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Dezember 14, 2019, 16:41:21
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Buch der dunklen Künste  |  Götzen und Kulte  |  Thema: Sankitarische Religionen 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Sankitarische Religionen  (Gelesen 6001 mal)
GrogT
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« am: August 09, 2007, 18:17:57 »

So, in guter alter Projektmanier stelle ich zur gemeinsamen Ausarbeitung ein paar Sachen hier rein. Brainstorming, Kritik und vorallem Ideen wie immer erwünscht!

Grundgedanke
Es sollen ein paar generelle Glaubensrichtungen beschrieben werden. Dabei geht es aber weniger um fest definierte Pantheone, sondern eher die Art und weise wie die Götter zusammengestellt werden. Natürlich werden ein paar verbreitete Pantheone kurz angerissen, aber prinzipiell geht es eher darum eine glaubwürdige Religiosität zu schaffen als ein Glaubwürdiges Pantheon.
Allzu aventurische Namen möchte ich gerne Schritt für Schritt getilgt sehen (aus Stilgründen), aber das ist Feinschliff und kann auch später gemacht werden.
Ich beginne also mit dem einer Anlage zum Vorwort.

Sanskitarische Religionen

Man sagt, dass die Sankitaren mehr Götter als Reisschalen haben, da in ihren Städten jeden Tag ein Prophet geboren wird und sich jede Nacht eine Offenbarung vollzieht. Auch wenn dies sicherlich übertrieben ist, scheint es einem fast als ob man auf den Marktplätze der Sankitaren nicht nur Tuche und Vieh feilgeboten werden, sondern auch Religionen, Götter und Kulte.
Es gehört zu den Eigenheiten der Sankitarischen Kultur das Propheten, Heilsbringern und fiebernden Wahrsager nicht nur geduldet, sondern auch geschätzt werden. Ein charismatischer Sprecher wird bisweilen mit Opfergaben bedacht und kann es schaffen innerhalb von einer Stunde einen riesigen Mob aufzuhetzen – oder aber mit Pfiffen und Steinwürfen davongejagt werden. Dem Aussenstehenden scheint es, als ob die Sankitaren Bekenntnisse und Überzeugungen wechseln wie andere ihren Unterrock, und beliebig jeden Scharlatan zu ihrem Guru machen - doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Tatsächlich gibt es wenige kirchlich organisierte Glaubensgemeinschaften und keine alleingültige Heilsschrift in der Sankitarengesellschaft.
Vielmehr existieren einige religiöse Haupströmungen, die ein mehr oder weniger festgelegtes Pantheon vertreten. Die oft verwirrende Akzeptanz gegenüber eines anderen Bekenntnisses beruht dabei auf der Vorstellung, das eine gegenteilige Überzeugung richtig sein kann, ohne damit die eigene unwahr zu machen.

So, dann mal die erste Gruppierung (... = noch nicht fester Name):


Die Ramithen
Mythologie

Grundlegendes:
Das ramithische Pantheon ist eine zerstrittene Gemeinschaft mächtiger Götter, die unter anderem mit Hilfe der Menschen Kriege gegeneinander führen.
Dabei stehen die Götter eine Reihe von Untergebenen Göttern zur Seite, die gezeugten Halbgötter... , die Unterworfenen Alten und Stadtgötter ..., sowie einige unabhängige Heroen und Naturgötter.

Verbreitete Götter:
Hier erstmal die von Waldviech beschriebenen Sanskitarengötter. Eine weitere Kaste der alten Stammesgötter dazu, tägliche verehrung vorallem der Untersten Kaste der Stadtgötter und Familienahnen ("Heroen")


wichtige Werke:
Der Epos Al’Agmesch  steht im Zentrum des herrschaftorientierten Mythos. Er erzählt vom Gottkönig Agmesch, der in die Stadtgötter von Teruldan, Shahana, Ribukan und Yal-Mordai durch List und Kampfeskraft bezwang und so ihrer göttlichen Artefakte habhaft wurde, um letztendlich den stärksten unter ihnen in Mayh... zu fordern. In ihrem Ringen zerstörten sie die Stadt. Danach befriedet er mit 49 Taten das Umland und vergibt es an seine treuen Helfer (den einzelnen Ahnherren der Sanskitarenstämme) um seinen Platz an der Seite "Praios" 

