Schlangenleib

Aus Rakshazar-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schlangenleib ist ein regeltechnischer Vorteil.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Die Nagah gelten als die einzig bekannten, kulturschaffenden Wesen Rakshazars, die über einen schlangenförmigen Unterleib verfügen. Dies äußert sich in einigen speziellen Vor- und Nachteilen, die das Leben der Nagah beeinflussen:

  • Alle Talentproben, die normalerweise direkt mit dem Einsatz von Gesäß und oder Füßen zu tun haben (z. B. auf einem Pferd Reiten und oder an einer Felswand Klettern) sind um bis zu 7 Punkte erschwert. Dafür sind Kletternproben, bei denen sich der Schlangenleib um etwas schlingen/klammern kann (Baum, Säule) um bis zu 7 Punkte erleichtert.
  • Sie erhalten automatisch den Vorteil Zusätzliche Gliedmaßen (bemuskelter Schwanz).
  • Sie sind immun gegen das Manöver Umreißen
  • In sumpfigen Gebieten, im Treibsand, über Grubenfallen oder auf instabilem Untergrund ist das Einsink- bzw. Einbruchrisiko deutlich verringert. Entsprechende Proben sind um bis zu 5 Punkte erleichtert.
  • In für Menschen üblichen Kriech- oder Krabbel-Positionen erleiden die Schlangenleibigen "nur" eine Geschwindigkeitsreduktion von GS -2.
  • Schlangenleibige können nicht springen, dafür bieten sich ihnen andere Möglichkeiten: sie können sich mittels besonderer Anstrengung (und einer Vorbereitungszeit von 3 Aktionen) um die Hälfte ihrer Körperlänge in die Höhe recken und 1/3 der Körperlänge in die Horizontale (z.B. 2 Meter über einen Abgrund hinaus). Eine gelungene Athletik-Probe erhöht diese Reichweite durch ruckartiges Hoch- bzw. Vorschnellen auf 3/4 der Körperlänge.

Kosten: 0 GP

Infokasten

Nagah im waffenlosen Kampf

Aufgrund ihrer Anatomie unterscheiden sich Nagah im waffenlosen Kampf von anderen Rassen. Da sie keine Beine besitzen, können sie keine auf Tritten und Sprüngen basierende Kampftechniken einsetzen. Konkret bedeutet dies, dass sie folgende Manöver nicht erlernen können: Beinarbeit, Fußfeger, Hoher Tritt, Knie, Sprungtritt, Sprung und Tritt. Nagah können zwar waffenlose Kampfstile erlernen, welche die genannten Manöver beinhalten, sie erlangen dadurch aber trotzdem nicht die Fähigkeit die Manöver einzusetzen.
Andererseits ist es auch nicht möglich Fuß- bzw. Schwanzfeger gegen sie einzusetzen. Das Manöver Knie richtet gegen Nagah - unabhängig vom Geschlecht - nur 1W6 TP(A) an und erzielt keine zusätzliche Wirkung beim Überschreiten der Wundschwelle.
Durch ihren Schwanz haben die Nagah zudem die Möglichkeit die Manöver Schwanzfeger und Schwanzschlag zu erlernen.

Nagah und Rüstungen

Aufgrund ihrer Anatomie können Nagah keine Rüstungen tragen, die für normale Zweibeiner gefertigt wurden, sondern sind auf Spezialanfertigungen angewiesen. Ausnahmen sind besonders flexible Rüstugen (wie Kettenhemden oder Schuppenpanzer) oder Rüstungen die nur kleine Teile des Körpers bedecken (wie etwa Brustplatte oder Armschienen). Das Tragen von Beinpanzerungen ist in keinem Fall möglich.
Bei Verwendung des optionalen Rüstungssystems mit Trefferzonen werden bei Nagah die beiden Zonen linkes und rechtes Bein zur Zone Unterkörper zusammengefasst. Der Rüstungsschutz einer Rüstung in dieser Zone ergibt sich aus dem Mittelwert der für die Zonen linkes und rechtes Bein angegebenen RS-Werte der Rüstung.
Die Trefferschwierigkeiten bei Gezieltem Schlag und Gezieltem Schuss sowie die Auswirkungen von Wunden sind identisch mit den Angaben für Beintreffer.

Meine Werkzeuge