Maru, nach überzeugung der Gemeinschaft, daran hindert, zu einem blutrünstigen Monster zu werden. 2.) Dem Meister der Strafe, dessen Aufgabe neben der Organisation der Verteidigung auch die Bestrafung derer ist, die die Gebote der Gemeinschaft übertraten. 3.) Dem Weiser durch den Tag, der das tägliche Leben der Gemeinschaft koordiniert, die Aufgaben zuweist  und die gemeinschaftlichen Vorräte bewacht. 4.) Dem Beschützer des Geleges, der für die Brut und die Aufzucht des Nachwuchses zuständig ist. Hinzu kommen noch verdiente Mitglieder der Gemeinschaft. Neue Mitglieder des Führungszirkels werden immer von den anderen Mitgliedern gemeinsam dazu berufen. Alle andere Mitglieder eines Stammes sind an ihren Rechten und Pflichten gleich schlecht gestellt, sie sind dem Führungszirkel zur absoluten Treue und zum Gehorsam verpflichtet. Wie sich das tägliche Leben in den Stämmen gestaltet, hängt sehr vom Klima der Region ab, in der der Stamm lebt. In kühleren Gegenden, wie dem Maruhimal, fließt das Leben träg dahin, geprägt von Lethargie, langweiliger Routine und Meditation. Dieses Leben ist jedoch der Traumzustand der meisten Maru, bedeutet er doch auch, dass sie vor der Versuchung, sich ihrem Blutdurst hinzugeben, einigermaßen sicher sind. In Wärmeren Regionen ist das Leben hingegen deutlich von dieser Versuchung geprägt. Fast täglich müssen der Wahrer des Friedens und der Meister der Strafe in Streitigkeiten zwischen den Stammesmitgliedern eingreifen, bevor sie in einem Blutbad münden das den ganzen Stamm ins Verderben stürzt.
Die Aufgaben, die ein einzelner Maru im Stamm zu erfüllen hat, werden ihm vom Weiser durch den Tag jeden Tag aufs Neue zugeteilt. So kann ein Maru an einem Tag Kürschner sein und Leder zu Beutel und Rüstungen verarbeiten, tags darauf Mastratten züchten und am nächsten Morgen zur Jagd oder zum Kampf gegen "Monster" (Ipexco und Nagah) aufbrechen. Das die Maru dadurch in keinem Feld wahre Meisterschaft erreichen konnten, ist offensichtlich, anderseits verkraftet die Gemeinschaft somit den Verlust einzelner Mitglieder an den Blutrauch besser.
Um sich gegen den Blutrausch zu wappnen, versuchen die Maru-Stämme ein möglichst eintöniges Leben zu führen. Dazu gehört auch, dass sie ihr angestammtes Revier nie verlassen (was zu verbissenen Verteidigungskämpfen führt, sollten es Mensch oder Nagah wagen, dort einzudringen). Die Reviere selbst sind im Durchschnitt vier bis fünf Tagesreisen groß und nah an Wasserläufen gelegen, denn die meisten Stämme sind Jäger und Sammler. Nur wenige, kulturell höher stehende Stämme, etwa rund um Chaamaru betreiben Viehzucht, zumeist Mastratten und Affen.


Also ich würde echt dazu raten, sich die entsprechenden Abschnitte im letzten Band der Drachenchronik zu gemüte zu führen....
Da wird einiges über die ursprüngliche Gesellschaftsform der Marus gesagt...
Wenn ich mich recht entsinne wurden sie von einer weiblichen Priesterkaste geführt, die auch für die Unterdrückung des Blutrausches zuständig war (was glaube ich mittels Anleitung zu Meditationsübungen geschah). Nachdem diese Priesterschaft unter Pyrdakor fastvollständig ausgelöscht wurde verfielen die meisten Marustämme in Barbarei...
Das weicht dann doch deutlich von deiner Geschichte ab... Undecided
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« Antworten #10 am: September 26, 2012, 19:25:55 »

