Nagah Sumpfländer

Aus Rakshazar-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nagah Sumpfländer
Allgemeines
Technologiestand: Bronzezeit
Bevölkerung: 200.000
Herrschaftsform: vereinfachtes Kastensystem
Rassenverteilung: Nagah, Sirdak, sehr selten auch Sanskitaren
Wichtige Städte: keine
Vorherrschender Glaube: Nagah-Pantheon, Sirdak-Pantheon
Magie: Elementarismus-geprägte Verwandlungs- und Artefaktmagie
Helden & Heilige: Namenloser Sirdak (Suuah'Har-Prophet)

Rings um die großen Städte der Nagah Archaen bildeten sich in den sumpfigen Niederungen des ribukanischen Dschungels hunderte kleine, dörfliche Gemeinschaften. Denn obwohl sich die Nagah Archaen als kulturell überlegen ansehen, könnten sie ihre Städte nicht ohne die vielen fleißigen Handwerker und Bauern der sogenannten Trabanten versorgen. Auf den Plantagen der Dörfer werden süße Lchii angebaut, in den trüben Wassern Krokodile und Ratten gejagt sowie Gold gewaschen.

Inhaltsverzeichnis

Lebensraum

Auf der Halbinsel Ribukan, entlang der sumpfigen, moskito- und rattenverseuchten, schwülheißen Flussläufe von Ribun, Driadt und Kithoga sowie in den Sümpfen im Herz des ribukanischen Dschungels und im Umland vieler großer Nagah Archaen-Siedlungen liegen die Dörfer der Sumpflandnagah. Einst, so berichten alte Legenden, sollen sogar am Totec-Wasser Dörfer der Sumpflandbewohner existiert haben, doch diese wurden von den Ipexco vernichtet. Auch nördlich der Archaen-Metropole Assanra existieren keine Sumpfdörfer mehr. Außergewöhnlich sind - bedenkt man die grundsätzliche Abneigung der Nagah gegen die Hochseefahrt - Siedlungen auf der Echseninsel, viele Meilen von der Hafenstadt Sseleuhaan entfernt.

Lebensweise

Die Bewohner der Trabanten und der unabhängigen Sumpfdörfer versuchen den Lebensstil der Bewohner der großen Nagah-Städte nachzuahmen, so gut es eben geht. Für das komplexe Kastensystem der Städte sind die dörflichen Gemeinschaften jedoch zu klein. So kennen die Sumpfländer zwar ein Kastensystem, doch umfasst dies nur drei Stufen, zwischen denen die Mitglieder auch auf und absteigen können; und das ohne sich um solch komplizierte Konzepte wie das Dras kümmern zu müssen. Die oberste Kaste bilden die Thin'Chha, die Priester des Dorfes und der Ältestenrat. Jedes Dorf hat zumindest zwei Priester, eine Priesterin, die der Göttin H'Stsiva - Schutzherrin der Magie - dient und einen Priester, der Suuad'Ha - einer von den Sirdak übernommene Fruchtbarkeitsgottheit - Ehre erweist. Manchmal existiert auch noch ein Diener des Kr'Thon, einem Maru-Götzen.

Die Priester regeln religiöse Fragen und deuten Orakel, um den Willen der Götter zu ergründen. Die weltlichen Belange der Dörfer, zum Beispiel die Frage, welcher Stadt man Gefolgschaft schuldet oder auch die Rechtsprechung in Streitfragen, werden durch den Ältestenrat geregelt, dem die weisesten und erfahrensten Dorfbewohner angehören. Neue Mitglieder werden vom Rat erst nach einem gemeinsamen Votum aufgenommen. Die zweite Kaste, welcher der Großteil der Dorfbewohner angehört, ist die Kaste der Belyshaa, der Bauern, Händler und Handwerker. Die letze Kaste ist die der Yrachi, der Fremden, Gäste und Außenseiter. Im Gegensatz zur gleichnamigen städtischen Kaste ist es Angehörigen dieser Kaste - beispielsweise friedlichen Fremden - so sie sich den Gepflogenheiten des Dorfes anpassen, nach acht Jahren theoretisch möglich in die Kaste der Belyshaa aufzusteigen. Über die tatsächliche Aufnahme entscheiden jedoch letztlich die Thin'Chha.

