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Autor Thema: Teruldan - H?ndlerf?rsten der ?stlichen W?sten  (Gelesen 6356 mal)
Das Waldviech
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Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« am: Februar 11, 2007, 21:11:48 »

Teruldan
?Juwel der W?ste? wird diese Stadt auch genannt. Schon von weitem sieht man die m?chtigen Wehrmauern Teruldans und den schwindelerregend hohen Turmpalast des Sultans, dessen bronzene Kuppeln und Zwiebelt?rme in leuchtendem gr?n weithin zu sehen sind. Als einzige gro?e sanskitarische Metropole hat Teruldan keinen direkten Zugang zu einem offenen Gew?sser. Nur eine, allein dem Sultan geh?rende, Oase in der Mitte der Stadt bietet nat?rliche und leicht zug?ngliche Wasservorr?te. Problematisch ist daher die Wasserversorgung Teruldans. Die antiken Rakshazastani hatten dieses Problem mit ihren immensen wissenschaftlichen Kenntnissen gel?st. Unter der W?ste Lath befindet sich fossiles Grundwasser, dass die Rakshazastani mit einem ausgekl?gelten Pumpensystem an die Oberfl?che bef?rderten. Die uralten Anlagen sind zwar st?ranf?llig und halb zerfallen, aber sie tun ihren Zweck immer noch zur Zufriedenheit der Stadtbev?lkerung.
Schon von weitem sind die riesigen Pumpenr?der aus Holz und Dinosaurierknochen zu sehen, durch die die Sanskitaren die alten metallenen Laufr?der im Laufe der Jahrhunderte ersetzt haben. Der Hauptteil der Sklaven welche die Teruldaner von den Amhasim kaufen, wandert in die Laufr?der und hat ein ?u?erst kurzes und grausames Leben vor sich. Damit eine Stadt dieser Gr??e versorgt werden kann, m?ssen die Artefakt-Pumpen st?ndig in Bewegung bleiben ? daf?r sorgen die Sklaven, die die Laufr?der in einem stupiden, ewig gleichen Trott in Bewegung halten. Seit kurzem hat Teruldan massive Probleme. Immer mehr Teile der alten Wasserversorgung fallen aus und das Wissen der Sanskitaren reicht nicht dazu aus, die komplexe Mechanik reparieren zu k?nnen. Folglich wird das Wasser in Teruldan immer knapper, w?hrend die Sklaven in den intakten Pumpen immer mehr schuften m?ssen.
Den jungen Sultan Kara-Jioshpa k?mmert das wenig. Der jugendliche Despot k?mmert sich kaum nennenswert um Politik und ?berl?sst die Regierungsgesch?fte des Sultanates seinen Wesiren und den Patriarchen der dynastischen H?ndlerfamilien Teruldans. Er bevorzugt es, in den bl?henden G?rten seiner privaten Oase zu Lustwandeln oder auf der Spitze des h?chsten Palastturmes den Sternenhimmel ?ber der W?ste zu betrachten. Der Sultan h?lt sich selbst f?r irrsinnig intellektuell und bezeichnet sich als den ?Gr??ten Dichter-Philosophen der bekannten Welt?. Diese hohe Meinung r?hrt vermutlich daher, dass niemand es wagt, dem Sultan zu sagen wie schlecht sein Geschreibsel wirklich ist. Denn auf jede noch so zaghafte Kritik reagiert Kara-Jioshpa mit reichlich kindischen, j?hzornigen Ausbr?chen und dem Befehl, dem unversch?mten Kunstbanausen sofort den Kopf abzuschlagen.
Momentan macht der Sultan eine ?Schwarze Phase? durch. Er ergie?t sich in pseudophilosophischen Betrachtungen ?ber Tod und Finsternis, tr?gt mit Vorliebe schwarze Seidenroben und legt Mascara auf. Seine ohnehin schon kaum ertr?gliche Dichtkunst hat nun auch noch un?berh?rbar depressive Tendenzen, die das Zuh?ren zu einer ganz besonderen Qual machen. Die neueste Flause, die er sich in den Kopf gesetzt hat, ist ein titanisches Grabmal, in dem er bestattet werden m?chte ? damit niemand in den Jahrtausenden, die da kommen werden sein ?berragendes Genie vergessen wird. Aufgeschnappt hat er das in einem uralten, dubiosen Folianten, in dem steht, dass die Gottk?nige eines l?ngst vergangenen und weit entfernten Reiches sich in riesigen Pyramiden begraben lie?en um der Zeit ein Schnippchen zu schlagen. Seither plant der Sultan eine eigene Pyramide, nat?rlich aus schwarzem Marmor erbaut. Gl?cklicherweise konnten die Wesire den Baubeginn immer wieder hinausz?gern und es besteht gute Hoffnung, dass Kara-Jioshpas Pyramidentick bald von der n?chsten Marotte abgel?st wird.
Davon, dass der Sultan ganz offensichtlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, merkt das gemeine Volk so gut wie nichts. Um die allt?glichen Belange k?mmern sich die Patriarchen der reichen H?ndlerfamilien Teruldans. Die Stadt ist unter mindestens 99 verschieden H?ndlerclans aufgeteilt, die alle mehr oder weniger die Karawanenstra?en zwischen den sanskitarischen Stadtstaaten und Amhas kontrollieren. Offene Auseinandersetzungen gibt es so gut wie keine. Unter den Teruldanern gilt offene Gewalt als unkultiviert. Lieber stechen sie ihre Konkurrenten gesch?ftlich aus ? oder heuern heimlich Meuchelm?rder an. Dem gro?en Einfluss der H?ndler verdankt Teruldan seine strikte Neutralit?t. Die Teruldaner f?hren gegen kaum jemanden Krieg, da das nat?rlich unheimlich gesch?ftssch?digend ist. Selbst mit den Amhasim machen die Teruldaner blendend gute Gesch?fte. Ja die Amhasim sind sogar ihre Haupthandelspartner, da die Teruldaner Sklaven und Eisenwaren in gro?em Stil kaufen und daf?r Drogen, wertvolle Artefakte und exotische Nahrungsmittel nach Amhas verkaufen. Lediglich mit einigen St?mmen jiktischer W?stenr?uber liegt Teruldan im Zwist. Aber selbst diese braucht Teruldan kaum zu f?rchten, da die teruldanischen Karawanen schwer ger?stet sind. Die Teruldaner sind dar?ber hinaus die Einzigen, die es fertig gebracht haben, die in der W?ste Lath beheimateten Ankylosaurier zu z?hmen und als Nutztiere zu verwenden. Entweder ziehen die gro?en Panzerechsen riesige Wagen auf mindestens sechs gro?en Scheibenr?dern hinter sich her, oder sie tragen Frachtgondeln auf dem R?cken. Die Reisegeschwindigkeit einer teruldanischen Karawane ist zwar nicht sehr hoch, aber daf?r sind sie auch nur schwer aufzuhalten. Auf einigen der Ankylosaurier reiten Bogensch?tzen
und der Zug wird von geschickten Lanzenreitern flankiert.
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Ashariel
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« Antworten #1 am: Februar 12, 2007, 17:39:02 »

