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September 16, 2019, 23:52:23
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Autor Thema: Sirangapunesen  (Gelesen 1426 mal)
Das Waldviech
Unser Held der Arbeit!
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Beiträge: 3.820


Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« am: April 12, 2007, 08:46:58 »

Auch das hier stammt noch aus den Zeiten des uralten Arcane-Codex-Projektes. Ich stelle es jetzt erstmal einfach rein - Anpassungen an DSA werden später vorgenommen:

Die Sirangapunesen
Yue, Die Halblinge des Fernen Ostens, Das Volk der 1000 Boote

Beschreibung :
In allen Hafenstädten des Fernen Ostens gehören sie fest zum Alltagsbild und auch an der Ostküste Krejiors findet man sie zuweilen (vor allem in den Piratennestern von Khoris) – die Sirangapunesen, oder Yue, wie sie sich selbst nennen. Diese kleinen, drahtigen Gestalten sind eng mit den Halblingen Krejiors verwandt. Westliche Halblinge und Sirangapunesen können sogar gemeinsamen Nachwuchs zeugen, auch wenn dies äußerst selten vorkommt. Es gibt allerdings einige Merkmale, an denen man die beiden Halblingrassen unterscheiden kann : auffällig (für Westler) sind die seltsamen, mandelförmigen der Sirangapunesen, die in der Regel entweder schwarz oder braun sind. Das Haar ist stets glatt und lackschwarz. Ihre Hautfarbe variiert zwischen mittleren Brauntönen und einem hellen Kaffeebraun mit einem leicht gelblichen Einschlag. Sirangapunesische Männer und Frauen tragen ihr Haar immer sehr lang. Frauen aus armen Verhältnissen flechten das Haar einfach zu einem langen Zopf während reichere Damen ihre Haarpracht mit Nadeln und Kämmen zu kunstvollen Gebilden hochstecken. Bei den Herren der Schöpfung wird in allen gesellschaftlichen Klassen der Zopf getragen. Im Gegensatz zu westlichen Halblingen haben sirangapunesische Männer starken Bartwuchs. Der Modetrend geht derzeit zu dünnen Schnurrbärten mit lang herab hängenden Enden und kleinen Spitzbärten am Kinn. Männer wie Frauen tragen alltags schlichte blaue Kittel und Hosen, wagenradgroße Strohhüte und die charakteristischen Holzsandalen. Die wenigen Angehörigen der sirangapunesischen Oberschicht trägt aufwendige, goldbestickte Roben.
Sirangapunesen leben in großen Sippen zusammen in Hausbooten oder mehrstöckigen Pfahlbauten direkt an der Küste. Es ist nichts ungewöhnliches, wenn vier Generationen einer Familie zusammen unter einem Dach leben und 15 Kinder pro Ehepaar sind der Durchschnitt. Die Sippen sind patriachisch organisiert, der älteste Mann der Sippschaft, in der Regel der Urgroßvater, fungiert als Familienoberhaupt. Für Beobachter aus anderen Völkern herrscht in den sirangapunesischen Siedlungen (seien es eigene Städte, oder weitaus häufiger, sirangapunesische Viertel in Hafenstädten anderer Völker) heilloses Chaos. Auf den Stegen zwischen den Pfahlhäusern drängen sich wahre Massen an Sirangapunesen und unten auf dem Wasser schwimmen dicht an dicht kleine Transportkähne, vollgeladene Schuten, Hausboote und Wassertaxis. Zwischen den Pfahlbauten sind unzählige Leinen und Seile gespannt, die teils dem vertäuen von Booten und teils als Wäscheleinen dienen. Der Lärm ist überwältigend, dafür sorgt nicht nur das Geschrei von Fischern und Händlern. Sirangapunesen gelten zurecht als schwatzhafte Wesen. Ihre Sprache ist kompliziert und wird von Angehörigen anderer Völker nur selten verstanden (selbst wenn diese Sirangapunesisch gut beherrschen ) da Sirangapunesen stets schnell und hektisch reden, ohne zwischen den einzelnen Worten auch nur Luft zu holen.
Wird der Geruch in einer sirangapunesischen Siedlung ebenfalls „überwältigend“, so nähert man sich einer der weithin berüchtigten sirangapunesischen Garküchen. Die sirangapunesische Cuisine folgt einem strikten Prinzip : „Man kann alles essen, wenn man nur genügend Gewürze hinzufügt !“ Man kocht so ziemlich alles, was auch nur annähernd genießbar ist (oder auch nicht, je nach Ansichtssache) und würzt es außerordentlich scharf. Kaum eine Küche der bekannten Welt ist derartig vielfältig wie die sirangapunesische. Allerdings gibt es bestimmte Standartgerichte, die sich großer Beliebtheit erfreuen, wie etwa die „Neun-Glückliche-Hündchen-Suppe“(reiner Etikettenschwindel, die enthaltenen neun Hündchen sind mit einiger Wahrscheinlichkeit eher unglücklich) , „Möwe-Süß-Sauer“ oder "einfache" Nudelsuppe.Zu jedem Gericht gehören jedoch zwingend „Shagipang-Olek“ , eine dubiose Chilipfefferpaste, in der etliche seltsame Ingredienzen verwertet werden (zum Beispiel Terpentin oder Schießpulver) und Unmengen an Reis ! Nicht-Sirangapunesen sei dringend davon abgeraten, etwas in einer sirangapunesischen Garküche essen. Wenn man es aber doch getan hat (und noch lebt), sollte man NIEMALS nach den Zutaten fragen !!! Die ehrliche Antwort könnte einen Schock verursachen.
Im Fernen Osten haben Yue oft den Ruf, Gauner, Diebe oder Schmuggler zu sein. Dieser schlechte Ruf hängt teilweise mit ihrer eigentlichen Heimat, der Stadt Siranga-Purang zusammen. Dieser Moloch gilt als größte Ansammlung von Geschmeiß und Gangstergesindel im Umkreis von 2000 Meilen. Die Stadt ist Knotenpunkt vieler Handelsrouten und als solcher unermesslich Reich geworden. Neben den redlichen Händlern haben sich dortjedoch auch Schmuggler und Mafiosi angesiedelt und halten die Stadt in ihrem eisernen Griff. Die Triaden von Siranga-Purang sind eine der mächtigsten Verbrecherorganisation des Fernen Ostens.