Sicher? In der Drachenchronik steht eigendlich nur was von einer Kriegerkaste drin, die als blutrünstige Söldner in der Goblune arbeitet und von ursprünglichen Marustämmen, die eher friedfertig und philosohisch leben und nur zur Selbstverteiligung kämpfen. (S. 30). Das Was in den Schattenlanden steht, ist glaub ich für uns sowohl interessant(er) als auch uninteressant.
Interessant, weil auch die dortigen Maru versuchen, dem Blutrausch zu entkommen, uninteressant, weil das nicht die ursprüngliche Kultur ist (seit ca 1627 vbf)


Wobei wir dann immer noch das Problem hätten dass die heutige Marukultur des Rieslandes nicht zwangsläufig der Ursprünglichen Kultur der Maru wie sie in Aventurien war gleichen muss. da liegen locker ein paar Zeitalter mitsamt deren Umbrüchen dazwischen, inclusive des Kataklysmus.

Ok, fassen wir erst mal zusammen, was wir wollen:
a) Not another barbarian tribe
b) eine kultur, die sich gegen ihren Untergang stemmt und durch die kulturelle Überlegenheit /Druck anderer Kulturen bedroht wird
c) Fernöstliche Phiosophen, bei denen Gewalt verpönt ist, die aber immer wieder in das alte/natürliche Verhaltensmuster zurückfallen.

In wieweit weicht jetzt mein Text davon ab? Ich hab ne Kaste, die verbittert versucht, den Blutrausch durch Regeln und Gesetzte zu bekämpfen, ich hab Orte, wo das besser gelingt (Chaamaru) und Orte, die am Rande des Zusammenbruchs leben. Ich versuch ein Bild einer Kultur zu zeichnen, die auf Messers schneide lebt... wie könnte ich das besser herausheben...
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« Antworten #11 am: September 27, 2012, 08:39:19 »

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Jede Maru-Stammesgemeinschaft wird von einer Gruppe aus mindestens vier Maru geleitet: dem Wahrer des Friedens, dem Meister der Strafe, dem Weiser durch den Tag und dem Beschützer des Geleges. Der Wahrer des Friedens achtet peinlich genau auf die Einhaltung der Regeln, die einen Maru, nach Überzeugung der Gemeinschaft, daran hindert zu einem blutrünstigen Monster zu werden.
Die Aufgabe des Meisters der Strafe ist, neben der Organisation der Verteidigung, auch die Bestrafung derer, die die Gebote der Gemeinschaft übertreten.
Der Weiser durch den Tag koordiniert das tägliche Leben der Gemeinschaft, weist die täglichen Aufgaben zu und bewacht die gemeinschaftlichen Vorräte.
Der Beschützer des Geleges schließlich, ist für die Brut und die Aufzucht des Nachwuchses zuständig.
Hinzu kommen noch einzelne verdiente Mitglieder der Gemeinschaft. Neue Mitglieder des Führungszirkels werden immer von dessen anderen Mitgliedern gemeinsam dazu berufen. Alle anderen Stammesmitglieder sind an ihren Rechten und Pflichten gleich gestellt. Sie sind dem Führungszirkel zu absoluter Treue und Gehorsam verpflichtet. Wie sich das tägliche Leben in den Stämmen gestaltet, hängt sehr vom regionalen Klima ab. In kühleren Gegenden, wie dem Maruhimal, fließt das Leben eher träge dahin, geprägt von alltäglicher Routine, allgemeiner Lethargie und Meditation. Dieses Leben ist der Traumzustand der meisten Maru, bedeutet er doch, dass sie vor der Versuchung, sich ihrem ererbten Blutdurst hinzugeben, zuzmindest einigermaßen sicher sind. In wärmeren Regionen ist das Leben der Wütechsen hingegen deutlich komplizierter und weniger friedlich. Fast täglich müssen der Wahrer des Friedens und der Meister der Strafe in Streitigkeiten zwischen den Stammesmitgliedern eingreifen, bevor sie in einem Blutbad münden, das den ganzen Stamm ins Verderben stürzt.
Die Aufgaben, die ein einzelner Maru im Stamm zu erfüllen hat, werden ihm vom Weiser durch den Tag jeden Tag aufs Neue zugeteilt. So kann ein Maru an einem Tag Kürschner sein und Leder zu Beuteln und Rüstungen verarbeiten, tags darauf Mastratten züchten und am nächsten Morgen zur Jagd oder zum Kampf gegen "Monster" (Ipexco und Nagah) aufbrechen. Das die Maru dadurch in keinem Feld wahre Meisterschaft erreichen konnten, ist offensichtlich, anderseits verkraftet die Gemeinschaft somit den Verlust einzelner Mitglieder an den Blutrauch deutlich besser.
Um sich gegen den Blutrausch zu wappnen, versuchen die Maru-Stämme ein möglichst ruhiges, klar strukturiertes Leben zu führen. Dazu gehört auch, dass sie ihr angestammtes Revier so gut wie nie verlassen (was zu verbissenen Verteidigungskämpfen führt, sollten es Mensch oder Nagah wagen, dort einzudringen). Die Reviere selbst sind im Durchschnitt vier bis fünf Tagesreisen groß und nah an Wasserläufen gelegen, denn die meisten Stämme sind Jäger und Sammler. Nur wenige, kulturell höher stehende Stämme, etwa rund um Chaamaru, betreiben Viehzucht; zumeist züchten sie Mastratten und Affen.

