Yal-Mordai

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Zwischen den steilen Klippen der Blutsee, in einer seichten Bucht gelegen, ist das Stadtsultanat Yal-Mordai eine der größeren Seemächte Rakshazars. Die Galeeren aus Yal-Mordai zählen zu den schnellsten Wasserfahrzeugen in der Blutsee und dem Gelben Meer. Gegründet wurde die Stadt auf den monumentalen Ruinen einer vorzeitlichen Zivilisation vom tulamidischen Sultan Mordai ibn Dhuri. Einstmals beherrschte Yal-Mordai als Hauptstadt des Sanskitarischen Reiches fast die gesamte Küste der Blutsee, doch diese Tage waren gezählt als der skrupellose Sultan Al'Hrastor die Macht ergriff. Das stolze Yal-Mordai liegt danieder, die hohen Türme und Minarette verfallen und dem Volk geht es nun noch dreckiger als zuvor. Nur Soldaten und Hexer sind in dieser Stadt des Verfalls einigermaßen gut dran. Die ehemaligs eroberte Stadt Yal-Kalabeth ist inzwischen wieder autonom und einer der ärgsten Feinde geworden, die ehemals verbündeten Ipexco sind nun ebenfalls feindlich gesonnen und wirklich bedrohlich wird die wachsende Feindschaft zum mächtigen Shahana. Yal-Mordai ist an allen Seiten von Gegnern umgeben. Al'Hrastor zählt zu den mächtigsten Magiern des Rieslandes und kann auf über 400 Jahre praktische Erfahrung mit okkultem Wissen zurückgreifen. Man hält ihn gemeinhin für den absoluten Meister der Hexerei und verdorbener, schwarzer Alchimie. Das Lebenselixier, dass ihn so lange am Leben hält hat jedoch zwei Nachteile. Erstens verhilft es nicht zu ewiger Jugend, so dass der Hexersultan mittlerweile aussieht, wie ein mit faltiger Haut überzogenes Skelett und zweitens braucht man immer mehr davon, je länger man es verwendet. Wie auch die Städte Ribukan und Shahana verfügt Yal-Mordai über ein bemerkenswertes Artefakt aus der Zeit des antiken Rakshazars: Eine schwimmende Festung. Der Hexersultan benutzt die Festung nur zu gern für Seeschlachten und Angriffe auf Küstensiedlungen. Da aber auch die schwimmenden Festungen keinesfalls unbesiegbar sind, hat Al-Hrastor bereits umfassende "Reparaturen" an seiner Festung durchführen lassen müssen. So wirkt die Festung Yal-Mordais im Vergleich zu den anderen beiden Seefestungen in sanskitarischer Hand seltsam primitiv und geflickschustert. Al'Hrastors Festung verfügt über keine große Primärwaffe. Um anzugreifen, verwendet die Besatzung Steinschleudern auf den vier Ecktürmen oder es werden Bogenschützen auf der Festungsmauer postiert.

Offiziellen Quellen

  • Artikel in der Wiki-Aventurica: Yal-Mordai
  • Geographia Aventurica Seite 99
  • Im Bann des Diamanten Seite 68
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