Spezielle Eigenschaften :
Geschick: +2 Wahrnehmung: +1 Konstitution: -2 Stärke: -2 Boote fahren: +5 Feilschen und Handeln: +2
Yue haben eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen ungenießbares Essen entwickelt. Bei Nahrungsmitteln jeder Art steigt ihr Verteidigungswert gegen Gift um +5.

Yue-Namen :
Männliche Namen :
Cheng; Cong; Fai; Ho; Kong; Kuan-Yin; Lee; Lei; Li; Liang; Lok; Long; Pak; Shaiming; Shen; Shing; SyingLanh; Minh; Dao; Chin; Chien; Bao-Bay; Hung; Hao; Tuan; Tuyen

Weibliche Namen :
Ai; An; Chan-Juan; Fang-Yin; Huan-Yue, Hui-Ying; Jiang-Li, Jiao; Kim; Kim-Li; Li-Ming; Li-Mei; Li-Na; Li-Quin; Lien; Lin-Yao; Ling,Qi; Quing-Yang; Quiao; Ming-Ue; Shan; Shu-Fang, Shuang

Nachnamen:
Als Familien- oder Sippenname wird bei den Yue der Name des Sippenpatriarchen benutzt. Sehr alte Sippen nennen sich nach dem berühmtesten und geachtetsten Ahnen ihrer Sippe . Nennt ein Yue seinen vollen Namen, nennt er seinen Familiennamen stets zuerst. Dies ist auch die offizielle Schreibweise bei Yue-Namen. Bspw. würde das Yue-Mädchen Li-Ming aus der Sippe des berühmten Generals Shing, dem Patriarchen der Familie, sich Fremden mit "Shing Li-Ming" vorstellen.
Gespeichert

M?gest du in interessanten Zeiten leben !
- alter chinesischer Fluch
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