Tarixlal

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Der Kult des Tarixlal

Aspekte: Tod, Vergänglichkeit, Gedächtnis, Nekromantie
Pantheon: Ipexco
Schöpfungslehre: Los/Sumu
Verbreitung: Tal der Tempel, Halbinsel von Ribukan
Weltliche Aufgaben: Toten-Zeremonien, Archivierung von Wissen, Mumifizierung
Wichtige Tempel: Mitlaxal
Feiertage: Die Nacht des blutroten Mondes
Heilige Artefakte: Der Stein der Erinnerungen, Tarixlals Horn
Heilige Orte: Der Berg des Erinnerns
Opfergaben: Blut, Erinnerungen, das Leben
Politischer Einfluss: groß
Hierarchie: ausgeprägt
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: gering
Feindbilder: Vergessen, Angst vor dem Tod
Lehre des Kultes: „Nach der Reinigung der Seele und deren Verschmelzung mit der Erdenmutter bleibt der Körper zurück und dieser ist ein Werkzeug unseres dunklen Gottes.“
Ziele des Kultes: Erinnerungen fixieren, Tote Mumifizieren
Jenseitsbild: Verschmelzung mit der Erdenmutter
Weltbild: Alles ist Vergänglich, auch das Wissen
Menschenbild: Menschen sammeln während ihres Lebens wertvolle Erfahrungen. Diese dürfen nicht verloren gehen, sondern müssen für die Nachwelt aufgehoben werden. Nach dem Tod steht sein Körper im Dienste Tarixlals.
Stärkstes Argument: „Mit deinem Tod und deiner Vereinigung mit Sumacoatl teilst du deine Erfahrungen mit der Erde, doch was bleibt davon bei den Lebenden, wenn sie nicht festgehalten werden? Mit der Seele hat Sumacoatl ihren Teil erhalten, die Hülle gehört Tarixlal!“
Lebensinhalte und Glauben: Sammeln von Erfahrungen und Tarixlal stärken.
Bild des Glaubens in der Bevölkerung: Der Kult verfügt über viel Wissen und seine Priesterschaft über viel Macht (auch über die Toten), deshalb fürchtet man den Kult und versucht ihm aus dem Weg zu gehen.
Tempelgarden und militärischer Einfluss: groß, die Tempelgarden des Kultes begleiten jeden Kriegszug der Ipexco, da ihre Priester zwangsläufig an ihnen teilnehmen. Darüber hinaus kennt niemand die Zahl der Mumien, die innerhalb der Pyramiden auf ihren Einsatz warten.


Der Kult des Tarixlal ist fest mit den Opferzeremonien zu Ehren Sumacoatls verbunden. Trotzdem herrschen zwischen beiden Priesterschaften starke Spannungen. Während die Sumacoatl-Priester dafür Sorge tragen, dass die Erdenmutter durch die Opferungen gestärkt wird, haben die Priester des Tarixlal dafür Sorge zu tragen, dass die Erfahrungen des Toten für die Nachwelt bewahrt werden und das Sumacoatl die Seelen der Opfer annimmt und diesen somit ein Leben nach dem Tode ermöglicht wird. Gleichzeitig bedienen sie sich aber auch des Körpers des Toten, denn ihrer Auffassung nach, bleibt nach den Zeremonien nichts Heiliges zurück und der Körper kann als Gegenstand bezeichnet werden, den man sich zu Nutze machen kann. Zu diesem Zwecke werden die Toten mumifiziert und so verhindert, dass Sumacoatl sich die Körper zurückholt. Dies stößt bei der Sumacoatl-Priesterschaft auf heftige Ablehnung, denn sie ist der Meinung, dass auch der tote Körper der Erdenmutter zusteht. Doch ist sie in der Regel nicht in der Lage die Tarixlal-Priester von ihrem Tun abzuhalten, denn im Gegensatz zu ihr verfügen die Priester des Tarixlal über ansehnliche Tempelgarden. Die Priester begleiten die Kriegszüge des Volkes, denn auch diejenigen, die auf dem Schlachtfeld sterben, haben ein Anrecht auf einen Platz bei der Erdenmutter. Und auf den Schlachtfeldern findet man die besten Körper für ihre Vorhaben. Da diese Aufgabe mitunter recht gefährlich sein kann, leisten sie sich eine nicht gerade kleine „Leibwache“, die sich aber nicht immer nur mit defensiven Aufgaben befasst. Ein weiterer Machtfaktor ist ihr Wissen. Wann immer es möglich ist versuchen die Priester, mit Hilfe eines Rituals, die Erinnerungen eines Sterbenden in sich aufzunehmen. Diese werden später in den „Stein der Erinnerungen“ übertragen. Bei der Masse an Opferungen und Kriegen und im Anbetracht der langen Zeitspanne, mag man sich nicht vorstellen auf welche Massen von Erinnerungen die Priesterschaft zurückgreifen kann. Von den eingelagerten Mumien ganz zu schweigen...

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