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Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Hinter dem Schwert (Moderatoren: Thorus84, Yanken)  |  Thema: Marhynianische Geschichte 0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Marhynianische Geschichte  (Gelesen 53341 mal)
Yanken
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Der Organisations-Barbar vom Dienst!


« am: Juli 27, 2007, 10:30:11 »

Hab mal grob versucht eine Geschichte für die Frühzeit des marhynianischen Reiches zu schreiben. Diese dürfte in dieser Form nur noch den Gargym-Gelehrten, Riesen und Drachen zugänglich sein.

Ich hab einfach mal Freischnauze was zusammengeschrieben. Am Ende würde ich den Texte gerne so strukturieren, dass die Jahreszahlen den Text einfließen, statt das diese die Struktur vorgeben.

Das ganze ist wie immer erstmal grober Natur und eher ne Ideensammlung, falls es euch nicht gefällt. Das Ganze beginnt mit der Gründung Marhynas und endet mit der Machtübername des Namenlosen und dem Kataklysmus. Die Zeit während der namenlosen Herrschaft im Imperium würde ich gern weitgehend offen lassen, damit die Meister hier fröhlich Dinge erfinden können.

Im Anhang befindet sich übrigens noch ein Dokument, welches einen Überblick über die bisherige Geschichtsplanung gibt, dort sind diese hier unten aufgelisteten Einträge nicht zu finden.

Viel Spass




Marhynianische Geschichte

6100 v.BF Die Geschichte Marhynas begann zu einer Zeit, als der Kontinent weitgehend in Frieden lebte. Damals Herrschen die Riesen um Westen und zankten sich ab und an mit den Drachen. Im Süden lebten die Trolle und Schrate in großer Zahl. Der Norden ward in der Hand der Orken. Zwischen diesen Weiten gab es noch unzählige andere Völker die hier ihr das ein fristeten.
Da geschah es, dass Marhynus der Ewige, ein junger Stammesführer und Gelehrter, in seiner weisen Regentenzeit seine Brüder- und Schwesterstämme zum Volke von Marhyn einte und die Stadt Marhyna gründete.

5900 v.BF Die Stadt Marhyna und das gesamte Königreich wuchs zu einer wahren Blüte der Zivilisation heran. Sie lebten damals in einer friedlichen und fruchtbaren Welt. Sie perfektionierten ihre Künste und errichteten große, meisterhafte Bauwerke. Auch lernten und erforschen sie in großem Umfang die Kunst der Magie. Zu jener Zeit lebte auch Argynas, der Mächtige, der wohl größte Magier Rakshazars, der mit seinen Forschungen und Bestrebungen den Grundstein für ein magiedominierendes Reich legte.

5700 v.BF Zu jener Zeit geschah es, dass sich Kalimir, der Hässliche, ein kluger und bösartiger Riese mit den Orken des Westens ein dunkles Bündnis schloss. Denn Kalimir war erfüllt von großer Macht, denn er besaß ein Schwarzes Auge, von dem er selbst sagte, es gehöre dem Namenlosen Gott. Sein Ziel sollte es sein, die Herrschaft der anderen Reisen zu brechen und ein Reich des Namenlosen zu erschaffen. So brodelte im Westen des Kontinents. Wenige Jahre später schlossen sich dem Heer auch noch die Blauen Mahre des Götterwalls an. Schon kurze Jahre danach wurden die ersten Kriege gefochten. Auch das Königreich Marhyna war in Gefahr.

5600 v.BF Ugero, ein magisches Wesen vom Volke der Gargym, erschien dem Magier Argynas von Marhyna und bot einen Pakt zwischen den Völkern an, zum einen gegen das dunkle Heer, zum anderen damit die Völker von nun an gemeinsam nach Wissen, Erkenntnis, Erleuchtung und Göttlichkeit streben. Argynas stimme zu. So gründeten sie den hohen Rat des Wissens, welcher den König in all seiner Weisheit beraten und kontrollieren sollte.

5500 v.BF Die ersten Hochelfen erreichen das Riesland und erbauten dort ihre Stadt Callastier.

5250 v.BF Dunkle Magie wirkte Kalimir in diesen Jahren und stärke damit sein verbündetes Volk der Schwarzorken. Er rüstete sich für einen großen Feldzug gegen noch in großer Zahl herrschenden Riesenvölker.