In den elf Rollen von Ushmach sind eine Sammlung von Gebeten, Opferriten und Vorrschriften. Die siebte und die neute Rolle haben dabei eine eigenständigere Stellung
Mit einer atemberaubend aufpeitschenden Poetik ist die neunte Rolle dem Krieger Ethos geweith und vertritt eine schon Fast sektiererische Hingabe an die Kriegsgötter .......und dem Heroen  ; die siebte Rolle hingegen ist ein kaum verständliches Werk über die Natur der Menschenwelt, mit ellenlangen Auflistungen von Aspekten und Paraphenalien der Götter.       
 
     
   
« Letzte Änderung: August 14, 2007, 23:33:24 von GrogT » Gespeichert

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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #1 am: August 09, 2007, 18:21:07 »

Das ganze soll natürlich noch Spielernah konkretisiert werden, obwohl ich gerne von einer Schematisierung der einzelnen Götter absehen würde (da ich der Meinung bin das wir keine festen Alleindomänen bei Göttern brauchen, will heißen Praios kann auch den Kriegsaspekt haben und Boron Rausch und Tanz)
Unter Konkretisierung stelle ich mir eher eine kurze Beschreibung wie die der Magischen Gruppen in SR vor, also Hauptziel und Mythoseigenheiten, Organisation und vielleicht ein paar Erkennungsmerkmale und Gebräuche. Also eher eine Beispielhafte Einladung Gruppen zu kreieren als grosser Hintergrundaufbau.
« Letzte Änderung: August 09, 2007, 18:30:22 von GrogT » Gespeichert

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Wenn der Brokthaar dreimal klingelt...


« Antworten #2 am: August 09, 2007, 19:07:17 »

Also das klingt hervorragend !!!  Daumen hoch Ich werd mich da nachher nochmal näher zu äussern...
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #3 am: August 11, 2007, 17:17:42 »

Ist alles noch bisschen roh, ich wollt halt nicht Tagelang brüten und dann alles Fertig reinstellen. Also zu der ersten Religösen Strömung (Name wär echt gut) hatte ich gedacht das die so in Hauptrichtung Familienahnen-Verehrung ist. Danach kommt meist der Stadtgott ins spiel, danach Zunft und Proffessionsgötter. 
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #4 am: August 14, 2007, 23:51:10 »

So, ich nenne die erste Religiöse Strömung mal "Ramiten"

Ramitische Sekten:

Die Amedi

Die Ra'Amedi (Schüler des Amedi)  sind vorallem in der ländlichen Bevölkerung Shanahas undYal Mordais; in Teruldan, wo der Amedi Kultus am stärksten vertreten ist, dringt er vorallem durch die reichen Magnaten auch in die Sanskitarische Oberschicht.
Amedi bedeutet soviel wie "überliefertes, altes/ehrwürdiges" und betont damit die Vorstellung der RaÁmedi den weitervererbten  Gesetzen der Ursanskitaren zu folgen. Zentraler Bestandteil ist die Verehrung der mythischen Clansväter, was in Befolgung des Clansrechtes, verschiedener Tabus sowie den Erhalt der Familienehre und des Clanserbes beinhaltet.
Kennzeichen des Kultes sind zum einen der Rituelle Stossdolch, der von allen Erwachsenen getragen wird, sowie die auf die Stirn aufgemalten Clanssignien.     
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« Antworten #5 am: August 14, 2007, 23:59:22 »

Mythologie der Amedi:

Vom grossen Al'Agmesch Epos leiten sich die verschiedenen Clans der Amedi ab. Jeder Clan verfügt darüber hinaus über eine eigene Erweiterung des Mythos um die Clansgeschichte. Durch sie werden nicht nur die dem Clan wohlgesonnenen Götter definiert, sondern auch Speisegebote und Clansgesetze weitergegeben.
Die Rollen von Ushmach spielen eher eine Nebenrolle und werden generell als "clansfremdes Werk" angesehen, obwohl z.B. der Einfluss der neuten Rolle auf die Kriegertugenden unbestreitbar ist.
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« Antworten #6 am: August 15, 2007, 18:59:49 »

So, dann geben wir dem Ganzen mal ein Gesicht:

Die Ramithen

Mythologie:
Den Ramithen Zufolge entstand die die heutige Welt als Hochzeitsgeschenk der zwei konkurierenden Göttergeschlechter der
Al' Ramna und der Deva.