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« Antworten #12 am: November 12, 2012, 20:16:08 »

Die Maru der zersplitterten Stämme wissen, wie man Bronze herstellt. Fast alle Werkzeuge und Waffen der Maru sind aus diesem Material. Allein, bei der Herstellung von Waffen greift maru auf Vorbilder der verhassten Menschen und der noch verhassteren Nagah zurück, um es eben jehnen mit ihren eigenen Waffen heimzuzahlen. Besonders beliebte Waffen sind Bronzeäxte, das Marazzat, und die Langaxt, und Dreizack. In einigen Stämmen hält sich noch die Kunst, Gebäude aus Stein zu errichten, während bei den Stämmen im warmen Dschungel die Kunst der Kürschnerei  hoch im Kurs. Fast nur noch in Chaamaru bekannt ist die Kunst der Schrift. Weite Verbreitung unter den Mauru beitzt die Kunst, Prothesen anzufertigen. Wenn ein Maru die Kontrolle über seinen Blutdurst verliert und zur Bestie wird, kann es vorkommen, dass er aus Versehen seinen Stammesbrüdern den Arm abreist oder dabei Zähne verliert. Die Prothesen, von denen die besten sogar bewegliche Teile haben, bestehen aus Bronze, Silber und vor allem Vizrangyi-Holz hergestellt. Sogar Kristalle und Edelsteine werden verwendet, hauptsächlich für Zahn und Augenprothesen. Die Prothesen sind dabei so gut, dass die Nagah bereits ein Auge darauf geworfen haben und versuche, hinter die Geheimnisse der Herstellung zu kommen.
Eine andere Handwerkskunst, die im wahrsten Sinne Hand in Hand mit der Herstellung von Prothesen geht ist die Chirurgie.  Die Maru sind Künstler im amputieren von Gliedmaßen, behandeln von Schädelverletzungen und das vernähen von Lederhaut. Natürlich  ist bei den Operationen immer auch der Wahrer des Friedens dabei, um zu verhindern, dass der Chirurg in den gefürchteten Blutrausch verfällt.
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« Antworten #13 am: November 13, 2012, 09:04:51 »

