Sumacoatl

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Die sterbende Erdgöttin Sumacoatl ist die Hauptgottheit des ipexischen Pantheons und ihre Verehrung war kulturstiftend für die Ipexco der Tempelstädte.

Der Kult der Sumacoatl

Aspekte: Achtung der Natur, Selbstlosigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Geburt
Pantheon: Ipexco
Schöpfungslehre: Los/Sumu
Verbreitung: Tal der Tempel, Halbinsel von Ribukan
Weltliche Aufgaben: Versorgung der Erdenmutter mit der Essenz und "offizielle" Staatslenkung
Wichtige Tempel: Uxmatl
Feiertage: Nacht der großen Vereinigung
Heilige Artefakte: Das Herz Sumacoatls
Heilige Orte: Uxmatl
Opfergaben: Blut (Essenz)
Politischer Einfluss: Gering (Ausnahme Uxmatl)
Hierarchie: schwach ausgeprägt
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: gering
Feindbilder: Bergbau, Verhüttung, Kaltblüter, Handeln gegen die Schöpfung
Lehre des Kultes: Sumacoatl muss mit Essenz versorgt werden, damit die Welt nicht untergeht
Ziele des Kultes: Verzögerung des Weltenendes
Jenseitsbild: Mit der Essenz geht die Seele des Toten in Sumacoatl auf und wird so ein Teil der Schöpfung selbst
Weltbild: Sterbende Erdenmutter
Menschenbild: Jeder Mensch trägt von Geburt an die Essenz in sich. Er hat die Verantwortung dafür zu tragen, dass diese der Erdenmutter wieder zugeführt und nicht leichtsinnig vergeudet wird.
Stärkstes Argument: „Hört auf Sumacoatl zu opfern und die Welt wird untergehen!“
Lebensinhalte und Glauben: Versorgung der Erdenmutter und Schutz der Schöpfung
Bild des Glaubens in der Bevölkerung: Kernglaube der Ipexco, der das Verhalten des ganzen Volkes bestimmt.
Tempelgarden und militärischer Einfluss: sehr gering, nur kleine Tempelgarden ohne militärisches Gewicht (Ausnahme Uxmatl)


Obgleich der Kult der Sumacoatl maßgeblich das Dasein und die Identität der Ipexco-Gesellschaft prägt und die Tempelpyramide der Sumacoatl in jeder Stadt das Zentrum des kultischen Lebens darstellt, ist der Einfluss ihrer Priesterschaft im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr zurückgegangen. Durch die kriegerischen Auseinandersetzungen und die internen Machtkämpfe unter den verschiedenen Priesterschaften, haben sich von Stadt zu Stadt unterschiedliche Mächtekonstellationen und Hierarchien herausgebildet. Die Priesterschaften der Sumacoatl sind in diesen Auseinandersetzungen zum Spielball der anderen jeweils vorherrschenden Priesterschaften geworden. Abgesehen von kleinen Leibgarden verfügen sie über keinen militärischen Einfluss und sind somit nahezu machtlos und erfüllen nur noch rein repräsentative Aufgaben. Einzige Ausnahme ist die Sumacoatl-Priesterschaft von Uxmatl. Hier hüten die Priester das Geheimnis um das heiligste Artefakt der Ipexco, das Herz-Sumacoatls. Dies war einst der Grund für den Zug der Ipexco in das Tal der Tempel. Worum es sich bei diesem Artefakt handelt, welche Macht ihm inne wohnt und wie diese zu nutzen oder zu kontrollieren ist, ist einzig den Hohepriestern der Sumacoatl bekannt und wird auch nur an die nachfolgenden Hohepriester weitergegeben. Diesem Umstand und der großen Tempelgarde, die dazu benötigt wird die große Pyramide in der das Herz aufbewahrt wird zu bewachen, ist es zu verdanken, dass die Vorherrschaft der Sumacoatl-Priesterschaft in der ehemaligen Hauptstadt des einstigen Ipexco-Reiches nach wie vor ungebrochen ist.

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