Kamilinaxo

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Kamilinaxo ist die einzige Gebirgsstadt der Ipexco. Sie wurde auf einer Hochebene zwischen dem Totec-Kämmen und der Ipexim errichtet, welche den einzigen Zugang von Süden ins Tal der Tempel darstellt. Ursprünglich sollte die Stadt den Handel mit der südlichen Halbinsel von Ribukan sicherstellen, doch nachdem die Ipexco durch die Sanskitaren immer weiter nach Norden gedrängt wurden, wurde Kamilinaxo zu einem gigantischen Bollwerk ausgebaut. Die Stadt sollte nun vielmehr verhindern, dass die Feinde der Ipexco in das Tal der Tempel eindringen können. Mitten im Gebirge waren geeignete Steine im Überfluss vorhanden und so wurden die Wehranlagen der Stadt weit über die eigentlichen Stadtgrenzen hinaus ausgebaut, so dass sie nun die Hochebene fast auf ihrer gesammten Breite einnahmen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Mauern der Stadt zwar unzählige Male von den Sanskitaren bestürmt, doch nie genommen. Erst nach dem Zusammenbruch des Ipexcoreiches witterten die Herrscher Ribukans ihre Chance und die wiedererstarkten Nagah gaben ihnen die passenden Werkzeuge in die Hand, die Stadt zu erobern. Der Mischung aus einem großen Sanskitarenheer und der geballten Macht der Nagah-Magie gelang es die Mauern der Stadt zu überwinden. Alle Priesterschaften Kamilinaxos warfen sich zusammen mit ihren Tempelgarden verzweifelt in die Schlacht um die drohende Katastrophe doch noch abzuwenden. Und in einer unglaublichen Kraftanstrengung gelang es tatsächlich die Feinde wieder zurück hinter die Mauern zu werfen. Doch der Preis war gewaltig. Fast alle Priester und Krieger der Stadt waren gefallen, der Kult des Totec-Xor praktisch nicht mehr existent. Doch eine Priesterschaft hatte inmitten der furchtbaren Schlacht ihre Kräfte geschont. Es waren die Priester des Bel-Quiratl, welche ihre Truppen zurückhielten und so am Ende der einzige Kult der Stadt waren, welcher noch über eine intakte Tempelgarde verfügte. Die Tempelgarde Bel-Quiratls hatte leichtes Spiel mit den wenigen, meist schwer verwundeten Kriegern der anderen Kulte und so wurden diese kurzerhand niedergemacht. Der Kult des Bel-Quiratl schwang sich zum Alleinherrscher über die Stadt auf. Alle anderen Kulte wurden verboten und der Priesterrat aufgelöst. Viele Kulte der anderen Städte schworen nach diesem feigen Verrat blutige Rache und so ist davon auszugehen, dass sich irgendwann ein ipexisches Heer nach Kamilinaxo aufmachen wird, um diese alte Schuld zu begleichen. Die Stadt selber hat sich von dem Schlag nie wirklich erholt. Zwar wurden die Wehranlagen wieder notdürftig in Stand gesetzt, doch herrscht der Kult des Bel-Quiratl allein durch Terror und Furcht. Ernährt werden die Bewohner der Stadt vor allem durch Viehzucht, doch bereits vor Jahren haben einige Gebirgsstämme der Ipexco damit begonnen sich gegen die Stadt aufzulehnen und ihre Herden zu dezimieren.

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