Die Nagah haben im Laufe der Zeit viele Sitten und Gebräuche der Waldechsen, die sie als gleichwertige Partner betrachten, übernommen. So verlegen die Bewohner der Sumpflanddörfer - wie die Baumechsen auch - alle vier Jahre, wenn das "Auge Suuad'Hars", ein grünlicher, heller Stern, die Sternbilder einmal durchlaufen hat, ihre Siedlung um einige Meilen. Von den Sirdak wurde auch die Gleichberechtigung der Geschlechter übernommen, wobei allerdings die Weibchen nach wie vor leicht bevorzugt behandelt werden. Ebenfalls als gleichwertige Partner werden im Übrigen auch die Marus betrachtet, ja sogar menschliche Siedler hat man bereits in den Dörfern entlang des Ribuns friedlich mit den Nagah zusammenleben gesehen.

Das Leben in den schwülheißen Sümpfen ist hart und gefährlich, vor allem zur Mittagsstunde, wenn der Blutzahn jagt und in der Kühle der Nacht, wenn die anderen Räuber des Dschungels auf der Pirsch sind. Im Norden kommen dazu noch die Überfälle der echsenhassenden Ipexco.

Zur Alltagsrealität der Sumpfnagah gehört auch, dass ein großer Teil der in den Dörfern produzierten Waren, etwa viele Ledererzeugnisse, Schnäpse, Tonwaren und Ähnliches, hauptsächlich für den Export in die Städte der Nagah Archaen produziert werden. Im Gegenzug entsenden die Städte wichtige Personen wie Priesterinnen der H'Stsiv, Strategonen und zaubermächtige Nagah, welche ausschließlich in den Städten ausgebildet werden, in die Dörfer. Die aus den Städten abgeordneten Spezialisten würden den Namenlosen tun, ihre Nachfolger direkt in den Dörfern auszubilden, obwohl dies theoretisch möglich wäre. Zum Einen will man dadurch das Entstehen ketzerischer Sekten verhindern, die in entlegenen Dörfern womöglich gar die Anbetung fremder Götter gutheißen oder sogar die Verehrung von Wesenheiten aus dem „Kalten Nest“ fördern. Zum Anderen fürchtet man in den Städten das Entgleiten der Kontrolle über den Warenfluss aus den Dörfern und somit einen Untergang der städtischen Hochkultur. Nur eine Handvoll Dörfer in den entlegensten Regionen Ribukans sind wirklich frei und nicht von den Städten der Archaen abhängig.

Weltsicht und Glaube

Der Einfluss der Tempel der großen Städte und ihrer Priesterschaft ist in den Trabanten noch stark zu spüren, trotzdem haben viele Glaubensinhalte der Sirdak ihren Einzug in die Religion der hiesigen Bewohner gefunden. Mancherorts werden gar düstere Marugötzen verehrt; Entitäten, die von den Archaen bereits vor Jahrhunderten ins "Kalte Nest" verbannt wurden. Oberste Göttin ist, wie in allen anderen Nagah-Kulturen auch, H'Stsiva, die Herrin der Magie. Beinahe ebenso häufig wird jedoch die Göttin Suuad'Har mit Gebeten und Opfergaben - vor allem frischem Lchii-Schnaps - bedacht. Sie gilt als Schutzherrin der Gelege, der Fruchtbarkeit und der Heilkunst. Viele Dörfer, vor allem die älteren rund um Angankor, kennen den Mythos vom göttlichem Eingreifen der Suuad'Hars. Damals soll in den Städten eine fürchterliche Seuche das Leben der Nagah bedroht haben. Ein Prophet der Göttin, ein Sirdak, rief die leidende Bevölkerung dazu auf, ihr Heil in den Sümpfen zu suchen und die überbevölkerten Städte hinter sich zu lassen. In einigen abgelegenen Dörfern soll es sogar zur ketzerischen Synthese der beiden Göttinen H'Stsiva und Suuad'Har gekommen sein!

