KhurKezKão

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In einer Schleife des Artach, etwa 140 Tagesmärsche auf der Seidenstraße von Teruldan entfernt, sammeln sich alljährlich Gesandtschaften aller großen Khez der Targachkão. Einen Mond lang steht hier KhurKezKão – die Zeltstadt. Einstmals Orakelort und Winterlager der Brachtão ist KhurKezKão heute ein riesiger Umschlagplatz für Waren aus dem fernen Kithorra, Artefakte des hohen Nordens und die Reichtümer der sanskitarischen Sultanate.

KhurKezKão gilt den Orks als Zochgash-Tabu, was heißt, dass das Töten von “Gästen” auf dem Weg zur Stadt und in der Stadt untersagt ist. Stammesfehden und Blutdünkel sind dementsprechend ausgesetzt. Die Zeltstadt selbst ist in verschiedene Viertel unterteilt, deren Zentrum meist die Standarten der jeweiligen Fraktionen bildet. Die einzelnen Viertel sind im Kreis um einen Platz aus gestampfter Erde herum angeordnet, der Tag und Nacht als riesiger Markt fungiert. Nahe diesem Zentrum befindet sich auch das Orakel, ein mächtiges, schwarzes Zelt aus dem beständig Rauch aufzusteigen scheint. Hier sammeln sich die Taugrachschamanen, abgeschirmt durch die Krieger des Kupfermond-Kriegskhez. Hin und wieder lassen diese auch Fremde eintreten. Über das wen und warum spekulieren die teruldanischen Händler allerdings vergeblich. Noch nie ist einem der ihren der Eintrit gewährt worden.

Etwas abseits der Zeltstadt befinden sich die “Schädel”, drei mächtige Hügel aus behauenen Steinen. Am Fuß des “Roten Schädels” schlägt das Schwarzaxt-Khez sein Lager auf. Jene die gegen das RochGash-Tabu gefrevelt haben warten hier, verstümmelt, auf die Auflösung der Zeltstadt, um letztlich ihren Kopf am “Roten Schädel” zu lassen.

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