5150 v.BF Die freien Riesen erkannten aber die Bedrohung und flohen in die Drachenberge um dem Krieg zu entgehen. So war es für Kalimir ein leichtes, seine Vormachtsstellung auszubauen. In jener Zeit traf der Riese zum ersten mal aus die aventurischen Hochelfen die hier her wanderten. Er konnte einen Folteropfer entlocken, woher er kam und welche Schätze es zu finden gab. Da soll laut Legende dem hässlichen Riesen der Dreizehnte erschienen sein und ihm befphlen haben, über die Berge zu ziehen um dieses Land zu erobern. Da schickte ihm der Namenlose seinen Diener Maruk-Methais, den dunklen Heerführer.

5100 v.BF Die namenlosen Heerschaaren fallen in Aventurien ein. Die blauen Mahre, die Herren des Götterwalls, sorgten für eine sichere Überquerung. Im Norden und Osten des alten Hochelfenreiches kommt es zu gewaltigen Schlachten. Die Reihen im Heer des Namenlosen wahren zahlreich. Auch schickte der Namenlose selbst noch magische Wesen seiner göttlichen Streitmacht in den Krieg: formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind.

5000 v.BF Die letzte Schlacht wurde geschlagen, in der das Namenlose Heer unterlagt. Die Marhynianer und Gargym nutzen die Gunst der Stunde und zogen aus um das umgebene Land zu erobern. Dabei verbündeten sie sich auch in einer einmaligen Initiative Argynas mit den Trollen des Westens, den Orks des Nordens und den Ur-Menschenvölker der Raksharen, Xalori und Nederer. Sie gründeten in diesen Jahren das Marhynianische Imperium.

4950 v.BF Schon nach nur hundert Jahren gemäßigtem Imperialismus zog sich dieses Reich vom ewigen Eis bis nach Ribukan, vom Götterwall bis zum großen Graben im Osten. Nur der Nordwesten bleib in der Hand des Kalimir und seiner Orken und Mahre. Die anderen Völker jener Zeit blühten auf unter der Gunst der Marhynianer. Nur die Echsen in den Dschungeln, die rebellischen Brokthar in den südlichen Bergen und das kleine Hochelfenreich blieben unabhängig.

4917 v.BF Durch neuen Mut und durch den Fortschritt ihrer Zivilisation erbaut das Volk des Imperiums die heute noch existierende Stadt Teruldan im Osten des Reiches.

4891 v.BF Nach dem Tod des letzten König erhob das marhynianische Volk den unsterblich scheinenden Magier Argynas zum König des Imperiums für alle Ewigkeit.

4700 v.BF Das Imperium erreicht eine neue Blütezeit. Die Hauptstadt des Reiches wächst unaufhaltsam in Größe, Schönheit und Anmut. Die von Argynas vorangetriebenen magischen Forschungen bescheren dem Reich eine breite magische Kaste und magische Hochzeit. In dieser Zeit wurden im Südosten die Städte Yal-Kalabeth und Yal-Mordai gegründet.

4634 v.BF Mit einem mutigen Entschluss rief des Reich zum Krieg gegen das tausendjährige Reich des Riesen Kalimir auf, um diese Bedrohung für immer zu beseitigen. Überfallartig drang das große Heer in den Nordwesten des Kontinents vor und eroberte Gebiet um Gebiet.

4631 v.BF Am Rande der Firnwälder von Tan Derau, kam es zur großen Entscheidungsschlacht. Das Heer des Imperiums stellte dreimal soviele Soldaten wie die Anhänger des Dreizehnten. Doch schon am ersten Tag der Schlacht kam es zu einer Katastrophe: König Argynas gelang in einen Hinterhalt des hässlichen Riesen Kalimir und wurde von diesem erschlagen. Der ewige und unbesiegbar scheinende König ward tot. Zugleich drohten große Einbrüche in den Fronten das Aufreiben der gesamten Armee. Da erblickte Omeris, ein Offizier der imperialen Armee, ein Wunder. Ein goldenes Wesen, blendend im Schein seiner Herrlichkeit, reichte dem Krieger das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Da blies der Krieger das Horn und ein krächzender Schrei durchhalle das Schlachtfeld. Der Drache - genauer der Purpurwurm - Alyasiphor erschien am Himmel. In seinem Gefolge zehn weitere seiner Art. Da nahm Alyasiphor den Krieger Omeris als seinen Meister auf seinen Rücken und flog mit ihm in die Schlacht, wo sie Kalimir, den Riesen, erschlugen und sein Gefolge im Drachenfeuer verbrannten.

