Ssahombri

Aus Rakshazar-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Inhaltsverzeichnis

Der Kult des Ssahombri – der göttliche Spion

Aspekte: Verborgenes, Heimlichkeit, Geheimnisse, Gemeinschaft, List, Schatten, Täuschung, Spontanität, Wachsamkeit, Information

Verbreitung: Angankor, Sseleuhaan, Assanra, Mascupi, Ryscca und diversen sanskitarischen Stadtstaaten

Heilige Orte: keine bekannte heilige Orte

Heilige Steine, Tiere, Pflanzen, Artefakte, Heilige: keine bekannt

Opfergaben: Informationen (belastende Schriftstücke, Pläne)

Feidbild: alle Feinde der Nagah, die Diener der H'Shinxio, Brutalität, Einfältigkeit, Offenheit

Hierarchie: kaum bekannt, ein Priester kennt nur seinen direkten Vorgesetzten und die ihm unterstellten Akruten

Politischer Einfluss: unbekannt

Weltbild / Menschenbild / Stärkstes Argument: Verberge deine Ziele, wisse um die Ziele deiner Feinde, stöhre deren Pläne, ohne dass man dich erkennt. So dienst Du Ssahombri und deinem Volk

Toleranz gegenüber Andersgläubigen: unbekannt


„Und als H'Stsiva merkte, dass sie von Feinden umgeben war, die ihr und den Ihren nach dem Sein trachteten, da gebar sie aus ihrem Schatten Ssahombri und er ward ihr Sahsmar, ihr Spion und ihr Gift und er trug den Untergang in die Reihen ihrer Feinde.“ Pergament, bei einem Kultisten in Yal-Mordai gefunden.

Das Wesen des Ssahombri

Der Herr der Spione, Ssahombri, ist der göttliche Schatten H'Stsivas und Patron der Heimlichkeit, der Geheimnisse und alles Verborgenen, der List, der Täuschung, aber auch der Wachsamkeit. Als Sahsmar (Diener) H'Stsivas gilt er auch als Beschützer der Nagah-Gemeinschaft. Ssahombri ist auch der Schutzgott der spontanen Idee. Vieles rund um sein Wesen liegt im Dunklen, so wissen die Nagah nicht, wo das höchste Heiligtum des Gottes liegt oder welche Artefakte, Pflanzen, Steine oder Tiere ihm wohlgefällig sind. Als Opfer nimmt der Schatten H'Stsivas gern Pläne, geheime Schriftstücke, sowie Geheimnisse aller Art an. Feinde des Kultes sind alle Feinde der Nagah und die Diener der H'Shinxio da Ssahombri Brutalität und, Einfältigkeit mehr als alles Andere verabscheut. Auch naive Offenheit ist ihm zuwider. Ssahombri verleiht nur seinen höchsten Dienern Karma.

Der Kult des Ssahombri

Der Kult des Schatten H'Stsivas ist der geheimnisvollste aller Nagahkulte, so geheimnisvoll, dass die wenigsten Nagah überhaupt etwas über ihn wissen. Selbst viele H'Stsiva-Priesterinnen bezweiflen die Existenz des Kultes. Doch er existiert, kennt drei Weihegrade, ist stark mit dem Kult H'Stsivas verwoben und dient ihm als Geheimpolizei, Meulerorganisation, Spionagenetzwerk im Feindesland und als Missionare bei den Sanskitaren der Stadtstaaten.

Der einfachste Weihegrad des Kultes sind die Uchhhsch, die Eingeweihten, die sich aus den reihen von in speziellen Schulen ausgebildeten Strategonen und Hy'Chaia rekrutieren. Die Eingeweihten dienen dem Kult als Handlanger und Nagah fürs Grobe. Der zweite Weihegrad nennt sich Schrrim, die Erweckten, die aus den besten der Eingeweihten erwählt werden. Sie dienen dem Kult als Augen und Ohren und werden von ihm oder den H'Stsiva-Priesterinen als Spione und Missonare eingesetzt. Jeder Schrrim gebietet über mehrere Strategonen und Hy'Chaia und ist selbst einem Ssschiich, einem Schatten, dem dritten bekannten Weihegrad, unterstellt. Die Schatten bilden den geheimen Rat des Kultes. Sie bestimmen aus ihren Reihen einen Oberpriester, der für die Weihe neuer Schatten und die Weitergabe der Liturgien verantwortlich ist. Im Rat werden auch die Aufgaben der einzelnen Kultmitglieder verteilt und die Ergebnisse der Anstrengungen des Kultes besprochen, bewertet und archiviert. Der Kult nimmt auch viele Nichtnagah in seine Reihen auf, Gerüchten zu Folge soll ein Schatten gar ein Ipexco sein.

Dass den wenigen Nichteingeweiten, die vom Kult wissen, nur ein Tempel, der öffentlichen zu Angankor, bekannt ist, ist ob der Heimlichtuerei des Kultes kein Wunder. Fast alle andern Tempel sind Teil der jeweiligen örtlichen H'Stsiva-Tempeln. Betrachtet man in den Tempeln die Statuen der Göttin genauer, fällt auf dass die Statuen oft einen Schatten zu werfen scheinen, der komischerweise so garnicht zur Gestallt der Säule passen will. Dort halten die Gläubigen ihren Gottesdienst, der sich äußerlich zunächst kaum von einem H'Stsiva-Göttinindienst zu unterscheiden scheint, ab. Ein Unterschied jedoch fällt auch dem Laien auf: Im Gottesdienst wird bevorzugt der Schatten der Herrin angerufen, der über den Feind kommen möge. Was kaum bekannt ist, ist die Tatsache, dass fast alle H'Stsiva-Priesterinen in den Städten der Menschen auch Ssahombri huldigen.

Die Diener des Ssahombri

Bei der Erschaffung eines Ssahombri-Dieners kann zwischen den Weigehraden Uchhhsch und Schrrim gewählt werden, die Erhebung zum Ssschiich sollte nur großen Helden gewährt werden und auf Basis der Regeln für die Spätweihe (WdG s 238) mit 12 Karmapunkten erfolgen. Für die Strategonen gelten die Werte der Profession Strategonen Ssahombris, für die Hy'Chaia gelten ebenfalls die entsprechenden Werte. Die Schrrim bauen auf diesen Professionen auf. Sie erhalten zusätzlich folgende automatische Eigenschaften: Verpflichtung (gegenüber dem Kult des Ssahombri), Akoluth des Kultes, Gefäß der Götter II(siehe Myranische Götter S.15), jedoch auch für Wunder des H'Stsiva, sowie Schattengestallt (MG S. 193),Mondsilberzunge (WdG S. 274) und Schattenrüstung (MG S. 193)

Meine Werkzeuge