Den Rang eines Jagd- und Wassergottes hat der krokodilgestaltige Kr'Thon inne, der wahrscheinlich von den Marus übernommen wurde. Kr'Thon wird als Beschützer vor Krokodil- und Blutzahnattacken und als "der Bringer endloser Beute" verehrt. Kaum eine Rolle im alltäglichen Leben spielen hingegen Ssahombri der Gott der Heimlichkeit, Phyr-sac-cor der Gott der Ordnung und der Kriegsgott H'Shinxio.

Die Priesterinnen der H'Stsiva entstammen traditionell alle den Archaen. Um sie für die Sumpfdörfer abzuwerben, verpflichten sich diese, der jeweiligen Stadt zu dienen. Der stark kanonisierte Glauben der H'Stsiva-Priesterinnen und deren kulturelle Prägung führt oft zu Spannungen im Dorf; zumindest solange, bis die Lethargie der Sumpfbewohner den Ehrgeiz der Priesterinnen gebrochen hat. Trotzdem wagen es nur die abgelegensten Dörfer, völlig ohne Priesterin der H'Stsiva zu leben, gilt diese Göttin doch als Retterin der Nagah und ihre Verehrung als Garant für den Zusammenhalt des Volkes. Die Priesterinnen der Suuad'Har machen schon deutlich weniger Probleme. Entweder stammen sie ebenfalls aus den Städten oder sie sind entsprechend berufene Sirdak, die im Dorf von ihrer Vorgängerin ausgebildet wurden. Der Klerus dieser beiden Göttinen ist vornehmlich weiblich, männliche Priester sind die Ausnahme. Die allesamt männlichen Kr'Thon-Priester werden, so vorhanden, vom örtlichen Priester ausgebildet.

Große Tempel, wie es sie in den Städten gibt, sucht man in den Sumpfdörfern vergebens. Lediglich die Hütten der Priester gelten als heilig. Da das Weltbild der Sumpfländer dem der Archaen weitestgehend gleicht, werden auch hier die gleichen, überregional bedeutenden Heiligtümer besucht.

Sitten und Bräuche

Viele Bräuche und Sitten der Sumpflandnagah - wie etwa das regelmäßige verlegen der Dörfer oder die von der gesamten Dorfgemeinschaft überwachte und geförderte Ausbildung des Nachwuchses - entstammen einer Vermischung von Nagah- und Sirdaktraditionen.

Die Jungen werden - um sie vor den Gefahren des Sumpfes zu schützen - in einem speziellen Bruthaus geboren, welches sie die ersten zwei Lebensjahre nicht verlassen. Schon früh werden die Jungen an die ersten Arbeiten herangeführt. Die Ausbildung in den verschiedenen Handwerkskünsten übernehmen die jeweils fähigsten Nagah. In den Sümpfen zählt jede Hand, sollen ausreichend Waren für die Versorgung der großen Städte erzeugt werden. Aus diesem Grund kennt das Recht der Sumpfbewohner auch keine Leib- und nur in einem Ausnahmefall die Todesstrafe, sondern in der Regel nur die Zwangsarbeit auf Zeit. Diese Yrachi gehören offiziell dem Ältestenrat, der ihnen ihre Aufgaben zuteilt. Wenn sie ihre Tat ausreichend gesühnt haben, spätestens jedoch nach vier Jahren, können die Yrachi wieder in ihre angestammte Kaste aufsteigen. Gleiches gilt für Kriegsgefangene und Fremde, denen allerdings erst nach acht Jahren gestattet ist, ein vollwertiges Mitglied des Sumpfdorfes zu werden. Die Behandlung der Yrachi ist gut, schließlich werden diese ja irgendwann (wieder) in die Gesellschaft aufgenommen. Nur wenn ein Dorfbewohner das Überleben der Gemeinschaft gefährdet, kennen die Gesetze der Sumpfländer keine Gnade! In diesem Fall wird der Delinquent ohne viel Schuppenlesen vor den Ältestenrat geschleift und dann, so der Rat seine Schuld als bewiesen ansieht, kurzerhand im Sumpf versenkt.

