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Die Wasserversorgung wird durch Kanäle und Zisternen sichergestellt. Ein ausgeklügeltes Schachtsystem sorgt für Belüftung und Rauchabzug. Immer wieder trifft man auf heiße Quelltöpfe, die zum geselligen Bad einladen.
 
Die Wasserversorgung wird durch Kanäle und Zisternen sichergestellt. Ein ausgeklügeltes Schachtsystem sorgt für Belüftung und Rauchabzug. Immer wieder trifft man auf heiße Quelltöpfe, die zum geselligen Bad einladen.
 
   
 
   
Steigt man weiter in die Tiefen des Berges hinab, gelangt man zu den dunkleren, räucherwerkgeschwängerten Hallen der [[Umbatarkai]], in denen nur noch die violetten Hetrah-Kristalle spärliches Licht spenden. Dort finden sich wunderschöne Tropfsteinhöhlen, Lavakanäle und teilweise überflutete Bereiche, die von den seltsamsten Wesen der Dunkelheit bewohnt werden. Prächtige Kristalldrusen schmücken Wände und Decken, deren materieller Wert hier niemanden zu interessieren scheint. Geht man noch tiefer, erreicht man schließlich die Höhle des Rausches, einen heiligen Ort, der in seiner ganzen Schönheit nur mit nachtsichtigen Augen zu bewundern ist. Dann aber erschließt sich dem staunenden Reisenden eine Märchenwelt aus Kristall und Wasser, natürlichen Brücken und bizarrsten Formen, die wahrhaft von einzigartiger, berauschender Schönheit sind. Ein geheimnisvolles Gas, das hier aus dem Gestein austritt, sorgt dafür, dass rauschhafte Traumgesichter über die Besucher hereinbrechen und die Finsternis mit den Dämonen oder Musen ihrer eigenen Seele erfüllen. Hier liegt auch der Tiefenborn, ein bodenloser Abgrund, von dem die Umbatarkai sagen, er sei der Ort wohin die Seele eines Angurianers geht, um wiedergeboren zu werden. Auf diese Weise findet das Garam des Verstorbenen Zuflucht bei der Allmutter und ist frei vom Zugriff gieriger Geister, Dämonen oder Götter.
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Steigt man weiter in die Tiefen des Berges hinab, gelangt man zu den dunkleren, räucherwerkgeschwängerten Hallen der [[Umbatarkai]], in denen nur noch die violetten Hetrah-Kristalle spärliches Licht spenden. Dort finden sich wunderschöne Tropfsteinhöhlen, Lavakanäle und teilweise überflutete Bereiche, die von den seltsamsten Wesen der Dunkelheit bewohnt werden. Prächtige Kristalldrusen schmücken Wände und Decken, deren materieller Wert hier niemanden zu interessieren scheint. Geht man noch tiefer, erreicht man schließlich die Höhle des Rausches, einen heiligen Ort, der in seiner ganzen Schönheit nur mit nachtsichtigen Augen zu bewundern ist. Dann aber erschließt sich dem staunenden Reisenden eine Märchenwelt aus Kristall und Wasser, natürlichen Brücken und bizarrsten Formen. Ein geheimnisvolles Gas, das hier aus dem Gestein austritt, sorgt dafür, dass rauschhafte Traumgesichter über die Besucher hereinbrechen und die Finsternis mit den Dämonen oder Musen ihrer eigenen Seele erfüllen. Hier liegt auch der Tiefenborn, ein bodenloser Abgrund, von dem die Umbatarkai sagen, er sei der Ort wohin die Seele eines Angurianers geht, um wiedergeboren zu werden. Auf diese Weise findet das Garam des Verstorbenen Zuflucht bei der Allmutter und ist frei vom Zugriff gieriger Geister, Dämonen oder Götter.
  
 
Nimmt der Wanderer jedoch von den zentralen Wohnhöhlen aus, den Weg nach oben, gelangt er über Treppen und Leitern, durch steile Schächte, hinauf bis zur Drachengrotte, dem heiligen Zentrum der Priesterschaft der [[Anurkai]]. Hier, nahe dem Gipfel des Berges, führen die Drachenpriester ein Leben in steter Meditation und ergehen sich in philosophischen Betrachtungen. Hier lagern Schriftrollen und Artefakte, hier werden neue Ideen geboren und tiefe Weisheit erlangt. Die Sphäre der Formen bildet den Mittelpunkt der etwa 40 Schritt durchmessenden Grotte. Ein mannshoher Gwen-Petryl-Stein schwebt in der Mitte der Höhle und zeigt auf seiner Oberfläche ständig wechselnde Farben und Bilder und lässt Töne und manchmal sogar Worte in unverständlichen Sprachen erklingen. Von der Drachenpriesterschaft wird er als Weisheitsorakel und Meditationsfokus verwendet. An den Wänden und der Kuppel der Grotte strahlt ein riesiges Bildnis des Himmelsdrachen aus tausenden kleiner Gold, Silber und Jadeplättchen. Jede einzelne Schuppe wurde von den Priestern mit winzigen Schriftzeichen oder Bildern graviert. Sie beinhalten Karten, philosophische Betrachtungen, Geschichtswissen, Überlegungen bezüglich der Kriegskunst, Sternkunde, Orakelsprüche und Handwerkswissen. Ständig kommen neue Schuppen dazu und vermehren so den Glanz und die Größe des Drachen, aber auch das Wissen der Priesterschaft.
 
Nimmt der Wanderer jedoch von den zentralen Wohnhöhlen aus, den Weg nach oben, gelangt er über Treppen und Leitern, durch steile Schächte, hinauf bis zur Drachengrotte, dem heiligen Zentrum der Priesterschaft der [[Anurkai]]. Hier, nahe dem Gipfel des Berges, führen die Drachenpriester ein Leben in steter Meditation und ergehen sich in philosophischen Betrachtungen. Hier lagern Schriftrollen und Artefakte, hier werden neue Ideen geboren und tiefe Weisheit erlangt. Die Sphäre der Formen bildet den Mittelpunkt der etwa 40 Schritt durchmessenden Grotte. Ein mannshoher Gwen-Petryl-Stein schwebt in der Mitte der Höhle und zeigt auf seiner Oberfläche ständig wechselnde Farben und Bilder und lässt Töne und manchmal sogar Worte in unverständlichen Sprachen erklingen. Von der Drachenpriesterschaft wird er als Weisheitsorakel und Meditationsfokus verwendet. An den Wänden und der Kuppel der Grotte strahlt ein riesiges Bildnis des Himmelsdrachen aus tausenden kleiner Gold, Silber und Jadeplättchen. Jede einzelne Schuppe wurde von den Priestern mit winzigen Schriftzeichen oder Bildern graviert. Sie beinhalten Karten, philosophische Betrachtungen, Geschichtswissen, Überlegungen bezüglich der Kriegskunst, Sternkunde, Orakelsprüche und Handwerkswissen. Ständig kommen neue Schuppen dazu und vermehren so den Glanz und die Größe des Drachen, aber auch das Wissen der Priesterschaft.

Aktuelle Version vom 27. März 2015, 16:01 Uhr

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