Izapatan

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Weit im Osten des Tals der Tempel liegt in einem großen Sumpfgebiet die Stadt Izapatan. Aufgrund der geografischen Lage der Stadt, tief im Dschungel und weit von jedem Gebirge entfernt, hat sich hier ein ganz eigenes Stadtbild entwickelt. Durch den Mangel an Baugestein verfügt die Stadt über keine nennenswerten Verteidigungsanlagen, welche allerdings auch überflüssig wären, da die Stadt aufgrund ihrer Lage im Sumpf nur über einen einzigen, langen, schmalen Knüppeldamm zu erreichen ist. Auch die Pyramiden fallen deutlich kleiner aus, als in den anderen Städten und sind häufig aus gebrannten Ziegeln, statt aus Steinen errichtet. Die kleine Tempelstadt selbst steht auf dem einzigen, völlig trockenen Gelände der Stadt und wird lediglich von einer kleinen, etwa 3 Schritt hohen Ziegelmauer geschützt. Dafür trennt ein 20 Schritt breiter Wassergraben die Tempelstadt von den umgebenen Stadtvierteln ab. Diese wurden größtenteils auf Pfählen errichtet und sind entweder über Knüppeldämme oder Kanäle miteinander verbunden. Wasser und Kanäle prägen das Stadtbild und Boot oder Floß haben in Izapatan logischerweise den Karren als Haupttransportmittel verdrängt. Ein Glanzpunkt der Stadt sind ihre Märkte, welche nicht aus gepflasterten Plätzen, sondern aus großen Wasserflächen bestehen, auf denen zu Markttagen die Boote der Händler zusammengebunden werden und so als schwimmende Stände dienen. Natürlich benötigt man als Besucher des Marktes ebenfalls ein Boot um trockenen Fußes von einem Stand zum nächsten zu gelangen. Ein weiteres Problem ist, dass in dem Izapatan umgebenden Sumpf logischerweise nahezu keine Landwirtschaft betrieben werden kann und die Stadt deshalb zum größten Teil auf die Ernährung durch Jagd und Fischfang angewiesen ist. Aus diesem Grund erfreuen sich die Kulte der Jagdgötter Kamaluqtl und Gor-Cutz/Ris-Otlam auch besonders großer Beliebtheit und haben einen entsprechend großen Einfluss auf die Geschicke der Stadt. Letzterer Kult hat Izapatan sogar zu seinem religiösen Zentrum erklärt. Die dominanteste Priesterschaft in der Stadt ist aber ohne Zweifel die des Kultes von Totec-Xor; nicht zuletzt das Fehlen starker Wehranlagen hat zu dieser Entwicklung beigetragen. So hat sich auch der Spruch etabliert: „Die Mauern Izapatans sind die Krieger des Totec-Xor!“

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