Die Jagdtaktik der Sumpfländer ist an die Kriegstaktik der Sirdak angelehnt, die ihre Feinde stets von oben herab angreifen. In ein Sumpfloch werden mehrere Pfähle eingeschlagen, zwischen denen Netze gespannt werden. Dabei wird eine Seite freigelassen und die Beute mit Hilfe eines Köders in die Mitte des umzäunten Areals gelockt. Die Jäger klettern derweil auf die Pfähle und warten. Kaum dass die Beute nach dem Köder schnappt, wird die offene Seite geschlossen und dann fliegen auch schon die ersten Wurfspeere.

Um der ständigen Bedrohung der Dörfer durch herumstreifende Ipexco und die monströse Fauna der Halbinsel Herr zu werden, greifen einige der Bewohner der Sumpfdörfer zu den Waffen. Die Meisten sind in den Dörfern selbst ausgebildete einfache Kämpen, einige besonders mutige und fähige Nagah werden jedoch in den Städten zu Strategonen ausgebildet, um daheim in den Dörfern als Anführer und Ausbilder zu dienen. Besonders beliebt sind dabei die Doumfaarsreiter, die auf ihren monströsen Tausendfüßlern eine leichte, dschungelgängige Kavallerie bilden. Kaum ein Dorf kann sich mehr als ein Dutzend dieser Reiter leisten. Viele Sumpfländer verlassen sich deshalb lieber darauf, dass ihnen im Ernstfall die Armeen der Städte zur Hilfe eilen. Die Kriegstaktik der Sumpfländer gleicht der der Archaen (näheres dazu findest du im Infokasten bei den Nagah Archaen).

Da die Sumpfländer die meiste Zeit des Tages mit der Produktion von Gütern für die Städte beschäftigt sind, bleibt ihnen kaum Zeit für schöngeistige Freizeitvergnügen. In den wenigen Mußestunden messen sich die Bewohner der Sumpfdörfer gerne in diversen Geschicklichkeitsspielen. Nahezu jedes Dorf kennt seine eigenen Spiele, eines jedoch, dass in fast allen Dörfern gespielt wird, ist seit kurzem auch in den Straßen Ribukans unter dem Namen Mchatoo verbreitet. Dabei versuchen die Spieler mittels ruhiger Hand oder flinker Zunge bunt bemalte Stäbchen aus einem wild dahingeworfenen Stapel zu entfernen, ohne dass sich ein anderes dabei bewegt. Nahe Ribukan soll es auch eine Variante geben, bei der der Einsatz von Schnaps spielverschärfend wirkt.

Handwerkskunst

Die Kaste der Belyshaa bildet die breite Basis der Gesellschaft in den Sumpfdörfern. Beinahe jeder zweite Bewohner übt ein Handwerk aus. Da die meisten Handwerkserzeugnisse, die in den Städten der Nagah Archaen angeboten werden, aus den Sumpfdörfern kommen, findet man unter den Sumpflandnagah viele Kürschner, Schnitzer, Töpfer, Seiler und Schmiede, die mit zu den besten ganz Rakshazars zählen. Die Materialien, die sie verarbeiten, stammen großteils aus den Sümpfen selbst: Bast für Seile, Ton von den Flussufern oder Leder von Krokodil und Schlange. Einzig Bronze, die für die Fertigung von einfachen Waffen und Werkzeugen gebraucht wird, muss gegen entsprechende Bezahlung aus den entlegenen Bergdörfern importiert werden, da nur dort die entsprechenden Erze lagern.

