Schwertmagier

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Schwertmagier

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Inhaltsverzeichnis

Ursprung

Es heißt, dass die Kampfkunst der alten Völker nur noch von ihren magischen Künsten in den Schatten gestellt wurde, und auch dass es nur einem einzigen Orden gelang, beide Künste gleichermaßen zu meistern: Den Schwertmagiern. Schon ein einzelner Schwertmagier habe sich mit Drachen und Riesen messen können, und den Kriegszügen der Heere des alten Reiches konnte weder von Dämonen noch von Göttern Einhalt geboten werden, wenn die Schwertmagier sie anführten. Den Fall der alten Völker allerdings konnten auch sie nicht verhindern, und mit ihnen verging auch der Orden. Sagen berichten von einer Revolte die als Folge des Untergangs unter den Schwertmeistern ausbrach, von Bruderzwist und Verrat, von Offenbarungen und Verleumdungen genährt durch die Götter selbst, um die Macht der Sterblichen ein für alle mal zu begrenzen. Zumindest einen Funken Wahrheit bergen diese alten Sagen wohl in sich, denn die wenigen heute noch existierenden Erben der Schwertmagier, auch wenn sie nur einen Abglanz der alten Macht bewahren konnten, verteilen sich auf dutzende, untereinander verfeidete Gruppen oder wandern gar als Einzelgänger durch Rakshazar.

Traditionen

Jünger der ersten Stunde

Auch wenn sie ihren Zirkeln selbst meist andere, beeindruckender klingende Namen geben - und sich bisweilen untereinander bis aufs Blut anfeinden - haben die Jünger der ersten Stunde doch eines miteinander gemein: sie berufen sich in ihrem Mystizismus auf das “Erbe” des sagenhaften ersten Ordens. Ihre Zirkel bestehen selten aus mehr als einer Handvoll ausgebildeter Schwertmagier, doch scharen sie oft magisch begabte Adepten und unmagische Akoluthen um sich, mit denen sie ihre weltlichen Macht auszuweiten versuchen, inspiriert von der Idee den ursprünlichen Orden in alter Macht wiederauferstehen zu lassen. Meist bilden sich die Zirkel um Relikte aus grauer Vorzeit - alte Wehranlagen, Artefakte oder Schriftwerk - und je nach Ausrichtung versuchen die Jünger entweder deren Macht zu entfesseln oder aber Anderen den Zugriff darauf zu verwehren. Gerade die Jünger, die im Gesichtslosen Gott den obersten Schutzpatron ihres Ordens sehen, schwingen sich bisweilen zu Kriegsherren auf, die mit Schwert und Magie ganze Landstriche unterwerfen - bis auch sie letztendlich an der unbeherrschbaren Wildheit des Rieslands scheitern.

Bekanntere grössere Gruppierungen

Die Dunklen Schwertmeister: Ein loses Zweckbündnis von namenlosen Zirkeln, die über erstaunlich viel Wissen aus alter Zeit verfügen, jedoch - von Missgunst und Paranoia zerfressen - ihr wahres Potential kaum ausschöpfen können.

Die Zerstörer des Gyldenen: Wächter alter Stätten der Macht, die angeblich auf Geheiß eines Himmelsdrachen mit Flamme und Schwert die Verderbnis von Dere tilgen sollen.

Die Pilger

Raggog

Obwohl sie in Punkto Bewahrung der Geheimnisse der Schwertmagie viel mit den Jüngern der ersten Stunde gemein haben, grenzen sich die Pilger was ihre Organisationsform angeht doch recht stark von diesen ab. Ihre Tradition beruht auf einer Meister-Schüler Beziehung, deren zufürderster Zweck die Vervollkommnung der Kunst der Schwertmagie an und für sich ist. Dabei sind sie keine weltfremden Eremiten, sondern sehen vielmehr in der handfesten Auseinandersetzung mit der barbarischen, rakshazarischen Gesellschaft und den Völkern des verfluchten Kontinents einen Weg zur Perfektion. Viele Pilger stehen für eine Idee oder ein Ideal ein, in dessen Namen sie kämpfen, wie z.B. das Richten von Ausbeutern und Tyrannen. Aber auch weniger here Ziele, wie etwa die Mehrung des eigenen Ruhms, oder die Suche nach der perfekten Waffe werden von ihnen mitunter verfolgt. So kommt es, dass man Pilger sowohl als heldenhafte, einsame Rächer durchs Land ziehen sehen kann, als auch als Rechte Hand eines besonders Grausamen Tyrannen, um in dessen Namen gegen Helden aus aller Herren Länder zu kämpfen.

Berühmte Pilger

Raggog, der Schädelsammler: Der finstere Ipexco wandelt schon lange nicht mehr auf den Pfaden seines Volkes. Als Kind von Xhul Sklavenfängern verschleppt endete er über Umwege in der Arena von Shahana, wo er von Schwertmagier und Gladiatorenlegende Kroll auf den Weg des strafenden Eisens gebracht wurde. Raggog initierte sich, indem er seinen Meister enthauptete, und machte sich sodann auf den Weg bösartige Schwertmeister und Magier zu fordern und zu besiegen – und deren Köpfe zu sammeln. Vielleicht war er einst von dem Ideal beseelt, das böse in seine Schranken zu verweisen, doch zu lange schon rückt seine Obsession für das Sammeln von Trophäen mehr und mehr in den Mittelpunkt seines Strebens…

Vorkahn, die Friedensbringerin: Ein seltenes Beispiel für die Vielfalt unter den Schwertmagiern ist die Yeti-Schwertmagierin Vorkahn, die eine seit Generationen in ihrer Familie vererbte Zauberklinge hütet. Es heißt, in die machtvolle Klinge wurde ein bösartiger Schneespinnengeist gebannt, und nur durch regelmäßige Bannsprüche und den Einsatz der Klinge gegen das Namenlose und Dämonen könne dieser geschwächt und so unter Kontrolle gehalten werden. Dabei scheint es fast, als ob das Vernichten von namenloser Brut noch der einfachste Teil von Vorkahn's Lebensqueste ist: Ein würdiger Nachfolger findet sich unter ihren Verwandten nicht, und Vorkahn selbst sieht sich einfach nicht dazu im Stande, ein Kind groß zu ziehen.

Offizielle Quellen

  • Artikel in der Wiki-Aventurica: Schwertmagier
  • Aus Licht und Traum Seiten 15 (hochelfische Erkundungsexpeditionen), 17, 21
  • Das Land des Schwarzen Auges Seite 58
  • Die Welt des Schwarzen Auges Seite 104
  • Drachenschatten Seite 14
  • Firuns Atem Seite 72
  • Geographia Aventurica Seite 100
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