Wie ich schon fr?her mal erw?hnt habe schlage ich ein kleines Gegengewicht zum Despotischen Herrscher vor, wie die Schwester des Kaisers aus "Gladiator", damit es einen gewissen Hoffnungsschimmer gibt.
Was mich aber ein bisschen verwundert ist, dass wenn Gewalt doch irgendwie als barbarisch gilt, warum dann die Sklaven so offen sichtbar schuften m?ssen. Wie w?re es, wenn man sie einen stock tiefer verlegt und sie wie die Ratten in den Kan?len schuften l?sst. So k?nnte auch gleich eine finstere Subkultur entstehen
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« Antworten #2 am: Februar 12, 2007, 18:29:14 »

Sinnvoller Einwand von Ashariel. Dann k?nnte man auch 'ne Sklavenrevolte einbauen. Oder die Sklaven entdecken unter der Erde etwas, das besser nicht gefunden/geweckt h?tte werden sollen.  Shocked
Kann man doch einen recht sch?nen (Neben-)plot drum stricken
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waschbärgott
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« Antworten #3 am: April 04, 2007, 18:02:29 »

Teruldan braucht einen weiteren Mächtigen, der dem Sultan ins Gewissen redet und ihn dazu bringt, Eroberungen zu befahlen, die von dem Mächtigen geleitet werden. Offiziell um weitere Oasen an die Stadt zu binden und Wasser günstiger heranschaffen zu können. Ein Mann, der weiß, wo der Schwachpunkt der Stadt und des Sultans liegt: beim Wasser eben. Natürlich wird der sich dann unter der Hand die erbeuteten Schätze aus den eroberten Oasen einstreichen oder seinen Sitz gar selbst in eine solche verlegen um das Wasser dann teuer an Teruldan verkaufen zu können.
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« Antworten #4 am: April 04, 2007, 18:06:17 »

da wurde sich doch ein verhüllter Meister anbieten aka dunkler Schwertmagier, der die Versuchung verkörpert^^
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Es ist eine traurige Wahrheit, aber die Summe des Intelligenzquotienten der Menschheit ist eine Konstante, nur w?chst die Weltbev?lkerung stetig (...aber zum Gl?ck gib es ja Ami's^^ )
waschbärgott
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« Antworten #5 am: April 04, 2007, 18:16:26 »

