Tulcán: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Tulcán''' sind einer der vorherrschenden [[Ipexcostämme]] an der Küste zur [[Blutige See|Blutigen See]]. Nördlich und südlich der Küstenstadt [[Lubaantuna]] erstrecken sich die Strände der Tulcán. Der Stamm ist äußerst territorial und verteidigt seinen Herrschaftsbereich verbissen. Geschnitzte, bunte Stelen markieren deutlich ihren Einflussbereich und signalisieren jedem Fremden, an wessen Küste er soeben gelandet ist. Sie gelten als die besten Seefahrer unter den Ipexco und ihre Trimarane und Kriegskanus können vor allen Küsten der Blutsee angetroffen werden. Aus diesem Grund ist die Tempelstadt Lubaantuna auch ein Bündnis mit dem Stamm eingegangen. Die Krieger der Tulcán stellen die Paddler und Navigatoren der Kriegstrimarane der Stadtkulte, mit deren Hilfe die Tempelstadt ihre Garden zu fremden Küsten transportiert, um dort auf Sklavenjagd zu gehen. Die Tulcán beten vor allem die Meeresgöttin [[Tlalclatan]] an und sind auch dafür verantwortlich, dass sich die Anbetung dieser Stammesgottheit in Lubaantuna etablieren konnte. Zur Zeit entsteht die erste Tempelpyramide Tlalclatans in der Küstenstadt. Sowohl die Priester, als auch die Mitglieder der Tempelgarde werden von den Tulcán gestellt. Die Krieger sind als furchtlose und vollendete Seefahrer an allen Küsten der Blutigen See bekannt. Zu den eindruckvollsten Riten gehört die selbstmörderische Jagd auf Wale, bei welcher sich junge Krieger mitsamt ihrer Harpune in die Fluten stürzen, um ein Tier zu erlegen, was gleichzeitig auch ihr Mannbarkeitsritual ist. Obwohl die Tulcán als sehr kriegerisch gelten, greifen sie nicht wahllos jeden Fremden an. Nur diejenigen, die sich als feindselig, respektlos oder schwach erweisen, müssen mit einem Angriff rechnen. Respekt, Ehre und Höflichkeit werden als höchste Tugenden geschätzt, sodass Reisende, die sich entsprechend verhalten, nach einer kurzen Beobachtungsphase die Gastfreundschaft der Tulcán kennen lernen. So kommt es, dass die zahlreichen Berichte der [[Sanskitaren]] über die Tulcán extrem unterschiedlich ausfallen. Während die einen von unerschrockenen, blutrünstigen Wilden sprechen, berichten andere Reisende von gastfreundlichen und höflichen Zeitgenossen.
 
