Ronthar (Stadt)

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Auf einer breiten, im Norden bewaldeten Halbinsel, an die Nordflanke des erloschenen Vulkans Vaad Ashar geschmiegt, liegt die majestätische Stadt Ronthar, die Hauptstadt des hünenhaften Brokthar-Kriegervolkes. Je nachdem woher der Wind weht, trägt er die Gluthitze des Feuermeers im Süden oder die schwülen Dunstschwaden aus den Nebelwäldern im Norden in die Stadt.

Zwei titanische Felswälle ragen aus der Bergflanke hervor und unterteilen sie Stadt in zwei terrassenförmige Ebenen. Nur jeweils ein gutbewachtes Tor ermöglicht den Aufstieg zur nächsten Ebene und auf den Mauern selbst nisten zahlreiche, wilde Flugechsen. Während Einheimische die Tore unbehelligt passieren dürfen, sind die Torwächter ermächtigt von Besuchern der Stadt Zölle zu erheben. Aus diesem Grund versammeln sich an lukrativen Markt- oder Festtagen hier deutlich mehr Krieger als zum Beispiel in einer verregneten Nacht.

Hinter dem Tor im ersten Mauerring (1) leben die meisten Ronthar, grob nach Stämmen geteilt. Ihre Häuser, die wie aus der Bergwand herausgewachsen wirken, sind kompakte, kastenförmige Wohnbauten aus Vulkanstein, zum Schutz vor Ingrors Zorn, der sich von Zeit zu Zeit als Feuerregen über der Stadt entlädt. Exotische Ornamente zieren die hölzernen Türrahmen und viele Wände. Dazwischen verbindet ein Netz aus Treppen und steilen Pfaden die Gebäude. Hier befinden sich die Ale-Brauereien der Stadt (5) und ein paar Einkornfelder (6). Berüchtigt in Ronthar ist die Grube (10), ein „Etablissement“ das Kneipe, Bordell, Arena und Schlafsaal vereint. Ein Tunnel (x) von 12 Schritt Durchmesser führt durch den Fels in den Krater des erloschenen Vulkans. Dort befindet sich die großflächige Menagerie der Bestienbezwinger, jener tollkühnen Männer und Frauen, die wilde Bestien fangen, zähmen und verkaufen, sowie der Basar für die Kreaturen und andere Waren. Weithin berühmt sind die Zwinger der Bestienbezwingerin Hekabe vom Stamm der Haiman (2), die den Blutzahn (entspricht einem Schlinger) Trollfresser gebändigt hat. Kuriositäten aus allen Teilen des Kontinents bietet der sanskitarische Händler Kasim „Goldzahn“ (3) feil, ein verwegenes Schlitzohr, das bereitwillig Abenteurer in riskante Unternehmen mit großen Profitaussichten entsendet. Im Krater befindet sich darüber hinaus der Große Schlachtplatz, wo wöchentlich Dutzende Kreaturen geopfert werden, sowie ein Lager für nomadische Brokthar-Stämme, die auf der Durchreise rasten oder in Ronthar überwintern.

Die Oberstadt wird dominiert von Schmieden, Bronzegießereien und Handwerksbetrieben (7). Dazwischen hat sich jeder der 12 Stämme ein kolossales Cenotaph (9, mehrmals) aus schwarzem Vulkanit errichtet. Dort versammeln sich die ehrenvollen Krieger der Stämme, um ihrer Ahnen zu gedenken, zu deren und der Götter Ehren zu feiern und zu zechen oder um Rat zu halten. Über die Oberstadt verteilt liegen vier kleine Tempel des Ingror, in denen neben dem Herrn der 1000 Welten auch die Stadtgöttin Rontja und ihre Brüder verehrt werden.

Das oberste Drittel des Vulkans bis über den Kraterrand hinaus nimmt der Schwarze Palast (11) ein. Hier thront der König, der Rakshetos geheißen, auf dem imposanten schwarzen Vulkanitthron, beraten von den Häuptlingen der zwölf Stämme. Im nahe gelegenen Kämpagäon (12) werden die besten Kämpen der Stadt zu Elitekriegern ausgebildet. Ein Großer Ingrortempel (13) ist an der Innenseite des Vulkankraters gelegen. Der Tempel darf nur vom König, den zwölf Stammeshäuptlingen, den Feuerpriestern und ausgewählten Besuchern betreten werden.

Im Süden mündet der Vulkan in die Steilklippen des Feuermeers, eines gigantischen Lavasees, dessen Magma den Himmel beständig rot färbt. Inmitten dieser gleißenden Glut liegt das Kloster Ingror‘a Ash, der Haupttempel der Feuerkleriker, mit dem sehenden Troll Grephonos - dem höchsten Orakel des Tetralo-Pantheons. Nur ein schmaler Steg aus erkaltetem Vulkanstein führt über die glühende Lava zur Tempelanlage. Es wird aber gemunkelt, dass die Feuerkleriker geheime Verbindungen zum Großen Ingrortempel im Inneren des Vulkankraters kennen.

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