Tracht und Bewaffnung

Die Nagah der Sümpfe verzichten größtenteils auf Kleidung und auch Schmuck wird von ihnen als überflüssiger Tand angesehen. Beliebt dagegen sind die Naturfarben der Sirdak, die entweder von Jägern und Kriegern zur Tarnung - dunkle Braun- und Grüntöne -, als Schmuck bei fröhlichen Festen – rot, ocker und blau – oder als heilige Farbe bei religiösen Zeremonien – leuchtende Gelbtöne - aufgetragen werden. Die Farben werden großzügig auf den Schuppen verteilt, so dass mancher Nagah geradezu wirkt, als wäre er in den Farbtopf gefallen. In einigen Dörfern nahe der Städte sind aber auch eher dezente, geometrische Muster beliebt.

Ebenfalls sehr beliebt ist Ptchuchy, ein Duftwasser aus den halb verfaulten Blütenblättern einer Sumpfblume. Im Kampf bevorzugen die Sumpfländer Speere, lange, dünne Dolche und Wurfnetze. Waffen also, die neben dem Krieg auch zur Jagd verwendet werden können. Rüstungen zu tragen ist in den Sümpfen eher ungebräuchlich.

Magie

Sollten die Priesterinnen der H'Stsiva bei einem Sumpfbewohner eine magische Begabung feststellen, entscheiden diese über dessen Schicksal. Nur Nagah mit herausragender Begabung werden in den Städten zu Hy'Chaia ausgebildet, die dann, nachdem ihre Ausbildung beendet wurde, gegen entsprechende Tributzahlungen wieder ins Dorf geholt werden. Die in den Städten indoktrinierten Zauberer unterstützen dann die örtlichen Priesterinnen und dienen zur engeren Bindung der Dörfer an die Städte der Archaen. Weniger begabte Sumpfländer werden, so ein Lehrmeister vorhanden ist, in den Dörfern zu Su'Ruhya ausgebildet, welche die wertvollsten Güter, etwa magische Gürtel, nie versiegende Wasserkrüge usw. herstellen können und entsprechend hoch im Ansehen stehen. Fremde Zauberwirker werden im Allgemeinen septisch gesehen, zumindest solange, bis sie ihren Wert für das Dorf bewiesen haben.

Weitere Informationen siehe die Magie-Infobox der Nagah Archaen.

Darstellung

Die Bewohner der Nagah Sumpfdörfer sind weniger arrogant und überheblich als ihre städtischen Verwandten, müssen sie sich doch allzu oft gemeinsam gegen die unwirtliche Natur verteidigen und Arroganz ist eine Charaktereigenschaft, die man sich unter diesen Umständen nicht leisten kann. Andererseits sind sie dafür auch weitaus weniger gebildet als ihre Verwandten aus den Städten. Übervorteilen lässt sich ein Sumpfländer allerdings nicht. Nur zu gut weiß er, dass gute Ware nun mal auch ihren Preis hat. Mit einem Sumpfländer wird man schnell Freundschaft schließen. Auch ihr hohes, handwerkliches Geschick mag auf Abenteuerfahrt nützlich sein; etwa die Fähigkeiten eines Seilers, der feste Kletterseile für Gebirgs- und Höhlenexpeditionen fertigen kann. Einzig mit Ipexco werden sich die Sumpfländer nicht vertragen, vor allem, wenn sie aus dem nördlichen Teil des Nagah Reiches stammen und sicher schon viele Freunde unter den Totschlägern der Ipexco haben sterben sehen.

Typische Namen

Zwar ist die nominelle Sprache der Sumpfländer noch das Sycc der Städte, doch sprechen fast alle Bewohner der Dörfer zudem die Sprache der Sirdak. Dass diese Tatsache auch auf die Namensgebung abgefärbt hat, ist keine Überraschung. So verwenden die Sumpfländer die geschlechtlichen Namen der Nagah genauso wie die geschlechtlosen Namen der Baumechsen. Der volle Name eines Nagah aus den Sümpfen ist wie folgt aufgebaut: An erster Stelle steht der Eigenname, gefolgt vom Namen des Dorfes, dem man angehört. Zum Schluss wird noch die eigene Kaste genannt. Hinter dem Namen Uchhhch S'rybuch Ybb'Iz verbirgt sich der Nagah Uchhhch aus dem Dorf S'rybuch, einem Dorf am Oberlauf des Ribun, welcher zur Kaste der Handwerker gehört.

