Phyr-sac-cor

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Der Kult des drachengestaltigen Phyr-sac-cor’ Dakon- Gott des Rechts und der Gesetzte

Aspekte: Gesetz, Gerechtigkeit, Magie, Herrschaft, Erkenntnis, Wahrheit, Wille zur Macht, Elemente (vor allem Feuer, Luft und Erz)

Verbreitung: Angankor, Sseleuhaan, Assanra, Mascupi, Ryscca

Heilige Orte: Ryscca

Heilige Steine, Tiere, Pflanzen, Artefakte, Heilige: Gedigenes Gold, Drachen, Karte ins Reich des Pyrdacor (Aventurienkarte, Stand: vor 2. Drachenkrieg)

Opfergaben: Magische Artefakte, Schwerverbrecher, Gold

Feidbild: Diener der Götter des Kalten Nests, Gesetzesbrecher, Vorherrschaft der H'Stsiva (auch wenn diese zähneknirschend akzeptiert wird.

Hierarchie: mäßig

Politischer Einfluss In Ryscca sehr groß, sonst gering

Weltbild / Menschenbild / Stärkstes Argument Wir sollten die Herrscher der Nagah sein, nicht die Priesterinnen der H'Stsiva. Unser Gott hat sich erst vor kurzen offenbart!

Toleranz gegenüber Andersgläubigen: mittel, der Kult gilt ja selbst als Außenseiterkult




„Der Drache kam und sprach: Es war Recht.“ Traditionelle Bekräftigung der Phyr-sac-cor-Priester


Das Wesen Phyr-sac-cor’ Dakons Der goldene, drachengestaltige Gott Phyr-sac-cor gilt den Nagah-Archaen und allen von ihnen beeinflussten Kulturen als Gott des Gesetzes, der Gerechtigkeit, der Magie, der Herrschaft, der Erkenntnis, der Wahrheit, des Willen zur Macht, sowie der Elemente Feuer, Luft und Erz. Seine heilige Stadt ist Ryscca, die vor 300 Jahren errichtet wurde. Als ihm heilige Wesen werden die Drachen verehrt, die als seine Kinder gelten. Gediegenes Gold gilt als sein heiliges Material. Das Heiligste Artefakt des Gottes ist eine Karte auf der Innenseite eines mit Perlmutt überzogenen Schlidkrötenpanzers, welche das Reich des Gottdrachen im fernen Westen zeigt. Sie befindet sich im Besitz der H'Stsiva-Priesterschaft und wird in den tiefen der Schwarzen Pagode in Angankor verborgen gehalten. Phyr-sac-cor Hass wird durch Diener der Götzen des Kalten Nests und Gesetzesbrecher entfacht, aber auch durch die andauernde Vorherrschaft der H'Stsiva-Priester (auch wenn diese von seinen Kultisten zähneknirschend akzeptiert wird). Ist der Hass des Gottes erst einmal geweckt, kann er nur durch die Opferung von magischen Artefakten, am besten natürlich aus der Hand der Su'Ruhya, zur Not aber auch antike Relikte oder magische Erzeugnisse anderer Kulturen, Gold und Verbrecher, wieder besänftigt werden. Seinen Dienern spendet Phyr-sac-cor keine karmale Kraft.

Das Wesen des Kultes Der "jüngste" Gott der Nagah ist der drachengestaltige Phyr-sac-cor, der sich den Schlangenleibigen vor etwa 8000 Jahren offenbarte und ihnen viele neue Gesetze und Ratschläge (das Prinzip des Dras soll von ihm stammen) brachte. Trotz dieser relativ langen Zeit (die Zeitrechnung der meisten anderen rakshazarischen Völker reicht gerade einmal ein paar Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück) wird Phyr-sac-cor, der offiziell als Gott des Gesetzes und des Rechts verehrt wird, zum "Warmen Nest" gezählt, und somit als Diener der H'Stsiva verstanden. Die Priester Phyr-sac-cor selber sind jedoch mit dieser Lesart nicht ganz einverstanden, sehen sie ihn doch auch als Gott der Herrschaft und der Magie an, was sie unweigerlich in Konflikt mit der Priesterschaft H'Stsivas bringt. Noch kommt es nur vereinzelt zu offenen Auseinandersetzungen, fürchten die Anhänger Phyr-sac-cor doch, dass ihr Gott im schlimmsten Fall ins "Kalte Nest" verbannt wird. Ein Ergebnis dieser Auseinandersetzungen war übrigens die Gründung von Ryscca vor 300 Jahren. Dort wird seitdem Phyr-sac-cor als erhabener Herrschaftsgott angebetet, auch wenn man sich Mittlerweilen der offiziellen Lesart der anderen Städte wieder stärker angenähert hat. Außerhalb von Ryscca besitzt der Kult kaum nennenswerten Einfluss.

Ein typischer Phyr-sac-cor -Tempel ist eine kleine Pagode, deren Innenraum mit goldenen Kacheln in Schuppenform verkleidet ist. Dort rezitieren die Priester tagein tagaus die Gesetze der Nagah, lediglich unterbrochen von Opferritualen, die auf einem Altar in der Mitte der Pagode vollzogen werden. Gold und Artefakte landen danach meist im persönlichen Besitz der Priester, die diese aufbewahren, bis ihr Gott wiederkehrt und seinen Tribut einfordert. Verbrecher werden meist geopfert, während das Gesetz, gegen das sie verstießen, rezitiert wird.

Auch in den Hochlanddörfern der Naga wird Phyr-sac-cor verehrt. Hier liegt das Hauptaugenmerk des Kultes eher auf dem Gleichgewicht der Elemente und der Förderung der magischen Forschung. Hier werden nur weibliche Nagah zu Priesterinnen geweit. Die Tempel sind vergoldete Kulthöhlen, die wiederum oft Teil der Ausbildungsstätten der Hy'Chaia sind. Alle Priesterinnen sind selbst ausgebildete Hy'Chaia.


Die Diener des Gottes Die Kultisten Phyr-sac-cor sind selbstherrliche, am genauen Wortlaut überlieferter Gesetze klebende, magieverherrlichende Nagah. Am liebsten währen sie die führende Elite der Nagahkultur, tatsächlich kuschen sie aber vor den Worten einer H'Stsiva-Priesterin. In den Augen aller anderen Nagah sind ihr Verhalten und ihre Ansprüche reinste Rebellion. Basis für die Erstellung eines Kultisten des Phyr-sac-cor ist der Kultist. Der Moralkodex des Kultes umfasst Gesetzestreue (alle Gesetze müssen geachtet und zur Anwendung gebracht werden), die Bewahrung und Verbreitung des Prinzips des Dras (dazu müssen Listen über Geschenke und Abhängigkeiten geschrieben, aktualisiert und auswendig gelernt werden) und die Verherrlichung Phyr-sac-cor (Verkünden, dass Phyr-sac-cor der oberste Gott der Nagahgesellschaft ist, solange keine H'Stsiva-Priesterin in Hörweite ist, und das Sammeln von magischen Artefakten). Die Kultisten zeigen eine Begabung für Rechtskunde. Zu den für den Kult passenden Talenten gehört Rechtskunde, Götter und Kulte, Geschichtswissen, Überzeugen, Nagahkenntnis, Magiekunde, Dolche, Speere und Lese/Schreiben Der persönliche Besitz besteht aus einer Abschrift der Gesetze der Nagah oder einem einfachen magischen Artefakt.

Die Priesterinnen des Hochlandes basieren auf den Werten der Hy'Chaia.

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