Tal der Tempel

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Beherrschten die Ipexco einst fast die gesamte Halbinsel von Ribukan, so wurden sie mit den Jahren durch die Sanskitaren immer weiter zurück gedrängt. Nur in einem großen Dschungeltal, welches im Norden und im Süden durch mächtige Regengebirge flankiert wird, konnten sie sich halten. Alle Versuche der Sanskitaren auch dieses letzte Rückzugsgebiet zu erobern schlugen fehl und nur wenigen Invasoren gelang die Flucht aus dem Tal, das den Ipexco wahrhaft heilig ist. Sie verteidigen es verbissen gegen jeden Eindringling, denn in ihm verborgen liegen die großen Tempelstädte ihres Volkes, weshalb sie es selbst auch das Tal der Tempel nennen.

Das Tal ist durch den dichten Dschungel nur schwer zugänglich und nur wenige, verborgene Trampelfade erleichtern das Vorankommen. Die Gebiete um die großen Städte jedoch wurden über Jahrhunderte gerodet und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht. So entstanden große Ebenen, die heute nahezu gänzlich frei von Dschungelvegetation sind. Straßen gibt es nur in der direkten Umgebung der Städte. Innerhalb des Dschungels existieren auch noch ausgedehnte Sumpfgebiete, die für Unkundige zur tödlichen Falle werden können. Neben der ausgedehnten und dichten Vegetation existiert im Tal auch eine Vielzahl verschiedener Tierarten und wenn der Dschungel des Nachts zum Leben erwacht, beginnen seine Bewohner ihr ohrenbetäubendes Konzert. Im Westen grenzt das Tal der Tempel an die Blutsee und ans Gelbe Meer. Die Dichte Vegetation des Dschungels endet erst wenige Schritte vor den Stränden und wirkt vom Wasser aus betrachtet wie eine bedrohlich aufragende, dunkelgrüne Mauer. Die Strände selber bestehen aus weißem Sand und gehen in flache, türkisblaue Küstengewässer über. Korallenriffe, die erst knapp unter der Wasseroberfläche enden, lassen die Wellen bereits weit vor der Küste brechen, so dass eine ungefährliche Küstenschifffahrt möglich ist und die Ipexco der Küstendörfer das reichhaltige Nahrungsangebot des Meeres problemlos nutzen können.

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