Suuad'Har

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Der Kult der Suuad'Har - Mutter allen Lebens

Aspekte: Heilung, Gnade, Humus, Mitleid, Harmonie, Fruchtbarkeit, Wiedergeburt, Selbstlosigkeit, Wildnis

Verbreitung: Sirdaksippen, Nagah-Sumpfdörfer, Städte der Nagah Archaen und in den Hochlanddörfern der Nagah

Heilige Orte: Bei den Siraksippen keine, da der ganze Dschungel heilig ist, bei den Nagahkulturen Quellen von Tarschequ

Heilige Steine, Tiere, Pflanzen, Artefakte, Heilige: (theoretisch) alle Lebewesen auser dem Dämonenfrosch

Opfergaben: Tänze, Obst, Blumen, Parfum

Feidbild Für die Sirdaksippen Feinde der Schöpfung, Eindringlinge in den Dschungle Ribukans, bei den Nagahkulturen unnötiges Töten, unnötige Vernichtung der Natur (z.B. duch Kupferschlackehalden bei der Waffenherstellung), Hektik, Freudlosigkeit, Gnadenlosigkeit

Hierarchie: Bei den Sirdaksippen keine, da keine Priester. Bei den Nagahkulturen sehr gering, die Tempelvorsteherinnen in den Strädten und Dörfern sind relativ unabhängig voneinander und schulden nur der Hohepriesterin der H'Stsiva rechenschaft.

Politischer Einfluss keinen

Weltbild / Menschenbild / Stärkstes Argument Suuad'Har ist um uns, in uns, mit uns. In diesem vie im letzten so auch im nächsten Leben.

Toleranz gegenüber Andersgläubigen: sehr hoch



Das Wesen der Suuad'Har

Suuad'Har ist die Göttin des Lebens, der Heilung, der Wiedergeburt, des Mitleids und der Gnade. Sie wacht über die Wildnis und das Element Humus und belohnt den selbstlosen Einsatz für die Sippe. Den Nagah zufolge sind ihr die Quellen des Tarschequ nördlich von Assanra heilig, die Sirdak sehen gar den gesamten Dschungel als ihr Heiligtum an. Aus diesem Grund kennen die Baumechsen auch kleine besonderen, heiligen Artefakte. Weiterhin gilt alles tierische Leben als der Göttin heilig. Einzige Ausnahme hiervon ist der Dämonenfrosch, der bei Nagah und Sirdak gleichermaßen als unheilige, todbringende, allesverschlingende Bestie gilt. Man opfert Suuad'Har Obst, Blumen, Schnaps und wohlduftende Öle, oder ehrt sie indem man für sie tanzt oder musiziert. Zuwider sind Suuad‘ Har unnötiges Töten, Schändung der Natur, z.B. durch Kupferschlackehalden, die bei der Bronzeherstellung in den Städten der Naga anfallen, Hektik, Freudlosigkeit und Gnadenlosigkeit. Ihren Dienerinnen spendet die Göttin kein Karma.

Der Kult der Suuad'Har

Die Göttin des Lebens wird von mehr als einer echsischen Kultur angebetet. Ursprünglich stammte ihre Verehrung von den Sirdak. Dort kennt man kein Priesteramt und auch keine Tempel. Suuad'Har wird als allumfassende Göttin verstanden, die allen ihren Geschöpfen jederzeit nahe ist und auf sie achtet. Auch der "göttliche Wind" Chrs’ir, der von anderen Völkern, allen voran den Bewohnern Ribukans, als eigenständige Windgotheit gesehen wird, wird von den Baumechsen als Teilaspekt Suuad'Hars verstanden, der die Bäume schüttelt und für den Tod und die Vergänglichkeit steht. Anders wird die Göttin hingegen von den Nagah verstanden. Die Suuad'Har Verehrung der Schlangenleibigen entsprang dem engen Zusammenleben von Nagah und Sirdak in den Sumpfdörfern und trat von dort aus ihren Siegeszug über die Städte der Archaen bis in die Dörfer des Hochlandes an. Dabei entstand ein, wenn auch kaum organisierter und bis auf die Priester der Sumpfdörfern weitestgehend machtloser, Priesterstand, der meist von Sirdak gebildet wird. Egal ob Sirdak oder Nagah, die Art und Weise die Göttin zu ehren ist bei beiden fast gleich. Begleitet von lauter Musik, ausgelassenen Tänzen, geschmückt mit Blumengirlanden und geradezu gebadet in diverse Duftwässer macht man sich gemeinsam über überreife Früchte und Schnaps her, dabei preist man die Göttin für ihre Milde und Gnade.

Die Diener Suuad'Hars

Wilde Sirdak kennen kein Priesteramt. Die Priester in den Siedlungen der Nagah sind hauptsächlich weibliche Sirdak, die in dieser Kultur aufwuchsen. Die Priesterinnen sind offen, freundlich, schicksalsergeben und vor allem der Natur und den einfachen Bewohnern ihrer jeweiligen Gemeinschaft zugetan. Sie basieren auf den Werten des Stammeskultisten. Zum Kult der Suuad'Har passen die drei Heikundetalente (Gift, Krankheit und Wunden), sowie Orientierung, Wildnisleben, Wetterkunde, Pflanzenkunde, Tierkunde und Musizieren. Zum Moralkodex der Priesterinnen gehört der Schutz der Natur und die Verherrlichung der Göttin in Tanz und Musik, sowie der Schutz des Lebens.

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