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Umfrage
Frage: Wie stellen wir Umalou regeltechnisch in DSA 4.1-System dar?
Sie sind Schamanen   -1 (16.7%)
Sie sind "Standardzauberwirker"   -1 (16.7%)
Bitte das unten vorgestellte Konzept (bzw. Vergleichbares)   -4 (66.7%)
Etwas ganz anderes (bitte mit Kommentar)   -0 (0%)
Stimmen insgesamt: 5

Autor Thema: Umalou nach DSA 4.1  (Gelesen 2136 mal)
Moosäffchen
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Marhynianische Monstrosität


« am: Mai 17, 2014, 10:21:57 »

Also Kern der Umfrage ist schlicht und ergreifend, ob wir Umalou regeltechnisch als Schamanen darstellen oder als 'normale' Zauberwirker im Stile eines Druiden/Magiers etc.

Bitte keine lange Diskussion vom Zaun brechen! Lasst uns das bitte einfürallemal klären.  Smiley


Beide Ansätze haben ihre Besonderheiten
1) Schamanen
Vorteile: Schamanen sind eine sehr "natur-nahe" Magietradition. Sie haben einige Rituale, welche sehr gut zu einem Bestienherrscher passen. Außerdem würden sie sich gut einreihen mit den Xhul-Schamanen. DIe Ausarbeitung ist in diesem Bereich dank Dämon schon recht weit.
Nachteile: Schamanen sind regeltechnisch deutlch eingeschränkt, was ihre Repräsentation angeht - sie haben nämlich keine! Dadurch könnte man Umalou-spezifische Besonderheiten nicht in der Repräsentation integrieren und müsste über Umwege (Vorteile, Sonderfertigkeiten, Rituale) diese Besonderheiten implementieren. Sehr umständlich und oft auch garnicht machbar.
Zusätzlich gibt es rein vom spieltechnischen Verhaltne her auch Unstimmigkeiten, da Umalou nicht als Schamanen auftreten bzw. auf denen basieren.
Man müsste auch noch ein paar neue Rituale entwerfen, um den "Tieraspekt" wirklich stark in den Vordergrund zu bringen.

Bisheriges Konzept wäre, dass man sie als normale Schamanen generiert mit ein paar Anpassungen der ihnen zur Verfügung stehenden Rituale. Zusätzlich wären sie durch einen Vorteile dazu in der Lage, ihre 'Tier'rituale mit beliebigen Tieren durchzuführen und nicht für jedes eine Variante zu erlernen.
Außerdem sollten sie Vertrautentiere an sich binden können.


2) Standardzauberwirker
Vorteile: Man ist bei der regeltechnischen Ausgestaltung deutlich flexibler, da man auf eine breite Anzahl von bereits publizierten Ritualen, Ritualgegenständen und Zauber anderer Traditionen und Professionen zurückgreifen kann. Man kann sich auch an anderen Repräsentationen orientieren. Zusätzlich hat man hier die Möglichkeit die Repräsentation anzupassen - sprich: Man kann einfach kleine Textbausteine einbauen, welche die Besonderheiten erklären und muss diese nicht umständlich als neue Sonderfertigkeiten/Vorteile einführen.
Nachteile: Der Naturgeister-Aspekt würde hier größtenteils untergehen und müsste vom Hintergrund gefestigt werden, da die Umalou keinerlei Basis im schamanistischen hätten, also keine Traumreisen/Geistreisen etc. durchführen müssten.
Zusäzlich muss man sich bei einem Halbzauberer entweder für Rituale oder auf Zauber entscheiden, was die Flexibilität etwas einschränkt.

Ein mögliches Alternativkonzept würde auf einer Mischung aus aventurischen Natur-Magietraditonen (Hexen, Druiden, Geoden) als Grundlage basieren, da diese einige Zauber besitzen, welche sich speziell für Tiere eignen. Zusätzlich haben Druiden mit ihren Herrschaftsritualen und Beherrschungskomponenten gute Regelbausteine, die man sich abschauen könnte. Bei Hexen gilt dies für die Vetrautentiere. Durch die Wahl eines 'Totem/Vorbild' würden Umalou kleine Vorteile bekommen, die ihrem bevorzugten Typus (Jäger, Verteidiger, Bestie etc.) entspricht.


Ein Vorschlag, den ich an dieser Stelle bringen möchte, der vielleicht alles bereinigt:
- Man mischt die beiden Konzepte indem man die Unalou zunächst einmal als normale Zauberwirker gelten lässt. Sie sind allerdings Vollzauberer mit einer reduzierten AsP-Menge (-6 AsP; insgesamt also 18 AsP). Das ermöglicht es uns, die Tradition möglichst flexibel und uneingeschränkt zu gestalten, dabei aber trotzdem keine klassischen Magier (und damit ein zu hohes Zauber-Machtniveau) zu erschaffen.

- Wir wollen, dass die Umalou DIE Krönung der Bestienherrscher sind.
Dies kann man erreichen, wenn man die Druidenregel des "Immer-Erzwingen-Dürfens" nimmt und dies bei Tieren zulässt (und evtl. noch günstiger macht bzw. bei speziellen Tieren günstiger macht). Zusätzlich erlauben wir Umalou mehrere bzw. größere/mächtigere/stärkere Tiere per Vertrautenbindung an sich zu binden.