4630 v.BF Als Helden kehrten die Mutigen dieser Schlacht zurück nach Marhyn und wurden gefeiert. Im Gepäck hatten sie auch das Schwarze Auge des nun toten Riesen. Unsicher war sich der Hohe Rat des Wissens und Küre über einen neuen könig, doch forderte das Volk, dass Omeris dies sein solle. So krönten sie Omeris, den Starken, zum König des Imperiums.

4628 v.BF Da entbrannte ein großer Streit im Hohen Rat des Wissens zu Marhyn. Vor allem die Gargym und die Treuen des Argynas stellten sich gegen die Förderer des neuen Königs. Sie wartnen davor, dass des dies wohl ein Spiel des Namenlosen sein um sie alle zu verführen, auch wenn das Volk die Geschichten über die Erscheinung des goldenen Gottes feiert und das Kriegshorn als Reichsinsignie verehrt. Da endete das alte tausendjährige Bündnis zwischen den Gargym und den Maryhnianern in großem Streit.

4610 v.BF Was nun folgte hätte bis vor ein paar Jahren keiner dem friedlichen Reiche zugetraut. Es entbrannten unzählige Streits mit den letzten unabhänigen Völkern diesseits des großen Grabens. Vor allem auf die schöne Stadt Callistier, jene der Hochelfen, hatte es das Reich abgesehen, denn diese drohte durch den eigenen Glanz, jenen der Stadt Marhyn zu schmälern. Auch mit den Orken die noch im Nordwesten siedelten, die sich weigerten sich dem Reiche anzuschließen, kam es zu Reibereien und kleinen Gefechten.

4600 v.BF Dann folgte, was folgen musste. Ein neuer krieg entbrannte, gegen die sich nun im Bündnis befindlichen Elfen und Orken, der nie zu Ende gebracht werden konnte, auch wenn das Imperium mehrfach vor den Stadttoren Callistiers stand.

4550 v.BF Während dieser Kriegstage die sich nun auch im Osten ereigneten, kam es zu einer ersten Rebellion im Süden, da die Könige nach Omeris schwach erschienen. Es schien als Herrschten ein paar Fanatisch aus dem Hohen Rat und nicht der König. Vor allem die Trolle beteiligten sich daran und forderten die Unabhänigkeit in den Schwefelklippen.

4537 v.BF Die Mächte des Reiches wussten, dass es un wichtig ist ein Zeichen zu setzen. Und dann geschah, was hätte nicht besser geschehen können. Das goldene Wesen erschien erneut, am Tag der Verheißung, dieses mal aber auf dem großen Platz zu Marhyn, und schwor das Volk darauf ein, dass sie in seiner Gunst vermochten die Welt zu erobern.

4500 v.BF - 2602 v.BF Hier folgt nun eine zweitausenjährige Geschichte des großen Imperiums, welche, bis auf wenige Ausnahmen, den ganzen bekannten Kontinent erobern konnten. Sie wagten sich gar daran, ihr Reich jenseits des großen Grabens auszuweiten. Unzählige Kriege wurden geschlagen, viel Blut wurde vergossen, tausende Freie versklavt. Und von mal zu mal wurde die Seele des Reiches finsterer und durchdrungener. Die Fähigkeiten und Künste der Marhynianer erreichten ihren Höhepunkt als danach strebten die Göttlichkeit zu erlangen. Es wurden Gebäude gebaut, Maschinen konstruiert und Magie gesrpchen, die man bis heute auf ganz Dere nicht mehr wiedersah. Zum Ende glauben sie so Stark und Zahlreich zu sein ganz Dere zu erobern und um ihren goldenen Gott aus seinen Fesseln zu befreien. Da handelten die Gotter Alverans um noch schlimmeres zu verhindern.

