Nagah

Aus Rakshazar-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nagah
Rasse - Nagah.jpg
Allgemeines
Gattung: Reptil
Verbreitung: Sümpfe, Dschungel und Gebirge der Halbinsel Ribukan, Echsendschungel
Übliche Kulturen: Nagah Archaen, Nagah Hochlanddörfer, Nagah Sumpfländer
Merkmale
Lebenserwartung: 100 bis 150 Jahre
Körpergröße: 4,87 bis 6,20 Schritt (Kopf bis Schwanz)
1,62 bis 2,07 Schritt (Kopf bis Boden)
Charakter: arrogant, stolz, misstrauisch, überheblich, hinterhältig

Die Mächtigen Ribukans verehren sie als unheimliche Orakel und fähige Strategen, die Sirdak fürchten sie wie kein anderes Volk und die Ipexco töten sie, wo immer sie ihrer habhaft werden. Kaum ein anderes Volk Rakshazars ist so sehr von Vorurteilen belastet und Geheimnissen umgeben wie die Nagah (auch Naga, Nagha).

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Verbreitung

Die dampfende Halbinsel Ribukan ist die Heimat der schlangenleibigen Nagah. Dort leben sie in ihren prächtigen Städten Angankor, Assanra, Sseleuhaan, Ryscca und Mascupi, in den Pfahldörfern der Sümpfe des Driadt und des Kithoga sowie in den unzähligen, kleinen, dörflichen Gemeinschaften der Hochlandtäler. Aber auch in Ribukan, ja sogar in Yal-Mordai sollen etliche von ihnen ein Dasein im Verborgenen fristen. Obgleich schon die ältesten Sagen und Märchen der Remshen von schlangenleibigen Priesterkönigen in Yal-Mordai erzählen, sind diese Echsenwesen ursprünglich jedoch keine Riesländer. In den Schwarzen Pagoden Angankors lagern Texte, die von einer Heimat jenseits des Meeres, von einer Flucht vor rachsüchtigen Göttern und dem Eingreifen der Göttin H'Stsiva berichten. Selbst unter den Nagah wissen jedoch nur die Wenigsten von der Existenz dieser Texte und dem wahren Ursprung Ihrer Rasse.

Körperbau und Aussehen

Auf dem knapp fünf bis sechs Schritt langen Schlangenunterleib der Nagah sitzt ein grob humanoider, schuppiger Echsenoberkörper mit zwei Armen. Die fünffingrigen Hände ähneln denen eines Menschen, allerdings sind alle Finger mit kurzen Krallen bewehrt. Der Daumen ist - wie bei vielen Echsenwesen üblich - genauso lang wie die restlichen Finger. Bei den insgesamt etwas bulligeren Männchen ist dieser von großen Schuppen bedeckt, deren Farbgebung von Dunkelgrün bis Erdfarben reicht, wohingegen die Schuppen der grazileren Weibchen weitaus feiner und von hellerer Farbe sind. Auch ihr Kopf ist reptilienhaft: Haarlos, mit kalt starrenden Augen und einer gespaltenen Zunge, die ständig aus dem mit Fangzähnen bestückten Maul hervorzüngelt. Wie fremdartig der Körperbau der Nagah ist, zeigt sich auch daran, dass manche von ihnen eine imposante, ausfaltbare Nackenkrause oder eine Schwanzrassel besitzen. Ihre Geschlechtsorgane liegen, durch Schuppen geschützt, zusammen mit Harnausgang und After in einer Kloake.
Vor allem in Ribukan kursieren zudem Geschichten und Märchen von Nagah, deren Schlangenunterleib in betörend schöne menschliche Frauenkörper übergeht oder deren muskulöse Oberkörper selbst einem Brokthar zur Ehre gereichen würden. Ob dies der Wahrheit entspricht oder ob es sich lediglich um Beschreibungen von Nagah-Zauberern handelt, die ihrem Gegenüber mit Hilfe von Illusionszaubern in möglichst angenehmer Gestalt erscheinen, bleibt wohl eines der vielen Geheimnisse der Dschungelmetropole.

