Assanra

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Auf der Höhe des Kithomont, an einem Seitenarm des Kithoga liegt die Festung Assanra, die den nördlichsten Punkt des Nagahreiches markiert. Umgeben von einem weiten Sumpfgebiet, durch das nur ein einziger Knüppeldamm von Süden her führt und geschützt von gewaltigen Mauern, wurde diese Siedlung auf einem künstlichen Hügel errichtet, um die Heere der feindlichen Ipexco aufzuhalten. Und tatsächlich brüsten sich die Nagah damit, dass die Festung noch nie eingenommen wurde, was allerdings hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass sie noch nie ernsthaft belagert wurde. Stets wurde das Bollwerk von den Ipexco gemieden und großräumig umgangen. Der Sumpf um die Stadt gilt den Ipexco als unheilig und wurde von ihren Priestern mit einem Tabu belegt.

Beherrscht wird die Stadt vom H'Shinxio-Kult, der hier seinen Haupttempel, den Ssirdaz, den Hornissenthron hat. Gleich neben der Pagode des H'Shinxio befinden sich die heiligen Hornissenstöcke, in denen die Riesenhornissen Ribukans gezüchtet werden. Ihr Gift füllt die sogenannten Hornissenspeere (Sycc: Ssirzat), Wurfspieße mit hohler Spitze. Ebenfalls in der Nähe der H'Shinxio-Pagode befindet sich die Arena von Assanra und eine Strategonenschule, die Doumfaarsreiter ausbildet. Die kleine Pagode der H'Stsiva befindet sich nahe des einzigen Tores im Süden der Stadt. Sie dient Hauptsächlich als Botschaft von Angankor und wird von den Bewohnern der Stadt nur selten besucht. Nominell ist zwar die H'Stsiva-Priesterin Herrin der Stadt und nimmt auch die Weihe des obersten H'Shinxio-Priesters vor, tatsächlich ist die Priesterin aber selbst oft eine ehemalige H'Shinxio-Priesterin aus Assanra, die in Angankor lediglich ein einmonatiges Noviziat durchlaufen hat. Die andauernden Kämpfe gegen Ipexco, Maru und aufmüpfige Waldechsensippen haben ihren Niederschlag in der Gesellschaftsstruktur von Assanra gefunden: Die Nagah der Stadt gehören hauptsächlich der Kaste der Xssa'Triashi an. Dazu siedeln hier auch noch etliche Ybb'Izai-Gelege, welche die Bronzegießereien der Stadt betreiben, als Alchimisten die Versorgung mit Säure- oder Brandkäfern gewährleisten und als Händler den Warenaustausch mit den Städten des Südens und den tributpflichtigen Dörfern in den Sümpfen aufrechterhalten. Waldechsen oder gar Menschen wird man hier nirgends, außer als Sklaven in der Arena, finden. Der starke H'Shinxio-Kult hat dafür gesorgt, dass die Nagah zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden sind, die Fremden äußerst skeptisch gegenübersteht. Laut Gesetz sind alle erwachsenen Nagah dazu verpflichtet, einmal im Halbjahrt gegen einen von ihnen ausgewählten Gegner in der Arena zu kämpfen. Dies soll die Kampffähigkeit der Bewohner aufrecht erhalten.

Faktisch unter der Kontrolle Assanras steht Sccri Buccan samt seinem H'Shinxio-Tempel und der dort beheimateten Strategonenschule. Nominell ist das Dorf jedoch Teil der Stadt Ribukan.

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