(Hier kommt noch die Entrückung von Callistier rein - die Herrschaft des Reiches unter dem Namenlosen würd ich weitgehend offen lassen. Um dem Meister viel Platz für Eigenkreationen zu lassen)

Und als die Macht des ewigen Reiches, jenes der Marhynianer, im Bunde des großen Dreizehnten am größten war, gar gegen die Götter und Dere zu drohen, da riss einer der Zwölfe aus Alveran, der Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So verging ein Lauf der Mada und bereit standen alle großen Heere Marhynias, Seite an Seite vor den Toren der Stadt um ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da erzürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider dieser Häme und schleuderte in einem hallenden Schrei den Stern durch die Sphären gen Dere. Wie dem brennenden Auge eines Gottes gleich, jubelten die Heerscharen des großen Reiches ihres Sieges über die Zwölfe. Und hernieder brach der Stern unfassbar. Es schien, dass das Schiff Satinavs wankte, Feste erbebte in Schreien, alles ward vernichtet, unter und um jenen Stern. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern, hundert mal, riss den Boden auf, zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammten erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie diese Frevler in Qualen verdarben, die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und selbst Unschuldige verblichen. Es soll nur drei Tage gedauert haben, bis die letzte Schreie verstummten.
   - Aus dem Buche Marhynican, Seite 512, befindlich in der Gipfelfestung Garageyma, bei den Wächter des Wissens

2601 v.BF Der Stern Kataklys, geworfen von Ingror, zerstört das alte Imperium und tötet das Volk der Marhynianer. Auch deren Verbündete und gar die Unschuldigen mussten leiden unter dieses Katastrophe.
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« Antworten #1 am: Juli 27, 2007, 10:39:24 »

Ein kleiner Fehler: Yal-Kalebeth wurde erst viel später gegründet, die Stadt ist erst wenige hundert Jahre alt.

Naja, ansonsten weiß ich nicht so recht, ob wir wirklich so klar festlegen sollten was damals geschehen ist, ich würde es eher bei ein paar ingame Zitaten der Gargym aus jener Zeit lassen, der Rest sollte im dunklen bleiben
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« Antworten #2 am: Juli 27, 2007, 10:41:09 »

Hab schon so was vermutet... bezüglich der Konkretheit  Wink

Aber auch für Ingame-Texte braucht man ne grobe Orientierung was überhaupt passiert ist.
« Letzte Änderung: Juli 27, 2007, 10:44:25 von Yanken » Gespeichert

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Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« Antworten #3 am: Juli 27, 2007, 10:49:28 »

Aber wirklich nur eine ganz ganz grobe - hier sind festgelegte Unsicherheitsbereiche gefragt ! das marhynianische reich SOLL ja schattenhaft bleiben.
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« Antworten #4 am: Juli 27, 2007, 10:54:02 »

Und dennoch bin ich für eine innere Logik in der Geschichte... die muss ja nicht in offizieller Form in die Spielhilfe. Nicht das wir uns etwas ausdenken, was zeitlich hinten und vorne nicht sein kann.

Zudem freue ich mich persönlich als Meister mehr darüber, wenn ich dank einiger Eckpunkte an denen ich mich orientieren kann, wenn ich etwas erfinde oder mir ausdenke.
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« Antworten #5 am: Juli 27, 2007, 10:55:27 »

Zeitliche Eckpunkte sind OK und grobe Muster, aber keine Details. das ist nämlich einer der Fehler den DSA viel zu oft gemacht hat: Die durchgängige Erklärerei von alles und jedem.
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« Antworten #6 am: Juli 27, 2007, 10:58:20 »

Das ist DSA... und das macht DSA aus... sonst wär es kein DSA! Logisch oder? Wer Wischi-Waschi will, spielt ein anderes System..  Wink


Bei solchen Grundsatz-Argumenten kann ich nur auf diese Problematik verweisen:  Wink http://www.rakshazar.de/forum/index.php?topic=697.msg11266#msg11266
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« Antworten #7 am: Juli 27, 2007, 11:02:56 »

Jaja  Wink
Trotzdem bin ich hier absolut gegen eine genaue Ausarbeitung des Imperiums. Eckdaten reichen vollkommen. Erstens bleibt so der gewisse Hauch von Mystik erhalten und zweitens bietet es dem SL auch Freiräume.
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« Antworten #8 am: Juli 27, 2007, 11:12:08 »

Hab ich auch (wie gesagt) so erwartet... ich kenn euch langsam  Wink

Nach dem Motto: "Yeahh wir machen ein neues DSA-Setting weil wir DSA lieben... aber gleichzeitig macht und ist DSA eigentlich nur scheiße"... diese Einstellung wird mich wohl auch in Zukunft noch verwirren.