Vermehrung und Alterung

Nagahweibchen sind theoretisch das ganze Jahr über fruchtbar, allerdings hängt sowohl die Empfängnisbereitschaft als auch das Geschlecht des Nachwuchses von verschiedensten Umweltbedingungen, wie etwa Luftfeuchtigkeit und Temperatur, ab. Ungefähr 16 Wochen nach der Empfängnis legen die Weibchen sechs bis zehn kopfgroße Eier in ein Nest, aus denen dann nach weiteren acht Wochen die Jungen schlüpfen. War es im Nest feuchtwarm, so schlüpfen vermehrt weibliche Nagah, kühle und trockene Nester hingegen führen zu einem höheren Anteil an Männchen. Nach etwa 15 Jahren sind die Jungtiere schließlich geschlechtsreif. Vor allem in Yal-Mordai und Ribukan geht das Gerücht um, dass die Schlangenleibigen das Geheimnis der Unsterblichkeit kennen würden - im Widerspruch dazu liegt ihre tatsächliche Lebenserwartung jedoch "nur" bei 100 bis 150 Jahren.


Startwerte Nagah

  • Generierungskosten: 12 GP
  • Schuppenfärbung: Einfarbiges (1-12) oder mehrfarbiges (13-20) Schuppenkleid (zweimal würfeln)
  • Schuppenfarbe: braungrün (1-5), olivgrün (6-9), hellgrün (10-13), blattgrün (14-16), gelb (17-18), braun (19-20)
  • Augenfarbe: gelbgrün (1-2), goldgesprenkelt (3-4), hellgrün (5-9), olivgrün (10-14), hellbraun (15-17), kupfern (18-20)
  • Körperlänge (Kopf bis Schwanz): 4,80+7W20 (4,87 bis 6,20 Schritt)
  • Körperhöhe (übliche, aufrechte Position; Kopf bis Boden): Körperlänge/3 (1,62 bis 2,07 Schritt)
  • Gewicht: Körperlänge/3 Stein
  • Eigenschafts-Modifikationen: IN +1, GE +2, FF -1, KK -1
  • LE-Mod.: +12 AU-Mod.: +12 MR-Mod.: -2
  • Automatische Vor-und Nachteile: Begabung (Schwimmen), Natürlicher Rüstungsschutz (1), Natürliche Waffe: Biss (1W+2 TP), Natürliche Waffe: Schwanz (1W6 TP(A)), Schlangenmensch, Schlangenleib / Eingeschränkter Sinn (Gehör), Kältestarre, Unfähigkeit: Singen, Stimmen Imitieren, Musizieren
  • Empfohlene Vor- und Nachteile: Balance, Beidhändig, Gefahreninstinkt, Herausragende Balance, Herausragender Sechster Sinn, Herausragender Sinn (Tastsinn), Hohe Magieresistenz, Immunität gegen Gift, Körpereigenes Gift, Magiegespür, Resistenz gegen Gift, Schwer zu verzaubern, Sechster Sinn, Wolfskind (Schlangensprössling) / Eingeschränkter Sinn (Sicht), Farbenblind, Kälteempfindlichkeit, Nahrungsrestriktion, Unangenehme Stimme
  • Ungeeignete Vor- und Nachteile: Kälteresistenz, Wohlklang, Zäher Hund / Brünstigkeit, Fettleibig, Glasknochen, Impulsiv
  • Übliche Kulturen: Nagah Archaen, Nagah Hochlanddörfer, Nagah Sumpfländer
  • Mögliche Kulturen: Legiten (selten), Sanskitarische Stadtstaaten
  • Talente:
    • Körper: Akrobatik +1, Körperbeherrschung +2, Schleichen +1, Schwimmen +4, Singen -3, Sinnenschärfe +2
    • Gesellschaft: Sich Verkleiden -2
    • Natur: Orientierung +2
    • Handwerk: Musizieren -3
  • Sonderfertigkeiten: Waffenlose Sonderfertigkeiten: Biss und Schwanzschlag

Nagah nach WnM-Regeln

Bei Benutzung der Regeln aus dem Band Wege nach Myranor entfällt bei den Nagah der Vorteil Schlangenleib, statt dessen erhalten sie den Vorteil "Zusätzliche Gliedmaße: Bemuskelter Schwanz" und den Nachteil Beinlos, ihre Generierungskosten erhöhen sich dadurch auf 13GP.

Offiziellen Quellen

  • Artikel in der Wiki-Aventurica: Nagha
  • Die Welt des Schwarzen Auges Seite 103
  • Geographia Aventurica Seite 99 (Text wie in Die Welt des Schwarzen Auges Seite 103)
  • Von Toten und Untoten Seiten 22, 115
Meine Werkzeuge