Die '''Tulcán''' sind einer der vorherrschenden [[Ipexcostämme]] an der Küste zur [[Blutige See|Blutigen See]]. Nördlich und südlich der Küstenstadt [[Lubaantuna]] erstrecken sich die Strände der Tulcán. Der Stamm ist äußerst territorial und verteidigt seinen Herrschaftsbereich verbissen. Geschnitzte, bunte Stelen markieren deutlich ihren Einflussbereich und signalisieren jedem Fremden, an wessen Küste er soeben gelandet ist. Sie gelten als die besten Seefahrer unter den Ipexco und ihre Trimarane und Kriegskanus können vor allen Küsten der Blutsee angetroffen werden. Aus diesem Grund ist die Tempelstadt Lubaantuna auch ein Bündnis mit dem Stamm eingegangen. Die Krieger der Tulcán stellen die Paddler und Navigatoren der Kriegstrimarane der Stadtkulte, mit deren Hilfe die Tempelstadt ihre Garden zu fremden Küsten transportiert, um dort auf Sklavenjagd zu gehen. Die Tulcán beten vor allem die Meeresgöttin [[Tlalclatan]] an und sind auch dafür verantwortlich, dass sich die Anbetung dieser Stammesgottheit in Lubaantuna etablieren konnte. Zur Zeit entsteht die erste Tempelpyramide Tlalclatans in der Küstenstadt. Sowohl die Priester, als auch die Mitglieder der Tempelgarde werden von den Tulcán gestellt. Die Krieger sind als furchtlose und vollendete Seefahrer an allen Küsten der Blutigen See bekannt. Zu den eindruckvollsten Riten gehört die selbstmörderische Jagd auf Wale, bei welcher sich junge Krieger mitsamt ihrer Harpune in die Fluten stürzen, um ein Tier zu erlegen, was gleichzeitig auch ihr Mannbarkeitsritual ist. Obwohl die Tulcán als sehr kriegerisch gelten, greifen sie nicht wahllos jeden Fremden an. Nur diejenigen, die sich als feindselig, respektlos oder schwach erweisen, müssen mit einem Angriff rechnen. Respekt, Ehre und Höflichkeit werden als höchste Tugenden geschätzt, sodass Reisende, die sich entsprechend verhalten, nach einer kurzen Beobachtungsphase die Gastfreundschaft der Tulcán kennen lernen. So kommt es, dass die zahlreichen Berichte der [[Sanskitaren]] über die Tulcán extrem unterschiedlich ausfallen. Während die einen von unerschrockenen, blutrünstigen Wilden sprechen, berichten andere Reisende von gastfreundlichen und höflichen Zeitgenossen.
  
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Version vom 26. September 2014, 14:51 Uhr

Die Tulcán sind einer der vorherrschenden Ipexcostämme an der Küste zur Blutigen See. Nördlich und südlich der Küstenstadt Lubaantuna erstrecken sich die Strände der Tulcán. Der Stamm ist äußerst territorial und verteidigt seinen Herrschaftsbereich verbissen. Geschnitzte, bunte Stelen markieren deutlich ihren Einflussbereich und signalisieren jedem Fremden, an wessen Küste er soeben gelandet ist. Sie gelten als die besten Seefahrer unter den Ipexco und ihre Trimarane und Kriegskanus können vor allen Küsten der Blutsee angetroffen werden. Aus diesem Grund ist die Tempelstadt Lubaantuna auch ein Bündnis mit dem Stamm eingegangen. Die Krieger der Tulcán stellen die Paddler und Navigatoren der Kriegstrimarane der Stadtkulte, mit deren Hilfe die Tempelstadt ihre Garden zu fremden Küsten transportiert, um dort auf Sklavenjagd zu gehen. Die Tulcán beten vor allem die Meeresgöttin Tlalclatan an und sind auch dafür verantwortlich, dass sich die Anbetung dieser Stammesgottheit in Lubaantuna etablieren konnte. Zur Zeit entsteht die erste Tempelpyramide Tlalclatans in der Küstenstadt. Sowohl die Priester, als auch die Mitglieder der Tempelgarde werden von den Tulcán gestellt. Die Krieger sind als furchtlose und vollendete Seefahrer an allen Küsten der Blutigen See bekannt. Zu den eindruckvollsten Riten gehört die selbstmörderische Jagd auf Wale, bei welcher sich junge Krieger mitsamt ihrer Harpune in die Fluten stürzen, um ein Tier zu erlegen, was gleichzeitig auch ihr Mannbarkeitsritual ist. Obwohl die Tulcán als sehr kriegerisch gelten, greifen sie nicht wahllos jeden Fremden an. Nur diejenigen, die sich als feindselig, respektlos oder schwach erweisen, müssen mit einem Angriff rechnen. Respekt, Ehre und Höflichkeit werden als höchste Tugenden geschätzt, sodass Reisende, die sich entsprechend verhalten, nach einer kurzen Beobachtungsphase die Gastfreundschaft der Tulcán kennen lernen. So kommt es, dass die zahlreichen Berichte der Sanskitaren über die Tulcán extrem unterschiedlich ausfallen. Während die einen von unerschrockenen, blutrünstigen Wilden sprechen, berichten andere Reisende von gastfreundlichen und höflichen Zeitgenossen.

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