Mar´bitlo

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Der Kult der Mar´bitlo

Aspekte: Tod, Schlaf, Verborgenheit
Pantheon: Ipexco
Schöpfungslehre: Los/Sumu
Verbreitung: Tal der Tempel, Halbinsel von Ribukan
Weltliche Aufgaben: Versorgung von Kranken, Begleitung der Sterbenden
Wichtige Tempel: Mitlaxal
Feiertage: Nacht des langen Mondes
Heilige Artefakte: unbekannt
Heilige Orte: unbekannt
Opfergaben: Blut, Rauschkräuter, Weihrauch
Politischer Einfluss: gering
Hierarchie: ausgeprägt
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: mittel
Feindbilder: Machtgier, Herrschsucht
Lehre des Kultes: „Die Zeit eines Jeden ist begrenzt.“
Ziele des Kultes: Wahrung des Gleichgewichts und Schutz der Toten
Jenseitsbild: Vereinigung mit Sumacoatl
Weltbild: „Wie alles Leben ist auch die Welt vergänglich“
Menschenbild: „Menschen sind unwissend, sie streben nach Macht, dabei ist diese vergänglicher als alles andere.“
Stärkstes Argument: „Deine Zeit ist gekommen. Sumacoatl erwartet dich!“
Lebensinhalte und Glauben: Den Menschen die Reise zu Sumacoatl erleichtern, das Gleichgewicht der Macht erhalten
Bild des Glaubens in der Bevölkerung: Der Nimbus des Mysteriösen, Unbekannten umgibt den Kult. Doch wenn die Zeit zu gehen gekommen ist, so begeben sich die Menschen dankbar in die Trost spendenden Arme Mar´bitlos.
Tempelgarden und militärischer Einfluss: keine


Kein Kult der Ipexco ist so verschwiegen und geheimnisumwittert, wie der Kult der Mar´bitlo. Die Priesterschaft besteht überwiegend aus Frauen. Die Priesterinnen sind selten bei Tag zu sehen und wenn die Bevölkerung doch einmal eine zu Gesicht bekommt, so ist sie in der Regel in dicke, schwarze oder dunkelblaue Stoffe gehüllt. Ihre Gesichter verbergen sie hinter reich verzierten Totenmasken. Ihre Aufgabe in der Gesellschaft ist die Pflege von Alten und Kranken. Diese Aufgabe wird in der Regel von den Novizen ausgeführt. Ist ein Patient unheilbar erkrankt, oder ist aufgrund von körperlichen Gebrechen und zu hohem Alters zu einer Belastung für die Gemeinschaft geworden, so wird er von Mar´bitlos Priesterinnen abgeholt und in einen ihrer Tempel gebracht. Am nächsten Morgen wird der Leichnam zu der Familie zurückgebracht. Die Toten sehen vollkommen unbeschadet aus, so als wären sie still entschlafen und ihre Gesichter zeigen einen zufriedenen, bisweilen sogar entrückten Gesichtsausdruck. Ihre Körper allerdings sind vollkommen blutleer und verfallen innerhalb kürzester Zeit. Niemand weiß, was sich in den Mauern ihrer Tempel abspielt, Messen und Gottesdienste werden im Geheimen abgehalten und kein ungebetener Gast hat je eine ihrer Pyramiden betreten, und schon gar nicht danach wieder verlassen. Aus diesem Grund verzichtet die Priesterschaft auch auf jede Art von Tempelgarden oder Leibwachen. Auch beteiligen sie sich nicht an den Kriegszügen oder den großen politischen Debatten. Niemand in der Bevölkerung würde es wagen einen ihrer Tempel ungebeten zu betreten, denn aus ihnen führt kein Weg wieder hinaus. Gier nach Macht, Herrschsucht und militärisches Protzgehabe sind die Feindbilder des Kultes. Und die Kontrolle über die Toten eines der schlimmsten Frevel. Aus diesem Grund besteht eine fast schon offene Feindschaft zu der Priesterschaft des Tarixlal. Und so mancher ihrer all zu gierigen Priester wurde schon des Morgens von seinen Bediensteten tot aufgefunden, grausig zugerichtet und mit vor Schreck entstelltem Gesicht. Keine noch so scharfen Sicherheitsmaßnahmen scheinen vor diesen mysteriösen Angriffen schützen zu können.

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