Ich dachte an einen puren Gierschlund, der einfach nur Reichtum, Reichtum, Reichtum will. Wenn das für so einen getarnt agierenden Schwertmeister passt, warum nicht?

Da fällt mir ein: Warum sollte nur einer auf die Idee kommen? Unter den Mächtigen der Stadt hat sich ein regelrechtes Wettrennen entwickelt, wer mehr Oasen für sich ergattern kann. Dabei kommt es immer wieder zu blutigen Schlachten um die größten Oasen. Ein Schwertmeister, der dem Sultan flüstert, ihn zu unterstützen und so die Armee desselbigen auf seiner Seite hat, behält so Oberhand.
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« Antworten #6 am: April 04, 2007, 18:53:49 »

Dazu:
Zitat
blutigen Schlachten um die größten Oasen
Nein, weil
Zitat
Unter den Teruldanern gilt offene Gewalt als unkultiviert
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Das Waldviech
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Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« Antworten #7 am: April 04, 2007, 18:55:36 »

Das Wettrennen um die wertvollsten Oasen kann gerne stattfinden, wenn die Streiterein nicht auf offenen Krieg, sondern auf fiese Intrigen hinausläuft.
Ansonsten finde ich die Idee mit dem verhüllten Meister Klasse !  Daumen hoch
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« Antworten #8 am: April 04, 2007, 18:58:06 »

Vorschlag: Blutige Gewalt in der Stadt ist verpöhnt, deswegen wirds verlagert. Unterstreicht die allgegenwärtige Scheinheiligkeit.

Alternativen wären dann halt einfach Handelsembargos. Die Mächtigen schnappen sich die Oasen gegenseitig weg und stechen sich dann dadurch aus, dass sie sich untereinander die wichtigsten Waren verwehren.

Gilt das mit der offenen Gewalt nur untereinander oder auch gegen Feinde Teruldans? Als solche wären die Oasen dann ja anzusehen.
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Das Waldviech
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Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« Antworten #9 am: April 04, 2007, 19:01:32 »

Gewalt wird eigentlich nur für Gut befunden, wenn es gegen die Wüstenräuber oder andere Wirtschaftsschädlinge geht. In der Regel sollte bei den Oasen allerdings eher das hier:
Zitat
Alternativen wären dann halt einfach Handelsembargos. Die Mächtigen schnappen sich die Oasen gegenseitig weg und stechen sich dann dadurch aus, dass sie sich untereinander die wichtigsten Waren verwehren.
die Norm sein
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« Antworten #10 am: April 04, 2007, 19:02:26 »

Gut, freut mich, wenigstens etwas sinnvolles beigetragen zu haben. Smiley
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« Antworten #11 am: April 04, 2007, 19:07:02 »

DAS auf jeden Fall sowieso  Smiley
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #12 am: April 04, 2007, 22:25:45 »

Mit Teruldan und den Steppenorks wollte ich auch noch was drehen...
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
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« Antworten #13 am: April 04, 2007, 22:36:11 »

Der Part war ja ohnehin schon angedacht - unter anderem, daß die "Beduinen" in der Wüste Lath zu den Steppenorks zählen. Ist das eigentlich noch aktuell ?
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« Antworten #14 am: April 04, 2007, 22:50:19 »

"Tuareg" sollten es sein, ich dachte aber eher vom Stil her- und hab jetzt vermummte Steppenorkse gebastelt...

Ich fange gerade an mir über Plots in der Orksteppe gedanken zu machen, da das Setting ja jetzt grob steht. Dabei dachte ich an eine Schamanenverschwörung, die, weil der Prophezeite Aikir nicht gekommen ist glauben, das Taugrach wiederaufersteht... das werde ich im Orksenbereich dann noch eingehender behandeln.

Wichtig für Teruldan: die Schamanen werden wohl zu einem Feldzug anstacheln, und Teruldan hat so viele hübsche Sachen...
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