Lubaantuna

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An der Küste zur Blutsee, nördlich der Opfersteine gründeten die Ipexco ihrnde bisher einzige Stadt mit einem Zugang zum Meer. Lubaantuna ist zugleich auch die jüngste der ipexischen Tempelstädte und verfügt als einzige über eine bescheidene Küstenschifffahrt. Ihr Aufbau folgt dem Vorbild Uxmatls mit Tempelstadt, Kastenvierteln und Wehranlagen. Diese umgeben die Stadt aber nur an drei Seiten, denn zum Westen hin öffnet sich der Hafen der Stadt zum offenen Meer. Es handelt sich hierbei nicht um einen Tiefwasserhafen in dem große Schiffe festmachen könnten, denn nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche beginnen die Korallenriffe. Deswegen können lediglich kleine Fischerboote, Einbäume, Auslegerboote und die gepaddelten Trimarane der Tempelgarden den Hafen anlaufen. Zudem spannen sich drei Hängebrücken zwischen den Wehrmauern und den zwei, steinernen Pfeilern in der Hafeneinfahrt. So können sich von der Seeseite nähernde, ungebetene Gäste mit einem Hagel aus Pfeilen und Speeren begrüßt werden. Der Nähe zum Meer ist es zu verdanken, dass sich in Lubaantuna die Anbetung der Meeresgottheit Tlalclatan etablieren konnte, was mit Sicherheit auch damit zusammenhängt, dass die Stammesipexco der Küstendörfer, von denen die Anbetung dieser Gottheit übernommen wurde, häufige und gern gesehene Gäste in der Stadt sind (natürlich nicht zuletzt aufgrund ihrer nautischen Fähigkeiten). Vor kurzem wurde mit dem Bau einer neuen Tempelpyramide zu Ehren Tlalclatans begonnen. Sowohl der Bau als auch die sich neu bildende Priesterschaft Tlalclatans werden durch zahlreiche Stammeskrieger aus den Küstendörfern gegen Anfeindungen der etablierten Kulte geschützt. Allerdings hält sich der Widerstand der anderen Kulte in Grenzen, denn in Lubaantuna ist der Priesterrat so ausgeglichen wie in keiner zweiten Tempelstadt der Ipexco. Es gibt keine klar dominierende Priesterschaft, wenngleich der Kult des Tarixlal auch hier über großen Einfluss verfügt. Anscheinend warten die Kulte erst einmal ab, wie sich die neue Priesterschaft positionieren wird und hoffen, jeder für sich, daraus ihren Vorteil ziehen zu können. Ernährt wird Lubaantuna zur einen Hälfte durch den Fischfang und zur anderen Hälfte aus dem Anbau von Feldfrüchten in den umgebenden Dörfern. Die Möglichkeit Kriegszüge mittels der tempeleigenen Trimarane über das Meer zu führen, hat der Stadt eine Sonderstellung eingebracht, denn keine andere Stadt der Ipexco ist in der Lage schneller und leichter an Kriegsgefangene und damit an Opfer und Sklaven zu kommen als Lubaantuna. Mit der Zeit entwickelte sich ein reger Sklavenfluss von der Küste ins Tal der Tempel. Damit wird die Stadt zu einem großen Einflussfaktor innerhalb der ipexischen Gesellschaft und es kann davon ausgegangen werden, dass einige Kulte, allen voran der des Tarixlal, auf Dauer versuchen werden die Kontrolle über die Stadt zu erlangen.

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