Schwarze Pagode

Aus Rakshazar-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Die schwarze Pagode

Szenerie: Mag man auch wochenlang durch den Dschungel gewandert sein und auf kein kulturschaffendes Wesen getroffen sein, so kann man sich dennoch sicher sein, dass es sie gibt. Und so mag es unvermuterterweise geschehen, dass sich plötzlich der Urwald lichtet und den Blick auf eine Siedlung freigiebt. Umso erstaunlicher ist es, wenn es sich nicht um ein kleines Dorf handelt, sondern um eine mächtige Metropole wie Angankor, das sich verborgen mitten in den Sumpfwäldern Ribunkans erhebt. Angankors Stadtbild wird beherrscht von einer gigantischen schwarzen Pagode, die treffenderweise auch genau diesen Namen trägt, die schwarze Pagode von Angankor. Unter den Menschen jedenfalls, denn die Echslinge die diese Stadt bewohnen und beherrschen zischeln nur von H´Ssrag, einem heiligen Ort. Am Ende eines kleinen Takessels, von zwei bewaldeten Hügeln flankiert, überragt dieses eindrucksvolle Gebäude selbst die größten Urwaldriesen des Dschungels. Der Zugang zur Pagode ist jedoch nicht leicht, steht sie doch inmitten eines verschlungenen Labyrinths, welches der Legende nach nur jene durchqueren können,die einen wachem Geist besitzen und von starkem Glauben erfüllt sind. Hat man diese Hürde überwunden erreicht man einen wundersam idyllischen und gepflegten Park, in dem einem beruhigende Stille herrscht. Weder der Lärm der Stadt, noch die Geräusche des Dschungels scheinen bis hierher vorzudringen und jeder der mächtigen, Schatten spendenden Bäume scheint zum Verweilen einzuladen. Leute mit einer ausgeprägten Schlangenphobie werden wenig Freude mit diesem Park haben, denn er wird von hunderten Schlangen in allen nur erdenklichen Farben und Größen bewohnt, die hier friedlich miteinander zu leben scheinen. Hat man auch den Park durchquert steht man schließlich vor der gigantischen Pagode, die aus dieser Nähe betrachtet, gar nicht schwarz sondern eher dunkelbraun wirkt. Das uralte Gebäude ist mit zahllosen Schlangenornamenten, Schriftzeichen und religiösen Darstellungen verziert. Durch ein mächtiges doppelflügiges Portal gelangt man ins Innere des Gebäudes. Die Pagode scheint fast wie natürlich gewachsen, keinen Stein und keinen Nagel findet man hier und zahlreiche Wände sehen aus, als wären sie aus lebendigen Baumstämmen. Im untersten Stockwerk, direkt hinter dem Eingangsportal, liegt die Andachtshalle des Tempels, die von einer großen, hölzernen H´Stsivastatue dominiert wird, welche ihre Arme, wie zum freundlichen Empfang, Richtung Eingang streckt. Hier endet auch schon unser Besuch, denn bis auf die wenigen Fragesteller, die zum Orakel vorgelassen werden, darf niemand außer den Priestern die oberen Stockwerke betreten.

Hintergrund:

Der Grund auf dem die schwarze Pagode steht ist wohl schon seit Jahrtausenden ein wichtiges H´Stsivaheiligtum, sodass es nicht verwundert, dass die Nagah hier ihren wichtigsten Tempel errichtet haben. Ganz nebenbei ist die Pagode auch noch der Sitz der Ssizitay, der obersten H´Stsivapriesterin und hütet das Enigranum, das selbstschreibende Buch, das heiligste Artefakt der H´Stsiva.

Meine Werkzeuge