- An Zaubern erlauben wir per Verbreitung primär passende Zauber  im Bereich Verwandlung, Einfluss, Herrschaft, Umwqelt etc., welche zum Grundkonzept passen. Andere Zauber bekommen eine deutlich schlechtere Verbreitung.

- Zusätzlich bekommen sie die bisher ausgearbeiteten Wiki-Zauber und evtl. noch neue Rituale für ihre Vertrauten.

- Bei Generierung wählt man sich einen Totem/Vorbild aus. Alle Umalou haben eine stark Bindung zur Geisterwelt, aber ihr Vorbild/Totem ist quasi ihr Fürsprecher unter den Geistern, ihr Lehrmeister, ihr Freund. Vergleichbar mit den DurroDun der Gjalsker. Durch diese Wahl bekommen sie kleine Boni und Veränderungen; evtl.noch kleine Boni auf bestimmte Zaubermerkmale bzw. TaP* wenn sie Dinge tun oder einhalten. Dies soll nicht so ausufernd sein, wie eine Professionsvariante, sondern maximal 5 Zeilen pro Totem - also maximal eine DINA4-Seite im Endeffekt.

- Als Nachteil führen wir ein, dass Umalou eine sehr starke seelische Bindung an die Geisterwelt (speziell Tiergeister) besitzen und nur schwer ohne deren "Einverständnis" handeln können. Regeltechnisch müssen sie sich an die Vorgaben ihres Totems/Vorbilds halten oder erhalten Nachteile (vergleichbar der Metallunverträglichkeit der Druiden/Geoden und der Erdgebundenheit der Hexen). Dies kann dann auch rollenspielerisch ausgespielt werden durch Traumreisen und Ähnliches.

- Sie erhalten als Ritualgegenstand eine Knochenkeule des Tieres ihres gewählten Totems. Dies "erdet" die Tradition wieder in Richtung des schamanistischen Hintergrunds und lässt sich auch "naturverbundener" erscheinen.


So, ich erwarte Beteiligung, damit wir am Ende ein gutes Stück weiter in Richtung fertigem Buch sind!  Daumen hoch

EDIT:
Die Umfrage geht nur eine Woche. Das sollte mE azsreichen und es nicht wieder ausufern lassen.
Jeder hat bei Bedarf zwei Stimmen.
« Letzte Änderung: Mai 17, 2014, 14:44:48 von Moosäffchen » Gespeichert
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« Antworten #1 am: Mai 17, 2014, 21:29:08 »

Ich finde deinen Mittelweg ganz gut. Allerdings würde ich die Zauberei wirklich stark auf Tiere beschränken bzw. Selbstverwandlung - was dann für einen Vollzauberer letztendlich recht frustrierend sein könnte (Ähnlich dem Scharlatan ...)

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« Antworten #2 am: Mai 17, 2014, 21:51:33 »

Ich finde deinen Vorschlag prinzipel gut....
Jetzt jedoch die alles entscheidene Frage....wie halten sie es mit der KrE?Huh? 
Sie müssen irgendeinen Mechanismus haben, der KrE reduziert/abschwächt...
Natürlich kann man sagen, alle Tierbindungen sind langwierige Rituale, die entsprechend wenig KrE erzeugen...dann könen sie vielleicht viele und mächtige Tiere an sich binden...aber halt eben nicht so mal im Handumdrehen...
Ich glaube es gab auch mal die Idee, dass sie quasi "durch die Vertrautenbindung zaubern"...die KrE wird damit nicht gemindert, aber wenn was hochgeht trifft es zuallererst das vertrautentier... Teufel
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« Antworten #3 am: Mai 18, 2014, 15:16:03 »

Also über Tiere zaubern fand ich auch eine gute Idee ... das grenzt sie nämlich von anderen Tierbeherrschern weiter ab ... ein bisschen nach dem Motto langsam und vorsichtig in Tiere sowas wie einen Applicatus+Zauber einbinden, und wenn dann Not am Mann ist diesen aktivieren - Das Tier bekommt dann irgendwelche Kräfte durch den Zaubereffekt (von harmlos wie Sinnesverbindung zu spektakulär wie Berserker/ Feueratem/ Stier der Wände hochläuft ... ) die er dann einsetzt und natürlich auch die KrE für die plötzliche AE Freisetzung abbekommt ... natürlich müsste man dann sowas wie eine Reichwetenbeschränkung für die Aktivierung einbauen, sonst gibts auf einmal am Spieltisch ferngelenkte KrE Bomben ...
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« Antworten #4 am: Mai 18, 2014, 18:46:29 »

Naja, dass nur das Tier die KrE abbekommt ist so nicht richtig....die KrE kann nur den Zauberwirker (also in diesem Fall das Tier) betreffen, mit genauso großer Wahrscheiblichkeit trifft sie aber auch mehrere Personen (im direkten Umkreis des Zauberwirker/Tieres) oder gar eine Zone (deren Zentrum der Zauberwirker/das Tier ist)...
Ganz sicher ist man also beim Zaubern des Tieres nur, wenn das Tier bei der Anwendung der Effekte immer schön weit weg vom Bestienmeister ist... Grin
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Moosäffchen
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« Antworten #5 am: Mai 26, 2014, 16:52:18 »

Ok, die Umfrage ist geschlossen.

Denke, die Meinung ist recht eindeutig.

Es wird dann eine Abwandlung des o.g. Vorschlags werden.

Setze mich die Tage an die Ausarbeitung.  Daumen hoch
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