Payishna, ältester Sohn der Al'Ramna, hatte es erst gerade geschafft die urtümlichen alten Götter die Taqu zu bezwingen als sich sein Bruder Ioth schon rüstete die Deva anzugreifen. Payisha sah wohlgefällig auf seinen starken Bruder und wusch noch das Blut des Magiers der Taqu von seinem Streitwagen, als ein Pfeil durch Ioths die Kehle stiess und diesen tötete.
Schatten fiel auf Payishnas Antlitz, und der Sonnengleiche bebte vor Zorn. Der Pfeil war von den Devas gesandt, doch nicht als Eröffnung des bevorstehenden Konfliktes, sondern als Träger einer Botschaft: Der Sultan der Devas bot seine Tochter Dsav Ishnavatha Payishna zur Heirat an, als Brautpreis gab er unter anderem drei seiner Söhne in die Sklaverei. Payishna Wut erlosch ob dieses grosszügigen Angebots und er willigte sofort ein....

...der freudige Lärm des Hochzeitsfest ließ alle Ringe des Alls erbeben. Die Deva und die Al'Ramnas feierten die Versöhnliche Einigung. Der Höhepunkt des Festes war Omshivan Weltentanz;  die Götter bewunderten das entstehen und vergehen von 63 Welten. Dies beschämte allerdings die Väter des Brautpaares, denn weder das Brautgeschenk des Devasultans noch das Hochzeitsgeschenk des Sultans der Al'Ramni konnte sich mit 63 Welten messen. So suchten sie fieberhaft nach Ersatz, und beide fanden sie ihn: den Stirndiamenten ihres Turbans. Als nun die Zeit der Geschenke kam, sprach der Devasultan stolz: " Seht, ich schenke euch meinen wertvollsten Besitz: alle Wahrheiten des Urgrunds " stummes staunen erfüllte die Götterschaft. Nun trat der Sultan der Al'Ram zum Brautpaar und sprach: " Auch ich schenke euch meinen wertvollsten Besitz: die einzige Wahrheit des Urgrunds"
Das dies nun zum Streit führte, muss nicht mehr erwähnt werden. Es reicht zu sagen, das die beiden Diamanten und eine letzte, noch unausgeformte Welt, auf dem Boden des Hochzeitszeltes zurückblieben und nun unser Schicksal bestimmen.   

Edit:  aus der ersten Rolle von Ushmach
   

« Letzte Änderung: August 15, 2007, 19:05:33 von GrogT » Gespeichert

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« Antworten #7 am: August 09, 2011, 13:19:43 »

Die Ramithen werden auch noch von mir in der Göttermitmachzentrale behandelt.
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« Antworten #8 am: August 10, 2011, 09:57:23 »

Sanskitarische Religionen

Man sagt, dass die Sankitaren mehr Götter als Reisschalen haben, da in ihren Städten jeden Tag ein Prophet geboren wird und sich jede Nacht eine Offenbarung vollzieht. Auch wenn dies sicherlich übertrieben ist, scheint es einem fast als ob auf den Marktplätzen der Sankitaren nicht nur Tuche und Vieh feilgeboten werden, sondern auch Religionen, Götter und Kulte.
Es gehört zu den Eigenheiten der sankitarischen Kultur, dass Propheten, Heilsbringer und fiebernde Wahrsager nicht nur geduldet, sondern sogar hoch geschätzt werden. Ein charismatischer Redner wird nicht nur mit Opfergaben bedacht, sondern kann es auch mit etwas Geschick schaffen, innerhalb kürzester Zeit einen riesigen Mob zu mobilisieren und aufzuhetzen.  Dem Außenstehenden scheint es, als ob die Sanskitaren Bekenntnisse und Überzeugungen wechseln wie andere ihren Unterrock und geradezu wahllos jeden dahergelaufenen Scharlatan zu ihrem Guru machen - doch das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich gibt es nur wenige kirchlich organisierte Glaubensgemeinschaften und keine alleingültige in der Gesellschaft verankerte Heilsschrift. Vielmehr existieren einige wenige, religiöse Hauptströmungen, die mehr oder weniger festgelegte Pantheons verehren.




