Kuros

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Inhaltsverzeichnis

Der Kult des Kuros

Aspekte: Heldentum, Wagemut, Stärke, Herausforderung, Wettkampf, Willensstärke, Kampf, Ruhm, Eroberung, Sieg, Zusammenhalt, Sexualität, Verzicht & Dekadenz.

Verbreitung: Hauptsächlich in Kurotan, teilweise auch Rimtheym, bei vielen Legiten und einigen Stammesbrokthar.

Heilige Orte: Der Tempel des Kuros, Thron des Kuros, Allee der Helden.

Heilige Steine, Tiere, Pflanzen, Artefakte, Heilige: Schädel des Perldrachen «Grumunkur», Kopf des Roten Basilisken, die verschollene Götter-Axt des Kuros.

Opfergaben: Trophäen

Feidbild: Schwächling, Feiglinge, individuelle/subjektive Bösewichte

Hierarchie: schwach ausgeprägt. Ganz oben steht der Hochgeweihte. Es folgen die 4 "gewöhnlich" Geweihten und die wenigen Geweiten in den umliegenden Stämmen

Politischer Einfluss: schwach bis sehr groß (je nach aktuellem Herrscher Kurotans)

Weltbild / Menschenbild / Stärkstes Argument: Wir Sterblichen sind die unbedeutenden Spielfiguren eines göttlichen Spiels. Unsere Lebensaufgabe ist es, dieser Bedeutlungslosigkeit zu entkommen und das Schicksal zum (subjektiven) Guten zu wenden, als wahre Helden.

Toleranz gegenüber Andersgläubigen: mittel


Das Wesen des Kuros

Der Stadtgott Kurotans, Kuros, steht für Heldentum, Wagemut, Stärke und das Annehmen von Herausforderung. Seine weiteren Aspekte sind Wettkampf, Willensstärke, Kampf, Ruhm, Eroberung, Sieg, Zusammenhalt, Sexualität, Verzicht und, wenn der Sieg über die Feinde errungen wurde, zügellose Verschwendung. Als Opfergaben nimmt Kuros die Trophäen an, die zu seinen Ehren in den jährlichen Kuros-Questen errungen werden. Die Verachtung des Gottes gilt allen Schwächlingen, Feiglingen und den persönlichen Gegnern seiner Gläubigen.

Der Kult des Kuros

Wenn man die Aufzeichnungen des Kultes von mystischen Ausschmückungen befreit, ergibt sich folgendes Bild von seiner Entstehung: Kuros war ein Borkthar, der vor vielen hundert Jahren lebte. Je nach Erzählung der man glauben schenken möchte stammte er entweder aus Ronthar oder von einem Nomadenstamm, der am Rande des Feuermeeres siedelte. Er einte zahlreiche Barbarenstämme unter seiner Herrschaft und befreite die uralte, verfluchte Ruinenstadt im Zentrum des Landes von den Schrecken, die sie heimsuchten. Er führte seine Armee gegen die Geister und Bestien, die von hier aus das Umland terrorisierten und entriss die Ruinen eigenhändig den Klauen des Roten Basilisken - des mit Abstand größten Schrecken dieser verfluchten Mauern -, den er im Zweikampf erlegte. Um die Macht des Ortes auszunutzen und damit nie wieder von hier aus Schrecknisse das Umland unsicher machen sollten, gründete er hier seine Hauptstadt - auch als Zeichen seiner Macht, die von nun an niemand mehr infrage stellen sollte. In der folgenden Zeit vollbrachte er zahlreiche Heldentaten (so hat er unter anderem einen Perlendrachen namens Grumunkur, diverse Tolle und einen Eisgiganten besiegt) und scharte schon zu Lebzeiten fünf Rapsoden um sich, die keine andere Aufgabe hatten, als ihren Herrn täglich zu lobpreisen. Aus diesen Rapsoden endstand der Kult, der hautsächlich in Kurotan verbreitet ist, aber im Laufe der Zeit auch Anklang in Rimtheym, bei vielen Legiten und einigen Stammesbrokthar gefunden hat. Hauptsitz des Kultes ist aber immer noch Kurotan mit dem großen Kurostempel, der zugleich der Sitz des Königs ist, Halle der Trophäen und der Helden. Der Kult selbst ist klein, sehr klein sogar. Er besteht aus dem Oberpriester, der traditionellerweise die Kuros-Questen ausruft, vier weiteren Priestern, die ihm bei der der Darbringung der Opfergaben, den Waffensegen und der Verwaltung der Alt-Stadt und des Tempels helfen, sowie etwa ein Dutzend Priester in den umliegenden Stämmen. Die weltliche Macht des Kultes schwankt je nach stärke des aktuellen Königs. Mal sind die Priester nicht mehr als willige Erfüllungsgehilfen des Herrschers, mal ist der König nicht mehr als ein Symbol, gefangen im Zeremoniell des Tempels, wie etwa der gerade aktuelle König. Neben dem offiziellen Kuros-Kult hat sich vor ein paar Jahrzenten ein Mysterienkult im Tempel eingenistet, der sich selbst Kult des Eisenpelz nennt und sich auf einen göttlichen Wolf beruft, der laut einer Überlieferung des offiziellen Kultes ein Gefährte Kuros gewesen und ihm in mehr als einer Situation des Leben gerettet haben soll. In anderen Städten würde eine Solche Häresie einen Krieg der Kulte heraufbeschwören, nicht so in Kurotan. Da der Mysterienkult Kuros ofiziell als Stadtgott und obersten Herren anerkennt, hat der Kuros-Kult beschlossen, die "Abweichler" zu dulden, ja sogar zu fördern. Heute dient der Mysterienkult als verlängerter Arm der fünf Priester. Er übernimmt den Schutz des Tempels, erledigt Botengänge und dient in Alt-Kurotan als Hausmacht.

Die Diener des Kuros

Die Kuros-Priester sind karmalose Stammespriester. Ihre Muttersprache ist Gmer. Die Priester sollten auf jeden Fall ein paar Punkte auf Singen, Gassenwissen und Schreiben/Lesen Gmer investieren.

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