Egal... ich seh schon das da In-Game-Texte herhalten müssen.
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« Antworten #9 am: Juli 27, 2007, 11:16:13 »

Du weißt ja gerade ich bin immer wo es geht für eine innere Logik in der Geschichte, aber in diesem Fall muss ich ehrlich sagen dass mi das einfach zu viel unnötige Arbeit ist. Ich meine es stimmt schon, dass es als Meister schön ist, wenn man Eckdaten hat, an die man sich halten kann, aber welche Einfluss hat es für das Spiel wenn der Meister weiß, dass vor tausenden Jahren ein Riese namens Kalimir das marhyanische Reich bedrohte? Es ist einfach unwichtig für das heutige Riesland und für die Abenteuer die darin spielen. Darum in diesem Fall die Geschichte nur ganz grob als ingametexte abhandeln

mM
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Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« Antworten #10 am: Juli 27, 2007, 11:29:58 »

Zitat
"Yeahh wir machen ein neues DSA-Setting weil wir DSA lieben... aber gleichzeitig macht und ist DSA eigentlich nur scheiße"... diese Einstellung wird mich wohl auch in Zukunft noch verwirren.
Das siehtst du glaube ich etwas arg überspitzt. DSA ist ohne Zweifel ein tolles RPG mit einer schönen Fantasywelt, hat aber dennoch ein paar Schönheitsfehler. Und wenn sich die vermeiden lassen Wink
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« Antworten #11 am: Juli 27, 2007, 11:45:04 »

Naja... vielleicht bin ich ja in dem Punkt eine Ausnahme und einer der wenigen, die gerne die geschichtlichen Hintergründe in den Regionalbänden lesen, gern im aventurischen Geschichtsbuch (Internet) rumschmökern und gern darüber in Foren lesen und diskutieren.

Und ähmmm... es gibt genügend andere Dinge (die ich jetzt lieber nicht nenne) die man als "macht-zu-viel-Arbeit-Faktoren bezeichnen könnte. Zumal die Arbeit ja jetzt schon in großen Teilen erledigt ist.

Naja... egal... ich akzeptiere die Mehrheit natürlich Smiley
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« Antworten #12 am: Juli 27, 2007, 11:46:43 »

Es heisst CALLASTIR...nicht CALLASTIER.... Grin
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« Antworten #13 am: Juli 27, 2007, 11:48:41 »

Naja... vielleicht bin ich ja in dem Punkt eine Ausnahme und einer der wenigen, die gerne die geschichtlichen Hintergründe in den Regionalbänden lesen, gern im aventurischen Geschichtsbuch (Internet) rumschmökern und gern darüber in Foren lesen und diskutieren.

Und ähmmm... es gibt genügend andere Dinge (die ich jetzt lieber nicht nenne) die man als "macht-zu-viel-Arbeit-Faktoren bezeichnen könnte. Zumal die Arbeit ja jetzt schon in großen Teilen erledigt ist.

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« Antworten #14 am: Juli 27, 2007, 12:45:07 »

So...  Wink ... hier die gewünschte mystische Version. So besser?



Aus dem Buche Marhynican,
befindlich in der Gipfelfestung Garageyma, bei den Wächter des Wissens.

Als die Riesen, Drachen und Trolle herrschten und Friede allgegenwärtig, da ward Marhynus - Sohn des Aramus, Sohn des Erimus, Sohn des Tarim, Sohn des Dasken, Ur-Ur-Enkel des Uliss aus Samur - und einte die Stämme seines Volkes und erbaute eine Stadt auf dem Hügel seiner Vorfahren nach seinem Namen - Marhyn - um dort seinen Thron zu stellen. Er ließ bauen große Werke und erforschen hohe Zauberei. Und das Reich ward voll Schönheit und Vollkommenheit.
   - Seite 1