Die Ramithen
Mythologie

Grundlegendes:
Das ramithische Pantheon ist eine zerstrittene Gemeinschaft mächtiger Götter, die - unter anderem mit Hilfe der Menschen - beständig Kriege gegeneinander führen.
Dabei steht den "Hauptgöttern" eine Reihe von geringeren, untergebenen Göttern zur Seite, die von ihnen gezeugten Halbgötter, die von ihnen unterworfenen Alten- und Stadtgötter, sowie einige unabhängige vergöttlichte, sterbliche Heroen und mindere Naturgötter.

Verbreitete Götter:

wichtige Werke:
Der Epos Al’Agmesch  steht im Zentrum des herrschaftorientierten Mythos. Er erzählt vom Gottkönig Agmesch, der die Stadtgötter von Teruldan, Shahana, Ribukan und Yal-Mordai durch List und Kraft bezwang und so ihrer göttlichen Artefakte habhaft wurde, um letztendlich den stärksten unter ihnen in Marhynia zu fordern. In ihrem Ringen zerstörten die beiden Götter die Stadt. Danach befriedete Agmesch mit 49 Taten das Umland und vergab es an seine treuen Helfer (die Ahnherren der verschiedenen Sanskitarenstämme), um seinen Platz an der Seite "Praios" (Hä? Der Satz ist unvollständig... Roll Eyes Huh?)

Die "Elf Rollen von Ushmach" sind eine Sammlung von Gebeten, Opferriten und Vorrschriften. Die siebte und die neunte Rolle haben dabei eine eigenständigere Stellung.
Mit einer atemberaubend aufpeitschenden Poetik ist die neunte Rolle dem Kriegerethos geweiht und vertritt eine schon fast sektiererische Hingabe an die Kriegsgötter und dem Heroen; die siebte Rolle hingegen ist ein kaum verständliches Werk über die Natur der Menschenwelt, mit ellenlangen Auflistungen von Aspekten und Paraphenalien der Götter.      
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« Antworten #9 am: August 10, 2011, 10:34:02 »

Die Ramithen

Mythologie:
Den Ramithen Zufolge entstand die die heutige Welt als Hochzeitsgeschenk der zwei konkurierenden Göttergeschlechter der
Al' Ramna und der Deva. (Hochzeitsgeschenk an wen?  Huh?)

Payishna, ältester Sohn der Al'Ramna, hatte es geschafft die urtümlichen, alten Götter, die Taqu zu bezwingen, als sich sein Bruder Ioth schon rüstete die Deva anzugreifen. Payisha sah wohlgefällig auf seinen starken Bruder und wusch noch das Blut des Magiers der Taqu von seinem Streitwagen, als ein Pfeil durch Ioths Kehle stiess und diesen tötete.
Da fiel ein Schatten auf Payishnas Antlitz, und der Sonnengleiche bebte vor Zorn. Der Pfeil war von den Devas gesandt, doch nicht als Eröffnung des bevorstehenden Konfliktes, sondern als Träger einer Botschaft: Der Sultan der Devas bot Payishna seine Tochter Dsav Ishnavath zur Heirat an, als Brautpreis gab er unter anderem drei seiner Söhne in die Sklaverei. Payishna Wut erlosch ob dieses grosszügigen Angebots und er willigte sofort ein.... (Hmmm, nicht ganz glaubwürdig, dass er den Mord an seinem geliebten Bruder mal so eben vergisst....anscheinend ist ihm seine Hose näher als sein Herz... Roll Eyes Teufel)

