Sccri Buccan

Aus Rakshazar-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zwei Tagesreisen den Ribun aufwärts liegt Sccri Buccan, was übersetzt „Neues Ribukan“ bedeutet. Die Siedlung in den Sümpfen wäre eine wie viele, gäbe es dort nicht einen Tempel des Kriegsgottes H'Shinxio und eine Strategonenschule, die auch in der Welt der Schuppenlosen einen ausgezeichneten Ruf genießt. Gegründet wurde die Schule während des gemeinsamen Krieges des Sultans Abu-Malak von Ribukan und der Nagah gegen die Ipexco. Sie ist nominell Teil der Stadt Ribukan, auch wenn die tatsächliche Gewalt über die Schule bei den Nagah aus Assanra liegt, die Sccri Buccan, den Tempel und die Strategonenschule verwalten. Wegen dieser engen, geschichtlichen Verbundenheit besitzen hier Schuppenlose ein höheres Ansehen als in den übrigen Nagahstädten und gelten nicht als Yrachi, als Verstoßene. Zur Zeit leben etwa ein Dutzend Menschen, hauptsächlich Ribukaner, in Sccri Buccan. Die Meisten davon werden gerade zu Strategonen ausgebildet. Eine Ausnahme ist Ali ibn Ribukn, der Flußhändler. Mit seiner Thaluk pendelt er zwischen Ribukan und Sccri Buccan und handelt dabei mit allerlei Gütern. Im Krieg der Hundert Prinzen mischen die Strategonen aus Sccri Buccan fröhlich auf allen Seiten mit. Sie dienen als Offiziere, Leibwächter und Berater in den Heerhaufen der Prinzen und lassen sich ihre Diensts mit Gold, Wein, Elfenbein und Metall vergüten.


Rundgang

Sccri Buccan liegt auf einer Halbinsel an einer Flussschleife des Ribun, geschützt durch mächtige Mauern. Innerhalb der Stadtumwallung leben Bauern, Jäger und Handwerker, die für die Versorgung des Tempels und der Schule sorgen. Das Leben der einfachen Bevölkerung ist, im Vergleich zu dem der Bewohner der Sumpfdörfer, verhältnissmäßig sicher, obwohl das Dorf schon oft von Feinden berannt wurde. Dank der Mauern und der Schüler der Strategonenschule gelang es den Feinden - allen voran den Ipexco - jedoch noch nie einen Fuß ins Dorf zu setzten. Die Sicherheit und der Friede haben jedoch ihren Preis: Alle Macht geht vom obersten H'Shinxio - Priester aus, der Genuß von Schnaps sowie ausgedehnte Feste sind strengstens verboten und die Strategonen begegnen den Dorfbewohnern mit unverhohlener Arroganz. Die Strategonenschule liegt an der Spitze der Halbinsel und ist gleichzeitig Teil der dortigen Verteiligungsanlage. Die Tore der Schule von Sccri Buccan stehen auch Sirdak, Marus, ja sogar Schuppenlosen offen, daher wird dort ebenfalls der Umgang mit, für Nagahverhältnisse, exotischen Waffen wie etwa Sichelschwert, Bogen und schwerem Belagerungsgerät gelehrt. Letztere, drei leichte Ballistren, sind so positioniert, dass sie weite Teile des Flusses und des angrenzenden Ufers bestreichen können. Normalerweise dienen dort Baumstümpfe als Ziele, im Kriegsfall jedoch nutzen die Strategonen anstürmende Ipexco und deren Kanus als Übungszielscheiben. Gleich neben dem Eingangstor erhebt sich die wabenförmige Pagode des H'Shinxio acht Schritt in die Höhe. Fünf Priester verrichten hier ihren Dienst und bilden gleichzeitig die Strategonen der Schule aus. Der Tempelvorsteher übernimmt auch die Rolle der Priester der anderen Nagah-Götter und das Dorf untersteht seiner Kontrolle. Gleich neben der Pagode liegt das "Feld der Tausend Götzen". Die vielen fremden Zöglinge der Strategonenschule, Marus, Sirdak, Ribukaner, und Parnhai brachten im Laufe der letzten Jahrhunderte ihre eigenen Kriegsgötter mit nach Sccri Buccan. Wie bei der Gründung vereinbart, durften die Fremden ihren Göttern eine Stele weihen und dort Opferrituale abhalten, solange sie die Oberhoheit des H'Shinxio Kultes anerkannten. Die Stelen sind der einzige Ort im Reich der Nagah, an dem ungestraft die Götter des „Kalten Nestes“ verehrt werden dürfen. Herrin über die gut 20 Stelen und Garant der Oberhoheit H'Shinxios ist die junge H'Shinxio-Priesterin Thin'Chha Sccri Buccan Zhachtzt Tzachza Fuch Gom, die in Ribukan und, inkognito auch in Yal-Mordai, die fremden Kulte studierte.


Meine Werkzeuge