Die Maru der zersplitterten Stämme wissen, wie man Bronze herstellt. Fast alle Werkzeuge und Waffen der Maru sind aus diesem Material. Bei der Fertigung ihrer Waffen greifen die Echsen auf Vorbilder der verhassten Menschen und der noch verhassteren Nagah zurück, um es eben jenen mit ihren eigenen Waffen heimzuzahlen. Besonders beliebte Waffen sind Bronzeäxte, das Marazzat, die Langaxt und der Dreizack. Bei einigen Stämmen hält sich noch das Wissen um die Errichtung von Gebäuden aus Stein, während bei den Stämmen im warmen Dschungel die Kürschnerei hoch im Kurs steht. Fast nur noch in Chaamaru bekannt ist die Kunst des geschriebenen Wortes. Weit Verbreitet unter den Marustämmen ist die Kunst, Prothesen anzufertigen. Wenn ein Maru die Kontrolle über seinen Blutdurst verliert und zur Bestie wird, kann es dabei durchaus vorkommen, dass er seinem Stammesbruder "aus Versehen" den Arm abreißt oder dabei Zähne verliert. Die Prothesen, von denen die besten sogar bewegliche Teile haben, bestehen aus Bronze, Silber und vor allem Vizrangyi-Holz. Sogar Kristalle und Edelsteine werden verwendet, hauptsächlich für Zahn und Augenprothesen. Die Prothesen sind dabei so gut, dass die Nagah bereits ein Auge darauf geworfen haben und versuche, hinter die Geheimnisse ihrer Herstellung zu kommen.
Eine andere Handwerkskunst, die im wahrsten Sinne Hand in Hand mit der Herstellung von Prothesen geht ist die Chirurgie.  Die Maru sind Künstler im amputieren von Gliedmaßen, behandeln von Schädelverletzungen und das vernähen von Lederhaut. Natürlich  ist bei den Operationen immer auch der Wahrer des Friedens dabei, um zu verhindern, dass der Chirurg in den gefürchteten Blutrausch verfällt.
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« Antworten #14 am: November 28, 2012, 19:36:29 »

Tracht und Bewaffnung
Die Maru der Zersplitterten Stämme  nutzen vor allem Bronzeäxte, das Marazzat, und die Langaxt, und Dreizack. Bekleidung kennen die Maru vor allem als lederne Rüstungsteile wie Schulterplatten, Brustplatten und Streifenschurz sowie, vor allem in den höheren Regionen, Pelze.

Magie:
Die Zersplitterten Stämme kennen keine eigene Magietradition mehr. Zwar finden sich in Chaamaru und ausgerechtet in Angankor, uralte Steintafeln, auf denen Maru-Zauberwirker erwähnt werden und auch unter Maru werden magiebegabte geboren, allein, es fehlt an fähigen Magiewirkern, die diese Maru ausbilden. Insgesamt scheint die ursprüngliche Magietradition etwa vor 2000 Jahren verschwunden zu sein. Trotzdem gibt es in den Stämmen auch magiewirkende Maru. Diese erhielten ihre Ausbildung jedoch außerhalb der Stammeskultur bei  gewissenlosen Schwarzkünstlern oder Schwertmagiern erhalten.  Zurück in der Stammesgemeinschaft geniesen diese Individuen eine zwiespältigen Ruf: Einerseits werden sie von den übrigen Stammesmitgliedern bewundert, da eine solche Ausbildung jahrelange Disziplin und Konzentration braucht und diese Zauberwirker ihren Blutrausch unter Kontrolle haben. Andererseits ist den Stammesmtigliedern bewusst, dass, wenn es doch zu einem Ausbruch des Blutrausches kommen sollte, kein Maru diesen wild kämpfenden, zauberschleudernden  Monstren auch nur annähernd in der Lage ist, diese auftuhalten.


Darstellung:
Ein Maru aus den Zersplitterten Stämmen ist ein in mehrfacher Hinsicht komplexer Charakter. Einerseits sehnt sich der Held nach Harmonie und inneren Frieden, neigt zum philosophieren über die Dialektik von Verstand und  Instinkt und scheut das Blutvergießen- Andererseits stürzt er sich geradezu in Kämpfe um seine charakterliche Stärke zu demonstrieren und verliert sich dabei im Blutrausch. Zudem gährt in ihm ein tiefer Hass auf die Nagah und auf Menschen, der sich bei Enttäuschung in den Blutrausch umschlagen kann. Spielen sie den Maru als eine Mischung aus entrückten Mönch und blutgeilen Massenmörder, wobei im normalen Alltag die friedliche Seite überwiegt.
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