So zog aus Kalimir, der hässliche Riese, Herr des dreizehnten Auges, mit seinen Heeren um Unheil zu stiften; und vertrieb seine riesenhaften Brüder und die Schraten. In seinen Reihen standen die schwarzen Orken, blaue Mahre, formlose Geisterkrieger und schreckliche Wesen aus Staub und Wind. Sie zogen im Ruf des Krieges gar bis hinter die Götterberge, denn die Fenvar verhießen dort ein blühendes Land. Zweimal hundert Jahre Krieg, Blut und Vernichtung brachten sie.
   - Seite 53

Als die Not am größten war, schlossen jene aus Marhyn und die Gargymen einen Pakt um ihres Schutzes wegen, den sie besiegelten in einem hohen Rate, der von nun an ein Imperium wider den Riesen erschaffen solle. Argynas, der unsterbliche Zauberwirker, und die hohen Gargymen einten so die großen, freien Völker unter dem Banner des Imperiums, vom ewigen Eis bis zu den Dschungeln des Südens, vom Wall der Götter bis zum großen Graben im fernen Osten. Es ward groß und allherrlich!
   - Seite 102

In den Firnwäldern von Tan Derau, im Norden an den Bergen, schlugen sie alsbald die große Schlacht. Drei zu eins galt das Imperium überlegen, doch starb schon sogleich am ersten Tage der König Argynas und es drohte Schande und Niederlage. Da erblickte Omeris, der Krieger, ein Wunder des Güldenen, der ihm reichte das goldene Kriegshorn des Alyasiphor. Und so errangen sie doch noch den Sieg über die Feinde, mit den purpurnen Drachen in einem Bunde, und zogen siegreich heimwärts mit dem dreizehnten Auge des Kalimir.
   - Seite 297

Omeris, der Held der Schlacht, sollte der neue König werden. Doch brachte dies nur Streit in den hohen Rat und so endete der tausend Jahre währende Pakt mit den Gargymen. Denn sie warnten noch vor der List dieses Güldenen, dem Auge und der Verschlagenheit des jungen Königs. Und tatsächlich folgte was die Weisen prophezeiten. Krieg entbrannte allerorts und gegen jeden der nicht dem Reiche unterstand. So sollte auch bis zuletzt fallen Callistir, die Stadt der Fenvar, und deren Bündnis mit den Schwarzorken im Nordwesten. Auch jenseits des großen Grabens schlugen sie ihre Schlachten, mit einem großen Gefolgte und Schwertkriegern der Magie. Folgend zweitausend Jahre Angst, Schrecken und Eroberung, gipfelnd in der Selbstherrlichkeit und Macht jener aus Marhyna, denn es sollte keine Ruhe geben bis ganz Dere ihres war und der Güldene frei von seinen Fesseln.
   - Seite 335

Und als die Macht des ewigen Reiches, jenes der Marhynianer, im Bunde des großen Dreizehnten am größten war, gar gegen die Götter und Dere zu drohen, da riss einer der Zwölfe aus Alveran, der Ingror genannt, den Stern Kataklys vom Himmel und hob ihn drohend über den Zenit. Doch verstanden die Sterblichen dieses Zeichen nicht und glaubten der Sieg sei nahe, der Große Dreizehnte habe sich von seinen Ketten befreit und käme um an ihrer Seite zu stehen am Tag der großen Schlacht. So vergingen die Läufe der Mada und bereit standen alle großen Heere Marhynias, Seite an Seite vor den Toren der Stadt um ihr glorreiches Schicksal zu erwarten. Da erzürnte Ingror, der Zerstörer, fürchterlich wider dieser Häme und schleuderte in einem hallenden Schrei den Stern durch die Sphären gen Dere. Wie dem brennenden Auge eines Gottes gleich, jubelten die Heerscharen des großen Reiches ihres Sieges über die Zwölfe. Und hernieder brach der Stern unfassbar. Es schien, dass das Schiff Satinavs wankte, Feste erbebte in Schreien, alles ward vernichtet, unter und um jenen Stern. Da ließ Ingror auch noch Dere erzittern, hundert mal, riss den Boden auf, zog tiefe Klüfte und hervor quoll das Feuer der Vernichtung. Der Ruß der Verdammten erhob sich in die Lüfte und verdunkelte den Himmel für eine Dekade. Niemand sollte sehen, wie diese Frevler in Qualen verdarben, die Tiere verendeten, die Pflanzen verbrannten und selbst Unschuldige verblichen. Es soll nur drei Tage gedauert haben, bis die letzte Schreie verstummten.
   - Seite 512
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