Der freudige Lärm des Hochzeitsfest ließ alle Ringe des Alls erbeben. Die Deva und die Al'Ramnas feierten die versöhnliche Einigung. Der Höhepunkt des Festes war Omshivans Weltentanz;  die Götter bewunderten das entstehen und vergehen von 63 Welten. Dies beschämte allerdings die Väter des Brautpaares, denn weder das Brautgeschenk des Devasultans noch das Hochzeitsgeschenk des Sultans der Al'Ramni konnte sich mit 63 Welten messen. So suchten sie fieberhaft nach Ersatz, und beide fanden ihn in dem Stirndiamanten ihres Turbans. Als nun die Zeit der Geschenke kam, sprach der Devasultan stolz: " Seht, ich schenke euch meinen wertvollsten Besitz: alle Wahrheiten des Urgrunds " stummes Staunen erfüllte die Götterschaft. Nun trat der Sultan der Al'Ram zum Brautpaar und sprach: " Auch ich schenke euch meinen wertvollsten Besitz: die einzige Wahrheit des Urgrunds"
Das dies nun zum Streit führte, muss nicht mehr erwähnt werden. Es reicht zu sagen, dass die beiden Diamanten und eine letzte, noch unausgeformte Welt, auf dem Boden des Hochzeitszeltes zurückblieben und nun unser Schicksal bestimmen.   

Edit:  aus der ersten Rolle von Ushmach
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« Antworten #10 am: August 10, 2011, 10:39:25 »

Ramitische Sekten:

Die Amedi

Die Ra'Amedi (Schüler des Amedi)  sind vor allem in der ländlichen Bevölkerung Shanahas undYal Mordais verbreitet. In Teruldan, wo der Amedi Kultus am stärksten vertreten ist, dringen sie - vor allem durch die reichen Magnaten - zunehmend auch in die sanskitarische Oberschicht.
Amedi bedeutet so viel wie "überliefertes, altes/ehrwürdiges" und betont damit die Vorstellung der Ramedi den weitervererbten  Gesetzen der Ursanskitaren zu folgen. Zentraler Bestandteil des Glaubens der Amedi ist die Verehrung der mythischen Clansväter, was die Befolgung des Clansrechtes, verschiedener Tabus sowie den Erhalt der Familienehre und des Clanserbes beinhaltet.
Kennzeichen des Kultes sind zum Einen der rituelle Stossdolch, der von allen Erwachsenen getragen wird, zum Anderen die auf die Stirn aufgemalten Clansinsignien.     


Mythologie der Amedi:

Vom grossen Al'Agmesch Epos leiten sich die verschiedenen Clans der Amedi ab. Jeder Clan bewahrt darüber hinaus das Wissen um eine Erweiterung des Mythos um die eigene Clansgeschichte. Durch sie werden nicht nur die dem Clan wohlgesonnenen Götter definiert, sondern auch Speisegebote und Clansgesetze festgehalten.
Die Rollen von Ushmach spielen eher eine Nebenrolle und werden generell als "clansfremdes Werk" angesehen, obwohl z.B. der Einfluss der neunten Rolle auf die Kriegertugenden unbestreitbar ist.
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« Antworten #11 am: August 11, 2011, 01:50:51 »

Zitat
Hmmm, nicht ganz glaubwürdig, dass er den Mord an seinem geliebten Bruder mal so eben vergisst....anscheinend ist ihm seine Hose näher als sein Herz...
In der Antike vergass man schnell mal Tote, wenn es dafür einen dicken Ring oder einen Haufen Gold gab.
« Letzte Änderung: August 11, 2011, 02:25:44 von GrogT » Gespeichert

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« Antworten #12 am: August 11, 2011, 02:29:52 »

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Der Epos Al’Agmesch  steht im Zentrum des herrschaftorientierten Mythos. Er erzählt vom Gottkönig Agmesch, der die Stadtgötter von Teruldan, Shahana, Ribukan und Yal-Mordai durch List und Kraft bezwang und so ihrer göttlichen Artefakte habhaft wurde, um letztendlich den stärksten unter ihnen in Marhynia zu fordern. In ihrem Ringen zerstörten die beiden Götter die Stadt. Danach befriedete Agmesch mit 49 Taten das Umland und vergab es an seine treuen Helfer (die Ahnherren der verschiedenen Sanskitarenstämme), um seinen Platz an der Seite Payishna einzunehmen.
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« Antworten #13 am: August 11, 2011, 09:16:12 »

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« Antworten #14 am: August 12, 2011, 11:02:32 »

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