Männliche Namen werden aus weiblichen Namen durch anhängen der Endsilbe „-tzt“ gebildet.

  • Weiblich: Achzz, Chazzy, Ftangnch, Fuchuzt, Fychy, Szzach, Syyzch, Shzz, Suudch, Szynt, Tzachza, Tchachaz, Zzatzch, Zaa, Zhach
  • Männlich: Achzztzt, Chazzitzt, Ftangnchtzt, Fuchuztzt, Fychytzt, Szzachtzt, Syyzchtzt, Shzztzt, Suudchtzt, Szynttzt, Tzachzatzt, Tchachaztzt, Zzatzchtzt, Zaatzt, Zhachtzt
  • Ebenfalls verwendete Sirdak-Namen: Chhhi, Guuuch, Huur, Huchi, Kuuurchi, Richch, Urch, Rch, Ruuuch, Churr, Chr, Richhh, Uchhhch, Ich, Chirrch

Was denken Sumpflandnagah über

  • [Nagah Archaen]]: "Nachdem unsere Priesterin der H'Stsiva letztes Jahr von den Ipexco gehäutet wurde, haben wir in Angankor um Ersatz gebeten. Diese eingebildeten Schnösel verlangten doch doppelt so viel Tribut wie früher! Andererseits wären wir ohne den Schutz Priesterin sicherlich verdammt"
  • Ipexco: "Wahnsinnige Irre! Immer wieder brennen sie unsere nördlichen Siedlungen nieder – irgendjemand muss sie aufhalten!"
  • Sirdak: "In unserem Dorf leben einige, mit Richch dort drüben bin ich gut befreundet. Auch mit ihren wilden Verwandten kann man gut auskommen."
  • Marus: "In unserem Dorf leben vier dieser Wesen. Wenn man sie nicht reizt und sie nicht grade Schnaps trinken, sind sie ganz angenehme Zeitgenossen. Unsere Priesterin der H'Stsiva hasst sie zwar, denn sie behauptet, die sollen ganz schlimme Ketzer sein, ich habe damit aber keine Probleme."
  • Sanskitaren: "Die aus Ribukan fürchten und verehren uns. Wahrscheinlich haben da unsre Verwandten aus Angankor ihre Krallen im Spiel"

Startwerte Nagah Sumpfländer

  • Generierungskosten: 7 GP
  • Modifikationen: keine
  • SO-Maximum: 8
  • Automatische Vor- und Nachteile: keine
  • Empfohlene Vor- und Nachteile: Aberglaube, Autoritätsgläubig, Körpereigenes Gift, Schulden, Verpflichtungen (Adelsfamilie in der Stadt), Vorurteile, Weltfremd (Kontakt zu Menschen)
  • Ungeeignete Vor- und Nachteile: Feenfreund, Kälteresistent, Koboldfreund, Zauberhaar, Zwergennase / Angst vor Insekten, Eitelkeit, Krankhafte Reinlichkeit, Stubenhocker, Verwöhnt
  • Talente
    • Kampf: Ringen +1, Speere +2
    • Körper: Klettern +1, Schleichen +1, Schwimmen +2, Sich Verstecken +2, Sinnenschärfe +2
    • Gesellschaft: Überreden +1
    • Natur: Fährtensuchen +1, Orientierung +3, Wildnisleben +3
    • Wissen: Philosophie oder Sternkunde +1, Götter/Kulte +2, Pflanzenkunde +3, Rechnen +1, Tierkunde +2
    • Schriften/Sprachen: Muttersprache Sycc, Zweitsprache Xah'hombri, Sprachen Kennen [Dakrac] +6, Lesen/Schreiben (Xah'Stsiva) +4
    • Handwerk: Ackerbau +2, Boote fahren +1, Heilkunde Gift +2, Heilkunde Wunden +1, Lederarbeiten +2
  • Sonderfähigkeiten: Kulturkunde (Nagah Sumpfländer), Sumpfkundig oder Dschungelkundig
Meine Werkzeuge