Akorak

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Die Ruinenmetropole Akorak

Szenerie:

Und wieder lichtet sich der Dschungel vor unseren Augen, doch diesmal blicken wir nicht auf eine laute, lärmende, lebendige Stadt, wie gerade eben, sondern auf Ruinen, uralte, verwitterte und teilweise vom Dschungel bereits zurückeroberte Ruinen. Einst muss die Stadt, durch die wir uns nun bewegen, von unglaublicher Pracht gewesen sein, und wohl mehreren zehntausend Wesen eine Heimat gegeben haben. Wir befinden uns in den Ruinen Akoraks, der alten Hauptstadt der Nagah. Viele ehemaligen Gebäude liegen heute unter Wasser und die alten Steine werden langsam vom Fluss, der sein Bett mitten in die Stadt verlagert hat, abgerieben. Wo einst hunderte Nagah auf den Marktplätzen umhergeschlängelten, treiben nun träge einige große Krokodile im brackigen Wasser. Wenden wir uns also lieber den noch trockenen Teilen der Stadt zu, die an den unteren Hängen eines kleinen, bizarr geformten Berges liegen. Viele dieser Häuser scheinen von der Erde verschlungen worden zu sein, denn nur noch Dächer ragen an die Oberfläche. Andere Teile der Oberstadt sind verschont geblieben. Reih um Reih stehen hier noch immer die prächtigen Häuser der einstigen Oberschicht und wäre nicht eine dicke Schicht Asche auf der Straße, könnte man glauben die Stadt wäre erst gestern verlassen worden. Alles wirkt hier langsam, wie in einer Zeitblase gefangen. Huschende Schatten verschwinden hinter den Häuserkanten, bevor man sie mit dem Auge genauer erfassen kann. Immer bleibt aber das Gefühl, beobachtet zu werden und die Ruhe dieses Ortes zu stören. Nur unheimlich langsam kommt man durch die kniehohe Ascheschicht voran und immer wieder kann es geschehen, dass man unvermuteter weise gegen einen Gegenstand stößt, der unter der Asche begraben liegt. Darunter können, vor allem im Inneren der Häuser, auch Schmuck und andere wertvolle Gegenstände sein. Was also hat die Nagah von damals bewegt, ihre Stadt derart rasch zu verlassen, dass sie nicht einmal noch Zeit hatten, ihre Wertgegenstände mitzunehmen? Tagsüber ist die Stadt wie tot, doch es heißt in der Nacht würden sich die Schatten der Vergangenheit wieder erheben. Wispernde, heulende Spukgestalten und hinterlistige Irrlichter würden dann zum Leben erwachen und all diejenigen, die es wagen die Ruhe der Stadt zu stören ins Verderben reißen. Dies sollte Grund genug sein die Stadt zu meiden, wie es die heutigen Nagah auch zum Großteil tun. Dennoch wagen sich immer wieder einzelne wagemutige Abenteurer hierher, besagt die Legende von Akorak doch auch, dass tief in den unterirdischen Katakomben der Stadt, der letzte Herr dieser Metropole seinen gewaltigen Tempelschatz verborgen hat, der demjenigen gehören soll, der ihn findet.

Hintergrund:

Schon vor mehreren tausend Jahren kam das Ende für die prächtige Hauptstadt der Nagah, un mit ihr wurde ein Großteil dieses Volkes und noch viel mehr von ihrem Wissen unter Tonne von Asche begraben. Nachdem das Auge des Drachen, ein großer Stern, vom Himmel gefallen war und weit im Norden eingeschlagen war, tat die Erde ihre Schlünde auf und Feuer und Asche des erloschen geglaubten Vulkans, an dessen Hängen die Stadt erbaut war, verschlangen die Stadt. Ob der letzte Hohepriester der H´Stsiva, es nun aber tatsächlich geschafft hat, den Tempelschatz zu retten und in den Katakomben zu verbergen, bleibt ein Rätsel, dass wohl nur die tapfersten Helden Rakshazastans lüften können

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